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Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Das Ausschleichen von Antidepressiva, Benzodiazepinen und anderen Psychopharmaka kann schwierig und langwierig sein. Hier findet ihr Artikel, die die jahrelange Erfahrung der Teilnehmer widerspiegeln.
Jamie
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Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Beitragvon Jamie » Samstag, 13.09.14, 1:24

endlich eine Version für das schnelle Verlinken zum Thema Kügelchen-Methode


Manche AD gibt es als Darreichungsform einer Kapsel, die mit Kügelchen gefüllt ist.
Diese Kügelchen heißen in der Fachsprache oft Pellets (andere Begriffe: Granulat, Kugeln, Plättchen).
Bekanntes Beispiel ist Venlafaxin.

Wenn man sein AD ausschleichen möchte, so kann man es sich zunutze machen, dass die Kapseln so gefüllt sind.
Das heißt nämlich, dass man die Kapseln öffnen kann, eine bestimmte Menge Kügelchen entnehmen kann und diese wieder verschließen kann.
So kann man ziemlich präzise absetzen und hat nicht den Ärger, Krümel von einer Tablette abschaben zu müssen.

Grundlage der Berechnung ist, dass man zuerst einmal eine Kapsel öffnen - und alle darin enthaltenen Kügelchen durchzählen muss.
Wenn man statistisch genauer arbeiten will, sollte man 10 Kapseln öffnen und durchzählen und aus den zehn erhobenen Werten einen Mittelwert errechnen.
Angenommen man hat zehn Kapseln Venlafaxin 75mg und öffnet diese und zählt dann:
Z.B. 180, 182, 180, 183, 179, 181, 179, 178, 183, 182 --> Durchschnitt: 180,7 --> 181 Kügelchen. (Ein fiktives Beispiel!)
Dann weiß man jetzt, dass 181 Kügelchen 75mg Wirkstoff enthalten.

Will man nun gemäß der 10%-Regel (Dr. Peter Breggin) absetzen, dann müsste man als ersten Schritt 7,5mg ausschleichen (das sind 10% von 75mg).
Das heißt, man möchte eine Kapsel erhalten, die nur noch mit (75 minus 7,5) 67,5mg Wirkstoff gefüllt ist.
Nun stellt man einen Dreisatz auf:
181 Kügelchen entsprechen 75mg Wirkstoff, wieviel Kügelchen entsprechen 67,5mg ?

180 = 75mg
x = 67,5mg

--> x = 162

Man weiß nun also, dass 162 Kügelchen einem Wirkstoffgehalt von 67,5mg Venlafaxin entsprechen.
Also entfernt man aus der Kapsel mit den 181 Kügelchen 19 Kügelchen (um auf 162 Pellets zu kommen), schmeißt diese 19 Kugeln in den Abfall und verschließt die restliche Kapsel wieder. Dann nimmt man diese ein und voila! :)
Mit dieser Methode lassen sich fast alle gewünschten Dosierungen herstellen.

Bitte die überzähligen Kügelchen nicht in den Abfluss / ins Klo werfen. Pharmazeutische Wirkstoffe können von den Kläranlagen gar nicht oder nur unzureichend gefiltert werden und unser Wasser ist bereits mehr als genug belastet z.B. durch Hormone, die Frauen über den Urin ausscheiden, die die Pille nehmen.
Bitte der Umwelt zuliebe in den Restmüll (oder noch besser Apothekenmüll) - beides wird verbrannt.

Bei Venlafaxin haben wir mittlerweile einige Hersteller gefunden, die viele Kugeln einfüllen. Diese sind u.a. Hexal, neuraxpharm, Winthrop, 1A Pharma, Henning oder das Original Trevilor.
Ungeeignet ist Heumana, da diese nur 3-6 Plättchen verwenden und betapharm und Aristo, da dort noch weniger Plättchen drin sind.

Zusatz:
Durch die Recherche durch User Nikola_tesla :) haben wir herausgefunden, dass die Pelletanzahl in jeder neuen Packung (sogenannte Charge) erheblich schwanken kann!
Darum sollte man sich bei jeder neuen Packung, die man in der Apotheke holt, nochmal die Mühe machen zu zählen!

Wer noch tiefer in die Pharmazie einsteigen will: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 47&p=83624

Grüße
Jamie

drehwurm
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Re: Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Beitragvon drehwurm » Samstag, 13.09.14, 13:21

Super beschrieben, Jamie, danke!!!
Auch dass Du die Hersteller mit den Pellets in der Kapsel erwähnst ist bestimmt für einige hier sehr hilfreich.

Ich weiß vom Hersteller bet* pharm, dass da auch nur ein ganzes Stück in der Kapsel ist, soviel als Ergänzung dazu.
Aufstehen, Krone richten, weitermachen!!!

Schwindelgeplagte seit Oktober 2013, bis Ende Januar keine passsende Diagnose, dann wenigstens Verdachtsdiagnose mit entsprechender Therapie, die dann auch weiterhalf;
Ab 29.1.14 Venlafaxin eingeschlichen, 14 Tage 37,5 mg, dann auf 75 mg,
dabei geblieben bis Ende Juni 14, danach "Ausschleichen" ab 24.6.14 (ohne genaue Infos) über 5 Wochen mit täglich gleicher Dosisverringerung nach der Kügelchenmethode.
Ab 29.7.14 ohne Venlafaxin, jetzt Absetzsymptome... vermutlich aber noch vergleichsweise "mild", jedoch schließlich deutlich Schlafstörungen und Schwindel, nicht mehr alltagskompatibel >>nach 4 Wochen Entscheidung zum Wiedereindosieren:
27.8.14 mit 12,5 mg (=40 Kügelchen), am
2.9.14 dann Erhöhung auf 50 Kügelchen (ca. 15,6 mg) bei abnehmenden Entzugssymptomen, massive Schlafstörung
08.09.2014 Besserung spürbar,aber weiterhin sehr einschränkende Schlafstörungen mit viel, viel zu frühem Aufwachen, sonst keine Symptome mehr...
ab 21.9.2014nochmal kleine Erhöhung auf 60 Kügelchen (= ca. 18,5 mg) --- Beruhigung der Lage, Wohlfühlen, gut nach ca. 3 - 4 Wochen;
29.11.2014 erste Reduzierung um 10%, d.h. 54 Kügelchen (=ca. 16,65 mg): die ersten beiden Wochen gut vertragen, dann Absetzsymptome, jedoch auszuhalten
04.01.2015 nächster Schritt um 10%, jetzt noch 48 Kügelchen (=14,8mg); recht bald Absetzsymptome für ca. 12 Tage, erträglich;
08.02.2015 wieder 10%, jetzt 42 Kügelchen (=12,95), soweit gut vertragen;
08.03.2015 erneut 10 % weniger, noch 36 Kügelchen (=11,1mg);
05.04.2015 weitere 10% runter - ich bin bei 30 Kügelchen (9,25 mg), und das sind 50% der Dosis bei der ich das erneute Absetzen begonnen habe! Strike!!! :D
01.05.2015 die nächsten 10% - es sind noch 24 Kügelchen (7,4 mg) - es geht gut soweit
29.05.2015 und nochmal 10% - entspricht 18 Kügelchen = 5,55mg, weiterhin läuft es gut, nur ganz wenig zu spüren, das halte ich durch!
26.06.2015 es geht "rauswärts" auf 20% der Dosis 12 Kügelchen = 3,7mg , anfangs wieder wahrnehmbare Symptome wie Schwindel, Benommenheit, Abgeschlagenheit, nach einer Woche wieder besser
23.7.2015 der nächste Schritt, runter auf 10% =6 Kügelchen=ca. 1,85 mg - es geht gut!
21.8.2015 es ist geschafft - 0 mg Venlafaxin! Keine Folgen des Absetzens - genial!!!

Begleitend: Vit. D (1x/Wo), Vitamin-B-Komplex (tägl), Omega3-Fettsäuren

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Re: Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Beitragvon Jamie » Samstag, 13.09.14, 20:44

hallo drehwurm, super danke, ich nehme betap*arm gleich in die Liste auf.

Gruß
Jamie
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Re: Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Beitragvon nikola_tesla » Montag, 15.09.14, 23:25

Hallo Jamie,

Auch von mir erstmal ein herzliches Dankeschön für diese kompakte und verständliche Erklärung.

Ich versuche gerade Venlafaxin mit den 37,5mg Kapseln von Hex*al auszuschleichen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Anzahl der Kügelchen von Kapsel zu Kapsel relativ stark abweichen kann:
Bei der ersten Packung waren zwischen 112 und 114 Kügelchen in einer Kapsel. Jetzt habe ich eine neue Packung, bei der zwischen 120 und 132 Kügelchen pro Kapsel drin sind.
Ich bin daher dazu übergangen jetzt für jede Kapsel die Anzahl der Kügelchen zu zählen und dann mittels Dreisatz zu berechnen, wieviele Kügelchen ich für die aktuelle Kapsel entnehmen muss.

Macht das hier (wegen der doch recht hohen Schwankungen) Sinn so vorzugehen oder reicht es auch hier einfach Mittelwerte zu nehmen? Oder sollte ich vielleicht sogar besser auf ein Präparat umsteigen, bei dem es möglicherweise weniger Schwankungen in Bezug auf die Anzahl der Kügelchen gibt?

Viele Grüße
Nikola

PS: Ich weiß jetzt nicht ob dieser Thread überhaupt Antworten/Nachfragen vorsieht. Ich dacht nur dass meine Frage evtl. auch füf andere relevant ist, daher hier der Post.

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Re: Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Beitragvon Jamie » Dienstag, 16.09.14, 0:47

Hallo Nikola,

das ist natürlich Mist, dass das so abweicht.
Mir ist klar, dass das nach Gewicht und nicht nach Kugelanzahl geht, wenn die Kapseln in der Herstellung befüllt werden, aber mit so großen Unterschieden habe ich nicht gerechnet.
Also bei 112 oder 114 Kugeln ist das nicht von Signifikanz, aber zwischen 120 und 132 besteht natürlich schon eine größere Differenz.
Hmm, also ich denke das muss jeder selbst entscheiden, ob er jede einzelne Kapsel durchzählen will.
Bislang haben sich schon einige hier mit dieser Methode entwöhnt und ich habe nicht gehört, dass es da Probleme gab.
Ich weiß auch nicht.

Ich nehme aber deine Angaben zum Anlass die Empfehlung auszusprechen, dass mit jeder neuen Packung, also jeder neuen Charge, die Kapsel erneut durchgezählt werden muss. Möglicherweise wirklich am besten 10 Stück einer Charge zählen, um einen Mittelwert zu finden.

Ich werde das die Tage ergänzen.

Gruß
Jamie
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Re: Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Beitragvon nikola_tesla » Dienstag, 16.09.14, 10:04

Hallo Jamie,

danke für die superschnelle Antwort. Ich werde dann wohl erstmal weiter so vorgehen wie bisher (einzeln abzählen), mir aber die Anzahl Kügelchen pro Kapsel jeweils notieren.
Wenn ich dann für eine Charge/Packung etwa 10 Kapseln gezählt habe, dann werde ich für die restlichen Kapseln den Mittelwert aus den ersten 10 nehmen.

Viele Grüße
Nikola

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Re: Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Beitragvon Jamie » Dienstag, 30.09.14, 16:18

Hallo Nikola,

ich habe den Beitrag ergänzt.

Gruß und danke für deine Detektivarbeit :).


Jamie
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Re: Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Beitragvon nikola_tesla » Freitag, 03.10.14, 11:18

Hallo Jamie,

danke für die Ergänzung! Das kann den einen oder anderen User vielleicht vor Komplikationen bewahren :)

Viele Grüße
Nikola

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Re: Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Beitragvon heike » Montag, 20.10.14, 22:20

Hallo Jamie,
danke für den Artikel. Ergänzung: Venlafaxin von der Firma 1A P*arma enthält auch viele kleine Kügelchen (kann nur für die 150 mg Kapseln sprechen).
Viele Grüße
Winterdepressionen seit >12 Jahren, 2013 zum ersten Mal das ganze Jahr über
03.2014: Diagnose schwere Depressionen
nach einer Woche mit halber Dosierung Mirtazapin 30 mg (abends) und Venlafaxin 75 mg (mittags) in Kombination, starke Nebenwirkungen durch Mirtazapin (Halluzinationen, Fressattacken, lebhafte Träume und Realitätsverlust)
05.2014 Mirtazapin auf 45 mg und Venlafaxin auf 112,5 mg erhöht (war die Hölle)
06.2014 Wechsel von Mirtazapin auf Trimipramin 50 mg, weiter Venlafaxin 112,5 mg (Schwitzen und Unruhegefühl)
09.2014 Erhöhung Venlafaxin auf 150 mg (Schlafen nur noch mit Zopiclon möglich, Schwitzen und Unruhe stärker, Panikattacken)
10.2014 Ärztin will von Venlafaxin auf Escitalopram wechseln, seitdem Reduzierung von Venlafaxin, momentan kein Escitalopram
momentane Medikamente: 75 mg Venlafaxin morgens, 50 mg Trimipramin und 3,75 mg Zopiclon abends

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Re: Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Beitragvon padma » Donnerstag, 25.06.15, 11:56

Auskunft von abz pharma (sinngemäss): bei Venlafaxin von abz (Kapsel mit Tabletten) dient die Kapsel nur zu Erleichterung der Einnahme.
Die Tablette selbst darf wegen der Retardierung nicht beschädigt werden

siehe:
viewtopic.php?p=106399#p106399

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Re: Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Beitragvon padma » Donnerstag, 25.06.15, 19:54

ein Tipp zu Leerkapseln von Insanity :)
viewtopic.php?p=106364#p106364

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Re: Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Beitragvon Murmeline » Montag, 12.10.15, 11:55

Strohhalm-Methode von Schildkröte :)

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Re: Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Beitragvon Murmeline » Montag, 12.10.15, 11:55

Papiermethode von Sommersprosse :)
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Re: Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Beitragvon Murmeline » Dienstag, 01.03.16, 14:48

Spezial Bastelwerkzeug-Methode von Sinua :)
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Re: Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Beitragvon padma » Freitag, 19.08.16, 13:24

Info von Horni :)

Ich habe auch erfahren dass die Pellets unterschiedliche grosse haben damit sie unterschiedlich lange resorbiert werden im Darm.
Die Apothekerin sagte das ist das beste was ich machen kann, Mittelwert bilden umrechnen und einnehmen. Sie hatte es auch so gemacht.

viewtopic.php?p=153544#p153544

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Re: Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Beitragvon Murmeline » Montag, 22.08.16, 9:27

Ich habe im amerikanischen Forum Surviving Antidepressants gesehen, dass jemand seine Kügelchen hiermit zählt und in die Kapsel füllt, ein Gartenwerkzeug für die Aussaat von kleinen Samen:
https://www.amazon.de/dp/B01C84BKI6/ref ... B01C84BKI6 (nur ein Beispiel, keine Werbung)

Falls jemand das ausprobiert, gerne berichten.
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Kügelchen-Methode

Beitragvon uwe57 » Donnerstag, 24.11.16, 21:26

Hallo liebe Leute,

ich habe jetzt das Thema "Kügelchen-Methode" gelesen und dabei ist mir aufgefallen, dass es Unsicherheiten gibt wegen der schwankenden Anzahl der Kügelchen in einer Kapsel.

Dazu möchte ich folgendes beitragen:

Wenn eine neue Wirkstoff-Charge produziert werden soll, müssen zunächt neue Kügelchen (Pellets) hergestellt werden.
Dazu werden große Trommeln benutzt, die so ähnlich wie Betonmischer aussehen. Man schüttet zuerst eine neutrale Trägersubstanz in die Trommel und sprüht dann eine abgemessene Menge des Wirkstoffs langsam hinzu, während sich die Trommel dreht.
Nach tagelangem Drehen hat sich der Wirkstoff dann gleichmäßig mit der Trägersubstanz vermischt.

Beispiel: 200kg Trägersubstanz + 1 Liter der Wirkstoff-Lösung ergibt also rund 200kg "Rohmasse". Wenn später jede Kapsel 2g enthält, entspricht dies: 200.000g Rohmasse/2g pro Kapsel = 100.000 Kapseln, also 1000 Packungen zu 100 Kapseln. Zumindest theoretisch.

Aber zuerst muss die "Rohmasse" noch in Pelletform gebracht werden, wozu eine andere Maschine dient. Je nach Wirstoff und Trägersubstanz kann man das Verfahren auch umdrehen: erst Pellets machen und dann den Wirkstoff dazusprühen.

Man hat also jetzt eine Badewanne voll mit Pellets. Je nachdem, wie lange die Pelletier-Maschine gelaufen ist, sind die Pellets mal kleiner und mal größer. Das ist so wie im Bäcker-Handwerk: die Brötchen, die aus per Hand gerollten Teigklumpfen entstehen, sind auch nicht alle gleich groß.

Auch andere Faktoren spielen eine Rolle, z.B. die Luftfeuchtigkeit oder die Temperatur, die Geschwindigkeit der Pelletier-Maschine.

Woher soll man nun wissen, wie viele Pellets in eine Kapsel gepackt werden müssen, um einen exakt vorgegebenen Wirkstoff-Gehalt zu erreichen? Das geht eigentlich recht einfach, indem man einen großen Messbecher Pellets aus der "Badewanne" nimmt, exakt abwiegt und chemisch analysiert, um den exakten Wirkstoff-Gehalt zu ermitteln.

Daraus kann dann berechnet werden, wieviel der Pellets nun exakt in eine einzelne Kapsel gefüllt werden müssen, um den gewünschten Wirkstoff-Gehalt zu erreichen. Wohl bemerkt: es ist hier das Gewicht der Pellets, das berechnet wird, nicht deren Anzahl. Die Kapseln werden ja auch nicht mit einer bestimmten Anzahl von Pellets befüllt, sondern mit einem bestimmten Gewicht. Ausnahmen hiervon sind "Riesenpellets", die wie Minitabletten aussehen und von denen jeweils nur eine geringe Anzahl (unter 10) in einer Kapsel sind. Aber immer dann, wenn es sich um eine größere Anzahl Pellets je Kapsel handelt, wird nach Gewicht vorgegangen und nicht nach Anzahl.

Der Aufwand, eine Maschine zu entwickeln, die immer dieselbe Anzahl von Minipellets (z.B. 250) in eine Kapsel füllt, wäre viel zu groß und sicher extrem anfällig für Fehler.

Jede neue Charge eines Medikamentes wird natürlich anhand einer exakt vorgegebenen Arbeits-Anleitung hergestellt. Aber was ist schon exakt? Wenn in der Arbeits-Anleitung z.B. steht "Gemisch 48 Stunden in der Trommel drehen" - wird das dann ganz exakt nach 48 Stunden beendet oder 1 Stunde früher oder später? Aus Sicht des Produktions-Betriebs ist das nicht so wichtig, weil der Wirkstoff-Gehalt der Pellets ja sowieso später exakt gemessen wird.

Wenn man aber an die Kügelchenmethode denkt, ist es natürlich irritierend, wenn eine neue Charge des Medikaments durchschnittlich 30 Pellets pro Kapsel mehr enthält. Aber wenn man weiß, dass die Herstellung der Pellets äußeren Einflüssen unterliegt, kann man sich beruhigen und muss nicht jede einzelne Kapsel durchzählen. Hier kann man sich darauf beschränken, nur bei einer neuen Charge zu zählen. Innerhalb einer Charge ist der Wirkstoff-Gehalt für jede einzelne Kapsel quasi garantiert (mit üblichen Schwankungen von z.B. +/- 5 Prozent).

Auch wenn innerhalb einer Charge die Zahl der Pellets pro Kapsel etwas stärker als erwartet streut, ist dies noch kein Grund zur Aufregung. Die Herstellung der Pellets ist kein extrem exakter Prozess und so sind Pellets nur mehr oder weniger gleich groß oder gleich schwer.

Die entscheidende Frage ist, wie groß der Fehler ist, den man in Kauf nimmt.

Wenn eine Kapsel einer Charge eines Medikaments mit 100mg Wirkstoff pro Kapsel durchschnittlich 200 +/- 10 Pellets enthält und ich um 10% reduzieren möchte, muss ich also 10% von 200 Pellets, sprich 20 Stück entfernen. Diese 20 Pellets würden dementsprechend 10mg Wirkstoff entsprechen, jedes einzelne Pellet also 10mg/20 = 0,5mg. Entferne ich nun immer 20 Pellets, egal wie viel Pellets in der Kapsel waren, ergibt sich dieser Vergleich:

Annahme: durchschnittlich 200 Pellets/Kapsel, Wirkstoffgehalt 100mg/Kapsel, Entnahme immer genau 20 Pellets/Kapsel

Kapsel-Inhalt | 1 Pellet enth. | tatsächlich entnommen
190 Pellets | 0,5253mg | 10,5263mg
200 Pellets | 0,5000mg | 10,0000mg
210 Pellets | 0,4762mg | 09,5238mg

Der Fehler beträgt also ca. +/- 0,5mg.

Wenn die Kapsel nur 10mg Wirkstoff enthält, würde sich also ein Fehler von +/- 0,05mg ergeben.

Die Frage ist nun, ob eine exakte Zählung des Kapselinhalts nötig ist, oder ob man den möglichen Fehler von +/- 5% akzeptieren kann, zumal der Pellet-Gehalt selbst schon um ca. 5% schwankt (oder sogar mehr, weshalb die Pharmaindustrie ja eine große Zahl Pellets einfüllt).

Ist ein solcher rechnerischer Fehler von +/- 5% tolerierbar, wenn man weiter daran denkt, dass die Einnahme nicht immer 100% zum gleichen Zeitpunkt des Tages stattfindet und die Resorbtion des Medikaments auch noch von anderen Faktoren abhängt (Zeitpunkt des letzten Stuhlgangs, Fettgehalt der gegessenen Speisen, Menge der zugeführten Flüssigkeit, Tag in Ruhe oder unter Stress oder mit viel sportlicher Aktivität usw.)? Vom Gefühl her würde ich diese Unterschiede für sich genommen mit +/- 10% oder sogar mehr beziffern. Muss ich mich jetzt also selbst Stress aussetzen, indem ich die Pellets jeder einzelnen Kapsel abzähle, obwohl ich weiß, dass sie alle nicht identisch viel Wirkstoff enthalten können?


Ich hoffe, diese Gedanken helfen euch, vielleicht Unsicherheiten zu überwinden, was die manchmal recht unterschiedliche Anzahl der Kügelchen in einer Kapsel angeht.

Und bitte entschuldigt, wenn das alles sich sehr mathematisch und korrekt anhört. Manchmal sind Zahlen aber nötig, um Dinge besser zu verstehen.

Natürlich freue ich mich über jeden Diskussions-Beitrag zu diesem Thema.

Liebe Grüße

(solist) Uwe


 ! Nachricht von: Jamie
Um sich über die Kügelchenmethode und / oder Uwes (solist) Beitrag auszutauschen, gibt es hier einen Austauschthread:
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Die hiesige Rubrik ist schreibgeschützt und Teilnehmer können hier nicht schreiben

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Re: Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Beitragvon Murmeline » Freitag, 03.02.17, 21:58

Teatime :)

Ich öffne die Kapsel vorsichtig und langsam über einem kleinen Teller. Dann sollte man mindestens 3 Kapseln durchzählen.(natürlich nicht zusammen auf einem Teller, sondern jede einzeln). Dann ermittelst Du einen Mittelwert.

Zuerst kippe ich die Kapsel dafür in die Mitte und dann schiebe ich mit einem kleinen Küchenmesser die Kügelchen in kleine Gruppen und zähle sie.

Wenn Du das einmal gemacht hast ist es grade am Anfang recht einfach, die Kügelchen die Du dann reduzieren willst abzuzählen, zu entsorgen und den Rest zurück in die Kapsel zu füllen.

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Re: Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Beitragvon Murmeline » Dienstag, 04.04.17, 14:15

perseverance :)

Danach, als ich runter auf etwa 30 mg war, habe ich die Kügelchen (bei mir waren es so ca. 80) auf dem Tisch ausgebreitet und nach Augenmaß Häufchen zu circa zehn Stück gebildet. Diese Zehnerhäufchen habe ich dann mit den Augen genau nachgezählt. Später hatte ich das so im Augenmaß, dass ich oft schon beim Schätzen der Zehnerhäufchen tatsächlich exakt 10 Kügelchen pro Haufen da liegen hatte.

Dann habe ich die benötigte Anzahl Kügelchen in eine Leerkapsel getan, und zwar so:

die Fingerkuppe kräftig auf ein Zehnerhäufchen drücken und die auf der Fingerkuppe klebenden Kügelchen mit dem Rand der offenen Kapsel "einsammeln". Die Fingerkuppe muss dafür miminal feucht sein, was bei mir meist auf natürliche Weise der Fall war. Wenn die erste Fingerkuppe zu trocken geworden ist, die nächste Fingerkuppe nehmen. Wenn ich einen Tag mit supertrockener Fingerhaut hatte, habe ich meine Hände minimal mit Wasser befeuchtet.

Ich hoffe, du findest deine Lieblingsmethode. Das Experimentieren kann auch Spaß machen, und das Zählen kann irgendwie sogar beruhigen.Wenn ich gut drauf war, habe ich mir gleich einen Vorrat an Kapseln befüllt. Wenn nicht, reicht es. eine Kapsel pro Tag zu erzeugen.

Übrigens habe ich auch eine Kurzform vom dem obigen Verfahren praktiziert, besonders wenn ich unterwegs war und es eilig hatte:

den Inhalt der Kapsel in die hohle Hand schütten (die wiederum ganz leicht feucht sein sollte) und die Kügelchen in die Falten der Handinnenseite rollen lassen, dort zählen und die überflüssigen Kügelchen einfach abstreifen.
Je nach Handinnenform kann man zwei bis drei Reihen Kügelchen in der hohlen Hand bilden.Dann mit dem Rand der offenen Kapsel über die Handrillen fahren und dabei die Kügelnchen einfach einsammeln.

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Re: Ausschleichen mit der Kügelchen-Methode

Beitragvon Murmeline » Dienstag, 04.04.17, 14:17

Kügelchen abmessen - Methode von SLY

auf deutsch: viewtopic.php?p=65159#p65159
auf englisch mit mehr Bildern: http://survivingantidepressants.org/ind ... ting-them/
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