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Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Wenn moderne Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Kaulquappe 411
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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon Kaulquappe 411 » Samstag, 26.08.17, 23:12

Hallo,

ach du liebe Zeit, na das klingtg nun wirklich nicht sehr gut. cortisontherapie? Nee, das kann ich mir nicht vorstellen, das ist ja furchtbar .... was meinst du mit dass die Cortisontherapie der Horror war? Ich stelle mir das schlimm vor, so mit vielen Nebenwirkungen. Und dann ist nix mehr mit Tapezieren und so im Wochenendhaus, wenn ich mich schonen soll.

Ach du sch .....

Also am Montag werde ich SOFORT meine Hausärztin anrufen, in Uniklinik und so gehe ich nicht, das fang ich jetzt schon an zu weinen bei der Vorstellung, eine Klinik betreten zu müssen. Traumatrigger

DAnke für eure Einschätzung, bin mal gespannt, was dabei raus kommt. Heute hab ich Fernsehen im Monomodus gehört, dadruch, dass ich Rechts so gut wie nix mehr höre.

Hört das denn nie auf diese Sch.... ?????

Und gestern war so ein schöner Tag und dann das. Heul.

Danke nochmals und bis morgen!

Quappi (hat wohl zu viel getaucht und nun Wasser in den Ohren?)
Diagnosen: PTBS, Depression, Sozialphobie, Agoraphobie, Oralophobie, Migräne, craniomadibuläre Dysfunktion, vermutlich Autoimmunthyreoiditis
Erfahrungen mit Ximovan ( Paradoxe Reaktion), Melperon (drastische Alpträume), Taxilan (total abgeschossen) Fluoxetin (Depersonalisation), Lorazepam, Opipramol, Promethazin, Escitalopram, Cipralex, Valdoxan, Amitriptyllin.
Genannte Mittel nur kurze Zeit genommen und kalt abgesetzt, da angeblich keine Probleme nach so kurzer Einnahmedauer, hahaha!
2010 Venlafaxin 150 mg eingeschlichen, Kurzeitige Besserung der Stimmung bzw. Antriebs, jedoch Verstäkung der inneren Unruhe.
Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
Regelmäßige Einnahme von Vitamin D, Leinöl, Basentee und versch. homöopath. Globuli bekommen mir sehr gut!!!

31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
28.11.: Kapselgewicht 0,298 g
9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
seit 24.04. 2017 KG 0,280 g
02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
mittlerweile bei KG 0,273 g
nun bei KG 0,270 g
mittlerweile bei KG 0,264 g mit Zwischenschritten
seit 15. 11. bei KG 0, 255 g ohne Zwischenschritte, drei Tage Absetzwelle, dann OK
seit 30.11. bei KG 0,245 g, das übliche an Absetzsymptomgedöns :-P

Clarissa
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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon Clarissa » Sonntag, 27.08.17, 7:05

Hallo,

ich hatte ähnliche Symptome, aber bei mir war nur ein Ceruminalpropf (also aufgequoleener Ohrenschmalz) die Ursache.

Ich ging zum HNO-Notdienst und mit einer Ohrspülung war das Problem beseitigt. Keine weitere Therapie notwendig.

Gute Besserung und VG von sleepless.

Kaulquappe 411
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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon Kaulquappe 411 » Montag, 28.08.17, 16:09

Hallo ihr Lieben,

gute Nachricht, kein Hörsturz, keine Ohramputatation, keine Katastrophe :zombie:

Habe wie sleepless eine Verstophfung im Ohr, die morgen rausgespült wird. Meine Hausärztin hat mich an einen HNO
-Arzt überwiesen wo ich gleich morgen früh antreten kann.

Mir fällt ein Stein vom Herzen. :party2:

Da ich nun mal bei meiner Hausärztin war, habe ich ihr mal die Absetzsymptomliste kopiert und alles, was mich betrifft, knallgelb markiert. Sie hat es sehr interessiert und dankbar genommen, und hat sich auch über die negativen Auswirkungen der ADs auf Psychotherapie, weil ich keinen Kontakt mehr zu mir hatte, geäußert.
Und sie hat sich gefreut, dass es jetzt in der THerapie so richtig läuft, seit ich mit absetzen begonnen habe.

Dass ich nur sehr eingeschränkt essen kann und auch sonst nix an Nahrungsergänzungsmittel und so vertrage, kann sie nachvollziehen, auch das mit dem Histamin.
Aber sie hat mir Mut gemacht und sehr viel Verständnis gezeigt, da war ich ganz überrascht. Ach, man wird ja so empfindlich und misstrauisch nach den vielen negativen ERfahrungen wie mit Absetzsymptomen und Nebenwirkungen umgegangen wird.

So, dann hoffe ich, dass morgen wieder mein Gehör schön klar ist,
dann geht Quappi anschließend nämlich ins nahe NAturbad, denn es soll sehr heiß werden.

Liebe Grüße,
Ohren- Quäppchen :party2:
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Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
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31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
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15.02.2017 KG 0,286 g
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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon Jamie » Montag, 28.08.17, 16:46

Ein Glück, sorry für´s Panik machen von mir :oops:

----------

LG

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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon Ululu 69 » Montag, 28.08.17, 19:27

Hallo Kaulquappe, :)

ich will hier ungern die Spaßbremse sein, aber wenn dein Ohr auch schmerzt, hast du unter den fest sitzenden Pfropf wahrscheinlich auch eine Gehörgangentzündung und dann muss Quappi leider, zumindest mit dem Kopf, über Wasser bleiben. :cry:

Mein Sohn und ich hatten das schon öfters. Wir haben beide einen Knick im linken Gehörgang. :evil: Wir bekommen dann immer ein Salbenbändchen ins Ohr gelegt. Das hilft schnell.

Gute Besserung und LG Ute
Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen


2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon Kaulquappe 411 » Dienstag, 29.08.17, 11:47

Huhu,


nix Knickohr und so, alles paletti, ich höre jetzt wieder gut und keine Entzündungen oder so, kerngesund. War einfach nur verstopft. also das Schwimmbad wartet auf mich, bis heute abend!

Euer Planschquäppchen :) Bild
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Erfahrungen mit Ximovan ( Paradoxe Reaktion), Melperon (drastische Alpträume), Taxilan (total abgeschossen) Fluoxetin (Depersonalisation), Lorazepam, Opipramol, Promethazin, Escitalopram, Cipralex, Valdoxan, Amitriptyllin.
Genannte Mittel nur kurze Zeit genommen und kalt abgesetzt, da angeblich keine Probleme nach so kurzer Einnahmedauer, hahaha!
2010 Venlafaxin 150 mg eingeschlichen, Kurzeitige Besserung der Stimmung bzw. Antriebs, jedoch Verstäkung der inneren Unruhe.
Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
Regelmäßige Einnahme von Vitamin D, Leinöl, Basentee und versch. homöopath. Globuli bekommen mir sehr gut!!!

31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
28.11.: Kapselgewicht 0,298 g
9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
seit 24.04. 2017 KG 0,280 g
02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
mittlerweile bei KG 0,273 g
nun bei KG 0,270 g
mittlerweile bei KG 0,264 g mit Zwischenschritten
seit 15. 11. bei KG 0, 255 g ohne Zwischenschritte, drei Tage Absetzwelle, dann OK
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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon TeaTime » Dienstag, 29.08.17, 14:44

Liebes Quappi,

freut mich, dass Du wieder in Stereo empfangen kannst :D

Viel Spaß beim schwimmen, und vergiss die Sonnencreme nicht ;o)

Lieben Gruß,

TeaTime
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"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)

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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon Kaulquappe 411 » Freitag, 01.09.17, 22:22

Hallo ihr Lieben,

mein Vater ist am Sonntag hingefallen und hat sich den Ellenbogen ausgekugelt. DAbei sind leider die Bänder gerissen. Die wurden heute in einer OP zusammen genäht. In Vollnarkose.

Als ich ihn besucht habe, war er völlig daneben, hat halluziniert, war unruhig bis zum geht nicht mehr, hat Dinge gesehen, die nicht da waren und so weiter.
Die Schwester meinte nur, er hätte wohl die Narkose nicht vertragen.

Ich habe jetzt mal recherchiert und las von dem sogenannten Durchgangssyndrom, oder auch Delir genannt, das häufigvor allem bei älteren Patienten nach einer Vollnarkose auftreten kann. Desorinetierung und Wahnvorstellungen wären dafür typisch, wie man an meinem Vater sieht


Die Ursachen wären nach wie vor nicht wirklich bekannt. Und meistens würde sich das ganze zurückentwickeln, nach Tagen, manchmal erst nach Wochen oder Monaten.

So weit so gut. Dann las ich, dass Ärzte gerne bei Halluzinationen oder Wahnvorstellungen den Patietnen Neuroleptika verabreichen würden, die den angeblich gestörten Dopaminhaushalt wieder zurechtrücken würden.

Erst schreiben sie, die Ursachen wären nicht bekannt, dann heißt es, der gestörte Doapminhaushalt wäre schuld, blablabla.
Bei der Vorstellung, dass sie meinem Vater so ein Teufelszeug nun verabreichen könnten, geht mir die Hutschnur hoch. Kann man das unterbinden, wenn ich morgen herausfinden sollte, dass er dieses Gift bekäme?
Das macht doch alles nur noch schlimmer, nicht besser!!! Und dann die ganzen Nebenwirkungen .... ach du schreck. Wie kann man sich dagegen wehren als Angehöriger. Darf ein Arzt über unsere Köpfe hinweg entscheiden?
Mein Vater ist ja momentan leider nicht wirklich entscheidungsfähig!

Was meint ihr, was wisst ihr dazu, was ratet ihr mir, was können wir tun, damit es nicht noch schlimmer wird als es eh schon ist. Mein Vater ist schwerbehindert und körperlich sehr stark eingeschränkt, aber geistig war er total fit.
Ich weiß ja wie sehr Neuroleptika und auch die anderen Gifte mein Leben fast zerstört hätten.

Kann man als Angehöriger verlangen, dass ein Medikament abgesetzt wird, wenn sie es denn verabreicht hätten?

Meine Güte, heute nach dem Besuch braucht ich erst mal mein Notfallmittel, meine Mutter konnte gar nicht bleiben, die ist momentan überhaupt nicht mehr belastbar. Sie pflegt meinen Vater seit etlichen Jahren, und er ist wirklich sehr sehr anstrengend!!!

Müde, erschöpfte Grüße von Quäppchen :bettzeit: :(
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Genannte Mittel nur kurze Zeit genommen und kalt abgesetzt, da angeblich keine Probleme nach so kurzer Einnahmedauer, hahaha!
2010 Venlafaxin 150 mg eingeschlichen, Kurzeitige Besserung der Stimmung bzw. Antriebs, jedoch Verstäkung der inneren Unruhe.
Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
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31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
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10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
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9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
seit 24.04. 2017 KG 0,280 g
02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon TeaTime » Freitag, 01.09.17, 22:32

Ach Mensch Quappi,

das tut mir ehrlich sehr leid.

Habe das mit der Vollnarkose, bei älteren Menschen, auch schon gelesen, mein Vater wurde vor 2 Jahren 3 mal in Vollnarkose operiert (war da 80) und hat sie gut vertragen.
Bekam nur Schlafstörungen durch Angstzustände und natürlich dann Schlafmittel. Die hat er zuhause auch noch genommen, aber dann nach einigen Tagen weggelassen. Ich habe ihm gesagt, maximal 2 Wochen, dann muss Ende sein.

Wie das nun bei Deinem Vater ist, kann ich Dir nicht sagen, wenn sie ihm ein Pillendöschen hinstellen, dann nimm sie einfach raus. Besser wäre es, wenn Du den Hausarzt ins Boot holen könntest, und er das verhindern kann. Wobei ich nicht glaube, dass ein paar Tage ihn abhängig machen.

Verstehe Deine Bedenken aber.

Lieben Gruß

TeaTime
Zuletzt geändert von TeaTime am Freitag, 01.09.17, 23:01, insgesamt 2-mal geändert.
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"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)

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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon Ululu 69 » Freitag, 01.09.17, 22:50

Hallo Kaulquappe, :)

meiner Schwiegermutter wurde vor zwei Jahren im Alter von 68 Jahren ein Tumor aus dem Bauch entfernt.
Nach der Vollnarkose war sie völlig wirr im Kopf.
Sie kannte weder sich noch andere.
Sie hat auch schwer halluziniert.
Innerhalb von drei Tagen wurde das nach und nach besser.
Heute geht es ihr wieder komplett gut. Sie sagt, sie hat ihren eigenen Krimi erlebt, eine total andere Realität.

Die einzigen Medis, die man ihr gegeben hat, waren Benzos für drei Tage.

Ich hoffe so sehr für dich und deinen Vater, dass es ihm einfach in ein paar Tagen wieder gut geht.

LG Ute
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Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen


2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

Kaulquappe 411
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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon Kaulquappe 411 » Samstag, 02.09.17, 17:53

Hallo ihr Lieben,

danke für die Rückmeldungen! :hug:

Und: es ging ihm heute deutlich besser, so dass er fast wieder der alte war: despotisch, bestimmend, unverschämt und uneinsichtig. Ich vermute, dass sie ihm gestern was gegeben haben, jedenfalls war er heute geistig wieder da. Heute hat er neben der Schmerztablette nur die Magentablette bekommen, hab gleich gefragt. Uff, Gott sei Dank keine Psychogifte.

Und das schwerste steht noch vor uns. Denn er geht davon aus, dass er Dienstag oder Mittwoch nach Hause darf, was wir aber nicht wollen, denn er kann ja selbst mit gesunden Armen kaum mit Krücken laufen, geschweige denn vernünftig vom Bett in den Rollstuhl, wie soll das dann mit kaputtem Arm gehen. Und da er jetzt ne ganze Woche nicht gelaufen ist, und das so schon nicht ging, wie soll dass dann zu Hause gehen? Da ist er realitätsfern und uneinsichtig, meint, das wäre ja alles kein Problem und so weiter.

Am Montag werden wir hoffentlich einen Termin bei der Sozialberatung haben, damit er gleich entweder in Kurzzeitpflege und dann in Reha kommt oder gleich in Reha. Denn da wird es Intensivtraining bedürfen, bis er wieder einigermaßen Alltagstauglich ist, auch wenn er es nicht einsieht.

Meine Mutter ist am Ende ihrer Kräfte, ich ebenfalls, sie könnte ihn weder heben noch sonst was, wenn es nötig wäre, und auch sonst braucht sie einfach mal ne Auszeit. Und wenn nicht jetzt wann dann? Und jetzt würde es sich wunderbar anbieten.

von mir nimmt er an, dass ich dann Mama vertrete die drei Wochen, bis der Gips ab ist, doch das kann ich nicht stemmen, drehe selbst am Rad. Nach zwei Stunden Krankenhaus war ich heute wieder so fertig, dass ich fluchtartig gegangen bin. Und das, obowhl ich vorher meine Notfallglobuli genommen hab, sonst wäres mir vermutlich so schlecht wie gestern gegangen.

Gut ist, dass die ganze Familie sich einig ist was meinen Vater anbetrifft und wie es weitergehen soll, auch wenn es auf widerstand treffen wird. Doch da muss Papa durch. Es wird höchste Zeit, dass Mama eine Auszeit bekommt. Vielleicht wird Papa dann mal ein wenig vernüfntiger. Hahah, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Tja, so siehts aus, und ich bleibe jetzt noch einige Tage, und freu mich drauf, bald wieder zu Hause zu sein.
Soweit für heute, danke für eure Teilnahme ( äh, heißt das so`?????? :party: ) Ach nee, Anteilnahme, hihihi, Teilnahme ist aber auch nicht schlecht :rotfl: :rotfl:

bis denn, euer Quäppchen :)
Diagnosen: PTBS, Depression, Sozialphobie, Agoraphobie, Oralophobie, Migräne, craniomadibuläre Dysfunktion, vermutlich Autoimmunthyreoiditis
Erfahrungen mit Ximovan ( Paradoxe Reaktion), Melperon (drastische Alpträume), Taxilan (total abgeschossen) Fluoxetin (Depersonalisation), Lorazepam, Opipramol, Promethazin, Escitalopram, Cipralex, Valdoxan, Amitriptyllin.
Genannte Mittel nur kurze Zeit genommen und kalt abgesetzt, da angeblich keine Probleme nach so kurzer Einnahmedauer, hahaha!
2010 Venlafaxin 150 mg eingeschlichen, Kurzeitige Besserung der Stimmung bzw. Antriebs, jedoch Verstäkung der inneren Unruhe.
Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
Regelmäßige Einnahme von Vitamin D, Leinöl, Basentee und versch. homöopath. Globuli bekommen mir sehr gut!!!

31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
28.11.: Kapselgewicht 0,298 g
9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
seit 24.04. 2017 KG 0,280 g
02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
mittlerweile bei KG 0,273 g
nun bei KG 0,270 g
mittlerweile bei KG 0,264 g mit Zwischenschritten
seit 15. 11. bei KG 0, 255 g ohne Zwischenschritte, drei Tage Absetzwelle, dann OK
seit 30.11. bei KG 0,245 g, das übliche an Absetzsymptomgedöns :-P

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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon padma » Montag, 04.09.17, 18:19

liebes Quäppchen, :)

schön, dass es deinem Vater wieder besser geht :D
(wie heisst es so schön:" 3 Tage war der Drache krank, jetzt faucht er wieder Gott sei Dank.)

Reha darf, soviel ich weiss, teilweise nur direkt vom KH aus angetreten werden (Anschlussreha) und nicht im Anschluss an eine Kurzeitpflege. Da müsst ihr aufpassen.
Vom Alter her könnte er eine "geriatrische Reha" bekommen

Du und deine Mutter könnt das unmöglich stemmen, gut dass ihr euch einig seid.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.09.2017: 0,5 mg


Hinweis:
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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon Monalinde » Dienstag, 05.09.17, 10:49

Hallo,

normalerweise soll die REHA unmittelbar nach dem Krankenhausaufenthalt angetreten werden. Bei meinem Mann lagen 14 Tage dazwischen, weil er einfach noch zu sehr geschwächt war durch eine OP. Das ging dann auch in Ordnung.

Bloß als kleine Information

Mona
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg, ich habe in diesem Rahmen manchmal erhöht und reduziert
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Dezember 2012 auf Null abgesetzt, ausschleichend alle drei Wochen 10 Prozent der ursprünglichen Dosis

Diagnose: Depression und Angststörung

Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.

Zahlreiche körperliche Symptome:
(Tinnitus , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals, saures Aufstoßen, Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Stimmungsschwankungen, Hautausschläge, Angstzustände, Gelenkschmerzen, Schwindel))


2016: Nebenhöhlenentzündung, Schleim im Hals, Stimmungsschwankungen bzw. Neuroemotionen, Tinnitus, noch
leichte Schlafstörungen, lebhafte Träume, die wahrscheinlich meinen Tinnitus triggern, aber keine Albträume
mehr, Schüttelfrost

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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon Kaulquappe 411 » Freitag, 08.09.17, 21:42

Hallo ihr Lieben,

nun bin ich endlich wieder zu Hause.
War echt ne harte Zeit, wo ich zeigen konnte, was ich in der Therapie gelernt hab. Jetzt reichts aber erst mal.

Papa ist also auf Kurzzeitpflege, und er hat auch keine Indikation für ne Anschlussheilbehandlung, weil nicht mobil genug. Das wäre, wenn überhaupt, eine Geriatrische Reha oder bei seiner Erkrankung ev. auch ne Neuro-Reha.

Wir lassen ihn jetzt erst mal im Glaube, dass in drei bis vier Wochen alles vorbei ist, vermutlich wird er selbst merken, dass dem nicht so ist. Die Hausärztin hat heute uns gegenüber angedeutet, dass er vermutlich dauerhaft auf einem Pflegeplatz besser aufgehoben wäre als zu Hause, denn wenn er in wenigen Wochen nach HAuse käme, dann hätte sich ja nix geändert, meine Mutter kann unmöglich alles weiterhin so stemmen wie bisher.
Zumindest habe ich ihm heute gesteckt, dass im ABschlussbericht der Klinik steht, dass er drei Monate sich nicht mit dem verletzten Arm abstützten dürfe, dass bedeutet, in dieser Zeit nur Rollstuhl, aber nicht laufen. Und was das bedeutet, wenn einer ne ausgeprägte Polyneuropathie hat und eh schon kaum laufen kann ist klar.

Nächste Woche wird dann auch Physiotherapie beginnen, aber da er all die vielen Jahre nie was diesbezüglich gemacht hat (Bringt nix, will nicht an Termine gebunden sein ....ist seine Meinung), wird sich da auch nicht mehr allzuviel wieder gut machen lassen, denke ich.

Soweit zu Papa.

Heute war ich dann mit Mama bei ihrer Hausärztin. Da Mama kaum belastbar ist und total angespannt ist, wollte sie etwas zur Beruhigung für kurze Zeit haben, damit sie mal wieder auf den Boden kommt.

Die Hauärztin meinte, sie hätte das was Stimmungsaufhellendes, wodurch sie, also meine Mutter, den Alltag besser meistern könne. Es wäre M.... ( mit dem Wirkstoff Mirtazapin). Es würde nicht sofort wirken, sondern bräuchte einige Tage.

Auf meine Frage, ob das ein Antidepressivum sei, sagte die Ärztin, das käme in diese Richtung, sei aber nicht wirklich ein AD, sondern einfach nur stimmungsaufhellend.

Aha :frust: :frust: :frust:

Mehr wurde meine Mutter nicht aufgeklärt. Als ich ihr zu Hause den Beipackzettel vorlas und ihr sagte, dass es sehr wohl ein AD sei, rückte meine Mutter von dem Gedanken ab, dieses Zeug zu nehmen.
Unglaublich, meiner Mutter ohne intensive Fragen zu ihrem Zustand und Aufklärung einfach so ein Zeugs zu verschreiben. :evil: :sports: Und ihr dann auch noch nicht mal die Wahrheit zu sagen, was das für ein Zeugs ist. :evil:
Und meine Mutter nimmt eh schon genug andere Medis, und dann hat sie ihr heute auch noch die Grippeschutzimpfung verpasst. Aber nein, so ein angebliches Nicht-Ad ist ja nur stimmungsaufhellend und hat ja sonst keine Nebenwirkungen, nein, überhaupt nicht .... :evil: :evil: :evil: :evil:

Ich versteh das nicht, das ist vermutlich auch nicht zu verstehen . Jedenfalls werde ich meiner Mutter nächste Woche einen Termin bei meiner Hausärztin verschaffen, damit sie ihr wie bei mir, auch ein homöopatisches Notfallmittel ausarbeitet, dass ihr WIRKLICH hilft, wieder Boden unter die Füße zu kriegen. also meine Notfallglobuli haben mich sehr gut durch diese schlimmen Tage getragen, ohne hätte ich das so nicht geschafft.

Als ob dias nicht genug ist, hat sie heute meiner Mutter dann auch noch gesteckt, doch mit meine Vater zusammen in ein Altersheim zu gehen. Das hat Mama den Rest gegeben und sie hat dann zu Hause erst mal nur geheult. Also so was taktloses, das hätte sie auch nächste Woche noch machen können, aber da sind wir uns einig, Mama hat in einem Altersheim nun wirklich noch nix zu suchen. Und nur dorthin, damit wir unseren Vater auch überzeugen können, dass dies da geeignetere für ihn sei, also deswegen schickt man doch einen selbstständigen Menschen wie meine Mutter nicht ins Altersheim :evil: :evil: :evil:

Unmöglich!

Naja, jetzt werde ich selbst mal versuchen wieder runter zu kommen. Mir ist eigentlich nur zum heulen, denn es wird mir immer mehr bewusst, dass einige schöne Dinge, die mich mit meinen Eltern verbunden hat, nun vorbei sind. Papa wird sicherlich weiterhin Auto fahren wollen, doch das wird nicht mehr gehen. Er weiß es nur noch nicht, und das wird ihn hart treffen, wenn er es rafft.

gUT DASS ICH AM mittwoch Therapie habe, ich fühle mich scheußlich, wenn ich aufwache, und meist wache ich mit einem Schreckensgefühl auf, als wäre gerade was schlimmes passiert.
Wenn ich mir Sorgen mache, dann weniger um meinen Vater als mehr um meine Mutter. Trotz allem wie blöd dieser Unfall ist, bin ich aber auch erleichtert, dass endlich ein Cut in diese ganze Misere zu Hause, die sich immer mehr zugespitzt hat, gekommen ist. Jetzt heißt es neu planen und einen neuen Lebensabschnitt beginnen, auch wenn es weh tut.

In diesem Sinne, euch nen Gute Nacht, bis morgen,

Quäppchen :schnecke:
Diagnosen: PTBS, Depression, Sozialphobie, Agoraphobie, Oralophobie, Migräne, craniomadibuläre Dysfunktion, vermutlich Autoimmunthyreoiditis
Erfahrungen mit Ximovan ( Paradoxe Reaktion), Melperon (drastische Alpträume), Taxilan (total abgeschossen) Fluoxetin (Depersonalisation), Lorazepam, Opipramol, Promethazin, Escitalopram, Cipralex, Valdoxan, Amitriptyllin.
Genannte Mittel nur kurze Zeit genommen und kalt abgesetzt, da angeblich keine Probleme nach so kurzer Einnahmedauer, hahaha!
2010 Venlafaxin 150 mg eingeschlichen, Kurzeitige Besserung der Stimmung bzw. Antriebs, jedoch Verstäkung der inneren Unruhe.
Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
Regelmäßige Einnahme von Vitamin D, Leinöl, Basentee und versch. homöopath. Globuli bekommen mir sehr gut!!!

31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
28.11.: Kapselgewicht 0,298 g
9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
seit 24.04. 2017 KG 0,280 g
02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
mittlerweile bei KG 0,273 g
nun bei KG 0,270 g
mittlerweile bei KG 0,264 g mit Zwischenschritten
seit 15. 11. bei KG 0, 255 g ohne Zwischenschritte, drei Tage Absetzwelle, dann OK
seit 30.11. bei KG 0,245 g, das übliche an Absetzsymptomgedöns :-P

TeaTime
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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon TeaTime » Freitag, 08.09.17, 22:10

Liebes Quappili,

bei Dir ist ja nun einiges passiert, und wird auch noch passieren.
Vorweg bemerkt, Du hast das alles hinbekommen ! Dich gekümmert, Deiner Mutter beigestanden. Auch wenn Du jetzt erschöpft bist, Du kannst so stolz auf Dich sein ! Jetzt kommst Du zur Ruhe und jetzt kommt dann eben all der Stress durch.
Aber es ist auch eine Erfahrung zu erkennen, was Du noch schaffen kannst.

Zu Deinen Eltern : ja Quappi, das Leben ändert sich. Unsere Eltern brauchen jetzt uns, wie wir früher sie.
Und das was vorbei ist, ist vorbei. Genau wie Dein Vater ist auch mein Vater gesundheitlich angeschlagen. Er ist grade 82 geworden, und vieles geht nicht mehr. Geistig fit wie ein Turnschuh, körperlich hat er leider sehr abgebaut. Er bewegt sich kaum, dabei kann er das noch. Aber Bestrahlungen (hatte Prostatakrebs) und 3 Herz OPen, haben ihm doch zugesetzt.

Urlaub machen meine Eltern nun nicht mehr, denn mein Vater will nicht mehr lange im Auto sitzen. Dabei könnte er das mit einer entsprechenden Planung.

Und genauso wird es bei Deinen Eltern nun auch laufen. Sie merken selber was nicht mehr geht, auch wenn es schwer fallen wird das zuzugeben.

Man kann nur alles auf sich zukommen lassen und es werden sicher noch traurige Momente dabei sein.

Wichtig ist es, dass Du auch an Dich denkst und auf Dich aufpasst. Du schaffst viel, aber teile Deine Kräfte ein.

Alles Gute,

TeaTime
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"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)

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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon Kaulquappe 411 » Samstag, 09.09.17, 11:44

Danke dir von Herzen, Tea Time! :hug: :hug:
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Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
Regelmäßige Einnahme von Vitamin D, Leinöl, Basentee und versch. homöopath. Globuli bekommen mir sehr gut!!!

31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
28.11.: Kapselgewicht 0,298 g
9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
seit 24.04. 2017 KG 0,280 g
02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
mittlerweile bei KG 0,273 g
nun bei KG 0,270 g
mittlerweile bei KG 0,264 g mit Zwischenschritten
seit 15. 11. bei KG 0, 255 g ohne Zwischenschritte, drei Tage Absetzwelle, dann OK
seit 30.11. bei KG 0,245 g, das übliche an Absetzsymptomgedöns :-P

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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon Kaulquappe 411 » Samstag, 09.09.17, 12:03

P.S: gerade suche ich verzweifelt das Thema, wo man über seine Erfahrung mit Psychiatern berichten kann .... ich finde heut nix, kann mir bitte einer helfen wo ich diese Thema finde? Vielen Dank schon mal 8-)
Diagnosen: PTBS, Depression, Sozialphobie, Agoraphobie, Oralophobie, Migräne, craniomadibuläre Dysfunktion, vermutlich Autoimmunthyreoiditis
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Genannte Mittel nur kurze Zeit genommen und kalt abgesetzt, da angeblich keine Probleme nach so kurzer Einnahmedauer, hahaha!
2010 Venlafaxin 150 mg eingeschlichen, Kurzeitige Besserung der Stimmung bzw. Antriebs, jedoch Verstäkung der inneren Unruhe.
Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
Regelmäßige Einnahme von Vitamin D, Leinöl, Basentee und versch. homöopath. Globuli bekommen mir sehr gut!!!

31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
28.11.: Kapselgewicht 0,298 g
9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
seit 24.04. 2017 KG 0,280 g
02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
mittlerweile bei KG 0,273 g
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Claudiiii
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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon Claudiiii » Samstag, 09.09.17, 12:53

Hey Quäppchen,

Meinst du diesen Thread?
viewtopic.php?f=15&t=11983

Ich hoffe, dass du nun nach all dem Stress wieder zur Ruhe kommen kannst.
Alles Gute,
Claudi
Aufgrund von Panikattacken und Angst Venlafaxin bis 75mg eindosiert, außerdem 7,5mg Mirtazapin. Nach 1 Monat Beginn mit Absetzen, durch zu schnelles Absetzen extreme Symptome: Durchfall, Übelkeit bis zum Erbrechen, Traurigkeit, Angst und Panik schlimmer als je zuvor. Besserung durch erneutes Hochdosieren von Venlafaxin. Mirtazapin unter Qualen und Hartnäckigkeit losgeworden.

ab 08.07.16 37,5mg Venlafaxin
ab 15.07.16 75mg = Maximaldosis
ab 08.08.16 Beginn mit Absetzen
Nach viel zu schneller Reduktion (alle 4 Tage 12,5mg) und wieder minimalem Hochdosieren auf 25mg stabilisiert und auf Kügelchen-Präparat umgestiegen
20.10.16 55 Kügelchen 18mg
20.11.16 45 Kügelchen 15mg
15.12.16 35 Kügelchen 11,5mg
11.01.17 25 Kügelchen 6,9mg
08.02.17 15 Kügelchen 4,2mg
08.03.17 10 Kügelchen 2,8mg zu großer Schritt daher
09.03.17 12 Kügelchen 3,3mg schlimmste Symptome
11.05.17 13 Kügelchen 3,6mg Aufdosiert, da keine Stabilisierung in Sicht war
09.10.17 12 Kügelchen 3,3mg endlich weiter runter
10.10.17 11 Kügelchen 3,4mg (neue Packung mit weniger Kügelchen pro Kapsel)
11.11.17 10 Kügelchen 3,1mg

Symptome nach (zu schneller) Reduktion am Morgen extrem und schrecklich: Nervosität, Anspannung, schneller Puls, Angst, Panik, extreme Blähungen, zeitiges Aufwachen, dann Durchfall, manchmal mit Übelkeit bis zum Würgen, teilweise Erbrechen.

Dann Symptome auch ganztägig verteilt: plötzliche Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Gefühl das Gehirn schwitzt und ist warm, Unwirklichkeitsgefühl, vereinzelt Anflug von Panik, Traurigkeit, Weinerlichkeit, Pessimismus, wirre Träume.

Nachmittags ist es oft gut und es gibt auch Symptomfreie Tage, wenn ich dann endlich auf einer Dosis stabilisiert bin.

Immer wieder, auch außerhalb der schlimmen Wellen:
schmerzhafte Nacken- und Rückenverspannungen, ständig Blähungen und täglich Durchfall, selten kurzes aber schmerzhaftes Stechen im rechten Unterbauch, Schwindel, Kopfschmerzen

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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon padma » Samstag, 09.09.17, 17:17

liebes Quäppchen, :)

oder meinst du diesen hier viewtopic.php?f=15&t=7577

(der andere ist ja für positive Erfahrungen)

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen


1.09.2017: 0,5 mg


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Re: Mein verzweifelter Versuch des Absetzens; aktuell Venlafaxin

Beitragvon carlotta » Samstag, 09.09.17, 17:27

Hallo Ihr,

ich glaube, Quappi :) meint eher diesen Thread, wo es um ärztliche Reaktionen allgemein geht und nicht um behandlerseitiges Verständnis:
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 423#p59423
Das würde ich zumindest aus Deinem Bericht über die "tolle" Ärztin schließen, Quäppchen. :whistle:

Tja, man wird ja schon fast abgebrüht, wenn man sehr viele Betroffenenberichte kennt und es wundert einen immer weniger. :roll: Aber es ist schon ein handfester Skandal, was da in den Praxen abläuft, das geht schon in Richtung Körperverletzung. Die hat ja auch eine Aufklärungspflicht. :evil: Gut, dass Deine Mutter so vorsichtig ist und v. a. dass Du die nötigen Kenntnisse hast.

Wüsste zu gerne, wer von denen wirklich völlig naiv und ahnungslos das Zeug völlig falsch einschätzt (was an sich natürlich auch total unprofessionell ist) und wer seine (wenn auch rudimentären) Kenntnisse tatsächlich bewusst verschleiert, der "Compliance" willen. Nun ja, das werden wir wohl nie erfahren. :?

Das frühe schreckhafte Erwachen ist übrigens ein typisches Entzugssymptom (morgendlicher Cortisol-Peak). Das wurde wahrscheinlich durch den Stress der letzten Zeit getriggert. Die Belastbarkeit sinkt ja leider gemeinhin im Entzug ganz enorm.

Drücke die Daumen, dass jetzt alles in ruhigere Bahnen gleitet. :hug:

Liebe Grüße :group:
Carlotta

Edit: Mit Padma :) überschnitten.
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)


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