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Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Auch für Antiepileptika (z.B. Lyrica/Pregabalin), Stimmungsstabilisierer und Stimulanzien
MarcoG
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Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von MarcoG » Sonntag, 24.04.16, 19:44

Vielen Dank für die aufnahme, mein Name ist Marco
ich leide an einer generalisierten angststörung, und bin im verlauf auch depressiv geworden mit allem was dazu gehört. Zur zeit nehme ich morgens 150mg pregabalin Abends seroquel 50 mg retard und 75 mg pregabalin.
zur nacht 30 mg mirtrazapin
schon einige zeit hab ich den verdacht das mich das seroquel und oder das mirtrazapin in der depression hält, statt dieses zu beseitigen, ist mein empfinden jedenfalls, bin ziemlich gefühlslos , oder besser gesagt ziemlich oft, was wiederum ein blödes unbehagendes gefühl in mir auslösst, ich bin oft derrealisiert, nun möchte ich aktiv was unternehmen sprich irgendwie das seroquel loswerden, meine angst ist nun aber das man immer ließt wie schwer das abzusetzen ist, was wiederum manchmal starke ängste in mir auslößt, ich sitz irgendwie in der medikamenten falle, wenn meine zustände wirklich von den medis verursacht werden, was mir eigentlich niemand glaubt, auch mein arzt irgendwie nicht, fühle ich mich damit so ziemlich hilflos. nun sind 50 mg seroquel ja scheinbar nicht sehr viel, wenn ich so lese was andere davon nehmen, trotzdem hab ich einen riesen respekt davor dieses wegzulassen, obwohl meine innere stimme mir sagt weg danit.
nun hoffe ich hier auf einige antworten von leuten die sich etwas damit auskennen, mein arzt scheint keine ahnung davon zu haben und nimmt es nicht wirklich ernst. brauch wirklich hilfe, und weiss überhaupt nicht mehr was richtig oder falsch ist.
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Re: Medikamente wie am besten absetzen

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 24.04.16, 19:58

Hallo Marco,

Willkommen im ADFD.

Das kann durchaus sein das dich die Psychopharmaka in der Depression halten oder sie sogar auslösen. Deshalb ist es gut wenn du die Psychopharmaka ausschleichen willst.

Die meisten Ärzte haben leider keine Ahnung vom richtigen Absetzen, wir hier im Forum setzen alle vier bis sechs Wochen höchstens 10% ab. Und immer nur ein Medikament absetzen, nie zwei zur gleichen Zeit.

Ich lass dir mal ein paar Infos hier zum lesen

viewtopic.php?f=19&t=8997

http://www.depression-heute.de/
Lg Petra
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2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Medikamente wie am besten absetzen

Beitrag von LinLina » Sonntag, 24.04.16, 20:15

Hallo Marco,

auch von mir willkommen im Forum. Wenn dein Arzt sich nicht auskennt und dich nicht ernst nimmt, bist du hier genau richtig :-) das haben viele von uns erlebt und hier haben wir oft erstmals sinnvolle Informationen über das Absetzen und Unterstützung bekommen.

Du nimmst ganz schön viele dämpfende Medikamente, alle drei können dazu beitragen dich in der Depression zu halten.

Das Mirtazapin wirkt in der hohen Dosis hoch am ehesten Antriebssteigernd soweit ich weiß, aber auch das kann eine Gefühlstaubheit und Abgestumpftheit und eine Unfähigkeit positive Gefühle richtig wahrzunehmen auslösen.

Hast du deutlich das Gefühl, dass das Quetiapin (Seroquel) dir am meisten Probleme macht?

Seit wann nimmst du die Medikamente jeweils genau?

Hier gibt es zur Zeit einige, die Quetiapin absetzen. Es ist wichtig, dass du es nicht einfach weg lässt sondern ganz langsam reduzierst, sonst kannst du evtl. in sehr schlimme Zustände kommen.

Liebe Grüße,
Lina
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Jamie
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 23.4.2018: 0,05 mg Mirtazapin

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: / Mein Thread
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MarcoG
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Brauche hilfe völlig ratlos

Beitrag von MarcoG » Freitag, 29.04.16, 16:08

Hallo mein name ist marco bin 40 jahre alt.
Ich versuche mich kurz zu halten.
Habe schon ewige zeiten eine angststörung eigentlich beim nachdenken schon seit meiner kindheit.

Lange wurden diese ohne medikamente behandelt was ja erst mal positiv ist. Irgendwann klappte es aber nicht mehr ohne, so unwissend wie man war hat mal dieses dann auch brav genommen (leider) ich wurde 2008 auf mirtrazapin eingestellt was auxh augenscheinlich gut wirkte, nahm dieses dann gute 2 jahre, bekam im frühling 2008 eine grippe und traute mich nicht weiter dieses medikament zu nehmen und lieśs es einige tage weg( 3tage glaub ich) worraufhin es mir rapide schlechter ging, ich bekam heftige panikattacken und angstzustände, konnte meine wohnung plötzlich nicht mehr verlassen usw. Kam dann in die klinig wo man mir erst mal wieder mirtrazapin gab.

Man sagte mir aber recht schnell das ich eigentlich keine medikamnte brauchen das man es auch so schaffen kann, worraufin man mir dann innerhalb einer woche das mirtrazapin aus dosierte( heute weiss ich ziemlich scnhnell) naja nach 7 wo hen klinik bin ich aus der klinik medikamntenfrei, war 3 jahre recht stabil also sagen wir mal so es liess sich prima leben völlig normal eigentlich, 2013 dann durch gewisse lebensumstände verschlimmerumg meiner ängste, hausarzt legte mir oprimamol nahe.

Ich vertraute ihm und nahm abends 100 mg natürlich nicht direkt die 100 sondern innerhalb 2 wochen hochdosiert bekommen, auch darunter folgte eine besserung meiner symptomatik, 2 jahre ging es gut, im jahr 2015 anfang april deutliche verschlechterung war irgendwie nicht mehr ich selbst, schlimme ängste, panik wie noch nie zuvoR in meinen leben, vostellung in der psyschiatrischen ambulanz bei uns in der stadt. Diese stellte zwangsgedanken und eine generalisierte angst fest( na klar 10 minuten kannte die mich) ich war wirklich in einen schlechten zustand und hätte glaub ich alles getan das es aufhört.

Sie verschrieb mir mirtrazapin , ich machte sie drauf aufmerksam das ich dies schon mal erhalten habe, und fragte mich ob es geholfen hatte, ich sagte ja weil es ja ,weil ja mein subjectives empfinden damals war. Ich sollte noch am selben abend damit anfangen 7,5 mg mirtrazapin und das oprimamol weglassen, gesagt getan, aber anstatt es mit mir besser wurde , wurde es immer schlimmer 2 wochen hielt ich durch und konnte dann aber nicht mehr und kam in die klinik weil mein verhalten sehr auffällig war innerhalb der familie ich kam aus angst und unruhe gar nicht mehr raus nahm ab usw.

In der klinik wurde aus nicht besser die ersten paar tagen waren sehr schlimm meine zustände wurden versucht mit truxal beizukommen klappte aber überhaupt nicht, dann gelegentlich tavor aber dies nur 1 mal. Ich war wesensverändert und hilfe bekam ich da nicht wirklich sodas meine familie mich dort rausholte und in eine andere klinik brachte. Die andere klinik wirkte erst mal seriöser , aber das war nur schein. Dort nahm man mir das mirtrazapin erneut raus, und schlich pregabalin ein morgens 75 mg abends 75 mg und zur nacht 0,5 mg risperdal darunter fühlte ich mich auch innerhalb 2 tagen deutlich besser, innerhalb einer woche so gut wie normal, dann riet mir der oberarzt zur erhöhung des pregabalins und da fing der teufelskreis so richtig anich hatte übelste nebenwirkungen die meine angst wieder sehr stark machten dazu kamen dann noch depressionsschübe die ich nie hatte, ich teilte es dort auch mit aber die ärzte winkten ab es läge nicht an den medis, meine innere stimme sagte aber was anderes.

Anstattes anders zu machen gab man mir dazu noch morgens 5mg eccitalopram es wurde immer dramatischer mit mir ich hatte sowiso schon heftigste unruhe und man gab mir noch ein antriebssteigerndes medikament( unfassbar) es wurde und wurde nicht besser eher schlechter . Dann bekam ich ne woche atosil dazu, dies reichte nicht meine unruhe war immer noch da, dann bekam ich unter aufsicht ca 12 tage tavor wurde recht schnell auch runterdosiert, ich war wie auf einen anderen planeten, tavor raus und die ärzte nahmen das eccitaloram gleich mit raus( hatte ich eine woche drin) ich dachte schlimmer geht nicht aber von wegen , ich erhielt fluoxitin leute ich sag euch das ist echt ein schlimmes medikament ich war getrieben war unfähig richtig zu denken, konnte nicht still sitzen wahnsinn , anstatt dieses wieder wegzulassen erhöhte man es auf 20 mg, ich hatte wirkliche alle 10 minuten panikattacken oder panikgefühle angst ohne pause , der arzt war ziemlich frech muss ich sagen er war sichtlich genervt von mir und das er ratlos sei, man entliess mich mit dieser medikation.

Zuhause war es dann ganz schlimm , 1 woche nach entlassung wurde ich mit dem rettungswagen wieder dorthin gebracht ich war echt nicht tragbar da draussen, und kam in die geschlossene abteilung, dort wieder tavor einige tage fluoxitin wurde rausdosiert ( ca 7 wochen nach erstmaliger einnahme) meine medikation auf der geschlossenen pregabalin 450 mg insgesamt fluoxitin innerhalb 2 wochen raus , erstmalige gabe von seroquel 50 mg retard, wieder 15 mg mirtrazapin was dann auch rasch auf 30 mg erhöht wurde . Unruhe wurde im verlauf erträglicher ich schlief abends wieder, hatte aber morgens mit ängste zu kämpfen.

Bei meiner entlassung hatte ich also pregabalin 150-1501-150 / seroquel 50 mg/ mirtrazapin 30 mg

Insegesamt gesehen war ich wieder mehr bei mir und konnte eingegliedert werden in meinen beruf war insgesamt 6 monate im krankenstand. Ich hatte gute wochen aber leider auch immer wieder schlechte, das pregabalin wurde von meinem psyschiater auf 300 mg runterdosiert, mittags einfach die 150 weglassen sagte er , hab es dann auch so gemacht und hatte damit keine probleme , trotzdem hatte ich immer wieder phase von depressionen furchtbar ich hatte das pregabalin in verdacht, sagte meine bedenken dem arzt dies interessierte ihm aber so gar nicht stattdessen sagte er man müsse mal langsam meine symptome in den griff bekommen , und verschrieb mir venlafaxin hab dieses 2 tage genommen.

oh mann was ein teufelszeug dieses wollte ich mir nicht antun und liess diese weg und landete deswegen 2 tage in der klinik heftige ängste wirre düstere gedanken, auch das schaffte ich und liess mich nicht kleinbekommen und ging brav weiter zur arbeit wie ich das geschafft habe keine ahnung, ich wechselte den arzt , eine sie diesmal und schilderte ihr alles was passiert ist, ich sagte ihr das ich gern von den medis weg möchte und dies fand sie gut, nur müsse man es langsam machen, angefangen haben wir mit dem pregabalin am abend konnte mich runter bis auf 75 mg bringen aber dann wurde es zu gheftig und man beliess es erstmal so.

Naja was soll ich sagen ich bin mittlerweile auf den stand das mir die ganzen medis so gar nicht gut tun, und möchte diese weghaben, da ich denke das diese für meinen zustand mitverantwortlich sind, mir geht es wochenlang gut und dann wieder 1-2 wochen wieder schlecht es schwankt so, bin in therapeutischer behandkung und mache eine verhaltenstherapie jede woche , auch sie ist der meinung das es ohne geht, aber sie sagt auch das ich erst mal auf der medikation bleiben soll, ich erst mal länger stabil sein soll um es dann mit der reduzierung angehen kann.

Ich bin mitunter sehr verzweifelt und fühle mich in der medikamntenfalle , vorallem das mirtra macht mir kummer träume manchmak so einen scheiss davon das es bei mir wiedr episoden auslößt, glauben tut mir keiner das es mit an den medis liegt. Aber das bin nicht ich und ich habe wirkliche sehr grosse angst das ich da nicht mehr rauskomme und jetzt immer so leben muss . :cry: :cry: :cry: :cry:
Diagnosen: Generalisierte Angststörung, Schwere Depressive Episode ? Episodischer Clusterkopfschmerz. Polyzytämia Vera ( Aderlässe bei bedarf, zur Zeit so alle 2 Monate)
Medikamente Aktuell: Pregabalin 100-0-75mg
Seroquel Ret. 50mg, Mirtrazapin 30mg
11.06.15 - 30.09.16 Klinik
symptome seit klinik. derealisation, depersonalisation, zwangsgedanken, unruhe , ängste , panikattacken, viele deja vue's( dies aber seit mehren monaten nicht mehr) müdigkeit wenn nicht grad unruhe.
grübeleien, hoffnungslosigkeit, verzweiflung.
Medis laufe der letzten jahre:
2013-2015 oprimamol 0-0-100mg ( im mai 2015 diese durch arzt einfach abgesetzt ,danach wohl starke absetzsymptome Klinik.
mai 2015 mirtrazapin 15 mg angesetzt)
darunter symptomverschlechterung)
eingenommen bis 16 juni 2015)
16 juni klinik dort mirtrazapin wieder raus)
anfang vom lyrika 75-0-75mg und risperdal 0,5 mg. darunter symptomverbesserung
erhöhung des lyrikas nach einer woche
75-0-150 mg. und einschleichen citalopram 10 mg, symptome wieder deutlich schlechter.
nach 4 tagen citalopram wieder raus da nicht vertragen. lyrika gleichzeitig morgens erhöhnt. 150-0-150mg nebenwirkungen immens.
zittern extremer schwindel, gangunsicherheit. depressive gedanken.
eine weitere woche später fluoxitin 10 mg darunter immer unruhiger, panikattacken bald minütlich, suizidiale gedanken, vorstellungen, aber keine pläne dahingend, diese gedanken habem mir unheimlich angst gemacht.
02.05.16 beginn pregabalin runterzudosieren.
02.05.16 125 mg pregabalin( statt 150 mg, abends weiterhin 75 mg)
seit 27.06.100mg morgens
aktuelle Medikatione
pregabalin 100mg-0- 75 mg
quentiapin 50mg ret. 0-0-50mg
mirtrazapin 0-0-30mg ( seit 27.01.18) 26,25 mg
(seit 10.03.18) 22,5 mg abgebrochen
(seit 13.03.18) 26,25 mg

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MarcoG
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Re: Brauche hilfe völlig ratlos

Beitrag von MarcoG » Freitag, 29.04.16, 16:09

Achso meine medikation jetzt
Pregabalin 150mg-0 - 75 mg
Seroquel ret. 0-0-50mg
Mirtrazapin 0-0-0-30 mg
Diagnosen: Generalisierte Angststörung, Schwere Depressive Episode ? Episodischer Clusterkopfschmerz. Polyzytämia Vera ( Aderlässe bei bedarf, zur Zeit so alle 2 Monate)
Medikamente Aktuell: Pregabalin 100-0-75mg
Seroquel Ret. 50mg, Mirtrazapin 30mg
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symptome seit klinik. derealisation, depersonalisation, zwangsgedanken, unruhe , ängste , panikattacken, viele deja vue's( dies aber seit mehren monaten nicht mehr) müdigkeit wenn nicht grad unruhe.
grübeleien, hoffnungslosigkeit, verzweiflung.
Medis laufe der letzten jahre:
2013-2015 oprimamol 0-0-100mg ( im mai 2015 diese durch arzt einfach abgesetzt ,danach wohl starke absetzsymptome Klinik.
mai 2015 mirtrazapin 15 mg angesetzt)
darunter symptomverschlechterung)
eingenommen bis 16 juni 2015)
16 juni klinik dort mirtrazapin wieder raus)
anfang vom lyrika 75-0-75mg und risperdal 0,5 mg. darunter symptomverbesserung
erhöhung des lyrikas nach einer woche
75-0-150 mg. und einschleichen citalopram 10 mg, symptome wieder deutlich schlechter.
nach 4 tagen citalopram wieder raus da nicht vertragen. lyrika gleichzeitig morgens erhöhnt. 150-0-150mg nebenwirkungen immens.
zittern extremer schwindel, gangunsicherheit. depressive gedanken.
eine weitere woche später fluoxitin 10 mg darunter immer unruhiger, panikattacken bald minütlich, suizidiale gedanken, vorstellungen, aber keine pläne dahingend, diese gedanken habem mir unheimlich angst gemacht.
02.05.16 beginn pregabalin runterzudosieren.
02.05.16 125 mg pregabalin( statt 150 mg, abends weiterhin 75 mg)
seit 27.06.100mg morgens
aktuelle Medikatione
pregabalin 100mg-0- 75 mg
quentiapin 50mg ret. 0-0-50mg
mirtrazapin 0-0-30mg ( seit 27.01.18) 26,25 mg
(seit 10.03.18) 22,5 mg abgebrochen
(seit 13.03.18) 26,25 mg

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MarcoG
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von MarcoG » Freitag, 29.04.16, 16:20

Oh man ich hab ein neuen tread aufgemacht, sorry ich kenn mich in foren echt nicht aus, war keine absicht, nein ich lasse nichts einfach weg, es ist schwierig zu beurteilen welches medikament dafür verantwortlich ist. Leider hab ich auch null ahnung wie ich es am besten mache , auf meinen arzt kann ich ja nicht hoffen. Brauch ich eine wage dafür.? Vom gefühl her würde ich sagen das mirtra macht mir schwierigkeiten.
Diagnosen: Generalisierte Angststörung, Schwere Depressive Episode ? Episodischer Clusterkopfschmerz. Polyzytämia Vera ( Aderlässe bei bedarf, zur Zeit so alle 2 Monate)
Medikamente Aktuell: Pregabalin 100-0-75mg
Seroquel Ret. 50mg, Mirtrazapin 30mg
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mai 2015 mirtrazapin 15 mg angesetzt)
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02.05.16 125 mg pregabalin( statt 150 mg, abends weiterhin 75 mg)
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pregabalin 100mg-0- 75 mg
quentiapin 50mg ret. 0-0-50mg
mirtrazapin 0-0-30mg ( seit 27.01.18) 26,25 mg
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LinLina
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von LinLina » Freitag, 29.04.16, 16:36

Hallo Marco :-)

Erstmal langsam, mit Panik und Schnellschüssen ist dir nicht geholfen. Du kannst da wieder rauskommen, aber es ist wichtig ab jetzt mit Bedacht vorzugehen, und keine Experimente mehr zu machen mit den Medikamenten.

Ich habe deine Geschichte durchgelesen, das ist wirklich schlimm wie du immer wieder Medikamente bekommen hast, die es anscheinend immer schlimmer gemacht haben. Leider bist du kein Einzelfall, es ist schon fast "normal" Patienten auch wenn negative Reaktionen kommen unbedingt mit Medikamenten einstellen zu wollen.

Da spielt viel Hilflosigkeit, Unwissenheit und Überforderung seitens der Ärzte und Personal mit, manchmal aber leider auch Desinteresse und Ignoranz.

Das wichtigste ist jetzt in Ruhe zu überlegen was du als nächsten Schritt machst. Keine schnellen Medikamentenänderungen mehr.

Alle Medikamente die du nimmst können diese Gefühlstaubheit auslösen, deswegen würde ich an deiner Stelle erstmal mit einem Medikament vorsichtig anfangen auszuschleichen, und schauen wie es dir bekommt.

Wann genau war deine letzte Medikamentenänderung?

Leidest du mehr unter Antriebslosigkeit oder innerer Unruhe? Was ist für dich quälender?

Liebe Grüße,
Lina

P.S. Ich habe deine Beiträge zusammengefügt, und ein paar Absätze eingebaut. Wenn du alles so am Stück schreibst, ist es wirklich sehr schwer lesbar. Bitte achte doch auch auf eine Begrüßung und einen Gruß am Ende deiner Beiträge, das liest sich viel netter für uns die wir hier wirklich sehr viele Beiträge lesen und beantworten :-) Danke.
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padmaJamie
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 23.4.2018: 0,05 mg Mirtazapin

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MarcoG
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von MarcoG » Freitag, 29.04.16, 16:55

Hallo Lina
Die letzte dosisreduktion war am 6 januar 2016 da wurde das pregabalin runterdosiert von 150mg auf 75 mg.
für mich ist diese unruhe definitiv das schlimmste dieses getriebene sein, diese angst die dann kommt.
Das antriebslose ist auch nicht schön am nächsten tag , aber machbarer.
Sorry wegen dem begrüßen , hab natürlich manieren und bedanke mich für die
Lg Marco
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Medikamente Aktuell: Pregabalin 100-0-75mg
Seroquel Ret. 50mg, Mirtrazapin 30mg
11.06.15 - 30.09.16 Klinik
symptome seit klinik. derealisation, depersonalisation, zwangsgedanken, unruhe , ängste , panikattacken, viele deja vue's( dies aber seit mehren monaten nicht mehr) müdigkeit wenn nicht grad unruhe.
grübeleien, hoffnungslosigkeit, verzweiflung.
Medis laufe der letzten jahre:
2013-2015 oprimamol 0-0-100mg ( im mai 2015 diese durch arzt einfach abgesetzt ,danach wohl starke absetzsymptome Klinik.
mai 2015 mirtrazapin 15 mg angesetzt)
darunter symptomverschlechterung)
eingenommen bis 16 juni 2015)
16 juni klinik dort mirtrazapin wieder raus)
anfang vom lyrika 75-0-75mg und risperdal 0,5 mg. darunter symptomverbesserung
erhöhung des lyrikas nach einer woche
75-0-150 mg. und einschleichen citalopram 10 mg, symptome wieder deutlich schlechter.
nach 4 tagen citalopram wieder raus da nicht vertragen. lyrika gleichzeitig morgens erhöhnt. 150-0-150mg nebenwirkungen immens.
zittern extremer schwindel, gangunsicherheit. depressive gedanken.
eine weitere woche später fluoxitin 10 mg darunter immer unruhiger, panikattacken bald minütlich, suizidiale gedanken, vorstellungen, aber keine pläne dahingend, diese gedanken habem mir unheimlich angst gemacht.
02.05.16 beginn pregabalin runterzudosieren.
02.05.16 125 mg pregabalin( statt 150 mg, abends weiterhin 75 mg)
seit 27.06.100mg morgens
aktuelle Medikatione
pregabalin 100mg-0- 75 mg
quentiapin 50mg ret. 0-0-50mg
mirtrazapin 0-0-30mg ( seit 27.01.18) 26,25 mg
(seit 10.03.18) 22,5 mg abgebrochen
(seit 13.03.18) 26,25 mg

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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von MarcoG » Freitag, 29.04.16, 17:22

Hallo
Muss noch was anheften !
Mittlerweile hält meine Therapeutin mich persöhnlichkeitsgestört, aufgrund meiner schwankungen da dies sehr auffällig wäre und man sich verhaltenstherapeutisch im kreise dreht, tests bestätigen den verdacht zwar aber meine schwankungen beruhen meines erachtens auf die medikamente die mich sehr deckeln.
Sie redet von einer Histrionischenpersöhnlichkeitsstörung. Sie sagte aber auch das man bei dieser art von störung eigentlich keine medikamente braucht. Meine meinung ist sehr geteilt ich bin verändert klar, aber erst seit den ganzen medikamente!
Gruss Marco
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Seroquel Ret. 50mg, Mirtrazapin 30mg
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mai 2015 mirtrazapin 15 mg angesetzt)
darunter symptomverschlechterung)
eingenommen bis 16 juni 2015)
16 juni klinik dort mirtrazapin wieder raus)
anfang vom lyrika 75-0-75mg und risperdal 0,5 mg. darunter symptomverbesserung
erhöhung des lyrikas nach einer woche
75-0-150 mg. und einschleichen citalopram 10 mg, symptome wieder deutlich schlechter.
nach 4 tagen citalopram wieder raus da nicht vertragen. lyrika gleichzeitig morgens erhöhnt. 150-0-150mg nebenwirkungen immens.
zittern extremer schwindel, gangunsicherheit. depressive gedanken.
eine weitere woche später fluoxitin 10 mg darunter immer unruhiger, panikattacken bald minütlich, suizidiale gedanken, vorstellungen, aber keine pläne dahingend, diese gedanken habem mir unheimlich angst gemacht.
02.05.16 beginn pregabalin runterzudosieren.
02.05.16 125 mg pregabalin( statt 150 mg, abends weiterhin 75 mg)
seit 27.06.100mg morgens
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von padma » Freitag, 29.04.16, 18:28

hallo Marco, :)

auch von mir noch willkommen.
Das ist wirklich ein schlimmes Medikamentenchaos bei dir :(
Sie redet von einer Histrionischenpersöhnlichkeitsstörung.
Das ist sehr eigenartiges "Störungsbild" und sehr subjektiv.
Das Störungsbild ist gekennzeichnet durch eine übertriebene Emotionalität und ein übermäßiges Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, Bestätigung, Anerkennung und Lob. Fallschilderungen beschreiben die oberflächlich anmutende Präsentation von Gefühlen im Kontakt, verbunden mit unerwarteten und spontanen Wechseln, die für Gesprächspartner nur schwer nachvollziehbar sind und zudem mit einer geringen Frustrationstoleranz, ausgerichtet auf unmittelbare Bedürfnisbefriedigung, einhergehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Histrioni ... %C3%B6rung
Meine meinung ist sehr geteilt ich bin verändert klar, aber erst seit den ganzen medikamente!
Starke Gefühlsschwankungen, emotionales Chaos können durchaus die Folge von Psychopharmaka sein. Wenn diese Veränderung erst seit der Medikamenteneinnahme aufgetreten ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass das die Ursache ist.
für mich ist diese unruhe definitiv das schlimmste dieses getriebene sein, diese angst die dann kommt.
Die Unruhe kann sowohl eine NW als auch noch eine Folge von den vielen viel zu schnellen Medikamentenveränderungen sein. Wann genau ist sie denn aufgetreten? Was denkst du, von welchem Medikament sie kommt?

Mein Verdacht wäre dass das Mirtazapin in der Dosierung die Unruhe auslöst.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von LinLina » Freitag, 29.04.16, 18:34

Hallo Marco :-)

Medikamente können einen ganz schön durcheinander bringen, nach dem was du beschrieben hast halte ich es für nicht angebracht, jetzt irgendeine Diagnose zu stellen.

Wenn du dich so sehr von den Medikamenten beeinträchtigt fühlst, ist es kein Wunder dass die Verhaltenstherapie nicht viel bringt.

Es ist ganz wichtig, dass du langsam absetzt. Alle schnellen/starken Änderungen können deine Probleme weiter verstärken.

Lies doch mal die Wasserlösemethode durch - das ist eine Methode wie du alle Dosierungen hinbekommen kannst: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=7936

Eine Alternative wäre die Anschaffung einer Feinwaage http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=15&t=9608

Ich würde denke ich mit dem Mirtazapin beginnen. Wir empfehlen nicht mehr als 10 % im Monat zu reduzieren, das wären bei 30 mg also 3 mg weniger auf 27 mg, das könnte dein erster Schritt sein.

Eine Möglichkeit wäre, das Mirtazapin erstmal langsam und schrittweise (!) auf eine Dosis zu bringen, wo du nicht mehr so viel Antrieb hast, z.b. 15 mg.

Danach evtl. erstmal das Pregabalin angehen, weil du das ja auch recht hoch dosiert nimmst. Aber bis dahin ist ja noch Zeit, ein Schritt nach dem anderen.

Liebe Grüße,
Lina
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Seit 8.2.2015 abgesetzt

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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von MarcoG » Freitag, 29.04.16, 19:57

Hallo
So richtig angefangen hat es eigentlich mit der einnahme von mirtrazapin letztes jahr april.
Da hatte ich allerdings nur die 15 mg version,und es wurde ja relativ schnell weggelassen in der klinik.
Dann kam pregabalin und risperidon. Darunter rasche besserung, icg glaub so richtig schlimm wurde es in einer kombination von fluoxitin und erhöhung des pregabalin, da war ich wirklich sehr sehr unruhig( extrem)
Ich muss dazu sagen das ich immer wieder wochen dazwischen habe wo es mir völlig normal geht/ letztes jahr war ich echt von july bis anfang oktober dauer unruhig.
Wenigsten hat sich das verändert.
Ich hab einfach gerade sorge oder eher angst das ich dauerhaft geschädigt bin, vom fluoxitin ließt man auch nichts gutes, das hab ich auch gute 6-7 wochen genommen. um abzudosieren sollte man stabil sein eine weile sagt man hier. Und genau das bin ich seit einer woche wieder so gar nicht. Oh mann bin wirklich besorgt, hilfe findet man bei ärzten ja auch nicht gerade. Familie denkt ich übertreibe.schlimm wenn man im umfeld nicht verstanden wird, hab einfach sorge durchzudrehen.
Lg marco
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von LinLina » Freitag, 29.04.16, 20:03

Hallo marco,

wenn du das Mirtazapin im Verdacht hast, dann hilft nur ganz vorsichtig runter zu dosieren, und dann das Pregabalin anzugehen.

Es wird sicher nicht leicht in der nächsten Zeit, aber du kannst das durchstehen. Es wird wieder besser. Natürlich hinterlassen diese Erfahrungen Spuren, aber das heißt nicht, dass du nicht wieder gesund werden kannst. Es braucht viel Zeit und Geduld.

Wenn dich deine derzeitigen Medikamente davon abhalten stabil zu werden, müsstest du wohl trotzdem anfangen zu reduzieren, langsam. Zumindest es versuchen. Ich würde allerdings noch etwas abwarten, es wäre besser wenn du wenigstens nicht so ganz akut unruhig bist wenn du anfängst mit runter dosieren.

Dass du gute Wochen dazwischen hast ist ein gutes Zeichen, dass es sich insgesamt wieder bessern kann.

Hast du dir schon überlegt, wie du mit der Reduktion vorgehen möchtest? Hast du die Links durchgesehen?

lg Lina
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von MarcoG » Freitag, 29.04.16, 20:47

Hallo
Ich denke wasserauflößen wäre das einfachste, scheinbar bin ich grade aber zu dumm die rechnung zu verstehen . 10% weniger sind also 3 mg weniger da ich 30 mg nehme . Also wenn ich die rechnung nun doch verstanden habe um von 30 mg auf 27 mg zu kommen : 50ml x 27mg geteilt durch 30mg gleich 45 ml , also entnehme ich dem glas 5 ml und trinke die 45 ml richtig?
Lg marco
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von LinLina » Freitag, 29.04.16, 21:00

Hallo Marco,

ja genau, du nimmst 5 ml weg und trinkst 45 ml.

Schau erstmal wie du darauf reagierst. Ich würde die 45 ml dann ca. 6 Wochen beibehalten.

Denk dran gut umzurühren :wirbel:


lg Lina
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von MarcoG » Freitag, 29.04.16, 21:15

Hallo lina
Super lieb von euch diese tips
Sehe grade das ich die Mirta TAD filmtabletten habe die sind auch teilbar. Geht das ohne probleme das auflößen ?
Klar werde 10 minuten rühren. Werde am sonntag damit anfangen da ich montag frei habe.
Lg
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von MarcoG » Freitag, 29.04.16, 21:21

Hallo Lina
Muss noch was fragen die 5ml und 2 ml spritzen benötige ich wenn ich in den unteren bereich des abdosierens komme?
Oder wofür brauche ich diese?
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von LinLina » Freitag, 29.04.16, 21:30

Hallo marco,

Mirta TAD habe ich auch, die gehen. Es kann sein dass ein paar größere "flocken" sich nicht ganz auflösen, das macht nix - einfach während des spritze aufziehens leicht weiter rühren. man bekommt übung :-)

Ich würde dir Empfehlen, immer 10 % von der letzten Dosis weg zu nehmen. Dabei bekommst du "krumme" Dosierungen raus mit kommastelle. Dafür brauchst du die kleineren Spritzen.

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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von MarcoG » Freitag, 29.04.16, 21:55

Hallo Lina
Die flocken irritieren mich gerade, was wenn in den 5 ml die ich entnehme um die 45 ml zu trinken mehr flocken sind, verfälscht es dann nicht?
Also 45ml = 27mg
40 ml= 24 mg usw usw
Lg marco
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von Jamie » Freitag, 29.04.16, 22:04

Hallo marco,

auch von mir willkommen im Forum. :)

Das sind wirklich sehr starke, viele und hoch dosierte Medikamente, die du da nimmst.
Ich bin erstaunt, dass du bei dieser ´sedierenden Dröhnung´ noch unter Ruhelosigkeit leidest und das macht mich misstrauisch.
Ich würde bei der Medikation nur noch vollgedröhnt im Bett liegen und bewegungsunfähig sein, deswegen denke ich stark über paradoxe Reaktionen oder Unverträglichkeiten und NW in deinem Fall nach.

Das Lyrica / Pregabalin kann an der Unruhe genauso Schuld sein wie die anderen Medikamente. Schau nochmal in den Beipackzettel; unter "häufig" sind da entsprechende Symptome gelistet: http://www.deutschesapothekenportal.de/ ... lyrica.pdf

Bei Seroquel / Quetiapin sind Unruhe etc. als NW kaum erwähnt; per Ausschlussverfahren würde ich sagen, dass dieses deine Unruhe eher nicht verursacht, wobei ich dafür die Hand nicht ins Feuer legen kann. Es ist allerdings ein sehr problematisches Medikament, das du irgendwann wenigstens heruntersetzen solltest (nicht jetzt). Schau mal hier auf Seite 6, da sind die NW:
http://www.fachinfo.de/pdf/010829

So, aller guten Dinge sind 3. Zum Mirtazapin. 30mg ist eine sehr hohe Dosis. Ab S. 7 ff sind die NW gelistet, darunter ähnliche wie beim Pregabalin, sprich das kann auch der Unruhestifter sein.: http://www.msd.de/fileadmin/files/gebra ... letten.pdf

Ich an deiner Stelle würde mich für eines der beiden Medikamente entscheiden (Mirtazapin oder Pregabalin) und dann mit dem Abdosieren anfangen.
Ggf. kannst du nach eine gewissen Zeit pausieren, die Dosis beibehalten und zu dem anderen Präparat wechseln und dort auch mal etwas ausschleichen, einfach um zu schauen, ob sich da was tut oder sich sogar etwas bessert. Das muss allerdings im Wechsel geschehen und nie gleichzeitig.
Wir setzen nie gleichzeitig ab, denn wenn dann Probleme auftauchen, weiß man nicht, welches Präparat das auslöst und man irrt ahnungslos umher.
Absetzen ist manchmal echte Detektivarbeit :roll: - also lieber von Anfang an richtig machen.

Zur Spritze, - manchmal muss man auch krumme Mengen abziehen, z.B. 1,8 ml - dafür ist dann eine 2ml Spritze besser geeignet als eine 5ml Spritze, da dort die Skala feiner ist. Aber ja, du hast recht, zumeist kommt das eher im unteren Dosisbereich zum Einsatz. Wobei: Spritzen sind Centartikel; es schadet nicht, die ein oder andere Größe vorrätig zu haben :wink:

Grüße
Jamie
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