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Thread für Langzeitbetroffene !

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Pammy
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon Pammy » Sonntag, 29.10.17, 9:53

Liebe Luna,
vielen lieben Dank für Deine ausführliche Antwort und Schilderung Deiner eigenen leidvollen Erfahrung, aber auch Selbsthilfe-Tipps! :hug:
Einige davon habe ich schon umgesetzt - seit letztem Jahr keinen Zucker mehr (manchmal versteckt er sich aber so gut, dass ich eine gänzliche Vermeidung für fast unmöglich halte - wer denkt schon an Zucker in Nudeln...), seit zwei Jahren trinke ich ausschießlich stilles oder abgekochtes Leitungs-Wasser. Ich nehme so gut wie keine Medikamente - bis auf den Beta-Blocker (und den muss ich leider nehmen, was möglicherweise genau das stärkste Trigger-Problem gerade ist). Pantoprazol ließ sich auch nicht ganz vermeiden in den letzten Wochen, aufgrund der starken Speiseröhren-Probleme. Aber ich nehme es jetzt nur noch im Bedarfsfall.

Wie ich gesehen habe, hast auch Du ganz viele Symptome, mit denen Du zurecht kommen musst. Einerseits tröstlich, anderseits tut mir das für Dich auch sehr leid. Ebenso wie manch andere hier, deren Infos mich überhaupt erstmal auf die Idee (wieder) gebracht haben, dass es mit den Psychopharmaka noch zu tun haben könnte.
Deine Schilderung, dass Du nach einiger Zeit wieder so viel unternehmen und am Leben fast normal wieder teilnehmen konntest, macht Mut und Hoffnung. Lieben Dank auch dafür Dir! :hug:
Allerdings - wie kann ich meine Trigger, die ich vor allem in dem Betablocker entdecke - loswerden? Vermutlich muss ich ihn demnächst runterdosieren zum Teil, um dann noch Augentropfen gegen den Grünen Star (ebenfalls ein Betablocker) anzuwenden. Blind werden möchte ich ja nun wirklich nicht auch noch...

Aber ich werde auf jeden Fall mal überlegen, was bei mir noch zusätzlich die heftigsten Symptome auslösen könnte. Ernährung habe ich übrigens auch komplett soweit umgestellt! Ich glaube, im Moment würde ich keinen Kochwettbewerb gewinnen :wacko: - dennoch könnten sich auch hier noch Trigger verstecken! Ich vermute fast, ich müsste jegliches Getreide weglassen - aber wovon soll ich dann noch leben??? Ich habe eh Probleme, mein Gewicht zu halten und nicht weiter abzunehmen. Und das, obwohl ich auch noch das Rauchen aufgegeben habe (auch das noch...was man nicht alles tut, um zu überleben...)

Gestern hatte ich übrigens so ein komisches Gefühl, als ich an das letzte 'Bröckchen' Mirtazapin gedacht habe, dass ich mal vor zwei Jahren eingenommen hatte, zwei Jahre nach Absetzen, um zu sehen, ob ich damit schlafen konnte. Es war fast so ein Gefühl wie: jetzt würde ich gerne eine rauchen...
Ich hatte echt so etwas wie Entzugs-Suchtdruck nach einem kleinen Stückchen Mirtazapin, weil ich fast körperlich so empfand, dass es mir helfen könnte bei all den heftigen Symptomen gerade kurze Erleichterung zu verspüren... :shock:

So viel zum Thema: Psychopharmaka machen nicht abhängig... :evil: :frust:

Gut, dass ich von dem Zeug nichts mehr vorrätig habe...

Zur Nachahmung wärmstens empfohlen, denn einfach ist es nicht...echt nicht :zombie: :wink:

Liebe Grüße an alle Betroffenen und haltet durch :group: - es wird besser, ganz bestimmt! (...die Frage ist nur wann... :roll: )
Pammy
- 12/2011 Beginn Mirtazapin 7,5 mg
Aufgrund div. NW wie Wassereinlagerungen, starke Muskel- und Gliederschmerzen, morgens Benommenheit, Kraftlosigkeit, erhöhter Augeninnendruck u.a.
- 06/2012 runter auf 3,75 mg heftiges Anschwellen der Nasenschleimhaut, wieder auf 7,5mg erhöht
17. 11.2012 in Klinik Mirta 7,5 komplett abgesetzt auf 0 mg.
Nach kurzer Zeit folgende Symptome: starke Durchfälle, grünlicher Stuhl, Ekel vorm Essen, starke Rückenschmerzen insbesondere LWS-Bereich, starke Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen mit Wutausbrüchen, Heulkrämpfen, extreme Angstzustände
9. 1.2013 aus Klinik entlassen.
5.3.2013 Rauchstopp von 20 Zig. auf 0.
02/2013 1Woche KH: Magen- und Darmspiegelung, Diagnose: chron. Antrum Gastritis, Reflux-Ösophagitis
15., 16. + 17.05.2013 jeweils 3,75 mg Mirta abends eingenommen aus Verzweiflung wegen extremer Magen- und Blähbauch-Probleme sowie Schlaflosigkeit. Symptome fast weg, allerdings
18.05.13 morgens mit entzündetem, eitrigen Zahnfleisch aufgewacht, musste von Zahnarzt im Notdienst behandelt werden. Verdachtsdiagnose: NW AD Mirta.
seit 06/2013 extreme Schlafstörungen/Schlaflosigkeit, starke (Nerven-)Muskel- und Gelenk-Schmerzen und ZNS-Irritationen, Gefühl von Schüben (aus Brustkorb in Hals/Nacken-Bereich aufsteigend, sehr heftiges Gefühl, tw. Todesangst auslösend); Schlaflosigkeit; Paradoxe Reaktionen auf Osteopathie, seit Korrektur Beckenschiefstand ständig Kiefer- und Augenmuskel-schmerzen, Nackenkrämpfe,Krampfgefühl auch im Kopf und in Gliedmaßen; Brennen/Schmerzen LWS, Füße, Unterschenkel, Arme bleischwer und ziehender Schmerz im Liegen, linkes Knie Druckschmerz hinten-innen; Haarausfall, juckende Ekzeme auf Kopf, auch Gesicht, Blähbauch/Meteorismus, Verdacht auf HIT; Absetzsymptome und Wechseljahresbeschwerden mischen bzw. triggern sich gegenseitig. Außerdem oft Angst- und Panikattacken (besonders morgens noch nach dem Aufwachen), tagsüber je nach körperlicher Verfassung und Schlaf oft Weinkrämpfe und Verzweiflung.
seit 08/2016: mehrfach Vorhofflimmern, deshalb Einnahme von Betablocker, nach divers. Unverträglichkeiten bei Beloc Zok herz gelandet, morgens und abends jeweils 23,75 mg,
Seitdem öfters Herzstolpern, Verschlimmerung Neurodermitis, depressive Episoden /zeitweise schwere, alle anderen Probleme weiterhin bestehend, insbesondere chron. Gastritis, Sodbrennen/Speiseröhrenentzündung, Verdacht auf stiller Reflux
03/2017 Diagnose: gespaltener Zahn mit Eiterzyste an Wurzel - wurde gezogen, dadurch einige Schmerzsymptome besser (endlich wieder Spazierengehen ohne heftigste Schmerzen linke Körperhälfte möglich!)
seit 09/2017 Diagnose 'Grüner Star' aufgrund einmaliger Augeninnendruckwerte von 29/27 (vorher zwar auch erhöht, aber immer so um 21-24 max.), Augenarzt verschrieb zusätzlichen Betablocker fürs Auge (Augentropfen), die ich aber nicht genommen habe bis heute, da ich bereits einen sehr niedrigen Puls und Blutdruck oftmals durch meinen 'normalen' Betablocker habe und da wären diese Tropfen kontraindiziert. Ich hatte hierzu die Augenklinik angerufen, da es WE war und mein Augenarzt nicht zu erreichen war; habe mittlerweile den Augenarzt gewechselt und werde dort zur Zeit intensiver untersucht bzw. engmaschiger überprüft bez. Augeninnendruck (Stand 10/2017)

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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon Luna » Sonntag, 29.10.17, 16:26

Liebe Pammy
Was kaufst du da für Nudeln? Meine haben keinen zugesetzten Zucker. Wichtig ist die Zutaten zu beachten. Da steht drauf ob Zucker oder Zuckerersatz zugesetzt wurde und das ist nicht so gut.
Fast alle Lebensmittel haben Zucker..also Kohlenhydrate und davon Zucker. Das kann man nicht vermeiden. Achte auf zusätzlich Zucker in Lebensmitteln.
Ich selbst esse Nudeln aber aus Reis da ich Gluten meide. Esse eigentlich nur bio Produkte ohne Zusätze und mache alles selbst und frisch. Brate selten was an...koche und dünste mein essen. An Lebensmitteln hab ich ausreichend und muss nicht hungern. Medikamente nach 0 habe ich nie mehr genommen trotz Symptome. Alles was ich probierte, ging nach hinten los und ich ließ die Finger davon und konzentrierte mich auf Ernährung und meiden von trigger. Symptome gingen laaangsam zurück.

Symptome habe ich dank meiner Lebensumstellung nicht mehr viele und ich fühle mich manchmal gar gesund wenn ich achtsam bin aber ich kann auch inzwischen mal was genießen was lange nicht ging ohne massive Symptome. Haare färben geht auch aber mache es selten, da ich Chemie meide. Eine Zeitlang ging das nicht ohne heftige Symptome obwohl ich schon eine Färbung fand, die wenig Symptome machte.
Ich darf halt noch nicht über die Strenge schlagen und muss noch achtsam sein aber ist für mich ok mein Körper in ruhe zu lassen.

Ich meide Chemie im Haushalt wie Duftstoffe in Waschpulver usw und nutze die für Allergiker.
Mit den meiden habe ich auch Herzrasen usw in Griff bekommen. Zu Betablocker möchte ich nicht viel sagen aber sie und andere Pillen hemmen bzw stoppen die Heilung, weil sie auch schaden wie Psychopharmaka.
Gilt für alle Medikamente. Da gibt es keine unterschiede. Triggern auch massiv, da häufig die Entgiftung gestört ist durch zelluläre Schäden und schwäche.
Jetzt kalt absetzen würde ich an deiner Stelle nicht tun. Schau erst bei deiner Ernährung und und anderen triggern und dann kannst du schauen wegen dem Betablocker.

Medikamente machen Sinn, wenn man akut lebensbedroht ist, aber ansonsten bezahlt man irgendwann an anderer Stelle dafür. Wenn man z.B. lange Antihistaminika nimmt und damit die H-Rezeptoren blockiert, bildet der Körper einfach von selbst mehr Histamin, um es auszugleichen, weil Histamin lebensnotwendig ist (problematisch bei zu viel). Nimmst du ständig Aspirin, um dein Blut zu verdünnen, versucht der Körper hier wieder automatisch in die Mitte zu regulieren und macht das Blut dicker. Nimmst du Cholesterinsenker, muss die arme Leber noch kräftiger Cholesterin herstellen, weil Cholesterin wichtig ist. Nimmst du Kortison, fährt der Körper die körpereigene K-produktion herunter, die wichtig ist und nicht zu vergleichen mit der chemischen. Deswegen, diese und andere Medikamente wären NIE für die Langzeitanwendung gedacht, nur für den Notfall!

Deine ganzen Symptome deuten auf eine überflutung an Entzündungsfördernden Botenstoffe und dies kannst du in Griff bekommen ohne zu hungern.
Ich mache bei meiner Ernährung keine Unterschiede zu Frühstück und Mittagessen usw. Esse was geht und das ist ok.
Wenn der Körper sich beruhigt dann brauchst du dir keine Gedanken mehr zu machen über Gewicht. Ich nahm auch ab und inzwischen muss ich sogar aufpassen nicht zuzunehmen...halt wie bei gesunden:)
Ich aß große Mengen um nicht abzunehmen...völlig unnormal aber das habe ich längst nicht mehr.
Habe damals bei mir angefangen mit einer Auslassdiät und dann langsam getestet was geht.

Ich wünsche dir viel Kraft.

P.s...Getreide ist nicht unbedingt schlecht. Viele vertragen teils kein Gluten und vor allem stark erhitztes Getreide wie Brot usw, da beim starken erhitzen es zu Toxinen kommt wie Acrylamid usw und auch das muss der Körper entgiften.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Maillard-Reaktion
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.

Hier informationen, die mir immer wieder geholfen haben und helfen.
http://www.philosophie-des-gesundwerden ... /symptome/

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Pammy
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon Pammy » Sonntag, 29.10.17, 17:48

Hi Luna,
wieder herzlichen Dank für Deine umfassenden Zeilen! :hug:
Also, ähm, die Nudeln sind vom Lidl und 'ganz normal' - ich dachte auch, ich seh nicht richtig, von wegen Zucker...
Reis geht bei mir leider nicht so gut, da entwässer ich ja noch mehr - mein Körper hat Probleme damit, das Wasser zu speichern, ich seh so schnell 'vertrocknet' aus :(

Ich freu mich für Dich sehr, dass Du Deine Symptome über die Ernährung so gut in den Griff bekommen hast. Also, ich denke, dass ich mich auch schon sehr gesund und weitgehend basisch und auch histaminarm ernähre. Aber Frühstück ist bei mir so eine Sache, ich bin froh, wenn ich morgens überhaupt etwas runter bekomme. Und das geht zur Zeit nur in Form von diesem Basischen Brei mit Banane. Ob das verträglich ist, weiß ich nicht. Aber morgens zum Frühstück gedünstetes Gemüse und ein Stück Fleisch bekäm ich beim besten Willen nicht runter. Zumal ich dann noch mehr abnehmen würde und von den Kosten mal ganz abgesehen. Ich bekomme Sozialhilfe, bin seit 4 Jahren jetzt eu-Rentnerin. Wegen diesem ganzen Schlamassel :frust: - ich muss jeden Cent umdrehen, leider auch beim Lebensmittelkauf :roll:

Gilt für alle Medikamente. Da gibt es keine unterschiede. Triggern auch massiv, da häufig die Entgiftung gestört ist durch zelluläre Schäden und schwäche.
Jetzt kalt absetzen würde ich an deiner Stelle nicht tun. Schau erst bei deiner Ernährung und und anderen triggern und dann kannst du schauen wegen dem Betablocker.

Medikamente machen Sinn, wenn man akut lebensbedroht ist, aber ansonsten bezahlt man irgendwann an anderer Stelle dafür. Wenn man z.B. lange Antihistaminika nimmt und damit die H-Rezeptoren blockiert, bildet der Körper einfach von selbst mehr Histamin, um es auszugleichen, weil Histamin lebensnotwendig ist (problematisch bei zu viel). Nimmst du ständig Aspirin, um dein Blut zu verdünnen, versucht der Körper hier wieder automatisch in die Mitte zu regulieren und macht das Blut dicker. Nimmst du Cholesterinsenker, muss die arme Leber noch kräftiger Cholesterin herstellen, weil Cholesterin wichtig ist. Nimmst du Kortison, fährt der Körper die körpereigene K-produktion herunter, die wichtig ist und nicht zu vergleichen mit der chemischen. Deswegen, diese und andere Medikamente wären NIE für die Langzeitanwendung gedacht, nur für den Notfall!


Das hast Du super beschrieben, genauso ist es. Bei mir kommt eine umfangreiche Medikamenten-Unverträglichkeit hinzu, da ich hochsensibel bin (wie so viele andere Betroffene hier ja auch). Da fällt es perse schon mal flach, ständig zu nem Mittel zu greifen. Einerseits Gott-sei-Dank - so bin ich nie Abhängig von Schmerzmitteln geworden. Andererseits hilft mir auch im Notfall nicht gerade viel - was die Sache nicht unbedingt einfacher macht.
Den Betablocker kann ich nicht einfach absetzen, es sei denn, ich bevorzuge ein schnelles Ableben, was ich aber eher nicht möchte, sonst könnte ich mir die ganze Tortour mit Absetzsymptomen etc. ersparen :whistle:

Aber mir ist noch etwas eingefallen, und ich glaube, ich habe das auch hier irgendwo mal gelesen, als möglichen Trigger:
Ich wurde in den letzten Monaten 10 mal geröngt, davon 8 x im Gesichtsbereich (Zähne-/Kiefer). Und Röntgenstrahlen sind ja angeblich nicht mehr sooooo problematisch, weil die Geräte viiiiiiel harmloser (Fliegen ist ja so viel schlimmer in der Hinsicht - wers glaubt, wird seelig...)...
Vielleicht habe ich deshalb jetzt auch so immense Schmerzen im Gesicht/Kopf/Nacken-Bereich?

Möglicherweise gibt es ja noch andere Langzeitbetroffene hier, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben?

So, mein Körper verlangt nach PC-Pause...

Nochmal ganz herzlichen Dank Dir Lena und Dir und allen anderen hier ganz viel positive Energie und Zuversicht -
es sind 'nur' die doofen Absetzsymptome...

Liebe Grüße
Pammy
- 12/2011 Beginn Mirtazapin 7,5 mg
Aufgrund div. NW wie Wassereinlagerungen, starke Muskel- und Gliederschmerzen, morgens Benommenheit, Kraftlosigkeit, erhöhter Augeninnendruck u.a.
- 06/2012 runter auf 3,75 mg heftiges Anschwellen der Nasenschleimhaut, wieder auf 7,5mg erhöht
17. 11.2012 in Klinik Mirta 7,5 komplett abgesetzt auf 0 mg.
Nach kurzer Zeit folgende Symptome: starke Durchfälle, grünlicher Stuhl, Ekel vorm Essen, starke Rückenschmerzen insbesondere LWS-Bereich, starke Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen mit Wutausbrüchen, Heulkrämpfen, extreme Angstzustände
9. 1.2013 aus Klinik entlassen.
5.3.2013 Rauchstopp von 20 Zig. auf 0.
02/2013 1Woche KH: Magen- und Darmspiegelung, Diagnose: chron. Antrum Gastritis, Reflux-Ösophagitis
15., 16. + 17.05.2013 jeweils 3,75 mg Mirta abends eingenommen aus Verzweiflung wegen extremer Magen- und Blähbauch-Probleme sowie Schlaflosigkeit. Symptome fast weg, allerdings
18.05.13 morgens mit entzündetem, eitrigen Zahnfleisch aufgewacht, musste von Zahnarzt im Notdienst behandelt werden. Verdachtsdiagnose: NW AD Mirta.
seit 06/2013 extreme Schlafstörungen/Schlaflosigkeit, starke (Nerven-)Muskel- und Gelenk-Schmerzen und ZNS-Irritationen, Gefühl von Schüben (aus Brustkorb in Hals/Nacken-Bereich aufsteigend, sehr heftiges Gefühl, tw. Todesangst auslösend); Schlaflosigkeit; Paradoxe Reaktionen auf Osteopathie, seit Korrektur Beckenschiefstand ständig Kiefer- und Augenmuskel-schmerzen, Nackenkrämpfe,Krampfgefühl auch im Kopf und in Gliedmaßen; Brennen/Schmerzen LWS, Füße, Unterschenkel, Arme bleischwer und ziehender Schmerz im Liegen, linkes Knie Druckschmerz hinten-innen; Haarausfall, juckende Ekzeme auf Kopf, auch Gesicht, Blähbauch/Meteorismus, Verdacht auf HIT; Absetzsymptome und Wechseljahresbeschwerden mischen bzw. triggern sich gegenseitig. Außerdem oft Angst- und Panikattacken (besonders morgens noch nach dem Aufwachen), tagsüber je nach körperlicher Verfassung und Schlaf oft Weinkrämpfe und Verzweiflung.
seit 08/2016: mehrfach Vorhofflimmern, deshalb Einnahme von Betablocker, nach divers. Unverträglichkeiten bei Beloc Zok herz gelandet, morgens und abends jeweils 23,75 mg,
Seitdem öfters Herzstolpern, Verschlimmerung Neurodermitis, depressive Episoden /zeitweise schwere, alle anderen Probleme weiterhin bestehend, insbesondere chron. Gastritis, Sodbrennen/Speiseröhrenentzündung, Verdacht auf stiller Reflux
03/2017 Diagnose: gespaltener Zahn mit Eiterzyste an Wurzel - wurde gezogen, dadurch einige Schmerzsymptome besser (endlich wieder Spazierengehen ohne heftigste Schmerzen linke Körperhälfte möglich!)
seit 09/2017 Diagnose 'Grüner Star' aufgrund einmaliger Augeninnendruckwerte von 29/27 (vorher zwar auch erhöht, aber immer so um 21-24 max.), Augenarzt verschrieb zusätzlichen Betablocker fürs Auge (Augentropfen), die ich aber nicht genommen habe bis heute, da ich bereits einen sehr niedrigen Puls und Blutdruck oftmals durch meinen 'normalen' Betablocker habe und da wären diese Tropfen kontraindiziert. Ich hatte hierzu die Augenklinik angerufen, da es WE war und mein Augenarzt nicht zu erreichen war; habe mittlerweile den Augenarzt gewechselt und werde dort zur Zeit intensiver untersucht bzw. engmaschiger überprüft bez. Augeninnendruck (Stand 10/2017)

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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon padma » Sonntag, 29.10.17, 17:54

liebe Pammy, :)

es tut mir so leid zu hören, wie schlecht es dir geht. :hug:

Kann es denn wirklich so sein??? Nach 4 Jahren, schlimmer denn je - möglicherweise getriggert und neu hervorgerufen durch die Einnahme von einem Betablocker?

Ja, das ist leider möglich.
Bei der Vielzahl an Symptomen aus den unterschiedlichsten Bereichen, kann es sich ja nur um eine massive Funktionsstörung des ZNS handeln.
Du hast Mirtazapin von Anfang an schlecht vertragen, und auf das Absetzen heftig reagiert.
Wir haben mehrere Schwerstbetroffene mit heftigsten Reaktionen auf Mirtazapin bzw. das Absetzen.

Zu dem Betablocker fällt mir Barbara (Coldine) ein, bei ihr hatte ein Betablocker bzw. das Absetzen heftigst getriggert.
Wenn du ihn reduzierst, dann ganz vorsichtig.

Ich bin fassungslos. Und verzweifelt. Weil sowohl meine Familienangehörigen wie auch meine Freunde und Bekannten sich immer mehr von mir zurückziehen, denn ich bin zu nichts mehr zu gebrauchen und rede nur noch über meine Sch... Krankheitssymptome. Einfach, weil es auch sch... weh tut und teilweise ziemlich Angst macht. Aber eben auch einsam.

Diese soziale Isolation kommt dann noch oben drauf, weil man selbst nicht mehr kann und weil das Umfeld verständnislos und heillos überfordert ist. :(

Es bleibt nur auf die Selbstheilungsprozesse zu vertrauen; Trigger zu vermeiden, soweit möglich; gut zu sich zu sein, mitfühlend und liebevoll mit sich selbst umgehen; durchhalten und es irgendwie durchstehen.
(Wir haben einige neue threads in "Umgang mit Entzug" und in "Gesundheit", vielleicht ist das was Hilfreiches für dich dabei.)

Mir persönlich hilft das Buch von Toni Bernhard "Es wird schon wieder?" sehr.

Fühl dich liebevoll :hug:
padma

Nachtrag:
Habe gerade noch deinen letzten post gesehen. Ja, Röntgen kann auch Symptome triggern.
Banane in deinem Brei morgens könnte nicht so gut sein, Banane hat nach TCM eine sehr kalte Wirkung, das ist für viele nicht so gut. Ich koche in meinem Brei süsse Äpfel mit.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.09.2017: 0,5 mg


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon Luna » Sonntag, 29.10.17, 18:46

Banane

Nicht ganz verträglich bei hi wenn sie Gelb ist. Manche vertragen sie wenn sie grünlich sind ansonsten enthalten Bananen viel Histamin.
Halt alles was reif ist.
Ok die Nudeln würde ich auch nicht gut vertragen. Die hauen da auch alles rein. Vielleicht schaust du nach anderen günstigen.
Ich esse und aß die ganze Zeit viel Reis und Reisnudel und entwässer nicht. Vielleicht, weil ich kombiniere. Wenn ich nur Reis esse dann könnte das möglich sein. Esse nicht nur Reis sondern auch mal Kartoffeln oder Hirse ab und zu.
Ich esse auch mal zu Frühstück Reis zb mit Hafer usw.Gemüse mag ich auch nicht zum Frühstück. Je nachdem wonach mir ist und was ich eben vertrage.
Du wirst deinen Weg finden.
Mit dem Betablocker hab ich ja gesagt,dass du das nicht einfach so absetzen sollst.

Wünsche dir alles Gute und viel Kraft
Zuletzt geändert von Luna am Sonntag, 29.10.17, 20:36, insgesamt 1-mal geändert.
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.

Hier informationen, die mir immer wieder geholfen haben und helfen.
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon Pammy » Sonntag, 29.10.17, 19:50

:hug: <3 Liebe Padma <3 ,
wie schön - ich bin ganz gerührt, zumal ich eben noch in meinen PNs entdeckt habe, dass ich Deine letzte PN an mich im Januar gar nicht beantwortet habe - ich habe mich eben umso mehr gefreut und jetzt noch mehr :D
Schön, dass es - neben lieben neuen - auch noch liebe vertraute 'Gesichter' hier gibt, das ist ja fast wie nachhause kommen... :party2:

Zu dem Betablocker fällt mir Barbara (Coldine) ein, bei ihr hatte ein Betablocker bzw. das Absetzen heftigst getriggert.
Wenn du ihn reduzierst, dann ganz vorsichtig.


Du wirst es nicht glauben, aber eben ist mir während eines Telefonats mit einem Freund eingefallen, dass ich den Betablocker vor ungefähr 3 Wochen von 2,5 auf 2 Tabletten reduziert habe! :roll:

Und jetzt - mit Deinem Hinweis - wird mir auch noch klarer, warum ich im Moment so verstärkte Probleme habe. Eigentlich bin ich jetzt fast beruhigt - jetzt muss ich nur noch meine Hausärztin davon überzeugen. :roll: Die übrigens der Meinung ist, dass das alles keinen Krankheitswert hätte - ich wünsche ihr mal 5 Minuten Entzugssymptome querbeet...

Diese soziale Isolation kommt dann noch oben drauf, weil man selbst nicht mehr kann und weil das Umfeld verständnislos und heillos überfordert ist. :(

Es bleibt nur auf die Selbstheilungsprozesse zu vertrauen; Trigger zu vermeiden, soweit möglich; gut zu sich zu sein, mitfühlend und liebevoll mit sich selbst umgehen; durchhalten und es irgendwie durchstehen.
(Wir haben einige neue threads in "Umgang mit Entzug" und in "Gesundheit", vielleicht ist das was Hilfreiches für dich dabei.)

Mir persönlich hilft das Buch von Toni Bernhard "Es wird schon wieder?" sehr.


Das sind wieder sehr hilfreiche Tipps - lieben Dank Padma, da werd ich mich mal umschauen!
Und das Buch google ich mir mal.

Habe gerade noch deinen letzten post gesehen. Ja, Röntgen kann auch Symptome triggern.
Banane in deinem Brei morgens könnte nicht so gut sein, Banane hat nach TCM eine sehr kalte Wirkung, das ist für viele nicht so gut. Ich koche in meinem Brei süsse Äpfel mit.


Aha! Da werd ich ab sofort um Röntgen und Bananen einen großen Bogen machen! Schade um die Banane, gerade die hat den Brei erträglich gemacht, vom Geschmack her :roll: :) - dann greif ich eben auch zum Apfel und zu Trauben

@Liebe Luna - und ich dachte, es wäre genau umgekehrt, hab die Bananen schön gelb-braun werden lassen :shock:

Das sind ja alles wieder unglaublich wichtige Informationen - vielen vielen Dank!!!

Ich hoffe sehr, das diese und auch meine Schilderungen hier anderen Langzeitbetroffenen helfen, damit sie sich nicht so allein fühlen mit ihren Problemen. Denn diese Gefühle von Ohnmacht, Hilflosigkeit, Überforderung und Verzweiflung sowie Einsamkeit sind - neben all den körperlichen Qualen - sehr belastend. Umso dankbarer bin ich dafür, dass es dieses Forum gibt...

Alles Liebe und viel Kraft und Energie
Pammy
- 12/2011 Beginn Mirtazapin 7,5 mg
Aufgrund div. NW wie Wassereinlagerungen, starke Muskel- und Gliederschmerzen, morgens Benommenheit, Kraftlosigkeit, erhöhter Augeninnendruck u.a.
- 06/2012 runter auf 3,75 mg heftiges Anschwellen der Nasenschleimhaut, wieder auf 7,5mg erhöht
17. 11.2012 in Klinik Mirta 7,5 komplett abgesetzt auf 0 mg.
Nach kurzer Zeit folgende Symptome: starke Durchfälle, grünlicher Stuhl, Ekel vorm Essen, starke Rückenschmerzen insbesondere LWS-Bereich, starke Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen mit Wutausbrüchen, Heulkrämpfen, extreme Angstzustände
9. 1.2013 aus Klinik entlassen.
5.3.2013 Rauchstopp von 20 Zig. auf 0.
02/2013 1Woche KH: Magen- und Darmspiegelung, Diagnose: chron. Antrum Gastritis, Reflux-Ösophagitis
15., 16. + 17.05.2013 jeweils 3,75 mg Mirta abends eingenommen aus Verzweiflung wegen extremer Magen- und Blähbauch-Probleme sowie Schlaflosigkeit. Symptome fast weg, allerdings
18.05.13 morgens mit entzündetem, eitrigen Zahnfleisch aufgewacht, musste von Zahnarzt im Notdienst behandelt werden. Verdachtsdiagnose: NW AD Mirta.
seit 06/2013 extreme Schlafstörungen/Schlaflosigkeit, starke (Nerven-)Muskel- und Gelenk-Schmerzen und ZNS-Irritationen, Gefühl von Schüben (aus Brustkorb in Hals/Nacken-Bereich aufsteigend, sehr heftiges Gefühl, tw. Todesangst auslösend); Schlaflosigkeit; Paradoxe Reaktionen auf Osteopathie, seit Korrektur Beckenschiefstand ständig Kiefer- und Augenmuskel-schmerzen, Nackenkrämpfe,Krampfgefühl auch im Kopf und in Gliedmaßen; Brennen/Schmerzen LWS, Füße, Unterschenkel, Arme bleischwer und ziehender Schmerz im Liegen, linkes Knie Druckschmerz hinten-innen; Haarausfall, juckende Ekzeme auf Kopf, auch Gesicht, Blähbauch/Meteorismus, Verdacht auf HIT; Absetzsymptome und Wechseljahresbeschwerden mischen bzw. triggern sich gegenseitig. Außerdem oft Angst- und Panikattacken (besonders morgens noch nach dem Aufwachen), tagsüber je nach körperlicher Verfassung und Schlaf oft Weinkrämpfe und Verzweiflung.
seit 08/2016: mehrfach Vorhofflimmern, deshalb Einnahme von Betablocker, nach divers. Unverträglichkeiten bei Beloc Zok herz gelandet, morgens und abends jeweils 23,75 mg,
Seitdem öfters Herzstolpern, Verschlimmerung Neurodermitis, depressive Episoden /zeitweise schwere, alle anderen Probleme weiterhin bestehend, insbesondere chron. Gastritis, Sodbrennen/Speiseröhrenentzündung, Verdacht auf stiller Reflux
03/2017 Diagnose: gespaltener Zahn mit Eiterzyste an Wurzel - wurde gezogen, dadurch einige Schmerzsymptome besser (endlich wieder Spazierengehen ohne heftigste Schmerzen linke Körperhälfte möglich!)
seit 09/2017 Diagnose 'Grüner Star' aufgrund einmaliger Augeninnendruckwerte von 29/27 (vorher zwar auch erhöht, aber immer so um 21-24 max.), Augenarzt verschrieb zusätzlichen Betablocker fürs Auge (Augentropfen), die ich aber nicht genommen habe bis heute, da ich bereits einen sehr niedrigen Puls und Blutdruck oftmals durch meinen 'normalen' Betablocker habe und da wären diese Tropfen kontraindiziert. Ich hatte hierzu die Augenklinik angerufen, da es WE war und mein Augenarzt nicht zu erreichen war; habe mittlerweile den Augenarzt gewechselt und werde dort zur Zeit intensiver untersucht bzw. engmaschiger überprüft bez. Augeninnendruck (Stand 10/2017)

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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon Luna » Sonntag, 29.10.17, 20:51

Ich selbst vertrage weder Apfel noch Trauben. Wobei ganz wenig Trauben ohne Schale nasche ich selten.
Obst ist so eine Sache bei mir. Ab und zu geht Birne geschält. Letztens hatte ich Äpfel probiert. Ging erst ganz gut aber nach 3 Tagen fühlte ich mich zunehmend irgendwie krank also Ohren, Nase dicht, Kopfschmerz, Halsschmerzen,usw und da wo ich gar nicht viel davon aß.
Ich merke sowas, weil ich sonst diese Probleme nicht mehr habe. Verschwand auch paar Tage nachdem ich Äpfel wieder weg ließ.
Fruktose ist entzündungsfördernd und da muss ich aufpassen.
Meine Freundin..auch Pillengeschädigt und Probleme mit Hi usw....verträgt auch gar kein Obst. Bekommt rasende Kopfschmerzen davon.
Naja man muss selbst probieren was geht...noch schlimmer sind eh die ganzen Pillen. Da kann man besser mal paar Trauben sündigen;)
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.

Hier informationen, die mir immer wieder geholfen haben und helfen.
http://www.philosophie-des-gesundwerden ... /symptome/

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Kaulquappe 411
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon Kaulquappe 411 » Montag, 27.11.17, 20:23

Hallo und guten Abend,
Ja, ich habe da auch viel ausprobiert um zu sehen, nach welchen Lebensmittel es mir wie geht. Und da ist nicht sehr viel übrig geblieben, aber wenn es hilft, das Absetzen verträglich zu machen, dann nehme ich das gerne in Kauf. Histaminarm und wenig Lebensmittel, die sonst irgendiwe Entzündungsfördernd sein könnten, ist aus meiner Erfahrun gher das A und O beim Absetzen. Mal abgesehen davon, möglichst Stress zu vermeiden, und sich immer wieder gutes zu tun, mit der Zeit kriegt man einfach raus, was man verträgt und machen kann ohne große Konsequenzen.

Liebe Grüße, Quäppchen
Diagnosen: PTBS, Depression, Sozialphobie, Agoraphobie, Oralophobie, Migräne, craniomadibuläre Dysfunktion, vermutlich Autoimmunthyreoiditis
Erfahrungen mit Ximovan ( Paradoxe Reaktion), Melperon (drastische Alpträume), Taxilan (total abgeschossen) Fluoxetin (Depersonalisation), Lorazepam, Opipramol, Promethazin, Escitalopram, Cipralex, Valdoxan, Amitriptyllin.
Genannte Mittel nur kurze Zeit genommen und kalt abgesetzt, da angeblich keine Probleme nach so kurzer Einnahmedauer, hahaha!
2010 Venlafaxin 150 mg eingeschlichen, Kurzeitige Besserung der Stimmung bzw. Antriebs, jedoch Verstäkung der inneren Unruhe.
Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
Regelmäßige Einnahme von Vitamin D, Leinöl, Basentee und versch. homöopath. Globuli bekommen mir sehr gut!!!

31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
28.11.: Kapselgewicht 0,298 g
9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
seit 24.04. 2017 KG 0,280 g
02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
mittlerweile bei KG 0,273 g
nun bei KG 0,270 g
mittlerweile bei KG 0,264 g mit Zwischenschritten
seit 15. 11. bei KG 0, 255 g ohne Zwischenschritte, drei Tage Absetzwelle, dann OK
seit 30.11. bei KG 0,245 g, das übliche an Absetzsymptomgedöns :-P

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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon jojo71 » Mittwoch, 06.12.17, 21:06

Hallo an alle Langzeitbetroffenen,
ich selber bin nun 3 Jahre im protrahiertem Entzug und kann sagen, es hat sich eigentlich nichts gebessert, eher ist eine Art der Gewöhnung und Abstumpfung eingetreten. Es vergeht echt kein Tag, der frei von Symptomen ist.

Was ich nicht verstehe, warum das ganze Leid nicht wirklich an die Öffentlichkeit kommt und dadurch endlich mal anerkannt wird! Hier und da gibt es mal einen Bericht, aber mehr auch nicht. Wir sind Opfer, leiden Tag für Tag und keinen interessiert es! Viele verlieren ihren Job/Familie/Freunde/ihr Leben... selbst durch prominente Opfer ändert sich Null!

Jede Randgruppe hat ihre Lobby, warum wir nicht?

Gruß
jojo
Mein persönlicher Alptraum begann mit einer Fehldiagnose und der Einnahme von SSRI!

Meine Story!

Seroxat ab ca. 2000
Wechsel zu Paroxat ca. 2006
Paroxat bis November 2014 (kalter Entzug)
Omeprazol sporadisch ab ca. 2010
Omeprazol dauerhaft seit ca. Anfang 2014
Omeprazol von 20mg auf 0 seit 26.09.2016
Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017

Meine Symptome, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben:
- diverse Probleme mit dem vegetativen Nervensystem (z.B. Kreislaufprobleme, Schwindel, starke Missempfindungen)
- diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Fast ständig Druck im Oberbauch
- im Liegen steigender Druck Magen/Darmtrakt bis hin zu dem Gefühl das der Bereich von Hals bis Unterbauch abgestorben ist, sehr flache Atmung, Besserung nur im Sitzen wenn die Beine tiefer gelagert sind (Kutscherstellung)
- Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen, Ruhepuls 90-100
- Muskelschmerzen (Hals, Nacken, Rücken)
- Intercostalneuralgie mehr linksseitig
- immer wieder Blockaden der HWS (Atlas), BWS und Beckenschiefstand
- Tinnitus
- Attacken (extremer Druck Oberbauch, weiß wie die Wand, höherer Ruhepuls, zittern, Polyurie usw. Dauer ca. 2-3 Stunden)
- Hypoglykämie
- Schmerzen nach jeder körperlichen Anstrengung über mehrere Tage
- Einschlafstörungen (Atemaussetzer, aufschrecken mit Missempfindungen und Herzstolpern)
- kein erholsamer Schlaf mehr möglich (An guten Tagen fühle ich mich morgens wie ein 80 Jähriger!)
- heftige Kopfschmerzen
- Extreme Stimmungsschwankungen
- absolut keine Stressverträglichkeit

Diagnosen bisher:
- Laktoseintoleranz (Fehldiagnose, liegt wohl an der DDF)
- Dünndarmfehlbesiedlung
- Herzrhythmusstörungen/hoher Ruhepuls
- Magenschleimhautentzündung/Hiatushernie
- Ständig Intercostalneuralgie
- Immer wieder Blockaden HWS (Atlas)/BWS und Beckenschiefstand
- Allergien: Gräser-, Roggen-, Birken-, Haselnusspollenallergie, Weizenmehl, Roggenmehl, Sellerie usw.
- Mangel an diversen Vitaminen

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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon Luna » Donnerstag, 07.12.17, 0:28

Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017

So wie ich das lese nimmst du noch Medikamente und hast die ganze Zeit welche genommen und du bist somit nicht wirklich im pro. Entzug. Dein Körper hat keine Chance auf Heilung und Besserung damit. Auch ppi sind alles andere als Harmlos und lösen zb Unverträglichkeiten aus. Ist ja auch bekannt.

Vater von meinen Freund nimmt seid fast 2 Jahren (eigentlich Grundlos) Blutdrucksenker. Hat versucht das Zeug abzusetzen...Symptome und schnell wieder genommen. Der Körper hat sich dran gewöhnt und ist abhängig. Allergien haben sich auch dazu gesellt...hatte er nie im Leben.

Alle Medikamente sind Gift für den Körper. Im Notfall von nutzen....auf Dauer leider schädlich.
Dein Körper kämpft wie verrückt gegen die Chemie. Immunzellen...entzündungsfördernde Botenstoffe usw. Alles wird geschwächt und geschädigt.Entgiftung usw. Folge sind Symptome.

Vielleicht gibt es eine Möglichkeit das ppi zu entziehen?
Sodbrennen habe ich in griff bekommen mit einer totalen Ernährungsumstellung...hiarm usw. Bei dir spielt Histamin usw eine große Rolle bzgl Allergien kann man das erkennen.

Ich wünsche dir alles Gute
LG Luna

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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon jojo71 » Donnerstag, 07.12.17, 7:06

Hallo Luna,
So wie ich das lese nimmst du noch Medikamente und hast die ganze Zeit welche genommen und du bist somit nicht wirklich im pro. Entzug. Dein Körper hat keine Chance auf Heilung und Besserung damit. Auch ppi sind alles andere als Harmlos und lösen zb Unverträglichkeiten aus. Ist ja auch bekannt.

Ich nehme Omeprazol seit ca. 3 Wochen wieder, wegen einer akuten Magenschleimhautentzündung und deshalb bin ich nicht im protrahiertem Entzug von SSRI deiner Meinung nach? Was dieses Zeug für Probleme macht ist mir leider gut bekannt, aber ohne ging es leider gar nicht... sobald es geht, setze ich diese wieder ab. Woran meinst du zu erkennen, das ich die ganze Zeit Medikamente genommen habe? Also wenn es so ist, wie du schreibst, dann ist ja kaum einer im protrahiertem Entzug...

Gruß
jojo
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Omeprazol dauerhaft seit ca. Anfang 2014
Omeprazol von 20mg auf 0 seit 26.09.2016
Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017

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- Attacken (extremer Druck Oberbauch, weiß wie die Wand, höherer Ruhepuls, zittern, Polyurie usw. Dauer ca. 2-3 Stunden)
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon Luna » Donnerstag, 07.12.17, 14:17

Woran meinst du zu erkennen, das ich die ganze Zeit Medikamente genommen habe?

Nun an deiner Liste, dass du noch was einnimmst also das omep.
Ich zähle das zu allen Medikamenten dazu. Mache keine Unterschiede ob nun Psychopharmaka oder ppi. Es schadet alles auf gleichen Wege.

Wenn dein Magen entzündet ist dann müsstest du schauen wieso das passiert.
Dein Körper produziert zu viel entzündungsfördernde Botenstoffe wie zb Histamin usw und das sind Gewebshormone die das Gewebe auch reizen und zu entzündungen führen aber auch ppi führt zu diesen Reizungen. Es nimmt ja nicht das Problem weg sondern blockiert es während es gleichzeitig schädigt und daher haben viele Probleme dann ohne, weil die Schleimhaut doppelt belastet wird. Sie ist allem schutzlos ausgeliefert mit ppi.

Du magst recht haben, dass viele noch gar nicht im pro. Entzug sind sondern weiter geschädigt werden durch Medikamente. Ich sehe es so, dass man in diesem pro. Entzug ist wenn man nach 0 von Medikamenten Symptome hat und Heilungsprozess sich im befindet.
Zumindest sehe ich das so...
Aber das Wert protrahiert heißt ja eigentlich Verlängert also hier wohl nach 0 von Substanzen noch Symptome.
Verlängerte Probleme geht wohl auch mit Medikamenten aber ohne Heilungsprozess bei Medikamenten besonders wie ppi aber auch vielen anderen auf Dauer, da Medikamente den Heilungsprozess hemmen oder gar blockieren.
LG Luna

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15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon Ululu 69 » Donnerstag, 07.12.17, 15:45

Hallo,

Ich denke schon, dass man sich auch dann im Heilungsprozess befindet, auch wenn man ein Medikament gegen eine akute Erkrankung einnimmt.

Es macht in meinen Augen auch durchaus Sinn bei einer Magenschleimhautentzündung vorübergehend die Magensäureproduktion medikamentös herunterzufahren. Schließlich kann daraus auch durchaus schlimmeres entstehen, bis hin zu einem Magengeschwür.
Natürlich ist es auch sinnvoll, der Entstehung des Schleimhautentzündung nachzugehen, vor Allem dann, wenn sie öfter auftritt.
Unumstritten ist sicher auch, dass eine Langzeiteinnahme von PPI sehr kritisch zu sehen ist.
Aber alle chemischen Substanzen deshalb grundsätzlich zu verteufeln halte ich für gefährlich.
Manchmal geht es eben nicht ohne. Und nicht immer entstehen daraus schlimme und langanhaltende Störungen im Körper.

LG Ute
Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen


2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon Luna » Donnerstag, 07.12.17, 16:22

Ich verteufel keine Medikamente, die wirklich nötig sind oder im Notfall oder von kurzer Dauer,weil nötig.

Fakt ist und bleibt Medikamente sind schädlich. Meine beste Freundin hat Aids und ist auf Medikamente angewiesen. Die lebt aber die Medikamente schädigen sie massiv. Nervensystem usw. Sie weiß genau was von den Medikamenten kommt aber nicht möglich sie abzusetzen.

Ein Antibiotika für eine heftige Entzündung kann ja auch im Notfall helfen aber auch an anderer Stelle schädigen.
Heißt jetzt nicht, dass man das auf keinen Fall nehmen sollte wenn man eine heftige Entzündung hat und es absolut notwendig ist.

Das hatte ich schonmal her kopiert aber gerne nochmal.
Medikamente machen Sinn, wenn man akut lebensbedroht ist, aber ansonsten bezahlt man irgendwann an anderer Stelle dafür. Wenn man z.B. lange Antihistaminika nimmt und damit die H-Rezeptoren blockiert, bildet der Körper einfach von selbst mehr Histamin, um es auszugleichen, weil Histamin auch lebensnotwendig ist. Nimmst du ständig Aspirin, um dein Blut zu verdünnen, versucht der Körper hier wieder automatisch in die Mitte zu regulieren und macht das Blut dicker. Nimmst du Cholesterinsenker, muss die arme Leber noch kräftiger Cholesterin herstellen. Nimmst du Kortison, fährt der Körper die körpereigene K-produktion herunter. Deswegen, diese Medikamente waren NIE für die Langzeitanwendung gedacht, nur für den Notfall!

Wie dem auch sein...jeder muss für sich selbst entscheiden ob Pillen auf Dauer oder nicht.
Viele hier haben Medikamente auf Dauer bekommen...zu lange teils und viele haben dadurch massive Probleme.
Chemie schädigt nunmal...ob Pillen oder sonstige Chemie.
LG Luna

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15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.

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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon jojo71 » Donnerstag, 07.12.17, 18:31

Hallo Luna,
erstmal finde ich es schöner, wenn man eine Begrüßung schreibt am Anfang eines Beitrages...

Nun an deiner Liste, dass du noch was einnimmst also das omep.
Ich zähle das zu allen Medikamenten dazu. Mache keine Unterschiede ob nun Psychopharmaka oder ppi. Es schadet alles auf gleichen Wege.

Also wenn du dich auf die Signatur beziehst, dann sollte dir über ein Jahr Pause nicht entgangen sein:
Omeprazol von 20mg auf 0 seit 26.09.2016
Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017
Es gibt also keinen Unterschied, ob ich SSRI oder PPI oder eine Ibu nehme… ALLES gleich!?! Also wenn das deine Meinung ist, dann hoffe ich du hast diese Meinung exklusiv!

Wenn dein Magen entzündet ist dann müsstest du schauen wieso das passiert.
Dein Körper produziert zu viel entzündungsfördernde Botenstoffe wie zb Histamin usw und das sind Gewebshormone die das Gewebe auch reizen und zu entzündungen führen aber auch ppi führt zu diesen Reizungen. Es nimmt ja nicht das Problem weg sondern blockiert es während es gleichzeitig schädigt und daher haben viele Probleme dann ohne, weil die Schleimhaut doppelt belastet wird. Sie ist allem schutzlos ausgeliefert mit ppi.

Du reitest ja sehr auf Histamin rum… ja, es kann bei einigen bestimmt etwas bringen Histamin zu reduzieren (habe ich auch versucht), aber es gilt NICHT für alle! Wenn es so einfach wäre, dann bräuchte man dieses Forum ja nicht… einfach eine Seite erstellen auf der steht: Lasst Histamin weg und eure Symptome verschwinden einfach!

Du magst recht haben, dass viele noch gar nicht im pro. Entzug sind sondern weiter geschädigt werden durch Medikamente. Ich sehe es so, dass man in diesem pro. Entzug ist wenn man nach 0 von Medikamenten Symptome hat und Heilungsprozess sich im befindet.
Zumindest sehe ich das so...
Aber das Wert protrahiert heißt ja eigentlich Verlängert also hier wohl nach 0 von Substanzen noch Symptome.
Verlängerte Probleme geht wohl auch mit Medikamenten aber ohne Heilungsprozess bei Medikamenten besonders wie ppi aber auch vielen anderen auf Dauer, da Medikamente den Heilungsprozess hemmen oder gar blockieren.

Nur zur Klarstellung, ich habe im November 2014 die letzte Paroxat genommen und befinde mich seit dem im protrahierten SSRI Entzug! Dabei spielt es aus meiner Sicht absolut keine Rolle, ob ich noch andere Medikamente nehme… solange dort nicht der gleiche Wirkstoff enthalten ist. Ich teile da in keinster Weise deine Meinung.

Gruß
jojo
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Meine Story!

Seroxat ab ca. 2000
Wechsel zu Paroxat ca. 2006
Paroxat bis November 2014 (kalter Entzug)
Omeprazol sporadisch ab ca. 2010
Omeprazol dauerhaft seit ca. Anfang 2014
Omeprazol von 20mg auf 0 seit 26.09.2016
Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017

Meine Symptome, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben:
- diverse Probleme mit dem vegetativen Nervensystem (z.B. Kreislaufprobleme, Schwindel, starke Missempfindungen)
- diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Fast ständig Druck im Oberbauch
- im Liegen steigender Druck Magen/Darmtrakt bis hin zu dem Gefühl das der Bereich von Hals bis Unterbauch abgestorben ist, sehr flache Atmung, Besserung nur im Sitzen wenn die Beine tiefer gelagert sind (Kutscherstellung)
- Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen, Ruhepuls 90-100
- Muskelschmerzen (Hals, Nacken, Rücken)
- Intercostalneuralgie mehr linksseitig
- immer wieder Blockaden der HWS (Atlas), BWS und Beckenschiefstand
- Tinnitus
- Attacken (extremer Druck Oberbauch, weiß wie die Wand, höherer Ruhepuls, zittern, Polyurie usw. Dauer ca. 2-3 Stunden)
- Hypoglykämie
- Schmerzen nach jeder körperlichen Anstrengung über mehrere Tage
- Einschlafstörungen (Atemaussetzer, aufschrecken mit Missempfindungen und Herzstolpern)
- kein erholsamer Schlaf mehr möglich (An guten Tagen fühle ich mich morgens wie ein 80 Jähriger!)
- heftige Kopfschmerzen
- Extreme Stimmungsschwankungen
- absolut keine Stressverträglichkeit

Diagnosen bisher:
- Laktoseintoleranz (Fehldiagnose, liegt wohl an der DDF)
- Dünndarmfehlbesiedlung
- Herzrhythmusstörungen/hoher Ruhepuls
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- Ständig Intercostalneuralgie
- Immer wieder Blockaden HWS (Atlas)/BWS und Beckenschiefstand
- Allergien: Gräser-, Roggen-, Birken-, Haselnusspollenallergie, Weizenmehl, Roggenmehl, Sellerie usw.
- Mangel an diversen Vitaminen

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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon jojo71 » Donnerstag, 07.12.17, 19:09

Hallo,
bevor ich es vergesse, dazu würden mich Meinungen interessieren oder Erklärungsansätze:
Was ich nicht verstehe, warum das ganze Leid nicht wirklich an die Öffentlichkeit kommt und dadurch endlich mal anerkannt wird! Hier und da gibt es mal einen Bericht, aber mehr auch nicht. Wir sind Opfer, leiden Tag für Tag und keinen interessiert es! Viele verlieren ihren Job/Familie/Freunde/ihr Leben... selbst durch prominente Opfer ändert sich Null!

Jede Randgruppe hat ihre Lobby, warum wir nicht?


Danke :wink:

Gruß
jojo
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Meine Story!

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Wechsel zu Paroxat ca. 2006
Paroxat bis November 2014 (kalter Entzug)
Omeprazol sporadisch ab ca. 2010
Omeprazol dauerhaft seit ca. Anfang 2014
Omeprazol von 20mg auf 0 seit 26.09.2016
Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017

Meine Symptome, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben:
- diverse Probleme mit dem vegetativen Nervensystem (z.B. Kreislaufprobleme, Schwindel, starke Missempfindungen)
- diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Fast ständig Druck im Oberbauch
- im Liegen steigender Druck Magen/Darmtrakt bis hin zu dem Gefühl das der Bereich von Hals bis Unterbauch abgestorben ist, sehr flache Atmung, Besserung nur im Sitzen wenn die Beine tiefer gelagert sind (Kutscherstellung)
- Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen, Ruhepuls 90-100
- Muskelschmerzen (Hals, Nacken, Rücken)
- Intercostalneuralgie mehr linksseitig
- immer wieder Blockaden der HWS (Atlas), BWS und Beckenschiefstand
- Tinnitus
- Attacken (extremer Druck Oberbauch, weiß wie die Wand, höherer Ruhepuls, zittern, Polyurie usw. Dauer ca. 2-3 Stunden)
- Hypoglykämie
- Schmerzen nach jeder körperlichen Anstrengung über mehrere Tage
- Einschlafstörungen (Atemaussetzer, aufschrecken mit Missempfindungen und Herzstolpern)
- kein erholsamer Schlaf mehr möglich (An guten Tagen fühle ich mich morgens wie ein 80 Jähriger!)
- heftige Kopfschmerzen
- Extreme Stimmungsschwankungen
- absolut keine Stressverträglichkeit

Diagnosen bisher:
- Laktoseintoleranz (Fehldiagnose, liegt wohl an der DDF)
- Dünndarmfehlbesiedlung
- Herzrhythmusstörungen/hoher Ruhepuls
- Magenschleimhautentzündung/Hiatushernie
- Ständig Intercostalneuralgie
- Immer wieder Blockaden HWS (Atlas)/BWS und Beckenschiefstand
- Allergien: Gräser-, Roggen-, Birken-, Haselnusspollenallergie, Weizenmehl, Roggenmehl, Sellerie usw.
- Mangel an diversen Vitaminen

Luna
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon Luna » Donnerstag, 07.12.17, 23:32

@jojo und hallo....

Es tut mir leid,dass du dich von meinen Informationen angegriffen fühlst.
Das war und ist nicht meine Absicht.

Mir haben Informationen und Wissen sehr geholfen. Ich konnte viel erreichen und mir helfen so, dass es mir inzwischen gut geht obwohl es mir sehr sehr schlecht ging.

Und zu Histamin...du darfst es gerne ausbleiben aber es gehört nunmal zum Immunsystem dazu.
Wie andere Botenstoffe wird es aus Mastzellen/Immunzellen ausgeschüttet wenn im Körper irgendwas nicht ok ist zb bei Viren,Bakterien,Giften Toxinen,Schäden im Körper zb Darmschleimhaut,Allergie,hormonelles Ungleichgewicht....usw.
Es ist eine normale Immunreaktion und wenn permanent Mastzellen aktiv sind dann wird das zu viel im Körper und belastet.
Und nein...einfach nur Histamin weg lassen hilft zwar aber nicht nur. Da gehört schon viel mehr zu. Mastzellenreaktion entstehen durch andere Probleme wie genannt. Auf Dauer kann es zu viel Histamin bzw entzündungsfördernde Botenstoffe usw werden und das belastet zusätzlich.

Ich lasse es nun hier so stehen.
Mir hat das alles geholfen bei Selbsthilfe.
Du gehst deinen Weg jojo.
Manchmal läuft man über Steine und Felsen aber man kommt auch an ein Ziel der für einen gut ist. Ich wünsche dir von Herzen einen guten Weg mit einen positiven Ziel wie Symptomfreiheit und glücklich sein.

Gruß luna
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.

Hier informationen, die mir immer wieder geholfen haben und helfen.
http://www.philosophie-des-gesundwerden ... /symptome/

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Clarissa
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon Clarissa » Freitag, 08.12.17, 7:34

Hallo.

Ich habe mich nicht so intensiv mit der Histamin- und Mastzellproblematik beschäftigt wie Luna, muß aber aus eigener Erfahrung sagen, daß jedes Medikament, gleich welcher Art, bei mir inzwischen gar keine Wirkung oder ausschließlich paradoxe bis verheerende zeigt.
Das ist schon sehr auffällig und nicht von der Hand zu weisen.

Mein wie auch immer gereiztes System reagiert so beängstigend, daß ich inzwischen auf jedwede Zusatzmedikation verzichte und versuche, auf natürliche Weise gegenzusteuern, soweit das möglich ist. Oder eben auszuhalten. Unterm Strich und auf längere Sicht geht es auch mir, ähnlich wie Luna, damit besser.

VG von Clarissa.
bisher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon Ululu 69 » Freitag, 08.12.17, 12:59

Hallo jojo,

ich denke, dass wir keine Lobby haben, liegt daran, dass man mit uns bislang noch nichts verdienen kann.
Bislang können wir ja nur gesunden, wenn wir eben keine Medikamente nehmen, also bringt es niemandem einen Vorteil, uns zu helfen.

Natürlich kommt hinzu, dass die Pharmariesen eben eine so starke Lobby haben und Kritik an Psychopharmaka am liebsten im Keim ersticken, ist es doch ein Milliarden Geschäft, dass daran hängt.

Obendrauf kommt noch das Problem, dass es vielen von uns so schlecht geht, dass sie gar keine Stimme mehr haben, um sich Gehör zu verschaffen.
Und ich möchte nicht wissen, wie hoch die Dunkelziffer derer ist, die immer weiter die empfohlenen Medikamente nehmen und da draußen irgendwo still und falsch therapiert vor sich hin leiden, weil sie gar nicht wissen, was ihr Problem ist.

Das sind nur meine Gedanken dazu.

Hier im Forum, gerade im Hintergrund, wird übrigens viel getan, um das Problem öffentlicher zu machen. So weit die bestehende Kraft eben ausreicht.

LG Ute
Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen


2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

jojo71
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitragvon jojo71 » Freitag, 08.12.17, 18:39

Hallo Ute,
ganz genauso sehe ich es leider auch und danke dir für deinen Beitrag :wink:
Es ist wirklich erstaunlich/erschreckend, wie mächtig die Pharmariesen sind! Es wäre für mich wirklich eine Erleichterung, wenn es endlich mal von den Kittelträgern/Krankenkassen akzeptiert werden würde! Die Dunkelziffer wird sehr hoch sein, denn die Mehrzahl wird nicht dieses Forum gefunden haben oder hat resigniert befürchte ich...

Hier im Forum, gerade im Hintergrund, wird übrigens viel getan, um das Problem öffentlicher zu machen. So weit die bestehende Kraft eben ausreicht.

Gibt es da nähere Infos zu oder wäre es unschlau hier darüber zu schreiben? Bin ja so neugierig :D

Gruß
jojo
Mein persönlicher Alptraum begann mit einer Fehldiagnose und der Einnahme von SSRI!

Meine Story!

Seroxat ab ca. 2000
Wechsel zu Paroxat ca. 2006
Paroxat bis November 2014 (kalter Entzug)
Omeprazol sporadisch ab ca. 2010
Omeprazol dauerhaft seit ca. Anfang 2014
Omeprazol von 20mg auf 0 seit 26.09.2016
Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017

Meine Symptome, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben:
- diverse Probleme mit dem vegetativen Nervensystem (z.B. Kreislaufprobleme, Schwindel, starke Missempfindungen)
- diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Fast ständig Druck im Oberbauch
- im Liegen steigender Druck Magen/Darmtrakt bis hin zu dem Gefühl das der Bereich von Hals bis Unterbauch abgestorben ist, sehr flache Atmung, Besserung nur im Sitzen wenn die Beine tiefer gelagert sind (Kutscherstellung)
- Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen, Ruhepuls 90-100
- Muskelschmerzen (Hals, Nacken, Rücken)
- Intercostalneuralgie mehr linksseitig
- immer wieder Blockaden der HWS (Atlas), BWS und Beckenschiefstand
- Tinnitus
- Attacken (extremer Druck Oberbauch, weiß wie die Wand, höherer Ruhepuls, zittern, Polyurie usw. Dauer ca. 2-3 Stunden)
- Hypoglykämie
- Schmerzen nach jeder körperlichen Anstrengung über mehrere Tage
- Einschlafstörungen (Atemaussetzer, aufschrecken mit Missempfindungen und Herzstolpern)
- kein erholsamer Schlaf mehr möglich (An guten Tagen fühle ich mich morgens wie ein 80 Jähriger!)
- heftige Kopfschmerzen
- Extreme Stimmungsschwankungen
- absolut keine Stressverträglichkeit

Diagnosen bisher:
- Laktoseintoleranz (Fehldiagnose, liegt wohl an der DDF)
- Dünndarmfehlbesiedlung
- Herzrhythmusstörungen/hoher Ruhepuls
- Magenschleimhautentzündung/Hiatushernie
- Ständig Intercostalneuralgie
- Immer wieder Blockaden HWS (Atlas)/BWS und Beckenschiefstand
- Allergien: Gräser-, Roggen-, Birken-, Haselnusspollenallergie, Weizenmehl, Roggenmehl, Sellerie usw.
- Mangel an diversen Vitaminen


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