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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von MksN » Samstag, 24.03.18, 17:22

Oh eins noch... kann es sein, dass der Körper mega viel Energie braucht
durch so einen Entzug? Ich habe einen riesigen Bedarf an Essen grad.
Ich vertraue da meinem Körper mal und esse grad etwas mehr. Fühlt sich
so an, als ob das Essen schneller verbrannt ist.

Gruß
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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von Jamie » Samstag, 24.03.18, 18:23

Hallo Mksn, :)

ich glaube an Körperintelligenz / body intelligence.
Wenn du gerade futtern kannst wie ein Scheunendrescher, dann mach es.
Dein Körper wird was brauchen (unspezifisch Energie, spezifisch vielleicht gewisse Nährstoffe) und scheint das über vermehrten Hunger / Nahrungsbedarf auszudrücken.

Klar, irgendwann muss man den Verstand dazwischenschalten, falls man jetzt wochenlang nur von Pommes und Schokolade leben will (geht notfalls auch), aber das Bedürfnis würde ich auf jeden Fall wahrnehmen und auch irgendwie (ausgewogen) nachkommen.

Grüße
Jamie
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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von MksN » Sonntag, 25.03.18, 10:55

Ok danke, Jamie!

Ja ich bin auch ein Fan von Körperintelligenz. Der Körper weis besser als wir was gut ist.
Er nutzt bestimmt die ganze Kapazität des Gehirns und das ist eine Menge :D

Heute geht es mit schon etwas besser. Mal schauen, wie das den Tag über noch wird.
Konnte super einschlafen und das nach nun einer Woche mit der reduzierten Dosis.
Klappt!

Mal gucken, im Laufe des Tages wirds immer etwas schlimmer. Ich beobachte das.

Meld mich wieder :)

Bis dann!
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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von MksN » Montag, 26.03.18, 17:37

Arbeiten ist mega anstrengend.

Ok von meiner Therapeutin habe ich nachträglich nun auch eingeholt zum Absetzen.

Bin in zwei Welten grad:
1) Mega angestrengt mit krasser Anspannung
2) Innerlich super stabil und zufrieden

Verrückt... Habe aber Geduld und Hoffnung, dass es besser wird. Gaaanz langsam :schnecke:

Was hilft:
- Mehr essen
- Viel trinken
- Wärmflasche
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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von MksN » Dienstag, 27.03.18, 19:46

Aktuelle Absetzsymptome:

- Anspannung
- Überreiztes Nervensystem
- Kaum bis wenig belastbar
- Subtile Angst (wird glaub ich etwas weniger)

Die ersten drei machen mir am meisten zu schaffen... Hoffe das lässt bald nach.

Gruß
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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von MksN » Mittwoch, 28.03.18, 12:57

Minimal besser heute. Gönne mir etwas Ruhe. Freu mich auf die Feiertage.
Durchatmen. Etwas Zuversicht heute. Und Dankbarkeit für diesen kleinen Schritt
der Besserung grad.
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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von MksN » Samstag, 31.03.18, 16:49

Wieder etwas schlechter. Kanns gar nicht beschreiben wie ich mich fühle.
Ängste sind da. Aber sehr subtil. Flaues Gefühl im Magen. Irgendwie mulmig.
Weis nicht, ob das Absetzsymptome sind oder meine alten Symptome. Mein
Gefühl sagt, eher Absetzsymptom, weil es doch sehr unspezifisch ist.

Mal abwarten...
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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von MksN » Montag, 02.04.18, 19:45

Wieder etwas besser heute. Gefühlt klingen die Absetzsymptome
langsam ab. Werde morgen mal abwarten, wie es mit dem arbeiten läuft.
Bin nun bei 15 Tage mit der niedrigeren Dosis. Ziel ist es mich zu stabilisieren
und von da an dann 1 Monat die aktuelle Dosis.

Meld mich morgen mal nach dem Arbeiten.
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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von MksN » Mittwoch, 04.04.18, 12:16

Heute gehts wieder etwas schlechter.

Irgendwie kommt grad wieder viel altes hoch. Die Tabletten haben doch so manches
weggefiltert glaub ich...

Hauptthema ist immer noch das Trauma, weis bisher nicht was das war... auf jeden
Fall scheint das mein Kern zu sein. Komm da leider nicht dran. Ich vermute unter
den Tabletten hat das Rest an Emotion hinter dem Trauma keine Macht mehr gehabt.
Nun unter dem Stress usw. scheint es doch nicht Einfluss zu haben.

Absoluter Mist... Leider ist es echt schwer und nicht ohne, diese Gefühle
zuzulassen. Zumal diese sich nicht immer zeigen. Schutzmechanismus denk ich.

Hoffe das wird besser irgendwann.
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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 05.04.18, 10:23

Hallo MksN,

Es ist sehr typisch, Fass alte und auch schmerzhafte Gedanken und Gefühle wieder hoch kommen, wenn man die doch stark dämpfenden Medikamente reduziert.
Ich kenne das auch von mir selbst.

Allerdings ist es auch so, dass manche dieser Gefühle gar nicht echt sind, sondern dem Entzug geschuldet.
Stichwort Neuroemotionen.
Ich lasse dir mal einen Link dazu da.

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=50&t=9778

LG Ute
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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von padma » Freitag, 06.04.18, 17:39

hallo MksN, :)

wenn es Traumagefühle sind, dann wäre ich sehr behutsam damit. Der Schutzmechanismus ist wichtig, damit nicht zuviel auf einmal hochkommt.

Kennst du Imaginationsübungen, wie "der sichere Ort"?

Lass dir wirklich Zeit um dich zu stabilisieren.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von MksN » Dienstag, 10.04.18, 17:00

Hi ja solche Übungen mache ich unter anderem. Also viel mit Imagination.

Absetzsymptome sind fast weg glaub ich.

Einzig die Gedanken sind wieder da (die kann Olanzapin wunderbar rausfiltern...)
Das strengt grad wieder sehr an. Muss da unter anderem mit Sport vorbeugen, um
Stress abzubauen.

Zwei wichtige Punkt, die ich nun aufbauen möchte, bevor ich weiter absetze:
Glaube und Perspektive.

Durch meine Gedanken, wenn ich darin gefangen bin, sehe ich nicht sehr weit.
Ich sehe nicht das Große und Ganze. Im Prinzip ist in den Gedanken immer alles schei...
Will nun lernen mich davon abgrenzen zu können... das haben ja die Tabletten bisher übernommen...
keine Gedanken = muss mich nicht abgrenzen.

Ist auch wieder eine Imaginationsübung. Dem Körper das Gefühl geben, da ist noch mehr als Zweifel.
Viel mehr.

Schalte in allen Bereichen nun einen Gedang runter.

Meld mich wieder wenn ich für mindestens 30 Tage stabil war.
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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von MksN » Donnerstag, 12.04.18, 10:54

Ok kurzes Feedback...

Irgendwie fühle ich mich so dumpf. Wenig Emotionen...So als würde im Gehirn nix ankommen an reizen... Innerlich leer. Wie tot. Abgeschnitten von der Umwelt.

Kann das von Absetzen kommen, dass im Gehirn da erst wieder Synapsen gebildet werden müssen? Ziemlich komischer Zustand...
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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von inandout » Donnerstag, 12.04.18, 14:30

Hallo MksN,

ich kann nur berichten, dass ich mich auch gerade dumpf fühle, d.h. wenig Gefühle, und wenn dann mehr körperlich und eigentlich nur Angst. Das "Gar-nichts-Fühlen" hatte ich vor allem unter hohen Dosen von NL (Amisulprid), wo ich ja jetzt viel niedriger stehe.

Aber ich denke, auch im Absetzprozess kann es dazu kommen.

Ist jetzt vielleicht nicht direkt hilfreich für dich, aber eine Erfahrung.

LG, inandout
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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 12.04.18, 20:00

Hallo MksN,

von diesem dumpf sein und auch von Emotionslosigkeit berichten leider viele.
Dein Gehirn ist im Moment wohl leider anderweitig beschäftigt und kommt mit Reizverarbeitung nicht so richtig nach.

Wenn du magst, kannst du Mal bei Yogi reinschauen.
Er kämpft auch gegen diese Kopfsymptome und dem sich fremd fühlen.

Hier ist sein Thread.

viewtopic.php?f=18&t=12909&p=240626&hilit=Yogi#p240626

LG Ute
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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von MksN » Freitag, 13.04.18, 11:30

Danke für eure Antworten.

Ja ich muss da echt noch dran arbeiten und etwas geduldiger sein.

Das mit der Perspektive ist wichtig. Das große Ganze sehen. Die Ängste kommen bei mir echt, wenn ich nur noch Probleme sehe. Hoffe, das wird noch besser.
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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von MksN » Sonntag, 22.04.18, 21:46

Ich kann nun offiziell sagen, dass ich seit einigen Tagen keine Absetzysmptome mehr habe. Bin offiziell bei 1,25mg angekommen.
Der Step war zwar etwas größer als empfohlen, aber es hat geklappt.

Was nun passiert ist: Muss sehr viel an mir arbeiten. Da nun Gedanken wieder da sind, muss ich lernen
mit ihnen umzugehen. Das geht ganz gut. Mache kleine Fortschritte, manchmal auch große.

Was in meinem Fall Themen sind:
Scham und Angst. Kommt alles aus der Kindheit. Arbeite das nun mit 1,25mg auf, sobald das stabil ist werde ich
ein Monat waren und wieder 1/4 reduzieren. Solange das aber nicht geklärt ist bleibe ich bei 1,25mg.

Was mir hilft:
Ich schaue überwiegend nur noch auf das was ich alles schon erreicht habe. Was ich alle noch habe. Das ist
so simple wie dankbar dafür zu sein, dass ich noch atme. Alles nicht selbstverständlich nach diesen Jahren der
Qual mit allen Höhen und Tiefen... Diese Dankbarkeit reicher ich mir an, dass ich nur noch aus ihr bestehe.
Klar arbeite ich auch an mir an den Schwächen, an Sachen die ich noch nicht habe. Aber erstmal stabiliere ich
mich mit dem was ich schon habe.

Wünsch euch allen Kraft! Melde mich wenn es weitergeht mit dem Absetzen.
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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von MksN » Montag, 21.05.18, 12:17

So ein kurzes Update:

Absetzsymptome sind immer noch weg. Leider ein großes Aber...

Ich schäm mich. Ist ein Grundgefühl, das ich immer habe. Weis noch nicht woher
das kommt. Ich bin ja damals an ein Trauma rangekommen... kann sein, dass es
daher kommt. Etwas in mir schämt sich...

Mehr als zulassen geht grad nicht... Oder wieder Aufdosieren, dann ist das alles
wofür ich mich schäme wieder ausgeblentet... aber sobald ich wieder absetze
muss ich mich dem wieder stellen... Keine Ahnung wie ich grad vorgehen soll.
Da ich nun 6 Stunde arbeite ist die Belastung wieder höher. Versuche es wohl mal
mit Hypnose...

Gruß
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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von padma » Montag, 21.05.18, 19:01

hallo MksN, :)

schön, dass du keine Absetzsymptome hast. :D

Scham kann natürlich wirklich von einem Trauma kommen. Das mit NL wegzudrücken, ist auch keine wirkliche Lösung.

Aufdeckend zu arbeiten ist während des Absetzens nicht gut. Wenn du an dem Trauma arbeiten möchtest, wäre eine Reduktionspause sinnvoll.

Eine tiefergehende Hypnose sehe ich da eher kritisch. Es gibt aber auch hypnotherapeutische Ansätze, die eher stabilisieren. Du könntest auch mal nach Imaginationsübungen schauen, hier ist z.B. eine viewtopic.php?f=4&t=14902
Wir haben hier einen thread zu Hypnosetherapie viewtopic.php?f=4&t=6403

liebe Grüsse,
padma
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Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von MksN » Samstag, 26.05.18, 13:37

Ok ja. Reduziere momentan nicht mehr. Bin immer noch bei 1.25mg.

Mittlerweile geht es mir wieder etwas besser. Bei ca. 70-80 % was sehr gut ist.
Sobald ich bei 100% angekommen bin stabilisiere ich mich noch 1-2 Monate.
Danach setze ich weiter ab.

Hypnose fällt erstmal weg, da es mir nun schon besser geht.
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