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magenta
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Lithium absetzen

Beitrag von magenta » Montag, 20.11.17, 21:47

aus Oxoniums Thread http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 18&t=12087 verschoben! Anna



[quote="magenta"]Hallo Thomas,

danke für Deine Beschreibung für das Ausschleichen von Lithium 450 retard. Eigentlich wollte ich ja gerne die Regel 10 % alle 6 Wochen anwenden.
Aber das geht wohl mit retard-Tabletten nicht :roll: Du schreibst ja von der 20%-Regel. Wenn ich mir die Tablette so anschaue, ist mir nicht klar wie das gehen soll. Halbieren ist klar. Was mache ich mit dem Rest? Teile ich die verbliebene Hälfte in zwei oder 3 Teile? Ist es evtl. sinnvoll mit einer Briefwaage zu arbeiten? Darf man retard-Tabletten so teilen?
Reicht ein Zeitraum von 6 Wochen für einen Schritt?

Ich nehme Lithium seit Sommer 2014. Hatte eine heftige Depression. Mir geht es seit längerem besser und ich möchte nun ausschleichen. Nehme momentan 1 Tablette am Abend. Hatte bis zu diesem Frühjahr 1,5 Tabletten am Abend genommen und recht flott um eine 1/2 Reduziert (auf Anraten des Arztes) Das hat mich dann auch ein wenig zurückgeworfen (ich denke es war zu viel und zu schnell)

Freue mich über Deine Antwort
LG magenta
Zuletzt geändert von Annanas am Freitag, 08.12.17, 20:05, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Thread verschoben
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Re: Mirtazapin und Lithium absetzen - wer ist noch dabei?

Beitrag von Tabin » Montag, 27.11.17, 16:55

Hallo Magenta,

meintest du mit Thomas mich?

LG Tabin
Und das geht doch!
Keine Medikamente mehr :)

Erfahrungen mit

Lithium (Quilonum retard 450).
Amitriptylin (Saroten), Doxepin (Aponal), Trimipramin (Stangyl), Mirtazapin (Remergil), Paroxetin (Seroxat).
Atosil (Prometazin), Truxal (Chlorprotixen), Solian (Amisulprid), Zyprexa (Olanzapin).
Tavor (Lorazepam).
:whistle:

magenta
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Re: Mirtazapin und Lithium absetzen - wer ist noch dabei?

Beitrag von magenta » Donnerstag, 07.12.17, 21:27

Hallo Tabin, bin ja völlig neu hier im Forum.Ich meinte auf einen Beitrag von Thomas zu antworten... Aber egal.
Kannst Du mir mit meinem Problem weiterhelfen?
Lieben Dank
Annett

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Re: Mirtazapin und Lithium absetzen - wer ist noch dabei?

Beitrag von Anikke » Freitag, 08.12.17, 18:51

liebe Annette,
willkommen hier.
am besten eröffnet du einen eigenen thread mit deinen fragen, dann erhält du bestimmt mehr antworten von anderen betroffenen, die mit deinem Medikament Erfahrungen haben.
liebe grüße anikke
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Re: Lithium absetzen

Beitrag von Annanas » Freitag, 08.12.17, 19:12

Danke, Annike :) , für das Aufmerksammachen!

Hallo Magenta :) - herzlich willkommen im ADFD - habe dir hier deinen eigenen Thread erstellt -
damit deine Anfrage nicht untergeht.

Hab bitte noch etwas Geduld, Antworten werden kommen,
lG Anna
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Re: Lithium absetzen

Beitrag von Jamie » Samstag, 09.12.17, 10:16

Hallo magenta, :)

wieviel Lithium ist denn in deiner Tablette enthalten und welche Dosis nimmst du täglich?
Mit Angaben wie 1/2 Tabl. können wir hier leider nicht viel anfangen, da die Medikamente ja in verschiedenen Stärken vertrieben werden.

Lithium ist leider sehr kompliziert abzusetzen.
Man darf es wegen der Retardierung nicht bearbeiten und ich sehe das auch als sehr problematisch an, weil man ja auch weiß, dass Lithium nur eine geringe therapeutische Breite hat und schnell toxisch werden kann, was passieren könnte, wenn die Retardierung verletzt wird (durch Bearbeitung) und dann sofort anflutet, statt über Stunden abgegeben zu werden.

Man müsste sich mal auf dem Pharmamarkt umschauen, ob es Lithium evtl. in verschiedenen Stärken gibt und man sich da entlanghangeln kann.

Grüße und willkommen im Forum
Jamie
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Re: Lithium absetzen

Beitrag von Tabin » Samstag, 09.12.17, 10:32

Hallo Magenta,

unter diesem link habe ich im Forum schon etwas darüber geschrieben.
viewtopic.php?f=51&t=13582

Ob ein Zeitraum bei Dir von 6 Wochen ausreicht, wird Dir hier im Forum keiner sagen können, da das Ausschleichen bei jeder Person unterschiedlich verlaufen kann und jeder sein Tempo gehen sollte. Auch bei der Menge die man jeweils absetzen möchte.

Ich halte es bei Lithium immer für ratsam, ganz kleine Schritte zu gehen und sich möglichst viel und ausreichend Zeit dafür zu nehmen.
Ich befürchte, aus meiner Erfahrung, dass alle 6 Wochen zu schnell ist.
Für wichtig halte ich es auch, dass man nebenher eine Psychotherapie macht um mit seinem wesendlich lebendigeren Seelenleben gut umgehen zu können und einem Rückfall so vor zu beugen. :)

LG Tabin
Zuletzt geändert von padma am Samstag, 09.12.17, 22:35, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: link korrigiert
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Lithium (Quilonum retard 450).
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Re: Lithium absetzen

Beitrag von magenta » Sonntag, 17.12.17, 10:35

Jamie hat geschrieben:Hallo magenta, :)

wieviel Lithium ist denn in deiner Tablette enthalten und welche Dosis nimmst du täglich?
Mit Angaben wie 1/2 Tabl. können wir hier leider nicht viel anfangen, da die Medikamente ja in verschiedenen Stärken vertrieben werden.

Lithium ist leider sehr kompliziert abzusetzen.
Man darf es wegen der Retardierung nicht bearbeiten und ich sehe das auch als sehr problematisch an, weil man ja auch weiß, dass Lithium nur eine geringe therapeutische Breite hat und schnell toxisch werden kann, was passieren könnte, wenn die Retardierung verletzt wird (durch Bearbeitung) und dann sofort anflutet, statt über Stunden abgegeben zu werden.

Man müsste sich mal auf dem Pharmamarkt umschauen, ob es Lithium evtl. in verschiedenen Stärken gibt und man sich da entlanghangeln kann.

Grüße und willkommen im Forum
Jamie
Hallo Jamie,

zuerst einmal lieben Dank für Deine Nachricht!
ich nehme 1 Tablette Lithium 450 mg am Abend.Habe bis zu diesem Frühjahr 1,5 Tabletten (abends) genommen. Ich hatte die 1/2 Tablette zu schnell reduziert und habe mich ein paar Wochen mit ziemlicher Antriebslosigkeit abgekämpft. Jetzt habe ich größten Respekt, wenn ich es ganz ausschleichen möchte. Mein Arzt hatte auf Nachfragen vorgeschlagen auf ein Medikament mit 300 mg umzusteigen. Das entspricht ja nur 67% in Relation zu 450. Sorry, in Mathe war ich noch nie ein Ass. Wie komme ich mit einer geringeren Stärke auf die 10 % Reduzierung von 450? 10% von 450 sind ja 405. Sind bei 300 g Dosis 135%. Soweit so gut, Teilung ist immer noch ein Fragezeichen.
Es gibt hier im Forum ja auch Aussagen, dass Menschen Lithium trotz Retardierung geteilt haben. Meine Tendenz geht eher dahin.
Was meinst Du?
Liebe Grüße
Annett

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Re: Lithium absetzen

Beitrag von Flummi » Sonntag, 17.12.17, 18:26

Hallo,
Ich wollte Bescheid geben, dass ich Interesse an diesem Thread habe. Habe zwar einen eigenen mit abilify, aber mein Mann nimmt Lithium und wir würden auch gern wissen, wenn Leute das mit dem Lithium schaffen.
Daher Berichte hier gern ausführlich.
Alles Gute und eine schönen dritten Advent!

Liebe Grüsse,
Claudia
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www.meinekatholischebox.com

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Re: Lithium absetzen

Beitrag von LinLina » Sonntag, 17.12.17, 21:22

Hallo Annett :-)
Mein Arzt hatte auf Nachfragen vorgeschlagen auf ein Medikament mit 300 mg umzusteigen. Das entspricht ja nur 67% in Relation zu 450. Sorry, in Mathe war ich noch nie ein Ass. Wie komme ich mit einer geringeren Stärke auf die 10 % Reduzierung von 450? 10% von 450 sind ja 405. Sind bei 300 g Dosis 135%. Soweit so gut, Teilung ist immer noch ein Fragezeichen.
Direkt von 450 mg auf 300 mg ist wirklich ein sehr großer Schritt. Mit dem Teilen der Tablette bin ich auch skeptisch, wie riskant das ist. Eine theoretische Möglichkeit wäre eine komplette 300 mg Tablette zu nehmen und noch etwas von einer weiteren Tablette dazu, damit hätte man zumindest für den Großteil der Dosis den Retardschutz, aber ob das geht weiß ich nicht.

Darf man die 450 mg und die 300 mg denn normalerweise einmal teilen ohne dass der Retardschutz komplett verloren geht, weißt du das? Du schreibst ja, du hattest vorher eine halbe Tablette genommen, das war sicher auf ärztliche Anweisung? wie sieht dein Arzt die Toxizität, wenn du eine Teildosis (z.b. ein viertel) einer Tablette einnimmst? Kannst du mal in die Apotheke gehen, und dort fragen in welchen Dosierungen es das Lithium überhaupt gibt? Umso kleiner die Tablettenstärke ist, umso leichter wäre es ja langsam runter zu gehen bzw. umso weniger schädlich wäre es ggf. eine Tablette zu teilen. Vielleicht gibt es ja doch noch Möglichkeiten eine kleinere Dosis verschrieben zu bekommen, das wäre das sicherste.

Liebe grüße
Lina
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Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 23.4.2018: 0,05 mg Mirtazapin

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