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Tanjaangelina
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Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Donnerstag, 30.11.17, 23:01

Hallo liebe Community,

Ich bin neu hier und erzähle mal kurz meine Geschichte. Seit April 2017 nehme ich Amisulprid. Erst 150 mg, nun schon seit 8 Wochen 50 mg. Ich bin langsam runter. Ich nehme dieses Medi wegen chronischem Schwindel und Unruhe im Kopf. Es wirkt dagegen gut. Ich hab schon mehrere andere NL und AD s ausprobiert, aber nur immer für höchstens 2 Wochen. Es war alles nicht das wahre. Nun hab ich aber seit der Einnahme von AmisulprIid immer wieder derealisations /depersonalisationsstörungen. Ich hatte das schon mal 2004, aber seit ich das Medi nehme ist es stärker ausgeprägt. Ich spüre Missempfindungen in Armen und Beinen, ein Gefühl wie wenn ich meinen Körper verliere, spanne dann die Hände an, ein Kribbeln und Taubheutsgefühle in Gliedmassen. Seit 1 Woche ist es wieder besonders schlimm. Ich kann dann plötzlich nicht mehr weiter laufen weil ich irgendwie nicht ein Fuss vor den anderen setzen kann weil es sich komisch anfühlt. Meinem Arzt sagte ich das vor 3 Monaten , als mal so ein Anfall war. Er meinte wenn es nicht mehr wird ist es ok. Es wird aber jetzt mehr. Ich versuche wieder hin zu kommen aber hab erst im Januar einen Termin. Schon beim reduzieren in 25 mg Schritten hatte ich jedes Mal diese Symptome. Letzte Woche bin ich auf 40 mg und dann fing es so an und seit 4 Tagen nehme ich wieder 50mg. Trotzdem hören die Symptome nicht auf. Wenn es wirkliche Reduzierungserscheinungen sind, müssten die jetzt nach 4 Tagen Normaldosis nicht wieder weg sein? Und wie gesagt ich hab die Symptome auch während ich nicht reduziere.

Wenn das Amisulprid diese Beschwerden macht, könnte ich auch auf ein anderes Medi umstellen, wie Sulpirid? Die sollen ja verwandt sein. Oder Zeldox.

Bin gespannt auf Eure Antworten.
Seit 2009 CFS Chronisches Erschöpfungssyndrom
Seit 2014 Chronischer Schwindel
Ohne Medikamente nicht aushaltbar.
Seit 2015 mehrere ADs und NL probiert wie Venlafaxin, Cioralex, Paroxetin, Olanzapin, Keppra, Gabapentin, Lyrica, Cymbal ta
Seit April 2017 Amisulprid erst 150 dann 125, 100, 75
Seit August 2017 Amisulprid 50 mg
November 2017 Versuch auf 40 mg zu reduzieren, 1 Woche gemacht, nach 4 Tagen kamen Nebenwirkungen, nach 1 1/2Wochen wieder der Schwindel, schon vor dem Schwindel hab ich aber wieder auf 50 mg erhöht
November 2017: 1 Woche 50 mg
Dezember 2017: 75 mg, da Schwindel mit 50 mg nicht mehr besser wurde
August 2016 kurzzeitig hydrocortison, da cortisol werte im Keller sind. Laut meinem Spezialist sollte ich Kortison weiter nehmen
Seit Januar 2016 Clonazepam 0.125mg abends, bei Bedarf 0.25 mg täglich bis zu 0.5mg an Tagen mit schlimmen Schwindel, im November 2017 konnte ich Clonazepam ganz weglassen, 3 Wochen lang, seit Dezember 2017 wieder angefangen, da Schwindel nicht aushaltbar
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Gwen » Donnerstag, 30.11.17, 23:39

Hallo Tanjaangelina,

herzlich Willkommen hier im Forum!!

Kannst Du bitte direkt eine Signatur anlegen? Dafür einfach oben rechts auf deinen Namen, dann in "persönlicher Bereich" und dort unter "Profil" in "Signatur ändern". In der Signatur kannst Du Deine Diagnose und den Medikamentenverlauf festhalten. Dann hat jeder der Dir schreibt direkt den Überblick. Schreib dort bitte auch hin, falls Du zusätzliche Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel nimmst und was Du früher schon genommen hast.

Wie Du vielleicht schon bei anderen hier gelesen hast, dauert es manchmal ein wenig, bis Du Antworten bekommst. Alle hier im Forum sind selbst Betroffen und machen diese Tätigkeit ehrenamtlich.
Hast Du Dich schon in die Grundlagen zum Absetzten von Neuroleptika eingelesen?

Hier dazu zwei Links:
viewtopic.php?f=32&t=8997
viewtopic.php?f=32&t=12884

Ein anderes Medikament wird Dir hier übrigens nicht empfohlen werden. Das Adfd ist ein Forum, dass den Einsatz von Psychopharmaka kritisch sieht. Infos dazu findest Du hier viewtopic.php?f=35&t=1811

Viele Grüße Gwen
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Freitag, 01.12.17, 0:20

Hallo Gwen,

Die Signatur hab ich gleich gemacht. Die Links werde ich mir durchsehen. Vielen dank hierfür!
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von padma » Freitag, 01.12.17, 11:24

hallo Tanjaangelina, :)

auch von mir willkommen.

Da du davon solche Nebenwirkungen hast, finde ich es sehr vernünftig, Amisulprid auszuschleichen.
Du hast ja schon diverses durch, bei deiner Grundproblematik (CFS und Schwindel) halte ich Psychopharmaka für sehr fragwürdig. Zudem wurde durch das Durchprobieren all dieser Substanzen dein Nervensystem zusätzlich belastet.
. Schon beim reduzieren in 25 mg Schritten hatte ich jedes Mal diese Symptome.
25 mg Reduktionen sind sehr gross. Wir empfehlen Reduktionen von höchstens 10 % der letzten Dosis!
Letzte Woche bin ich auf 40 mg und dann fing es so an und seit 4 Tagen nehme ich wieder 50mg. Trotzdem hören die Symptome nicht auf. Wenn es wirkliche Reduzierungserscheinungen sind, müssten die jetzt nach 4 Tagen Normaldosis nicht wieder weg sein?
Dass du wieder auf 50 mg gegangen bist, war richtig. Es kann dauern, bis die Symptome sich bessern, 4 Tage ist da noch keine Zeit. Das ZNS muss zunächst die Veränderungen der Dosis verkraften.
Und wie gesagt ich hab die Symptome auch während ich nicht reduziere.
Mir ist noch nicht klar, welche der Symptome du bereits vor der Medikation hattest, welche unter Amisulpirid als NW aufgetreten sind, und welche, seit dem Reduzieren neu aufgetreten sind oder sich verschlimmert haben. Könntest du das noch aufschlüsseln, damit wir uns ein genaueres Bild machen können.

Alle Neuroleptika haben Nebenwirkungen, die bei den meisten Betroffenen die Lebensqualität mindern. Seien es eher körperliche, wie bei dir aktuell, oder eine Gefühlsabschottung/Sedierung, die ebenfalls sehr stark einschränkt.
Zudem führen sie bei Langzeiteinnahme zu einer Minderung der Hirnsubstanz und anderen, möglicherweise irreversiblen Schäden.

Hast du einen Anhaltspunkt, was CFS ausgelöst haben könnte? Wurde bzgl. des Schwindels organisch alles abgeklärt?

liebe Grüsse,
padma
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Freitag, 01.12.17, 15:56

Hallo Padma, vielen dank für deine Antwort.

Von 50 mg auf 40 mg war doch aber nicht so gross, oder?
Also die Symptome der Missemofindungen in Händen, Armen und Beinen, das Gefühl meinen Körper zu verlieren, das hab ich ohne Medikamente schon gehabt, aber vielleicht 1 Mal im Jahr. Seit den Medikamenten ist es sehr oft da. Beim reduzieren spüre ich es auch. Ich weiß daher nicht was es genau für eine Bedeutung hat. Nebenwirkungen sind es auf jeden Fall. Ich hab auch nach gelesen, das Neuroleptika Derealisation verschlimmern. Mein Psychiater sagte mir mal, dass es sich bei meinen Symptomen um Derealisation handelt.
Mein Schwindel wurde hinreichend organisch abgeklärt. Das Cfs begann aufgrund Stress gepaart mit Infektionen von damaligen Partnern.
Um welche Infektionen es sich handelt weiß man nicht ausser zb. Eine Staphylokkokeninfektion am ganzen Körper mit Abszessen, Blut im Urin, Entzündungen im Mund und vieles mehr.

Ohne Neuroleptika kann ich den Schwindel nicht aushalten. Ich war 3 Jahre bettlägerig. Antidepressiva helfen nichts. Letzte Nacht war mir extrem schwindelig. Das macht mir Angst. Weitere Nebenwirkungen der Neuroleptika sind Milch aus der Brust, Gewichtsabnahme, Verlust von sexuellem Verlangen, Verstopfung (unter der ich eh schon seit 10 Jahren stark leide). Das Problem ist bei mir , dass ich wenn ich absetze, wohl wieder bettlägerig sein werde. Schwindel ist der falsche Ausdruck. Es ist eine Ruhelosigkeit vom zentralen Nervensystem, mein ganzer Körper vibriert. Ich halte es nicht aus. Die Neueoleptika dämpfen es. Da ist es trotzdem aber auszuhalten. Letzte Nacht war es aber wieder voll da und ich verstehe nicht wieso. Was können die für mich in der psychiatrischen Notaufnahme tun wenn ich da hin gehe?

Viele Grüsse
Zuletzt geändert von LinLina am Freitag, 01.12.17, 20:07, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Hautfarbe und Herkunft der Ex-Partner unerheblich, daher gelöscht
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 01.12.17, 16:58

Hallo Tanjaangelina,

warst du auch schon in einer Neurologischen Klinik? Wurde alles gemacht, also auch Blutuntersuchung auf Neuroborreliose, Vitaminstatus etc.
Vermutlich wirst du denken: "WAs labert sie? Ist doch ein alter Hut!", aber es gibt so viele Patienten mit NL, die zuvor nicht richtig körperlich untersucht worden sind.
Das Neuroleptika erstmal helfen, ist klar, sie hemmen die Nervenübertragung und dann auch unangenehme neurologische Symptome. Aber sie heilen nichts. In der Schmerztherapie werden NL auf Grund der Nebenwirkungen und Spätschäden nicht verwendet.
Es gibt ja andere neurologischen Medikamente. Hast du auch schon andere bekommen außer Psychopharmaka?
Tanjaangelina hat geschrieben: Nun hab ich aber seit der Einnahme von AmisulprIid immer wieder derealisations /depersonalisationsstörungen. Ich hatte das schon mal 2004, aber seit ich das Medi nehme ist es stärker ausgeprägt. Ich spüre Missempfindungen in Armen und Beinen, ein Gefühl wie wenn ich meinen Körper verliere, spanne dann die Hände an, ein Kribbeln und Taubheutsgefühle in Gliedmassen. Seit 1 Woche ist es wieder besonders schlimm. Ich kann dann plötzlich nicht mehr weiter laufen weil ich irgendwie nicht ein Fuss vor den anderen setzen kann weil es sich komisch anfühlt. Meinem Arzt sagte ich das vor 3 Monaten , als mal so ein Anfall war. Er meinte wenn es nicht mehr wird ist es ok. Es wird aber jetzt mehr. Ich versuche wieder hin zu kommen aber hab erst im Januar einen Termin. Schon beim reduzieren in 25 mg Schritten hatte ich jedes Mal diese Symptome. Letzte Woche bin ich auf 40 mg und dann fing es so an und seit 4 Tagen nehme ich wieder 50mg. Trotzdem hören die Symptome nicht auf. Wenn es wirkliche Reduzierungserscheinungen sind, müssten die jetzt nach 4 Tagen Normaldosis nicht wieder weg sein? Und wie gesagt ich hab die Symptome auch während ich nicht reduziere.
Amisulprod hat mir beim Absetzen folgende Symptme gemacht: Übelkeit, Erbrechen, Derealisation, Depersonalisation, Angst und Panik, Missempfindungen, Ameisenlaufen, einschießende Schmerzen....

alles was du beschreibst, ist für einen Entzug normal.

Wenn du schreibst , du hast einige Symptome auch ohne Entzug, führt die Spur ja wieder auf was Neurologisches.
Etwas bisher nicht diagnostiziertes ärgert dein ZNS, und Neuroleptika dämpfen zwar ab, ärgern es aber im Endeffekt auch.

liebe Grüße Arianrhod
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2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
viewtopic.php?f=51&t=10634&p=120447#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Freitag, 01.12.17, 17:38

Hallo Arianrhod,

Ja neurologisch wurde alles untersucht. Ich war auch in neurologischen Kliniken. Es wurde nichts gefunden. Ich hab auch schon andere Medikamente probiert wie zb.Mittel gegen Schwindel. Die haben auch nichts geholfen . Antiepileptika auch nicht auf dauer. Manchmal haben sie es verbessert, manchmal verschlechtert.
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 01.12.17, 23:39

Hallo tanjaangelina, :)

ich befürchte, wenn ich deine Schilderungen so lese, dass du möglicherweise an einer Frühform von extrapayramidal-motorischen Störungen (EPS) bzw. Spätdyskinesien leidest.
Ein Medikament wie Amisulprid kann so etwas als schwere Nebenwirkung (NW) auslösen und es ist nicht damit zu spaßen, da diese Symptome möglicherweise nicht mehr reversibel sind.

Allerdings bist du auch dabei das Amisulprid auszuschleichen und machst große Schritte; es kann sein, dass das auch an deinem Zustand beteiligt ist.
Zudem noch ein CFS nach schweren Infektionen.
Das ist eine ziemlich komplizierte Gemengelage :(

Es tut mir leid, dass dir so schwindelig ist und deine Nerven so überreizt sind, dass alles vibriert.
Das stelle ich mir auch unerträglich vor, nicht zuletzt, weil ich selbst mal solche krassen Überreizungszustände hatte, als ich mal wochenlang so gut wie gar nicht mehr schlafen konnte und kurz davor war Amok zu laufen.

Wir sind hier Psychopahrmaka-kritisch, aber wir wissen auch, dass es Gesundheitszustände gibt, bei denen es nicht anders geht, wobei das nicht heißt, dass man lebenslang drauf festkleben muss.
Für manche ist es schon ein Erfolg, einfach in der Dosis etwas runterzukönnen und trotzdem noch gewisse Effekte zu haben.

Ich habe bei dir allerdings das Gefühl, dass dir das Amisulprid wirklich gar nicht gut bekommt [wegen deinen Schilderungen] und auch, dass du mit Milchfluss / zu hohem Prolaktin kämpfst zeigt mir, dass der Körper bereits vollumfänglich mit Nebenwirkungen (NW) auf allen Ebenen (nerval, hormonell etc.) reagiert bzw. daran leidet, wenn man das so sagen kann.

Wenn du allerdings sagst, es ist absolut unsaushaltbar nachts, dann muss nach anderen Lösungen gesucht werden, ggf. auch medikamentös. Meinst du du wärst ein möglicher Fall für eine Cannabisverordnung?
Ob das wohl wirken könnte?

Grüße und willkommen im Forum :)
Jamie

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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Samstag, 02.12.17, 0:07

Hallo jamie,

Vielen Dank für deine lieben Worte. In der Tat ist es so, dass ich am liebsten ohne Medikamente auskommen möchte und das auch mein Leben lang gemacht hab. Nur leider ist diese Ruhekosigkeit im Kopf so schlimm, dass ich es nicht aushalte ohne. 3 Jahre hab ich nichts genommen. Ich musste mich am Tisch festhalten damit ich nicht davonfliege so schwindelig. Das ganze Bett hat geruckelt. Alles hat gewackelt. Ich konnte es nicht mal im Bett aushalten. Ich sagte immer wieder lieber sterbe ich ich konnte nicht mehr leben. Ich hab nur noch geweint. Seit ich Amisulprid nahm weinte ich kein einziges Mal, es ging mir gut und ich konnte mich wieder versorgen. Klar zeigt es jetzt Auswirkungen in Form von NebenWirkung . Ein Arzt heute meinte nur, dass man das mit dem Milch Fluss so nicht lassen kann, das sei schon eine Prolaktinerhöhung. Ich hab grosse Angst, dass ich wieder in die Klinik muss zum Umstellen. Die Klinik war die Hölle und die wollen immer hohe Dosen geben was ich überhaupt nicht möchte. Und wie man gesehen hat helfen mir auch kleine Dosen. Also es ist so, wenn ich ausschleiche und es mir wieder so geht wie früher, das wäre für mich das schlimmste. Ich kann es nicht eine Stunde aushalten und fuhr von einer Notaufnahme in die nächste, obwohl ich weiß sie helfen mir nicht. Ich kann es nicht mal im Bett aushalten. Cannabis hab ich noch nicht versucht. Ich hab Angst. Ich möchte keine hohen Dosen Tabletten, aber ich muss wenigstens es aushalten können und würde eigentlich auch gerne mein neues Hobby das Tanzen, was ich in den letzten Monaten gefunden hab, fortführen. Ebenso wie mein Sprach kurs. Ich konnte davor nicht mal was Lesen oder was ausfüllen. Einfach nichts. Im Laufen bin ich geschwankt wie ein Besoffener und hab mich am Zaun festgehalten. Es ist kein Leben. Komischerweise ging in den letzten Monatwn mit Amisulprid auch meine Erschöpfung weg, so dass ich ein völlig neues Körpergefühl bekam das wundervoll war. Tanzen war damals auch ohne Schwindel wegen der Erschöpfung nicht möglich. Ich war so glücklich die letzten Monate. Ausser diese Nebenwirkungen mit dem Derealisationsgefühl, dass ab und zu auftrat.
Ich möchte diese Lebensqualität nicht missen

Lg
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Samstag, 02.12.17, 0:12

Eine liebe Freundin hat mir geraten, doch auf 60 mg zu steigern, da der Schwindel gerade wieder stärker durchkommt. Soll ich das tun? Der arzt heute am Telefon meinte ich soll so bleiben und nächste Woche zum arzt. Der andere Psychiater hat zu dem milchausfluss nie was gesagt, dieser jetzt meinte, das kann man so nicht lassen. Eine Umstellung würde ich evtl zu Hause alleine nicht schaffen und in die Klinik möchte ich eigentlich nicht mehr. Ich hab dort grosse Probleme mit Erschöpfung und morgens aufstehen da ich einen verschobenen Tag Nacht Rhythmus hab und erst um 5 Uhr morgens einschlafe. Leider.
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Flummi » Samstag, 02.12.17, 13:21

Hallo Tanjaangelina,
Als ich amisulprid genommen habe, ist bei mir auch der prolaktinspiegel rasant angestiegen. Ich hatte gar keine Regel mehr. Außerdem dazu leichten milchfluss . amisulprid kann sehr in die geschlechtshormone Eingreifen.
Ich wünsche dir alles Gute!
Herzliche Grüsse,
Claudia
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Samstag, 02.12.17, 14:10

Hallo claudia,

Ja das ist leider eine Nebenwirkung. Nimmst du jetzt kein Medi mehr?
Seit 2009 CFS Chronisches Erschöpfungssyndrom
Seit 2014 Chronischer Schwindel
Ohne Medikamente nicht aushaltbar.
Seit 2015 mehrere ADs und NL probiert wie Venlafaxin, Cioralex, Paroxetin, Olanzapin, Keppra, Gabapentin, Lyrica, Cymbal ta
Seit April 2017 Amisulprid erst 150 dann 125, 100, 75
Seit August 2017 Amisulprid 50 mg
November 2017 Versuch auf 40 mg zu reduzieren, 1 Woche gemacht, nach 4 Tagen kamen Nebenwirkungen, nach 1 1/2Wochen wieder der Schwindel, schon vor dem Schwindel hab ich aber wieder auf 50 mg erhöht
November 2017: 1 Woche 50 mg
Dezember 2017: 75 mg, da Schwindel mit 50 mg nicht mehr besser wurde
August 2016 kurzzeitig hydrocortison, da cortisol werte im Keller sind. Laut meinem Spezialist sollte ich Kortison weiter nehmen
Seit Januar 2016 Clonazepam 0.125mg abends, bei Bedarf 0.25 mg täglich bis zu 0.5mg an Tagen mit schlimmen Schwindel, im November 2017 konnte ich Clonazepam ganz weglassen, 3 Wochen lang, seit Dezember 2017 wieder angefangen, da Schwindel nicht aushaltbar
Vitamin D Mangel
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Flummi » Samstag, 02.12.17, 14:51

Hallo tanjaangelina,
Ich hab dann ein anderes nl genommen. Jetzt nehme ich noch 3mg abilify.
Liebe Grüsse,
Claudia
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Samstag, 02.12.17, 14:59

Hallo claudia,

Ah ok. Kommst du damit gut zurecht? Wie lange nimmst du es schon? 3mg? Ich dachte es gibt 5mg Tabletten die man teilen kann auf 2.5mg. Ich hab das auch versucht, jedoch bin ich immer 3 Stunden nach der Einnahme so schläfrig geworden, dass ich 2 Stunden nur für mich hin gedämmert hab aber nicht geschlafen. War auch nicht so angenehm. Risperdal war die erste Tablette schon furchtbar und Zyprexa und Serpquel auch. Da wurde mir von beidem sehr Schwindelig. Da bleibt nicht mehr so viel

Nimmst du noch andere Medikamente oder nur das?
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November 2017: 1 Woche 50 mg
Dezember 2017: 75 mg, da Schwindel mit 50 mg nicht mehr besser wurde
August 2016 kurzzeitig hydrocortison, da cortisol werte im Keller sind. Laut meinem Spezialist sollte ich Kortison weiter nehmen
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Flummi » Sonntag, 03.12.17, 0:17

Hallo tanjaangelina,
Ich schleiche die 5 mg Tabletten mit der wasserlösmethode aus und bin jetzt bei 3 mg. Das Problem ist, abilify kann ab einer bestimmten Dosis anregend sein, unterhalb der Dosis kann es aber schläfrig machen. Daher nehme ich es seit 3,5 mg immer abends. Was heisst gut zurechtkommen.....wäre das so, würde ich nicht ausschleichen. :D
Ich nehme nichts anderes als diese Menge an abilify.
Liebe Grüsse und einen schönen ersten Advent .
Claudia
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Sonntag, 03.12.17, 1:00

Hallo claudia,

Möchtest du dann ohne Medikamente sein? Ich auch gerne, aber weiß nicht wie das gehen könnte bei meinen symptomen. Abilify abends, das wäre natürlich auch eine Alternative. Das könnte ich nochmals versuchen.
So komische SchweißAusbrüche hatte ich damit aber auch.

Dir auch einen schönen 1. Advent!
Lg
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Flummi » Sonntag, 03.12.17, 14:20

Hallo tanjaangelina ,
Ich würd Dir nicht raten, das Medikament zu wechseln. Schleich lieber langsam das aus, was Du hast.
Liebe Grüsse und einen schönen Advent,
Claudia
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 03.12.17, 16:13

Hallo Tanjaangelina,
Tanjaangelina hat geschrieben: Nur leider ist diese Ruhekosigkeit im Kopf so schlimm, dass ich es nicht aushalte ohne. 3 Jahre hab ich nichts genommen. Ich musste mich am Tisch festhalten damit ich nicht davonfliege so schwindelig. Das ganze Bett hat geruckelt. Alles hat gewackelt. Ich konnte es nicht mal im Bett aushalten. Ich sagte immer wieder lieber sterbe ich ich konnte nicht mehr leben. Ich hab nur noch geweint.
Tanjaangelina hat geschrieben:Ja neurologisch wurde alles untersucht. Ich war auch in neurologischen Kliniken. Es wurde nichts gefunden. Ich hab auch schon andere Medikamente probiert wie zb.Mittel gegen Schwindel. Die haben auch nichts geholfen . Antiepileptika auch nicht auf dauer. Manchmal haben sie es verbessert, manchmal verschlechtert.
Was kamen bei den Messungen der Nervenleitgeschwindigkeit bei dir raus? Alles normal?
Wurde nur keine Ursache gefunden oder auch überhaupt keine Auffälligkeit?
Wie fiel die Rückenmarkpunktion aus?

Jamie hat geschrieben:Wir sind hier Psychopahrmaka-kritisch, aber wir wissen auch, dass es Gesundheitszustände gibt, bei denen es nicht anders geht, wobei das nicht heißt, dass man lebenslang drauf festkleben muss.
Für manche ist es schon ein Erfolg, einfach in der Dosis etwas runterzukönnen und trotzdem noch gewisse Effekte zu haben.

Ich habe bei dir allerdings das Gefühl, dass dir das Amisulprid wirklich gar nicht gut bekommt [wegen deinen Schilderungen] und auch, dass du mit Milchfluss / zu hohem Prolaktin kämpfst zeigt mir, dass der Körper bereits vollumfänglich mit Nebenwirkungen (NW) auf allen Ebenen (nerval, hormonell etc.) reagiert bzw. daran leidet, wenn man das so sagen kann.

Wenn du allerdings sagst, es ist absolut unsaushaltbar nachts, dann muss nach anderen Lösungen gesucht werden, ggf. auch medikamentös. Meinst du du wärst ein möglicher Fall für eine Cannabisverordnung?
Ob das wohl wirken könnte?
Ich hatte das ja so ähnlich wie tanjaangelina, nur nicht mit "Schwindel" und "WEgfliegen", sondern eher so, als würde starker Strom durch meinen Körper laufen. Dieses Rauschen und Ziepen und Zucken ließ mich dann auch oft nicht einschlafen.
tanjaangelina, wollte noch fragen: In welchen Situationen ist das Gefühl schlimmer?
Beim Gehen? Sitzen? Nachts beim Liegen? Immer gleich?
Bei mir war es so, dass ich ein Zeifenster zum Einschlafen hatte, in dem das Gefühl noch erträglich war. Konnte ich innerhalb von 20 Minuten nicht schlafen, ging es überhaupt nicht mehr, da waren diese Missempfindungen sehr stark.

Mir persönlich haben Opioide geholfen und zwar in der kleinsten Dosis. habe 2 Jahre lang ein Opioid genommen. Obwohl Opioide abhängig machen , haben sie sehr wenige Nebenwirkungen und verursachen keine Nieren-oder Leberschädigungen.
Gehört aber in die Hände eines Spezialisten - mein Hausarzt hat mir das Zeug völlig falsch verordnet und mich beinahe süchtig gemacht.... :shock:

Viele Grüße Arianrhod
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2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
viewtopic.php?f=51&t=10634&p=120447#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Tanjaangelina
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Sonntag, 03.12.17, 16:57

Hallo Arianrhod,

Ja bei allen Messungen war alles normal, keine Auffälligkeiten. Lumbalpunktion war auch in Ordnung. Dieses Gefühl des starken Stroms hab ich auch. Ein Rauschen und Ruckeln dass mich nicht einschlafen lässt. Ich muss dann ein benzo nehmen, clonazepam , das entkrampft. Ich bin aber davon nicht abhängig geworden, hab es in den letzten Monaten seltener genommen, doch leider jetzt wieder. Am schlimmsten ist das Gefühl in jeglicher Art der Ruhe, beim ruhig liegen, sitzen. In Bewegung hab ich es ein wenig weniger. Wenn ich im Bus sitze ist es weg solange er fährt, hält er an, ruckelt bei mir alles im Kopf. Es ist auch eine Art Ruhelosigkeit im Kopf. Es fährt und fährt und hört nur auf wenn man selber sich wild bewegen würde. Ruhe ist nicht zu ertragen. DEr Kopf drückt dabei sehr stark dazu ein richtiges Nervenflattern. Die Psychiater in der Klinik sagten aufgrund dieser Symptome ich muss ein Neuroleptika probieren.

Wer verschreibt Opioide? Hast du sie dann irgendwann ausschleichen können, ging das?
Ich denke die Ärzte sagen nun ein Neuroleptikum hat mir ja so gut geholfen ich muss nun wieder eins nehmen. Ich hab grosse Angst, dass ich größere Dosen nehmen soll, der Arzt am Telefon hat ja schon gesagt, 50 mg Amisulorid sind gar nichts. Das war der Arzt aus der Psychiatrie wo es mir damals stationär gegeben hat.

LG
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Seit 2015 mehrere ADs und NL probiert wie Venlafaxin, Cioralex, Paroxetin, Olanzapin, Keppra, Gabapentin, Lyrica, Cymbal ta
Seit April 2017 Amisulprid erst 150 dann 125, 100, 75
Seit August 2017 Amisulprid 50 mg
November 2017 Versuch auf 40 mg zu reduzieren, 1 Woche gemacht, nach 4 Tagen kamen Nebenwirkungen, nach 1 1/2Wochen wieder der Schwindel, schon vor dem Schwindel hab ich aber wieder auf 50 mg erhöht
November 2017: 1 Woche 50 mg
Dezember 2017: 75 mg, da Schwindel mit 50 mg nicht mehr besser wurde
August 2016 kurzzeitig hydrocortison, da cortisol werte im Keller sind. Laut meinem Spezialist sollte ich Kortison weiter nehmen
Seit Januar 2016 Clonazepam 0.125mg abends, bei Bedarf 0.25 mg täglich bis zu 0.5mg an Tagen mit schlimmen Schwindel, im November 2017 konnte ich Clonazepam ganz weglassen, 3 Wochen lang, seit Dezember 2017 wieder angefangen, da Schwindel nicht aushaltbar
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Sonntag, 03.12.17, 17:00

Hallo Claudia,

Aber wenn ich ausschleiche, sind ja die Symptome wohl wieder wie früher. Ich halte es nicht aus. Ich hab 3 Jahre so gelebt. Es war die größte Hölle die man sich vorstellen kann. Das kann ich nicht mehr. Ich lag im Bett und das Bett wackelte und der Kopf ruckelte. Ich war nicht mal in der Lage, zu duschen. Meine Wohnung war chaotisch. Ich möchte so ein Leben nicht mehr. Ich konnte mich selbst nicht versorgen mit Einkäufen etc. Kam nicht mal zum Beiefkasten.

Lg
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Seit April 2017 Amisulprid erst 150 dann 125, 100, 75
Seit August 2017 Amisulprid 50 mg
November 2017 Versuch auf 40 mg zu reduzieren, 1 Woche gemacht, nach 4 Tagen kamen Nebenwirkungen, nach 1 1/2Wochen wieder der Schwindel, schon vor dem Schwindel hab ich aber wieder auf 50 mg erhöht
November 2017: 1 Woche 50 mg
Dezember 2017: 75 mg, da Schwindel mit 50 mg nicht mehr besser wurde
August 2016 kurzzeitig hydrocortison, da cortisol werte im Keller sind. Laut meinem Spezialist sollte ich Kortison weiter nehmen
Seit Januar 2016 Clonazepam 0.125mg abends, bei Bedarf 0.25 mg täglich bis zu 0.5mg an Tagen mit schlimmen Schwindel, im November 2017 konnte ich Clonazepam ganz weglassen, 3 Wochen lang, seit Dezember 2017 wieder angefangen, da Schwindel nicht aushaltbar
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