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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Vater Pflegefall: Neuroleptika ausschleichen (Quetiapin, Mirtazapin)

Auch für Antiepileptika (z.B. Lyrica/Pregabalin), Stimmungsstabilisierer und Stimulanzien
Grace77
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Vater Pflegefall: Neuroleptika ausschleichen (Quetiapin, Mirtazapin)

Beitrag von Grace77 » Donnerstag, 07.12.17, 22:35

Mein Vater 68 Jahre alt hatte am 30.12.16 einen Schlaganfall ( Hirnblutung mit Ventrikeleinbruch).
Er war bis März in Früreha dann bis Juni in Reha, dort bekam er Epelepsie und die Diagnose Hops.Er war dann bis 30. November in einem Pflegeheim, weil wir zu Hause nicht vorbereitet waren und er zudem vollgedröhnt mit Keppra und Neuroleptika völlig fertig war.
Doch in dem Heim wurde es noch schlimmer, er rief Nachts immer seine Familie und wurde dann weiter zugedröhnt mit Risperidon .....
Er schien immer verwirrter zu sein und war nur noch am schlafen, Zweimal überdosiert ins Krankenhaus gebracht und wir haben es nicht mehr mit anschauen können er ist jetzt zu Hause.
Wir sehen jetzt erst was die mit meinem Vater gemacht haben, nachdem er die Neuroleptika bekommt mittags 25mg Quietapin und abends 50mg Quietapin wird er extrem komisch ruft immer und wird unruhig, nachts wacht er auf und das gleiche Spiel.
Wir möchten das Zeugs ausschleichen aber wie?
Er nimmt gegen die Epelepsie 3x 300mg Valproat und 2x Keppra 250mg, 30mg Mirtazapin und noch so andere Medis.
Zuletzt geändert von Jamie am Freitag, 08.12.17, 12:42, insgesamt 1-mal geändert.
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12.05.17Medikamentenplan: Reha
Diagnose Hirninfarkt Ventrikel Links Hirnorganisches Psychosyndrom Epilepsie ( Narbe)
Bluthochdruck ( jahrelang)
Diabetes
COPD

Delix 5mg 1-0-1
Amlodipin 5mg 1-0-0
Methoxeal 47,5 mg 1-0-0
Citalopram 20mg 1-0-0
Betodual DA Hub Spray 2-0-2
Baclofen 10 mg 1-1-1
Levetiracetam 500 mg 1-0-1
Melperon 5ml um 22 Uhr 0-0-0-1
Salbutamol DA Hub 1-0-1
Actraphane Insulin s.c. 28-0-12 IE

Bedarf Medikation :
Zopiclon 7,5 mg tabl. Zur Nacht
Ibuprofen 400mg
Novaminsulfon 30 Trpf.
Promethazin 20 Trpf. b. Unruhe

Medikamentenplan vom 13.06.2017 Pflegeheim zweimal Krankenhaus eingeliefert zu hoch dosiert überdosiert / anscheinend eine weitere Gehirnblutung ausgelöst!

Amlodipin 5mg 1-0-0-0
Methoxeal 47,5 mg 1-0-0-0
Citalopram 20mg 1-0-0-0
Baclofen 10mg 1-1-1-0
Levetiracetam 750mg 1-0-1-0
Ramipril 5mg 1-0-1-0
Risperidon 0,5mg 0-1-1-0 ( 7.06.17)
Tramadol Long 50mg 1-0-1-0

Im Einzelfall
Ibuprofen 400 ( 23.05.17) 1Tabl. Max.3.00
Novaminsulfon 100 Max. pro Tag 30 Tropfen
Melperon Lösung 200ml ( von 7.6.17) Einzelfallmenge 5.00ml Max. Pro Tag 15

Medikamentenplan 18.08.17 im Pflegeheim

Valproat 300mg Chrono 1-1-1-0
Methohexal 47,5mg 18.08.17 1-0-0-0
Mirtazapin 30mg ( altes Medikament Mirtazapin 15mg ) 18.08.17 0-0-1-0
Pregabalinratio 25mg HKP N3. ( 18.08.17) 0-0-1-0
Quietiapin 25mg ( 18.08.17) 0-1-2-0
Keppra 250mg (2.10.17). 1-0-1-0
Pantoprazol 40mg (7.10.17) 1-0-0-0
Ramipril 5mg ( 5.11.17) 1-0-0-0

Bei Bedarf:
Novaminsulfon 30 Tropfen ( Max. 30)
Dulcolax 30
Salbutamol Ratiopharm Dosierae 1 ( 28.7.17) Max.pro Tag 2
Tavor 1.0 Expidet N1 ( 28.07) Max.pro Tag 3.00
Laxoberal Abführtropfen 50ml Max. Tag

Seit 30.11.17 zuhause




Medikationsplan seit Oktober 2017/ Pflegeheim
Valproat 300mg Chrono 1-1-1-0
Methohexal 47,5mg 18.08.17 1-0-0-0
Mirtazapin 30mg ( altes Medikament Mirtazapin 15mg ) 18.08.17 0-0-1-0
Pregabalinratio 25mg HKP N3. ( 18.08.17) 0-0-1-0
Quietiapin 25mg ( 18.08.17) 0-1-2-0
Keppra 250mg (2.10.17). 1-0-1-0
Pantoprazol 40mg (7.10.17) 1-0-0-0
Ramipril 5mg ( 5.11.17) 1-0-0-0

Aktueller Mediplan 9.01.2018 zuhause

Aktueller Medikationsplan
Valproat 300mg Chrono 1-1-1-0
Methohexal 47,5mg 1-0-0-0
Mirtazapin 15mg 0-0-1-0
Pregabalinratio 25mg HKP N3. (seit 18.08.17) 0-0-1-0
Quietiapin 25mg seit (14.12.2017 reduziert) 0-1-1-0
Keppra 250mg . 1-0-1-0
Pantoprazol 40mg 1-0-0-0
Ramipril 5mg 1-0-0-0

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Re: Neuroleptika absetzen ausschleichen

Beitrag von Gwen » Freitag, 08.12.17, 1:55

Hallo Grace,

erst Mal herzlich Willkommen hier im Forum!!

Es tut mir sehr leid, wie es Deinem Vater geht und es ist bestimmt für euch als Familie auch sehr schwer, mit dieser Situation umzugehen.

Reduktionen von Psychopharmaka sollten langsam und kleinschrittig geschehen. Die allgemeine Empfehlung ist hier immer nur 5-10% alle 4-6 Wochen. Der nächste Schritt sollte immer erst dann erfolgen, wenn sich die Symptome gelegt haben, dh wenn der Körper sich an die geringere Dosis angepasst hat.

Andere, erfahrenere Forumsteilnehmer oder Moderatoren werden Dir hier bald noch genaueres schreiben, wie Du in diesem Fall vorgehen kannst. Da Dein Vater ja durch seine Erkrankung und die verschiedenen Medikamente beeinträchtigt ist, sollte hier meines Erachtens sehr vorsichtig vorgegangen werden. Aber da wirst Du bestimmt auch noch genauere Rückmeldungen bekommen. Manchmal dauert es ein wenig, bis diese eintreffen, da (fast) alle im Forum selbst betroffen sind und dadurch eingeschränkt und die Arbeit hier komplett ehrenamtlich gemacht wird.

Kannst Du bitte noch eine Signatur anlegen? Dann haben alle die Dich hier beraten direkt einen Überblick und sehen den Medikamentenverlauf und die Diagnose.

Dafür auf deinen Namen oben rechts klicken dann auf persönlicher Bereich, Profil und Signatur ändern. Dort bitte alle Medikamente und Dosierungen auflisten. Auch was vielleicht schon verändert oder abgesetzt wurde.

Hast Du schon die Grundlagen zum Reduzieren vom Neuroleptika gelesen? Ich verlinke sie Dir hier Mal:
viewtopic.php?f=32&t=8997

Viele Grüße Gwen
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Re: Neuroleptika absetzen ausschleichen

Beitrag von Grace77 » Freitag, 08.12.17, 2:15

Liebe Gwen,
Danke für Deine liebe Antwort, mit dem ausschleichen in 10% Schritten das habe ich einfach nicht verstanden wie ich das machen soll, ist so schwer kann mir das jemand erklären, die Frau vom ambulanten Dienst wollte heute Abend eine Tablette 25mg weglassen, ich habe aber Panik bekommen und sie ihm doch gegeben, als ich das gelesen habe mit den 10%.
Ich verstehe das nicht wie ich das machen soll es sind doch je eine Tablette 25mg. Ich schreibe heute noch die genauen Medis etc. auf.
12.05.17Medikamentenplan: Reha
Diagnose Hirninfarkt Ventrikel Links Hirnorganisches Psychosyndrom Epilepsie ( Narbe)
Bluthochdruck ( jahrelang)
Diabetes
COPD

Delix 5mg 1-0-1
Amlodipin 5mg 1-0-0
Methoxeal 47,5 mg 1-0-0
Citalopram 20mg 1-0-0
Betodual DA Hub Spray 2-0-2
Baclofen 10 mg 1-1-1
Levetiracetam 500 mg 1-0-1
Melperon 5ml um 22 Uhr 0-0-0-1
Salbutamol DA Hub 1-0-1
Actraphane Insulin s.c. 28-0-12 IE

Bedarf Medikation :
Zopiclon 7,5 mg tabl. Zur Nacht
Ibuprofen 400mg
Novaminsulfon 30 Trpf.
Promethazin 20 Trpf. b. Unruhe

Medikamentenplan vom 13.06.2017 Pflegeheim zweimal Krankenhaus eingeliefert zu hoch dosiert überdosiert / anscheinend eine weitere Gehirnblutung ausgelöst!

Amlodipin 5mg 1-0-0-0
Methoxeal 47,5 mg 1-0-0-0
Citalopram 20mg 1-0-0-0
Baclofen 10mg 1-1-1-0
Levetiracetam 750mg 1-0-1-0
Ramipril 5mg 1-0-1-0
Risperidon 0,5mg 0-1-1-0 ( 7.06.17)
Tramadol Long 50mg 1-0-1-0

Im Einzelfall
Ibuprofen 400 ( 23.05.17) 1Tabl. Max.3.00
Novaminsulfon 100 Max. pro Tag 30 Tropfen
Melperon Lösung 200ml ( von 7.6.17) Einzelfallmenge 5.00ml Max. Pro Tag 15

Medikamentenplan 18.08.17 im Pflegeheim

Valproat 300mg Chrono 1-1-1-0
Methohexal 47,5mg 18.08.17 1-0-0-0
Mirtazapin 30mg ( altes Medikament Mirtazapin 15mg ) 18.08.17 0-0-1-0
Pregabalinratio 25mg HKP N3. ( 18.08.17) 0-0-1-0
Quietiapin 25mg ( 18.08.17) 0-1-2-0
Keppra 250mg (2.10.17). 1-0-1-0
Pantoprazol 40mg (7.10.17) 1-0-0-0
Ramipril 5mg ( 5.11.17) 1-0-0-0

Bei Bedarf:
Novaminsulfon 30 Tropfen ( Max. 30)
Dulcolax 30
Salbutamol Ratiopharm Dosierae 1 ( 28.7.17) Max.pro Tag 2
Tavor 1.0 Expidet N1 ( 28.07) Max.pro Tag 3.00
Laxoberal Abführtropfen 50ml Max. Tag

Seit 30.11.17 zuhause




Medikationsplan seit Oktober 2017/ Pflegeheim
Valproat 300mg Chrono 1-1-1-0
Methohexal 47,5mg 18.08.17 1-0-0-0
Mirtazapin 30mg ( altes Medikament Mirtazapin 15mg ) 18.08.17 0-0-1-0
Pregabalinratio 25mg HKP N3. ( 18.08.17) 0-0-1-0
Quietiapin 25mg ( 18.08.17) 0-1-2-0
Keppra 250mg (2.10.17). 1-0-1-0
Pantoprazol 40mg (7.10.17) 1-0-0-0
Ramipril 5mg ( 5.11.17) 1-0-0-0

Aktueller Mediplan 9.01.2018 zuhause

Aktueller Medikationsplan
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Methohexal 47,5mg 1-0-0-0
Mirtazapin 15mg 0-0-1-0
Pregabalinratio 25mg HKP N3. (seit 18.08.17) 0-0-1-0
Quietiapin 25mg seit (14.12.2017 reduziert) 0-1-1-0
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Re: Vater Pflegefall: Neuroleptika ausschleichen

Beitrag von Jamie » Freitag, 08.12.17, 12:55

Hallo Grace, :)

dein Vater bekommt sehr sehr viele Medikamente, da können einige Interaktionen auftreten.
Es muss auf jeden Fall alles streng beobachtet werden.

Als allererstes möchte ich dir aber sagen, dass es mir leid tut, was er und ihr da durchmachen muss / müsst und musstet. :hug:

Mein Vater liegt aktuell selbst gerade mit COPD im letzten Stadium, schwerer Herzschwäche und schweren Erstickungsanfällen im Krankenhaus, vollgepumpt mit Medikamenten aller Art und teilweise beatmet, und wir bereiten uns darauf vor, dass er es entweder nicht mehr schafft oder nonstop in ein Pflegeheim überführt werden muss.

Ich möchte dir rasch Infos zu den Medikamenten geben. Die Epilepsiemedikamente, auf die er vermutlich dringend angewiesen ist, können psychische Störungen verursachen, von Depressionen bis hin zu Angst und Aggressionen.
Sollte das der Fall sein, wird es schwierig sein eine gescheite medikamentöse Einstellung zu finden.

Baclofen hat ebenso psychiatrische Nebenwirkungen.

Ein Auge muss man auf das Citalopram haben, es ist ein SSRI Antidepressivum. Citalopram wirkt antirebsteigernd, pushend und soll, wenn es denn "wirkt", antidepressiv wirken.
Es ist zu überprüfen, ob das überhaupt der Fall ist.

Wie oft nimmt er Tavor? Bis zu 3mg ist ja auch eine hohe Dosis. Tavor hat ein enormes Abhängigkeitspotential. Wenn er es öfters braucht, kann es sein, dass er abhängig wird und zwischendrin entzügig ist, was schlimme Symptome auslösen kann.
Das muss wirklich eine Ausnahmemedikation bleiben, nicht mehr als 3-4 mal im Monat, höchstens!

Melperon ist ein sedierendes Neuroleptikum, das schläfrig machen soll.

Quetiapin ist ebenfalls ein sedierendes Neuroleptikum, kann aber auch Nebenwirkungen wie Unruhe, Angst, Aggression etc. fördern, paradoxerweise!

Da das das Psychopharmakon ist, das mit am höchsten gegeben wird, würde ich in der Tat auch erst einmal dort ansetzen. Ferner ist das Citalopram im Auge zu behalten. Ich finde die 20mg bei einem so kranken, multimorbiden Patienten auch zu hoch, zumal man weiß, dass es bei älteren Menschen schnell Herzprobleme auslösen kann.
Evtl. könnte man diese beiden als erstes ins Auge fassen und wechselseitig (nicht gleichzeitig!!!!) absetzen.

Zu der Art und Weise, wie du das Quetiapin zerkleinern kannst, schreibe ich dir noch etwas!

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Re: Vater Pflegefall: Neuroleptika ausschleichen

Beitrag von Jamie » Freitag, 08.12.17, 13:06

Hallo Grace, :)

Teil 2.

Ich zitiere hier deine Signatur mit der Bitte um Ergänzung, danke :)
Markennamen sind nicht eindeutig, Wirkstoffnamen immer.

Delix 5mg 1-0-1
Amlodipin 5mg 1-0-0
Methoxeal 47,5 mg 1-0-0
Citalopram 20mg 1-0-0
Betodual DA Hub Spray 2-0-2
Baclofen 10 mg 1-1-1
Levetiracetam 500 mg 1-0-1
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Salbutamol DA Hub 1-0-1
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Zopiclon 7,5 mg tabl. Zur Nacht
Ibuprofen 400mg
Novaminsulfon 30 Trpf.
Promethazin 20 Trpf. b. Unruhe
Delix = Ramipril (bitte ergänzen)
Metohexal = Metoprolol (bitte erg.)
Betodural muss Berodual heißen und enthält Ipratropiumbromid und Fenoterol (bitte erg.)
Das Quetiapin fehlt in deiner Aufzählung, bitte auch ergänzen.

Danke.

Wie oft bekommt er Zopiclon? Das ist ein Z-Drug und hat ein genauso großes Abhängigkeitspotential wie Tavor mit dfer gleichen Problematik, die ich bei Tavor / Lorazepam nannte.
Da fällt mir auf: Bekommt er das Tavor noch oder war das nur die Gabe im Pflegeheim?

Zum Reduzieren:
Ich würde dir empfehlen das Quetiapin bei 75mg, die er am Tag bekommt, um 7,5mg zu reduzieren.
Die 25mg vormittags / mittags würde ich beibehalten und von den 50mg abends würde ich 7,5mg weglassen, ihm abends also 42,5 mg geben.
Das bekommt man hin, indem man sich im Internet (zB amazon, 30-40 Euro) eine Feinwaage bestellt und die Dosis zurechtkrümelt oder man kann Quetiapin auch in Wasser auflösen, wenn es nicht retardiert ist.
Habt ihr retardiertes Quetiapin oder nicht - retardiertes?
Das ist sehr wichtig zu wissen, denn retardiertes Quetiapin darf man so nicht bearbeiten; das müsste man dann zuvor auf unretardiert umstellen.

Grüße
Jamie

Link Feinwaage und Lösemethode:
Auflösen: viewtopic.php?f=16&t=10923
Feinwaage: viewtopic.php?f=15&t=9608
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Re: Vater Pflegefall: Neuroleptika ausschleichen

Beitrag von Grace77 » Freitag, 08.12.17, 13:37

Hallo Jamie,

Mein Vater bekommt kein Citalopram mehr ich habe den aktuellen Medikationsplan reingeschrieben, das ist der ganz unten 18.08.17 Pflegeheim, dies bekommt er momentan.
Die COPD ist eigentlich nicht so schlimm, er hatte Schluckstörungen von dem Risperidon, das wurde dann bei einem weiteren Krankenhausaufenthalt im Oktober abgesetzt.
Das Quietapin diese Tablette hat keine Bruchkerbe, das geht dann wahrscheinlich nicht mit der Waage? Das mit der Wassermethode kapier ich nicht ganz, wie das geht.

Du hast recht diese Epelepsiemittel haben ihn echt umgehauen, als er den ersten Anfall in der Reha bekam, ich meine immer das war schon von der Reha wo sie ihm Neuroleptika verabreicht haben, da sah er auf einmal total fertig aus und konnte gar nicht mehr mitmachen.Aber am schlimmsten ist es im Pflegeheim gewesen, der Mann wo mit ihm auf dem Zimmer war beschwerte sich da mein Vater Nachts immer gerufen hat und dann haben die ihn erst recht vollgepumpt, das mit dem Tavor wusste ich gar nicht, zuhause bekommt er es nicht von mir. Ich kannst sagen dass die im Pflegeheim meinen Vater zum Pflegefall gemacht haben, er würde gar nicht mehr mobilisiert und lag nur im Bett war weg.
Wir haben kämpfen müssen dass die ihn nicht weiter zudrehen mit Psychomitteln, doch die haben uns angelogen.
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Delix 5mg 1-0-1
Amlodipin 5mg 1-0-0
Methoxeal 47,5 mg 1-0-0
Citalopram 20mg 1-0-0
Betodual DA Hub Spray 2-0-2
Baclofen 10 mg 1-1-1
Levetiracetam 500 mg 1-0-1
Melperon 5ml um 22 Uhr 0-0-0-1
Salbutamol DA Hub 1-0-1
Actraphane Insulin s.c. 28-0-12 IE

Bedarf Medikation :
Zopiclon 7,5 mg tabl. Zur Nacht
Ibuprofen 400mg
Novaminsulfon 30 Trpf.
Promethazin 20 Trpf. b. Unruhe

Medikamentenplan vom 13.06.2017 Pflegeheim zweimal Krankenhaus eingeliefert zu hoch dosiert überdosiert / anscheinend eine weitere Gehirnblutung ausgelöst!

Amlodipin 5mg 1-0-0-0
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Citalopram 20mg 1-0-0-0
Baclofen 10mg 1-1-1-0
Levetiracetam 750mg 1-0-1-0
Ramipril 5mg 1-0-1-0
Risperidon 0,5mg 0-1-1-0 ( 7.06.17)
Tramadol Long 50mg 1-0-1-0

Im Einzelfall
Ibuprofen 400 ( 23.05.17) 1Tabl. Max.3.00
Novaminsulfon 100 Max. pro Tag 30 Tropfen
Melperon Lösung 200ml ( von 7.6.17) Einzelfallmenge 5.00ml Max. Pro Tag 15

Medikamentenplan 18.08.17 im Pflegeheim

Valproat 300mg Chrono 1-1-1-0
Methohexal 47,5mg 18.08.17 1-0-0-0
Mirtazapin 30mg ( altes Medikament Mirtazapin 15mg ) 18.08.17 0-0-1-0
Pregabalinratio 25mg HKP N3. ( 18.08.17) 0-0-1-0
Quietiapin 25mg ( 18.08.17) 0-1-2-0
Keppra 250mg (2.10.17). 1-0-1-0
Pantoprazol 40mg (7.10.17) 1-0-0-0
Ramipril 5mg ( 5.11.17) 1-0-0-0

Bei Bedarf:
Novaminsulfon 30 Tropfen ( Max. 30)
Dulcolax 30
Salbutamol Ratiopharm Dosierae 1 ( 28.7.17) Max.pro Tag 2
Tavor 1.0 Expidet N1 ( 28.07) Max.pro Tag 3.00
Laxoberal Abführtropfen 50ml Max. Tag

Seit 30.11.17 zuhause




Medikationsplan seit Oktober 2017/ Pflegeheim
Valproat 300mg Chrono 1-1-1-0
Methohexal 47,5mg 18.08.17 1-0-0-0
Mirtazapin 30mg ( altes Medikament Mirtazapin 15mg ) 18.08.17 0-0-1-0
Pregabalinratio 25mg HKP N3. ( 18.08.17) 0-0-1-0
Quietiapin 25mg ( 18.08.17) 0-1-2-0
Keppra 250mg (2.10.17). 1-0-1-0
Pantoprazol 40mg (7.10.17) 1-0-0-0
Ramipril 5mg ( 5.11.17) 1-0-0-0

Aktueller Mediplan 9.01.2018 zuhause

Aktueller Medikationsplan
Valproat 300mg Chrono 1-1-1-0
Methohexal 47,5mg 1-0-0-0
Mirtazapin 15mg 0-0-1-0
Pregabalinratio 25mg HKP N3. (seit 18.08.17) 0-0-1-0
Quietiapin 25mg seit (14.12.2017 reduziert) 0-1-1-0
Keppra 250mg . 1-0-1-0
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Re: Vater Pflegefall: Neuroleptika ausschleichen

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Amlodipin 5mg 1-0-0-0
Methoxeal 47,5 mg 1-0-0-0
Citalopram 20mg 1-0-0-0
Baclofen 10mg 1-1-1-0
Levetiracetam 750mg 1-0-1-0
Ramipril 5mg 1-0-1-0
Risperidon 0,5mg 0-1-1-0 ( 7.06.17)
Tramadol Long 50mg 1-0-1-0

Im Einzelfall
Ibuprofen 400 ( 23.05.17) 1Tabl. Max.3.00
Novaminsulfon 100 Max. pro Tag 30 Tropfen
Melperon Lösung 200ml ( von 7.6.17) Einzelfallmenge 5.00ml Max. Pro Tag 15

Medikamentenplan 18.08.17 im Pflegeheim

Valproat 300mg Chrono 1-1-1-0
Methohexal 47,5mg 18.08.17 1-0-0-0
Mirtazapin 30mg ( altes Medikament Mirtazapin 15mg ) 18.08.17 0-0-1-0
Pregabalinratio 25mg HKP N3. ( 18.08.17) 0-0-1-0
Quietiapin 25mg ( 18.08.17) 0-1-2-0
Keppra 250mg (2.10.17). 1-0-1-0
Pantoprazol 40mg (7.10.17) 1-0-0-0
Ramipril 5mg ( 5.11.17) 1-0-0-0

Bei Bedarf:
Novaminsulfon 30 Tropfen ( Max. 30)
Dulcolax 30
Salbutamol Ratiopharm Dosierae 1 ( 28.7.17) Max.pro Tag 2
Tavor 1.0 Expidet N1 ( 28.07) Max.pro Tag 3.00
Laxoberal Abführtropfen 50ml Max. Tag

Seit 30.11.17 zuhause




Medikationsplan seit Oktober 2017/ Pflegeheim
Valproat 300mg Chrono 1-1-1-0
Methohexal 47,5mg 18.08.17 1-0-0-0
Mirtazapin 30mg ( altes Medikament Mirtazapin 15mg ) 18.08.17 0-0-1-0
Pregabalinratio 25mg HKP N3. ( 18.08.17) 0-0-1-0
Quietiapin 25mg ( 18.08.17) 0-1-2-0
Keppra 250mg (2.10.17). 1-0-1-0
Pantoprazol 40mg (7.10.17) 1-0-0-0
Ramipril 5mg ( 5.11.17) 1-0-0-0

Aktueller Mediplan 9.01.2018 zuhause

Aktueller Medikationsplan
Valproat 300mg Chrono 1-1-1-0
Methohexal 47,5mg 1-0-0-0
Mirtazapin 15mg 0-0-1-0
Pregabalinratio 25mg HKP N3. (seit 18.08.17) 0-0-1-0
Quietiapin 25mg seit (14.12.2017 reduziert) 0-1-1-0
Keppra 250mg . 1-0-1-0
Pantoprazol 40mg 1-0-0-0
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Re: Vater Pflegefall: Neuroleptika ausschleichen

Beitrag von Jamie » Freitag, 08.12.17, 13:46

Hallo, :)

ihr müsst euch bitte einen Mörser zulegen, damit könnt ihr die Tablette zerstoßen und die Krümel auf der Waage abwiegen.
Eine Bruchrille ist gut, aber man kann genauso gut ohne Bruchrille arbeiten.
Es ist wichtig, dass du dich damit befasst, wir helfen aber trotzdem gerne beim Dreisatz aufstellen und Berechnen.

Die Sache ist nicht schwer.
BEiSPIEL:
Du nimmst die Tablette (oder 2 Tabletten, falls ihr 25mg Tabletten habt) und legst die auf die Feinwaage. Angenommen du legst da 2 Tabletten zu 25mg drauf und die Waage zeigt 800mg an (willkürlicher Wert), dann weißt du, dass in 800mg 50mg Wirkstoff enthalten ist.
Und dann kommt der Dreisatz.
800 = 50, ich will 42,5mg --> das ist dann x
x = 680

in 680 mg ist 42,5mg Quetiapin --> und das wiegt man ab, legt so lange Brösel (aus dem Mörser) auf die Waage, bis das Display 680mg anzeigt.
Wenn man will, kann man dann noch Leerkapseln kaufen und die Brösel da rein tun; das empfiehlt sich, wenn man die Dosen für mehrere Tage vorbereiten will.

Hast du das Prinzip so weit verstanden?
Hältst du das für machbar?

Wenn du die Waage käufst und zum ersten mal abwiegst und dann die genauen Werte kennst, können wir gerne zusammen neu rechnen :)

Ich denke, er verträgt das Quetiapin nicht, was du so beschreibst!
Es gehört niedriger dosiert und ggf. ausgeschlichen, aber bitte in Ruhe und nicht in Hektik! :hug:

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


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Re: Vater Pflegefall: Neuroleptika ausschleichen

Beitrag von Grace77 » Freitag, 08.12.17, 14:45

Liebe Jamie,
danke für Dein Bemühen, können die Symptome verwirrtes reden auch von dem Quiatepin kommen, Gedächtnis Orientierung total durcheinander.
Mein Vater hatte in der Reha echt gute Fortschritte gemacht, aber so wie er jetzt ist macht einen Angst. Vor allem bekommt er ja mittags 25mg Quietapin und abends 50mg ( je 25mg Tabletten) dann merkt man gleich er wird so komisch laut ruft auch Nachts, wir bekommen schon Panik wegen den Nachbarn.Er wirkt sehr unruhig, als teils agressiv, beim letzten Krankenaufenthalt im Oktober stand im Krankenbericht plötzlich Demenz, das glaube ich nicht denn ich vermute das bewirken diese Psychomittel, die Ärzte im Krankenhaus Mitte August sagten HOPS ( habe gelesen dass Neuroleptika HOPS verschlechtern).
Das Zeugs ist echt Gift und nach Schlaganfall die Leute zu dröhnen im Pflegeheim wird wohl gerne gemacht um jemand in die höhere Pflegestufe zu bringen, damit bekommt man mehr Geld von den Kassen.
Ich habe etwas Bammel mit dem reduzieren bzw. ausschleichen, wenn der Neurologe jetzt da sagt das kann man nicht, was machen wir dann.Oder er schneller reduzieren will?
Was meintest Du mit retard? Auf der Packung steht Filmtabletten.
Mein Vater hat zur Zeit noch gesetzliche Betreuung aber wir als Familie wollen dieseNeuroleptika ihm nicht mehr geben.
Werde mir eine Waage bestellen, mich nochmals dann melden .
Grüße
Grace
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Diagnose Hirninfarkt Ventrikel Links Hirnorganisches Psychosyndrom Epilepsie ( Narbe)
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COPD

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Amlodipin 5mg 1-0-0
Methoxeal 47,5 mg 1-0-0
Citalopram 20mg 1-0-0
Betodual DA Hub Spray 2-0-2
Baclofen 10 mg 1-1-1
Levetiracetam 500 mg 1-0-1
Melperon 5ml um 22 Uhr 0-0-0-1
Salbutamol DA Hub 1-0-1
Actraphane Insulin s.c. 28-0-12 IE

Bedarf Medikation :
Zopiclon 7,5 mg tabl. Zur Nacht
Ibuprofen 400mg
Novaminsulfon 30 Trpf.
Promethazin 20 Trpf. b. Unruhe

Medikamentenplan vom 13.06.2017 Pflegeheim zweimal Krankenhaus eingeliefert zu hoch dosiert überdosiert / anscheinend eine weitere Gehirnblutung ausgelöst!

Amlodipin 5mg 1-0-0-0
Methoxeal 47,5 mg 1-0-0-0
Citalopram 20mg 1-0-0-0
Baclofen 10mg 1-1-1-0
Levetiracetam 750mg 1-0-1-0
Ramipril 5mg 1-0-1-0
Risperidon 0,5mg 0-1-1-0 ( 7.06.17)
Tramadol Long 50mg 1-0-1-0

Im Einzelfall
Ibuprofen 400 ( 23.05.17) 1Tabl. Max.3.00
Novaminsulfon 100 Max. pro Tag 30 Tropfen
Melperon Lösung 200ml ( von 7.6.17) Einzelfallmenge 5.00ml Max. Pro Tag 15

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Quietiapin 25mg ( 18.08.17) 0-1-2-0
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Pantoprazol 40mg (7.10.17) 1-0-0-0
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Bei Bedarf:
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Salbutamol Ratiopharm Dosierae 1 ( 28.7.17) Max.pro Tag 2
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Re: Vater Pflegefall: Neuroleptika ausschleichen

Beitrag von padma » Freitag, 08.12.17, 18:55

hallo Grace, :)

auch von mir noch willkommen.
Es ist so schlimm, wie mit älteren Menschen in Kliniken umgegangen wird.

können die Symptome verwirrtes reden auch von dem Quiatepin kommen, Gedächtnis Orientierung total durcheinander.
Ja, schau mal hier: http://www.nebenwirkungen.co/quetiapin/
Verlust des Gedächtnisses;
neue oder Verschlechterung der psychischen oder Stimmungsschwankungen (z.B. Aggressivität, Erregung, Angst, Depression, übertrieben, Gefühl von Wohlbefinden, Feindseligkeit, Impulsivität, Unfähigkeit, still, sitzen, Reizbarkeit, Panikattacken, Unruhe);
Probleme konzentrieren, sprechen oder Schlucken
Quetiapin darf bei deinem Vater nur unter besonderer Vorsicht gegeben werden :
Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
Sie bereits einen Schlaganfall erlitten haben, insbesondere wenn Sie schon etwas älter sind.
Sie bereits einen Krampfanfall hatten.
https://www.apotheken-umschau.de/Medika ... 94624.html

Mirtazapin ist m.E.n. viel zu hoch dosiert, da es ab 30 mg antriebssteigernd wirkt und Unruhe auslösen kann.
Er hat es vermutlich zur Beruhigung/zum Schlafen bekommen, aber dafür ist es zu hoch dosiert. Bis 15 mg ist es theoretisch schlaffördernd.
beim letzten Krankenaufenthalt im Oktober stand im Krankenbericht plötzlich Demenz, das glaube ich nicht denn ich vermute das bewirken diese Psychomittel,
Das ist eine häufige Fehldiagnose, gerade bei älteren Menschen, dass NW mit einer Demenz verwechselt werden.
Was meintest Du mit retard? Auf der Packung steht Filmtabletten.
Es gibt Quetiapin auch retardiert, das bedeutet, dass der Wirkstoff langsam über den Tag verteilt freigesetzt wird. Wenn da nur Filmtablette steht, ist es nicht retardiert und kann zerkleinert werden.

Einige Foris reduzieren Quetiapin mit der Wasserlösemethode und kommen damit gut zurecht
Ich habe etwas Bammel mit dem reduzieren bzw. ausschleichen, wenn der Neurologe jetzt da sagt das kann man nicht, was machen wir dann.Oder er schneller reduzieren will?
Ganz ehrlich gesagt, ich würde ihn, wenn er nicht einsichtig ist, reden lassen und selbstständig reduzieren. Es muss jediglich sicher gestellt sein, dass du weiterhin die Rezepte bekommst

Ich habe mit meiner Mutter auch die Erfahrung gemacht, dass die Krankenhäuser und teilweise auch die Rehas völlig verantwortungslos Psychopharmaka geben. Meine Mutter war wegen Osteoporose bedingter Schmerzen im KH und die haben sie so zugedröhnt, das ich wirklich um ihr Leben fürchten musste.
Wir haben hier einen thread zum Thema http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=8466

Ich ergänze deinen Titel noch um die Namen der Psychopharmaka.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Vater Pflegefall: Neuroleptika ausschleichen (Quetiapin, Mirtazapin)

Beitrag von Grace77 » Freitag, 08.12.17, 20:10

Liebe padma ,

ich bin entsetzt was ich gerade gelesen habe über das Quietapin an Nebenwirkungen, einfach übel, die machen die Leute ja total fertig mit dem Zeugs.
Die Rezepte bekomme ich nicht sondern der ambulante Dienst, aber ich gebe ihm die Medikamente immer, deswegen bin ich an der Quelle.
Kann da irgend was passieren, zwecks einschlafen, er hatte auch vor dem Schlaganfall nie ganz durchgeschlafen. Ich muss sagen bin froh dass Ihr mir zuhört und mir Tips gebt, all die 11 Monate waren voll der Horror, meine Mutter und ich haben uns dauernd gegen die Medis gewehrt aber die haben uns sogar angelogen, auch die jahrelange Hausärztin hat noch mit dem Heim schön verschrieben aber keine Therapien gar nichts, die haben ihn einfach aufgegeben und zugedröhnt 3500€ monatlich.
Jetzt zu Hause ist es natürlich nicht leicht aber wir glauben dass mein Papa wieder wird und ich bin so enttäuscht von den Ärzten anstatt zu helfen und zu fördern nur Tabletten.
Hab halt Bammel wegen dem reduzieren und was dann passiert, aber es kann ja nicht schlimmer werden nur besser ohne es Zeugs.

Ich werde mir in aller Ruhe nochmals durchlesen wie ich das machen muss mit dem zerkleinern ( Wassermethode ist mir zu schwer).
LG
Grace
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Re: Vater Pflegefall: Neuroleptika ausschleichen (Quetiapin, Mirtazapin)

Beitrag von claudiaef » Freitag, 08.12.17, 21:32

Hallo Grace,
Ich find das toll, dass Ihr Euch so einen Kopf macht wegen der Medikamente für Deinen Vater. Manche Angehörige unterstützen einen, manche werden von ihrer Familie auch allein gelassen mit dem Problemen. Ich wünsch Euch alles Gute und dem Herrn Papa!
Claudia
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Re: Vater Pflegefall: Neuroleptika ausschleichen (Quetiapin, Mirtazapin)

Beitrag von Grace77 » Freitag, 08.12.17, 21:42

Hallo Jamie,

ich habe momentan echt einen Blackout, OK mein Vater nimmt mittags 1 Tablette Quatapien 25mg und abends 2 Tabletten ( 2mal 25mg =50mg). Lege ich zum Beispiel die zwei Tabletten für abends auf die Waage, steht da ( vielleicht 800mg)
OK dann bedeutet das dass in 800mg 50mg Wirkstoff ist.
Wie kommst du da auf die 42,5mg ?
10% weniger ? Oh Mann, kapiere gar nichts mehr, sorry bin momentan total leer.
Kann ich nicht eine Tablette nehmen und die halbieren und dann vierteln und immer ein Viertel weglassen? Dann 4 Wochen später wieder ein Viertel usw.?
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Re: Vater Pflegefall: Neuroleptika ausschleichen (Quetiapin, Mirtazapin)

Beitrag von Grace77 » Freitag, 08.12.17, 22:00

Habe auch Angst, dass er dann vielleicht noch unruhiger wird, wir wohnen in Miete und die Nachbarn dann alles hören, wenn er Nachts ruft, er hat immer nach den Tabletten so eine Unruhe und Angst, zupft an der Bettdecke und redet total komisches Zeugs, das macht mir jedesmal Angst. Ist nicht leicht momentan mache fast kein Auge zu Nachts!
12.05.17Medikamentenplan: Reha
Diagnose Hirninfarkt Ventrikel Links Hirnorganisches Psychosyndrom Epilepsie ( Narbe)
Bluthochdruck ( jahrelang)
Diabetes
COPD

Delix 5mg 1-0-1
Amlodipin 5mg 1-0-0
Methoxeal 47,5 mg 1-0-0
Citalopram 20mg 1-0-0
Betodual DA Hub Spray 2-0-2
Baclofen 10 mg 1-1-1
Levetiracetam 500 mg 1-0-1
Melperon 5ml um 22 Uhr 0-0-0-1
Salbutamol DA Hub 1-0-1
Actraphane Insulin s.c. 28-0-12 IE

Bedarf Medikation :
Zopiclon 7,5 mg tabl. Zur Nacht
Ibuprofen 400mg
Novaminsulfon 30 Trpf.
Promethazin 20 Trpf. b. Unruhe

Medikamentenplan vom 13.06.2017 Pflegeheim zweimal Krankenhaus eingeliefert zu hoch dosiert überdosiert / anscheinend eine weitere Gehirnblutung ausgelöst!

Amlodipin 5mg 1-0-0-0
Methoxeal 47,5 mg 1-0-0-0
Citalopram 20mg 1-0-0-0
Baclofen 10mg 1-1-1-0
Levetiracetam 750mg 1-0-1-0
Ramipril 5mg 1-0-1-0
Risperidon 0,5mg 0-1-1-0 ( 7.06.17)
Tramadol Long 50mg 1-0-1-0

Im Einzelfall
Ibuprofen 400 ( 23.05.17) 1Tabl. Max.3.00
Novaminsulfon 100 Max. pro Tag 30 Tropfen
Melperon Lösung 200ml ( von 7.6.17) Einzelfallmenge 5.00ml Max. Pro Tag 15

Medikamentenplan 18.08.17 im Pflegeheim

Valproat 300mg Chrono 1-1-1-0
Methohexal 47,5mg 18.08.17 1-0-0-0
Mirtazapin 30mg ( altes Medikament Mirtazapin 15mg ) 18.08.17 0-0-1-0
Pregabalinratio 25mg HKP N3. ( 18.08.17) 0-0-1-0
Quietiapin 25mg ( 18.08.17) 0-1-2-0
Keppra 250mg (2.10.17). 1-0-1-0
Pantoprazol 40mg (7.10.17) 1-0-0-0
Ramipril 5mg ( 5.11.17) 1-0-0-0

Bei Bedarf:
Novaminsulfon 30 Tropfen ( Max. 30)
Dulcolax 30
Salbutamol Ratiopharm Dosierae 1 ( 28.7.17) Max.pro Tag 2
Tavor 1.0 Expidet N1 ( 28.07) Max.pro Tag 3.00
Laxoberal Abführtropfen 50ml Max. Tag

Seit 30.11.17 zuhause




Medikationsplan seit Oktober 2017/ Pflegeheim
Valproat 300mg Chrono 1-1-1-0
Methohexal 47,5mg 18.08.17 1-0-0-0
Mirtazapin 30mg ( altes Medikament Mirtazapin 15mg ) 18.08.17 0-0-1-0
Pregabalinratio 25mg HKP N3. ( 18.08.17) 0-0-1-0
Quietiapin 25mg ( 18.08.17) 0-1-2-0
Keppra 250mg (2.10.17). 1-0-1-0
Pantoprazol 40mg (7.10.17) 1-0-0-0
Ramipril 5mg ( 5.11.17) 1-0-0-0

Aktueller Mediplan 9.01.2018 zuhause

Aktueller Medikationsplan
Valproat 300mg Chrono 1-1-1-0
Methohexal 47,5mg 1-0-0-0
Mirtazapin 15mg 0-0-1-0
Pregabalinratio 25mg HKP N3. (seit 18.08.17) 0-0-1-0
Quietiapin 25mg seit (14.12.2017 reduziert) 0-1-1-0
Keppra 250mg . 1-0-1-0
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Re: Vater Pflegefall: Neuroleptika ausschleichen (Quetiapin, Mirtazapin)

Beitrag von Gwen » Freitag, 08.12.17, 23:27

Hallo Grace,

ich bin nicht Jamie, aber ich antworte jetzt Mal trotzdem ;-)

Auf 42,5 mg ist Jamie gekommen, weil sie von der Tagesgesamtdosis (=75mg) 10% = 7,5mg abgezogen hat.
Damit nähme er morgens 25 abends 42,5 und wäre bei insgesamt 67,5mg Tagesdosis.

Wenn Du eine Tablette halbierst, ist der Schritt deutlich größer, dann sind es jeweils 12,5mg weniger. Das entspricht ~17% weniger. Eine Viertel dann entsprechend 6,25mg = 8,5%.

Anfangs würde das dann mit der Viertel weniger dann noch passen. Du müsstest aber trotzdem zu Kontrolle wiegen, da es sehr schwer ist, Tabletten so gleichmäßig zu teilen.

Bei weiteren Reduktionsschritten wird eigentlich immer empfohlen, 5-10% der jeweiligen nicht der Anfangsdosis weg zu lassen. Da sind die Schritte mit einer Viertel Tablette dann zu groß.

Vielleicht schaust Du Dir doch noch Mal die Wasserlösemethode an. Es ist im Prinzip nicht schwer. Du brauchst nur eine Spritze aus der Apotheke ( 10ml, kostet ein paar Cent) und zwei Gläser. In eins machst Du Leitungswasser. Dann misst Du eine bestimmte Menge ab, die Du Spritze für Spritze ins 2. Glas füllst.
Ich würde 50ml empfehlen.
Dann die eine 25 mg Tablette auflösung.
In der Lösung entspricht dann 1mg Wirkstoff = 2ml
=> 7,5 mg = 15ml.
15 ml raus ziehen, Rest trinken (+ die zweite Tablette)

Viele Grüße Gwen
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Re: Vater Pflegefall: Neuroleptika ausschleichen (Quetiapin, Mirtazapin)

Beitrag von Jamie » Samstag, 09.12.17, 10:09

Hallo Grace, :)

Gwen hat es noch mal erklärt, hast du es jetzt besser verstanden?
Es ist wichtig, dass du innerlich mal für ein paar Minuten zu Ruhe kommst und dir die Rechnungen anguckst.
Hast du Freunde, Familie, die mal hier mit rein schauen können und mit denen du das zusammen tun kannst?
Es ist kein Hexenwerk und man muss kein Mathematikprofessor sein und wenn du wenigstens das Prinzip verstehst, dann ist viel gewonnen.
Wir helfen trotzdem gerne jederzeit beim Rechnen und Rechnung überprüfen.

Wenn man Psychopharmaka zu schnell absetzt, kann das genauso zu Problemen führen wie wenn man sie nicht verträgt. Da dein Vater multimorbide ist und sehr viele Medikamente nimmt, habe ich ein vorsichtiges Vorgehen vorgeschlagen, 10% weniger von der Dosis, wie wir es hier generell auch empfehlen. Das sind bei 75mg 7,5mg (= 10%) weniger.
Dabei war mein Vorschlag, dass er seine 25mg morgens beibehält und von den 50mg abends, bei denen er ja auch komisch reagiert, 7,5mg abzieht. Damit kommen wir rechnerisch auf 42,5mg.

Wenn dir Zerbröseln nicht zusagt, kannst du es auch mit Auflösen in Wasser probieren, aber auch hier ist ein Dreisatz nötig.

Grüße
Jamie
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Re: Vater Pflegefall: Neuroleptika ausschleichen (Quetiapin, Mirtazapin)

Beitrag von Grace77 » Samstag, 09.12.17, 14:49

Habe gerade erfahren vom ambulanten Dienst, dass mein Vater das Mirtazapin 30mg seit genau 8 Tagen überhaupt nicht mehr einnimmt. Weil die Tabletten nicht mitgegeben wurden vom Pflegeheim. Oh Mann, deswegen ist mein Vater vielleicht so komisch drauf und kann Nachts nicht durchschlafen. Was machen wir jetzt, wenn die vom Arzt jetzt ein Rezept für das Mirtazapin bekommen, was sollen wir denn machen. Ich finde das Valproat ist ja auch ein Stimmungsaufheller oder?
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Re: Vater Pflegefall: Neuroleptika ausschleichen (Quetiapin, Mirtazapin)

Beitrag von Jamie » Samstag, 09.12.17, 16:11

Hallo Grace, :)

das ist natürlich sehr schlecht.
Das ist ja ein Kaltentzug, in den dein Vater geschickt worden ist.
Könnte sein, dass das der Grund für sein Verhalten ist.

Ich würde seine Versichertenkarte nehmen und beim ärztlichen Notdienst vorstellig werden und die Lage schildern. Und natürlich, dass er abends seitdem komisch ist. Dass du das Quetiapin vermutest, würde ich nicht erwähnen, sondern schlichtweg, dass aufgrund eines logistischen / organisatorischen Fehlers das Mirtazapin vergessen wurde.

Der ärztliche Notdienst darf ausgegangene Tabletten in einer Kleinpackung verordnen!
Sag, dass es dir wichtig ist und du nicht bis Montag warten willst, dein Vater ist immerhin total komplex mit unzähligen Mitteln eingestellt (Medikamentenliste mitnehmen!)

Bitte auch unbedingt die heute und morgen diensthabende Apotheke (Notdienst) googlen; die Apotheke hat vermutlich keine Kleinpackung Mirtazapin vorrätig und muss es bestellen; da ist dann zu überlegen, ob man das heute Abend noch macht oder besser morgen früh, da dann eine neue Apotheke 24h Dienstbereitschaft hat und wenn die es morgen früh bestellen, kann das Mirta morgen Mittag da sein.

Und eindosieren würde ich dann auch erst mal nicht mit 30mg, sondern erst mal nur mit 15mg.
Er ist ja immerhin kalt auf Null gesetzt worden.

Grüße
Jamie
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Re: Vater Pflegefall: Neuroleptika ausschleichen (Quetiapin, Mirtazapin)

Beitrag von Grace77 » Samstag, 09.12.17, 16:47

Leider habe ich keine Versichertenkarte die hat der ambulante Dienst, ich muss jetzt bis Montag warten, habe gerade mit der Pflegerin gesprochen, ich bin echt am verzweifeln, die sagte es wäre nicht so schlimm und sie hat kein Rezept da der Arzt diese Woche nicht da war.
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Risperidon 0,5mg 0-1-1-0 ( 7.06.17)
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Im Einzelfall
Ibuprofen 400 ( 23.05.17) 1Tabl. Max.3.00
Novaminsulfon 100 Max. pro Tag 30 Tropfen
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Methohexal 47,5mg 18.08.17 1-0-0-0
Mirtazapin 30mg ( altes Medikament Mirtazapin 15mg ) 18.08.17 0-0-1-0
Pregabalinratio 25mg HKP N3. ( 18.08.17) 0-0-1-0
Quietiapin 25mg ( 18.08.17) 0-1-2-0
Keppra 250mg (2.10.17). 1-0-1-0
Pantoprazol 40mg (7.10.17) 1-0-0-0
Ramipril 5mg ( 5.11.17) 1-0-0-0

Bei Bedarf:
Novaminsulfon 30 Tropfen ( Max. 30)
Dulcolax 30
Salbutamol Ratiopharm Dosierae 1 ( 28.7.17) Max.pro Tag 2
Tavor 1.0 Expidet N1 ( 28.07) Max.pro Tag 3.00
Laxoberal Abführtropfen 50ml Max. Tag

Seit 30.11.17 zuhause




Medikationsplan seit Oktober 2017/ Pflegeheim
Valproat 300mg Chrono 1-1-1-0
Methohexal 47,5mg 18.08.17 1-0-0-0
Mirtazapin 30mg ( altes Medikament Mirtazapin 15mg ) 18.08.17 0-0-1-0
Pregabalinratio 25mg HKP N3. ( 18.08.17) 0-0-1-0
Quietiapin 25mg ( 18.08.17) 0-1-2-0
Keppra 250mg (2.10.17). 1-0-1-0
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Quietiapin 25mg seit (14.12.2017 reduziert) 0-1-1-0
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Re: Vater Pflegefall: Neuroleptika ausschleichen (Quetiapin, Mirtazapin)

Beitrag von Jamie » Samstag, 09.12.17, 16:59

Hallo Grace, :)

also wenn die Pflegerin dir die Karte nicht zukommen lassen kann oder du sie bei ihr abholen kannst, dann hast du ja wohl keine Wahl außer bis Montag zu warten.
Wenn es abends nicht mehr tragbar ist, kann man ggf. im Ausnahmefall eine Zopiclon (oder Tavor) geben, aber das muss dann sofort am Montag beendet werden wegen der Abhängigkeitsgefahr.

Du musst nicht verzweifeln, du kannst nichts dafür. Ist jetzt passiert.
Natürlich hat die Pflegerin nicht recht. Wir können zwar nicht wissen, inwieweit der Zustand deines Vaters jetzt tatsächlich mit dem fehlenden Mirtazapin zu tun hat, aber das Forum ist ja voll von Berichten, dass Leute bei falschem Absetzen schon nach wenigen Tagen extrem schlimme Symptome kriegen können oder komisch werden; insofern ist es eine unzulässige Verharmlosung durch die Pflegerin.
Es ist alles sehr potent, was da an Psychopharmaka auf dem Markt ist.

Noch mal zu deiner Frage wegen der Valproinsäure. Es kann stimmungsaufhellend oder stimmungsstabilisierend wirken, aber ob es das auch tut, das weiß ich nicht.
Es kann nämlich auch genau so gut auch depressiv und / oder aggressiv machen.
Fast alle Medikamente, die in den Hirnstoffwechsel eingreifen, können Wirkungen auslösen, die sich diametral gegenüber stehen. Insofern ist das die berühmte Herumraterei, bis man etwas findet, was vielleicht so wirkt, wie es soll.

Pass gut auf dich und deine Kräfte auf.

Grüße
Jamie
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