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Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Montag, 06.11.17, 21:55

Hallo Katja,

danke für deine Antwort. Bei mir ist alles durcheinander. Werde wohl, wenn ich das Einzelzimmer bekomme wieder rein müssen.


LG Bella2
Mitte 2012 in der Psychiatrie bis auf 750mg Seroquel eingestellt. Durch Seroquel 45kg zugenommen.-> im Laufe der Jahre immer mehr.

(Körp. Krankheiten: Mitochondriale Myopathie, CFS, ADH Mangel, seit Sept 2017 festgestellter Diabetes Typ 2)

Habe auch eine ungeklärte organische Hirnsymptomatik+hormonelle Störungen seit Pubertät)

Irgenwannn Umstellung von Seroquel Prolong auf Quetiapin Redard.
(Umstellung gemerkt-mir ging es schlechter)

Nach 5 Jahren:

Am 21.Sept. 2017 erster Versuch es zu reduzieren.

Nach 1 Monat- 21.OKt. 2017 bei 450 mg. (vorher 750mg tägl.)

Zustand: Wieder Ängste, alle Reize zu viel- werde erstmal bei 450 mg bleiben.

Zu hause reduziert.

Biorythmus seit Reduktion nur noch nachts wach.

Seit Mitte Nov. 2017. Mir geht es wieder besser. Entzug der Reduktion ist durch. Rythmus auch endlich wieder normal.

AKTUELL: Mitte März bis Mitte April 2018 auf 300mg Quetiapin reduziert.


Weitere Medis:

Melperon= derzeit 150mg gegen Angst. tägl.

Seit 11 Jahren Tavor tägl., war schon bei 13,5mg... nun seit August auf 3mg täglich+ 17.5mg Diazepam tägl.damit es wieder hilft. Habe eine hirnorganische schlimme Reizverarbeitungsstörung. Deswegen die Benzo's.
Das ist ein ganz schlimmes körperliches Gefühl im Kopf-diese Überreiztheit.

Jamie
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Jamie » Montag, 06.11.17, 22:21

Hallo Bella, :)

was ist los bei dir? :(
Kannst du etwas konkreter werden?

Wieso Klinik? Können die dir da denn helfen?
Also ich frage das wirklich völlig wertfrei, aber was geben die dir da, dass es dir besser geht, was du nicht auch zuhause nehmen könntest?

Hat sich dein Zustand so dermaßen verschlechtert oder was ist passiert?

Vielleicht wäre auch weiteres Aufdosieren der Dosis sinnvoll, ehe man in die Klinik geht?

Grüße
Jamie
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Dienstag, 07.11.17, 13:12

Hallo Jamie,

hast Du das von mir gelesen?:

Momentan komme ich total mit meinen Tabletten durcheinander und nehme sie teilweise am gleichen Tag, seit ich versuche den Rythmus

zu verschieben.

Jetzt habe ich wieder u.a. zu viele Benzo's genommen.

Wenn ich am gleichen Tag mich hinlege und am gleichen Tag aufstehe, komme ich total durcheinander.
(und sich das dann tagelang verschiebt.)

Ich weiß dann gar nicht, was ich am besten wann einnehmen soll.
_________________


Darum gehts mir so schlecht und habe wahnsinnige Überreizungen u. Muskelschmerzen. Bin zu krank für's KH.

Bin momentan bettlägerig.
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von padma » Dienstag, 07.11.17, 14:12

hallo Bella, :)

du kannst Medikamentengabe verordnet bekommen.
Dann kommt eine Krankenschwester für die Tabletteneinnahme zu dir nachhause und bringt dir die jeweiligen Tabletten mit.
Du nimmst sie dann unter ihrer Aufsicht ein.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Jamie » Dienstag, 07.11.17, 16:20

Hallo Bella, :)

Verzeihung, das ist mir als Info wohl tatsächlich durch die Lappen gegangen :? .
Das ist natürlich nicht gut, dass du Tabletten falsch / zu oft / gar nicht nimmst.

Erwähntest du nicht einen Pflegedienst? Kannst du da vielleicht mal nachfragen, ob die da ein Auge mit drauf haben könnten?

Padmas :) Idee ist auch sehr gut; ein kooperativer Arzt könnte das verordnen. Es ist ja auch vielleicht nur eine Phase?

Hilfreich wäre auch eine Tablettenbox, bei der man sehen kann, ob schon etwas entnommen wurde? Es gibt da verschiedene Modelle, je nach Geschmack und wie man seine Sortierung bevorzugt.

Grüße
Jamie
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 07.11.17, 18:52

Hallo Bella,

Ich fand die Idee von Katja mit der App ganz gut und ab dir mal den Link rausgesucht.
Vielleicht ist das was für dich?

http://www.mytherapyapp.de

LG Ute
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von ChristophK » Mittwoch, 08.11.17, 16:55

Das Problem mit dem Tabletten doppelt nehmen oder vergessen kenne ich auch. Als Lösung habe ich Folgendes gemacht:

1. Einen Kalender "gebaut" mit Spalten für jeden Tag (siehe PDF im Anhang), in die Zeilen können die Medikamente (oder sonstige Dinge) eingetragen werden.
2. Sobald ich die Medikamente genommen habe, mache ich einen Haken in das entsprechende Feld. Dann weiß ich, dass ich an diesem Tag die Dinge schon genommen habe.

Für die Härtefälle kann ich noch folgende Variante empfehlen. Wenn der Plan wirklich jedes Mal pingelig genau durchgezogen wird, ist nahezu jede Fehlerquelle ausgeschlossen. Die Pingeligkeit ist wichtig für die Entwicklung einer zuverlässigen Gewohnheit, die auch bei aktueller Verwirrtheit funktionieren soll.

1. Grundsätzlich die Medikamente nur vor dem Zettel einnehmen.
2. Medikamente zusammen mit dem Zettel lagern (dann wird man automatisch an den Zettel erinnert).
3. Eine Uhr mit Datumsangabe dazu stellen, so dass man keine "Erinnerungsfehler" bezüglich des Datums macht.
4. Den Zettel prüfen, ob und welche Medikamente für das aktuelle Datum eingenommen werden müssen.
5. Ein Glas Wasser bereit stellen, so dass man nicht hin und herlaufen muss.
6. Medikament aus der Packung holen und in der richtigen Dosierung bereit legen, Packung wieder verschließen und wegpacken.
7. Stift bereit legen
8. Jetzt die Medikamente mit dem Wasser zusammen einnehmen
9. Direkt danach die Einnahme auf dem Zettel dokumentieren

Das Schema zieht man für jedes Medikament *einzeln* durch, am besten in der Reihenfolge, wie sie von oben nach unten auf dem Zettel stehen.

LG Christoph
Dateianhänge
Regelmäßig-Kalender.pdf
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Ich selbst bin 1982 geboren.

April 2007 - "auffälliges Verhalten" und Einweisung in geschlossene Psychiatrie für 10 Tage.
Medikation: Risperidon (Dosis weiß ich nicht mehr) und Lorazepam 7,5 mg / tägl. Lorazepam danach problemlos ausgeschlichen.

Diagnose: Schizoaffektive Psychose

Neuroleptikum oft gewechselt wg. Unverträglichkeit: Olanzapin, Aripripazol, Ziprasidon, Amisulprid, seit 2011 Quetiapin retardiert, je nach Stimmung zwischen 100 und 200 mg (langsame Wechsel)

Medikation: Quetiapin retardiert 150-200 mg, 7/2015 bis 10/2016 tägl. 200 mg
Bisherige Absetzversuche: (Januar 2015 von 200 mg auf 150 mg reduziert, im Juli 2015 wieder auf 200 mg hoch wg. Reizbarkeit, gedrückter Stimmung, Leistungstief, etc.)

Dosierung Johanniskrautextrakt (Laif)
24.06.2017 - Angefangen mit 900 mg
13.09.2017 - Erhöhung auf 1800 mg (900-0-900)

Absetzverlauf Quetiapin
29.10.2016 - 200 mg (0-0-200)
30.10.2016 - 150 mg (0-0-150)
26.12.2016 - 100 mg (0-0-100)
06.03.2017 - 75 mg (0-0-75), 50 mg retardiert, 25 unretardiert
04.08.2017 - 75 mg (25-0-50), 50 mg retardiert, 25 unretardiert
07.10.2017 - 50 mg (25-0-25) unretardiert

bis auf Weiteres 50 mg Quetiapin und 1800 mg Johanniskrautextrakt

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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von ChristophK » Mittwoch, 08.11.17, 17:22

Ach ja, zu dem Reizoffenheits-Thema kannst Du noch mal folgendes probieren: Vitamin D3 + K2

Ich kenne vermutlich das, was Du beschreibst: Licht und Geräusche schlagen nahezu ungefiltert ins Bewusstsein ein und es entsteht ein extrem unangenehmer Zustand der angespannten Wachheit.

Da mein Ayurveda-Arzt mir davon abgeraten hat, Vitamin D3 zu nehmen, mache ich das nur noch ab und zu mal. Daher merke ich sehr deutlich den Effekt. Habe zum Beispiel gestern erst Vitamin D3 + K2 eingenommen (davor einige Wochen gar nicht) und heute fühle ich mich deutlich wohler mit einer kleinen Schutzschicht. War beim letzten Mal D3 einnehmen auch so.

Ich nutze die Präparate Vitamin D3 5000 I.E. und Vitamin K2 200 µg von der Marke Vitasyg, gekauft bei Amazon.
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von padma » Mittwoch, 08.11.17, 17:49

hallo, :)

bei Vit D 3 ist das Problem, dass es im Entzug Symptome verstärken kann, insbesonders Unruhe auslösen kann. Daher ggfs vorsichtig antesten, mit 500 oder 1000 iE (Vigantoletten)

liebe Grüsse,
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Sonntag, 12.11.17, 20:58

Danke für eure Antworten.

Ich bin nun seit 1 Woche bettlägerig. Habe 10 Kilo trotz Sero abgenommen, weil ich seit meiner doppelten Einnahme nur noch im Bett liegen kann.
(siehe vorherige Beiträge)

Was ist, wenn das nicht wieder besser wird? Liest bitte auch meine Signatur- die habe ich aktualisiert.


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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Jamie » Montag, 13.11.17, 9:46

Liebe Bella2 :),

ich kann dir leider aktuell nicht helfen, da ich deinen Zustand nicht einschätzen kann.
Deine Signatur habe ich gelesen.
Die Bettlägerigkeit kommt von einer Falscheinnahme? Oder hat es andere Gründe?
Und was hat es mit dem Gewichtsverlust auf sich? Hast du keine Kraft aufzustehen und dir etwas zu essen zu holen oder woher kommt die schnelle Abnahme innerhalb so kurzer Zeit?

Das besorgt mich.
Im Zweifel wärst du, auch um abzuklären was mit dir los ist, vielleicht in einer Klinik besser aufgehoben?

Mitfühlende Grüße
Jamie
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Montag, 13.11.17, 10:33

Ja, von der Falscheinnahme. Klinik will mich nur aufnehmen, wenn ich weiter reduziere.

Ja, weil ich nichts essen kann/ machen kann.


LG Bella2
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 13.11.17, 15:39

Hallo Bella,

was sollst du nach Meinung der Klinik weiter reduzieren?
Das Quetiapin oder die Benzos ?
Ich war der Meinung, du nimmst das aufgrund deiner Voerkrankung ?
Wieso sollst du es dann absetzen ?
Oder habe ich da was falsch verstanden oder stehe gerade auf dem Schlauch.

LG Ute
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Dienstag, 14.11.17, 4:04

Hallo Ululu69,

Das Quetapin- obwohl es mir so schlecht geht. Ich werde aber nicht in die Klinik gehen. Im KH wollen sie mir nur das nächste Medikament geben.


LG Bella2
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von ChristophK » Dienstag, 14.11.17, 10:46

Hallo Bella!

Das Folgende mag ungewöhnlich klingen, ist aber meine Erfahrung mit über 10 Jahren wissenschaftlicher Selbstbeobachtung:

Unser Geist funktioniert wie eine Realisierungsmaschine. Das heißt, unsere Gedanken sind Befehle an unseren Körper und Organismus.
Bella2 hat geschrieben:Was ist, wenn das nicht wieder besser wird?
Wenn Du so denkst, reitest Du Dich weiter in Deine Krankheit rein. Wenn Du also gesund werden willst, hör auf, so zu denken. Kämpfe gegen solche Ideen und Gedanken.

Stattdessen kannst Du Dir ausmalen, was Du machst, wenn Du wieder gesund bist und genügend Kraft hast. Wenn Du freie Auswahl hättest, was würdest Du tun wollen? Im Wald spazieren gehen? Oder einer sinnvollen Arbeit nachgehen, mit netten Kollegen und gutem Gehalt? Irgendwohin in den Urlaub fahren, z.B. ... ?

Ich sage nicht, dass ein paar nette Gedanken ausreichen, um Dich gesund zu machen. Das tun sie nicht. Du musst an Dir und Deiner Situation materiell und ggf. auch hart arbeiten. Es geht auch nicht darum, sich den ganzen Tag bunte Dinge auszumalen und andere Pflichten zu vernachlässigen. Es geht schlicht und einfach darum, die 5 oder 30 Minuten, die Du sonst negativ denkst, positiv zu denken.

Manchmal ist es schwierig, die negativen Gedanken durch positive zu ersetzen, weil sie durch Wiederholung und Gewohnheit viel Kraft gewonnen haben, dann erscheinen sie übermächtig (und sind es in dem Moment auch). Lass Dich davon nicht entmutigen. Aber wenn Du die Wahl hast - denk konstruktiv!

Es kann unter Umständen relativ lange (ggf. einige Monate und Jahre) dauern, bis die Erfolge materiell sichtbar werden, aber in Deinem Geist kannst Du evtl. schon nach einigen Wochen eine Veränderung bemerken.

Gute Besserung
Christoph
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April 2007 - "auffälliges Verhalten" und Einweisung in geschlossene Psychiatrie für 10 Tage.
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Diagnose: Schizoaffektive Psychose

Neuroleptikum oft gewechselt wg. Unverträglichkeit: Olanzapin, Aripripazol, Ziprasidon, Amisulprid, seit 2011 Quetiapin retardiert, je nach Stimmung zwischen 100 und 200 mg (langsame Wechsel)

Medikation: Quetiapin retardiert 150-200 mg, 7/2015 bis 10/2016 tägl. 200 mg
Bisherige Absetzversuche: (Januar 2015 von 200 mg auf 150 mg reduziert, im Juli 2015 wieder auf 200 mg hoch wg. Reizbarkeit, gedrückter Stimmung, Leistungstief, etc.)

Dosierung Johanniskrautextrakt (Laif)
24.06.2017 - Angefangen mit 900 mg
13.09.2017 - Erhöhung auf 1800 mg (900-0-900)

Absetzverlauf Quetiapin
29.10.2016 - 200 mg (0-0-200)
30.10.2016 - 150 mg (0-0-150)
26.12.2016 - 100 mg (0-0-100)
06.03.2017 - 75 mg (0-0-75), 50 mg retardiert, 25 unretardiert
04.08.2017 - 75 mg (25-0-50), 50 mg retardiert, 25 unretardiert
07.10.2017 - 50 mg (25-0-25) unretardiert

bis auf Weiteres 50 mg Quetiapin und 1800 mg Johanniskrautextrakt

Bella2
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Sonntag, 19.11.17, 7:11

Hallo zusammen,

ich bin wieder im Leben! Bin seit einigen Tagen nicht mehr bettlägerig. War etwas über 1 Woche.
(Mir war ja dieser Fehler unterlaufen, siehe meine Beiträge Seite 3)

Habe auch meinen Tages-Rythmus wieder und würde sagen ich bin aus dem Entzug raus. Wäre sicherlich schneller gegangen,

ohne diesen Einnahmefehler. Bleibe nun mind. 12 Monate bei 450mg. Dann lebe ich eben erst einmal mit fast der halben Dosis.

Bei mir wirkt/(te) sich der Entzug auch sehr auf die Muskeln und Schmerzen aus. / siehe Signatur.
Das ich meinen Rythmus wieder habe, bin ich so glücklich.
Meine Schmerzen sind seit dem Fehler extrem schlimm.

War schlimm genug die Zeit. Will ja auch noch irgendwann umziehen und eine Reise schaffen. Und ich habe wichtige körpl. Termine, die nun ausfallen mussten. Da kann ich eh nicht reduzieren.


LG Bella2 :)
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Mitte 2012 in der Psychiatrie bis auf 750mg Seroquel eingestellt. Durch Seroquel 45kg zugenommen.-> im Laufe der Jahre immer mehr.

(Körp. Krankheiten: Mitochondriale Myopathie, CFS, ADH Mangel, seit Sept 2017 festgestellter Diabetes Typ 2)

Habe auch eine ungeklärte organische Hirnsymptomatik+hormonelle Störungen seit Pubertät)

Irgenwannn Umstellung von Seroquel Prolong auf Quetiapin Redard.
(Umstellung gemerkt-mir ging es schlechter)

Nach 5 Jahren:

Am 21.Sept. 2017 erster Versuch es zu reduzieren.

Nach 1 Monat- 21.OKt. 2017 bei 450 mg. (vorher 750mg tägl.)

Zustand: Wieder Ängste, alle Reize zu viel- werde erstmal bei 450 mg bleiben.

Zu hause reduziert.

Biorythmus seit Reduktion nur noch nachts wach.

Seit Mitte Nov. 2017. Mir geht es wieder besser. Entzug der Reduktion ist durch. Rythmus auch endlich wieder normal.

AKTUELL: Mitte März bis Mitte April 2018 auf 300mg Quetiapin reduziert.


Weitere Medis:

Melperon= derzeit 150mg gegen Angst. tägl.

Seit 11 Jahren Tavor tägl., war schon bei 13,5mg... nun seit August auf 3mg täglich+ 17.5mg Diazepam tägl.damit es wieder hilft. Habe eine hirnorganische schlimme Reizverarbeitungsstörung. Deswegen die Benzo's.
Das ist ein ganz schlimmes körperliches Gefühl im Kopf-diese Überreiztheit.

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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 19.11.17, 11:16

Hallo Bella
Bella2 hat geschrieben:Bleibe nun mind. 12 Monate bei 450mg. Dann lebe ich eben erst einmal mit fast der halben Dosis.
Bella2 hat geschrieben:War schlimm genug die Zeit. Will ja auch noch irgendwann umziehen und eine Reise schaffen. Und ich habe wichtige körpl. Termine, die nun ausfallen mussten. Da kann ich eh nicht reduzieren.

Man soll nie etwas mit Gewalt übers Knie brechen - einen Entzug schon garnicht. Dir alles Gute :hug:

liebe Grüße Arian
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2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
viewtopic.php?f=51&t=10634&p=120447#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Dienstag, 05.12.17, 7:14

Hallo zusammen,

Ich muss mich nochmal melden, weil ich seit meinem Entzug -(Reduktion) und dem danach enstandenen Chaos mit der versehentlichen Doppeleinnahme- siehe Thread, extremste Schmerzen in den Muskeln vor allem wieder in den Augenmuskeln habe.

Das mit den Schmerzen, ist bei mir "normal", da ich ja eine Muskelerkrankung habe, aber es hat sich mind. verdreifacht der Schmerz.
Die Augenschmerzen sind die furchtbarsten Schmerzen die ich haben kann.
Das hatte ich seit 11 Jahren nicht mehr. -> Seitdem nehme ich Ibuprofen.

Das hilft aber nicht mehr oder die Situation ist schlimmer geworden.


Zudem habe ich festgestellt, dass ich das Diazepam nicht mehr vertrage. Das wurde mir im August erst mühlselig eingeschlichen.

Mir wird nach einer halben Stunde nach der Einnahme ganz heiß und ich werde noch überreizter. Das hält dann mind. 2 Stunden an.
Noch ist es schnell dunkel und leise vorm Haus, doch ich habe schon wieder Angst vor den anderen Jahreszeiten.

Ich weiß nicht, was ich wegen des Diazepams machen soll. Nochmal ein Wechsel, das halte ich nicht aus.


LG Bella2
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Habe auch eine ungeklärte organische Hirnsymptomatik+hormonelle Störungen seit Pubertät)

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(Umstellung gemerkt-mir ging es schlechter)

Nach 5 Jahren:

Am 21.Sept. 2017 erster Versuch es zu reduzieren.

Nach 1 Monat- 21.OKt. 2017 bei 450 mg. (vorher 750mg tägl.)

Zustand: Wieder Ängste, alle Reize zu viel- werde erstmal bei 450 mg bleiben.

Zu hause reduziert.

Biorythmus seit Reduktion nur noch nachts wach.

Seit Mitte Nov. 2017. Mir geht es wieder besser. Entzug der Reduktion ist durch. Rythmus auch endlich wieder normal.

AKTUELL: Mitte März bis Mitte April 2018 auf 300mg Quetiapin reduziert.


Weitere Medis:

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Das ist ein ganz schlimmes körperliches Gefühl im Kopf-diese Überreiztheit.

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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von padma » Mittwoch, 06.12.17, 18:53

hallo Bella, :)

das hört sich sehr schlimm an mit deinen Schmerzen. Die versehentliche doppelte Dosis setzt dir da wohl wirklich sehr zu.
Hast du Erfahrung mit anderen Schmerzmitteln, ob was besser greift? Ibuprofen ist vermutlich nicht stark genug.
Zudem habe ich festgestellt, dass ich das Diazepam nicht mehr vertrage. Das wurde mir im August erst mühlselig eingeschlichen.

Mir wird nach einer halben Stunde nach der Einnahme ganz heiß und ich werde noch überreizter.
Könnte es sein, dass du eine Histaminintoleranz entwickelt hast? Da löst auch Diazepam solche Symptome aus. Hast du solche Reaktionen auch bei Nahrungsmitteln oder nur bei Diazepam?

gute Besserung,
liebe Grüsse,
padma
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Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
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Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
8.03.2018: 0,35 mg :schnecke:


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Mittwoch, 14.02.18, 3:41

Hallo meine Lieben,

Ich bin's mal wieder, die Bella.

Möchte ein kurzes Feedback abgeben.

Seit meiner Seroquelreduktion im Herbst 2017, habe ich von 92,5 auf 74,5kg abgenommen. (immer noch 24kg durch das Sero zu viel.)
Darüber bin ich sehr froh. Ich hoffe nur, dass sich der Körper nicht wieder dran gwöhnt und wieder Fett einlagert.

Ich kann jetzt viel besser laufen. (bin ja auch muskelkrank).

Meine 5 j. Dosis war ja 750mg Sero, nun seit Herbst 450mg. Das bleibt auch wie schon mal erwähnt erstmal so.

Der Entzug war im Nov. vorbei, doch die Schmerzen die ich davon in den Muskeln bekam erst seit geraumer Zeit.

Nun warte ich schon seit Januar auf eine Aufnahme in der Psycho, da ich ja das Dia nicht mehr vertrage und es nicht mehr wirkt... .

2ter Punkt: Ich habe festgestellt, das ich wieder ziemlich nervig bin und mich dann nicht im Griff habe. Mir ist das gar nicht aufgefallen,

dass das Sero auch dagegen geholfen habe u. ich nehme ja immerhin noch 450mg.

Kennt das jemand von euch, sich nicht im Griff haben? Was Wörter und z.B. Anrufe bei anderen betrifft? (ständig immer wieder anrufen, bis man
was erreicht hat.)

Ich will halt an allem mir wichtigem dran bleiben.

WIE GEHT IHR OHNE DAS MEDI MIT EUREN "MACKEN" UM?


LG Bella2
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