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Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

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Traurige
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Sonntag, 24.09.17, 13:53

Hallo Jamie und Padma,

vielen Dank für Eure liebe Rückmeldung. Ja, ich denke die Entscheidung war notwendig und die richtige für meine Gesundheit :-)

Ich glaube Du hast recht Padma, ich sollte langsamer vorgehen. Danke Dir für Deinen Rat. :schnecke:

:pillowtalk:
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2011 schwere Depression mit psychotischen Symptomen (Medikament: Duloxetin 60 mg)
2015 schwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Duloxetin (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)
2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)

18.02.2017
Täglich
60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Donnerstag, 26.10.17, 14:24

Hallo ihr Lieben,

ich mal wieder :D

Nachdem die Reduzierung bisher soweit ganz gut geklappt hat, nehme ich die nächste Hürde nun in Angriff. Risperdon wird von 1,25 auf 1,125 mg reduziert. Bin mal gespannt, wie es sein wird.

Ganz liebe Grüße
von Maria
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Lisamarie » Donnerstag, 26.10.17, 18:28

Hallo Maria, ich drück die Daumen für die nächste Reduktion.
Lg Petra
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Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Freitag, 27.10.17, 8:12

<3 Danke Dir Petra
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Dienstag, 14.11.17, 15:33

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich leider keine guten Nachrichten. Mir ging es die letzten Tage überhaupt nicht gut, gestern habe ich fast den ganzen Tag schlafend im Bett verbracht. Das Atmen fällt mir sehr schwer und ich brauche regelmäßig meine Atemmaske (Apnoemaske).

Ich habe schon lange den Verdacht, dass meine Atemprobleme von den Medikamenten kommen und heute habe ich einen Artikel in der Apothekenzeitung gelesen, wonach bestimmte Medikamente zu Atemproblemen führen. Man findet sie auf der Liste auf www.pneumotox.com und ich bin mit Risperidone auch schon fündig geworden.

Bin gerade nur noch traurig und wütend darüber, dass ich diese Tabletten so lange klaglos geschluckt habe. Hoffentlich bildet sich das dann auch wieder zurück, wenn ich die Tabletten endlich abgesetzt habe.

Im Moment ein bisschen mutlose Grüße
von Maria
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 14.11.17, 18:15

Hallo Maria,

Ich habe auch eine Schlafapnoe entwickelt. Ich bin mir sicher, dass es von den Medikamenten kommt, auch wenn der Neurologe im Schlaflabor das abstreitet.

Ich habe überhaupt erst zu schnarchen begonnen, seitdem ich das Mirta nehme.

Ich hoffe auch, dass sich das wieder gibt. Aber zumindest hilft mir die Atemmaske sehr. Ein Glück, dass ich sie habe.

Gegen deine Mutlosigkeit lasse ich dir mal einen Mut Drücker da.
:hug:

LG Ute
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Dienstag, 14.11.17, 19:26

Hallo liebe Ute,

Dankeschön, den Drücker nehme ich gerne an :hug:

Warst Du denn auch immer so abgeschlagen und müde tagsüber, bevor Du die Atemmaske bekommen hast? Bei mir war es eine schleichende Entwicklung. Unter Duloxetin von 2011 bis 2015 habe ich immer weiter Kondition abgebaut und bin immer schneller außer Puste gekommen, als dann 2015 noch Risperidon dazukam, wurde es ganz schlimm. Ich habe richtiges Asthma entwickelt und die Schlafapnoe...

Ich habe auch immer drauf bestanden, dass ich diese Probleme vor den Medikamenten nicht hatte, aber das wurde auch von meinen Ärzten immer abgestritten. Naja... beide Medikamente stehen auf der Liste für medikamentenbedingte Lungenerkrankungen. Jetzt weiß ich ja, woran ich bin.

Über meine Atemmaske bin ich auch sehr froh, denn seit ich die habe, bin ich tagsüber nicht mehr so erschöpft und auch meine Herzbeschwerden, die nie nachweisbar waren (bis auf die Tachykardie), haben nachgelassen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinen Absetzvorhaben und drücke Dir auch ganz fest die Daumen, dass es nach dem Absetzen wieder besser wird.

Liebe Grüße
von Maria
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Mittwoch, 06.12.17, 20:40

Hallo liebe Mitforis und liebes Team,

ich möchte hier einen kleinen Zwischenbericht festhalten, um den Verlauf des Entzuges zu dokumentieren.

Seit 05.11.2017 habe ich die Dosis nicht weiter reduziert, aber seit gestern, 05.12.2017 habe ich regelrechte Stimmungsschwankungen. Mal kann ich meine zunehmende Wachheit genießen und für gute Unterhaltungen und meine Hobbies Häkeln und Malen nutzen, aber dann kippt meine Stimmung urplötzlich.

Und ich muss Weinen und an meine alte Arbeitsstelle denken, aus der ich so übel rausgemobbt wurde, verzweifele an meinem Gewicht, dass einfach nicht weniger werden will und muss einfach nur Weinen, ohne eigentlich den konkreten Grund zu kennen.

Nach ein paar Stunden schwenkt die Stimmung dann wieder um und es geht mir besser, wobei ich dabei nicht von einem echten Stimmungshoch sprechen würde. Es ist eher so, dass ich dann eben nicht weinen muss, sondern mich ablenken kann und teilweise das Leben wieder ein bisschen genießen kann.

Das ist kein schöner Zustand und ich hoffe nicht, dass das jetzt noch lange so bleibt. Denn ich war heute bei meiner Therapeutin und ich weiß nicht, wie lange sie sich das anschauen wird, ohne wieder eine Erhöhung des Risperdals vorzuschlagen.

Liebe Grüße und einen schönen Nikolaus
wünscht Euch
Maria
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Syrose
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Syrose » Mittwoch, 06.12.17, 21:36

Hallo Traurige,

es tut mir leid, dass es Dir so schlecht geht :hug: vielleicht muss das Absetzen im unteren Bereich einfach langsamer erfolgen. Ich kann dabei von meiner Erfahrung berichten. Wenn ich so zurückblicke, kann ich mit Gewissheit sagen, dass ich, je mehr runter ich komme von der Anfangsdosis, desto schwieriger es wird. Ich bin dünnhäutiger, habe mehr Stimmungsschwankungen, Ängste. Vielleicht bleibst Du länger auf dieser Dosis und wartest ab, bis es besser wird und reduzierst dann weiter. Ich bin sicher, das geht vorbei und Du wirst auch wieder bessere Tage haben. Auch wenn es während den Wellen immer unglaublich schwer ist, daran zu glauben: es geht vorbei :)

Viel Kraft und schönen Abend wünscht Dir Rose.
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Sommer 2011 erstmals Citalopram aufgrund Panikattacken
Ende 2012 bis Anfang 2013 erfolgreich ausgeschlichen
Dezember 2014 totaler Zusammenbruch im Urlaub (Todesängste, Zittern, kein Schlaf mehr möglich, kein Appetit)Januar 2015 Einnahme von Citalopram 2015: diesmal war das Einschleichen schon problematisch (10 mg dann nach 5 Tagen rauf auf 20 mg) innere Unruhe, ruhig sitzen war nicht möglich (Neurologin: "da müssen Sie jetzt durch")es hat ca. 6 Wochen gedauert, bis ich ansatzweise eine Besserung verspürt habe. April 2015-Juni 2015: Aufenthalt in einer Tagesklinik, ich habe dort ohne Wissen der Ärzte auf 10 mg reduziert, da ich das Medikament absetzen wollte. Danach fingen bei mir das erste Mal Herzklopfen an. Ich war in zig Notfallaufnahmen, die es hier gibt,o.B.
Juli 2015-qualvoller Tod meines Bruders: erneuter Zusammenbruch, Beisetzung in dem Zustand durchgestanden.September 2015: runter auf 5 mg (ca.4 Wochen) dann auf 0 mg: nach 3 Wochen wieder zu den Tabletten gegriffen, da meine Todesängste, Hoffnungslosigkeit mit voller Wucht zurück kamen, wieder Citalopram aufdosiert auf 20 mg und bis Juli 2016 Dosis beibehalten.
Nach 10-tägigem KH-Aufenthalt im Mai 2016 (Verdacht auf Hirnhautentzündung wg.Sensibilitätsstörungen im Gesicht, Hirn-Mrt, Lumbalpunktion,DNA-Test, hohe Cortisongabe intravenös; am Ende meiner Nerven)
Juli 2016 mit Neurologin vereinbart, auszuschleichen. Ihr Rat: 20mg-10 mg; auf meinen Einwand des zu schnellen Absetzens riet sie, noch auf 5 mg zu gehen oder auf Cipralex umzusteigen. Ich blieb bis November auf 10 mg (geschwächstes Immunsystem mit fiebernder Grippe, Gliederschmerzen und ständigen Infekten (kenne ich so von mir überhaupt nicht) Mitte November bin ich auf 5mg runter, dann kamen extreme Unruhe, Ängste, Gereiztheit, Schwindel, Übelkeit und am schlimmsten war damals das Herzstolpern mit Engegefühl und keine-Luft-kriegen in der Brust. HA war schon "genervt" von mir, als ich sagte, ich möchte zum Kardiologen. "Brauchen Sie nicht, Sie sind kerngesund, das ist Ihre Psyche!" Er machte noch ein Langzeit-EKG. Die Beschwerden hielt ich aus, als es mit dem Herzen nicht besser wurde-ich habe so Vieles ausprobiert:Tee, Baldrian, Lasea, Vitamin D3 mit K2, Selen, Vitamin B-Komplex, Magnesium und Kalium- beschloss ich Anfang Januar auf 0 runterzugehen. Nach einigen Tagen wurde das Herzklopfen schwaecher, ich hatte mal Pausen zwischendurch. Schwindel, Übelkeit, Durchschlafprobleme (mit lebhaften Träumen und Aufschrecken in der Nacht) blieben, nahm ich aber in Kauf.
05.03.2017: extreme Kopfschmerzen (nicht zum aushalten)Herzklopfen hat wieder angefangen, Schwindel wieder stärker, Gangunsicherheit, das Bedürfnis immer zu liegen,
licht - und geräuschempfindlich, gereizt
ab 08.03.2017: wieder 0,25 mg Citalopram (3 Tage weiter Kopfschmerzen)
ab 12.03.2017: Kopfschmerzen werden weniger, weiterhin schnell erschöpft, erkältet, gereizt
ab 14.03.2017: immernoch erkältet und erschöpft
ab 25.03.2017: Herzklopfen fängt wieder an
ab 05.04.2017: 0,23 mg; muss etwas schneller ausschleichen, da ich oft und starkes Herzstoplern habe
ab 03.05.2017: 0,22 mg
ab 31.05.2017: 0,20 mg insgesamt wird Herzstolpern weniger
ab 29.06.2017: 0,18 mg - Absetzpause, da Eingriff am Zahn
ab 31.08.2017: 0,17 mg (diese Reduktion war schwieriger)
ab 04.10.2017: 0,15 mg
ab 06.11.2017: 0,13 mg
ab 15.12.2017: 0,12 mg
ab 19.01.2018: 0,10 mg
ab 19.02.2018: 0,083 mg
ab 27.03.2018: 0,075 mg
ab 01.05.2018: 0,0625 mg

Traurige
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Donnerstag, 07.12.17, 11:45

Liebe Rose,

vielen Dank für Deine aufbauenden Worte :hug: , ja ich glaube auch dass ich eine Absetzpause brauche. Wir werden jetzt diese Dosis bis Ende Januar beibehalten und dann erst entscheiden, ob weiter reduziert wird.

Es fällt halt jetzt einfach Stück für Stück die Betäubung weg durch das Risperidon, und ich muss erst mal damit klarkommen, was für Gefühle sich da wieder Bahn brechen.

Was bin ich froh, dass ich Euch hier habe :pillowtalk:

Liebe Grüße
von Maria
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 07.12.17, 14:52

Hallo Maria, :)
Traurige hat geschrieben: Es fällt halt jetzt einfach Stück für Stück die Betäubung weg durch das Risperidon, und ich muss erst mal damit klarkommen, was für Gefühle sich da wieder Bahn brechen.
Ja, genau so sehe ich das auch. Viele Sachen konnten in der Zeit, in der du so gedeckelt warst, nicht verarbeitet werden. Diese Dinge brechen jetzt auf. Das ist bei mir auch so, auch wenn ich noch nicht wieder weinen kann.
Du bist deinen Emotionen jetzt wieder stärker ausgesetzt, daran musst du dich, so schön das auch eigentlich ist, erst wieder gewöhnen.

Du hast das selber für dich ja auch schon erkannt und das macht die Sache doch sicher etwas erträglicher.

Mir hilft auch immer sehr, wenn ich lese, dass es anderen genauso geht, auch wenn das jetzt vielleicht ein bisschen gemein ist. :whistle:


LG Ute
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Sonntag, 10.12.17, 19:56

Guten Abend Ute, das ist doch nicht gemein :D

Danke für Deine lieben Worte, mir geht es auch so dass ich erleichtert bin, wenn ich lese dass andere Foris ebenfalls diese Erfahrungen machen.

Inzwischen hat sich die Lage auch wieder beruhigt und es geht mir ein bisschen besser. Konnte die Nikolausfeier auf der wir heute waren sogar genießen. 8-)

Liebe Grüße
von Maria
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Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Donnerstag, 18.01.18, 21:44

Hallo ihr Lieben,

hier kommt mal wieder ein Zwischenbericht von mir...

heute ging es mir seit langer, langer Zeit endlich mal wieder richtig gut. Ich war wach, aufmerksam, gut gelaunt, habe bei der Radiomusik mitgesungen, konnte wieder unbeschwert lachen und sehe mein Leben nicht mehr nur Grau in Grau. :D

Wer hätte das gedacht, seit dem 05.11.2017 habe ich auf 1 mg Risperidon reduziert und erst jetzt kam nochmal eine deutliche Verbesserung zu den kleinen Fortschritten, die ich schon eher bemerkt habe.

Daran wollte ich Euch unbedingt teilhaben lassen. :-)

Leider ist da auch ein kleines bisschen Angst bei mir, dass es wieder kippen könnte und psychotische Symptome auftreten, aber bis jetzt sind noch keine in Sicht. :(

Jedenfalls hab ich mit meinem Psychiater vereinbart, dass ich bis März noch warte mit einer weiteren Reduzierung. Er hat mir auch gesagt, dass er nicht glaubt, dass ich das Risperidon dauerhaft brauche - das hat so gut getan!

Vielen Dank, dass es dieses Forum gibt und dass ihr mich so lieb unterstützt :hug:

Liebe Grüße
von Maria
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von padma » Freitag, 19.01.18, 13:29

liebe Maria, :)

das freut mich sehr zu hören, dass du eine deutliche Besserung spürst. :D Danke dir fürs Teilen
Leider ist da auch ein kleines bisschen Angst bei mir, dass es wieder kippen könnte und psychotische Symptome auftreten, aber bis jetzt sind noch keine in Sicht.
Diese Angst ist verständlich. Du schleichst jetzt aber so vorsichtig aus, dass du da sehr zuversichtlich sein kannst.
Jedenfalls hab ich mit meinem Psychiater vereinbart, dass ich bis März noch warte mit einer weiteren Reduzierung.
Das finde ich sehr vernünftig. Gib dir die Zeit dich wirklich zu stabilisieren.
Er hat mir auch gesagt, dass er nicht glaubt, dass ich das Risperidon dauerhaft brauche - das hat so gut getan!
Das macht sicher Mut. Leider sind solche Psychiater noch eher die Ausnahme.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Absetzverlauf:
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Montag, 26.02.18, 9:58

Hallo liebe Foris,

hier kommt mal wieder ein kleines Update von mir:

Anfang Februar war ich beim Lungenarzt, der hatte eine digitale Waage, die bis 200 kg geht. Endlich konnte ich mich einmal wiegen um zu erfahren, wie schlimm der Schaden ist:

Ich wiege jetzt 161 kg. :cry:

Die Waage beim Hausarzt zeigte zuletzt nur 130 kg an, das kann nicht sein, denn dann würde ich eine ganze Hosengröße kleiner tragen...

Ansonsten bleibt zu sagen, dass es leider kein Fenster mehr gab, in dem es mir so gut ging wie weiter oben beschrieben. Ich schlage mich so durch und hadere mit meinem Gewicht. Habe mir jetzt überlegt, das Abendessen immer ausfallen zu lassen, vielleicht kann ich so endlich mal ein bisschen abnehmen oder wenigstens die Gewichtszunahme stoppen.

Ich freue mich schon sehr auf den März, wenn ich endlich weiter absetzen darf!

Liebe Grüße
von Maria
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Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Rosenrot » Montag, 26.02.18, 10:39

Liebe Maria, :)

danke für dein Update.

Es tut mir leid, dass so ein richtig gutes Fenster noch auf sich warten lässt. Aber das wird kommen...

Schwer zu sagen, ob das Auslassen einer Mahlzeit sich unter dem Einfluß von Antidepressiva auf das Gewicht auswirkt. Weil die AD's ja bei einigen Menschen den Grundumsatz ganz weit runterfahren.

Wenn du dich mit dem Auslassen des Abendessen wohlfühlst, könnte es ja vielleicht einen Versuch wert sein.

Ich möchte dir nur ans Herz legen, dich keiner Härte auszusetzen.
Ganz im Gegenteil: Sei gut zu dir! Schau, was dich innerlich aufbauen und dir Freude bereiten könnte! Sorge gut für dich!

Ich glaube, dass ist besonders in Zeiten des Entzugs das Beste, was wir für uns tun können. :hug:

Bald ist März und Zeit für die nächste Reduktion. Ich warte auch schon sehnsüchtig...

Liebe Grüße
Rosenrot
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von LinLina » Montag, 26.02.18, 10:45

Liebe Maria :-)

:hug:

Es ist wirklich sehr schwer mit diesen Medikamenten das Gewicht zu halten oder gar abzunehmen, ich drücke dir ganz fest die Daumen dass die langsame Reduktion auch dahin gehend immer mehr Erleichterung bringt :hug:

Ich denke es könnte hilfreich sein, wenn du dich darauf konzentrierst dich möglichst gesund, ohne/nur wenig Fertigprodukte und mit viel frischem Gemüse zu ernähren. Das kann auch deine Heilung insgesamt unterstützen. Bei mir ist es dann so, dass ich weniger das Gefühl habe dass mir was fehlt, sondern eher dass ich mir was gutes tue, wenn ich mich darauf konzentriere mehr gesundes zu essen, anstatt mich zu stark einzuschränken bei der Menge oder Anzahl der Mahlzeiten.

Einfach nur was weg zu lassen kann bei mir dazu führen, dass der Körper dann versucht anderweitig zu kompensieren nach einer Weile, gerade erst recht wenn man durch die Medikamente vielleicht weniger Kontrolle über das Hungergefühl hat.

Meine Mutter hat ein Buch, das heißt "die Fettlöserin" von Nicole Jäger, das finde ich ziemlich gut geschrieben und ich habe eine ähnliche Erfahrung wie die Autorin gemacht, dass ich um das Gewicht zu halten nicht einfach weniger, sondern vor allem "gesünder" und bewusster Essen sollte, in dem Sinne dass ich auch mit dem Essen gut und liebevoll mit mir umgehe.

Aber jeder ist da ein bisschen anders, schau was für dich passt :hug:

Am wichtigsten ist denke ich, dass du gut für dich sorgst so dass du nach und nach die Medikamente nachhaltig reduzieren kannst.

Alles Liebe
Elisa
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Montag, 26.02.18, 15:43

Hallo Rosenrot und Elisa,

vielen Dank für Euren Lieben Zuspruch und die Tipps, was bin ich froh, dass ich Euch hier habe! :-)

Liebe Grüße
von Maria
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Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Katja » Montag, 26.02.18, 22:25

Huhu Maria,

ich hab erst vor einem guten Monat angefangen, dass Abendessen auf 17:30 Uhr vorzuverlegen, damit ich zwischen Abendessen und Frühstück 16h fürs Intervallfasten habe. Hab dann angefangen immer weniger abends zu essen und jetzt lasse ich seit vielleicht zwei Wochen das Abendessen ganz weg. Hab grad wieder totalen Hunger, aber einschlafen kann ich wenigstens trotzdem und dann freu ich mich aufs Frühstück.
Abgenommen habe ich in der ganzen Zeit aber nur 1kg - immerhin ist mein Gewicht aber auch nicht mehr angestiegen wie vorher immer.

Mein Psychiater meinte heute, dass er vom Fasten nichts hält, weil das Gehirn sich das Hungergefühl merkt und man dann umso mehr zulangt bei einer anderen Mahlzeit. Da ist schon was dran, ich esse morgens und mittags schon recht gut.
Esse allerdings auch überhaupt kein Süßes mehr, seitdem ich Intervall-faste - hab vorher immer nur abends beim Film genascht und da darf ich ja jetzt gar nichts mehr essen.

Und er sagte natürlich wieder, dass Sport sinnvoll wäre.. Ist mir schwierig sich bei einer allgemeinen Interessenlosigkeit dazu zu motivieren..

Liebe Grüße
Katja
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Dienstag, 27.02.18, 13:27

Hallo Katja,

vielen Dank für Deinen Tipp, bisher habe ich es leider noch nicht geschafft auf das Abendessen zu verzichten. Ich hab einfach zu viel Hunger :whistle:

Vielleicht klappt es ja bei mir auch so, wenn ich erst weniger esse und erst dann nix mehr. Das probiere ich auf jeden Fall aus.

Liebe Grüße

von Maria
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05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
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