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Liebe ADFDler,

Wir haben uns im Team darauf geeinigt, Änderungen bei den Bearbeitungszeiten der Beiträge und in den Forenregeln vorzunehmen. Folgende Änderungen treten ab sofort in Kraft:

Änderungen der Forenregeln:

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e. Editieren von Beiträgen
Die Editierfunktion sollte hauptsächlich dem Korrigieren von Rechtschreibfehlern oder ergänzenden Bemerkungen dienen. Falls eine Aussage inhaltlich korrigiert werden muss, sollte das in einer Antwort auf den Beitrag geschehen. Die Löschung eines Beitrages oder ganzer Textpassagen soll unterbleiben oder, in Ausnahmefällen, vom Team vorgenommen werden.


Änderungen der Bearbeitungszeit:

- Beiträge können nach dem Abschicken noch 2 Minuten lang komplett gelöscht werden.
- Beträge können nach dem Abschicken noch 120 Minuten lang editiert werden, bitte beachtet hierzu auch die neuen Forenregeln.

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Viele Grüße vom Team

Videos - 10 Punkte die den Entzug erleichtern

Das Ausschleichen von Antidepressiva, Benzodiazepinen und anderen Psychopharmaka kann schwierig und langwierig sein. Hier findet ihr Artikel, die die jahrelange Erfahrung der Teilnehmer widerspiegeln.
Murmeline
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Videos - 10 Punkte die den Entzug erleichtern

Beitragvon Murmeline » Dienstag, 16.06.15, 12:49

Hier der Link zum Videos auf Englisch (Übersetzung nachfolgend)

Video 1: https://www.youtube.com/watch?v=6P8evknyIbk
Video 2: https://www.youtube.com/watch?v=sOYSUst0QQc

Das Video wurde von Mitglieder ein internationalen Seite gemacht, die über Entzugssyndrome informiert:
IAWP - International Antidepressant Withdrawal Project
http://antidepressantwithdrawal.info/
Viele Sprachen, leider nicht auf Deutsch.
Das dazugehörige Forum ist geschlossen, steht noch als Informationsquelle offen: http://antidepressantwithdrawal.info/forum/forum.php

Übersetzung Murmeline:

Wer für einige Zeit psychoaktive Medikamente nimmt (darunter SSRI EDIT gilt für Benzodiazepine, Antidepressiva und Neuroleptika)), der kann beim Absetzen Entzugsprobleme bekommen.Der generelle Trend in der medizinischen Fachliteratur nennt es SSRI-Absetzsyndrom, welches etwa 4 Wochen lang anhalte. Aber wer es selbst erlebt, der weiß, dass der Name verzögertes Entzugssyndrom passender ist, weil Symptome durch Psychopharmaka für Monate und Jahre andauern können.

Es gibt hunderte Symptome und manchmal können sie schwerwiegend sein. Manche Menschen wissen garnicht, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrem Leben an verzögerten Entzugssyndromen leiden. Und die Symptome werden von Ärzten oft als Grunderkrankung oder als Auftritt einer schlimmeren Erkrankung gesehen.

Erst jetzt und sehr langsam erkennen die medizinischen Fachkreise diese Existenz dieses Symdroms an. Manche Menschen erleben es überhaupt nicht, aber für die, die darunter leiden oder planen, in nächster Zeit ihre Medikamente abzusetzen, nachfolgend 10 Punkte, die dies erleichtern.

1. Langsame Reduktion
Reduziere sehr langsam um 10 Prozent der aktuelle Dosis alle 3-6 Wochen. Das ist sehr wichtig, damit Dein Gehirn und Dein ganzes Nervensystem genug Zeit hat, von den Psychopharmaka zu heilen. Auch in dieser Zeit kann es zu Entzugssymptomen kommen. Denk daran, das passiert nicht nur, weil das Medikament den Körper verlässt, sondern weil Gehirn und Nervensystem sich über die Monate und Jahre unter den Psychopharmaka verändert haben. Manche Menschen müssen noch langsamer abdosieren. Niemals einen Kaltenzug versuchen. Manche von uns (auch der Autor des Videos) haben es versucht, weil wir damals nichts von den schlimmen Konsequenzen wussten. Die Symptome können dann viel schlimmer sein und der Entzug kann länger andauern.

2. Recherche und Information - Neuro-Emotionen, Wellen und Fenster
Recherchiere, was Dich an Symptomen erwarten könnte. Informiere Dich über Neuro-Emotionen (Begriff etabliert von einem der IAWP-Gründer), ein Begriff, der das emotionale Getümmel beim Absetzen von psychoaktiven Medikamenten sehr gut fasst. Emotionen im Entzug sind launisch, verstärkt und langanhaltend. Neuro-Emotionen können sein: Neuro-Angst, Neuro-Wut, Neuro-Schuld, Neuro-Scham, Neuro-Kränkung, Neuro-Bedauern, Neuro-Selbstkritik, Neuro-Groll. Erinnere Dich immer daran, dass diese Emotionen nicht das sind, was sie zu sein scheinen. Emotionen sind oft schon an sich überwätigend. Im Entzug sind sie noch überwätigender.

O-Ton Sheila: "Manchmal sind die neuro-Emotionen sehr künstlich. manche sind so plötzlich da und haben keinen Bezug zur Realität oder meiner Lebensgeschichte."

Informiere Dich über das "Wellen und Fenster"-Phänomen. Wellen sind Zeiten starker Symptome, Fenster sind Zeiten mit weniger Symptomen. Unglücklicherweise sind die Fenster-Zeiten oft kürzer und treten nicht häufig auf. Manche erleben sie garnicht. Enzug ist zyklisch, Symptome gehen ineinander über und erscheinen in den verrücktesten Kombinationen. Manchmal sind sie eher körperlicher, manchmal eher psychischer Natur. Im Bereich der körperlichen Symtpme kann zu einem Zeitpunkt starker Schmerz da sein, im nächsten Moment Benommenheit, auch Emotionen wechseln sich ab, eben noch depressiv, dann plötzlich unruhig. Das heißt, im Entzug fühlst Du Dich einen Tag, eine Woche oder einen ganzen Monat lang schlechter als die Woche oder den Monat davor, auch wenn die Heilung voranschreitet.

Dieser Wechsel kombiniert mit den Neuro-Emotionen gibt Dir das Gefühl, dass sich nichts verbessert.

Teile dieses Wissen mit Familie und Freunden. Dann wissen auch sie, was sie erwartet, und können Dir im Entzg besser helfen.

3. Online-Hilfe
Tritt einem Forum bei, damit diejenigem die auch noch im Entzug stecken oder es selbst erlebt haben, Dir bestätigen können, dass es Entzugssymptome sind (IAWP ist (war) so ein Ort. Das ADFD auch :D )

4. Nichts erzwingen
Solange es nicht nötig ist, erzwinge nichts, überfordere Dich nicht. Die Stärke von Phobien, Zwangsstörungen, Gedankenkreiseln, Angstzuständen und körperlichen Schmerzen macht es oft schwer die einfachsten Aufgaben zu erledigen, denn Dein Körper ist im Überlebensmodus und er benötigt alle Kraft, um zu heilen. Manchmal kann jeder Kontakt mit zu vielen externen Sinnesreizen anstrengend sein (Licht, Geräusche) und kann Symptome verstärken. Desensibilisierungstherapien können nicht funktionieren - die Veränderung im Gehirn auf biologischer Ebene machen es unmöglich. Aber, wenn Du bereit bist und die Symtome sind gering, dann beginne mit leichten Bewegungsübungen und fange langsam wieder an, mehr Kontakt nach außen wahrzunehmen.

5. Leidesgenossen finden
Nimm Kontakt zu Menschen in der gleichen Situation auf wie Du bist. Kameradschaft und gegenseitige Unterstützung hilft auf emotionaler und körperlicher Ebene.

6. Fischöl und Magnesium
Nimm Fischöl. Omega 3- Fettsäuren unterstützen die Behandlung von Depressionen und Angstzuständen. Magnesium ist gut für das Gehirn, die Muskeln und die Nerven. Es ist wichtig für über 300 biochemische Prozesse in Deinem Körper.
Hinweis: Bitte immer nur in reinen Substanzen nacheinander in kleinen Mengen antesten und nur bei Verträglichkeit die Dosis steigern. Manche vertragen es nicht.

7. Sensibilität beachten
Im Entzug reagieren viele Menschen heftig auf Kohlenhydrate, Gluten, Koffein, kohlensäurehaltige Getränke, Fertigessen, stark gewürztes Essen und Alkohol. Du musst für Dich ganz persönlich herausfinden, auf was Dein Körper sensibel reagiert.

8. Symptomverstärker
Halte Dich von Benzodiazepinen fern (sie machen auch abhängig), pass bei Schmerzmitteln auf (wenn benötigt nur in kleinen Dosierungen und so selten wie möglich und am besten nur welche, die nicht rezeptpflichtig sind). Andere Substanzen, die den Entzug verschlechtern können, sind: Anabolika, Antibiotika, Betablocker, Antihistamine.

9. Aktivität
Halte Deinen Kopf am Laufen. Wenn Du etwas tun kannst (genug Kraft dafür hast), dann mach es! Wenn Symptome stark sind und Du kannst nichts machen, dann verurteile Dich nicht selber und erzwinge nichts!

10. Zeit.
Auch wenn Du leidest, auch wenn es schlechte Wellen gibt, auch wenn der ganze Heilungsprozess lange andauert, Du wirst heilen!
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Nospie
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Re: Videos - 10 Punkte die den Entzug erleichtern

Beitragvon Nospie » Dienstag, 16.06.15, 15:47

Hallo,
ich bin platt,
das Forum wird immer besser :party2: !
Danke für die Übersetzung :hug:
LG
Nospie
6 Jahre SSRI
Juli 2012 - September 2012 grob reduziert abgesetzt (Arzt meinte :einfach weglassen,Absetzsymptome dauern ca 2 Wochen,
ignorieren Sie das ..........)

Seit Ende September 2012 auf Null
seither im protrahierten Entzug

_____________________________________
Wenn Du einen Rat brauchst,dann frage einen Erfahrenen und keinen Gelehrten :!:

"Going to a psychiatrist has become one of the most dangerous things a person can do."
- Dr. Peter Breggin

schneefloeckchen
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Re: Videos - 10 Punkte die den Entzug erleichtern

Beitragvon schneefloeckchen » Dienstag, 16.06.15, 16:45

Hallo Ihr Lieben!
Eure Arbeit ist sensationell.Nicht mit Geld zu bezahlen.
Ich danke Euch dafür.
Jeden Tag neue und wertvolle Informationen.SUPER!
Habe mir auch das Buch von Ben Diaz bestellt.Sehr zu empfehlen.
Liebe Grüße von Monika
Seit 1995 Bromazanil 6 mg täglich
Seit 2004 Tramadol 3 mal 40 Tropfen
Seit 2007 Fentanylpflaster 25 mg/h
Seit 2008 Bromazanil 12 mg täglich
November 2010 Psychatrie für 12 Wochen,alles entzogen,dabei 7 Epi`s gehabt
2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2011 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-1-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion : mg Promethazin 1-0-2
Blutdrucktbl. Carmen 10/10 1-0-0
Betablocker 1-0-0
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Symptome:Wie Bleigewicht im Kopf,Kopfschmerzen,Tinnitus,Zungen und Lippenkribbeln,Nackenschmerzen,Nackenversteifung,
Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
verkrampfung der Extremitäten,Harndrang,Stuhldrang,Verzweiflung,Weinen,krampfartige Schmerzen im Oberbauch,Blutdrucksprünge,
körperliche Schwäche,Übelkeit,Appetitlosigkeit,Unwirklichkeitsgefühl,DR,Erkältungssymptome,starke innere Unruhe
Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
18,10,2014 Promethazin 20 mg
27.11.2014 Promethazin 15 mg
24,01 2015 Promethazin 10 mg
13.06.2016 Promethazin 9 mg
11.07.2016 Promethazin 8 mg
28.03.2017 Promethazin 7,5 mg
03.04.2017 Promethazin 8 mg

Siggi
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Re: Videos - 10 Punkte die den Entzug erleichtern

Beitragvon Siggi » Mittwoch, 17.06.15, 10:08

Sorry, liebe Murmeline,

habe meinen "Kommentar" leider in einen verkehrten thread geschrieben.
Daher noch einmal hier, wo er hingehört :)

Liebe Murmeline, :hug:

ich bin überwältigt von deiner kompetenten Übesetzungs-Fleißarbeit!
Sie ist unendlich wertvoll für viele -von uns Gebeutelten....
Ich danke dir ganz herzlich für deine Recherchen und deine Bearbeitungen!

Diese Wellen sind so übermächtig, und ich stehe oft so hilflos diesen grausigen Symptomen gegenüber.
Und immer wieder will ich dann versuchen,mich mit deinem Übersetzungs -Video zu beruhigen!
10 Monate bin ich nun auf Null, und ich bin oft so hoffnungslos und verzweifelt und habe Angst,
dass es ein Schrecken ohne Ende wird! :frust: :frust:

Ganz liebe Grüße :hug: :hug:
Siggi
Mein Absetzverlauf:

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tulpe
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Re: Videos - 10 Punkte die den Entzug erleichtern

Beitragvon tulpe » Donnerstag, 18.06.15, 20:23

Ich bin platt.

Allergrößten Dank für die Mühe!

Gruß
tulpe
Chronisch Schmerzkrank seit 2006. 2007 Diagnose Depressionen, Agoraphobie und Angststörung.
2010 Medikamente aufgrund eines Benzoentzuges: Lyri*a 100-100-100-100; Seroqu*l 100-100-100-100; Cymbal*a 120-0-0
2011 Seroqu*l reduziert auf 0-0-0-75; Lyri*a reduziert auf 100-0-0-100; Valdoxa*n 0-0-50
Lyric*a zwischendurch für Krankenhausaufenthalte auf 4x100 erhöht
2012 Fentanylpflaster 50mq/h nach einem Jahr anwendung abgesetzt durch Umrechnung auf retadierten Kapseln
2013 2x Morphinentzug von 300mg auf 3x10mg; dafür habe ich das Lyri*a auch mit 4x100mg verwendet und das Seroqu*l zusätzlich als Bedarf
ab 02.02.14 Lyri*a 0-0-0-0 (stolz, stolz, stolz)
400mg intravaginal Progesteron seit 12/2013
B50 Komplex hochdosiert (hilft mir sehr gut)
Schmerzmedikamente bei Bedarf:
Novalgin
Katalodon (nicht mehr wegen Todesfälle)
DoloVisan*o (auch nicht mehr wegen Gefahren)
23.03.14 Seroqu*l 0-0-50mg
31.03.14 Seroqu*l 0-0-37,5mg
04.04.14 Seroqu*l 0-0-25mg
11.05.14 Seroquel 0-0-12,5mg
20.04.14 Seroqu*l 0-0-0 mg
17.07.14 Valdoxan von 50 auf 25mg reduziert
Cymbalt*a:
10.11.14 ca. 48-50mg; 04.12.14 ca. 36mg; 05.01.15 ca. 30mg; zwischendurch auf 0;am 15.03.15 wieder auf 10mg hochdosiert / 07.04.15 auf 12,5mg hochdosiert /14.04.15 auf 15mg hochdosiert
Entzugssymptome: explodierte Haut, Albträume, Rücken-, Kopf-, Zahnschmerzen, extreme Übelkeit, Bauchkrämpfe, Gereitztheit, Unruhe, depressive Momente, Angstmomente, heiße Wellen, Kribbeln in Gliedmaßen, Launisch, Tinnitus und vieles mehr.
18.05.15 Fentanylpflaster 50mq
22.05.15 Fentanylpflaster 37,5mq
22.05.15 Duloxetin von 15mg auf 30mg hochdosiert
29.05.15 Fentanylpflaster weg, Kapseln eindosiert (hat Entzug verursacht)
15.09.16 Truxal von ca. 2 mg auf 0
15.11.16 Clonidin von 37,5 mq auf 0
----------
aktuell:
Morphin 30-30-30 mg retardiert
Cymbalta 60-0-0 mg (von 60mg seit Oktober 14 reduziert, leider wegen starker, chronischer Schmerzen wieder hochdosiert)
Valdoxan 0-0-25 mg
Baldrian 0-0-600 mg
Clonidi*n 0-0-0 mq
Truxal 0-0-0 mg (musste ich im Mai beginnen mit 18,75mg)
Novalgin bei Bedarf bis zu 4x 1000mg tgl.
Ortoto*n im Notfall (max. 3x 2 Stück)
Buscopa*n, Ibuprofe*n (nur, wenn der Ishias durchdreht)
B50 Vitamin Komplex
B12 hochdosiert 2000 bis 3000 mqg täglich
Cranberol*a 1-3 täglich
Macrogo*l 0 täglich (Abführmittel), Magnesiumcitrat
Schmerztherpie: Nervenblockade am Bauch: Anästhetikum Novocain per Spritze an 2 Nerven 1x pro Woche
Heizkissen ohne Ende (Achtung: alles ab 40°C verursacht Verwachsungen; auch Wärmflaschen am Rücken z.B.)
Tensgerät

Solveig
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Re: Videos - 10 Punkte die den Entzug erleichtern

Beitragvon Solveig » Samstag, 27.06.15, 17:48

Hallo! :)

Auch von mir vielen, lieben Dank! :hug: <3

Ganz liebe Grüße

Solveig
Angststörung und Herzschwäche (Grunderkrankungen), Panikattacken

- Citalopram gegen Angststörung 50 mg, Spironolacton (Diuretikum) 25 mg, Carvediol (Betablocker) 12,5 mg, Acetylsalicylsäure ( Blutverdünner) 100 mg , seit 2016 Sacubitril/ Valsartan 24/26 mg, gegen Herzerkrankung

-Seit dem 23.07.2014 angefangen Lorazepam zu nehmen, aufgrund eines Medikaments, welches bei mir starke Panikattacken auslöste, die vorher eigentlich im Griff waren. Musste dieses Medikament aber erstmal nehmen.

-Dosis bis auf 5x 0,5 mg erhöht( 2,5 mg)
- Panikattackenauslösendes Medikament am 24.12.14 ganz abgesetzt
- Angst danach weg

- Am 8.01.2015 dann angefangen Lorazepam auszuschleichen, zuerst eine 0,5 mg Tablette, nach 4-5 Tagen eine weitere 0,5 mg und nach weiteren 2 Wochen noch eine 0,5 Tablette
- klappte zuerst gut, aber ab Ende Februar 2015 fingen starke Entzugserscheinungen an:
Symptome: stärkste Depersonalisation, Angst, Unruhe, Wahrnehmungsstörungen, Derealisation
-Ab März 2015 um eine 0,5 mg Lorazepam erhöht, aufgrund zu starker Entzugssymptome
- seit Ende März 2015 1 Tropfen Diazepam abends, bis Mitte April 2015
- dann versucht ohne Diazepam
- Ende April 2015: seit 5 Wochen keine Veränderung in der Dosis von Lorazepam, immernoch bei 1,5 mg Lorazepam
- ab 12.05.15: Eine 0,5 mg Lorazepam durch eine Kapsel mit 0,375 mg Lorazepam ersetzt, insgesamt bei 1, 375 mg Lorazepam
- ab 16.06.15:eine Kapsel mit 0,375 mg durch eine Kapsel mit 0,25 mg Lorazepam ersetzt
-ab 18.06.15: aufgrund starker Beschwerden wieder zurück auf die 0,375 mg Kapsel
-ab 5.07.15: 2.Versuch mit 0,25 mg Kapsel, insgesamt bei 1,25 mg Lorazepam
- ab 16.08.15: 1 Kapsel mit 0,25 mg Lorazepam mit einer Kapsel 0,125 mg Lorazepam ersetzt, insgesamt bei 1,125 mg Lorazepam
- ab 27.09.15: Kapsel mit 0,125 mg weggelassen, insgesamt bei 1 mg Lorazepam
-ab 17.11.15: 0,5 mg Lorazepam durch eine 0,375 mg Kapsel ersetzt, insgesamt bei 0,875 mg Lorazepam
-ab 5.01.16: 0,375 mg Kapsel durch eine 0,25 mg Lorazepamkapsel ersetzt, insgesamt bei 0,75 mg Lorazepam
-ab 11.01.16: leider erstmal wieder zurück auf 0,875 mg Lorazepam, weil zu schlimme Entzugssymptome

-ab 12.02.16: 2. Versuch eine 0,375 mg Kapsel durch eine 0,25 mg Lorazepamkapsel zu ersetzen, insgesamt bei 0,75 mg Lorazepam

-ab 29.03.16: Eine 0,25 mg Kapsel Lorazepam durch eine 0,125 mg Kapsel ersetzt, insgesamt bei 0,625 mg Lorazepam

-ab 12.05.16: Keine Kapsel morgens, abends eine 0,5 mg Lorazepamtablette, insgesamt bei 0,5 mg Lorazepam

-ab 16.06.16: abends eine 0,375 mg Kapsel, insgesamt bei 0,375 mg Lorazepam

- ab 28.07.16: abends eine 0,25 mg Kapsel, insgesamt bei 0,25 mg Lorazepam

- ab 8.09.16: abends eine 0,125 mg Kapsel, insgesamt bei 0,125 mg Lorazepam

- ab 20.10.16: Endlich auf 0 mg Lorazepam! :schnecke: :party2:


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