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Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von padma » Freitag, 11.12.15, 18:33

hallo ihr Lieben, :)

mal wieder ein update von mir.

ich kann leider nichts positives berichten, hänge immer noch in den Seilen.
Trotz kleinster Reduktionen von 0,01 ml/0,04 mg habe ich durchgehend Symptome. Ich hatte gehofft dieses Jahr wenigstens 0,1 ml abzusetzen, aber das musste ich aufgeben. :frust:

Ich bin nun minimal höher gegangen und werde wohl eine Absetzpause machen müssen. Ich bin das alles so leid.

Körperlich bin ich weiterhin extrem erschöpft, meine Blasenentzündung habe ich nun schon über 3 Monate. Schlafstörungen phasenweise.
Kognitiv fühle ich mich sehr benebelt, Konzentration und Gedächnis ist sehr schlecht. Die threads hier kann ich oft nicht mehr wirklich überblicken.

Emotional bin ich nit den Nerven ziemlich fertig. Jede Kleinigkeit bringt mich aus dem Takt und ich gerate in Verzweiflung. Stimmungsmässig fühle ich mich sehr deprimässig, weinerlich. Angst ist auch sehr ausgeprägt, v.a. morgens und abends vor dem Zubettgehen (abends ist ja eher ungewöhnlich bei Absetzsymptomen).

Ich bin sehr schnell gereizt und fühle mich im Kontakt sehr schnell überfordert, v.a. wenn ich merke, dass mein Gegenüber mich nicht versteht.
Selbst gute Freundinnen sind mittlerweile entnervt, da sie nicht verstehen, warum es mir nicht endlich besser geht, bzw. warum ich nicht einfach zum Arzt oder in eine Klinik gehe, oder Pillen schlucke.

Körperliche Baustellen:
Vit D ist auf 7,4 gefallen :shock: (Normwert 25 - 70, bzw. 40-60) ich nehme jetzt Dekristol, vertrage ich zum Glück.

Wegen der Blasenentzündung hatte ich mich jetzt doch zu einem AB durchgerungen, gebracht hat es nichts, nur mich noch mehr geschwächt. Jetzt gehe ich es homöopathisch an. Kolloidales Silber hat nichts mehr genutzt. ich werde es dennoch weiter nehmen.

Verdacht auf Hashimoto. Dem Ultraschall nach habe ich wahrscheinlich schon lange Hashimoto, allerdings ohne Antikörper.
Meine Hausärztin nimmt nur den TSH ab, zu mehr kann ich sie nicht bewegen. :( Aktueller Wert: TSH 2,3
Es fehlt mir die Kraft mich da einzuarbeiten

Wie immer habe ich Ämterstress, :sports: daran wird sich wohl auch nichts ändern, da ich Sozialleistungen brauche.

Zum Schluss noch was Positives: meine beiden Samtpfötchen <3 <3 haben sich mittlerweile eingelebt und das Katzenmobbing hat aufgehört.

Genug gejammert. Danke euch fürs Lesen,
ich bin so froh, dass es unser Forum gibt. :hug:

Ich wünsche euch allen einen geruhsamen 3. Advent.

liebe Grüsse,
padma
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Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Oliver » Freitag, 11.12.15, 18:44

Hallo liebe padma,

genieß die Adventszeit mit Deinen Samtpfoten :hug: ich hoffe, dass die Absetzpause Dir ein wenig Linderung bringt.

Liebe Grüße
Oliver
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von LinLina » Freitag, 11.12.15, 19:04

Liebe padma :hug:

oje... da hast du aber auch grund zum jammern. Ist das schon länger mit dem niedrigen Vitamin D? Das ist ja sehr niedrig :shock: ich hoffe du kannst es jetzt gut wieder auffüllen. kann ja gut sein, dass das die Symptome verstärkt.

Ich hatte z.B. mal nur leichten Eisenmangel, aber habe mich super elend gefühlt, monatelang. Als ich es wieder aufgefüllt habe ging es extrem schnell besser. Das war ein riesen Unterschied.

Hast du schon Bärentraubenblätter versucht wegen der Blasenentzündung? Sollte man wohl nicht auf Dauer nehmen, aber mir hat es gut geholfen.

Gut dass deine Pfoten wenigstens Frieden geschlossen haben :)

Ich hoffe auch, du kannst dich in den nächsten Wochen ein wenig erholen :hug:

Liebe Grüße, Lina
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Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,01 mg Mein Thread
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ganz normal
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von ganz normal » Freitag, 11.12.15, 19:19

Liebe Padma, wenn ich lese , wie du andere hier beraetst und wenn ich dann lese, wie es dir selbst geht: Das verdient den groeßten Respekt.
Wenn du Fragen zur Hashimoto Thyreoiditis hast, helfe ich gern weiter.
Alles Liebe gn
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Hashimoto Thyreoiditis und Erfahrungen mit Cipralex

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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Monalinde » Freitag, 11.12.15, 19:37

Hallo Padma,

das tut mir ja so leid, dass es dir nicht gut geht.

Um so mehr ist es zu schätzen, dass du dich mit so viel Einfühlungsvermögen und Engagement hier einbringst.

Ich habe mit diesen immer wiederkehrenden Blasenentzündungen mehrere Monate zugebracht. Erst jetzt ist es besser geworden. Ich konnte für mich feststellen, dass die Blasenentzündungen einen Zusammenhang mit den Darmbakterien haben müssen. Mir fällt auf, dass bei Stuhlbeschwerden, (Durchfall) dann auch stets die Blase mitbetroffen ist.

Vermutlich kann man mit der Ernährung nur wenig gegensteuern. Du hast sicher schon sehr vieles versucht. Letztendlich ist unser Immunsystem eben durch den Entzug geschwächt, vermutlich auch danach noch.


Bei den Antibiotikas kommt es darauf an, dass man nicht gegen sie resistent ist. Das kann man nachprüfen lassen.

Ich drück dir die Daumen, dass es wieder aufwärtsgeht, du hast es dir mehr als verdient.

Mich hat der Tinnitus heute auch wieder voll im Griff,

alles Liebe, Mona
Zuletzt geändert von Monalinde am Freitag, 11.12.15, 19:51, insgesamt 2-mal geändert.
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2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg, ich habe in diesem Rahmen manchmal erhöht und reduziert
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Dezember 2012 auf Null abgesetzt, ausschleichend alle drei Wochen 10 Prozent der ursprünglichen Dosis

Diagnose: Depression und Angststörung

Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.

Zahlreiche körperliche Symptome:
(Tinnitus , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals, saures Aufstoßen, Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Stimmungsschwankungen, Hautausschläge, Angstzustände, Gelenkschmerzen, Schwindel))


2016: Nebenhöhlenentzündung, Schleim im Hals, Stimmungsschwankungen bzw. Neuroemotionen, Tinnitus, noch
leichte Schlafstörungen, lebhafte Träume, die wahrscheinlich meinen Tinnitus triggern, aber keine Albträume
mehr, Schüttelfrost

Jamie
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 11.12.15, 19:41

Liebe padma,

das tut mir ja im Herzen weh zu lesen wie bescheiden es dir geht :( .
Schlimm, wenn Menschen so leiden müssen. Und wenn es so liebe Menschen sind wie du, dann ist es doppelt schlimm.
Wenigstens haben wir uns als kleine Foren-Familie. Das ist zwar nur ein schwacher Trost, aber wir sind wenigstens nicht völlig alleine :group: .

Meine guten Wünsche begleiten dich und alle anderen, denen es zur Zeit auch nicht gut geht. :hug:

Pass auf dich auf liebes schneckchen :schnecke:
Jamie
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...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Nora
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Nora » Freitag, 11.12.15, 19:54

Hallo, liebe Padma!

Das ist wirklich furchtbar unfair, dass es dir so schlecht geht! Du schreibst hier immer so nett zu allen Menschen, auch zu jenen, denen es vielleicht gar nicht mal so schlecht geht, wie dir!

Ich wünsche dir sehr, dass du dich bald wieder stabilisierst und es dir somit auch besser geht!!!

Alles, alles Liebe und Gute
Nora
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padmaKevin05
2008-2010 50mg Sertralin-abrupt abges.-keine Entzugsersch.
1.7.2013 Knieverletzung
Ab 27.9.2013 50mg Sertr-bald Weinkrämpfe, Übelkeit, Brechreiz, starke Unruhe
Okt 2013 - Jän 2015
50 mg Sertr-abrupt abges.-keine Entzugsersch.

20.-24.8.2015
50mg Sertr.-ab 2. Tag Weinkrämpfe, Unruhe, Durchfall, Durchschlafprobleme, Herzklopfen-Einn. beendet-es wurde schlimmer-zu Ärzten

28.8.-15.9. 5mg Olanzapin Symptome klingen schnell ab-doch Verstopfung, Mundtrockenheit, abgestumpfte Gefühle
16./17.9. 2,5mg Olanz
18.9. Olanz abges.
18.-24.9. keine Entzugsersch.
25.9.-1.10. Entzugsersch. beginnen-tgl. schlimmer: nervöser Darm, kein Schlaf, Weinkrämpfe, innere Unruhe, Zittern, Tinnitus, "Nerven"-Schmerzen im Knie

Ab 3.10. tgl 2,5mg Olanz
4.10-6.11. guter Schlaf, in der ersten Woche: vm. weinerlich, geringer Appetit, Mundtrockenheit, stärkere Knieschm, Tinnitus, Unruhe, Zittern, Schwächegefühl, Brustkorb und Rücken schmerzhaft verspannt; ab der 2. Woche Weinkrämpfe nm/abends, alle Symptome wurden ständig besser

Ab 6.11. tgl 1,9mg Olanz
7.-13.11. selten Watte, verspannte Muskeln-leichte Rückenschm, am 12./13. starke Nervosität, Knie gleich
14.-30.11. sehr selten Watte, manchmal Unruhe, häufig nm/abends Weinkrämpfe; Knie gebessert
1.12. Verzweiflung wegen Knie und vor allem wegen Olanzapineinn. wächst tgl, daher -->

Ab 1.12. tgl 1,25mg Olanz
2.-8.12. etwas schlechter eingeschl., mehr Rücken.- und Knieschm., dafür keine Weinkrämpfe mehr, Seele fühlt sich wohl
-15.12. gut eingeschl., Rücken.- und Knieschm. bessern sich langsam, Seele zufrieden
-22.12. guter Schlaf, Rücken-Knieschm. besser, Seele zufrieden

Ab 22.12. tgl 0,7mg Olanz
23.-29.12. ersten Tage schlecht eingeschl., stärkerer Tinnitus, etwas Übelkeit und Unruhe, Grübeln und Angst vor eventuellen Absetzerscheinungen, Knie gleich
-5.1.16 besserer Schlaf, Übelkeit, Unruhe und Grübeln weniger, kurzzeitig stärkere Rückenschm. und Tinnitus, Knie gleich

Ab 6.1.2016 KEIN Olanzapin mehr!!!
-9.1. merk noch nix Negatives, kann gut schl., bin innerlich relativ ruhig
-13.1. leider Übelkeit, kaum Schlaf
-20.1. besserer Schlaf, aber nur 3-4 h, Übelkeit mal wenig-mal sehr stark mit Brechreiz
-24.1. schlechter Schlaf, nur 2-3 h, dann aufwachen mit Angstgefühl, Übelkeit wird mit MCP-Tropfen gelindert
ab 25.1. Schlaf besser mit 4-6 h, 2x tgl. 0,5 mg Metoclopramid gegen die Übelkeit wirken sehr gut
ab 29.1. nach ca. 4 Stunden Schlaf wachliegen mit seltsamen "Angst"gefühl u. Unruhe, nur mehr morgens 0,25 mg Metoclopramid gegen Übelkeit nötig; "Weicheirigkeit", häufig Wattegefühl-ev. durch zu wenig Schlaf
ab 8.2. Schlaf bessert sich immer mehr-weniger Morgenunruhe, keine Übelkeit-kein Metoclopramid mehr! weniger "weicheirig" und Wattegefühl, Knie wird ab 22.2. 2 mal tgl. mit Voltadol eingeschmiert

16.3.2016 - 10 Wochen auf Null die Absetzsymptome sind kaum zu spüren, leider ist das Knieproblem (Ursache der Psychopharmakaeinn.) noch nicht gelöst, aber es bessert sich ganz langsam
ab 4.4. versuche nun, komplett ohne die Baldrian-Einschlafhilfe zu schl., damit bin ich "clean", Knie wird nur mehr vorm. mit Voltadol eingeschmiert
ab 6.4. Zeckenstich und "Überbein" regen mich sehr auf, bald auch Tinnitus und daher wenig Schlaf; Weinen, Watte, Angst, auch Aggressionen; also wieder Baldriantabletten vorm Schlafengehen

fruehling
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von fruehling » Freitag, 11.12.15, 21:35

Hallo liebe Padma, :hug:
Du darfst auch mal jammern, du bist immer für alle da und nun geht es dir selber schlecht.
Das mit dem Umfeld kenne ich auch. Die Meisten wählen den Einfachen Weg, gegen zum Arzt und lassen sich ne Pille verschreiben und drücken die Symptome weg.

Ich verstehe zu gut, dass du es satt bist, aber du hast so viel geschafft, das schaffst du auch noch.

Dass dein Vitamin-D so gering ist, ist ja auch nicht gut.
Ich wünsche dir, dass du schnell wieder auf die Beine kommst und deine Kraft wiederkommt.
:hug:
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padmamückeNoraKevin05
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

Kimeta
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Kimeta » Samstag, 12.12.15, 9:39

Liebe padma,

ich weiß nicht, was ich dazu Tröstendes sagen könnte, aber ich möchte Dir wenigstens ebenfalls einen Gruß schicken und Dir gute und baldige Besserung wünschen!

Viele Grüße,
Kimeta
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padmaKevin05
  • Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
  • Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
  • Derzeitiger Stand seit 23.10.2017: 2,5 mg
Hintergründe und Absetzverlauf:
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:schnecke: Mein Thread :schnecke:

Siggi
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Siggi » Samstag, 12.12.15, 23:29

Du liebe, gute "Forenmutter-Seele" :hug:

es macht mich sehr traurig von all deinen schweren Symptome zu lesen.

Nie hört man dich klagen, nie eine Beschwerde, man fühlt sich mit deinen sensiblen und aufbauenden Worten immer so getröstet <3
und niemand vermutet dahinter ein Menschlein, dem es so bescheiden geht!

Hinter deinen sensiblen und einfühlenden Antworten, deiner Geduld, deiner Ausdauer und deiner Kompetenz vermutet man einen "Pumperl-gesunden
Menschen..... ach, liebe Padma, was kostet esdoch immer wieder Kraft, andern zu helfen, ihnen beizustehen, denen es vielleicht sogar
noch ein etwas besser als dir geht, und du in deinem Zustand sogar noch wertvolle Hilfe leistest.
Ich bin sehr bewegt und danke dir so sehr für dein einzigartiges Engagement.

Ich wünsche dir ganz viele Kraftreserven, pass aber bitte auf dich auf!
Ganz liebe Grüße und gute Bessserung :hug: :hug:
Siggi
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Mein Absetzverlauf:
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sybsilon
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von sybsilon » Sonntag, 13.12.15, 9:03

Liebe Padma,

es tut mir sehr leid, dass du so eine schwere Zeit durchmachst. Du bist immer mit einem Rat für uns da, obwihl es Dir selbst so schlecht geht.
Danke dafür!!!!!!
Von Herzen wünsche ich Dir dass es bald wieder etwas aufwärts geht. Fühl Dich gedrückt. :)
Bin in Gedanken bei Dir.

Lg und einen ruhigen dritten Advent
sybsilon
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padmaKevin05
Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.

Coldine
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Coldine » Sonntag, 13.12.15, 9:37

Liebe padma,

auch mir tut es so leid, dass es Dir zur Zeit so schlecht geht. Aber es muss irgendwann auch wieder aufwärts gehen. Du bist, auch wenn es Dir nicht gut geht, in schweren Zeiten immer für mich da gewesen. Dafür auch noch einmal ganz lieben Dank. Leider kann ich im Moment nicht so viel schreiben. Ich habe das 2.Mal Cortison genommen und bin zum 2. Mal in der Entzugshölle.
Sei aber ganz fest gedrückt und ich denke an Dich!

Liebe Grüße
Barbara
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2003 habe ich wegen nervöser Herzbeschwerden Lexotanil verordnet bekommen Habe je nach Bedarf 1,5-3 mg genommen.
Während der Einnahme hatte ich schon , ohne es damals zu wissen, Entzugsbeschwerden.
2005 kamen neben Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen dann noch Lichtempfindlichkeit , Derealisation und Unwirklichkeitsgefühle dazu und mir wurde Cipralex verordnet um das Lexotanil auszuschleichen.
Oktober 2008 letzte Einnahme Lexotanil
März 2009 letzte Einnahme Cipralex nach langem Runterdosieren
Seit Januar Beschwerden, allerdings immer vorübergehend.
Seit Mai Zunahme der Beschwerden und ab Anfang August dauerhaft. Beschwerden sind z. Zeit: sehr starke Sehstörungen (Verschwommensehen, Akkomodationsstörungen) krampfartiges Gefühl ums Auge, Benommenheit, Gangunsicherheit (Gefühl seitlich wegzukippen), Schwindel selbst im Sitzen, Übelkeit, Durchfall, Schwitzen, extreme Träume, ständiger Harndrang, Kribbeln in Händen und Füßen, Kopfdruck, hochrotes Gesicht, Geühl Fieber zu haben

Mohrmann
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Mohrmann » Sonntag, 13.12.15, 17:38

Liebe padma,

heute nachmittag habe ich oft an dich gedacht und wollte sagen, dass es mir leid tut, dass du dich an so vielen verschiedenen Ecken quälen musst. Das Leben ist oft nicht fair. Bestimmt ist eine längere Absetzpause eine gute Idee. Ich drücke dir die Daumen, dass du das Tal bald durchschritten hast.

Ich wünsche dir noch einen schönen 3. Adventssonntag mit deinen beiden Katzen.

Liebe Grüße, Ulrike
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01.04.2017 16 mg Paroxetin
01.06.2017 15,2 mg Paroxetin
01.09.2017 14,4 mg Paroxetin, bis hierher reduziert in 0,4 mg Schritten
15.02.2018 14 mg Paroxetin
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Dia_HB
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Dia_HB » Montag, 14.12.15, 12:45

Liebe padma ,

Man man, es ist einfach kaum zu glauben wie es dir geht, du bist so vorsichtig beim absetzen und doch so schlimme Symptome.
Ich nehme ja Vitamin C, weil ich ja auch immer wieder Blasenentzündung hatte und seit dem kommt nichts mehr mit der Blase.

Ich hoffe das du schnell Besserung bekommst , ich wünsche es dir von ganzem Herzen.


Ganz liebe grüße Heike
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Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von padma » Dienstag, 15.12.15, 21:14

hallo ihr Lieben,

ganz herzlichen Dank für eure Anteilnahme und eure lieben Worte. :hug:
Ich bin ganz gerührt. <3

Es tut so gut verstanden zu werden und wo sein Herz ausschütten zu können.

Ich schaffe es leider nicht, auf euch alle einzeln einzugehen. :(

Bzgl. des Vit D denke ich auch, dass es die Symptome verstärkt, zumindest die Erschöpfung und Infektanfälligkeit. Da hoffe ich auf Besserung durch die Einnahme.

Bzgl. der Blasenentzündung nehme ich bereits Bärentraubenblättertee. Vit C könnte ich noch probieren. Von meinem Heilpraktiker habe ich noch ein niederpotentes homöopathisches Mittel bekommen.
Und ich hoffe, dass die Absetzpause was bringt.

Es ist ein mühsamer Weg, es braucht viel Geduld, Kraft und Vertrauen. Aber das wisst ihr alle ja selbst.

Ich wünsche uns allen so sehr, dass es uns bald besser gehen wird und dass wir zuversichtlich unseren Weg gehen.

Was ich denke ist, dass erfahrenes Leid Mitgefühl lehren kann. Und da wir nun mal Leid erfahren, ob wir es wollen oder nicht, ist das wenigstens ein positiver Aspekt. Mir gibt das Kraft.

ganz liebe Grüsse, :hug:
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Absetzverlauf:
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Dia_HB » Mittwoch, 16.12.15, 13:55

Liebe padma,

Das mit dem Vitamin D ging bei mir 2 Tage gut und schon fing es an zu triggern, was eigentlich gut ist ist bei uns nur gruselig.
Ich wollte was zum Vitamin C sagen, ich hatte ja immer das Pulver aus der Apotheke genommen und egal wie ich es nahm, ob im Tee oder Wasser wurde mein Mund kaputt, ich habe dann von Cerola die Taler gekauft, weil es natürliches Vitamin C ist.
Es ist nicht billig, aber kein kaputter Mund mehr, wenn es mit der Blase so schlimm ist muß man 3 bis 4 mal am Tag eine Einnahme
machen, man kommt fast 2,5 Monate damit aus, sind zu vierteln und 60 Stück drin.
Mir ging es wie dir , Blase ,Blase, Blase und immer nur max eine Woche ohne Beschwerden, seit dem Vitamin C seit fast einem dreiviertel Jahr nichts mehr und das ganze Immunsystem hat sich stabilisiert.
500 mg zum Anfang, das ist eine Lutschtablette, dann dann morgens, mittags ,abends je eine viertel, du kannst sie auch kauen, sind lecker.

Liebe Grüße Heike
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19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Kevin05 » Mittwoch, 16.12.15, 14:16

Liebe Padma,

mir fehlen da auch ein wenig die Worte, was du so aktuell an Leid mit dir trägst. Mir ist und war schon immer bewusst, dass es dir nicht gut geht und du nicht drüber schreibst, aber diese Zustände sind schon sehr heftig zu ertragen und ich verstehe, dass du kräftemäßig auch an deinen Grenzen angelangt bist.

Dass Freunde und Freundinnen, das nicht verstehen, verstehe ich, wie sollen sie auch, sie können es einfach nicht nachempfinden, das ist leider auch oft der Grund, dass je schlechter es einem geht desto weniger Menschen sind mehr da, also das ist eine Spirale, die oftmalig so auftritt, wobei ich hoffe sehr, dass dich zumindest einige nahe Freunde weiterhin unterstützen und die Forum Gemeinde hat ja mit einem überwältigendem Echo auf einen deiner seltenen Beitrag, wie es dir selbst geht, reagiert.

Wobei ich ehrlich gesagt, sehr gehofft habe, dass es dir zumindest tendenziell besser geht, aber nur weil jemand nicht klagt, heißt das ja nicht, dass es ihm/ihr besser geht. Du bist sehr tapfer und ich wünsch dir weiterhin viel Kraft einerseits, das dir aufgebürdete Leid zu ertragen und andererseits, dass sich doch sukzessive endlich mal eine Besserung einstellt.

Mich berühren deine Worte insofern, weil ich grad bei dir auch weiß, auch wenn ich dich nicht so gut kenne, dass du von deiner Lebenseinstellung her sicher alles versuchst, damit es dir besser geht und auch viel versuchst, dass das alles nur mäßig Erfolg bringt ist ernüchternd.

Leider kann ich auch nicht wirklich eine Lösung anbieten, es ist schwer zu verstehen, dass es so ist wie es ist, weil du ja eben jemand bist, der viel weiß und eh alles mögliche probiert und zusätzlich die geistige Einstellung auch noch sehr positiv ist.

Wie gesagt, mein aller höchstes Mitgefühl und ein Riesendanke für dass, was du hier im Forum für andere im Laufe von mittlerweile Jahren geleistet hast bzw. wie vielen Menschen du geholfen hast, ich schließe mich dabei natürlich auch ein, weil du hast mir auch oft geholfen, alles Liebe und Gute und wie gesagt, großer Wunsch von uns allen denke ich, dass es bald wieder deutlich besser geht, Kevin
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OliverNoraDia_HBpadmamückeMohrmann
Verlauf:
Benzodiazepin Einnahme seit 1989
(8 Monate durchgehend Bromazepam hoch dosiert genommen - kalt ohne Probleme abgesetzt!)
bis 2003 sporadisch - meiner Ansicht nach keine Abhängigkeit
zwischen 2003-2006 definitiv starke Abhängigkeit/Sucht
Auslöser: Meine erste Scheidung und eine Schilddrüsen-OP
ca. 6-7 Monate auch stärkeren Alkoholkonsum, also zwischen 2005-2006 (vorher niemals Alkohol getrunken, danach auch nie mehr bis heute, auch keinerlei Bedürfnis)
2006 Kalter Entzug ca. 3 Wochen stationär mit Trazodon als Ersatzmittel, nach 3 Monaten kalt auch dieses abgesetzt.
dann bis ca. 2011 sehr sporadische Einnahme von Diazepam ohne das Gefühl abhängig zu sein.
Dann aufgrund unerklärlicher gesundheitlicher Probleme erneut Diazepam abhängig bis heute - also leider schon ziemlich lang.
Niemals Einnahme von irgendwelchen Drogen, auch meine Medikamente wurden mir ausschließlich über den Arzt verschrieben.
Ich bin nach wie vor berufstätig 40 Stunden und gesundheitlich natürlich weiterhin Probleme, die in den Benzobereich passen wie Muskel-, Gelenksprobleme, Angst, Schlafprobleme, Gedächtnisprobleme, Augenprobleme leider (feuchte Makula) usw. - aber es ist wie es ist.
Andere Medikamentengruppen habe ich kaum konsumiert, wäre auch ohne Erfolg gewesen.
Dosierung? War sehr unterschiedlich, manchmal hoch, heißt über 30 mg Diazepam täglich, manchmal konstant 5-15 mg.
Zur Zeit nicht wirklich konstant und zu viel.

Nachtrag: Warum schreibe ich das? Weil jemand gefragt hat von den neuen Mitgliedern, dass ich eine Signatur schreiben soll im Sinne, dass man sich die gesundheitlichen Probleme erklären kann. Also 99,9% Benzodiazepine - keine Drogen! Und kurzfristig Alkohol.


fruehling
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von fruehling » Freitag, 18.12.15, 23:15

Hallo liebe Padma,
ich hoffe dir geht es etwas besser und deine Kräfte sammeln sich langsam wieder.
Ich denke an dich und drücke dir die Daumen, dass du ein schönes Weihnachten haben wirst und deine Symptome verschwinden :hug:
Alles liebe...
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mückepadmaKevin05
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

Nora
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Nora » Sonntag, 20.12.15, 20:06

Hallo, liebe Padma!

Ich hoffe, es geht dir ein bisschen besser!
Ich denk an dich und wünsch dir nur das Beste dieser Welt!

Alles Liebe und Gute
Nora
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padmaKevin05
2008-2010 50mg Sertralin-abrupt abges.-keine Entzugsersch.
1.7.2013 Knieverletzung
Ab 27.9.2013 50mg Sertr-bald Weinkrämpfe, Übelkeit, Brechreiz, starke Unruhe
Okt 2013 - Jän 2015
50 mg Sertr-abrupt abges.-keine Entzugsersch.

20.-24.8.2015
50mg Sertr.-ab 2. Tag Weinkrämpfe, Unruhe, Durchfall, Durchschlafprobleme, Herzklopfen-Einn. beendet-es wurde schlimmer-zu Ärzten

28.8.-15.9. 5mg Olanzapin Symptome klingen schnell ab-doch Verstopfung, Mundtrockenheit, abgestumpfte Gefühle
16./17.9. 2,5mg Olanz
18.9. Olanz abges.
18.-24.9. keine Entzugsersch.
25.9.-1.10. Entzugsersch. beginnen-tgl. schlimmer: nervöser Darm, kein Schlaf, Weinkrämpfe, innere Unruhe, Zittern, Tinnitus, "Nerven"-Schmerzen im Knie

Ab 3.10. tgl 2,5mg Olanz
4.10-6.11. guter Schlaf, in der ersten Woche: vm. weinerlich, geringer Appetit, Mundtrockenheit, stärkere Knieschm, Tinnitus, Unruhe, Zittern, Schwächegefühl, Brustkorb und Rücken schmerzhaft verspannt; ab der 2. Woche Weinkrämpfe nm/abends, alle Symptome wurden ständig besser

Ab 6.11. tgl 1,9mg Olanz
7.-13.11. selten Watte, verspannte Muskeln-leichte Rückenschm, am 12./13. starke Nervosität, Knie gleich
14.-30.11. sehr selten Watte, manchmal Unruhe, häufig nm/abends Weinkrämpfe; Knie gebessert
1.12. Verzweiflung wegen Knie und vor allem wegen Olanzapineinn. wächst tgl, daher -->

Ab 1.12. tgl 1,25mg Olanz
2.-8.12. etwas schlechter eingeschl., mehr Rücken.- und Knieschm., dafür keine Weinkrämpfe mehr, Seele fühlt sich wohl
-15.12. gut eingeschl., Rücken.- und Knieschm. bessern sich langsam, Seele zufrieden
-22.12. guter Schlaf, Rücken-Knieschm. besser, Seele zufrieden

Ab 22.12. tgl 0,7mg Olanz
23.-29.12. ersten Tage schlecht eingeschl., stärkerer Tinnitus, etwas Übelkeit und Unruhe, Grübeln und Angst vor eventuellen Absetzerscheinungen, Knie gleich
-5.1.16 besserer Schlaf, Übelkeit, Unruhe und Grübeln weniger, kurzzeitig stärkere Rückenschm. und Tinnitus, Knie gleich

Ab 6.1.2016 KEIN Olanzapin mehr!!!
-9.1. merk noch nix Negatives, kann gut schl., bin innerlich relativ ruhig
-13.1. leider Übelkeit, kaum Schlaf
-20.1. besserer Schlaf, aber nur 3-4 h, Übelkeit mal wenig-mal sehr stark mit Brechreiz
-24.1. schlechter Schlaf, nur 2-3 h, dann aufwachen mit Angstgefühl, Übelkeit wird mit MCP-Tropfen gelindert
ab 25.1. Schlaf besser mit 4-6 h, 2x tgl. 0,5 mg Metoclopramid gegen die Übelkeit wirken sehr gut
ab 29.1. nach ca. 4 Stunden Schlaf wachliegen mit seltsamen "Angst"gefühl u. Unruhe, nur mehr morgens 0,25 mg Metoclopramid gegen Übelkeit nötig; "Weicheirigkeit", häufig Wattegefühl-ev. durch zu wenig Schlaf
ab 8.2. Schlaf bessert sich immer mehr-weniger Morgenunruhe, keine Übelkeit-kein Metoclopramid mehr! weniger "weicheirig" und Wattegefühl, Knie wird ab 22.2. 2 mal tgl. mit Voltadol eingeschmiert

16.3.2016 - 10 Wochen auf Null die Absetzsymptome sind kaum zu spüren, leider ist das Knieproblem (Ursache der Psychopharmakaeinn.) noch nicht gelöst, aber es bessert sich ganz langsam
ab 4.4. versuche nun, komplett ohne die Baldrian-Einschlafhilfe zu schl., damit bin ich "clean", Knie wird nur mehr vorm. mit Voltadol eingeschmiert
ab 6.4. Zeckenstich und "Überbein" regen mich sehr auf, bald auch Tinnitus und daher wenig Schlaf; Weinen, Watte, Angst, auch Aggressionen; also wieder Baldriantabletten vorm Schlafengehen

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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von padma » Donnerstag, 24.12.15, 17:23

Ihr Lieben, :)

ganz vielen Dank für eure Anteilnahme und eure Tipps.

Besser geht es mir noch nicht, das wird wohl auch noch dauern.

Ich denke, dass das Absetzen so schwierig ist, liegt an der sehr langen Einnahmedauer, dem Kaltentzug mit erst sehr späten Wiedereindosieren, sowie daran, dass ich aufgrund meiner Grunderkrankung sowieso geschwächt bin.

Wie auch immer, ich mache jetzt eine Absetzpause, hoffe etwas zu Kräften zu kommen und dann wird weiter geschneckt :schnecke: :schnecke: :schnecke:

Ich werde jetzt bis zu Neujahr nicht online sein, ich werde eine "stille Zeit" verbringen, um zur Stille zu kommen und das Jahr ausklingen zu lassen.

Ich wünsche euch allen friedliche symptomarme Weihnachtstage, dass ihr Kraft und Zuversicht tanken könnt.

alles Liebe :hug:
padma
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Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
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