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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Mianserin absetzen

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Nillo
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Nillo » Sonntag, 26.11.17, 18:01

Kurzes Update:

Zustand immer katastrophaler. Vertrage keinerlei Tageslicht mehr. Kenne mich bei Licht überhaupt nicht mehr aus und falle bei Tageslicht einfach um.
Essen vertrage ich null komma null. Nach jedem Essen brennt der Körper wie Feuer und ist von oben bis unten angespannt.
Schlaf Max 2h pro Nacht.
Angst und Panik in Massen.
Wahrnehmungsstörungen in noch nie dagewesener Dimension
Kopfkrämpfe massiv bei Bewegung und nach essen. Es zieht sich der ganze Kopf zusammen. Schmerzen ohne Ende und Druck wie wenn er gleich platzt.
Grelles sehen und Augenschmerzen extrem. Sonnenbrille hilft nicht mehr.
Hungergefühl weg
Friere ständig und schwitze dabei patschnass

Die frühe Dunkelheit kommt mir zu gute. Da ist minimal Besserung drin Abends.

Besser wird nichts mehr. Im Gegenteil. Ich werde behindert bleiben. Und nicht mal halbwegs lebensfähig.
Werde jetzt einen Pflegegrad beantragen. So geht es nicht mehr weiter.
Ich halte es bald nicht mehr aus. Mir fällt die Decke auf den Kopf in meiner Wohnung in ständiger Dunkelheit.
Man muss mir ständig einkaufen und Kochen.
Ablenkung gleich null.

Werde täglich depressiver. Alles nur wegen dieser Scheiße. Ich mach mir so unglaubliche Vorwürfe.
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18.07.2015: Abschluss, Ende, Aus, Vorbei! Geschafft!
10.01.2017: Einnahme von einer Tablette Levofloxacin, alles wieder von vorne!
21.03.2017: nach mehreren Zahnbehandlungen weitere Verschlechterung aller Symptome
31.05.2017: Zustand weiterhin sehr schlecht, Augenprobleme massiv, körperliche Leistungsfähigkeit fast bei 0
07.08.2017: zwischenzeitlich mal etwas besser in der Psychosom. Klinik, danach nach Sonnenbad so schlecht wie am Anfang...
22.08.2017: Augen wieder deutlich schlechter. Unruhe besser. Aber bei kleinster körperlicher Anstrengung massiv Druck in Brust
17.10.2017: leichte Besserung, körperlich etwas besser aber bei kleinster Anstrengung massiv Druck in Brust, Hochstimmung bei kleinster Anstrengung und Freude
14.11.2017: massive Verschlechterung, Depersonalisation, Derealisation so schlimm wie nie, körperlich zu nichts fähig.
08.01.2018: minimale Verbesserung, Depersonalisation und Derealisation besser. Körperlich etwas leistungsfähiger, massives Körpertemperaturproblem
13.01.2018: Derealisation und Depersonalisation wieder voll da.

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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 26.11.17, 21:47

Hallo Nillo,

oh mein Gott, das klingt ja schrecklich, das tut mir so furchtbar leid.
:hug:
Ich weiß gar nicht so recht, was ich schreiben soll, Angesicht deines Zustandes klingen Durchhalteparolen eher hohl. :cry:
Aber es gibt ja einige Berichte von wirklich Schwerstbetroffenen, bei denen auch nach längerer Zeit wieder Verbesserungen eingetreten sind und die wieder ein weitestgehend "normales" Leben führen können.
Unser Gehirn kann vieles wieder heilen, leider braucht es oft viel Zeit.
Ich denke, dass es unabhängig davon auf jeden Fall Sinn macht eine Pflegestufe zu beantragen, dir steht jede Hilfe zu, die du kriegen kannst. Hast du denn jemanden, der dir bei diesen Dingen zur Seite stehen kann ?

Auch wenn dir das nicht hilft, aber Vorwürfe musst du dir keine machen. Du hast nichts falsch gemacht.

Ganz liebe Grüße Ute
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Jamie » Montag, 27.11.17, 9:56

Hallo Nillo,

ich bin sehr betroffen das zu lesen :(.
Das ist furchtbar.
Ich wünschte ich hätte einen Rat oder Tipp für dich, hab ich aber leider nicht. :(

Es klingt nach einer völligen ZNS-Amokfahrt, das keinerlei Reize oder Stimuli mehr verarbeiten kann.
Möglicherweise ist auch ein Anteil MCS dabei (Multiple Chemical Sensitivity)? Kann ich schwer einschätzen.

Es ist ganz schlimm, was dir mit dieser Chemie angetan wurde.
Bitte gib nicht auf. Ich weiß, das klingt hohl, aber gerade bei ZNS Schädigungen ist auch viel Potential nach oben drin (Verbesserung), weil das Gehirn neuroplastisch ist.

Ich schicke dir virtuell einen dicken Knuddler :hug:
Mach dir bitte kein Vorwürfe! Du bist nicht schuld!
Schuld sind skrupellose Pharmafirmen, die solche Wirkstoffe auf den Markt schmeißen, die das Potential haben das Leben der Menschen zu zerstören! Du konntest das nicht wissen! :evil: :sad-angel:

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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von carlotta » Montag, 27.11.17, 12:59

Hallo Nillo,

bin erschüttert, das zu lesen. :cry: Es gibt kaum adäquate Worte auf dieses Unrecht, das Dir widerfahren ist. Wir haben ein in weiten Teilen ziemlich wirkungsloses "Kontrollsystem" für Medikamente (Herstellung, Vertrieb und Abgabe), was nutzt es, wenn es Patienten in vielen Fällen kaum schützt? Und dass es sich auch bei extremeren Reaktionen um bloße "Einzelfälle" handelt, da bin ich schon lange skeptisch, wo man weiß, dass bei so vielen Patienten Zusammenhänge (sprich iatrogene Ursachen) gar nicht erkannt werden (wollen). Ich bin da ganz bei Gøtzsche, wenn fast niemand von den "Profis" in der Lage ist, mit gefährlichen Substanzen angemessen umzugehen, dann gehören die vom Markt. (Wobei bspw. SSRI ja sowieso in D ursprünglich nicht zugelassen werden sollten.)

Dieses System versagt total in vielerlei Hinsicht - nicht Du! - und die Geschädigten müssen es ausbaden, was ein Riesenskandal ist!

Ich kann verstehen, dass Du Deine Situation als endlos ansiehst und Deine Gesundheit als unwiederbringlich geschädigt. Wenn man so tief drinsteckt in dieser Symptomflut, bleibt auch erst mal so gut wie kein Raum für eine andere Sichtweise. Und die Verzweiflung darüber ist natürlich riesig. Es ist mit Sicherheit auch ein längerer Weg, den Du vor Dir hast. Dennoch strebt der Körper immer nach einem natürlichen Gleichgewicht, ist alles auf Heilung "programmiert". Allerdings hat der momentan so viele Riesenbaustellen bei Dir, dass er wohl erst mal ziemlich überfordert ist. Aber mit der Zeit bringt er da Ordnung rein. Ich kann mir schon vorstellen, dass sich da perspektivisch in den nächsten zwei Jahren einiges tut, und zwar zum Besseren, vermutlich anfangs so kleinteilig, dass Du kaum was davon merkst, aber später dann schon etwas mehr usw. Es ist nicht der Endstand gerade, es ist total mies, keine Frage, aber ein Zwischenstand in einem extrem komplizierten Heilungsprozess.

Du solltest Dir wirklich alle Unterstützung holen, die Du kriegen kannst, um Dir den Alltag zu erleichtern. Nur bitte lass Dir keinerlei Medikamente mehr aufdrücken. Die könnten das ZNS zurückwerfen (und Du würdest sie höchstwahrscheinlich auch nicht vertragen).

Ich weiß, es ist für Dich aktuell kaum möglich, daran zu glauben, aber Dein Körper erkämpft sich stückweise seine Gesundheit zurück. :hug:

Liebe Grüße :group:
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Nillo » Donnerstag, 21.12.17, 15:19

Hallo.

Ich wollte kurz einen aktuellen Stand schreiben.
Ich bin froh, dass grad dunkles Wetter ist. Da geht es mir zumindest minimal besser.
Ich habe den Eindruck, dass es körperlich etwas aufwärts geht. Das hilft mir aber nicht weiter.
Mein Kopf fühlt sich an wie Matsch. Ich bin völlig depersonalisiert. Habe den Eindruck meine Beine gehören nicht zu mir und ich habe null Gefühle. Und ich bin richtig schlimm derealisiert. Ich stehe nur noch unter Stress vor lauter Angst und Panik. Ich halte das bald nicht mehr aus und weiß nicht mehr wie ich damit umgehen soll.

Mein Hirn packt nix mehr. Keine Reize. Nix.
Was mich wundert: Spreche ich zu Hause mit meiner Partnerin dann fühlt es sich relativ normal an. Besucht mich jemand habe ich völlige Benommenheit und sehe alles verschwommen. Das muss doch psychisch sein?

Ich rutsche immer tiefer in die Depression und Steiger mich täglich mehr rein. Vorgestern hätte ich es fast nicht mehr ausgehalten.
Je mehr ich mich rein steigere um so schlimmer werden die Symptome und der ganze Körper brennt.

Dann das nächste. Meine Ärztin besteht darauf dass ich im Januar in eine psychosomatische Klinik soll. Weil es is ja alles psychisch.
Ich war da im Juni schon und es hat mir wirklich geholfen und mir Kraft gegeben. Nur in dem Zustand aktuell geht es nicht bzw es würde alles verschlimmern.

Ich brauch endlich wieder einen aushaltbaren Zustand. Die Kräfte gehen aus und ich setze mich immer mehr unter Druck und hab kein gegenmittel und keine Ablenkung.
Und ich kann einfach nicht mehr ruhig liegen und warten. :(

Hab einfach wahnsinnige Angst dass es nicht mehr wird...
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von padma » Donnerstag, 21.12.17, 19:18

hallo Nillo, :)

es tut mir so leid, zu hören, wie schlecht es dir geht.

Dass es dir körperlich etwas besser geht, ist zumindest ein Lichtblick. Auch wenn es dir noch nicht wirklich Erleichterung verschafft, so zeigt es doch, dass sich auch mal was in eine positive Richtung bewegt. Und wenn es nur minimal ist, so ist es immerhin eine Bewegung.
Spreche ich zu Hause mit meiner Partnerin dann fühlt es sich relativ normal an. Besucht mich jemand habe ich völlige Benommenheit und sehe alles verschwommen. Das muss doch psychisch sein?
Das muss nicht psychisch sein. Besuch ist eine andere Situation, als wenn du mit deiner Partnerin alleine bist. Für ein so gestresstes ZNS kann Besuch zuviel sein und es reagiert überfordert mit Symptomen.
Je mehr ich mich rein steigere um so schlimmer werden die Symptome und der ganze Körper brennt.
Ja, das ist ein Teufelskreislauf, der schwer zu durchbrechen ist.
Meine Ärztin besteht darauf dass ich im Januar in eine psychosomatische Klinik soll. Weil es is ja alles psychisch.
Ich war da im Juni schon und es hat mir wirklich geholfen und mir Kraft gegeben. Nur in dem Zustand aktuell geht es nicht bzw es würde alles verschlimmern.
Eine psychosomatische Klinik kann ich mir für dich in deinem aktuellen Zustand auch nicht als hilfreich vorstellen. Du bräuchtest Schonung und absolute Ruhe und kein Therapieprogramm.
Hab einfach wahnsinnige Angst dass es nicht mehr wird...
Doch, es wird. Aber solche Verläufe sind leider sehr langwierig und brauchen fast übermenschliche Kraft.
Irgendwann wird es besser und es geht dann deutlich aufwärts.
Bis dahin bleibt leider nur Tag für Tag zu durchstehen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Nillo » Montag, 08.01.18, 17:06

Hallo,

mal wieder ein kurzes Update:
Depersonalisation bis auf kleine Minischübe (30 Minuten) überwiegend vorbei, Derealisation ist deutlich besser.
Bin nach wie vor Hundemüde, renne rum wie ein Zombie weil mein Schlaf einfach kein Schlaf ist. Ich bin zwar oft 3 Stunden weg, es fühlt sich aber nicht wie Schlaf an, es ist so grausam... :(

Trotzdem körperlich etwas fitter, vor lauter Euphorie bin ich heute in den Supermarkt gerannt (3 Minuten zu Fuß weg von zu Hause).
War aber nur beim Bäcker im Vorraum, das ging schon irgendwie. Nur zurück gekommen bin ich mit massiven Knieschmerzen, so dass ich jetzt fast gar nicht mehr gehen kann. Schlimm. Probiere ich lieber nicht mehr aus, aber es war so toll einfach mal selber raus zu kommen - auch völlig benommen. :)
Lichtempfindlichkeit massiv und grelles Sehen auch, kommt meiner Meinung nach von der extremen Müdigkeit im ZNS.

Habe noch das wahnsinnige Temperaturproblem. Mein Körper fühlt sich ständig überhitzt und fiebrig an. Meine Kopfmuskulatur ist entweder matsch oder völlig angespannt. Heute draußen bei der Kälte habe ich gedacht, er platzt gleich - so hart wurde er. Das macht Angst, mein Kopf fühlt sich schon Wochen so komisch an un des geht einfach nicht mehr weg ... :(

Vormittags ist es am grausamsten, so ab 15 Uhr Nachmittag wird es meistens etwas besser.

Trotzdem kann ich mich mit nix ablenken. Lesen, TV, es ist einfach alles zu anstrengend und es macht mir Tag für Tag mehr Angst, zu sehen, was alles nicht geht. Zum Leben reicht es einfach nicht und die Angst wird täglich größer.

Allerdings mach ich jetzt eine Telefontherapie. 10 Stunden geht das, alle 2 Wochen. Es kostet mich auch nix, weil mein Arbeitgeber bei so einem Unternehmen dabei ist (wusste ich auch nicht) und für die Mitarbeiter zahlt. Es ist auch anonym. Dort habe ich auch die Levoflox Nebenwirkungen angegeben zwecks meines körperlichen Zustandes und man glaubt mir ausnahmsweise mal...


Habe wahnsinnigen Ärger mit der Krankenkasse, ohne Rechtsanwalt geht gar nix mehr. Bin jetzt im Widerspruchsverfahren und bekomme ab Ende Januar kein Geld mehr bis das alles entschieden ist. Noch schlimmer, ich muss auch noch etwa 180 Euro im Monat bezahlen, dass ich versichert bin.
Sie haben schon mehrmals versucht, mein Krankengeld einzustellen. Immer zu unrecht. Ich gebe nicht auf und ziehe bis vors Sozialgericht, wenn es sein muss. Auch wenn das erstmal Mittellosigkeit bedeutet. Ich bin heilfroh, dass meine Partnerin mich unterstützt. Leider habe ich aber das Gefühl, sie packt die Situation auch nicht mehr und wir rutschen beide in eine riesen Depression.
Bei mir merke ich das im Moment täglich... Ob ich das jemals wieder raus komme und meine Frage ist ob man mit einer Depression überhaupt gesund werden kann... Ich glaube es irgendwie nicht...


P.S. Ganz vergessen: Es wird besser, seitdem ich massiv Essen in mich rein stopfe. Ich esse mindestens 3 Hauptmahlzeiten und 6 Zwischenmahlzeiten am Tag. Ich esse nur noch. Ich meide nur noch Milchprodukte, alles andere stopfe ich wahllos in mich hinein. Habe 6kg zugenommen. Ich stopfe und stopfe, aber ich hab das Gefühl der Körper braucht das und seitdem bemerke ich zumindest kleine Schritte nach oben (hoffentlich nicht mehr nach unten).
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von padma » Montag, 08.01.18, 19:04

hallo Nillo, :)

auch wenn dein Zustand weiterhin sehr schlimm ist, so bin ich doch sehr froh über die kleinen Fortschritte, über die du berichtest.

Dass du auch noch Schwiergkeiten mit der KK hast, tut mir sehr leid. Es macht mich auch immer wieder fassungslos, wie sehr Menschen, denen es doch schon sehr schlecht geht, um ihre Rechte kämpfen müssen. :frust:
Ob ich das jemals wieder raus komme und meine Frage ist ob man mit einer Depression überhaupt gesund werden kann... Ich glaube es irgendwie nicht...
Depressionen sind normalerweise vorübergehend. Bei dir ist es zudem keine eigentliche Depression sondern ein schweres Entzugssyndrom. Und auch das heilt.

Schön, dass du in dieser Telefontherapie ernst genommen wirst.

Ich wünsche dir sehr, dass es jetzt stetig bergauf geht.

liebe Grüsse,
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Nillo » Samstag, 13.01.18, 15:05

Hallo.

Heute ist der Tag an dem ich nicht mehr kann.
Es geht alles wieder von vorne los.

Ich halte diese Zustände nicht mehr aus. Ich stehe nur noch unter Druck Angst und Panik. So kann sich kein ZNS regenerieren. Und ich habe keine Kraft mehr.
Es muss jetzt was passieren. Ich halte es einfach nicht mehr aus.

Obwohl ich eigentlich nicht kann renne ich wie ein irrer stundenlang ohne Pause mit Heulen in der Wohnung auf und ab. Und Schlaf gibt es auch nicht mehr.

Es wechselt nur noch von sehr schlecht auf schlecht und wieder Rückwärts. Und das 1 Jahr nach dem Antibiotika. Das wird nie wieder ein Leben werden. Wofür halte ich das eigentlich aus...
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Fibie77 » Samstag, 13.01.18, 15:43

Hallo Nillo,
Es tut mir so leid,...
Ich würde dir so gerne helfen,.....
Schreibe dir noch persönlich,...
Lg.Fibie
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padma
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!

Nillo
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Nillo » Freitag, 19.01.18, 13:02

Hallo,

mittlerweile habe ich auch das Gefühl, dass meine ganzen psychischen Probleme vom zu Hause sitzen und warten wieder hoch kommen.
Die Abhängigkeit von der Partnerin, die Lustlosigkeit, dieses pessimistische Denken.

Wie soll mein ZNS heilen, wenn es den ganzen Tag auch noch unter Druck steht - unter psychischem Druck den ich mir selber mache.

An einem etwas besseren Tag versuche ich halbwegs einen Tag so zu gestalten, dass mir mal was Spaß machen könnten und WUMMS bekomme ich die Quittung und mir geht es noch schlechter. Und das schon nach minimalen Kleinigkeiten.
Ich habe wirklich das Gefühl, dass es einfach nicht mehr werden kann so.
Ich denke, bevor die Psyche sich nicht besser, wird sich auch mein körperlicher Zustand nicht bessern.
Aber bevor der körperliche Zustand sich nicht besser, hab ich auch keine Möglichkeit meine Psyche zu bearbeiten.
Ein Kreislauf der für immer so geht?

Ich weine nur noch den ganzen Tag. Ich habe Angst und Panik, nie wieder gesund werden zu können - Deswegen!


Mein Körper hat ständig einen Heißhunger auf alles und dann wieder überhaupt kein Hungergefühl. Dann diese Schmerzen in der Brust und schon fange ich an zu würgen. Meine Müdigkeit ist extrem, ich kann kaum laufen. Meine Depersonalisation ist wieder voll da ich lebe in einer Art Glaskugel. Seit 3 Monaten etwa. Ich halte das einfach nicht mehr aus...

P.S. und ich kann mir einfach keine Ruhe mehr geben. Ich halte Ruhe nach 1 Jahr einfach nicht mehr aus.
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von padma » Samstag, 20.01.18, 18:38

hallo Nillo, :)
An einem etwas besseren Tag versuche ich halbwegs einen Tag so zu gestalten, dass mir mal was Spaß machen könnten und WUMMS bekomme ich die Quittung und mir geht es noch schlechter. Und das schon nach minimalen Kleinigkeiten.
Ja, das ist wirklich fatal, dass das , was einem eigentlich gut tut, selbst wieder Symptome triggert.
Ich denke, bevor die Psyche sich nicht besser, wird sich auch mein körperlicher Zustand nicht bessern.
Aber bevor der körperliche Zustand sich nicht besser, hab ich auch keine Möglichkeit meine Psyche zu bearbeiten.
Ein Kreislauf der für immer so geht?
Entzugsbedingte psychische Symptome sind ja neurophysiologische und damit körperlich bedingte Symptome, die sich psychisch ausdrücken. Daher muss sich zunächst die Entugssymptomatik bessern. Erst dann kannst du sehen, ob es auch noch tatsächlich psychisch bedingte Symptome gibt, die du ggfs dann angehen kannst. Und dann wirst du auch die Kraft dafür haben.

Aktuell macht eine Trennung in körperliche und psychische Symptome keinen Sinn. Es sind zwei Seiten einer Medaille.

Es wird nicht immer so weiter gehen.Auch bei Schwerstbetroffenen finden Heilungsprozesse statt. Es ist nur unendlich schwer, aus- und durchzuhalten.
P.S. und ich kann mir einfach keine Ruhe mehr geben. Ich halte Ruhe nach 1 Jahr einfach nicht mehr aus.
Ja, das verstehe ich. Aber was könnte dir gut tun?

liebe Grüsse,
padma
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