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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Duloxetin, Escitalopram geändert / jetzt: Quetiapin ausschleichen

Auch für Antiepileptika (z.B. Lyrica/Pregabalin), Stimmungsstabilisierer und Stimulanzien
Sarecha
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Neuroleptika Quetiapin absetzen

Beitrag von Sarecha » Freitag, 05.01.18, 12:32

Hallo,
ich wünschen allen hier ein frohes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2018.

Seit meinem letzten Beitrag ist bei mir eine Menge passiert. Im groben habe ich in der Signatur meine Medikation dargestellt, wobei im Einzelnen noch mehr „Mittelchen“ ausprobiert wurden.

Doch war der letzte Klinikaufenthalt wirklich erfolgreich. Meine Schmerzen sind fast weg und ich kann sagen, daß meine Psyche einfach komplett verrück gespielt hat.
Ich musste meinen Ärzten in die Hand versprechen, daß ich an der Entlassungmedikation ein Jahr nichts ändere. In dieser Zeit habe ich im wesentlichen an den Nebenwirkungen wie Herzrasen, Kälteschauer, manchmal Brainfog und Gewichtszunahme gelitten, doch waren diese erträglich.

Nunmehr glaube ich, daß ich bereit bin, das Quetiapin ret. langsam auszuschleichen. In Absprache mit meinem Psychiater habe ich die morgendliche Dosis von 50 mg. Quetiapin ret. nun auf 50 mg. unretadiert umgestellt, da die retadierten Form ja nicht teilbar ist. Diese Dosis möchte ich erst einmal für 4 Wochen belassen und dann mit der 10er Methode reduzieren.

Vor drei Tagen habe ich nun begonnen. Seitdem habe ich vermehrt Herzklopfen, seltsamen stundenlangen Brainfog, so daß dann nur liegen kann. Bin dann wie betäubt und mir schlägt das Herz bis zum Hals.

Kennt jemand diese Symptome? Kann das an der Umstellung liegen und gehen diese vielleicht nach einer Eingewöhnungszeit vorüber?
Danke schon einmal im voraus.

Sabine
Okt. 2014 Einweisung KH mit unglaublichen brennenden Schmerzen am Körper
Medikationen nach KH
Palexia (Tapentadol)
Gabapentin 3x900 mg
Singet 100mg/25mg Retardtabletten
Duloxetin 60 mg
Deprax 100 mg (Trazadon)
Duloxetin 60 mg und Trazadon 100 mg unverändert bis 11.12.2015
Schmerzen werden wieder mehr
Erhöhung des Duloxetin auf das Doppelte

11.12. Duloxetin 90 mg
16.12. Duloxetin 120 mg
19.12. Duloxetin 120 mg und neu Abilify 5 mg
18.01. Abilify abgesetzt, da starke NW
Umstellung auf Venlafaxin / Duloxetin wird ausgeschlichen
29.01. Duloxetin 90 mg.
02.02. Muskelschmerzen und Übelkeit,
06.02. Duloxetin 60 mg und neu Venlafaxin 75 mg
08.02. Duloxetin 60 mg und Venlafaxin 125 mg
11.02. Beginn meiner jetzigen heftigen Reaktionen siehe unten, NW Aufdosierungen? :(
12.02. Duloxetin 60 mg Venlafaxin vollständig weg
16.02. Duloxetin 30 mg
20.02. nur noch am heulen, Panik und Unruhe
23.02. Duloxetin ---
Neu Cipralex 20 mg. 2 Tropfen und Lorazepam 2 x 0,5 mg
03.03. Cipralex 4 Tropfen
07.03. Reduzierung auf 2 Tropfen und Reduzierung Lorazepam auf 0,25 x 2
11.03. wieder Duloxetin mit 5mg Einstieg
18.03. mittlerweile auf 20 mg erhöht (Psyche spielt verrückt, Schmerzen mehr als vorher)
Gabapentin 3600 mg, Tapentadol 200 mg, Lorazepam auf 0,25 tägl. reduziert
ab 20.03. psychosomatische Klinik

Seitdem habe ich ständiges Brennen und Schmerzen am Rücken, Wangen, Stirn, am Hals vorne, Kinn, Genitalbereich, Gesäß, Schultern, Nase wenn Brille auf, die gesamten Arme, Beine bis runter und Fußrücken.
Meine Schulter- und Halsmuskeln sind vollkommen verhärtet. Unruhe.
Ab 4/16 bis 10/16 Gabapentin 3600, Tapentadol 250, Amitryptilin 50mg, Deprax 50


ab 22.10.2016 bis 20.03. wieder Klinik mit gleichen Symptomen
Entlassung mit Gabapentin 600-600-600-0
Quetiapin 100-0-100-0
Milnacipran 50-50-0-0

In Absprache mit Klinik Quetiapin teilweise reduziert. Genaue Daten weiß ich nicht mehr
Aktuell Gabapentin 300-300-300
Milnacipran 50-50-0-0
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Eva
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Re: Duloxetin, Escitalopram geändert; mir geht es schlecht

Beitrag von Eva » Freitag, 05.01.18, 12:56

Hallo,

nur als spontaner Gedanke: Bist Du bereits von retardiert auf unretadiert umgestiegen? Dann könnten die Beschwerden von einer rascheren Anflutunng des Medikaments herrühren.

Ob man auch hier sanfter vorgehen kann, werden Dir ggf. die Erfahrenen sagen.

Liebe Grüße,
Eva
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Und nun kann's dem Endspurt zu gehen ... :)

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Re: Duloxetin, Escitalopram geändert; mir geht es schlecht

Beitrag von Sarecha » Freitag, 05.01.18, 12:59

Ja. Genau vor 3 Tagen. Das denke ich mir halt auch. Ich hoffe, das dies nach einer Eingewöhnungszeit wieder besser wird.
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Schmerzen werden wieder mehr
Erhöhung des Duloxetin auf das Doppelte

11.12. Duloxetin 90 mg
16.12. Duloxetin 120 mg
19.12. Duloxetin 120 mg und neu Abilify 5 mg
18.01. Abilify abgesetzt, da starke NW
Umstellung auf Venlafaxin / Duloxetin wird ausgeschlichen
29.01. Duloxetin 90 mg.
02.02. Muskelschmerzen und Übelkeit,
06.02. Duloxetin 60 mg und neu Venlafaxin 75 mg
08.02. Duloxetin 60 mg und Venlafaxin 125 mg
11.02. Beginn meiner jetzigen heftigen Reaktionen siehe unten, NW Aufdosierungen? :(
12.02. Duloxetin 60 mg Venlafaxin vollständig weg
16.02. Duloxetin 30 mg
20.02. nur noch am heulen, Panik und Unruhe
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03.03. Cipralex 4 Tropfen
07.03. Reduzierung auf 2 Tropfen und Reduzierung Lorazepam auf 0,25 x 2
11.03. wieder Duloxetin mit 5mg Einstieg
18.03. mittlerweile auf 20 mg erhöht (Psyche spielt verrückt, Schmerzen mehr als vorher)
Gabapentin 3600 mg, Tapentadol 200 mg, Lorazepam auf 0,25 tägl. reduziert
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Re: Duloxetin, Escitalopram geändert; mir geht es schlecht

Beitrag von LinLina » Freitag, 05.01.18, 13:45

Hallo Sarecha :-)

aus deinem Beitrag geht für mich nicht ganz klar hervor, ob du schon reduziert hast oder zunächst nur umgestellt hast auf unretardiert?

wie verändern sich deine Beschwerden über den Tag hinweg, gibt es ein Muster vor der Einnahme/nach der Einnahme?

Liebe Grüße
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Seit 8.2.2015 komplett abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 27.12.2017: 0.25 mg Mirtazapin

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Re: Duloxetin, Escitalopram geändert; mir geht es schlecht

Beitrag von Sarecha » Freitag, 05.01.18, 13:48

Ich habe erst einmal nur umgestellt. Ein Muster ist nicht zu erkennen. Dafür ist es vielleicht noch zu früh. Der erste Tag war recht gut, bis auf Anlaufschwierigkeiten am Morgen. Gestern hatte ich Kopfschmerzen und heute diesen seit Stunden andauernden Brainfog und starken Herzschlag
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Schmerzen werden wieder mehr
Erhöhung des Duloxetin auf das Doppelte

11.12. Duloxetin 90 mg
16.12. Duloxetin 120 mg
19.12. Duloxetin 120 mg und neu Abilify 5 mg
18.01. Abilify abgesetzt, da starke NW
Umstellung auf Venlafaxin / Duloxetin wird ausgeschlichen
29.01. Duloxetin 90 mg.
02.02. Muskelschmerzen und Übelkeit,
06.02. Duloxetin 60 mg und neu Venlafaxin 75 mg
08.02. Duloxetin 60 mg und Venlafaxin 125 mg
11.02. Beginn meiner jetzigen heftigen Reaktionen siehe unten, NW Aufdosierungen? :(
12.02. Duloxetin 60 mg Venlafaxin vollständig weg
16.02. Duloxetin 30 mg
20.02. nur noch am heulen, Panik und Unruhe
23.02. Duloxetin ---
Neu Cipralex 20 mg. 2 Tropfen und Lorazepam 2 x 0,5 mg
03.03. Cipralex 4 Tropfen
07.03. Reduzierung auf 2 Tropfen und Reduzierung Lorazepam auf 0,25 x 2
11.03. wieder Duloxetin mit 5mg Einstieg
18.03. mittlerweile auf 20 mg erhöht (Psyche spielt verrückt, Schmerzen mehr als vorher)
Gabapentin 3600 mg, Tapentadol 200 mg, Lorazepam auf 0,25 tägl. reduziert
ab 20.03. psychosomatische Klinik

Seitdem habe ich ständiges Brennen und Schmerzen am Rücken, Wangen, Stirn, am Hals vorne, Kinn, Genitalbereich, Gesäß, Schultern, Nase wenn Brille auf, die gesamten Arme, Beine bis runter und Fußrücken.
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Ab 4/16 bis 10/16 Gabapentin 3600, Tapentadol 250, Amitryptilin 50mg, Deprax 50


ab 22.10.2016 bis 20.03. wieder Klinik mit gleichen Symptomen
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Quetiapin 100-0-100-0
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In Absprache mit Klinik Quetiapin teilweise reduziert. Genaue Daten weiß ich nicht mehr
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Re: Duloxetin, Escitalopram geändert / jetzt: Quetiapin ausschleichen

Beitrag von Jamie » Samstag, 06.01.18, 9:17

Hallo, ich habe den Thread hierher verschoben und den Titel abgeändert
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Re: Neuroleptika Quetiapin absetzen

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 06.01.18, 14:46

Sarecha hat geschrieben:
Nunmehr glaube ich, daß ich bereit bin, das Quetiapin ret. langsam auszuschleichen. In Absprache mit meinem Psychiater habe ich die morgendliche Dosis von 50 mg. Quetiapin ret. nun auf 50 mg. unretadiert umgestellt, da die retadierten Form ja nicht teilbar ist. Diese Dosis möchte ich erst einmal für 4 Wochen belassen und dann mit der 10er Methode reduzieren.

Vor drei Tagen habe ich nun begonnen. Seitdem habe ich vermehrt Herzklopfen, seltsamen stundenlangen Brainfog, so daß dann nur liegen kann. Bin dann wie betäubt und mir schlägt das Herz bis zum Hals.

Kennt jemand diese Symptome? Kann das an der Umstellung liegen und gehen diese vielleicht nach einer Eingewöhnungszeit vorüber?
Danke schon einmal im voraus.

Sabine
Hallo Sarecha,
Die Umstellung retardiert -unretardiert war imho für dich zu schnell, wie Eva schon schreibt.
Leider gibt es das retardierte Quetiapin nicht in der Größe 25 mg, sonst hätte ich gesagt, versuche es erstmal Hälfte-Hälfte .

Nimmst du das Quetiapin nur morgens? Dann könnte es schon zu einer besseren Verteilung helfen, 25 mg morgens und 25 mg abends zu nehmen.

liebe Grüße Arian
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2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
viewtopic.php?f=51&t=10634&p=120447#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Sarecha
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Re: Duloxetin, Escitalopram geändert / jetzt: Quetiapin ausschleichen

Beitrag von Sarecha » Samstag, 06.01.18, 15:54

Hallo Arian,
das denke ich mir ja auch. Und nein. Ich nehme nun morgens 50 unretadiert und Abends nochmals 100 retardiert.
Diese bleichende Müdigkeit reicht bis in den Nachmittag hinein. Wäre es vielleicht ratsam, das Quetiapin morgens schon zu reduzieren? Dann wäre der „Hammer“ morgens nicht ganz so gewaltig?

LG Sarecha
Okt. 2014 Einweisung KH mit unglaublichen brennenden Schmerzen am Körper
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Schmerzen werden wieder mehr
Erhöhung des Duloxetin auf das Doppelte

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29.01. Duloxetin 90 mg.
02.02. Muskelschmerzen und Übelkeit,
06.02. Duloxetin 60 mg und neu Venlafaxin 75 mg
08.02. Duloxetin 60 mg und Venlafaxin 125 mg
11.02. Beginn meiner jetzigen heftigen Reaktionen siehe unten, NW Aufdosierungen? :(
12.02. Duloxetin 60 mg Venlafaxin vollständig weg
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03.03. Cipralex 4 Tropfen
07.03. Reduzierung auf 2 Tropfen und Reduzierung Lorazepam auf 0,25 x 2
11.03. wieder Duloxetin mit 5mg Einstieg
18.03. mittlerweile auf 20 mg erhöht (Psyche spielt verrückt, Schmerzen mehr als vorher)
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Re: Duloxetin, Escitalopram geändert / jetzt: Quetiapin ausschleichen

Beitrag von Neverthelessw11 » Samstag, 06.01.18, 17:20

Guten Morgen,

Dass du dich von 50 mg Quetiapin Unretardiert morgens gewissermaßen aus dem Leben geschossen fühlst, verstehe ich total. Daher möchte ich auf die Idee von Arian hinweisen, so hab ich es auch gemacht.
Versuch mal die 50 mg unret nicht morgens sondern 25 morgens plus 25 abends zu nehmen. Ich halte es auch für möglich von 150 Prolong auf 100 Prolong + 12.5 - 0 - 25 unret. Umzustellen. Und dann natürlich erst morgens weiter reduzieren und dann erst abends.

Versuch mal wirklich von den 50 mg morgens 25 auf abends zu schieben (gegebenenfalls schrittweise). Dabei kannst du auch morgens etwas reduzieren. Ich würde nur nicht zu viel auf einmal umstellen. Glaube eine Verteilung der Dosis dürfte Wunder wirken. Und der nette Nebeneffekt: Abends hat man die schlafanstoßende Wirkung...

LG Never
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Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

Psychiatrieaufenthalte:
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Absetzgründe:
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Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
Aktueller Stand des Absetzens: Retardiert: 0 - 0 - 100 + Unretardiert: 0 - 0 - 25
Zwischenstufen (Immer Anpassung an Klausuren und Uniplanung):
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Sarecha
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Re: Duloxetin, Escitalopram geändert / jetzt: Quetiapin ausschleichen

Beitrag von Sarecha » Samstag, 06.01.18, 17:39

Hallo Never,
wenn ich dich richtig verstanden habe, also dann:
Quetiapin unretadiert 12,5-0-25 (morgens um 12,5 reduziert und die 25 auf abends verschoben)
Quetiapin retardiert 0-0-100 (wie bisher)

Ist die Verschiebung mit gleichzeitiger Reduzierung nicht zu anspruchsvoll?

LG Sarecha
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Re: Duloxetin, Escitalopram geändert / jetzt: Quetiapin ausschleichen

Beitrag von Neverthelessw11 » Samstag, 06.01.18, 18:08

Hay,

Ich würde den Fokus erstmal auf das verschieben (peu a peu, zB immer um 3h) legen, da du darunter grade wohl am meisten leidest.

Ob du gleichzeitig reduzieren willst, bleibt dir überlassen und hängt von deiner Gesamtverfassung ab. Wenn du 25 mg Tabletten hast, könntest du auch morgens um ein Viertel einer solchen Tablette nur reduzieren (auf 18.75 morgens + 25 abends).

Ich sehe halt das Bedenken, dass du die 3 Tage wo du von morgens auf Abends verschiebst dauerhaft müde bist. Wenn es mein Prozess wäre, würde ich wohl 3 Tage für das verschieben aufwenden (schrittweise und am Wochenende) und anschließend um ein Viertel reduzieren. Eine solche Reduktion wäre unter 5% und wohl eher kein großes Problem, da du ja noch die 100 mg Retardiertes Seroquel hast. Aber das ist super individuell. Schau wie du mit dem verschieben klar kommst und mach das in Schritten. Dann kannst du entscheiden ob du 25+25 erst noch halten willst, oder direkt um 6.25 oder 12.5 reduzieren magst. Beides sind Reduktionen <10%

Darf ich fragen, wieso du bei der Umstellung auf Unretardiertes Seroquel dieses nicht direkt morgens+abends aufgeteilt hast?

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Medikamente: Seroquel (Quetiapin retardiert) 150 mg + Seroquel (Quetiapin unretardiert) 25 mg abends bei Bedarf

Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

Psychiatrieaufenthalte:
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Absetzgründe:
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Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
Aktueller Stand des Absetzens: Retardiert: 0 - 0 - 100 + Unretardiert: 0 - 0 - 25
Zwischenstufen (Immer Anpassung an Klausuren und Uniplanung):
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Sarecha
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Re: Duloxetin, Escitalopram geändert / jetzt: Quetiapin ausschleichen

Beitrag von Sarecha » Samstag, 06.01.18, 19:06

...das ist eine gute Frage. Ich habe mir darüber kaum einen Kopf gemacht, zumal ich davon ausgegangen bin, dass man ret. und unret. nicht gleichzeitig einnehmen kann. Also werde ich morgen mit dem Verschieben anfangen und in den nächsten Tagen berichten wie es läuft. Drückt mir mal die Daumen. Euch noch einen schönen Abend.
Danke fürs unterstützen

LG Sarecha
Okt. 2014 Einweisung KH mit unglaublichen brennenden Schmerzen am Körper
Medikationen nach KH
Palexia (Tapentadol)
Gabapentin 3x900 mg
Singet 100mg/25mg Retardtabletten
Duloxetin 60 mg
Deprax 100 mg (Trazadon)
Duloxetin 60 mg und Trazadon 100 mg unverändert bis 11.12.2015
Schmerzen werden wieder mehr
Erhöhung des Duloxetin auf das Doppelte

11.12. Duloxetin 90 mg
16.12. Duloxetin 120 mg
19.12. Duloxetin 120 mg und neu Abilify 5 mg
18.01. Abilify abgesetzt, da starke NW
Umstellung auf Venlafaxin / Duloxetin wird ausgeschlichen
29.01. Duloxetin 90 mg.
02.02. Muskelschmerzen und Übelkeit,
06.02. Duloxetin 60 mg und neu Venlafaxin 75 mg
08.02. Duloxetin 60 mg und Venlafaxin 125 mg
11.02. Beginn meiner jetzigen heftigen Reaktionen siehe unten, NW Aufdosierungen? :(
12.02. Duloxetin 60 mg Venlafaxin vollständig weg
16.02. Duloxetin 30 mg
20.02. nur noch am heulen, Panik und Unruhe
23.02. Duloxetin ---
Neu Cipralex 20 mg. 2 Tropfen und Lorazepam 2 x 0,5 mg
03.03. Cipralex 4 Tropfen
07.03. Reduzierung auf 2 Tropfen und Reduzierung Lorazepam auf 0,25 x 2
11.03. wieder Duloxetin mit 5mg Einstieg
18.03. mittlerweile auf 20 mg erhöht (Psyche spielt verrückt, Schmerzen mehr als vorher)
Gabapentin 3600 mg, Tapentadol 200 mg, Lorazepam auf 0,25 tägl. reduziert
ab 20.03. psychosomatische Klinik

Seitdem habe ich ständiges Brennen und Schmerzen am Rücken, Wangen, Stirn, am Hals vorne, Kinn, Genitalbereich, Gesäß, Schultern, Nase wenn Brille auf, die gesamten Arme, Beine bis runter und Fußrücken.
Meine Schulter- und Halsmuskeln sind vollkommen verhärtet. Unruhe.
Ab 4/16 bis 10/16 Gabapentin 3600, Tapentadol 250, Amitryptilin 50mg, Deprax 50


ab 22.10.2016 bis 20.03. wieder Klinik mit gleichen Symptomen
Entlassung mit Gabapentin 600-600-600-0
Quetiapin 100-0-100-0
Milnacipran 50-50-0-0

In Absprache mit Klinik Quetiapin teilweise reduziert. Genaue Daten weiß ich nicht mehr
Aktuell Gabapentin 300-300-300
Milnacipran 50-50-0-0
Quetiapin 50-0-100-0

Neverthelessw11
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Re: Duloxetin, Escitalopram geändert / jetzt: Quetiapin ausschleichen

Beitrag von Neverthelessw11 » Samstag, 06.01.18, 21:45

Guten Abend
zumal ich davon ausgegangen bin, dass man ret. und unret. nicht gleichzeitig einnehmen kann.
Darüber würde ich mir keine Gedanken machen, da gibt's in meinen Augen keinen Grund für.

Daumen sind gedrückt!
N
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Arianrhod
Medikamente: Seroquel (Quetiapin retardiert) 150 mg + Seroquel (Quetiapin unretardiert) 25 mg abends bei Bedarf

Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

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Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
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Arianrhod
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Re: Duloxetin, Escitalopram geändert / jetzt: Quetiapin ausschleichen

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 07.01.18, 16:58

Hallo Sarecha,
unretardiertes Quetiapin gibt es eigentlich nur abends, wenn es schlafanstoßend wirken SOLL, kein Wunder, dass du müde bist. Ich würde auch so vorgehen wie N. schreibt, erstmal umstellen und erst, wenn du mit der neuen Dosis gut klar kommst, reduzieren.

liebe Grüße Arian

:schnecke: :schnecke: :schnecke: lieber langsam, aber sicher ans Ziel :schnecke: :schnecke: :schnecke:
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LinLinaNeverthelessw11Ululu 69
2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
viewtopic.php?f=51&t=10634&p=120447#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

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