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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

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Arianrhod
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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 28.09.17, 11:43

Jamie hat geschrieben:Hallo Lolina, :)

die Menschen sind so verschieden wie jede Schneeflocke auf dieser Welt ein einzigartiges Unikat ist.
Also für mich klingt ein Job mit häufigen Hotelaufenthalten schrecklich, aber das ist nur mein Empfinden.
Vielleicht ist das ja gerade etwas, was du reizvoll oder interessant findest?

Ich kann von mir berichten, dass ich seelische Stabilität von einem stabilen Umfeld beziehe und dazu gehören untrennbar meine eigenen vier Wände; das ist meine sichere Burg, mein Rückzugsort, meine (auch seelische) Heimat. Ich bin kreuzunglücklich, wenn ich nicht daheim sein kann, deswegen würde ich niemals einem solchen Job zustimmen, aber das ist wie gesagt nur mein Gefühl dazu, du hast vielleicht völlig andere Bedürfnisse und Ansprüche?

Ich würde das an deiner Stelle einfach mal in Ruhe durch- und bedenken. :group:

Grüße
Jamie
Dieser Schneeflockenvergleich ist wunderschön. Es gibt verschiedene, es gibt aber auch Schneeflocken, die nur eine Nuance abweichen, so dass man den Unterschied kaum sieht und dennoch sind sie nicht gleich....

Ich persönlich würde lieber 10mal im Hotel übernachten als einmal vor einer Klasse stehen.... :wink:

Als Lehrer braucht man was, dass nennt sich "gestreute Aufmerksamkeit" , bedeutet du erkläst deinen Stoff, hast Mehmed im Auge, der gerade rechnet, nimmst Ulla wahr, die sich wie verrückt meldet, weil sie aich rechnen möchte, siehst aber gleichzeitig Jan, der unter der Bank mit seinem Smartphone rumtüddelt und solltest auch dein Augenmerk auf Lisa und Ceylan richten, die Natascha Schimpfworte zuflüstern - das Mädel ist schon rot im Gesicht und wird gleich explodieren; Luka und Carlo unterhalten sich derweil leise übers Wochenende, Nathalie hat nicht gefrühstückt und versucht das unauffällig nachzuholen, Boris hat keine Arbeitsmaterialien dabei, die Arme verschränkt nd die Augen demonstrativ geschlossen, während
mindestens fünf Schüler gespannt warten, was du dagegen tun wirst, Anna fehlt schon das dritte Mal in dieser Woche , und du überlgest, ob du der Klassenlehrerin Bescheid sagen sollst bzw. ob du das Klassenbuch abgleichst, ob das in den anderen Fächern ach so ist - wo ist das Klassenbuch überhaupt, Elif hat Klassenbuchdienst, doch sie jetzt zu fragen, würde den Unterricht stören; weshalb muss der Hausmeister ausgerechnet in deiner Stunde den Bohrer benutzen?, Mehmed kommt nicht weiter und Ulla schnippst, Boris macht Grunzgeräusche..... die anderen versuchen, Mathematik mitzubekommen....wann klingelt es?....nein, es klopft, es sind Friederike und Anna, die an der Theater- AG teilnehmen und für die Probe befreit waren (warum sagt dir das keiner vorher?) , leider schaffen sie es nicht, leise und unauffällig auf ihre Platz zu gehen, da rücken Stühle, die Tasche poltert zu Boden, "Peng" macht Boris und da kreischt die von ihren Mitschülerinnen geplagte Natascha endgültig los.....Elif meldet sich und beschwert sich, dass sie nicht lernen kann, wenn du nicht endgültig für Ruhe sorgst....Ulla beschwert sich gleich mit, dass sie bei dir nieeee drankommt
....

wie gesagt, nicht gerade einne reizabgeschirmte Umgebung. Je "nerdiger" der Job, desto besser für die meine Psyche, würde ich sagen.

liebe Grüße Arian
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2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
viewtopic.php?f=51&t=10634&p=120447#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von Katja » Donnerstag, 28.09.17, 14:37

Liebe Arian,
Arianrhod hat geschrieben: Ich persönlich würde lieber 10mal im Hotel übernachten als einmal vor einer Klasse stehen.... :wink:

Als Lehrer braucht man was, dass nennt sich "gestreute Aufmerksamkeit" , [...]

wie gesagt, nicht gerade einne reizabgeschirmte Umgebung. Je "nerdiger" der Job, desto besser für die meine Psyche, würde ich sagen.
eine herrliche Geschichte zur gestreuten Aufmerksamkeit! Da kann man sich ja bildlich vorstellen, wie anstrengend das Lehrerdasein ist. Es stimmt, Reizüberflutung gehört am meisten vermieden zur Psychose-Prophylaxe. Wie lange hat du denn so als Lehrerin gearbeitet?

Bei all den Jobs habe ich die Freundin meiner Mutter im Kopf, die mir statt eines nerdigen Jobs einem Gärtnerjob empfohlen hat. Wie bekomme ich es bloß aus meinem Kopf, dass ich mit einem anderen Job nicht psychisch gesund sein kann?

Heute bin ich wieder total unmotiviert für meine Abschlussprüfung zu lernen und hab stattdessen die nächsten Reduktionsschritte geplant - das hat Spaß gemacht ;)
Ich weiß, dass die jetzt erst mal teilweise zu groß erscheinen, aber ich kann die später ja immer noch anpassen. Es wäre ja nur toll, im Januar echt schon so weit reduziert zu haben!

Liebe Grüße
Lolina
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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 28.09.17, 21:40

Liebe Lolina,
wenn du vor einem Rechner genauso reizabgeschirmt bist wie mit einer Schaufel, ist doch alles gut. :)
Lolina hat geschrieben:ine herrliche Geschichte zur gestreuten Aufmerksamkeit! Da kann man sich ja bildlich vorstellen, wie anstrengend das Lehrerdasein ist. Es stimmt, Reizüberflutung gehört am meisten vermieden zur Psychose-Prophylaxe. Wie lange hat du denn so als Lehrerin gearbeitet?
Mit Pausen, Referendariat inbegriffen: 8 Jahre.
Wenn ich noch Nachhilfeiinstitute und Nachhilfe mit einrechne, wohl länger.
Ich war aber auch lange im Erziehungsurlaub, weil ich der Meinung war, dass ich mich am besten um mein Kind kümmern kann.

liebe Grüße Arian
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seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
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Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von Katja » Freitag, 29.09.17, 13:08

Liebe Arian,
Arianrhod hat geschrieben: wenn du vor einem Rechner genauso reizabgeschirmt bist wie mit einer Schaufel, ist doch alles gut. :)
danke, der Satz beruhigt mich etwas. :)
Arianrhod hat geschrieben: Mit Pausen, Referendariat inbegriffen: 8 Jahre.
Wenn ich noch Nachhilfeiinstitute und Nachhilfe mit einrechne, wohl länger.
Ich war aber auch lange im Erziehungsurlaub, weil ich der Meinung war, dass ich mich am besten um mein Kind kümmern kann.
8 Jahre ist eine lange Zeit. Hat es dir denn auch mal Spaß gemacht oder fandest du es immer anstrengend?

Ich bin heute wieder ohne jede Motivation und fühle mich wie eine leere Hülle. :zombie: Ich hab in einem Arztbrief nachgelesen, dass sie letzten Sommer meine Medikation von 10mg Olanzapin+200mg Amisulprid auf 5mg Olanzapin+400mg Amisulprid zur Antriebssteigerung geändert hatten - das hat ja super funktioniert. Ich bin so froh, wenn ich eines Tages die Medikamente wieder los bin! Na ja, ich reiß mich mal zusammen und koch etwas. Gleich muss ich auch noch zu meiner Psychotherapeutin, da habe ich wenigstens einen Grund das Haus zu verlassen.

Liebe Grüße
Lolina
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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von Katja » Freitag, 29.09.17, 17:56

Hallo zusammen,

wie schrecklich - ich habe gerade eine lange E-Mail von meinem Doktorarbeitsbetreuer bekommen und er meint, dass ich doch noch bis nächsten Februar (!!) an der Arbeit schreiben muss. Mein letzter Stand war, dass er nur noch Korrektur liest und ich nur noch die Abschlussprüfung machen muss. Das heißt jetzt, dass ich versuchen muss das Jobangebot um 3 Monate nach hinten zu verlegen :( Seit bald 7 Jahren bin ich am Promovieren, nimmt das denn nie ein Ende?
Vielleicht sollte ich die Doktorarbeit doch einfach abbrechen? Aber jetzt steckt da schon so viel Arbeit drin...

Liebe Grüße
Lolina
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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von padma » Samstag, 30.09.17, 21:14

liebe Lolina, :)

jetzt würde ich durchziehen. Du bist so kurz vor dem Abschluss.
Natürlich ist es frustrierend, dass es sich verlängert. :(
Aber das schaffst du auch noch voll.

liebe Grüsse,
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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von Katja » Dienstag, 03.10.17, 18:46

Hallo zusammen,

ich hoffe, ihr habt ein schönes verlängertes Wochenende.

Ich frage mich gerade, ob ich nach Absetzen von Olanzapin und Amisulprid 2,5mg Olanzapin als Bedarf bei Einschlafproblemen oder Reizüberflutung nehmen kann? Oder ist Olanzapin ungeeignet als Bedarfsmedikament?

Den Arbeitsbeginn habe ich jetzt vom 1.1. auf 1.4. verlegen können. Hoffentlich war das die richtige Entscheidung... Immerhin gibt mir das noch viel Zeit fürs Reduzieren vorher.

Liebe Grüße
Lolina
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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 04.10.17, 15:58

Hallo Lolina,

im Großen und Ganzen raten wir hier zumeist davon ab, Neuroleptika als Bedarfsmedikation zu nehmen. Bei NL und bei AD macht - wenn - dann zumeist eine regelmäßige Einnahme mehr Sinn, wobei man immer öfter liest, dass seitens der Ärzteschaft NL als Bedarfsmedikation eingesetzt werden.

Es gibt aber vermutlich auch individuelle Entscheidungen von Betroffenen, die sagen, bei mir funktioniert das als Bedarf. Und es ist natürlich auch abzuwägen, ob man kurzfristig und niedrig dosiert etwas nimmt, bevor man zu sehr in eine Krise rutscht und das wiederum vielleicht auch ungewollte Behandlungen nach sich ziehen würde.

Hier in diesem Filmausschnitt berichtet z.B. ein Betroffener mit Diagnose Bipolar, wie er es handhabt:
viewtopic.php?f=15&t=11289
Infos zum ganzen Film gibt es hier: http://nichtallesschlucken.de/film/

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von Arianrhod » Mittwoch, 04.10.17, 20:59

Lolina hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich hoffe, ihr habt ein schönes verlängertes Wochenende.

Ich frage mich gerade, ob ich nach Absetzen von Olanzapin und Amisulprid 2,5mg Olanzapin als Bedarf bei Einschlafproblemen oder Reizüberflutung nehmen kann? Oder ist Olanzapin ungeeignet als Bedarfsmedikament?

Den Arbeitsbeginn habe ich jetzt vom 1.1. auf 1.4. verlegen können. Hoffentlich war das die richtige Entscheidung... Immerhin gibt mir das noch viel Zeit fürs Reduzieren vorher.

Liebe Grüße
Lolina
Hallo Lolina, so viel ich weiss, kannst du niederpotente NL wie Promethazin als Bedarf nehmen, Olanzapin und Amisulprid müssen einen Spiegel aufbauen und sind daher ungeeignet.
Ich verstehe jetzt "Bedarf" so, dass du sie ab und an mal nehmen willst, wenn du beispielsweise nicht schlafen kannst.
Ein anderer Weg ist die "Intervalltherapie". Hier verzichtest du auf eine Langzeiteinnahme , nimmst das Medikament aber bei Bedarf über wenige Tage oder Wochen regelmäßig und schleichst dann wieder aus. Sofern man sich selbst gut kennt und weiss "wann es wieder los geht" ist das empfehlenswerter als diese jahrelange Prophylaxe.
Wird leider nicht von vielen Psychiatern unterstützt. So viel Selbstverantwortung trauen sie psychotischen Patienten nicht zu.

liebe Grüße Arian
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wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


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Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
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Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von Katja » Mittwoch, 04.10.17, 21:47

Hallo ihr zwei,

danke euch für die Antworten.
Arianrhod hat geschrieben: so viel ich weiss, kannst du niederpotente NL wie Promethazin als Bedarf nehmen, Olanzapin und Amisulprid müssen einen Spiegel aufbauen und sind daher ungeeignet.
Ich verstehe jetzt "Bedarf" so, dass du sie ab und an mal nehmen willst, wenn du beispielsweise nicht schlafen kannst.
Ja, so hatte ich das gemeint, aber dann weiß ich ja jetzt schon mal, dass das nicht geht.
Arianrhod hat geschrieben: Ein anderer Weg ist die "Intervalltherapie". Hier verzichtest du auf eine Langzeiteinnahme , nimmst das Medikament aber bei Bedarf über wenige Tage oder Wochen regelmäßig und schleichst dann wieder aus. Sofern man sich selbst gut kennt und weiss "wann es wieder los geht" ist das empfehlenswerter als diese jahrelange Prophylaxe.
Wird leider nicht von vielen Psychiatern unterstützt. So viel Selbstverantwortung trauen sie psychotischen Patienten nicht zu.
Das klingt natürlich gut. Mal sehen, ob ich mir irgendwann mal zutraue mich selbst so gut zu kennen - leider ist es ja noch eine Weile hin, bis ich abgesetzt habe und zu so einer Intervalltherapie käme. Bin gespannt, was mein Psychiater dazu sagen wird.
In zwei Wochen habe ich wieder einen Termin. :)

Liebe Grüße
Lolina
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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von Katja » Samstag, 07.10.17, 12:57

Hallo zusammen,

ich schreibe jetzt mal nur zwecks Tagebuchfunktion. Ich habe von Donnerstag auf Freitag erstmals wieder Einschlafprobleme gehabt, hatte das Gefühl, dass ich fast gar nicht die Nacht geschlafen habe, und große Angst vor den Frühwarnzeichen einer neuen Psychose. Gestern ging es mir dann auch nicht so gut, ich war unausgeschlafen und hatte starke Kopfschmerzen. Heute fühle ich mich nach einer recht guten Nacht (wobei ich glaube, dass ich nicht durchgeschlafen habe) wieder besser gelaunt und entspannt. Mein neuer Arbeitsvertrag mit dem Startdatum 1.4. ist angekommen und mein Prof hat mir auch eine nette Email geschrieben. Heute kommen Freunde aus dem Studium zu Besuch, das wird wieder eine Herausforderung mit meiner Spracharmut...

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße
Lolina
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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 07.10.17, 19:12

Liebe Lolina, du machst das toll, einfach nur ein schöner Gruß aus dem hohen Norden.
liebe Grüße Arianrhod :)
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Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von Katja » Sonntag, 08.10.17, 15:29

Liebe Arian,

danke schön noch für den kurzen Gruß, hab mich gestern sehr drüber gefreut :)
Ich glaube, meine Small-Talk-Unfähigkeit ist niemandem außer mir selbst aufgefallen. Leider kann ich die Treffen so nie richtig genießen, hoffentlich ändert das sich mir der Medikamententreduktion noch. Letzte Nacht ging das Treffen lang und ich konnte auch erst mit Baldrian nach 4 Uhr einschlafen - ab jetzt gebe ich wieder mehr auf ausreichend Schlaf acht.

Lieben Gruß
Lolina
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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von Murmeline » Montag, 09.10.17, 9:06

Hallo Lolina!
Ich glaube, meine Small-Talk-Unfähigkeit ist niemandem außer mir selbst aufgefallen.
Erfahrungsgemäß würde ich da zustimmen. Andere sind oft viel weniger irritiert, als man glaubt. Und schau mal zurück auf das Bewerbungsgespräch, da lief ja auch alles so, dass man Dir einen Job angeboten und jetzt auch einem verspäteten Beginn zugestimmt hat. Also, die können Dich nicht komplett komisch finden! :whistle:
Leider kann ich die Treffen so nie richtig genießen, hoffentlich ändert das sich mir der Medikamententreduktion noch.
Ich wurde mit der Reduktion von Seroquel wieder wesentlich lockerer, aufnahmefähiger und konnte besser an sowas teilnehmen.

:pillowtalk:

Murmeline
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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von Katja » Montag, 09.10.17, 14:05

Hallo Murmeline,

danke für die aufmunternden Worte!
Murmeline hat geschrieben: Erfahrungsgemäß würde ich da zustimmen. Andere sind oft viel weniger irritiert, als man glaubt. Und schau mal zurück auf das Bewerbungsgespräch, da lief ja auch alles so, dass man Dir einen Job angeboten und jetzt auch einem verspäteten Beginn zugestimmt hat. Also, die können Dich nicht komplett komisch finden! :whistle:

Ja, ich hab auch zu meiner Psychotherapeutin gesagt, dass ich mir gar nicht vorstellen kann sympathisch zu wirken und sie meinte dann netterweise, dass sie mich auch nicht angenommen hätte, wenn sie mich nicht sympathisch gefunden hätte :) Irgendwie hat die Psychiatrie mein Selbstbewusstsein ruiniert und ich hoffe, dass es sich mit dem positiven Feedback langsam wieder aufbaut.
Murmeline hat geschrieben:Ich wurde mit der Reduktion von Seroquel wieder wesentlich lockerer, aufnahmefähiger und konnte besser an sowas teilnehmen.
Das klingt gut! Nächste Woche kann ich ja endlich das Olanzapin reduzieren, vielleicht hilft das ja dann.

Liebe Grüße
Lolina
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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von Katja » Dienstag, 17.10.17, 14:23

Hallo zusammen,

ich war grad beim Psychiater und habe mir das Rezept für Olanzapin 2,5mg + Olanzapin 5mg/ml abgeholt, die Tropfen gibt es allerdings nur noch bei einer Apotheke online zu bestellen. Leider muss ich jetzt also noch das Rezept einschicken und auf die Lieferung warten, bis ich frühestens Donnerstag Olanzapin reduzieren kann.

Er meinte auch, dass Olanzapin eigentlich nicht als Bedarfsmedikament geeignet ist, dass aber einige es bei Bedarf nehmen. Für eventuelle Einschlafprobleme hat er mir Zopiclon (Schlaftablette) verschrieben, aber auch klar gesagt, dass man davon bei mehrmaligen Gebrauch abhängig werden kann..

Ansonsten muss ich sagen, dass es mir stimmungsmäßig recht gut geht. Die Spracharmut und Anhedonie (Unfähigkeit Freude zu empfinden) sind zwar noch da, im Moment stört das mich aber vergleichsweise wenig.

Liebe Grüße an alle
Lolina

1. Nachtrag: Leider sind die Tropfen (Olanzapin 5mg/ml) auch online nicht mehr lieferbar. :( Jetzt muss ich überlegen, auf welche Dosis ich mit dem Tablettenteiler gehe - die Olanzapin 2,5mg Schmelztabletten, die ich habe, sind ja leider nicht in Wasser auflösbar.

2. Nachtrag: Ich hab mich entschieden zu vierteln, obwohl die 2,5 mg Schmelztabletten wirklich winzig dafür sind. Vielleicht bestelle ich mir noch eine Feinwaage.
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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von Katja » Donnerstag, 19.10.17, 10:50

Hallo zusammen,

jetzt hab ich gestern Abend einen Krümel Olanzapin weniger genommen (4,375mg statt 5mg) und konnte direkt die ganze Nacht nicht schlafen. :( Vielleicht auch, weil ich gleich ein Vorstellungsgespräch an einer Berufsschule habe und etwas nervös bin - ich weiß es nicht. Ich will aber auf keinen Fall für immer 5mg Olanzapin nehmen und über 12 Stunden täglich schlafen.

Ich habe extra noch eine 2. Tablette Baldrian mit 600mg genommen, das hat aber leider nicht geholfen.
Schlaftablette hatte ich leider keine im Haus, damit wäre mir die schlaflose Nacht sicher erspart geblieben.
Eine schlaflose Nacht geht ja mal, aber bei mehreren steigt ja das Psychose-Risiko... :(

Müde Grüße
Lolina
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Jamie
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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 19.10.17, 12:13

Hallo Lolina, :)

also das Berufsschulgespräch wäre für jeden stressig und aufregend.
Wie ist es denn gelaufen? Hoffentlich gut :fly: .

Es war kein idealer Zeitpunkt, direkt davor zu reduzieren.
Wenn du vorher nachfragst, könnten wir dich künftig vor sowas bewahren.

Es macht den Braten nicht fett, im Zweifel noch mal drei vier Tage zu warten, bevor man was ändert - wobei ich es natürlich verstehe, dass du schnell von den Tabletten weg willst.
Dieses "schnell weg wollen" begünstigt aber kopflose Aktionen und Panikhandlungen; das ist etwas, was man sich für´s Ausschleichen abgewöhnen sollte; spätestens wenn dich eine fette Erkältung erwischt und du eigentlich geplant hattest zu reduzieren, kannst du das knicken und mal locker zwei weitere Wochen draufschlagen - das ist das Leben :roll: .

Mein Vorschlag: Schaue, wie die nächste Nacht ist und wenn du wieder nur wenig oder gar nicht schläfst, gehe zurück auf die 5mg und lege eine Stabilisierungsphase ein. Und dann, wenn du erneut abdosierst, geh bitte auch nur max. 0,5mg runter; das ist sicherer.
Es ist auf jeden Fall alles zu unternehmen, um das Psychoserisiko zu senken; das sehe ich wie du.

Alles Gute
Jamie
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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von Katja » Donnerstag, 19.10.17, 13:33

Hallo Jamie,

danke für deine Antwort. :)

Das Gespräch war okay, schwer einzuschätzen. Es waren viele Fragen dabei wie "Warum genau diese Schule, warum ein Berufskolleg? Was ist der Erziehungsauftrag bei erwachsenen Schülern?" Darauf fiel mir die Antwort nicht leicht. Aber entweder heute um 17:30 Uhr klingelt das Handy und der Schulleiter ist mit einer positiven Nachricht dran oder nicht - dann soll es halt nicht sein.

Ja, das war wahrscheinlich wirklich nicht so clever, genau vor einem Bewerbungsgespräch zu reduzieren. Hoffentlich wird nächste Nacht wieder besser, sonst folge ich deinem Rat und gehe wieder hoch.

Liebe Grüße
Lolina
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Re: Olanzapin und Amisulprid absetzen

Beitrag von Katja » Sonntag, 22.10.17, 18:34

Hallo zusammen,

ich wollte nur kurz erzählen, dass mein Schlaf sich wieder gebessert hat. Die erste Nacht hab ich doch noch zusätzlich 2,5mg Olanzapin als Bedarf eingenommen, weil ich nicht gut einschlafen konnte, und dann die letzten drei Mal wie geplant nur 4,375mg Olanzapin. Ich schlafe und fühle mich jetzt wieder wie vorher. Leider also auch noch keine Besserung der Gefühlsverflachung oder der Freudlosigkeit (Anhedonie)...

Die Lehrerstelle habe ich übrigens nicht bekommen, das ist aber auch in Ordnung so.

Einen schönen Sonntagabend euch und liebe Grüße
Lolina
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