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Minussymptomatik oder Nebenwirkungen der Neuroleptika (Paliperidon)

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robotnik
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Re: Neurokognition und Neuroleptika (Paliperidon)

Beitrag von robotnik » Donnerstag, 07.06.18, 17:36

Besten Dank Arian für deine Hilfe!

Leider ist Risperidon keine Alternative, da dies bei mir zu hohe Prolaktin-Werte produziert hat. Habe es zu Beginn in der Akutphase ein paar Wochen erhalten, bis die Blutwerte bekannt wurden. Dann wurde ich auf Paliperidon umgestellt.

Vermutlich werde ich auf Null gehen müssen, weis nicht wieviel Sinn es noch ergibt, das Präparat bei dieser Dosis zu wechseln. Auch vertrage ich es ganz gut.

Beste Grüße
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Juni-Sept 2017 teilstationärer Aufenthalt Psychiatrie

Medikation:
März 2017: begonnen mit 4 mg Risperidon
April 2017: Wechsel des Antipsychotikums von Risperidon zu 12 mg Paliperidon: wegen erhöhter Prolaktinwerte
Mai 2017: Paliperidon(12 mg)/Dominal(80 mg)/Trittico(150 mg)/Akineton(4 mg)/Sertralin(100 mg)/Atarax(25 mg) bei Bedarf
Juni 2017: Erhöhung Sertralin auf 150-200 mg - keine Wirkung(niedirger Medikamentenspiegel)
Juli 2017: zusätzlich Duloxetin (60 mg) - Absetzen Trittico
August 2017: Absetzen Dominal
September 2017: Absetzen Akineton
Oktober 2017: Umstellung von Duloxetin auf Mirtazapin(30 mg) - Reduktion Setralin von 200/150 auf 100 mg
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Re: Minussymptomatik oder Nebenwirkungen der Neuroleptika (Paliperidon)

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 08.06.18, 17:03

Hallo Robotnik,

ich habe jetzt folgende Information gefunden. Paliperidon gibt es auch 1,5 mg.
https://medikamio.com/de-de/medikamente ... letten/pil

das heisst, du brauchst nicht alternierend absetzen, sondern kannst erstmal den nächsten Schritt tun.
(ich wusste nicht, dass diese Dosierung existiert, vielleicht wird sie auch gar nicht vertrieben, da müsste ein Apotheker /eine Apothekerin drauf schauen).

liebe Grüße Arian
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Re: Neurokognition und Neuroleptika (Paliperidon)

Beitrag von robotnik » Freitag, 08.06.18, 21:15

Hallo Arian,

leider gibt es nur 3,6 und 9 mg laut Auskunft des Herstellers. Habe vor ein paar Monaten angefragt. Die 1,5 mg sind vom Markt genommen bzw. werden nicht mehr vertrieben.

Trotzdem danke für deinen Input!

Vermutlich werde ich direkt auf 0 gehen. Werde noch abwarten was der Facharzt sagt.

Beste Grüße
robotnik
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Re: Minussymptomatik oder Nebenwirkungen der Neuroleptika (Paliperidon)

Beitrag von padma » Samstag, 09.06.18, 11:04

hallo Robotnik, :)

Paliperidon hat eine Halbwertszeit von 23 Stunden. Wenn ein Teilen nicht möglich ist, wäre eine zweitägige Einnahme vielleicht eine Option.

Es ist nicht optimal wegen der Spiegelschwankungen, möglicherweise würdest du damit zurecht kommen.

Von 3 mg direkt auf 0 ist eben auch riskant. Du hast quasi nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Vielleicht käme es auf einen Versuch an. Wirklich einen Rat geben, kann ich leider nicht.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Neurokognition und Neuroleptika (Paliperidon)

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 09.06.18, 17:47

Hallo Robotnik,
robotnik hat geschrieben:
Freitag, 08.06.18, 21:15
Hallo Arian,

leider gibt es nur 3,6 und 9 mg laut Auskunft des Herstellers. Habe vor ein paar Monaten angefragt. Die 1,5 mg sind vom Markt genommen bzw. werden nicht mehr vertrieben.
Das tut mir Leid - was für eine :frust: :evil:

In folgenden Ländern ist die 1.5 mg noch erhältlich: Groß Britannien, (ich habe nochmals ins spanische Medikamentenverzeichnis geschaut, die haben da eine recht gute Seite, die so ziemlich alle Dosierungen weltweit angibt https://www.vademecum.es/equivalencia-l ... 5ax13-gb_1)

liebe Grüße Arianrhod
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Re: Neurokognition und Neuroleptika (Paliperidon)

Beitrag von robotnik » Dienstag, 12.06.18, 19:02

Danke padma und arian für eure Beiträge,

laut Auskunft des Herstellers gibt es weltweit 1,5 mg nicht mehr. Leider.

Werde abwarten was der Arzt sagt und möglicherweise trotzdem das Risiko wagen, direkt auf Null zu gehen. Denke es macht keinen Sinn das Präparat nun zu wechseln?! Ich weis es auch nicht.

Beste Grüße
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Re: Minussymptomatik oder Nebenwirkungen der Neuroleptika (Paliperidon)

Beitrag von padma » Mittwoch, 13.06.18, 13:56

hallo Robotnik, :)

ich würde wohl auch riskieren dann eben direkt auf 0 zu gehen.
Wie lange bist du auf 3 mg?
Bitte erstelle noch eine Signatur, zumindest mit deinen Reduktionsschritten.


liebe Grüsse,
padma
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Re: Minussymptomatik oder Nebenwirkungen der Neuroleptika (Paliperidon)

Beitrag von robotnik » Mittwoch, 13.06.18, 21:24

hallo padma,

bin seit 2-3 Monaten auf 3 mg. Habe leider keine Funktion gefunden für die Signaturerstellung.

Letztes Monat habe ich von 30 auf 15 mg Mirtazapin reduziert und letzte Woche von 100 auf 50 mg Sertralin.
Habe vor, diese zwei Medikamente auszuschleichen, da ich seit längerer Zeit frei von depressiven Symptomen bin.

Weist du wo man sich noch Information einholen kann, bezüglich des Absetzens? Ich weis nicht wie riskant es ist das Invega direkt auf Null zu reduzieren. (Mein Arzt ist auch ekein Experte was das Absetzen betrifft. Insbesondere kennt er das Präparat Invega nur ganz wenig bis gar nicht)

Beste Grüße
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Re: Minussymptomatik oder Nebenwirkungen der Neuroleptika (Paliperidon)

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 14.06.18, 16:00

Hallo Robotnik
robotnik hat geschrieben:
Mittwoch, 13.06.18, 21:24
Habe leider keine Funktion gefunden für die Signaturerstellung.
guckst du hier:
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 35#p245590

liebe Grüße Arian
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Re: Minussymptomatik oder Nebenwirkungen der Neuroleptika (Paliperidon)

Beitrag von padma » Donnerstag, 14.06.18, 19:17

hallo Robotnik, :)

danke für die Signatur. :D
Letztes Monat habe ich von 30 auf 15 mg Mirtazapin reduziert und letzte Woche von 100 auf 50 mg Sertralin.
Du gehst sehr schnell vor. Ich würde wirklich langsamer reduzieren.Undere Emfehlung ist ja 10 % der letzten Dosis alle 4 - 6 Wochen. Nach diesen beiden grossen Reduktionen, würde ich jetzt 2 Monate nichts weiter reduzieren.
Weist du wo man sich noch Information einholen kann, bezüglich des Absetzens? Ich weis nicht wie riskant es ist das Invega direkt auf Null zu reduzieren.
Du kannst natürlich beim Hersteller nachfragen, allerdings glaube ich kaum, dass du eine hilfreiche Antwort bekommen würdest. Probieren würde ich es trotzdem.

Wie riskant es bei dir ist, kann vermutlich niemand sagen. Es gibt ja nur die 2 Möglichkeiten, es direkt wegzulassen, oder es nur jeden zweiten Tag einzunehmen und dann wegzulassen (jeden dritten, vierten etc. würde ich nicht machen, da dass das ZNS doch sehr reizen würde)

Wir haben hier, soviel ich weiss, keine Erfahrungen dazu.

liebe Grüsse,
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