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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Freitag, 17.11.17, 19:17

hi, sorry,
eine frage hätte ich noch.
was muss ich zum arzt sagen, wenn ich darum bitten will das er mir ein rezept über die genaue dosis ausschreiben soll.
welchen wortlaut sozusagen.

vielen lieben dank!

eure live
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Jamie
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 17.11.17, 19:22

Hi live slow

welche Dosis möchtest du denn haben?

LG Jamie

live-slow
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Freitag, 17.11.17, 19:24

hi,
3,2 mg olanzapin xD

danke :-)
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 17.11.17, 19:58

Hi,

okay, dann muss das rosa Rezept so aussehen
Individualrezeptur

Olanzapin 3,2mg Kapseln Nr. 30

misce fiat capsulae

S. 1- 0 -0

oder
Individualrezeptur

Olanzapinkapseln zu je 3,2mg, 30 Stück

misce fiat capsulae

S. 1- 0- 0
MfG
Jamie
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Freitag, 17.11.17, 20:03

vielen herzlichen dank!

schönen abend noch
live
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Mittwoch, 27.12.17, 18:00

halli hallo ihr lieben!

habt ihr weihnachten schön überstanden?

ich schon :-) und deshalb ist bei mir heute wieder reduzier tag!
ich bin guter dinge
von 3,2 auf 2,8 mg

ich wollte mich nur mal wieder melden!
es ist alles wunderbar im lot bei mir!
ich freue mich jeden tag über alles was passiert!
und die stress phase in der arbeit ist überstanden.

vielen lieben dank für alles!

eure live <3
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von Eva » Mittwoch, 27.12.17, 18:42

Hallo live,

freut mich, von Dir zu lesen, und dazu noch so Positives!

Liebe Grüße, ex Pons Eva,
auch immer noch dabei :group:
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Vorher hier als "Pons" geschrieben.
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Und nun kann's dem Endspurt zu gehen ... :)

Never give up!

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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Mittwoch, 03.01.18, 20:00

hallo,

hab schüttelfrost, gleichgewichtsstörungen, missempfinden in ring und kleinen finger beidseitig. so kribbeln wie ameisen...
und das tollste, optische halluzinationen (ich hatte noch nie welche!) so lichtblitze, sind das die berühmten
"brain zaps"?
naja ich nehms jetzt einfach mit humor!
und versuche schnell einzuschlafen :-)

liebste grüße
eure live
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 03.01.18, 21:54

hallo live :)
aus der Signatur --> hat geschrieben:18.10.17 3,2 mg olanzapin 1 nacht schlaflos nervös durchfall
27.12.17: 2,8 mg olanzapin 1 nacht schlaflos 1 tag durchfall sonst alles gut
7 tage nach reduktion: absetz grippe, kopf u glieder schmerzen, schüttelfrost, missempfindung in den fingern, lichtblitze, auch bei geschlossenen augen
ich befürchte du hast den letzten Reduktionsschritt nicht vertragen, das liest sich ja gruselig :zombie: .
Ich würde das an deiner Stelle nicht aussitzen, die Symptome klingen sehr massiv.

Du musst den Schritt auch nicht völlig revidieren, evtl. würde es reichen um 0,2mg aufzudosieren?
Wenn du das Ganze noch etwas beobachten willst, verstehe ich das, aber wenn es in 3 Tagen immer noch so heftig ist, dann würde ich dir wirklich herzlich empfehlen aufzudosieren.

Viele Grüße, alles Gute im Neuen Jahr :group:
Jamie
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Donnerstag, 04.01.18, 9:01

hallo guten morgen liebe jamie und an alle anderen!

ich wünsche dir/euch auch ein gutes neues jahr!

als ich gestern meine 2,8 mg eingenommen habe, wurde alles schnell besser.
ich muss unbedingt darauf achten pünktlich einzunehmen.
ich beobachte es jetzt 2 tage.
dann, falls erforderlich, befolge ich deinen rat jamie.

ich habe mich für heute krank gemeldet.
cortisol macht mir zu schaffen.... -> leider konnte ich nicht auf meinen kaffee verzichten.
mein mann begrüßte mich heute mit den freundlichen worten: du siehst aus wie ein junky auf cold turkey!
ha ha wir ham beide lachen müssen!
wird schon werden! ich glaube an mein gehirn! :-) bzw mein zns. alles wird gut.

einen wunderschönen tag wünsche ich allerseits!
eure live
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von MksN » Donnerstag, 04.01.18, 17:09

Danke für deinen Beitrag! Fühlt sich gut nicht alleine zu sein. Ich habe super viel in letzter Zeit über mich erfahren und bin an den Grund meiner Probleme gekommen. Symptome im Alltag sind deswegen fast nicht mehr da. Nun wollte ich von 5mg Olanzapin auf 0... der Schritt war zu groß.

Konnte nicht mehr Schlafen. Mediation, Achtsamkeitstraining, Baldrian, nix hat geholfen.

Für mich war der Schlafentzug Folter... deswegen habe ich wieder aufdosiert. Ich habs auch nicht zu lange erzwungen, durchzuhalten,
da ich gelesen habe, dass das alles schlimmer machen kann. Werde es nun wie du machen und super langsam reduzieren (in Absprache mit meiner Ärztin)

Wünsch dir alles gut!
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04.01.2018
Beendigung des kalten Entzugs von 5mg auf 0. Konnte nicht mehr schlafen. Starkes Kopfweh und Brennen im Gesicht. Ängste und Panik bezogen auf den Schlafentzug (Angst nie wieder richtig schlafen zu können) Abwarten bis zum nächsten Termin bei meiner Therapeutin. Absetzen mit ihr diesmal besprechen und super langsam ausschleichen (Ziel: über 1-2 Jahre)
10.01.2018
2,5mg: Guter Schlaf. Keine besonderen Absetzsymptome. Stress auf der Arbeit löst Ängste und Druck aus. Versuche besser damit umzugehen.

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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Donnerstag, 04.01.18, 17:29

hallo mksn!

freut mich das du zu uns gefunden hast!
stell dich doch auch vor und schildere uns deine geschichte! :-) es freut mich auch, nicht alleine zu sein!
wenn man vorsichtig und langsam macht (alle 4-6 wochen 5-10% der vorhergehenden menge)
ist es garnicht so schlimm!
ich hab schon mal (falsch) abgesetzt. nach 0 war ich 9 tage wach! ich weis genau wie du dich fühlst!

vielen dank für die wünsche, ich wünsche dir auch alles gute!
ich hoffe man liest von dir
liebe grüße
live slow
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Montag, 08.01.18, 10:14

hallo ihr lieben! <3

mir geht es wieder gut.

wollte ich nur sagen.

und danke für alles!
meine ganze familie ist euch dankbar <3
bis bald,
eure live
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Freitag, 12.01.18, 14:53

hallo ihr lieben,

ich möchte ein paar gedanken loswerden.

ich habe viel viel hier gelesen in den letzten tagen.
am meißten erschüttern mich die berichte in denen jugendliche betroffen sind.
aber auch die erwachsener.
ich muss oft heulen. aber so richtig!

mir fehlen die worte, die ausdrücken könnten, wie schrecklich ich die ignoranz der ärzte und die dreckigen machenschaften der pharma industrie finde!!

ich möchte mir nicht einmal vorstellen wie viele menschen sich aufgrund neuroleptika/antidepressiva nebenwirkungen oder entzugs bedingten erscheinungen das leben genommen haben.
wie viele menschen in psychiartrien gefoltert werden
oder in forensischen einrichtungen gefangen gehalten werden.
beim durchlesen einiger schlimmer erfahrungsberichte ist mir aufgefallen das unter den nebenwirkungen der psychopharmaka unter anderem "stimmen hören" und "horror zwangsgedanken" (ich sehe ein messer und sehe sofort die dazugehörige gräueltat) oft auftauchen.
die selben nebenwirkungen hatte ich auch!
ausschließlich aus diesen beiden aussagen meinerseits, wurde zu meiner diagnose, drogeninduzierte psychose noch die "wundervolle" diagnose, schitzophrenie dazu gedichtet.
obwohl das "nur" nebenwirkungen waren!

ich fühle mich jetzt erleichtert. ich spinne nicht. ich bin ein ganz normaler mensch der einfach keine drogen verträgt.

in einem anderen zeitalter wäre ich hoch angesehen gewesen, da ich sehend bin und viele dinge in meiner psychose vorrausgesagt habe. (die sich bewahrheitet haben wohl bemerkt)
in indien hätte man mir auf die schulter geklopft und gesagt, du bist eine phantastische frau! mach weiter so!
leider lebe ich hier in deutschland.
in der psychiartrien nur die gesellschaft vor den verrückten bewahrt. mehr nicht!

bei meinem 2. aufenthalt in der geschlossenen abteilung,
hochgradig psychotisch, sehnte ich mich nach liebe, wärme, verständnis.
für mich der schnellste weg das zu erreichen, war, mich nackt auszuziehen.
darauf hin haben sie mich ans bett gefesselt. 5 mann haben mindestens 15 minuten dafür gebraucht, mir meine geliebten armbänder und armreifen zu entreißen. 15 minuten und 5 mann!
sie haben sie einfach abgeschnitten!
14 stunden habe ich nicht verstanden warum ich mich nicht bewegen kann! niemand versuchte auch nur annähernd mir in meiner psychose behilflich zu sein!

bis auf meine mitpatienten!
in der nacht kam ein junger typ heimlich zu mir unters bett. er redete mit mir.
er war einfühlsam und sagte mir: verhalte dich ganz ruhig und mucksmäuschen still. dann denken die das es dir gut geht! und dann lassen sie dich vom bett. ich warte auf dich und helfe dir dann!
das ist in mein bewusstsein durchgedrungen!
er hat mich gerettet mit seinen 22 jahren.
(wir haben heute noch kontakt)

nein. ich bin nicht schizophren!
ich bin sensiebel auf allen ebenen!

wie kann ein ort der eigentlich größt möglichen schutz bieten soll
der kälteste, hässlichste ort der welt sein?
wie kann es sein das pfleger einen anschreien?
weil man gerne leute umarmt?
wie kann es sein das das einzige was wirklich heilsam ist (die liebe), nicht zugelassen wird an einem solchen ort?
wie kann es sein das medikamente bevorzugt werden vor therapeutischen, einfühlsamen gesprächen?

nein! ich gehe nie wieder in ein krankenhaus!
und ich bin auch nicht schizo!

jetzt auf meiner kleinen dosis 2,8mg olanzapin bin ich endlich wieder fähig mutter zu sein!
olanzapin ist menschen unwürdig! es ist körperverletzung!

nein. meine geschichte ist ein klax zu dem was andere erleben mussten oder müssen.
ich bin jeden tag dankbar für dieses forum und dem peter lehmann.

ich werde noch über 1 jahr brauchen bis ich auf 0 bin.
aber ich bin wieder eine mama! und wieder die frau eines wunderbaren mannes!

danke fürs lesen.

alles liebe
live
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von Lillian » Freitag, 12.01.18, 15:13

Hallo Live-Slow,

ich war auch in der geschlossenen Psychiatrie vor einigen Jahren für 6 Monate wegen Depressionen.
Dort habe ich miterleben müssen, wie sich eine Bettnachbarin auf der Toilette das Leben genommen hat, indem sie sich eine Tüte über den Kopf gestülpt hat. Die Psychiater haben anschließend abgestritten, dass meine Bettnachbarin gestorben ist, es sei nur ein Selbstmordversuch gewesen. Aber ich weis, dass sie tot ist, weil ich ja dabei gewesen bin und die Reanimationsversuche hautnah miterlebt habe, weil ich mich unter der Bettdecke versteckt hatte.

Nur wegen diesem Erlebnis bekam ich damals Olanzapin, weil die Psychiater mich quasi "mundtot" machen wollten und ich das Erlebte so schnell wie möglich vergessen sollte!!

LG
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Viele Antidepressiva genommen und wieder abgesetzt, wirkungslos oder zu viele Nebenwirkungen!

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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Samstag, 13.01.18, 0:22

hallo lillian,

das ist absolut furchtbar!
mir fehlen die worte!

psychiartrie wie wir sie kennen gehört abgeschafft!

alles liebe
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Dienstag, 16.01.18, 18:16

hallo,

ich habe die such funktion benutzt. leider nicht mit dem gewünschten ergebnis.

wie "hoch" ist denn die letzte dosis vor 0 ca?
irgendwann is ja auch die wasserlösemethode an ihren grenzen.

vielen dank,

liebe grüße
live
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von padma » Dienstag, 16.01.18, 18:34

liebe Live, :)

dein Bericht oben, hat mich erschüttert. :hug: Es ist so schlimm, dass es solche Zustände gibt und vermutlich sind sie leider nicht so selten.
wie "hoch" ist denn die letzte dosis vor 0 ca?
Die allgemeine Antwort ist, dass eine 0 vor dem Komma sein sollte. Bei welcher genauen Dosis man den Absprung wagen kann, hängt vom individuellen Verlauf ab. (Ich werde vermutlich bis auf 0,05 mg runter dosieren müssen :( )
irgendwann is ja auch die wasserlösemethode an ihren grenzen.
Mit der Wasserlösemethode kannst du eine beliebig kleine Meng herstellen. Du brauchst nur die Menge an Wasser erhöhen, in die du deine Tablette gibst.

liebe Grüsse,
padma
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Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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27.12.2017: 0,425 mg es wird weiter ge :schnecke: t


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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von LinLina » Dienstag, 16.01.18, 18:35

Hallo live :-)

Wie hoch die letzte Dosis etwa sein sollte, kann man pauschal nicht sagen.

Bei Olanzapin würde ich glaube ich mindestens bis 0,1 mg runter reduzieren. Ich selbst werde mindestens bis 0,05 mg runter gehen, vielleicht noch niedriger.

Es kommt aber auch darauf an, wie man auf die Schritte vorher reagiert. Der letzte Schritt sollte möglichst nicht größer sein als die Schritte davor, insgesamt gesehen.

Die Wasserlösemethode stößt dabei nicht an ihre Grenzen, man kann einfach die Wassermenge erhöhen, dann hat meine eine höhere Verdünnung. Mit der Wasserlösemethode kann man theoretisch noch viel weiter runter gehen.

Liebe Grüße
Lina

edit: Überschnitten mit padma :-)
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Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 komplett abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 27.12.2017: 0.25 mg Mirtazapin

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