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Mianserin absetzen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Nillo
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Mianserin absetzen

Beitrag von Nillo » Donnerstag, 21.08.14, 14:31

Hallo,

ich lese hier schon einige Zeit mit und hab mich nun dann doch getraut, mich hier anzumelden. :)

Ich nehme seit gut einem Jahr Mianserin. Anfänglich 30mg, danach 4 Monate 60mg und nun seit Januar wieder 30mg.

Im Juni habe ich totale Nebenwirkungen auf das Medikament bekommen, so dass ich es leider (im Nachhinein ist man immer schlauer) von heute auf morgen abgesetzt habe.
Die ersten zwei Wochen waren super, besser als mit Mianserin, doch dann gings los. Panikatacken, Schwindel, Augendruck und noch viel mehr.
Mit der Panik kam auch die Panik nie mehr von dem Medikament weg zu kommen. Und diese Angst und Panik begleitet mich derzeit ständig. Ich hab große Angst, immer abhängig vom Mianserin zu sein.
Ich habe dann wieder 30mg genommen und am Montag auf 15mg reduziert (so wurde es mir auch vom Arzt gesagt).

Momentan merke ich keinen Unteschied ob 30mg oder 15mg. Trotzdem leide ich ständig unter Angstzuständen, panikartige Zustände und trau mich fast nicht mehr raus. Habe auch grad Urlaub, aber ab nächster Woche soll ich wieder arbeiten - und ich möchte eigentlich auch arbeiten - aber mit diesen schubartigen Beschwerden weiß ich gar nicht ob das möglich ist.

Nun ja, fakt ist ich möchte schnellstens von dem Medikament weg. Der Arzt sagt nach einer Woche auf 10mg, dann 2 Wochen 5mg nehmen und dann weg.
Mein Plan ist 10 - 7,5 - 5 - 2,5 - und trotzdem immer die Angst, nie wieder von dem Medikament weg zu kommen.


Und ähnliche Beschwerden hatte ich damals im Januar schon, als ich von 60mg auf 30mg reduziert habe. Auf Absetzerscheinungen ist kein Mensch gekommen, obwohl ich in einer Tagesklinik war.

Naja, ich versuche jetzt, mich mal auf 15mg einigermaßen zu stabilisieren, bevor ich den nächsten Schritt auf 10mg mache.
Ich lese hier von 6 Wochenabständen - soviel Geduld glaub ich, hab ich gar nicht ...


Leider gibt es hier kaum Erfahrungsberichte mit Mianserin, vielleicht kann ja trotzdem einer was dazu sagen.
Zuletzt geändert von Nillo am Donnerstag, 21.08.14, 19:21, insgesamt 1-mal geändert.
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18.07.2015: Abschluss, Ende, Aus, Vorbei! Geschafft!
10.01.2017: Einnahme von einer Tablette Levofloxacin, alles wieder von vorne!
21.03.2017: nach mehreren Zahnbehandlungen weitere Verschlechterung aller Symptome
31.05.2017: Zustand weiterhin sehr schlecht, Augenprobleme massiv, körperliche Leistungsfähigkeit fast bei 0
07.08.2017: zwischenzeitlich mal etwas besser in der Psychosom. Klinik, danach nach Sonnenbad so schlecht wie am Anfang...
22.08.2017: Augen wieder deutlich schlechter. Unruhe besser. Aber bei kleinster körperlicher Anstrengung massiv Druck in Brust
17.10.2017: leichte Besserung, körperlich etwas besser aber bei kleinster Anstrengung massiv Druck in Brust, Hochstimmung bei kleinster Anstrengung und Freude
14.11.2017: massive Verschlechterung, Depersonalisation, Derealisation so schlimm wie nie, körperlich zu nichts fähig.
08.01.2018: minimale Verbesserung, Depersonalisation und Derealisation besser. Körperlich etwas leistungsfähiger, massives Körpertemperaturproblem
13.01.2018: Derealisation und Depersonalisation wieder voll da.
02.02.2018: komplett bettlägrig, Körpertemperaturproblem, Herz bei kleinster Anstrengung, Kopf mal leer mal angespannt, grausam
29.04.2018: Depersonalisation löst sich langsam auf. Körperlich geht nix, bettlägrig. Kopf schwillt bei kleinster Anstrengung an, Augenproblem massiv und schwankend, kein Schlaf
15.06.2018: Körperlich leichte Besserung. Hülle über ganzem Körper und Augen. Keine Gefühle. Wahrnehmungsstörungen, komischer Kopf, kein Schlaf

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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Lisamarie » Donnerstag, 21.08.14, 17:17

Hallo Nillo,

Willkommen im ADFD.

Du kannst dich gerne trauen dich hier anzumelden , wir beißen nicht. :D

Das stimmt das es wenig Erfahrungsberichte mit deinem speziellen AD gibt, Mianserin ist ein Tetrazyklisches Antidepressivum. Und ich kann mir denken das du schnell von dem Medikament weg willst. Aber genau das ist der größte Fehler überhaupt den man machen kann. Wir hier im Forum setzen nach Dr. Breggin ab das heißt alle vier bis sechs Wochen 10% von der Ausgangsdosis. Und somit ist dein letzter Absetzschritt zu groß, das sind 50% und sowas geht selten gut.

Das Prroblem an dem ganzen ist das das AD mit in die Gehirnchemie verarbeitet wird, das heißt das sich Rezeptoren an das Angebot des AD,s anpassen müssen, indem bestimmte Rezeptoren runter geregelt werden um mit dem Medikament wieder ein Gleichgewicht zu finden. Nimmt man ihnen plötzlich 50% weg, kommt es zu einem Ungleichgewicht weil das Gehirn ja diese bestimmte Menge fehlt um es mit einzubauen und mit dem es fest rechnet. Und es treten Entzugssymthome auf wie du es ja auch schon erlebst hast. Das Gehirn kommt mit dem neuen Aufbau der Rezepzoren nicht hinterher und gerät aus dem Gleichgewicht.

Und was dein Arzt da erzählt ist wirklich blanker Unsinn, so schnell abzusetzen ist praktisch ein Kaltentzug und den empfehlen wir niemanden, denn dann ist deine Angst berechtigt, denn so kann es fast gar nicht gut gehen. Auch das die Tagesklinik nicht erkannt hast du du Entzugserscheinungen hast, erleben wir leider immer wieder. Vielleicht schaust du mal in meine Signatur, was nach einem Kaltenzug mit mir passiert ist. Damals wusste ich es nicht besser und bin in der Hölle gelandet. Allerdings muss man dazu sagen das ich einen Kaltenzug von gleich drei Mitteln gemacht hab.

Und Geduld gehört zum richtigen Ausschleichen dazu, jeder von uns möchte so schnell es geht von seinem Medikament los kommen, nur geht das leider nicht mit Brachialgewalt. Man muss seinem Gehirn die Möglichkeit geben sich langsam an ein immer geringer werdendes Angebot anzupassen , denn ein übel reagierendes ZNS ist kein Spaß. Wie du ja schon selber erlebt hast. Gehst du langsam und mit Bedacht vor dauert es zwar länger aber dein Körper wird es dir danken und ganz sicher kannst du auch ohne Medikamente leben, du hast bisher nur immer den falschen Weg gewählt. Wenn du es richtig machst wird es nur mäßige bis keine Absetzprobleme geben .

Noch ein Link zum richtigen Absetzen

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 097#p54764

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6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von padma » Donnerstag, 21.08.14, 17:46

Hallo Nilo, :)

auch von mir noch herzlich willkommen.

Soweit ich nachgelesen habe ist Minaserin von seiner Stuktur und Wirkung her sehr ähnlich wie Mirtazapin, und dazu haben wir viel Erfahrung. Mirtazapin kann beim Absetzen schwere Probleme machen, :evil: Dein Nervensystem reagiert offensichtlich gereizt auf das Absetzen, daher Vorsicht :!:

Warst du nach der Wiedereinnahme denn stabil, d.h. waren die Symptome weg?
Wie lange bist du auf den 30 mg geblieben?

Der Schritt auf 15 mg war gewagt, auch weil du bereits Absetzsymptome hattest, dein Nervensystem also bereits gereizt ist.
Ich würde jetzt mindestens 4, besser 6 Wochen bei den 15 mg bleiben, vorausgesetzt, du hast keine oder kaum Symptome.
( falls die Symptome nicht abklingen, kann es notwendig sein, noch etwas höher zu gehen.

Achtung: Symptome können mit zeitlicher Verzögerung auftreten.

Und dann, wie Lisamarie :D schreibt alle 4 - 6 Wochen 10 % , also 1,5 mg po Schritt reduzieren.

Hier eine Erklärung, warum langsames Absetzen so wichtig ist. http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=8621

Geduld ist wirklich das A und O beim Absetzen.

liebe Grüsse,
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Absetzverlauf:
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Nillo » Donnerstag, 21.08.14, 19:16

Warst du nach der Wiedereinnahme denn stabil, d.h. waren die Symptome weg?
Nein leider nicht - bzw ganz im Gegenteil. Ich habe zwei Tage nach der Einnahme von 30mg eine deutliche Verschlechterung bemerkt und bin deshalb nach einer Woche wieder auf 15mg runter (das war am Montag). Mit 15mg geht es jetzt zwar besser, aber es ist trotzdem noch grausam. Schlafen geht relativ schlecht und ich wache am Morgen total kaputt und mit einer erheblichen Unruhe auf. Diese fange ich momentan mit Kytta Sedativum für den Tag (Passionsblume) auf, und habe den Eindruck, dass es dadurch schon etwas besser ist (und wenns nur der Glaube daran ist :D ).
Tagsüber immer wieder mal Unruhezustände und kleine Panikattacken und auch grundlose Weinanfälle... Wobei ich gestehen muss, dass ich in meiner Urlaubswoche jetzt kaum aus dem Haus gekommen bin. Ich denke, das wird sich zeigen wenn ich wieder zur Arbeit muss.

Abends ist es übrigens meistens besser bzw. heute den ersten Tag am Abend wirklich gut.


Meine Ärztin wollte mir gegen die Symptome gleich wieder mal Opipramol verschreiben und hat es dann auch gemacht - obwohl ich es nicht wollte.
Ich habe keine Tablette von den Teilen genommen, sie liegen im Schub und ich werde wohl nächste Woche erzählen müssen, dass ich sie nicht vertrage :evil:

Wenn es wirklich nicht mehr geht habe ich hier immer noch Promethazin Tropfen. Aber auch die hab ich bis jetzt noch nicht genommen und will es auch gar nicht.


Ich hoffe nun, dass ich mich mit den 15mg etwas stabilisieren kann und werde erst dann den nächsten Schritt in Richtung einer niedrigeren Dosis machen.


Vielen Dank schon mal für eure Antworten, das hat mich nun erstmal ein bisschen beruhigt, dass ich mit Geduld von diesen Teilen wieder weg komme. :)
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18.07.2015: Abschluss, Ende, Aus, Vorbei! Geschafft!
10.01.2017: Einnahme von einer Tablette Levofloxacin, alles wieder von vorne!
21.03.2017: nach mehreren Zahnbehandlungen weitere Verschlechterung aller Symptome
31.05.2017: Zustand weiterhin sehr schlecht, Augenprobleme massiv, körperliche Leistungsfähigkeit fast bei 0
07.08.2017: zwischenzeitlich mal etwas besser in der Psychosom. Klinik, danach nach Sonnenbad so schlecht wie am Anfang...
22.08.2017: Augen wieder deutlich schlechter. Unruhe besser. Aber bei kleinster körperlicher Anstrengung massiv Druck in Brust
17.10.2017: leichte Besserung, körperlich etwas besser aber bei kleinster Anstrengung massiv Druck in Brust, Hochstimmung bei kleinster Anstrengung und Freude
14.11.2017: massive Verschlechterung, Depersonalisation, Derealisation so schlimm wie nie, körperlich zu nichts fähig.
08.01.2018: minimale Verbesserung, Depersonalisation und Derealisation besser. Körperlich etwas leistungsfähiger, massives Körpertemperaturproblem
13.01.2018: Derealisation und Depersonalisation wieder voll da.
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Lisamarie » Donnerstag, 21.08.14, 19:56

Hallo Nillo, es kann sein das du mit den 30 mg überdosiert warst. Und deshalb war es dann gut auf 15 mg zu gehen. Es dauert ein paar Tage bevor du dich wieder stabilisieren kannst, da hilft jetzt etwas Geduld. Wenn es auch dann nicht klappt vielleicht 2 mg mehr ausprobieren. Und nimm echt nicht was neues. Damit machst du dein ZNS komplett verrückt .

Pasionsblume ist gut, wenn es dir damit besser geht kannst du das ruhig nehmen. Bei manchen triggert das auch Symthome, aber dir scheint es zu bekommen. Also jetzt etwas Geduld und auf den 15 mg erstmal bleiben.
Lg Lisamarie
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Nillo » Freitag, 22.08.14, 13:07

Danke für eure Antworten.

Schlafen funktioniert momentan noch überhaupt nicht, aber ich habe tatsächlich den Eindruck dass es heute (5. Tag mit 15mg) etwas besser wird.
Die Vormittage waren bisher immer schlimm, Nachmittag ging es meistens. Ich war grad tatsächlich seit Wochen wieder in einem größeren Supermarkt und hab ständig auf meine Panikartigen Attacken gewartet und sie sind einfach nicht gekommen :o

Es wird sich dann ab morgen so richtig zeigen, morgen ist mein erster Arbeitstag nach meinem Urlaub...


Nun hoffe ich, dass auch die Vormittage noch besser werden und dass ich auch Nachts mal wieder meine Ruhe finde.
Nächste Woche Mittwoch hab ich wieder nen Termin bei der Ärztin. Ich hoffe, es geht bis dahin weiter bergauf, so dass sie nicht noch auf die Idee kommt, mir was anderes zu verschreiben (was ich wohl eh nicht nehmen werd).
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Lisamarie » Freitag, 22.08.14, 16:28

Hallo Nillo, das freut mich das du dich etwas besser stabilisieren konntest. Es dauert immer ein paar Tage bis man sich wieder fangen kann. Die Morgentiefs sind auch bei anderen Mitgliedern bekannt.

Ich hoffe das das mit dem Schlaf bald wieder funktioniert und du in die Arbeitswelt starten kannst.

Und mein Arzt kann mir soviel verschreiben wie er will, das Rezept landet bei mir im Schredder , fragt er nach wie es mir bekommen ist, hab ich das leider nicht vertragen.
Lg LisaMarie
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 22.08.14, 18:32

Hallo Nillo,

ganz kurz von meiner Seite der Hinweis, dass es keinen großen Unterschied macht, ob man nun Cymbal*a, Mianserin, Trimipramin oder Venlafaxin oder .... absetzt.
Alle AD haben Auswirkungen im serotonergen / adrenergen / dopaminergen System und werden vom Metabolismus in seinen Gehirnstoffwechsel eingebaut.
Ich spiele darauf an, dass du geschrieben hast, es gebe hier nicht viele Infos über Mianserin. Das stimmt leider. Aber in diesem Fall ist es Jacke wie Hose, weil wir alle mit ähnlichen Absetzsymptomen kämpfen, egal von welchem AD wir uns entwöhnen wollen.
Es gibt zwar gruppenspezifische Besonderheiten (Tetrazyklika sind z.B. eher dämpfend, SSRI sind oft antriebsteigernd etc.) und daraus einen Tick spezifischere NW-Profile, aber es bleibt sich letzten Endes gleich.

Hier eine Erklärung, was physiologisch im Gehirn passiert, wenn wir AD nehmen und es entziehen wollen: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=8621


Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
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Nillo
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Nillo » Mittwoch, 27.08.14, 11:27

Wollte mich nochmal melden, bevor ich heute Nachmittag einen Arzttermin habe.

Leider geht es mir gar nicht gut. Schlafen gleich null, Unruhe und Panik verstärkt da.
Arbeiten ging auch kaum, musste die letzten 2 Tage eher nach Hause gehn. Steh ständig unter Spannung und bekomm nix mehr auf die Reihe.

Mittlerweile bin ich soweit, dass ich gar nicht mehr so an Absetzsymptome glaube.
Wenn ich an die letzten Wochen zurück denke - auch mit Mianserin 30mg - dann kam diese Unruhe und Panik auch da schon etwas zur Geltung.
Zwar nicht ganz so stark - aber sie war da und machte sich immer mehr bemerkbar.


Werde berichten, wie mein Termin heute so läuft...
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Nillo » Mittwoch, 27.08.14, 15:59

So, nun muss ich gleich wieder schreiben.

War nun eben beim Arzt.
Sie war sehr verständnisvoll für meine Situation und glaub überwiegend (wie ich mittlerweile auch), dass die Symptome von meiner Arbeit kommen.
Nachdem die Sehstörungen auch schon mit 30mg da waren hat sie mir allerdings geraten, ab heute auf 10mg runter zu gehn.

Bin erstmal krank geschrieben und über ein neues Medikament wurde gar nicht geredet.
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 27.08.14, 20:09

Hallo Nillo, hm hast du denn das Gefühl das du jetzt schon weiter runter gehen kannst. Du hast ja noch erhebliche Nebenwirkungen und dich noch überhaupt nicht auf 15 mg stabilisiert. Allerdings macht mich auch stutzig das du vermehrte Unruhe und Panik hast, was dann vielleicht auf eine Unverträglichkeit hindeuten könnte. Du hast geschrieben das dich das von Anfang an begleitet hat. War das vor dem Medikament denn anders ? Also tue ich mich echt schwer dir was zu raten. Was sagt dir denn dein Gefühl ?
Lg Lisamarie
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Nillo
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Nillo » Donnerstag, 28.08.14, 12:26

Also von Unruhe geplagt war ich auch vor dem Mianserin schon und Schlafstörungen hatte ich da auch (was auch der Grund für die Einnahme war).
Allerdings nicht so extrem wie zur Zeit. So richtige Panikattacken kannte ich vor dem Mianserin nicht (außer einmal nach einer Partnerschaftstrennung).

Mein Gefühl hat mir gestern gesagt, dass ich runter auf 10mg gehen soll und ich hoffe nun, dass es wirklich eine Unverträglichkeit ist und die bei jedem Schritt weniger wird. Hoffen kann man ja mal...

Wird sich die nächsten Tage zeigen, ob es schlimmer wird (also Absetzerscheinungen) oder eher besser, was dann wirklich auf eine Unverträglichkeit hindeutet.

Vielleicht liegt auch wirklich ein großer Teil der Symptome an der Arbeit, da hab ich grad auch nicht das schönste Leben.
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Lisamarie
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Lisamarie » Donnerstag, 28.08.14, 16:49

Hallo Nillo, dann wünsche ich dir von Herzen das dein Gefühl recht hat.
Viel Glück wünscht dir LisaMarie
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Nillo
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Nillo » Sonntag, 31.08.14, 12:00

Also ich wollte mal ne kurze Rückmeldung geben.
Seit 10mg deutlich besserer Schlaf und deutlich weniger Unruhe am Morgen.

Unruhe am Tag nach wie vor da, an der Grenze. Gestern ein Heulanfall, heute noch nicht.
Gestern auch für 3 Stunden Tinnitus.

Heute etwas Kopfschmerzen, kann aber auch vom Wetter kommen.

Wenn die Unruhe jetzt tagsüber noch weg wäre.

Weiß ehrlich gesagt auch nicht, ob ich nach einer Woche jetzt dann schon auf 5mg gehen soll.
Wie gesagt schlafen besser, Unruhe Nachts weg und nach dem Aufstehen deutlich besser.
Nur tagsüber nicht so...


Edit: hab hier schon öfters von omega3 Fischöl gelesen. Kann mir das bei der Unruhe weiterhelfen oder eher nicht?
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21.03.2017: nach mehreren Zahnbehandlungen weitere Verschlechterung aller Symptome
31.05.2017: Zustand weiterhin sehr schlecht, Augenprobleme massiv, körperliche Leistungsfähigkeit fast bei 0
07.08.2017: zwischenzeitlich mal etwas besser in der Psychosom. Klinik, danach nach Sonnenbad so schlecht wie am Anfang...
22.08.2017: Augen wieder deutlich schlechter. Unruhe besser. Aber bei kleinster körperlicher Anstrengung massiv Druck in Brust
17.10.2017: leichte Besserung, körperlich etwas besser aber bei kleinster Anstrengung massiv Druck in Brust, Hochstimmung bei kleinster Anstrengung und Freude
14.11.2017: massive Verschlechterung, Depersonalisation, Derealisation so schlimm wie nie, körperlich zu nichts fähig.
08.01.2018: minimale Verbesserung, Depersonalisation und Derealisation besser. Körperlich etwas leistungsfähiger, massives Körpertemperaturproblem
13.01.2018: Derealisation und Depersonalisation wieder voll da.
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Jamie
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Jamie » Montag, 01.09.14, 15:55

Nillo hat geschrieben:
Weiß ehrlich gesagt auch nicht, ob ich nach einer Woche jetzt dann schon auf 5mg gehen soll.
Wie gesagt schlafen besser, Unruhe Nachts weg und nach dem Aufstehen deutlich besser.
Nur tagsüber nicht so...

Edit: hab hier schon öfters von omega3 Fischöl gelesen. Kann mir das bei der Unruhe weiterhelfen oder eher nicht?
Hallo Nillo,

schlafen zu können ist das Essentiellste, was es (im Entzug) gibt. Deswegen freue ich mich, dass es dir da etwas besser geht :).

Ich denke, dass du die Unruhe verstärkt merkst, weil du eben das (dämpfende) Mianserin absetzt. Ist es bei dir auch so, dass es im Laufe des Tages (gegen Abend hin) besser wird? Das können wir sehr oft beobachten.
Keinesfalls nach einer Woche auf 5mg gehen! Das ist viel zu schnell. Wir empfehlen das Absetzen nach Dr. Peter Breggin --> alle 4-6 Wochen 10% reduzieren.
Du solltest spätestens ab 10mg nur noch in 1mg-Schritten abdosieren.
Im unteren Dosisbereich sind noch überproportional viele Rezeptoren mit Wirkstoff belegt, deshalb muss man da besonders vorsichtig sein.
(Für SSRI ist es bewiesen, wir gehen bei TZA und TetraZA sowie NL aber von einem ähnlichen Effekt aus: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=8829)

Es wäre wichtig für dich zu lernen, mit der Unruhe umgehen zu können. Dir Strategien zurechtzulegen. Das kann alles sein, was du als hilfreich empfindest.
Ich beginne, wenn ich unruhig bin, aufzuräumen, staubzusaugen etc. Das hilft mir sehr. Ich kann mich dabei sammeln und meinen Geist sortieren :).
Vielleicht wäre das ja auch was für dich?

Gegen Unruhe wird Omega 3 nicht helfen; da wäre eher ein Versuch mit einem Kombipräparat wie ´Baldripar*n für den Tag´ oder Ähnliches angebracht.


Grüße
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Nillo » Montag, 01.09.14, 17:38

Danke Jamie, für deine Antwort.

In der Tat ist es gegen Abends besser.

Das mit dem Schlafen ist immer noch besser, aber tagsüber Angst und Panik wieder verstärkt da. Heute hab ich den ganzen Tag eigentlich nur noch geheult und im Supermarkt hab ich mich total unwohl gefühlt...

Auf jeden Fall kann ich so momentan nicht arbeiten, und sitze dann natürlich zu Hause und mir fällt die Decke auf den Kopf.

Werde jetzt erstmal auf 10mg bleiben, bis sich das Ganze eingependelt hat. Ich hoffe, dass es mir endlich wieder besser geht, auch mehrere Tage am Stück.

Passionsblume nehme ich tagsüber schon, ich habe den Eindruck dass es gegen die Unruhe etwas hilft.
Ich bin noch am überlegen, ob ich Lasea dazu nehmen soll. Aber ob zuviel halt nicht genau das Gegenteil bewirkt...
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Nillo » Dienstag, 09.09.14, 19:19

Also, ich bin nun seit letzter Woche Freitag auf 5mg.

Schlafen hat sich nicht wesentlich verändert, immer noch ganz ok.
Unruhe ist tagsüber seitdem deutlich besser, nur in den Morgenstunden noch da
Schwindel und Sehstörungen seitdem auch besser, aber nicht weg (die waren aber vor dem Absetzen schon da - wahrscheinlich Nebenwirkung, aber erst nach und nach aufgetreten)
Heulanfälle die letzten Tage gar nicht mehr

Lediglich die Angst begleitet mich noch und schränkt mich schon sehr ein.


Bin mir immer noch nicht sicher, ob das Ganze nun eine Unverträglichkeit des Mianserin ist (weil die Nebenwirkungen teilweise ja bei voller Dosis noch begonnen haben), oder Absetzerscheinungen oder ein Mix davon. Ich kann nur sagen, dass es mir deutlich besser geht wie mit 30mg und mit 15mg.

Ich nehme aber mittlerweile Omega 3 Fischöl und dysto-loges. Vielleicht macht auch das was aus.

Die 5 mg werde ich auf jeden Fall die Woche noch komplett nehmen und dann je nach Zustand nächste Woche neu entscheiden ob abdosieren oder gleich weg.
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Nillo » Dienstag, 23.09.14, 18:23

Nach gut einer Woche seit dem Absetzen mal ein Zwischenstand:

Sehstörungen seit gestern weg!
Schlaf letzte Woche schlecht, mittlerweile wieder gut, ca 5-6h am Stück
Körperliche Beschwerden wie Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, etc. seit gestern ebenso weg
Ich fühle mich körperlich deutlich besser als mit dem Medikament. Wesentlich fitter, keine Schmerzen mehr. Fast befreiend.


Eigentlich wär alles gut, wenn jetzt nicht die große Panik käme. :shock:
Morgens wache ich schon mit einer dermaßenen Unruhe auf, tagsüber seit gestern teilweise heftigste Panikattacken. Das kann lang so nicht mehr gehen. :(
Auch meine Passionsblume kann das momentan nicht kompensieren.

Jemand einen Tip wie ich die Angst- und Panikzuständen halbwegs überbrücken kann?


Man hat mir gestern gleich wieder Valdoxan verschrieben. Ein AD, dass man nicht ausschleichen muss mit einer Halbwertszeit von 1-2 Std. Das nehme ich erstmal nicht, ich hoffe es bessert sich bald.
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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von padma » Dienstag, 23.09.14, 18:56

Hallo Nilo, :)

du hast meiner Einschätzung nach, viel zu schnell abgesetzt. Gerade im unteren Dosisbereich sollten die Schritte besonders klein sein. Auch die Abstände waren zu kurz, das waren ja gerade mal 10 Tage zwischen den Reduktionen. :shock:
Morgens wache ich schon mit einer dermaßenen Unruhe auf, tagsüber seit gestern teilweise heftigste Panikattacken. Das kann lang so nicht mehr gehen. :(
Ich denke, du solltest besser wieder eindosieren, Wenn es dir mit 5 mg halbwegs gut ging würde ich darauf zurück gehen.
Und dann wirklich langsam in 1 mg Schritten runter gehen.
Man hat mir gestern gleich wieder Valdoxan verschrieben. Ein AD, dass man nicht ausschleichen muss mit einer Halbwertszeit von 1-2 Std. Das nehme ich erstmal nicht, ich hoffe es bessert sich bald.
Bitte keinesfalls nehmen. :!: Valdox*n ist falls überhaupt, nur minimal wirksam und birgt die Gefahr schwerer Leberschädigungen. Natürlich müsste es auch ausgeschlichen werden, kleine Dosen sind soviel ich weiss, schwer hinzubekommen.

Abgesehen davon, ist es grundsätzlich deutlich sinnvoller, das AD, das man zu schnell abgesetzt hat wieder einzudosieren, als ein anderes zu nehmen. Das ZNS will das gewohnte Medikament wieder haben.

liebe Grüsse,
padma
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Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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Re: Mianserin absetzen

Beitrag von Nillo » Mittwoch, 24.09.14, 18:48

Nehme seit gestern wieder 5 mg und prompt sind ab heute wieder die Nebenwirkungen da (die schon vor dem Ausschleichen da waren). Starke Sehstörungen.

Is doch alles zum kot***. :evil:

Heute mit 5mg ist es etwas besser. Eigentlich will ich das Ding echt schnell los haben, die Sehstörungen machen mich wahnsinnig... :cry:


Wie lange soll ich auf 5mg bleiben? 2 Wochen oder länger? Was meint ihr?
Zuletzt geändert von Jamie am Freitag, 26.09.14, 2:44, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Kraftausdrücke bitte mit Sternchen andeuten... wir wissen, was gemeint ist. DANKE (jamie1979)
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