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An alle mit Nahrungsmittel-Intoleranzen: GLUTAMINSAEURE

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Jamie
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An alle mit Nahrungsmittel-Intoleranzen: GLUTAMINSAEURE

Beitrag von Jamie » Dienstag, 07.10.14, 0:48

Hallo,

diese Information halte ich für wichtig für alle, die sich mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten jedweder Art herumschlagen.
Ich habe in der letzten Zeit etwas recherchiert und bin auf eine hoch interessante Substanz gestoßen, die uns womöglich zu schaffen macht: Glutaminsäure / Glutamat.

Nun werdet ihr sagen, dass das doch ein alter Hut ist, denn es ist mittlerweile jedem bekannt, dass Glutamat ein Geschmacksverstärker ist und einige es nicht vertragen; man kennt es auch unter dem Begriff "Chinarestaurant-Syndrom", aber das ist nur ein Aspekt unter vielen.

Glutaminsäure (Salze der Glutaminsäure nennt man Glutamate) ist eine Aminosäure und ein wichtiger Bestandteil von Proteinen. Proteine wiederum sind ein nicht-verzichtbarer Bestandteil unserer Nahrung, das heißt, wir nehmen Glutaminsäure täglich zu uns, wenn wir proteinreiche (eiweißreiche) Nahrung verzehren.
Dies ist absolut nichts Schädliches und vollkommen natürlich.

Doch nun wird es interessant. Wusstet ihr, dass Glutaminsäure zugleich der mengenmäßig am meisten vorkommende Neurotransmitter im menschlichen Körper ist und der natürliche Gegenspieler zu GABA ist? Glutaminsäure ist der wichtigste exzitatorische (erregende) Neurotransmitter unseres ZNS.
Ich habe erst jetzt gelernt, dass die ganze "Benzo-Sache" nicht nur mit GABA, sondern immer auch mit Glutaminsäure zu tun hat!!!
Unglücklicherweise findet man kaum wissenschaftliches Material darüber; man hat die Glutaminsäure immer total stiefmütterlich behandelt, was ihre Rolle im komplexen Benzo-Geschehen betrifft. Da werden künftig noch spannende Ergebnisse zu erwarten sein.

Doch zurück zu den Nahrungsmittelunverträglichkeits-Geplagten unter uns.
Ich möchte mal schildern, was mir widerfahren ist.
Ich bereitete Couscous-Salat zu. Mit Gemüsebrühe.
10 min nach dem Verzehr wurde mir ganz komisch. Ich war auf einmal wie gelähmt und konnte mich nur noch mit letzter Kraft ins Bett schleppen. Dort begann ich zu zittern, bekam Herzklopfen und Zuckungen im Arm. Nach ca. 30 min legte sich der "Spaß" und ich fiel in einen erschöpften Schlaf. Im Bett noch ging ich die Zutaten durch, die im Couscous-Salat drin waren und konnte keine davon entschlüsseln, die meine Histaminintoleranz (HIT) getriggert haben könnte (ich ging zu diesem Zeitpunkt von einer HIT aus). Doch dann fiel mir ein, dass in der Gemüsebrühe womöglich Glutamat (Geschmacksverstärker) enthalten war und dem war so. Problem erkannt.

10 Tage später machte ich erneut Couscous-Salat. In der Zwischenzeit wurde die alte Gemüsebrühe entsorgt und eine neue, Glutamat-freie im Bioladen besorgt.
Doch kurz nach dem Verzehr ging ein ähnliches Spiel von vorne los! Mir wurde wieder komisch (nicht ganz so schlimm wie beim ersten Mal) und ich musste mich hinlegen. Bis gestern hatte ich keine Ahnung, was los gewesen ist, aber nun habe ich eine Idee.
Zu dem Couscous-Salat (Couscous mit Brühe und gedünsteten Zucchini - und Aubergine-Stückchen) gab es nämlich zwei Dips: einen Joghurt-Dip und einen Tomaten-Dip.
Der Tomaten-Dip war ein konzentriertes Tomatenpuerree und wie ich jetzt weiß, enthält ein solches aufkonzentriertes Tomatenpuerree - / Soße eine enorm hohe Menge an freiem, also natürlich vorkommendem Glutamat!

Zweimal habe ich mir also eine "Glutamat-Bombe" gegeben: einmal durch das Glutamat als Geschmacksverstärker, und damit als künstlicher Zusatzstoff in der Instant-Gemüsebrühe, und einmal vollkommen unwissentlich als natürlicher Inhaltsstoff der Tomate.

Es wird jetzt auch sicher keinen verwundern, wenn ich schreibe, dass eine Glutamatunverträglichleit oft fließend mit einer Histaminintoleranz einhergeht.
Ich möchte euch also dafür sensibilisieren, nicht nur auf den natürlichen Histamingehalt der Nahrungsmittel zu achten, sondern auch auf den Glutaminsäuregehalt!
Es könnte ein Grund sein, wenn ihr bestimmte Nahrungsmittel nicht vertragt!
Wenn ich mir vorstelle, dass ich etwas zu mir nehme, welches im Gehirn zeitgleich die Aufgabe hat, dieses anzuregen und für "Aufregung, Spannung" = excitement (engl.) = exzitatorisch (lat.) zu sorgen.... dann wundere ich mich also nicht mehr, dass das Glutamin bei mir zu Herzklopfen und Zittern geführt hat.

Leider gibt es nur sehr wenige Tabellen, in denen der Glutaminsäuregehalt von Lebensmittel aufgeschlüsselt ist, aber man kann sagen, dass Fleisch reich davon ist und auch Tomaten und Kartoffeln (wobei Kartoffeln aufgrund ihrer Zusammensetzung das Glutamin erst langsamer freigeben als z.B. Tomaten), ebenso Nüsse
http://de.wikipedia.org/wiki/Glutamins%C3%A4ure
http://www.lebensmittelwirtschaft.org/g ... antworten/
http://www.ugb.de/lebensmittel-im-test/ ... nsicht.pdf
http://www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_p ... 005_dt.pdf


Auf euer Feedback / eure Ideen / eure Erfahrungen freue ich mich.
Vielleicht kann sich dieser Thread ja mit eurer Hilfe entwickeln und wir können zusammentragen, welche Erfahrungen wir machen und was man meiden sollte?


Gruß
Jamie
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fruehling
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Re: An alle mit Nahrungsmittel-Intoleranzen: GLUTAMINSAEURE

Beitrag von fruehling » Dienstag, 07.10.14, 19:57

Sehr interessantes Thema.
ich habe damals auch viel geforscht und wir haben damals Neurotransmitter testen lassen, obwohl es ja angeblich ungenau sein soll.
Die Gaba-Rezeptoren waren übernatürlich hoch besetzt (nach Recherche durch Lyrika und Tavor) und auch die Glutaminsäure waren erhöht. Bei Glutaminsäure hatte ich keine Erklärung, nur gelesen, dass es bei Schizophrenie oft vorkommt, dass es erhöht ist.
Meine Mutter hatte öfter kurz nach dem Essen Herzrasen, Schweißausbrüche und Unruhe. Ich hatte das auf Jodhaltige Lebensmittel geschoben wegen der Schilddrüse. Ihr lief der Schweiß so von der Stirn...
Auch der Histamin-Test war nicht in Ordnung, so dass sie sich histaminarm ernährt hat.
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

Berlin-2013
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Re: An alle mit Nahrungsmittel-Intoleranzen: GLUTAMINSAEURE

Beitrag von Berlin-2013 » Mittwoch, 08.10.14, 3:29

Danke Jamie, überlege gerade Basetabletten zu nehmen wegen meiner Magen säure und das passt lg chrissi
viele Grüße und 2018 wird super
Ich war viel zu schnell unterwegs und es hat alles verschlimmert und den Entzug unnötig verlängert!! :schnecke: besser ZEIT UND GEDULD
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schneefloeckchen
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Re: An alle mit Nahrungsmittel-Intoleranzen: GLUTAMINSAEURE

Beitrag von schneefloeckchen » Mittwoch, 08.10.14, 14:15

Hallo Ihr Lieben!
Ich kenne auch dieses Problem und habe nach langem suchen eine Firma gefunden die
Gemüsebrühe und ( Fleischbrühe für Nichtvegetarier) ohne Glutamat und ohne Hefeextrakt herstellt.
Hefeextrakt ist bei HIT auch nicht gut.
Im Internet "Erntesegen Naturkost "
Vielleicht hilft es einigen.
Liebe Grüße von Monika
Seit 1995 Bromazanil 6 mg täglich
Seit 2004 Tramadol 3 mal 40 Tropfen
Seit 2007 Fentanylpflaster 25 mg/h
Seit 2008 Bromazanil 12 mg täglich
November 2010 Psychatrie für 12 Wochen,alles entzogen,dabei 7 Epi`s gehabt
2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2011 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-1-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion : mg Promethazin 1-0-2
Blutdrucktbl. Carmen 10/10 1-0-0
Betablocker 1-0-0
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Symptome:Wie Bleigewicht im Kopf,Kopfschmerzen,Tinnitus,Zungen und Lippenkribbeln,Nackenschmerzen,Nackenversteifung,
Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
verkrampfung der Extremitäten,Harndrang,Stuhldrang,Verzweiflung,Weinen,krampfartige Schmerzen im Oberbauch,Blutdrucksprünge,
körperliche Schwäche,Übelkeit,Appetitlosigkeit,Unwirklichkeitsgefühl,DR,Erkältungssymptome,starke innere Unruhe
Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
18,10,2014 Promethazin 20 mg
27.11.2014 Promethazin 15 mg
24,01 2015 Promethazin 10 mg
13.06.2016 Promethazin 9 mg
11.07.2016 Promethazin 8 mg
28.03.2017 Promethazin 7,5 mg
03.04.2017 Promethazin 8 mg

Jamie
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Re: An alle mit Nahrungsmittel-Intoleranzen: GLUTAMINSAEURE

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 08.10.14, 15:59

super Monika,

nach so was habe ich gesucht. Danke.

LG
Jamie
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schneefloeckchen
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Re: An alle mit Nahrungsmittel-Intoleranzen: GLUTAMINSAEURE

Beitrag von schneefloeckchen » Mittwoch, 08.10.14, 18:37

Hallo, noch mal ich!
Habe noch einen Tipp.
Bei "Seitenbacher Naturkost " online Shop gibt es nicht nur super Müsli sondern eine "braune Soße"
ohne tierische Bestandteile,Hefeextrakt und ohne Glutamat.
Trotz Tomatenpulver und Spuren von Soja gut verträglich bei HIT.
Bei €25 Bestellung kostenloser Versand und ein Geschenk z.B. Müsli oder Cerealien noch oben drauf.
Das ist doch was.
Liebe Grüße von Monika
Seit 1995 Bromazanil 6 mg täglich
Seit 2004 Tramadol 3 mal 40 Tropfen
Seit 2007 Fentanylpflaster 25 mg/h
Seit 2008 Bromazanil 12 mg täglich
November 2010 Psychatrie für 12 Wochen,alles entzogen,dabei 7 Epi`s gehabt
2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2011 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-1-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion : mg Promethazin 1-0-2
Blutdrucktbl. Carmen 10/10 1-0-0
Betablocker 1-0-0
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Symptome:Wie Bleigewicht im Kopf,Kopfschmerzen,Tinnitus,Zungen und Lippenkribbeln,Nackenschmerzen,Nackenversteifung,
Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
verkrampfung der Extremitäten,Harndrang,Stuhldrang,Verzweiflung,Weinen,krampfartige Schmerzen im Oberbauch,Blutdrucksprünge,
körperliche Schwäche,Übelkeit,Appetitlosigkeit,Unwirklichkeitsgefühl,DR,Erkältungssymptome,starke innere Unruhe
Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
18,10,2014 Promethazin 20 mg
27.11.2014 Promethazin 15 mg
24,01 2015 Promethazin 10 mg
13.06.2016 Promethazin 9 mg
11.07.2016 Promethazin 8 mg
28.03.2017 Promethazin 7,5 mg
03.04.2017 Promethazin 8 mg

Berlin-2013
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Re: An alle mit Nahrungsmittel-Intoleranzen: GLUTAMINSAEURE

Beitrag von Berlin-2013 » Donnerstag, 09.10.14, 1:42

Also es ist unfassbar was da alles mit uns passiert. ... und ich finde deine Aussage bezüglich Kevin total schön und ausserdem sehr froh euch alle hier zu haben....ihr seid klasse ALLE. ....lg chrissi - bin so dankbar und fühle mich sehr gut -aufgehoben :hug: tolle Tips danke Monika
Etwas gefunden diaz erhöht HIT http://www.zentrum-der-gesundheit.de/hi ... eranz.html
viele Grüße und 2018 wird super
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drops68
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Re: An alle mit Nahrungsmittel-Intoleranzen: GLUTAMINSAEURE

Beitrag von drops68 » Sonntag, 12.10.14, 19:46

Hallo an alle,

interessante Links bezügl. Glutaminsäure. Danke dafür.

Gruß

drops
seit 2003 Citalopram zuletzt 30mg, dazu Melperon
03.13 stationär Umst. auf 125,5mg Venlafaxin, zusätzl. Zopiclon und ständig Atosil
05.13 Venlafaxin kalt zuhause abgesetzt
06.13 für 4 Wochen wieder stationär, AD Amitriptylin + Pipamperon, heftigste Nebenwirkungen, grauenhafte Klinik, zuhause kalt abgesetzt
07.13 wieder in die erste Klinik, Mirtazapin 45mg + 50 mg Atosil zur Nacht, weil ich unter Mirtazapin noch schlechter als vorher geschlafen habe, hatte aber auch keine Wirkung
+ Tavor bei Bedarf (in 8 Wochen ca. 6 Mal, jeweils 1mg)
ab 12.08. Mirtazapin 30mg, Atosil + Tavor komplett weg,
ab 19.08. alles auf 0
Okt. 13 für 4 Wochen unregelmäßig 1mg Tavor/tgl. (alle 2-3 Tage)

Luna
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Re: An alle mit Nahrungsmittel-Intoleranzen: GLUTAMINSAEURE

Beitrag von Luna » Mittwoch, 26.11.14, 1:00

@Berlin Basentabletten sind nicht schlecht aber nicht die von Basica nehmen.Sind nicht ganz so gut.
Du kannst dich auch Basisch ernähren mit viel Gemüse.
Leider weis ich jetzt nicht die anderen Namen von Basischen Tabletten.Ich schau mel morgen.Bin heute schon müde.
Es sind keine Magensäure Tabletten.Die sind da wenn dein Körper übersäuert ist also die Minerialen in den Tabletten entsäuern den Körper und somit Stuhl und Urin usw.OK manchem helfen sie ein wenig bei Sodbrennen!

Ich Vertrag übrigens auch kein Glutamat.Herzrasen ohne Ende. Weg mit dem Zeug.Schadet nur!!
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Unbestimmt
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Re: An alle mit Nahrungsmittel-Intoleranzen: GLUTAMINSAEURE

Beitrag von Unbestimmt » Mittwoch, 18.02.15, 18:35

Hi,

interessant für mich besonders wg. der Kartoffeln. Die sind momentan mein Hauptnahrungsmittel. Nicht freiwillig & weil ich sie so gerne mag, sondern durch diverse Unverträglichkeiten bedingt.
Habe mir die Informationen dazu noch nicht durchgelesen, aber dem werde ich mich dann noch widmen. Kann soweit aber sagen, dass ich in Hinblick auf die "typischen" Histaminsymptome damit eher keine Probleme zu haben scheine (und ich esse wirklich viele). Ansonsten könnte ich wahrscheinlich keine Nacht mehr schlafen.

Aber ist ja auch nicht immer so leicht einzuordnen und kann sich auch bei jedem etwas anders äußern.


Schöne Grüße

Monalinde
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Re: An alle mit Nahrungsmittel-Intoleranzen: GLUTAMINSAEURE

Beitrag von Monalinde » Samstag, 21.02.15, 16:49

Hallo Unbestimmt,

wahrscheinlich stehe ich auf dem Schlauch. Bist du der Meinung, dass die Kartoffel nicht wirklich gut bei Histaminintoleranz ist? Meines Wissens wirken Kartoffeln und Reis einer Histaminintoleranz entgegen, d.h. sie schaden nicht. Ich leide seit dem Absetzen von Mirtazip*n an verschiedenen Allergien und wahrscheinlich auch an einer nicht nachgewiesenen Histaimintoleranz.
Mir bekommen die Kartoffeln gut, dagegen aber nicht Produkte aus Weizenmehl, Schokolade, alter Käse usw.

Vielleicht kann jemand weiterhelfen

Liebe Grüße

Mona
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg, ich habe in diesem Rahmen manchmal erhöht und reduziert
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Dezember 2012 auf Null abgesetzt, ausschleichend alle drei Wochen 10 Prozent der ursprünglichen Dosis

Diagnose: Depression und Angststörung

Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.

Zahlreiche körperliche Symptome:
(Tinnitus , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals, saures Aufstoßen, Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Stimmungsschwankungen, Hautausschläge, Angstzustände, Gelenkschmerzen, Schwindel))


2016: Nebenhöhlenentzündung, Schleim im Hals, Stimmungsschwankungen bzw. Neuroemotionen, Tinnitus, noch
leichte Schlafstörungen, lebhafte Träume, die wahrscheinlich meinen Tinnitus triggern, aber keine Albträume
mehr, Schüttelfrost

Unbestimmt
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Re: An alle mit Nahrungsmittel-Intoleranzen: GLUTAMINSAEURE

Beitrag von Unbestimmt » Samstag, 21.02.15, 23:07

Hi Mona,

kenne ich auch so, mich hat daher der vorletzte Absatz aus dem ersten Beitrag von Jamie überrascht. Habe deshalb jetzt aber keine Panik. :)

Und diese ganzen Beschwerden hast du wirklich allein durch das Absetzen? Wie lange hält das schon an?


Schöne Grüße

Monalinde
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Re: An alle mit Nahrungsmittel-Intoleranzen: GLUTAMINSAEURE

Beitrag von Monalinde » Sonntag, 22.02.15, 10:03

Guten Morgen Unbestimmt,

Um Deine Frage zu beantworten: Ich hatte unter der Einnahme von Mirtazipin juckende Hautausschläge, Nasenbluten, Gelenkschmerzen. Als ich abgesetzt habe, später dann auch das Venlafaxin, kamen eigentlich erst viel später, Sodbrennen und zu viel Magensäure hinzu, schließlich eine Speiseröhrenentzündung, die vor 1 1/2 Jahren festgestellt wurde mittels Magenspiegelung. Mit verschriebenen Protonenpumpenhemmern kam nich nicht zurecht, weil sie mir das Gefühl vermittelt haben, dass sich mein Magen umdrehe. Seit ich Diät lebe, d.h. nachmittags nur noch 1 Apfel, 1 Joghurt oder Quark und histaminhaltiges so weit als möglich, meide, geht es magenmäßig besser. Im übrigen hat die Untersuchung auf Histaminintoleranz keinen Befund ergeben !!!!!
Die diagnostizierte Hausstaubmilben- und Stauballergie sowie den Tinnitus bin ich nicht losgeworden.
Vor der Tabletteneinnahme hatte ich in dieser Hinsicht keinerlei Beschwerden, nicht annäherungsweise und auch in meiner Familie gab es so etwas nicht.
Ich vermute mal, dass bei mir der sog. Langzeitentzug damit in Zusammenhang stehen könnte, dass ich über einen sehr langen Zeitraum diesen Mist eingenommen habe. Vielleicht habe ich auch ein bisschen zu schnell abgesetzt, nach heutigen Erkenntnisssen.

Ich bin irgendwie ein Sonderfall in dieser Hinsicht und du brauchst dich deshalb nicht zu beunruhigen :)

Noch einen schönen Sonntag wünscht Mona
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Dezember 2012 auf Null abgesetzt, ausschleichend alle drei Wochen 10 Prozent der ursprünglichen Dosis

Diagnose: Depression und Angststörung

Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.

Zahlreiche körperliche Symptome:
(Tinnitus , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals, saures Aufstoßen, Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Stimmungsschwankungen, Hautausschläge, Angstzustände, Gelenkschmerzen, Schwindel))


2016: Nebenhöhlenentzündung, Schleim im Hals, Stimmungsschwankungen bzw. Neuroemotionen, Tinnitus, noch
leichte Schlafstörungen, lebhafte Träume, die wahrscheinlich meinen Tinnitus triggern, aber keine Albträume
mehr, Schüttelfrost

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Re: An alle mit Nahrungsmittel-Intoleranzen: GLUTAMINSAEURE

Beitrag von Unbestimmt » Montag, 23.02.15, 18:24

Ohje... Dass soetwas möglich ist, ganz allgemein, finde ich natürlich schon beunruhigend (aber nicht mehr überraschend). Bei mir ging es ja schon lange vor dem AD los, insofern kann ich es auch gar nicht auf mich übertragen.

Aber ich musste in der Zeit, die seit dem Absetzen nun vergangen ist, auch wieder Veränderungen meiner Empfindlichkeit feststellen. Insofern kann ich die Möglichkeit auch nicht ausschließen, dass dadurch in meinem Körper irgendetwas durcheinander geraten ist. Es gibt aber auch noch alle möglichen anderen Ursachen, die da hineinspielen könnten.

Wie hast du die Histaminintoleranz denn untersuchen lassen? Da unterscheiden sich die Vorstellungen der Ärzte ja auch stark und längst nicht jeder nimmt das ernst...

Monalinde
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Re: An alle mit Nahrungsmittel-Intoleranzen: GLUTAMINSAEURE

Beitrag von Monalinde » Dienstag, 24.02.15, 11:15

"Bei mir ging es ja schon lange vor dem AD los, insofern kann ich es auch gar nicht auf mich übertragen "

Da wird wohl die Psychosomatik auch eine gewisse Rolle dabei spielen. Das kenne ich auch von mir. Diese Symptome wie das Nasenbluten, die Kniebeschwerden und die Hautausschläge fühlten sich irgendwie fremd an, und sind nach dem Absetzen von Mirtazipin auch verschwunden und nie mehr zurückgekehrt. Dafür kamen dann die Absetzerscheinungen von Venlafaxin hinzu, auch irgendwie fremd (saures Aufstoßen, Albträume, Ohrwürmer, Geräuschempfindlichkeit, Tinnitus und und und .....) Aber auch hier spüre ich eine leichte Besserung. Dass es bei mir so langsam voran geht, hat vielleicht auch mit meinem höheren Lebensalter und der Langzeiteinnahme zu tun. Ganz sicher ist das bei jedem anders und hoffentlich kein Grund zur Beunruhigung.

Ach ja! Die Histaminintoleranz wurde bei mir wie folgt getestet: 1. Blutuntersuchung, 2.Stuhluntersuchung, 3.Sammelurin. Ergebnis: Alle Werte hielten sich im Rahmen. Trotzdem bekomme ich Hautjucken , Hautrötungen oder saures Aufstoßen wenn ich frisches Brot, Kuchen oder Organgen esse. Manchmal denke ich da gar nicht daran, und bemerke es erst, wenn es zu den betreffenden Symptomen kommt.
Ich verstehe das so, dass durch den Histaminblocker Mirtazipin, vielleicht auch Venlafaxin, sich zu hohe Werte an Histamin im Körper angesammelt haben, die nur langsam wieder abgebaut werden können. Dies hat mir seinerzeit auch eine Ärztin der Charite in Berlin bestätigt. Weshalb das im Körper, nicht, oder vielleicht auch nur manchmal angezeigt wird, keine Ahnung!

Wir müssen einfach Geduld haben, alle Geduld der Welt

Mona
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padma
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg, ich habe in diesem Rahmen manchmal erhöht und reduziert
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Dezember 2012 auf Null abgesetzt, ausschleichend alle drei Wochen 10 Prozent der ursprünglichen Dosis

Diagnose: Depression und Angststörung

Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.

Zahlreiche körperliche Symptome:
(Tinnitus , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals, saures Aufstoßen, Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Stimmungsschwankungen, Hautausschläge, Angstzustände, Gelenkschmerzen, Schwindel))


2016: Nebenhöhlenentzündung, Schleim im Hals, Stimmungsschwankungen bzw. Neuroemotionen, Tinnitus, noch
leichte Schlafstörungen, lebhafte Träume, die wahrscheinlich meinen Tinnitus triggern, aber keine Albträume
mehr, Schüttelfrost

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