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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 08.11.17, 20:48

Hallihallo :),

kurz eingestreut ein Kompromissvorschlag:

Von der Firma Jacobs gibt´s immer noch den Kaffee mit halber Koffeinmenge, Jacobs Krönung Balance.
Vielleicht wäre das eine Alternative?
Gibt es in gut sortierten großen Supermärkten oder online.
https://www.jacobskaffee.de/jacobs-kaff ... g-balance/

Grüße
Jamie
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von inandout » Samstag, 11.11.17, 10:36

Hallo Jamie,

danke :) Ich mische im Moment einfach Hälfte Hälfte koffeinfreien und normalen, so gehts ja auch. Ich werde das weiter mehr nach Gefühl machen. Wenn man alles abmisst oder nur vom Kopf her macht, dann macht das Leben auch keinen Spass mehr. Tja, die Kaffeesorgen ;)

Viele Grüße,

inandout
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von Murmeline » Samstag, 11.11.17, 12:45

Hallöchen!

Ich vertrage aktuell keine Kaffee. Ich hab mir Malzkaffee organisiert und leiste mir wöchentlich einen kleinen Tetrapack Haselnussmilch. Eine für mich großartige Kombination, die mir hilft, das Koffein nicht so doll zu vermissen.

Murmeline mit Grüßen
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von inandout » Samstag, 18.11.17, 20:46

Hallihallo,

ich melde mich mal wieder zurück. Ich bin immer noch auf den 61,5 mg und einigermaßen stabil, Schlaf mal schlechter mal besser, aber fühlt sich im Griff an; kann nur nochmal sagen, wie toll das ist, bei Fragen und Problemen mit der Dosis nicht mehr zum Arzt zu rennen (und gefährliche Ratschläge zu bekommen), sondern euch hier zu haben. Danke!!

Da ich jetzt wieder ab und zu morgens wenn ich mein NL nehme unterwegs sein muss, stellt sich mir für die Wasserlösemethode die Frage:

was haltet ihr von portionieren und im Kühlschrank aufbewaren oder sogar einfrieren? Dann könnte man aus einer Tablette viel mehr rausholen und müsste nicht soviel ins Abwasser schütten (was ich sowieso keine schöne Vorstellung finde, potentielles Trinkwasser mit dem Zeug zu belasten) und sich morgens einfach ein Fläschen mitnehmen.

Viele Grüße,

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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von padma » Samstag, 18.11.17, 22:31

hallo Inandout, :)

danke dir für dein Lob fürs Forum. :D

Wir empfehlen wegen des Verkeimungsrisikos die Tablettenlösung im Kühlschrank nicht länger als 24 Stunden aufzubewahren.

Bzgl. des Abwassers mache ich es so, dass ich 2 Stück Haushaltspapier zusammenknäule und die Restlösung vorsichtig reingiesse und das dann in Müll werfe.

liebe Grüsse,
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von inandout » Sonntag, 19.11.17, 16:37

Hallo padma und alle,

danke! Mit einfrieren wäre die lösung aber vielleicht länger haltbar?

LG,

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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von padma » Montag, 20.11.17, 18:46

hallo Inandout, :)

mit Einfrieren haben wir keine Erfahrung. Da würde ich zunächst den Hersteller fragen (der aber vermutlich ein solches Vorgehen ablehnen wird)

Mir wäre es zu riskant.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von inandout » Montag, 20.11.17, 21:22

Hallo padma et all,

das werde ich mal versuchen herauszufinden, das kriegt man mit sicherheit auch ohne den hersteller raus. Z.B. ob es nicht auch sonst üblich ist, Medikamente einzufrieren, z.B. bei Transporten auf andere Kontinente oder ähnliches. Habe auch einen Chemiker im Kopf, den ich mal fragen könnte. Sorgen würde ich mir nämlich dabei nicht so sehr wegen Keimen, sondern wegen Wirkungsverlust machen. Mal sehen.

Liebe Grüße,

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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von Jamie » Montag, 20.11.17, 23:14

Hi inandout, :)

also Einfrieren sehe ich sehr skeptisch.
Einige Medikamente sind sehr thermolabil; kein einziges, das ich kenne, darf eingefroren werden (von denen, die im Kühlschrank lagern wie zB Impfungen oder Immunmodulatoren).
Ich würde mir Sorgen machen, ob Einfrieren den Wirkstoff zerstört, instabil macht oder zu Wirkverlust führt.
Ob ein Chemiker das beurteilen kann, ist fraglich, denn im Prinzip müsste dazu überhaupt erst mal geforscht worden sein. Die Schmelzpunkte der Stoffe sind meist bekannt, aber ob Minusgrade sie zerstören, ist keine standardisierte Prüfung und wird daher vermutlich nicht getestet.
das werde ich mal versuchen herauszufinden, das kriegt man mit sicherheit auch ohne den hersteller raus. Z.B. ob es nicht auch sonst üblich ist, Medikamente einzufrieren, z.B. bei Transporten auf andere Kontinente oder ähnliches
Medikamente, die so empfindlich sind, wie zB Impfseren, werden normalerweise nicht über Kontinente transportiert und wenn, dann auch höchstens gekühlt (aber nicht on the rocks :wink: ).
Die Hersteller werden immer versuchen irgendwo in Timbuktu lieber ein kleines Labor zu aquirieren, das zB dringend benötigte Impfstoffe selbst herstellen kann, ehe sie so ein kostspieliges und fehleranfälliges Verfahren wie "einmal um die halbe Welt schippern" in Kauf nehmen.

Viele Grüße
Jamie
Zuletzt geändert von Jamie am Montag, 20.11.17, 23:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von inandout » Dienstag, 21.11.17, 10:13

Vielen Dank Jamie,

ungefähr ähnliches hatte ich gestern durch ein bisschen Recherche auch schon herausgefunden, sprich die meisten Medikamente dürfen nicht eingefroren werden, so jedenfalls der Hinweis der Hersteller. Und wenn gar nicht erforscht wurde, was durch Einfrieren chemisch passiert, ist das natürlich ein Problem. Ganz gebe ich es noch nicht auf, aber sieht im Moment eher schlecht aus.

Schade, ich sah mich schon kleine, bittere Eiswürfeldrops lutschen ;)

Viele Grüße,

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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von inandout » Donnerstag, 11.01.18, 21:39

Hallo an alle,

schreibe mal wieder aktuell, habe die aktuellsten Symptome in die Signatur gepackt. Was meint ihr zu Zwangsgedanken, die schon so lange anhalten (deren Inhalt ich nicht mal hier sagen will), ich hatte ja nach dem letzten Absetzschritt wieder erhöht schon vor allem deswegen, und nun bin ich schon über zwei Monate auf dieser Dosis. Würdet ihr da noch höher gehen erst einmal? Eigentlich sollen NL ja nicht gegen Zwangsgedanken helfen, im Gegenteil. Oder mit Therapie und Selbsthilfe weiter daran arbeiten und die Dosis so lassen? Ich glaube ja, wenn ich jetzt erhöhe, weiß ich gar nicht was für eine Wirkung eintritt.

Liebe Grüße,

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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 12.01.18, 10:20

Hallo inandout,

leider kann dir niemand genau sagen, wie du auf eine Dosiserhöhung reagierst aber wenn die Zwangsgedanken beim Absetzen erst so schlimm geworden sind, kann da durchaus ein Zusammenhang bestehen.Dann wäre es möglich, dass du von einer leichten Erhöhung profitieren könntest.

Wenn es sich bei dem Problem um eine Absetzerscheinung handelt, hat es ja einen körperlichen Ursprung und wird durch Psychotherapie nicht verschwinden, allerdings kannst du sicher therapeutisch lernen, mit den Gedanken umzugehen und auch sie besser zu verarbeiten, sodass sie vielleicht ihren Schrecken verlieren.

Ob du medikamentös eingreift liegt wohl in erster Linie daran, wie aushaltbar diese Gedanken für dich sind.
Natürlich kann es auch im Blödesten Fall sein, dass diese Gedanken nichts mit dem Absetzen zu tun haben und die Dosiserhöhung gar nichts bringt.

LG Ute
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von inandout » Donnerstag, 18.01.18, 15:40

Hallo,

bin leider verzweifelt genug, es mit irgendwas zum Einschlafen zu versuchen. Gestern habe ich 1 mg Tavor genommen, heute hat mir mein Arzt noch Opipram zum Ausprobieren aufgeschrieben. Es fühlt sich echt mies an, wenn man eigentlich von allem runterkommen will, aber ich weiß mir nicht zu helfen. Ohne Schlaf werden meine Zwangsvorstellungen schlimmer, und ich habe ja schon soviel getan wie Meditation, Sport usw.

Zu hause Tabletten zu nehmen ist immer noch besser als in der Klinik zu landen denke ich mir. Erwarte natürlich keine Tips zur Einnahme von euch, dafür ist das Forum nicht da, aber wollte euch die Möglichkeit geben zu kommentieren :(

Liebe Grüße,

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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von padma » Donnerstag, 18.01.18, 17:58

hallo Inandout, :)

das tut mir leid zu hören, dass du weiterhin diese Symptomatik hast.
Schlaf ist wirklich wichtig und Tavor ist natürlich nur als Notfallmedikament möglich.

Möchtest du es zunächst nicht mit einer leichten Erhöhung von Amisulprid versuchen?
Das Problem ist, dass Zwangsgedanken sowohl eine NW von NL viewtopic.php?f=6&t=12752, als auch ein Absetzsymptom sein können.

Sind sie erst seit dem Absetzen aufgetreten?
Kennst du unseren thread zu Zwangsgedanken? viewtopic.php?f=50&t=10801

Opipramol kann selbst Angst- und Erregungszustände auslösen.

liebe Grüsse,
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von inandout » Donnerstag, 18.01.18, 20:06

Hallo padma,

vielen dank! Sie sind nicht erst seit dem (weiteren) Absetzen aufgetreten, also seit ich hier im Forum begleitet absetze. Das erste mal sind sie 2015 aufgetreten, da hatte ich dummerweise Drogen genommen. Und die gedanken haben sicher etwas mit meinem leben zu tun, zumindest von der entstehung her, das denke ich doch. Letztes Jahr hatte ich keine guten Erfahrungen damit gemacht, Amisulprid zu erhöhen, aber gut, vielleicht würde es mit einer nur leichten Erhöhung funktionieren. Habe aber eher Angst davor, dass sich Gedanken dann verfestigen und man nicht mehr so beweglich darauf reagieren kann.

Den Thread habe ich auch gelesen, Ablenkung und sowas mache ich natürlich, und versuche mich auch auf das zu konzentrieren, was noch spass macht. Aber ich bin eben auch ein Denker, das ist das Problem, ich komm nicht so leich aus meinem Kopf raus. Man müsste sein Hirn einfach re-setten können ;)

Natur wäre super, davon schreiben ja manche, ist aber nicht so leicht erreichbar für mich in der großen Stadt.

Für den Schlaf weiß ich es einfach noch nicht. Will ja eigentlich nix neues einnehmen, aber mit tavor muss man ja sehr vorsichtig sein.

Liebe Grüße,

inandout
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von padma » Samstag, 20.01.18, 18:03

hallo Inandout, :)
Letztes Jahr hatte ich keine guten Erfahrungen damit gemacht, Amisulprid zu erhöhen, aber gut, vielleicht würde es mit einer nur leichten Erhöhung funktionieren. Habe aber eher Angst davor, dass sich Gedanken dann verfestigen und man nicht mehr so beweglich darauf reagieren kann.
Das ist natürlich ein wichtiger Aspekt. Dann würde ich es auch höchstens minimal erhöhen.

I.d.R. ist es besser, das Medikament, das man reduziert wieder leicht zu erhöhen, als ein weiteres hinzu zu nehmen.
Das erste mal sind sie 2015 aufgetreten, da hatte ich dummerweise Drogen genommen. Und die gedanken haben sicher etwas mit meinem leben zu tun, zumindest von der entstehung her, das denke ich doch.
Dann sind sie damals substanzinduziert aufgetreten. Dass diese Gedanken an sich etwas mit deiner Lebensgeschichte zu tun haben, ist gut möglich. Dass sie sich als Zwangsgedanken festsetzen kann jedoch substanz- bzw. absetzinduziert sein.

Entzugssymptome machen sich ja gerne an Schwachstellen fest und können ursprüngliche Symptome massiv verstärken (Rebound)

liebe Grüsse,
padma
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von inandout » Samstag, 20.01.18, 22:39

Hallo padma,

vielen Dank für deine Antwort!
ich hatte damals bei der Entstehung nicht richtig auf den Gedanken reagiert, soviel habe ich jetzt jedenfalls zu Zwangsgedanken gelesen. Statt den Gedanken wie andere Gedanken kommen und gehen zu lassen und zu ignorieren, hat er mich in Panik versetzt, und statt dass ihn jemand relativiert hätte, haben die "Profis" es noch schlimmer gemacht und meine Angst bestärkt.

Wäre ich damals schon anders damit umgegangen (so wie die Forschung sagt: Vom Inhalt her haben auch "normale" Menschen Zwangsgedanken, sie sind aber in der Lage, diese zu ignorieren, ihnen keine weitere Beachtung zu schenken, weswegen sie sich nicht als Zwangsgedanken verfestigen) und hätte hilfreichere Antworten bekommen, dann hätte sich das glaube ich gar nicht erst so ausgeweitet. Jetzt muss ich mit dem umgehen was da ist.

Psychiatrie und leider auch viel Psychotherapie sind meiner Meinung nach leider ein sich selbst erhaltendes System, in dem viele Probleme geschaffen werden, die dann wieder behandelt werden müssen.

Ich will so fit bleiben, dass ich darüber wenigstens irgendwann schreiben kann.

Mit meiner Lebensgeschichte haben die Gedanken natürlich trotzdem zu tun -- aber zu meiner Lebensgeschichte gehört ja auch ne Menge Psychotherapie.

Solange ich schlafen kann, gehts auch einigermaßen.

Liebe Grüße,

inandout
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von inandout » Montag, 05.02.18, 8:32

Guten Morgen!

Nun habe ich eine zeitlang Benzos genommen (wie in der Signatur), weil ich einfach mal wieder schlafen wollte, was mit ihnen auch geklappt hat. An Symptomen vorher, die noch zusätzliche zu meinen aufdringlichen Gedanken dazu gekommen sind: Nervenbrennen, besonders in den Füßen und Händen. Tja, jetzt, wo ich die Benzos wieder fast aufgehört habe (ab heute nacht ist Schluss), sind die Symptome praktisch genau wie vorher, besonders das Nervenbrennen, war ja auch nicht anders zu erwarten. Ich hatte mir also eine Pause verschafft, fühle mich jetzt aber keinen Schritt weiter.

Muss auch sagen: wenn es etwas gäbe zum Schlafen, was mir regelmäßig helfen würde, würde ich das wahrscheinlich nehmen, aber eben nicht NL oder Benzos. Ich habe einen Freund, der keine Diagnosen hat und regelmäßig kifft und viel Alkohol trinkt und sich damit reguliert. Dem geht es besser als mir. Keine Sorge, das kommt für mich nicht in Frage, bei mir individuell weiß ich um die negativen Konsequenzen. Aber wenn es z.B. in Deutschland das Cannabis ohne THC geben würde und ich damit pennen könnte, würde ich das ausprobieren und meinetwegen auch in eine Abhängigkeit gehen. Dann wäre ich halt abhängig, bin ja auch davon abhängig, dass das Internet funktioniert, dass es Essen gibt usw.. Was ich meine ist, das Leben ist eh schon schwer auszuhalten, und viele schaffen das nicht ohne Stoffe.

Gestern dann wieder zeitig nach Hause, während dieser Freund noch weiter in den Abend gezogen ist und Menschen um sich hat, während ich wegen dem Schlafen ganz doll aufpasse und mir solche Vergnügen nicht erlaube. Das ist ein sehr eingeschränktes Leben.

Ich fühle mich gerade nur noch als Symptombündel und der Schlafmangel macht mich fertig. Erwarte jetzt keine tollen Tips von euch, habe ja schon viel ausprobiert und mache auch mit dem weiter, was wenigstens etwas hilft. Wanns weitergehen kann mit der Reduktion vom NL sehe ich grad auch nicht. Heute also sehr pessimistisch.

Liebe Grüße,

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Beitrag von padma » Montag, 05.02.18, 18:26

hallo Inandout, :)
Nun habe ich eine zeitlang Benzos genommen (wie in der Signatur), weil ich einfach mal wieder schlafen wollte, was mit ihnen auch geklappt hat.
Ich hoffe, diese Auszeit mit Schlaf hat dir gut getan.
Jetzt ist es vom Einnahmezeitraum her, wirklich wichtig, damit wieder aufzuhören.
Aber wenn es z.B. in Deutschland das Cannabis ohne THC geben würde und ich damit pennen könnte, würde ich das ausprobieren und meinetwegen auch in eine Abhängigkeit gehen.
CBD ist ja legal erhältlich und ohne THC. Allerdings erhöht es denn Spiegel von manchen Psychopharmaka.
Wir sammeln hier Erfahrungen zu CBD viewtopic.php?f=4&t=12822
Wanns weitergehen kann mit der Reduktion vom NL sehe ich grad auch nicht.
Vielleicht brauchst du jetzt wirklich erstmal eine längere Pause.

liebe Grüsse,
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Beitrag von inandout » Montag, 05.02.18, 22:37

Vielen Dank padma,

dass es auch auf so Trübes eine Antwort gibt :) Mit wenigen Tropfen CBD-ÖL hatte ich es schon mal probiert, aber habe mir den thread jetzt auch durchgelesen mit den Neuerungen aus 2017. Werde vielleicht auch in der Schweiz dann höher dosiert bestellen.

Naja, mir kommts schon ganz klar so vor: ein neues "Wundermittel", die ganzen Präparate aus Cannabis. Aber ist einen Versuch wert (noch lieber wäre mir das zum Rauchen, mit reinen Sorten bei denen das THC runter gezüchtet ist).

Offen rangehen wohl.

Liebe Grüße,

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