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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Pipamperon Entzug

Auch für Antiepileptika (z.B. Lyrica/Pregabalin), Stimmungsstabilisierer und Stimulanzien
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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von hotti » Donnerstag, 19.10.17, 20:27

Ist das denn mit Cortisol nur eine vage Vermutung/Möglichkeit oder oft der Grund?

Ich könnte es ja mal mit Dextro/Traubenzucker probieren,da dies ja erst den Spiegel anhebt aber dann durch Insulin rapide absenken lässt.
Anfang August Alkoholentzug 7 Tage
Dort 4x Tage Benzodiazepin und Vitamintabletten und 40mg Pipamperon vorm Schlafen für 7 Tage
Danach für zuhause je 1x20mg abends
5 Wochen später abrupt von 20mg auf 0mg auf Grund von Erektionsstörung und Stimmungslöchern
5 Tage 0mg "kalter Entzug" -> stärker werdene Depression, Stimmungstief, antriebslos, motivationslos, Angst/Trauer (besonders morgens, im Bett liegen bleiben), Kloß im Hals, Gewichtsverlust, wenig Appetit, Würgereiz, weiterhin keine Erektion
Seit 23.9 wieder abendliche Einnahme von 1x10mg - Besserung
Seit 4.10 abendliche Einnahme von ~7,5mg (Ziel alle ~2 Wochen je nach Symptomatik 2,5mg runterzugehen)
Seit 14.10. abendliche Einnahme von 5mg
Seit 22.10 2.5mg - Schwindel, Potenz, psychische Probleme/Symptome
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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von padma » Freitag, 20.10.17, 11:52

hallo Hotti, :)

es scheint zumindest oft mit ein Faktor zu sein.

Es ist Versuch und Irrtum, probiere einfach, ob der Traubenzucker dir hilft. Verkehrt machen kannst du damit nichts.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von hotti » Samstag, 21.10.17, 19:27

Hallo,

da ich heute wiedermal nach paar Wochen plötzlich etwas stärkere Entzugssymptome wie Würgereiz,Übelkeit,Schwindel und Benommenheit hatte und aber früher weg musste, habe ich die Wasserdosis Pipamperon schon gegen 13-14 Uhr statt jetzt gegen 19-20 Uhr genommen, bringt sowas das ZNS etc durcheinander oder kann man das einmal ruhig machen und morgen wieder zur gewohnten Zeit abends nehmen?
Das einzige doofe ist halt, das man durch das Pipamperon müde wird, aber das war erträglich, hab einen Kaffee extra getrunken.
Oder soll ich jetzt nochmal was nehmen?

Bzgl der stärkeren Entzugssymptome, ich hatte vor 7 Tagen die Dosis reduziert, und bis heute war eigentlich alles okay, kann es zu solchen "zeitverzögerten Symptomen" kommen?

danke
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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von hotti » Sonntag, 22.10.17, 10:39

Hallo,

Kann mir kurz wer helfen? Bin aufgewacht und hatte bzw habe noch immer jetzt seit 2 Stunden "herzschlagartiges Muskelzucken" in der linken Schulter hinten, was auch in den Arm zieht? Ist aber nicht das herz.
Mal ist 20 Sekunden Pause, dann wieder hintereinander pochende Zuckungen. Hatte das noch nie.
Bekomme gerade Panik, ist das einer diese nicht reparabel Spätschäden?? Nehme doch "nur" seit 3 Monate ein niederpotentes NL pipamperon in niedriger Dosis und setze momentan ab.
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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 22.10.17, 11:10

Hallo Hotti,

Aktuell würde ich das als Funktionsstörung durch die Dosidveränderungen interpretieren. Unangenehm, verunsichernd aber nicht gefährlich. Ganz sicher etwas, das sich wieder reguliert. Vorübergehende Zuckungen sind ja leider sehr typisch.

Vielleicht hilft Magnesium? Bitte wenn, dann in kleiner Dosis antesten. Hier Infos: viewtopic.php?f=57&t=11189

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 22.10.17, 11:42

Hallo Hotti,

wie Murneline :) schon geschrieben hat, sind Muskelzuckungen ein typisches Absetzsymptom.

Ich kann mir auch vorstellen, dass es mit deiner verschobenen Einnahme am gestrigen Tag zusammenhängt.
Es empfiehlt sich, die Medikamente immer zu etwa der gleichen Zeit einzunehmen. Das ZNS kann dir eine verschobene Einnahme sehr übel nehmen.

Konntest du denn trotzdem schlafen?

LG Ute
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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von hotti » Sonntag, 22.10.17, 12:25

Hallo,

Ja EINschlafen konnte ich, da ich durch den Entzug und die Einnahme(auch wenn zeitlich früher) sehr ko war. Allerdings war ich wieder früh wach, nach intensiven träumen und Morgentief (Morgentief,Depression,Durchschlaf und Traumprobleme, Potenzstörungen sind konstant, egal ob höhere Dosis oder Reduzierung).
Vorhin war kurze Zeit Ruhe, jetzt sind es wieder stärkere Phasen des Pochenden Zuckens, immer an der selben Stelle (aber keine Schmerzen etc). Weiß langsam nicht mehr weiter mit dem Entzug, da immer wieder irgendwas neues kommt, andere Symptome nicht besser werden etc, obwohl jeder Arzt jetzt sagte dass pipamperon nur ein schwaches NL ist.

Überlege langsam wirklich das vom Psychiater ausgestellte Tianeurax zu nehmen.
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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 22.10.17, 12:38

Hallo Hotti,

Ich kann sehr gut verstehen, dass man zu jedem Strohhalm greift, wenn es einem so schlecht geht.

Ich persönlich glaube allerdings nicht, dass dir das Ansetzen eines neuen Medis hilft.
Ich habe dir hier lediglich mal die häufigen Nebenwirkungen des Tianeurax aus Wikipedia reinkopiert

Häufig (weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten) Anorexie (Essstörungen), Albträume, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, Benommenheit, Kopfschmerzen, Kreislaufkollaps, Zittern, eingeschränktes Sehvermögen, Hitzewallungen, schnelles oder unnatürliches Herzklopfen, Brustschmerz, Atembeschwerden, Mundtrockenheit, Darmträgheit, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Sodbrennen, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, Schwächegefühl, Gefühl, einen Kloß im Hals zu haben.

Ehrlich gesagt sind da viele Dinge dabei, die du sowieso schon hast.

Außerdem ist dein ZNS sowieso schon angeschlagen und wird durch ein zusätzliches zentral wirkendes Medikament noch stärker durcheinander gebracht, manche Betroffene vertragen nicht einmal mehr Nahrungsergänzungsmittel.
Ich denke, dass dir wahrscheinlich nur die Zeit helfen wird.

Das USt natürlich nur meine Sicht der Dinge, die Entscheidung triffst du selbst.

LG Ute
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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von hotti » Sonntag, 22.10.17, 12:48

Hallo,

ja, gut, vielleicht hast du wirklich Recht.
Gibt es denn Hilfe bei diesem Muskelzucken? Magnesiummangel kann ich eigentlich nicht haben.
Denn das ist ziemlich nervig, wenn man versucht wieder einzuschlafen oder falls es heute Abend noch da ist, wie es dann ist mit Einschlafen.
Zudem bekomme ich da Panik, da man ja immer was mit Spätdyskinesien liest..

Achja, wie gesagt, habe ich auch am 2.11 einen "Testtermin" bei einer Psychotherapeutin(also Gespräche, keine Verschreibungen von Medikamenten), ist sowas hilfreich, gerade wenn man Verbindungen zwischen Entzügen sieht?
Denn ich kann ja bis dato noch nicht sagen, ob das alles "nur" Entzugssymptome sind, oder ob es doch eine reale Depression ist, die nach Alkoholentzug und NL Einnahme etc raus kam.

Denn einerseits ist Depression eine offizielle Beipackzettel NW bei Pipamperon (bei mir kamen - glaube ich ; Erinnerung ist auch nicht mehr die Beste - leicht depressive Phasen nach 5 Wochen Einnahme),andererseits kann ein NL Entzug Depressionen bringen, oder aber man hatte schon vorher versteckte oder wie vielleicht bei mir durch Alkohol unterdrückte Depressionen - kurz gesagt, man weiß irgendwie gar nicht wo man anfangen soll.
Denn ich bin pendel momentan zwischen 2.5-5mg, die ersten depressiven Phasen hatte ich bei 5 Wochen 20mg (da kannte ich die NWs und das Forum hie rnoch ga, muss das nicht langsam mal aufhören? Das ist doch so wenig von einem schwachen NL, das kann doch kaum noch wirken. Daher tendiere ich eher zu schon vorhandene Depression oder Entzug. :zombie:

Ich habe am Telefon noch nichts von dem Alkoholentzug und den NL gesagt, da ich nicht wollte,dass ich wieder abgewimmelt werde mit "gehen Sie zur Suchtklinik", andererseits finde ich muss ein Psychotherapeut ja schon alles wissen und man sollte sowas nicht verheimlichen.
Zuletzt geändert von hotti am Sonntag, 22.10.17, 13:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 22.10.17, 13:22

Hallo Hotti,

Ich denke über Spätdyskenesien musst du dir noch keine Sorgen machen. Du nimmst das Pipamperon noch nicht so lange und in einer relativ geringen Dosierung ein.

Ich würde an deiner Stelle den Termin bei dem Psychotherapeuten erstmal wahr nehmen und dort auch die Wahrheit sagen.
Eine tiefenpsychologische Therapie, in der alte Probleme verarbeitet werden ist zum jetzigen Zeitpunkt sicher noch unbedingt hilfreich.
Aber ich glaube therapeutische Gespräche und Verhaltenstherapie können dir schon helfen, zum Beispiel mit Ängsten besser umgehen zu können.

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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von hotti » Sonntag, 22.10.17, 13:28

Okay, danke.

Denn es fällt mir nicht so leicht irgendwo anzusetzen bzw das Problem aufzuklären(ob mit oder ohne Psychotherapie), wie gesagt, es kann eine NW sein, eine NW vom Entzug, eine generelle unterdrückte Depression, quasi kann es alles sein.
Ich pendel momentan zwischen 2.5-5mg, die ersten depressiven Phasen und Potenzstörungen hatte ich bei 5 Wochen 20mg (da kannte ich die NWs und das Forum hier noch gar nicht und hab doof lächelnd die Tabletten genommen und gut geschlafen..), muss das nicht langsam mal aufhören? Das ist doch so wenig von einem schwachen NL, das kann doch kaum noch wirken. Daher tendiere ich eher zu schon vorhandene Depression oder Entzug.
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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 22.10.17, 13:54

Hallo Hotti,
hotti hat geschrieben:Ich pendel momentan zwischen 2.5-5mg,
Das ist leider nicht gut. Ständige Disisschwankungen belasten das Zentrale Nervensystem enorm. Es wäre besser, wenn du auf einer festen Dosis bleiben würdest.
hotti hat geschrieben:Das ist doch so wenig von einem schwachen NL, das kann doch kaum noch wirken.
Das ist leider ein weit verbreiteter Trugschluss, Neuroleptika sind auch in geringer Dosis hochpotente Mittel.
Ich kann mir vorstellen, dass du aus einer Mischung vieler Dinge von Absetzerscheinungen, Entzug und Nebenwirkungen leidest.
Deshalb wäre es umso wichtiger auf einer festen Dosis des Pipamperon bleibst und deinem ZNS die Chance gibst sich anzupassen.
Fünf Wochen sind da leider keine lange Zeit. So schwer es fällt aber du wirst Geduld haben müssen.

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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von hotti » Sonntag, 22.10.17, 14:09

Sorry, das war etwas ungenau ausgedrückt.
Ich meinte damit,wenn es ganz schlecht ist, gehe ich z.B in 2,5er Schritt wieder hoch auf 5mg, ich versuche momentan 2,5mg zu festigen, das sich das ZNS auf 2,5mg anpasst, was aber härter ist als ich dachte. Momentan leide ich wieder unter Appetitverlust, verschwommener Sehen, Schwindel/Benommenheit (können das auch Symptome sein?) und kein "Zugzwang", also ich mach dann irgendwas anderes, was ich eigentlich tun wollte, auf gut deutsch ich "trödel rum" und komme nicht vorwärts.

Wenn man der 0 näher kommt, wie sieht es da mit tagesversetzten Einnahmen aus? Also z.B nicht von 2,5mg direkt auf 0, sondern erst jeden Tag Einnahme,dann jeden zweiten,jeden dritten etc, nur mal so rein rhetorisch gefragt.
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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 22.10.17, 14:20

Hallo hotti,

Schwindel und Benommenheit sind häufige Absetzsymptome.

Von alternierenden Einnahme der Medikamente raten wir hier dringend ab.
Auch das reizt das ZNS massiv, weil es sich so auf keiner Dosis stabilisieren kann.
Niedrigere Dosierungen kannst du mit der Wasserlösmethode herstellen.

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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von hotti » Sonntag, 22.10.17, 18:19

Ja die Wassermethode nutze ich ja seit Wochen, habe soeben 12,5ml,also 2,5mg Pipamperon genommen.

Bei Bewegung/Sport etc merkte ich heute keine Muskelzuckungen, jetzt beim Sitzen bzw bei Ruhe ist es wieder da, wieder dieselbe Stelle am Schulterblatt, wieder pochend pulsiv, alle ~20 Sekunden,mal längere Abstände,mal kürzer.. hoffentlich bleibt das nicht. :abtransport:
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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 22.10.17, 20:51

Hallo hotti,

keine Sorge, das geht wieder weg.
Diese Tuckungen sind häufig und oft auch sehr nervig aber in der Regel absolut harmlos und sie verschwinden irgendwann einfach wieder.

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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von hotti » Montag, 23.10.17, 10:32

Die Zuckungen sind wieder so gut wie weg, dafür jetzt wieder Schwindel,Benommenheit, Kreislauf,Müdigkeit,langsamere Reaktionen,Gedankenkreise/Angst und Übelkeit.
Dieses ewige hin und her der Symptome macht einen auch zu schaffen, da man sich nie auf eins fokussieren kann.

Gibt es Strategien gegen Schwindel, Benommenheit Kreislauf und diese Gedankenkreise/Angst vorzugehen?

Bei Übelkeit versuche ich ruhiger zu atmen, Wasser oder Tee zu trinken und mich hinzulegen, was natürlich nicht immer geht. sowas wie iberogast nehme ich nicht mehr(hoher Alkoholgehalt), solche Übelkeit Reisetabletten machen mich noch müder.

Durch die Übelkeit und Appetotverlust/weniger Essen plus den Sport verliere ich auch ganz schön an Gewicht, ich muss irgendwie schauen das ich die täglichen Kalorien schaffe, was wirklich schwerer ist als man denkt(wodurch natürlich sowas wie Übelkeit und Schwindel verstärkt werden können wenn der Körper nicht genug Kalorien bekommt). Wurde schon mehrfach drauf angesprochen, dass ich ja sehr dünn geworden bin, Manche mögen das gern hören, ich nicht, da ich vorher keine grossen Probleme mit Übergewicht etc hatte.
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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von Jamie » Montag, 23.10.17, 11:25

Hallo hotti, :)

du machst ja munter alle möglichen Symptome durch.
Ist leider üblich im Entzug, das kennen viele.

Wenn das Gewicht weiter runtergeht, dann würde ich vielleicht mal den Hausarzt ansprechen.
Nicht, dass da was Anderes dahintersteckt. Vielleicht kann er mal ein großes Blutbild samt Schilddrüsenwerten und Leberwerten und Entzündungswerten machen?

Gegen Schwindel gibt es wenig Hilfreiches, außer Schonung.
Hängt er kreislaufbedingt mit niedrigem Blutdruck zusammen, kannst du dir mal in der Apotheke die pflanzlichen Korodintropfen zulegen; das ist ein mildes Tonikum (aber gruseliger Geschmack).
Ansonsten gibt es zig pflanzliche / homöopathische Präparate gegen Schwindel, ob sie wirksam sind, muss individuell ausgetestet werden.

Aber es kann natürlich auch der Gesamtkomplex sein, der sich selbst aufrechterhält: wenig essen --> Schwäche --> Kreislauf auf Sparflamme --> Schwindel --> wieder keine Lust zu essen usw....
Trinkst du denn genug? Flüssigkeitsmangel führt auch zu allen o.g. Symptomen.

Gegen Angst / Panik haben wir hier einen Thread mit gesammelten Tipps unserer Nutzer:
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Grüße
Jamie
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hotti
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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von hotti » Montag, 23.10.17, 12:11

Hallo, danke für die schnelle Antwort. Ja ich muss auch mehr Wasser trinken, habe öfter einen trockenen Mund, aber wer weiß vielleicht ist das ja auch eine NW..
Blutbild gab's inklusive beim stationären Entzug(war aber glaub ich nur ein kleines, wo kann man gegen welche Kosten einen großen machen?), Plus SD und Leber, da scheint komischerweise alles im Rahmen zu sein.
Blutdruckgerät habe ich hier, der ist zwischen niedrig und normal , 110-70-Puls 45, man muss aber ja auch sagen, dass ich 3x die Woche 1 Stunde joggen gehe, da kann laut Google so ein niedriger Puls normal sein. Zudem steht leider auch niedriger Blutdruck als NW auf dem Beipackzettel von pipamperon.

Korodin/Korovit kenne ich, hat leider wie Iberogast viel Alkohol(Alkoholentzug), da müsst ich mal schauen.

Zudem habe ich nach Reduzierungen so Symptome wie Derealisieren(wie in Watte oder im Film) und Vergesslichkeit(teilweise Dinge, die ich vor 5 Minuten geplant hatte). Gibt es irgendwelche Richtlinien oder wie lange man Entzugssymptome hinnehmen sollte, bevor man eingreifen sollte(wenn die Symptome eben sehr anstrengend aber noch "hinnehmbar" sind)?
Es handelt sich wie gesagt um ein Niederpotentes NL, Einnahmedauer gesamt ~ 1 Woche volle 40mg, dann ~6 Wochen 20mg, dann paar tage 0 (kalter Entzug), dann 10 etc, also die Gesamtdauer der Einnahme ist schon nicht wenig mit gut 11 Wochen bis dato sogesehen.
Anfang August Alkoholentzug 7 Tage
Dort 4x Tage Benzodiazepin und Vitamintabletten und 40mg Pipamperon vorm Schlafen für 7 Tage
Danach für zuhause je 1x20mg abends
5 Wochen später abrupt von 20mg auf 0mg auf Grund von Erektionsstörung und Stimmungslöchern
5 Tage 0mg "kalter Entzug" -> stärker werdene Depression, Stimmungstief, antriebslos, motivationslos, Angst/Trauer (besonders morgens, im Bett liegen bleiben), Kloß im Hals, Gewichtsverlust, wenig Appetit, Würgereiz, weiterhin keine Erektion
Seit 23.9 wieder abendliche Einnahme von 1x10mg - Besserung
Seit 4.10 abendliche Einnahme von ~7,5mg (Ziel alle ~2 Wochen je nach Symptomatik 2,5mg runterzugehen)
Seit 14.10. abendliche Einnahme von 5mg
Seit 22.10 2.5mg - Schwindel, Potenz, psychische Probleme/Symptome
Seit 6.11 0mg - Schwindel,Pickel, Müdigkeit, null Stressresistent/schnelle Überforderung, leichte Reizbarkeit
---
Johanniskrauteinnahme seit einigen Monaten (genauer Zeitraum nicht nennbar)

Eva
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Re: Pipamperon Entzug

Beitrag von Eva » Montag, 23.10.17, 13:33

Hallo!

Wurde Deine Schilddrüse mit überprüft? (Sorry, falls ich das überlesen haben sollte). Einiges, was Du schilderst, erinnert mich sehr an eine Bekannte mit Hashimoto, bei der die Ursache für Schwindel usw. hier lag und lange übersehen wurde. Leider sagen viele Ärzte viel zu schnell, dass die Werte okay seien ... ein Antikörpertest könnte sinnvoll sein.

Gruß, Pons
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Und nun kann's dem Endspurt zu gehen ... :)

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