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Katja: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Auch für Antiepileptika (z.B. Lyrica/Pregabalin), Stimmungsstabilisierer und Stimulanzien
Flummi
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Flummi » Donnerstag, 01.02.18, 19:12

Hallo Katja,

das ist ja ganz schön viel auf einmal. Na dann, alles Gute!

Claudia
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Katja » Donnerstag, 01.02.18, 19:21

Hallo Claudia,

danke schön! Was macht deine Kohlenhydrate-arme Diät? Ich hab am 10.01.18 mit dem Intervallfasten angefangen, d.h. ich esse ab abends um 18 Uhr nichts mehr und dann erst wieder am nächsten Morgen ab 10 Uhr. Das soll sehr gesund sein (https://de.wikipedia.org/wiki/Intermittierendes_Fasten), allerdings verliert man da nicht viel Gewicht bei. Anfangs hatte ich immer Hunger vorm Schlafengehen, aber jetzt scheint mein Körper sich dran gewöhnt zu haben. Mal sehen, ob es eine Veränderung auf der Waage mit sich bringt...

Liebe Grüße
Katja
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Flummi » Donnerstag, 01.02.18, 19:33

Hallo Katja,

ich trau mir mit der kh-armen Diät zumindest irgendwann zu, nicht mehr zu rauchen. Irgendwann....
Damit sollte man eigentlich nicht zunehmen. Mein Mann raucht seit ner Woche nicht mehr. Sind gute Voraussetzungen, habe ich mir immer so gewünscht.
Mal schauen...

Liebe Grüße,
Claudia
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Katja » Donnerstag, 01.03.18, 10:18

Guten Morgen,

ich melde mich mal mit guten Neuigkeiten: Ich habe gestern meine Doktorarbeit abgegeben! :party2:
Jetzt muss ich noch in zwei Monaten die Abschlussprüfung machen, vor der ich leider auch ziemlich Bammel habe: Ich kann mir nämlich rein gar nichts mehr merken seit meiner Psychose. Früher hatte ich ein sehr gutes Gedächnis...

Vor einer Woche habe ich Olanzapin von 3,125mg auf 2,5mg reduziert. Davon merke ich mal wieder gar nichts. Konnte genauso gut einschlafen wie vorher (aber schlechter als damals mit 5mg). Bin seit ner guten Woche immer früh von alleine wach geworden, das war sehr ungewohnt im Vergleich zu meiner Hypersomnie vorher. Das lag aber daran, dass mein Gehirn ganz auf Endspurt bei der Doktorarbeit geschaltet hatte und ich erstaunlich motiviert war.

Am Montag war ich bei meinem Psychiater. Der fand es nicht gut, dass ich geplant habe, Amisulprid und Sertralin immer abwechselnd zu reduzieren. Er meinte, dann wüsste man nicht, von welchem eventuelle Absetzerscheinungen kommen. Das Intervallfasten fand er auch nicht so gut, aber ich mache es erst mal weiter. Hab zwar seit Mitte Januar erst ein Kilo abgenommen damit, aber immer noch besser als vorher die langsame stetige Gewichtszunahme...
Mein Psychiater meinte allerdings, dass ich beim Amisulprid einfach dann im letzten Schritt von 12,5 mg auf 0mg gehen kann. Da klingelten meine Alarmglocken nach den Erfahrungen im Forum hier. Finde ihn sonst aber sehr kompetent und er hätte auch sicher Verständnis, wenn ich langsamer auf 0mg reduzieren wollte.

Ansonsten habe ich tatsächlich das Gefühl, dass meine Spracharmut besser geworden ist. Mir fallen immer noch keine kreativen Themen in Gesprächen ein, aber es ist besser als noch vor einem Jahr.

Liebe Grüße
Katja
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von padma » Donnerstag, 01.03.18, 13:00

hallo Katja, :)

klasse, dass du deine Doktorarbeit fertig gestellt und abgegeben hast. :party2: Das mit deinen Einschränkungen ist wirklich eine super Leistung. Mein Respekt.
Der fand es nicht gut, dass ich geplant habe, Amisulprid und Sertralin immer abwechselnd zu reduzieren. Er meinte, dann wüsste man nicht, von welchem eventuelle Absetzerscheinungen kommen.
Die Abstände zwischen den einzelnen Reduktionen sollten eben gross genug sein, dass man Absetzsymptome ggfs. zuordnen kann. Da bist du teilweise schon etwas flott unterwegs.
Mein Psychiater meinte allerdings, dass ich beim Amisulprid einfach dann im letzten Schritt von 12,5 mg auf 0mg gehen kann. Da klingelten meine Alarmglocken nach den Erfahrungen im Forum hier.
Das würde ich auch nicht riskieren.

Schön zu hören, dass sich deine Spacharmut etwas gebessert hat. :D

liebe Grüsse,
padma
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Absetzverlauf:
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Flummi » Donnerstag, 01.03.18, 13:30

Hallo Katja,
schön, dass Du die Doktorarbeit abgegeben hast.
Freut mich sehr!

Liebe Grüße,
Claudia
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Gwen » Donnerstag, 01.03.18, 15:22

Hallo Katja,
herzlichen Glückwunsch schon Mal zur Abgabe! :party2:
Ich drück Dir die Daumen für die letzte Prüfung.
Viele Grüße Gwen
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Katja » Donnerstag, 01.03.18, 19:12

Hallo ihr drei,

lieben Dank für eure Glückwünsche und fürs Daumendrücken! Es fühlt sich fast ein bisschen wie Geburtstag haben an, wenn sich alle mit einem freuen. :)

Ich hätte auch echt nie gedacht, dass die Doktorarbeit nach all den Jahren und dem vielem Kranksein nochmal fertig wird. So kann man sich irren...

Liebe Grüße
Katja
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Traurige » Donnerstag, 01.03.18, 20:52

Herzlichen Glückwunsch Katja, finde ich toll dass Du das geschafft hast :party2:
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2015 schwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Duloxetin (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)
2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)

18.02.2017
Täglich
60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg

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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Katja » Freitag, 02.03.18, 14:46

Huhu Maria,

danke dir auch! Hast du es schon geschafft, dein Abendessen wegzulassen oder zu reduzieren? Ich habe grad mal wieder tierischen Hunger, weil ich jetzt wegen des wegfallenden Abendessens immer später Mittag esse...

Liebe Grüße
Katja
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Traurige » Freitag, 02.03.18, 15:20

Huhu Katja,

nein, ich schaffe es leider nicht ohne Abendessen... :( ich kriege so viel Hunger, dass ich nicht mehr schlafen kann wenn ich nichts esse abends.

Liebe Grüße
von Maria
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Katja » Freitag, 02.03.18, 16:03

Liebe Maria,

ja, mich wundert es auch, dass ich trotz Hunger einschlafen kann. Aber es bringt auch wirklich nichts sich zu quälen und Schlaf ist wirklich wichtig!

Vielleicht wäre ja sonst die von Claudia vorgeschlagene kohlenhydtrat-arme Ernährungsumstellung etwas für dich? Mit der sogenannten Paläo-Diät when eine Freundin und ich einige Kilos verloren..

Liebe Grüße
Katja
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Katja » Montag, 05.03.18, 10:58

Hallo zusammen,

ich hatte Freitag ein sehr unschönes Gespräch, in dem ich richtig runtergemacht wurde. :cry: Aber das Überraschende war: Ich konnte richtig weinen! Auch wenn das natürlich eigentlich keine gute Neuigkeit ist, ist es irgendwie doch beruhigend, dass ich anscheinend doch nicht (mehr) so gefühlstaub bin, wie ich vorher dachte.

Heute war ich auch bei einem neuen Psychiater und habe den gefragt, wie er denn absetzen würde: Die Antwort war 50% alle 6-8 Wochen! Ich bin doch immer sehr überrascht, wie viel schneller die Ärzte so unterwegs sind. Sonst war er aber sehr sympathisch und solange ich es selbst besser weiß, kann ich ja auch zu ihm gehen.

Liebe Grüße
Katja
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 05.03.18, 17:01

Hallo Katja,

mit 50 % alle sechs bis acht Wochen gehört er ja auch durchaus noch zu den langsamen seiner Art. :D

LG Ute
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Traurige » Dienstag, 06.03.18, 10:16

Hallo Katja,

das tut mir Leid, dass Du so runtergeputzt wurdest. :hug:

Aber es ist schön, dass Du wieder Zugang zu Deinen Gefühlten hast. :) Ich drücke Dir die Daumen, dass es mit dem neuen Psychiater passt, meiner will auch immer schneller absetzen (er wollte jetzt von 1,0 mg Risperidon gleich auf 0,75 mg gehen), aber wenn ich ihm dann sage ich mache lieber langsamer, dann lacht er immer und meint nur, ich müsse mich ja wohlfühlen damit und wenn ich lieber langsamer reduzieren möchte dann sei dass auch in Ordnung.

Und ja, mit den Kohlehydraten bin ich runtergegangen. Abends esse ich z.B. nun nicht immer ein Brot, sondern manchmal auch nur die Wurst und ein Stück Käse dazu. Oder gleich einen Apfel mit Naturjoghurt und Honig.

Liebe Grüße
von Maria
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Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg

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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Katja » Dienstag, 06.03.18, 16:58

Huhu Maria,

danke für dein Mitgefühl! Ich hoffe so sehr, dass ich nicht wieder so verletzt werden werde.
Heute kommt mir das Ganze fast nur wie ein böser Traum vor...

Ja, Hauptsache, unsere Psychiater haben Verständnis dafür, dass man selbst lieber langsamer reduzieren möchte.
Du bist ja dann auch schon echt weit mit dem Risperidon gekommen!

Ich drücke dir die Daumen, dass mit weniger Kohlenhydraten und Risperidon auch ein paar Kilos purzeln!

Liebe Grüße aus dem Zug
Katja
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Katja » Samstag, 17.03.18, 15:03

Hallo zusammen,

ich wollte einmal wieder ein kurzes Update schicken: Ich habe Mittwoch von 75mg Sertralin auf 50mg reduziert und merke mal wieder nichts von der Reduzierung. Ich hoffe ja immer noch auf mehr Emotionen, aber da passiert nichts. Ich nehme an, ich sollte froh sein, dass sich mein Befinden mit der Reduktion nicht verschlechtert.

Sonnige Grüße aus Italien
Katja
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Traurige » Mittwoch, 21.03.18, 16:00

Huhu Katja,

ich wünsche Dir eine schöne Zeit im sonnigen Italien und die Emotionen kommen bestimmt bald wieder... anfangs merkt man es nur kaum. ;-)

Liebe Grüße
von Maria
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von lollarossa » Freitag, 23.03.18, 17:58

Liebe Katja,

Es freut mich, dass es so gut klappt mit der Reduktion.
Weiter so. :wink:
Wünsche dir ebenso einen schönen und erholsamen Urlaub.
Liebe Grüße!
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Katja » Donnerstag, 05.04.18, 15:25

Hallo an alle,

bei mir war gestern mal wieder ein Reduktionsschritt dran: von 100mg Amisulprid auf 75mg.
Ich merke bisher wieder mal keine Veränderung...

Da ich am 30.4. meine Abschlussprüfung habe, werde ich den nächsten Reduktionsschritt auch erst wieder danach vornehmen. Kann es ja nicht riskieren, dass die Prüfung wegen irgendwelcher Absetzsymptome missglückt. Hoffentlich geht das alles gut!

Mein Schlaf hatte sich übrigens irgendwann mit 2,5mg Olanzapin gebessert: Ich schlafe meistens recht schnell ein, brauche nur selten eine Baldrian dafür. Vor der Zeitumstellung bin ich recht gut zwischen 8-9 Uhr aus dem Bett gekommen, jetzt habe ich wieder etwas Probleme vor 10 Uhr (mit auf 9 gestelltem Wecker) aufzustehen... Im Vergleich zu früher klappt das Aufstehen aber besser, ich gehe auch nicht mehr so arg früh ins Bett und ich schlafe auch fast immer durch. Also so wie der Schlaf jetzt ist, könnte er gerne für immer bleiben.

Liebe Grüße
Katja
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