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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Amisulprid absetzen

Auch für Antiepileptika (z.B. Lyrica/Pregabalin), Stimmungsstabilisierer und Stimulanzien
padma
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von padma » Donnerstag, 11.01.18, 17:55

hallo Tanjaangelina, :)
Sie sagte aber davor, dass ich mich wohl entscheiden muss, ob ich bei ihr eine psychiatrische Behandlung möchte oder von meinem Hausarzt die Tabletten bekomme, die ich dann so nehme wie ich es für richtig halte. Dieser Satz bedeutet doch dass es schon in meiner Entscheidung liegt. Danach sprach sie anders. Komisch.
Ich verstehe das so, dass wenn du bei ihr bleibst, du alles so tun musst, wie sie es für richtig hält. Wenn du selbst entscheiden möchtest, sollst du zu deinem Hausarzt gehen.
Wäre dein HA denn bereit, dir Amisulprid zu verschreiben?

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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27.12.2017: 0,425 mg es wird weiter ge :schnecke: t


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Tanjaangelina
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Donnerstag, 11.01.18, 19:13

Liebe padma,

Ob er dazu bereit ist das weiß ich nicht. Nun, ich denke aber dass es besser ist ich bleibe bei der Psychiaterin auch wegen diesen dépersonnalisation symptomen die ich unter der Einnahme verstärkt habe. Der Hausarzt wusste das auch nicht.
Es ist doch besser, einen psychiatrischen Ansprechpartner zu haben.

LG
Tanjaangelina
Seit 2009 CFS Chronisches Erschöpfungssyndrom
Seit 2014 Chronischer Schwindel
Ohne Medikamente nicht aushaltbar.
Seit 2015 mehrere ADs und NL probiert wie Venlafaxin, Cioralex, Paroxetin, Olanzapin, Keppra, Gabapentin, Lyrica, Cymbal ta
Seit April 2017 Amisulprid erst 150 dann 125, 100, 75
Seit August 2017 Amisulprid 50 mg
November 2017 Versuch auf 40 mg zu reduzieren, 1 Woche gemacht, nach 4 Tagen kamen Nebenwirkungen, nach 1 1/2Wochen wieder der Schwindel, schon vor dem Schwindel hab ich aber wieder auf 50 mg erhöht
November 2017: 1 Woche 50 mg
Dezember 2017: 75 mg, da Schwindel mit 50 mg nicht mehr besser wurde
August 2016 kurzzeitig hydrocortison, da cortisol werte im Keller sind. Laut meinem Spezialist sollte ich Kortison weiter nehmen
Seit Januar 2016 Clonazepam 0.125mg abends, bei Bedarf 0.25 mg täglich bis zu 0.5mg an Tagen mit schlimmen Schwindel, im November 2017 konnte ich Clonazepam ganz weglassen, 3 Wochen lang, seit Dezember 2017 wieder angefangen, da Schwindel nicht aushaltbar
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 11.01.18, 19:40

Tanjaangelina hat geschrieben:Hallo LinLina,

Verstehe.
Nun sie meinte wenn das wieder so läuft wie bisher dann möchte sie mir so eine Person aufs Auge drücken, dann bräuchte ich mich mit diesem Problem ob ich wieder reduziere nicht beschäftigen und könnte mich darum kümmern, jemanden zu finden, der mich im Notfall dieser Dépersonnalisation mit dem Auto nach hause fährt, wenn ich gerade unterwegs bin. Ich hab aber niemand dafür. So ein Blödsinn redet die. Ob sie mich wirklich dazu zwingen kann, das frage ich mich auch.
Sie sagte aber davor, dass ich mich wohl entscheiden muss, ob ich bei ihr eine psychiatrische Behandlung möchte oder von meinem Hausarzt die Tabletten bekomme, die ich dann so nehme wie ich es für richtig halte. Dieser Satz bedeutet doch dass es schon in meiner Entscheidung liegt. Danach sprach sie anders. Komisch.

LG
Tanjaangelina
Nee, komisch ist das nicht, sondern eine ganz klare Ansage: Entweder bist du compliant (das Wort bedeutet im Englischen u. a. Unterwerfung :roll: )
oder sie bricht die Behandlung ab. Das kann sie wirklich tun - dich rauswerfen ( es sei denn, du bist gerade ein Notfall, dann macht sie sich strafbar).

Ansonsten gilt: Es gibt keine ambulante Zwangsbehandlung! Und wer würde den Pflegedienst bezahlen, der zu dir kommt wegen der Medikation?

liebe Grüße Arian
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2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
viewtopic.php?f=51&t=10634&p=120447#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Katja
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Katja » Freitag, 12.01.18, 10:49

Hallo Tanja,
Tanjaangelina hat geschrieben: Ja seit letzten Samstag kann ich wieder tanzen gehen und der Schwindel ist aushaltbar. Da bin ich sehr froh. Ja ich danke dir sehr liebe Katja für deinen Rat auf diesen Termin zu warten und nicht in die Psychiatrie zu gehen. Es war richtig so! Nun kann ich wenn das wieder auftritt früher bei ihr einen Termin bekommen!
das freut mich sehr für dich! Das klingt so, als ob du endlich wieder ein gutes Stück deiner Lebensqualität zurück hast. :)

Liebe Grüße
Katja
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Freitag, 12.01.18, 15:34

Liebe Arianrhod,

Wer diesen Pflegedienst bezahlt das weiß ich auch nicht. Gut zu wissen dass sie das nicht per Zwang machen kann. Wenn sie mich raus wirft wäre das schon doof.

Liebe Katja

Ja ich bin auch total froh dass es gerade möglich ist zu tanzen. Ich brauch zwar wegen meiner erschöpfungskrankheit meine Pausen aber nun damit muss ich halt leben.

LG
Tanjaangelina
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November 2017 Versuch auf 40 mg zu reduzieren, 1 Woche gemacht, nach 4 Tagen kamen Nebenwirkungen, nach 1 1/2Wochen wieder der Schwindel, schon vor dem Schwindel hab ich aber wieder auf 50 mg erhöht
November 2017: 1 Woche 50 mg
Dezember 2017: 75 mg, da Schwindel mit 50 mg nicht mehr besser wurde
August 2016 kurzzeitig hydrocortison, da cortisol werte im Keller sind. Laut meinem Spezialist sollte ich Kortison weiter nehmen
Seit Januar 2016 Clonazepam 0.125mg abends, bei Bedarf 0.25 mg täglich bis zu 0.5mg an Tagen mit schlimmen Schwindel, im November 2017 konnte ich Clonazepam ganz weglassen, 3 Wochen lang, seit Dezember 2017 wieder angefangen, da Schwindel nicht aushaltbar
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von padma » Montag, 15.01.18, 13:31

liebe Tanjaangelina, :)

wenn du bei der Ärztin bleiben möchtest und dennoch nach deinen Vorstellungen ausschleichen willst, dann ginge das vermutlich nur, ohne ihr Mitwissen.
Damit wärst du nicht die einzige im Forum, die das so handhabt. Aber das must du natürlich für dich entscheiden.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Montag, 15.01.18, 15:52

Liebe padma,

So hab ich das auch vor. Ich werde ihr von zukünftigen Dosis wechslungen nichts mehr erzählen.

Gruß
Tanjaangelina
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