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Re: Amisulprid absetzen!!!Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von padma » Donnerstag, 03.08.17, 18:34

hallo MelOne, :)

einen Absetzplan zu erstellen funktioniert zumeist nicht, da man das Absetzten an die individuelle Entwicklung anpassen muss.

Ich würde jetzt die 4 Wochen abwarten. Wenn bis dahin keine Absetzsymptome aufgetreten sind, könntest du den nächsten Schritt etwas grösser wählen, 10% deiner aktuellen Tagesdosis wären 28 mg. Da du ängstlich bist, was ich gut verstehen kann, würde ich dann vielleicht um 25 mg reduzieren. Und dann wieder schauen.

Du nervst nicht durch deine Fragen, dafür ist das Forum ja da. Du kannst gerne vor jedem Reduktionsschritt nachfragen, dann können wir zusammen überlegen.

liebe Grüsse,
padma
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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Re: Amisulprid absetzen!!!Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von dragon4277 » Mittwoch, 09.08.17, 16:12

Hallo liebe MelOne,

zunächst einmal must du viel geduld mitbringen. Und diese geduld beim absetzten zahlt sich aus. Bei hohen dosen kann man schneller reduzieren. Je weniger du täglich einnimmst umso weniger darfst du reduzieren.

Deine Psychiaterin ist eine gute ansprchpartnerin solange sie dich beim absetzten unterstützt. Wenn sie dich beim absetzten nicht unterstützt dann solltest du dir einen neuen psychiater suchen oder deine Medikamente von ihr abgreifen und sie ganz aussen vor lassen was du vor hast mit dem absetzten.

Deine Betreuerin ist allerdings sehr wichtig für dich. Da du beim absetzten durchaus in eine Absetztpsychose rutschen kannst (Die gefahr besteht immer) ist sie dijenige die dich dann unter beobachtung hält und dir einen rettungring schmeist wenn es mal doch schief geht.

Du hast leider mit absetztsymptomen keine erfahrung. Wenn du die erfahrung gesammelt hast wirste schon ziemlich schnell merken, wann du wieder aufdosieren must , um schlimmeres zu verhindern.

Ein wenig geduld und ein wenig auf die zähne beissen ist leider immer dabei.

Einen Grundsätzlichen plan kann man nicht haben. Es hängt von vielen Faktoren ab ob das reduzieren ein erfolg ist. Wenn man schon unter stress steht, ist es nicht ratsam mit dem reduzieren anzufangen da sich das alles dann noch mehr addieren würde. Allerdings den besten augenblick abzuwarten um zu reduzieren gibt es auch nicht. Must halt gucken ob es dir grad gut genug geht das mit dem reduzieren zu überstehen. Deshalb kann man auch keinen plan aufstellen. Weil das leben leider immer jemandem einen strich durch die rechnung macht.

Ja 10% ist nur eine Faustregel. langsam reduzieren ist auch richtig. Aber jeder Mensch ist nunmal individuell. Du kannst ja mit 10% anfangen und auf 11% hochgehen dann auf 12%. Und schauen welche reduzier dosis dir am besten liegt. Ich reduziere in 25% schritten das amisulprid und mach dann 1 Jahr pause mit dem reduzieren. Andere wiederum sogar in 1% schritten aber dafür alle 4 Wochen. Jedem das seine.

Es gibt viele viele hilfsmittel. Die alle die gefahr mit sich bringen auch süchtig zu machen. gegen Angst gibt es auch ein pflanzliches mittel aber es macht halt auch süchtig bei übermässigem gebrauch. Zuerst werde dir mal klar in welchen schritten du absetzten kannst und willst. Dann unternimm einen absetztversuch. Und dann kannst du uns schildern wie es dir erging. Und im einzelfall können wir dir dann Tips zu den jeweiligen absetztsymptomen geben. Alles aufeinmal zu überschauen ist einfach für dich und für uns zu viel.

LG Dragon
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ArianrhodpadmaLinLina
2003 Diagnose reine Paranoia
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg

MelOne
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5 HTP und Antipsychotika ??

Beitrag von MelOne » Freitag, 04.05.18, 7:47

Hallo liebe Leser,
Ich habe eine Frage und zwar;

Ich nehme Antipsychotika und bin gerade am absetzen...
Bin aber schon sehr lange traurig,müde,antriebslos,esse sehr viel,habe oft Suizidgedanken und meine konzentration ist auch mega schlecht usw.

Ich habe vor kurzer zeit von 5HTP gehört ..und frage mich ob mir das vielleicht helfen könnte.

Da ich aber antipsychotika nehme weiß ich nicht ob das so gut ist. Wegen dem Dopamin ich habe Angst das 5HTP psychosen auslösen kann.
Und wenn man gerade beim absetzen ist ,ob das das absetzen irgendwie schlecht beeinflussen kann.

Könnt ihr mir helfen?
Bin da völlig überfragt...

Über hilfreiche Antworten würde ich mir sehr freuen.

Liebe Grüße MelOne
Seit mai 2017 habe ich alle 2 wochen bis zum 03.07.17 um 50 mg reduziert .

Anfangsdosis war 800mg Solian und 7,5 mg Abilify

03.07.17 Solian 200mg morgens und abends 100mg
Abilify 7,5 mg nehme ich auch morgens

05.07.2017
starke übelkeit
Magenbeschwerden

26.07.2017
Amisulprid = 180mg morgens - 0 mg mittags - 100mg abends
Aripiprazol = 7,5mg morgens - 0 mg mittags - 0mg abends

12.12.2017
Amisulprid=140mg morgens - 0mg mittags -40mg abends.
Aripiprazol=7,5 mg morgens -0mg mittags- 0mg abends

ich habe alle 5 Wochen um 20mg reduziert und bin jetzt bei :

Amisulprid =80 mg morgens - 0mg mittags - 20 mg abends
Abilify =7,5mg morgens - 0 mg mittags . 0mg abends

Murmeline
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Re: Amisulprid absetzen!!!Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von Murmeline » Freitag, 04.05.18, 10:02

Hallo!

Diskussion gibt es hier, lies mal rein:
viewtopic.php?f=4&t=13825

Murmeline
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Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

MelOne
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Anzeige wegen Körperverletzung an Betreuer

Beitrag von MelOne » Mittwoch, 30.05.18, 1:47

Hallo liebe Leser,
Ich habe eine Frage , dazu müsste ich aber erst eine kleine Einleitung zu meiner jetzige Situation schreiben,

Ich bin mit 13 freiwillig in die Psychiatrie gegangen.
Als erstes hat man bei mir eine schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen festgestellt,und ein Verdacht,das sich diese in eine paranoide Psychose entwickeln könnte.
Man gab mir damals das Medikament Sulpirid weil es
1.antidepressiv wirkt
2.ab einer bestimmten Dosis antipsychotisch wirkt.

Als ich 2013 ins Wohnheim kam ..wechselte man das Sulpirid (Tabletten ) in Amisulprid (Saft) um..da ich Schwierigkeiten hatte Tabletten zu nehmen.

Was ziemlich dumm war!

Denn mir ging es kurz danach sehr schlecht da mir die antidepressive Wirkung fehlte. Kurz darauf hatte ich meinen ersten Suizid Versuch im Wohnheim ich wollte vom Dach springen.

Nah dem ich eine Nacht in der Klinik verbracht habe, wurde das Amisulprid auf 900mg gesteigert. Was natürlich nichts bewirkte weil mir ja die antidepressive Wirkung fehlte...

Dann hat mir der Betreuer C.C. die ganze Zeit auch noch aufgeschwafelt ich solle ability nehmen, welches ja ein so tolles Medikament sei.

Der Betreuer C.C sagte Sachen zu mir wie :
Ich würde ihm so wie ich sei nicht gefallen usw.

Und aus Angst habe ich es dann leider genommen, was ein riesen Fehler war/ist ...denn heute steht fest das ich keine Schizophrenie habe .

Ich will auch noch sagen das ich seit 2013 bis 2016 fast jeden Tag zu dem Betreuer C.C gesagt habe , das ich NICHT schizophren bin...doch der hat mir nicht geglaubt...
Er sagte immer das schizophrene ihre Krankheit leugnen..
Mit diesem satz Wurde ich 3 Jahre lang abgetan!

Dabei hatte ich aber die ganze Zeit Recht und statt mir zu glauben hat er mich mit unnötigen Medikamenten vollgestopft.

Nach meinen 2. Suizidversuch hat er eingesehen das das damals ein Fehler war.
Das bringt mir aber nichts,weil ich jetzt 2 Medikamente nehme die ich NIE gebraucht hätte.

Heute steht die Diagnose Borderline und Adhs.
Jedoch geht es mir sehr schlecht wegen diesen ganzen Misst ..mein Körper macht das alles nicht mehr mit ..
Habe ganz oft herzrasen,Alpträume, mir ist ganz oft schlecht Usw.



JETZT ZU MEINER FRAGE:
Meiner Meinung nach war das eine Körperverletzung,
Mir geht es wirklich sehr schlecht durch diesen Misst.

Kann ich diesen Betreuer anzeigen?


Über hilfreiche Antworten würde ich mich sehr freuen

LG MelOne
Seit mai 2017 habe ich alle 2 wochen bis zum 03.07.17 um 50 mg reduziert .

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Abilify 7,5 mg nehme ich auch morgens

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Gwen
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Re: Anzeige wegen Körperverletzung an Betreuer

Beitrag von Gwen » Mittwoch, 30.05.18, 8:46

Hallo MelOne,
ist Dein Betreuer Arzt? Denn nur der ist dafür verantwortlich, welche Diagnose gestellt wird und welche Medikamente Du bekommst. Der Betreuer kann und darf das nicht entscheiden. So gesehen kannst Du wenn überhaupt aus meiner Sicht nur den Arzt belangen, denn der hat die Medikamente verschrieben. Das ist aber wahrscheinlich nicht so einfach.

Ich habe dazu in einem anderen Thread folgendes geschrieben:
das mit dem Nachweis von Behandlungsfehler ist vermutlich nicht ganz so einfach. Es gibt Informationen dazu beim Bundesministerium für Gesundheit.

Behandlungsfehler

Bei Verdacht auf einen Behandlungsfehlers leiden Patientinnen und Patienten oftmals unter massiven gesundheitlichen Einschränkungen und sind verunsichert, weil eine Behandlung nicht zu dem gewünschten Erfolg geführt hat. Medizinische Sachverhalte und Behandlungen sind häufig schwer zu verstehen, es besteht das Gefühl von Hilflosigkeit. Da Ärzte und die Angehörigen anderer Heilberufe nicht den Erfolg ihrer medizinischen Maßnahme garantieren können, sondern nur verpflichtet sind, ihre Durchführung nach dem allgemein anerkannten fachlichen Standard vorzunehmen, ist die Beurteilung, ob ein Behandlungsfehler vorliegt oder nicht, sehr schwierig. Dazu kommen Fragen der Ursachenzusammenhänge, die nicht immer eindeutig sind, beispielsweise folgende: Sind die negativen Folgen einer Behandlung auf ihre womöglich fehlerhafte Ausführung zurückzuführen oder hat sich der Gesundheitszustand insgesamt verschlechtert? Hat sich vielleicht nur ein typisches allgemeines Risiko einer medizinischen Maßnahme verwirklicht? Um diese Fragen zu klären und um solche schwierigen Lebenssituation zu bewältigen, bestehen im Gesundheitswesen kostenfreie Unterstützungsangebote
https://www.bundesgesundheitsministeriu ... ehler.html

Weiter steht dort:

Ein weiterer wichtiger An­sprechpartner bei einem Verdacht auf Vorliegen eines Behandlungsfehles ist Ihre Krankenkasse. Die gesetzlichen Krankenkassen sind verpflichtet, ihre Mitglieder bei der Verfolgung von Schadensersatzansprüchen, die bei der Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen aus Behandlungsfehlern entstanden sind, kos­tenlos zu unterstützen. So können sie bei Verdacht auf eine fehlerhafte Behandlung ein Sachverständigengutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) ein­holen um zu klären, ob überhaupt ein Behandlungsfehler vorliegt.

Die Ärzteschaft selbst hat Einrichtungen gegründet, die Patentinnen und Patienten bei der Klärung eines Behandlungsfehlerverdachts unterstützen. Diese Gutachterkommissionen oder Schlichtungsstellen sind meistens bei der jeweils zuständigen Landesärztekammer oder der Landeszahnärztekammer angesiedelt. Hier können Sie ebenfalls begutachten lassen, ob Ihr Verdacht zutrifft oder nicht. Die Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen greifen Fälle auf, die noch nicht Gegenstand eines gerichtlichen Verfahrens sind und die in der Regel nicht länger als fünf Jahre zurückliegen dürfen. Der Vorteil an diesem Vorgehen ist, dass während des Verfahrens die Verjährungsfrist Ihres möglichen Schadensersatzanspruchs unterbrochen wird.

Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Ärzte
Adressen der Landeszahnärztekammern)

Bei der Unabhängigen Patientenberatung kann sich jede Bürgerin und jeder Bürger kostenlos und, wenn gewünscht, auch anonym am bundesweit kostenfreien Beratungstelefon oder online von unabhängigen Beraterinnen und Beratern beraten lassen: www.patientenberatung.de; Telefon: 0800 - 0 11 77 22
. .

Du kannst Dich natürlich auch von einem Fachanwalt dazu beraten lassen. Erstberatungen sind jedoch recht teuer (ca 250€). Das wäre wahrscheinlich nur dann sinnvoll, wenn Du eine Rechtsschutzversicherung hast, die das übernimmt.

Viele Grüße Gwen
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Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,0mg (12.03.2018)
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Re: Anzeige wegen Körperverletzung an Betreuer

Beitrag von MelOne » Mittwoch, 30.05.18, 9:46

Hallo Gwen ,
Vielen Dank für deine Antwort,

Nein mein Betreuer ist Sozialarbeiter und hat mein Medikament ohne mich zu Fragen damals erhöhen lassen.

Und weil das nichts brachte hat er noch so lange auf mich eingeredet,das ich das Abilify nehmen soll, bis ich nachgegeben habe.

Ich habe habe von Anfang an gesagt das ich nicht Schizophren bin ...doch niemand hat mir geglaubt.

Und heute stehe ich hier mit der Borderline Störung die mir mein therapeut gestellt hat und nehme 2 Medikamente die ich NIE gebraucht hätte.

Ich bin jetzt total verzweifelt und enttäuscht ...
Mein Leben geht den Bach runter und er kommt einfach so davon :(
Seit mai 2017 habe ich alle 2 wochen bis zum 03.07.17 um 50 mg reduziert .

Anfangsdosis war 800mg Solian und 7,5 mg Abilify

03.07.17 Solian 200mg morgens und abends 100mg
Abilify 7,5 mg nehme ich auch morgens

05.07.2017
starke übelkeit
Magenbeschwerden

26.07.2017
Amisulprid = 180mg morgens - 0 mg mittags - 100mg abends
Aripiprazol = 7,5mg morgens - 0 mg mittags - 0mg abends

12.12.2017
Amisulprid=140mg morgens - 0mg mittags -40mg abends.
Aripiprazol=7,5 mg morgens -0mg mittags- 0mg abends

ich habe alle 5 Wochen um 20mg reduziert und bin jetzt bei :

Amisulprid =80 mg morgens - 0mg mittags - 20 mg abends
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Re: Amisulprid absetzen!!!Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von Arianrhod » Mittwoch, 30.05.18, 13:30

Off Topic
Katja hat geschrieben:
Donnerstag, 03.08.17, 18:33
Hallo an alle,

ich hab eine kurze, wahrscheinlich dumme, Frage zwischendurch: Sind die Einmalspritzen wirklich nur einmal zu gebrauchen?

Viele Grüße
Lolina
Nein, das ist nur so, wenn du sie dir irgendwie in den Körper stichst, du brauchst sie ja nur zum Abmessen. Ich habe sie immer gewechselt, wenn die Skalierung verwischte.

liebe Grüße Arian
Entschuldigung, sehe gerade , diese Frage ist ein Jahr alt, bin irgendwie mit der Seite verrutscht :?
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Arianrhod
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Re: Anzeige wegen Körperverletzung an Betreuer

Beitrag von Arianrhod » Mittwoch, 30.05.18, 14:07

Hallo MelOne,
MelOne hat geschrieben:
Mittwoch, 30.05.18, 1:47
Nah dem ich eine Nacht in der Klinik verbracht habe, wurde das Amisulprid auf 900mg gesteigert. Was natürlich nichts bewirkte weil mir ja die antidepressive Wirkung fehlte...
viel zu hoch, es sei denn ,du bist 2 Meter groß und wiegst ca. 200 Kilo. Ärzte sagen, dass Amisulprid bis zu einer Dosis von 400 mg antidepressiv wirkt und ab da antipsychotisch. Die höchste empfohlene ambulante Dosis sind nur 800 mg - da lagste drüber. :shock: ( Persönliche Anmerkung: ICH glaube weder das eine, noch das andere, aber auf diese Ansicht wirst du stoßen.)
MelOne hat geschrieben:
Mittwoch, 30.05.18, 9:46
Und weil das nichts brachte hat er noch so lange auf mich eingeredet,das ich das Abilify nehmen soll, bis ich nachgegeben habe.
Bei Abilify wird die Beweislage schwierig. Grund, das wird meistens gar nicht bei Schizophrenie verschrieben, wel es a) zu schwach ist b) paradox, also gegenteilig ,wirken kann. Abilify ist eigentlich zugelassen für Schizophrenie und Bipolarität ( Manie). Es kann Impulsskontrolltörungen machen ( völlig ungeeignet
für einen ADHSler!)
Meiner Erfahrung nach wird es den Patienten verschrieben, die man nicht klar einordnen kann: Borderline, Tourette, Trauma, Stress, Bulimie ....
es wird sehr einfach für deinen Arzt sein, zu behaupten, du hättest das Abilify auch garnicht wegen einer Schizo sondern wegen Borderline :x

liebe Grüße Arianrhod
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MelOne
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ADHS und DOPPELTER DOPAMINMANGEL DURCH NEUROLEPTIKA

Beitrag von MelOne » Samstag, 09.06.18, 6:18

Hallo liebe Leser,
Mir geht es momentan sehr schlecht.
Wie ich bereits in der Überschrift erwähnt habe , steht bei mir heute die Diagnose ADHS ...und Borderline ...

Damals bekam ich die Diagnose paranoide Schizophrenie,
Und wegen dieser Diagnose habe ich damals 2 Medikamente bekommen:
1.solian ( amisulprid )
2.Abilify ( aripiprazol)

mir geht es mit den Abilify seit neustem GAR NICHT GUT!

Ich habe folgende symptome:
1.Sehr starkes Schwitzen am ganzen körper
2.übelkeit
3.herzrasen
4.bauchschmerzen,Durchfall
5.kribbeln in den beinen und Füßen
6.kriege manchmal nicht so viel Luft,und dazu habe ich oft ein brennen im brustkorb ...fühlt sich auf jeden Fall nicht schön an.
7.ich bin viiiiieeeel ängstlicher seit neustem...
Kann nicht mal den Flur lang gehen weil ich Angst habe das jemand plötzlich die Tür auf macht und ich mich dann erschrecke.
8.ich bin seeeeeehr schreckhaft seit neustem.
9.empfinde ganz oft ein starkes Herzklopfen.
10.wenn ich was esse breche ich manchmal sofort.
11.bin sehr traurig und habe oft suizidgedanken
12.kann nicht mehrbso gut schlafen
13.ich bin meeeegaaa unruhig...renne nur durch die Gegend und zappel rum.
14.muss seit neustem immer so Sätze und Wörter im Kopf wiederholen ..das ich ziemlich anstrengend und nervig die kommen aber automatisch . ..KANN am ADHS liegen.

Diese symptome nehme ich zurzeit mega stark wahr und ich leide da ziemlich drunter...

Ich reduziere ja das Solian momentan, und traue mich nicht das Abilify auch noch rauszunehmen ,
Weil ich keine psychose bekommen will! :cry:
Ich habe da totale Angst vor die keiner verstehen will.

Ich bin total überfordert...muss ja auch noch 4 Prüfungen nächste Woche schreiben ...ich weiß nicht wie ich das alles schaffen soll mit den ganzen Symptomen. :cry:

Könnt ihr mir vielleicht Tipps geben was ich da machen kann ? Ich mache für in w Wochen einen Termin bei meiner psychiaterin aus.

Ich danke für hilfreiche Antworten

Liebe Grüße Melanie
Seit mai 2017 habe ich alle 2 wochen bis zum 03.07.17 um 50 mg reduziert .

Anfangsdosis war 800mg Solian und 7,5 mg Abilify

03.07.17 Solian 200mg morgens und abends 100mg
Abilify 7,5 mg nehme ich auch morgens

05.07.2017
starke übelkeit
Magenbeschwerden

26.07.2017
Amisulprid = 180mg morgens - 0 mg mittags - 100mg abends
Aripiprazol = 7,5mg morgens - 0 mg mittags - 0mg abends

12.12.2017
Amisulprid=140mg morgens - 0mg mittags -40mg abends.
Aripiprazol=7,5 mg morgens -0mg mittags- 0mg abends

ich habe alle 5 Wochen um 20mg reduziert und bin jetzt bei :

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Abilify =7,5mg morgens - 0 mg mittags . 0mg abends

vindi74
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Re: Anzeige wegen Körperverletzung an Betreuer

Beitrag von vindi74 » Samstag, 09.06.18, 8:04

hallo MelOne,
heisst es Mel 1 oder Melone?

naja die Symptome kenne ich sehr gut, wie ich sehe bist du schon ein paar Tage hier angemeldet. ich kenne deine Medikamente nicht aber die Regel besagt 5-10% alle 4-6 Wochen runterdosieren.
20mg sind zu viel da spielt dein Körper verrückt.

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=15&t=7819

Ich würde sagen es handelt sich bei dir ganz klassisch um eine Histaminonse in Entzug hoffe ich.
Kann es sein das die Symptome morgens am schlimmsten sind nach dem aufwachen?

Wenn das so ist kann Stress unwahrscheinlich Triggern.

Bei mir ist es so das ich dann so Wellen habe ausgelöst durch Stress und falsche Ernährung.

Wenn das so wäre, wäre die ADHS Diagnose hinfällig, aber ich bin kein Mediziner und kann dir nur sagen wie ich es Erlebt habe.

Das schlimme bei HIT ( Histaminunveträglichkeit) ist das sich kaum Mediziner damit auskennen und AD (Antidepressivas) die Symptome erstmal abschwächen aber nicht auf dauer.

Ich hab inzwischen ganz viele Menschen kennengelernt die die gleichen Symptome hatten und sich dann genau diese HIT herausgestellt hat.

Sage mir doch mal bitte wie dein befinden ist wenn du morgens aufstehst bzw. Wach wirst.

LG: Vindi
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JamieUlulu 69MelOne
als Kind NMU immer mal Brechanfälle gehabt mit Flushs
2009 Herzmuskelentzündung mit Herzstillstand (mit Folgeschäden)
2013 Gutartiger Darmtumor im Enddarm OP
2013 Leisten Hodenbruch OP
2014 4facher HWS Bandscheibenvorfall OP
2014 Vasektomie OP
2016 Verkapselung im Ellenbogen OP

immer mal wieder Darm Probleme, Hackfleisch und Gegrilltes sowie scharfes Essen enden auf der Toilette
2014 und 2016 in Asien mit heftigen Durchfällen Stationär behandelt.

seit mitte 2016 bewusst Depressiv klassisch verdrängt, seit der Therapie bewusst seit der Kindheit
02.2017 In Herzklinik eingeliefert wegen verdacht auf Herzinfarkt. Stress MRT war ok. Im nachhinein war es eine Panik Attacke.

04/2017- 07/2017 Deanxit glaube 10mg war Perfekt
07/2017-09/2017 Mirtazapin 15-30mg 14 Kilo zugenommen dauern Müde. Träge nicht auf die Reihe bekommen.
09/2017 Verhaltenstherapie geht jetzt nach Psychiatrie weiter ab 29.03.18
30.12.2017-23.02.2018 Trimiparin 3-5mg zum Schlafen.
02.01-20.02 Sertralin 25mg 5 Tage 50 mg
Auf anraten 2 Neurologen sofort abgesetzt am 20.2.

bis 15.2 alles Top dann Horror
Trockener Mund Übelheit, Druckschmerz Kopf, Appetitlosigkeit, Horror Alpträume Brain Zaps, Angst, Erregtheit, Zähneknirschen, Kribbeln Zittern, Aufmerksamkeitsmangel, Sehstörungen Pfeifen im Ohr, Erbrechen, Schweissausbrüche, Brustschmerzen, Unwohlsein, Pfeifender Atem, Harninkontinenz, Schwellungen, Kalter Schweiß, Heftiger Bewegungsdrang (Blasen gelaufen) Müdikkeit, Gedankenkreisen.
In den ersten 2 Tagen ohne Sertralin mit Diazepam 5 mg behandelt, dann quetiapin 25 mg am 23.02.18 2 1/2 genommen am 9.3. 2 Stück und am 10.03= 1
28.2 Psychiatrie 36 Stunden, 2 mal Venlafaxin Juckreiz am ganzen Körper.

bis 32.3.2018 Akute Ambulanz Station,
ab 29.3.18 Verhaltenstherapie die mir sehr gut tut.

Stand der Dinge 11.03
Arme Schlafen ein wenn ich auf dem Rücken liege und die auf den Bauch lege.
Abends sehe ich schlechter linkes Auge macht ein wenig Probleme.
Kann nichts Essen, wenn ich was Esse bekomme ich einen roten Kopf und Hitzewallungen Unkonzentriertheit. Kopfschmerzen.
Mir geht es schlechter als vor dem Sertralin. bei jedem Medikament ging es mir Schlechter hinterher.
20.03. angefangen Omeprazol,Amoxicillin, Clarithromycin zu nehmen.
Habe seit 2 Tagen wieder festen Stuhlgang. Habe 12 Kilo abgenommen. Essen fällt mir schwer. Esse Histamin arm habe aber Null Appetit.
23.03.18 Symptome wieder etwas Stärker. Antibiotikum abgesetzt. Morgens Hitzewallungen kribbeln in den Armen Juckreiz.
30.03.18 mir geht es seit ein paar Tagen viel besser, Flushs sind weg das Kribbeln und Zittern auch. Schlafe besser nur habe ich jetzt nachts Heißhunger, nehme ich aber in kauf.
Bin aktiver sitze lieber am Rechner als vorm Fernseher oder gehe in die Garage Basteln, Mein Geruchstrigger ist auch weg.
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MelOne
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ADHS und DOPPELTER DOPAMINMANGEL DURCH NEUROLEPTIKA

Beitrag von MelOne » Samstag, 09.06.18, 15:54

Hallo vindi74,
Mein Name wird Mel 1 ausgesprochen die 1 dann wie im englischen One ausgesprochen :wink:
Ich danke dir sehr für deine schnelle Antwort,

Ich werde mit meiner psychiaterin besprechen,das ich nur noch 10 % alle 5 Wochen runtergehen möchte
( beim solian).

Wie entsteht denn eine Histaminose ?
Ich hatte noch nie Allergien in meinen leben , kommt das vom absetzen?

Ich habe die symptome bin morgens bis mittags manchmal ist es auch so das ich nach dem Mittagessen plötzlich würgen muss und dann erbreche.

Den Durchfall habe ich jeden morgen 2-3 mal und dann den restlichen Tag nicht mehr ...

Ich habe vergessen zu erwähnen das ich Koffein zu mir nehme.

Ich fühle mich zur Zeit sehr abhängig davon ,weil ich ohne Koffein müde ,antriebslos und konzentrationslos bin, und das Koffein macht mich leicht euphorisch. Deswegen nehme ich es zu mir.

Das Kribbeln kommt an unterschiedlichen Zeiten das macht was es will...

Jetzt zur Frage:
Wenn ich morgens aufstehe trink ich erstmal ein wenig vom Koffein damit ich die beschriebene Wirkung bekomme ...antrieb usw.

Bis dahin ist eigentlich immer alles in Ordnung.

Seit neustem habe ich weniger Appetit aber das schwankt manchmal Fresse ich alles in mich hinein und manchmal esse ich nur 1 Mahlzeit..deswegen frühstücke ich nicht immer.
..
Um 8.30 Uhr nehme ich meine Medis ...
Nach der medieinnahme fängt das große Grübeln an...
Bekomme häufig suizidgedanken...
Bekomme symptome wie herzrasen husten lungenbrennen ...kribbeln würgreiz usw.

Meistens halte ich das dann so aus ...das zieht dich aber ziemlich lange . ..

Um 13.15 esse ich Mittag, wo es auch schobnal dazu kam das ich plötzlich brechen musste.

Ja und dann im Laufe des nachmittags beruhigt sich mein Körper wieder etwas.


Ich habe noch eine Frage:
In letzter Zeit vergesse ich mega viele Dinge ...
Ich mache Sachen wo ich mich manchmal nicht mehr erinnern kann das ich das gemacht habe..
Und ich habe vergessen was ich so in den letzten Wochen so gemacht habe .....das beängstigt mich total. :cry:

Die Erinnerungen sind nicht so deutlich ...wie als ob ich irgendwie die ganze Zeit weg war ...

Was könnte das sein? Habe Angst irgendwie schwer Krank zu werden weil ich mega viele symptome momentan habe ...

Nochmals vielen Dank für deine Antwort :party2:

Ganz liebe Grüße MelOne
Seit mai 2017 habe ich alle 2 wochen bis zum 03.07.17 um 50 mg reduziert .

Anfangsdosis war 800mg Solian und 7,5 mg Abilify

03.07.17 Solian 200mg morgens und abends 100mg
Abilify 7,5 mg nehme ich auch morgens

05.07.2017
starke übelkeit
Magenbeschwerden

26.07.2017
Amisulprid = 180mg morgens - 0 mg mittags - 100mg abends
Aripiprazol = 7,5mg morgens - 0 mg mittags - 0mg abends

12.12.2017
Amisulprid=140mg morgens - 0mg mittags -40mg abends.
Aripiprazol=7,5 mg morgens -0mg mittags- 0mg abends

ich habe alle 5 Wochen um 20mg reduziert und bin jetzt bei :

Amisulprid =80 mg morgens - 0mg mittags - 20 mg abends
Abilify =7,5mg morgens - 0 mg mittags . 0mg abends

Gwen
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Re: Amisulprid absetzen!!!Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von Gwen » Samstag, 09.06.18, 18:28

Hallo MelOne,
da es in den Beiträgen im neuen Thread ja weiter um Deine Medikamente und das Absetzen geht hab ich das jetzt in Deinen Thread verschoben. So bleibt der Zusammenhang besser bestehen.

Zu Deiner Frage wegen der Symptomatik: seit wann hast Du diese Symptome? Wie vindi schon geschrieben hatte, hast Du sehr schnell reduziert. Eventuell wäre zu überlegen, ob Du wieder etwas Aufdosieren könntest um zu schauen, ob die Symptome weniger werden. Dafür wäre es aber interessant, seit wann sie aufgetreten sind.

Viele Grüße Gwen
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Re: Amisulprid absetzen!!!Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von MelOne » Samstag, 09.06.18, 20:27

Hallo Gwen,
Vielen Dank für deine Antwort,
Ich habe die symptome seit ca.3 Wochen.

Ich habe vor ca 1 1/2 Monate meine letzte Reduzierung gehabt...ich werde jetzt erstmal mit 10mg reduzieren.

Liebe Grüße MelOne
Seit mai 2017 habe ich alle 2 wochen bis zum 03.07.17 um 50 mg reduziert .

Anfangsdosis war 800mg Solian und 7,5 mg Abilify

03.07.17 Solian 200mg morgens und abends 100mg
Abilify 7,5 mg nehme ich auch morgens

05.07.2017
starke übelkeit
Magenbeschwerden

26.07.2017
Amisulprid = 180mg morgens - 0 mg mittags - 100mg abends
Aripiprazol = 7,5mg morgens - 0 mg mittags - 0mg abends

12.12.2017
Amisulprid=140mg morgens - 0mg mittags -40mg abends.
Aripiprazol=7,5 mg morgens -0mg mittags- 0mg abends

ich habe alle 5 Wochen um 20mg reduziert und bin jetzt bei :

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Re: Amisulprid absetzen!!!Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von vindi74 » Samstag, 09.06.18, 20:42

Hallo Mel,
also das ist ein wenig kompliziert mit dem Histamin ich versuche das mal zusammen zu bekommen ok. da du anscheinend den link nicht gelesen hast den ich mit geschickt habe.

ich kann nicht 100% sagen ob es so richtig ist.

das DAO Enzym reguliert das Histamin bzw. Baut es ab oder Hilft dabei. im Darm. Der wiederum ist für den Serotonin Spiegel verantwortlich u.a. Mastzellen und Nebenieren spielen da auch eine Rolle. Die Nebenieren sind für den Cortisol Haushalt wichtig.
wenn dieses Gleichgewicht ins Wanken kommt bekommst du genau Depressionen.

gerade morgens wenn man aufsteht das Cortisol ist nämlich dafür da dich zu wecken in die Gänge zu bekommen. Wenn der zu Hoch oder zu niedrig ist bekommst du diese Depri Phase.

Teufelskreis.

Du Solltest dich unbedingt mit dem Thema Histamin auseinandersetzten denn dies ist nicht ganz ungefährlich.

Versuche mal dich nur von Wasser zu ernähren. Morgens Mittags abends Kartoffel Reis Diät.

Das heißt. Morgens mittags Abends Reis oder Kartoffel mit Geflügel Fleisch aber nur mit Meersalz und im guten Öl langsam anbraten und wenn die Symptome weg gehen nach 1-2 Wochen weisst du das alle Diagnosen über Board werfen kannst.

vieleicht solltest du zur unterstützung morgens nach dem Essen Vitamin C Bitamin B und Abends Magnesium zu dir nehmen aber nicht auf dem Aldi sondern aus der Apotheke.

Kaffee Kakao und was es da so alles gibt heben deinen Histaminspiegel und das führt evt. zu den Depressionen. Les den Link durch den ich dir Geschickt habe.

Ich mache das seit gut 12 Wochen und mir geht es blendend.

Verlasse dich nicht zu sehr auf Mediziner die kennen sich alle meist mit Histamin nicht aus.

viel Glück
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als Kind NMU immer mal Brechanfälle gehabt mit Flushs
2009 Herzmuskelentzündung mit Herzstillstand (mit Folgeschäden)
2013 Gutartiger Darmtumor im Enddarm OP
2013 Leisten Hodenbruch OP
2014 4facher HWS Bandscheibenvorfall OP
2014 Vasektomie OP
2016 Verkapselung im Ellenbogen OP

immer mal wieder Darm Probleme, Hackfleisch und Gegrilltes sowie scharfes Essen enden auf der Toilette
2014 und 2016 in Asien mit heftigen Durchfällen Stationär behandelt.

seit mitte 2016 bewusst Depressiv klassisch verdrängt, seit der Therapie bewusst seit der Kindheit
02.2017 In Herzklinik eingeliefert wegen verdacht auf Herzinfarkt. Stress MRT war ok. Im nachhinein war es eine Panik Attacke.

04/2017- 07/2017 Deanxit glaube 10mg war Perfekt
07/2017-09/2017 Mirtazapin 15-30mg 14 Kilo zugenommen dauern Müde. Träge nicht auf die Reihe bekommen.
09/2017 Verhaltenstherapie geht jetzt nach Psychiatrie weiter ab 29.03.18
30.12.2017-23.02.2018 Trimiparin 3-5mg zum Schlafen.
02.01-20.02 Sertralin 25mg 5 Tage 50 mg
Auf anraten 2 Neurologen sofort abgesetzt am 20.2.

bis 15.2 alles Top dann Horror
Trockener Mund Übelheit, Druckschmerz Kopf, Appetitlosigkeit, Horror Alpträume Brain Zaps, Angst, Erregtheit, Zähneknirschen, Kribbeln Zittern, Aufmerksamkeitsmangel, Sehstörungen Pfeifen im Ohr, Erbrechen, Schweissausbrüche, Brustschmerzen, Unwohlsein, Pfeifender Atem, Harninkontinenz, Schwellungen, Kalter Schweiß, Heftiger Bewegungsdrang (Blasen gelaufen) Müdikkeit, Gedankenkreisen.
In den ersten 2 Tagen ohne Sertralin mit Diazepam 5 mg behandelt, dann quetiapin 25 mg am 23.02.18 2 1/2 genommen am 9.3. 2 Stück und am 10.03= 1
28.2 Psychiatrie 36 Stunden, 2 mal Venlafaxin Juckreiz am ganzen Körper.

bis 32.3.2018 Akute Ambulanz Station,
ab 29.3.18 Verhaltenstherapie die mir sehr gut tut.

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Re: Amisulprid absetzen!!!Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von Gwen » Samstag, 09.06.18, 20:52

Hallo MelOne,

manchmal setzen AbsetzSymptome erst zeitverzögert ein. Ich würde Dir daher raten, jetzt erst Mal noch nicht weiter zu reduzieren, solange die Symptomatik sich nicht gebessert hat. Und eventuell auch zu überlegen, ob du eine kleine Aufdosierung machst, um zu sehen, ob die Symptome damit besser werden.

Kannst Du bitte die einzelnen Absetzschritte mit Daten in Deiner Signatur vermerken? Dann kann man das besser nachvollziehen.

Viele Grüße Gwen
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Re: Amisulprid absetzen!!!Suche Tipps und Hilfe

Beitrag von Black » Samstag, 09.06.18, 22:34

Guten Abend MelOne :)

Beinahe alles was du beschreibst trifft auch auf mich zu.
Ich nehme 900mg Amisulprid und 5 mg Abilify.

Zum Solian:
Es wirkt bei einer Tagesdosis von 200/300mg Stimmungs- aufhellend. Bei 400 Anti Psychotisch. Maximal Dosierung sind 1200mg (das würde ich nicht meinem schlimmsten Feind wünschen)

Amisulprid in der Höhe, wie wir beide es nehmen, kann eigentlich nur Depressiv machen. Bedenke auch das es den Prolaktin Spiegel erhöht und dadurch (zusätzlich) Depressiv macht.
Abilify hat nur eine, aber auch wirklich nur diese eine positive Eigenschaft für mich : Es wirkt dem Prolaktin etwas entgegen, aber das war's dann auch.

Abilify erschwert mir die Atmung um ein Vielfaches.
Macht mich dumpfer im Kopf als ohne.
Ab 10mg fast schon reale Alpträume von denen ich mich erstmal den ganzen Tag erholen musste.
Diese Angst vor allem, wie zb wenn jemand im Hausflur redet oder was tut, laut ist usw...diese Angst und Aufregung, sich irgendwie bedroht fühlen, ist auch bei mir aktuell und täglich. Es ist für mich nur immer schwer einzuschätzen welches Medi schuld ist. Prolaktin ist gleichzeitig ein Stresshormon. Da kann schon ein anstrengendes Gespräch, körperliche überanstrengung sogar Sex zum Problem werden, weil in diesen genannten Fällen, Prolaktin ausgeschüttet wird.

Mein Tipp an uns beide und denen den es genau so geht,
Ingwer aus dem Supermarkt, bringt mich schon enorm weiter, was diese ständige Müdigkeit angeht. Ich war jahrelang ein echter Kaffee Junkie. Seit dem ich täglich 5 bis 6 Scheiben Ingwer esse, trinke ich morgens eine bis maximal 2 Tassen Kaffee. Außerdem ist man fitter im Kopf und ich vergesse schon öfters meine körperlichen & seelischen Probleme.

Wenn du weitere Fragen hast , kein Problem.
Wir sitzen im selben Boot Mel. :hug:


Liebe Grüße Andi
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MelOneJamieUlulu 69Arianrhodpadma
Pyschose mit 18 Jahren
Abgesetzte Medikamente
Risperdal, Zyprexa, Zopiclon

Seit 2010 erfolgreich auf Amisulprid umgestellt
2015 Prolaktin Werte zu hoch, immernoch unbehandelt

Medikamenten-Plan:
Seit 2011 Amisulprid 2x 450 = 900 mg täglich
23 Mai 100 mg Amisulprid abgesetzt
3 Jahre Abilify 5 mg - Seit dem 23. Mai 2018 abgesetzt

Seit Juni zurück zur alten Dosis Amisulprid und Abilify
Pantoprazol 40 mg
Lorazepam 4 x 0,5
Seroquel 75 mg zum schlafen

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