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Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

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Johan88
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Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von Johan88 » Montag, 05.03.18, 21:13

Hallo,

mein Name ist Johan und ich bin 29 Jahre alt.

Ich habe eine Bipolare Störung und war sehr lange auf Valproat stabil. Dieses musste dann aufgrund einer Pankreas Erkrankung "von heute auf morgen" abgesetzt werden. Auch wenn ich immer noch davon überzeugt bin das es nicht daher kommt aber naja...

Seit dem wird an mir herum gespielt mit Medikamenten. Olanzapin habe ich nicht vertragen. Stärke Ängste und schwindel.

Dann wieder mir lamotrigin vorgeschlagen, welches ich aktuell auch noch in niedriger 50mg dosis einschleiche aber mir es eher schlechter als besser geht.

Mein Neurologe meinte das ich aber dringend einen weiteren Schutz brauche und hat vor ca 8 Wochen risperidon 0.5 mg eindosiert . Ich nehme sie immer am Abend vor dem zu Bett gehen. Nach dem ich anfangs dachte das es geht werden von Tag zu Tag die Unruhe mit diffusen Ängsten und schwindel immer stärker. Mein Neurologe meint so etwas hätte er bei diesem Medikament noch nicht gehört und das er glaubt das es eher woanders her kommt.
Ich möchte nun aber das risperidon nicht mehr nehmen und er sagte das er es akzeptiert da er nur Empfehlungen geben kann.
Er sagte es spreche medizinisch nichts dagegen nach der kurzen Zeit und der geringen Dosis die Tabletten einfach weg zu lassen.
Stimmt das so? Ich würde mich da gerne einmal bei euch rückversichern wie ihr es am besten machen würdet. Ich möchte es so schnell wie möglich weg haben. Aber natürlich in einem halbwegs vernünftigen Weg.

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe.

Viele Grüße
Johan
Zuletzt geändert von Gwen am Montag, 05.03.18, 21:17, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Wohnortangabe aus Datenschutzgründen entfernt
Juni 2015 - Diagnose Bipolare Störung
Juni 2015 - 900 mg Valproinsäure

August 2017 - Bauchspeicheldrüsenentzündung
Von 900 mg auf 0 mg sofort ohne ausschleichen auf ärztlichen Rat.

August 2017 - 2.5 mg Olanzapin - leichte Unruhe schläfrigkeit und diffuse Ängste

Dezember 2017 - 50 mg Lamotrigin

Mitte Januar 2018 - Olanzapin auf 0.0 mg
Mitte Januar 2018 - Risperidon 0.5 mg mit Schwindel Unruhe und starken Ängsten. Allgemeine Unsicherheit und Abgeschlagenheit

10.03.2018 Risperidon 0.00 mg mit starken Ängsten, Panikattaken und Zwangsgedanken.

10.03.2018 Valproat 300mg

14.03.2018 Lamotrigin auf 0.00mg

14.03.2018 Risperidon wieder auf 0.25mg aufdosiert - leichte Besserung

22.03.2018 Risperidon in der Klinik wieder auf 0.00 - Unruhe, Angst und Zwangsgedanken wieder da aber schwächer

28.03.2018 Risperidon wieder auf 0.25 aufdosiert da Zwangsgedanken und Angst immer stärker werden. Seit dem wieder besser.

1.04.2018 Valproat 600mg

15.05.2018 Risperidon auf 0.00 - Besserung der körperlichen Symptome. Zunahme von Angst und Verunsicherung

Gwen
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Re: Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von Gwen » Montag, 05.03.18, 21:18

Hallo Johan,
herzlich Willkommen hier im Forum!

Kannst Du bitte eine Signatur anlegen?
Geh dazu auf deinen Namen oben rechts, dann auf persönlicher Bereich, dort auf Profil und Signatur ändern. Schreib Deine Diagnose und den Medikamentenverlauf auf, möglichst mit konkreten Daten und Milligramm Angaben. Schreib auch dazu, falls Du noch weitere Medikamente nimmst.

Viele Grüße Gwen
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Re: Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von Johan88 » Montag, 05.03.18, 22:36

Gwen hat geschrieben:
Montag, 05.03.18, 21:18
Hallo Johan,
herzlich Willkommen hier im Forum!

Kannst Du bitte eine Signatur anlegen?
Geh dazu auf deinen Namen oben rechts, dann auf persönlicher Bereich, dort auf Profil und Signatur ändern. Schreib Deine Diagnose und den Medikamentenverlauf auf, möglichst mit konkreten Daten und Milligramm Angaben. Schreib auch dazu, falls Du noch weitere Medikamente nimmst.

Viele Grüße Gwen
Habe es recht einfach gehalten mit der Signatur. Hoffe das ist so in Ordnung :)
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14.03.2018 Risperidon wieder auf 0.25mg aufdosiert - leichte Besserung

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Re: Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von Gwen » Dienstag, 06.03.18, 11:02

Hallo Johan,

nachdem was Du berichtet hast, vermute ich, dass Deine Beschwerden vom Kaltentzug des Valproats stammen könnten. Wir beobachten hier, dass nach einem solchen Entzug Absetzsymptome auch zeitverzögert einsetzen können und ein neues Medikament diese dann nicht verbessert und auch nicht gut vertragen wird. Die von Dir beschriebenen Symptome Ängste und Schwindel sind klassische Absetzerscheinungen.
Dazu würde passen, dass Du weder Olanzapin noch Lamotrigin noch Risperidon verträgst.

Zum Risperidon:
Johan88 hat geschrieben:
Montag, 05.03.18, 21:13
Nach dem ich anfangs dachte das es geht werden von Tag zu Tag die Unruhe mit diffusen Ängsten und schwindel immer stärker. Mein Neurologe meint so etwas hätte er bei diesem Medikament noch nicht gehört und das er glaubt das es eher woanders her kommt.
Ängste, Unruhe und Schwindel stehen im Beipackzettel bei den bekannten Nebenwirkungen.
(siehe hier: https://m.apotheken-umschau.de/Medikame ... 36840.html.).

Man geht davon aus, dass ein Psychopharmakon nach einer Einnahmedauer von etwa 4 Wochen in den Hirnstoffwechsel "eingebaut" ist und dann langsam wieder ausgeschlichen werden sollte. Nachdem Du das Risperidon jetzt schon 8 Wochen nimmst, ist davon auszugehen, dass Dein Körper sich da schon dran gewöhnt und angepasst hat. Auch wenn Du diese Nebenwirkungen hast. Unsere Empfehlung hier ist normalerweise, immer nur 5-10% und nur alle 4-6 Wochen zu reduzieren. Nach der kurzen Dauer und der Unverträglichkeit die Du hast, würde ich Dir raten, es schneller zu probieren. Du könntest es mit 4 Schritten probieren und immer nach ein paar Tagen jeweils 0,1mg weg lassen. Je nachdem wie sich Deine Symptome dabei verändern müsste man schauen, ob Du langsamer vorgehen musst.

Risperidon müsste sich mit der Wasserlösemethode dosieren lassen. Lies Dich hier Mal ein: viewtopic.php?f=16&t=10923.

Viele Grüße Gwen
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Re: Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von Johan88 » Dienstag, 06.03.18, 11:19

Gwen hat geschrieben:
Dienstag, 06.03.18, 11:02
Hallo Johan,

nachdem was Du berichtet hast, vermute ich, dass Deine Beschwerden vom Kaltentzug des Valproats stammen könnten. Wir beobachten hier, dass nach einem solchen Entzug Absetzsymptome auch zeitverzögert einsetzen können und ein neues Medikament diese dann nicht verbessert und auch nicht gut vertragen wird. Die von Dir beschriebenen Symptome Ängste und Schwindel sind klassische Absetzerscheinungen.
Dazu würde passen, dass Du weder Olanzapin noch Lamotrigin noch Risperidon verträgst.

Zum Risperidon:
Johan88 hat geschrieben:
Montag, 05.03.18, 21:13
Nach dem ich anfangs dachte das es geht werden von Tag zu Tag die Unruhe mit diffusen Ängsten und schwindel immer stärker. Mein Neurologe meint so etwas hätte er bei diesem Medikament noch nicht gehört und das er glaubt das es eher woanders her kommt.
Ängste, Unruhe und Schwindel stehen im Beipackzettel bei den bekannten Nebenwirkungen.
(siehe hier: https://m.apotheken-umschau.de/Medikame ... 36840.html.).

Man geht davon aus, dass ein Psychopharmakon nach einer Einnahmedauer von etwa 4 Wochen in den Hirnstoffwechsel "eingebaut" ist und dann langsam wieder ausgeschlichen werden sollte. Nachdem Du das Risperidon jetzt schon 8 Wochen nimmst, ist davon auszugehen, dass Dein Körper sich da schon dran gewöhnt und angepasst hat. Auch wenn Du diese Nebenwirkungen hast. Unsere Empfehlung hier ist normalerweise, immer nur 5-10% und nur alle 4-6 Wochen zu reduzieren. Nach der kurzen Dauer und der Unverträglichkeit die Du hast, würde ich Dir raten, es schneller zu probieren. Du könntest es mit 4 Schritten probieren und immer nach ein paar Tagen jeweils 0,1mg weg lassen. Je nachdem wie sich Deine Symptome dabei verändern müsste man schauen, ob Du langsamer vorgehen musst.

Risperidon müsste sich mit der Wasserlösemethode dosieren lassen. Lies Dich hier Mal ein: viewtopic.php?f=16&t=10923.

Viele Grüße Gwen
Hallo Gwen,

Ich danke dir für deine ausführliche Antwort.

Passt es zu den Absetzsymptomen das es aber auch eine Zeit gab wo "alles" okay war. Die sind zwar in der klaren Minderheit aber es gab sie.

Wie kann man dieser Problematik entgegenwirken? Ich nehme die Valproinsäure nun ja schon Mind. 6 Monate nicht mehr.

Denkst du nicht auch das es eher vom lamotrigin und risperidon kommt?

Danke und Viele Grüße
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Re: Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von Gwen » Dienstag, 06.03.18, 13:42

Hallo Johan,
ich kann gerade nur kurz antworten, da ich leider gleich weg muss.

Absetzerscheinungen kommen oft in Wellen. Dazwischen gibt es gute Zeiten, die "Fenster" genannt werden. Das ist also auch recht typisch. Neue Medikamente, die dazu kommen oder Dosisveränderungen können in diesem dann durch den Entzug schon "gereizten" System weitere "Unruhe" verursachen.
Du kannst Mal im Bereich Informationen schauen, da gibt es eine Menge Literatur zu den Hintergründen viewforum.php?f=26

Viele Grüße Gwen
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Re: Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von Johan88 » Samstag, 10.03.18, 11:09

Hallo,

Sorry das ich mich erst jetzt wieder melde. Ich komme gerade von der Intensivstation. Ich wurde Dienstag mit Verdacht auf Schlaganfall eingeliefert. Es gab glücklicherweise nur eine kurze Durchblutungsstörung und man kann sagen das es ein Vorbote war und sich einiges dringend ändern müssen. Im Klinikum wurde mir gesagt ich müsste deshalb das Risperidon sofort weglassen.
Der Schwindel hat sich gebessert aber ich habe eine sehr starke innere Unruhe und Angst wie ich es selten hatte.
Aber das schlimmste ist das ich seit gestern eine Art Tinnitus auf dem linken Ohr habe. Das macht mich mürbe. Der Hno Arzt hat nichts gefunden ausser das mein Ohr verstopft war aber selbst nach dem absaugen wurde es nicht besser.

Die Unruhe und die Angst ist mir bewusst das die vom Absetzen kommt. Auch wenn es nur 0.5 mg und 8 Wochen waren.
Aber kann auch der Tinnitus daher kommen? Und wenn ja was würdet ihr mir raten? Sollte ich die Hälfte wieder eindosieren oder kämpfen und alles aushalten bis es aufhört. Wie lange dauert sowas ca?

Danke für eure Hilfe.

Viele Grüße
Johan
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Re: Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von indigo » Samstag, 10.03.18, 16:21

hallo johan88,

geht es dir wieder etwas besser? ich wünsche dir das du dich erholen kannst.
ich habe mal nachgesehen für dich, beim absetzen kommt ein tinitus nicht selten vor.
ich habe hier etwas gefunden, etwas speziell zu diesem medikament, der beitrag ist schon leider schon älter.

viewtopic.php?t=5525

leute mit cronischen tinitusproblemen, (ich hab das auch mal gelegendlich), übertönen diesen mit einem monotonen geräusch. wobei ich mir das noch anstrengender vorstelle. müstest du ausprobieren. zum beispiel ein radiopiepton.

wenn dir im krankenhaus geraten wurde das medikament nicht mehr zu nehmen würd ich es auch lassen. aber die ärzte stellen sich das so leicht vor. psychopharmaka auszuschleichen ist anstrengend. ich bin da kein experte, nur wenn die symthome zu stark werden könntest du eine microdosis ausprobieren. hast du etwas zur beruhigung da? könnte etwas bewirken.
mehr kann ich gerade nicht für dich tun außer dir zu raten ruhe zu bewahren. entspannungsübungen, athemübungen...

viele liebe grüße und viel kraft

indigo

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Re: Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von Gwen » Samstag, 10.03.18, 16:41

Hallo Johan,
Johan88 hat geschrieben:
Samstag, 10.03.18, 11:09
Die Unruhe und die Angst ist mir bewusst das die vom Absetzen kommt. Auch wenn es nur 0.5 mg und 8 Wochen waren.
Aber kann auch der Tinnitus daher kommen?
Tinnitus ist ein Symptom, über das hier immer wieder berichtet wird. Dagegen tun kannst Du leider wenig.
Johan88 hat geschrieben:
Samstag, 10.03.18, 11:09
Im Klinikum wurde mir gesagt ich müsste deshalb das Risperidon sofort weglassen.
Warum meinten die Ärzte, dass das Risperidon die Durchblutungsstörungen verursacht hat? Wenn es da einen Zusammenhang gibt, solltest Du es auch nicht mehr nehmen.

Wie lange es dauert, bis sich die Symptome bessern, kann man leider nicht vorhersagen. Wichtig ist, dass Du versuchst, Dir klar zu machen, dass es eben Absetzerscheinungen sind und Dir möglichst viel Ruhe verschaffst, um Deinem Körper Zeit zur Anpassung zu geben.

Viele Grüße Gwen
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Re: Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von padma » Samstag, 10.03.18, 19:11

hallo Johan, :)

ich habe nachgeschaut, Durchblutungsstörung der Hirngefässe wird bei den NW von Risperidon mit aufgeführt https://www.apotheken-umschau.de/Medika ... 92526.html
Das ist also wirklich zu riskant. Du nimmst es noch nicht so lange, das abrupte Weglassen könnte daher noch gut gehen.

liebe Grüsse,
padma
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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Re: Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von Johan88 » Sonntag, 11.03.18, 19:18

Hallo,

Danke für eure Antworten und eure Hilfe. Der Oberarzt der Neurologie im Klinikum meinte das diese kleine Dosis eh nichts bringt und man es weglassen kann wenn ich mich damit nicht gut fühle.

Ich habe seit dem Absetzen vor 4 Tagen von Tag zu Tag mehr Absetzsymptome. Kaum noch auszuhalten. Fing mit Angst und Panik an, dann kam der Tinnitus dazu und nun noch einen Tremor und Muskel Steifigkeit.

Ich glaube ich würde am liebsten wieder etwas eindosieren um das ganze abzumildern und das ganze langsamer auszuschleichen wie es sich gehört.
Meint ihr das würde das ganze etwas abmildern, wenn ich jetzt beispielsweise die Hälfte wieder eindosiere und dann nach einer gewissen den nächsten Schritt gehe?
Oder ist aushalten besser und ich habe es in ein paar Tagen geschafft da ich es ja nur 8 Wochen in so kleiner dosis genommen habe?

Danke euch und viele Grüße
Johan
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Re: Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von Jamie » Sonntag, 11.03.18, 20:19

Hallo Johann, :)

diese Entscheidung sollte in deinem speziellen Fall mit einem Arzt zusammen getroffen werden.

Generell ist es so, dass Ärzte immer wieder behaupten, kleine Dosen hätten ja gar keinen Effekt mehr und man könnte es einfach weglassen, aber das stimmt einfach nicht.
Ja, es gibt Menschen, bei denen das geht und es gibt solche, die dann sehr leiden; einfach pauschal zu sagen das würde nichts ausmachen bringt großes Leid über die Betroffenen und die Existenz dieses Forums beweist, dass die Ärzte oft falsch liegen, wenn sie so etwas behaupten.

Ich würde ja auch sagen, dosiere eine kleine Menge (zB 0,1 - 0,2mg) wieder ein und schaue, ob sich deine Beschwerden lindern lassen, aber da diese komische Sache mit der Gehirndurchblutungsstörung bei dir ein Thema ist, möchte ich mich da nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen, weil ich nicht weiß, inwieweit das Risepridon dir da wirklich gefährlich werden könnte.

Ein Kompromiss könnte sein es wirklich sehr niedrig (0,1mg) zu probieren (durch Auflösen in Wasser ist eine solche Dosis herstellbar), dieses aber vorher mit einem Arzt zu besprechen und das OK dafür zu kriegen.

Grüße
Jamie
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Re: Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von Johan88 » Sonntag, 11.03.18, 20:25

Jamie hat geschrieben:
Sonntag, 11.03.18, 20:19
Hallo Johann, :)

diese Entscheidung sollte in deinem speziellen Fall mit einem Arzt zusammen getroffen werden.

Generell ist es so, dass Ärzte immer wieder behaupten, kleine Dosen hätten ja gar keinen Effekt mehr und man könnte es einfach weglassen, aber das stimmt einfach nicht.
Ja, es gibt Menschen, bei denen das geht und es gibt solche, die dann sehr leiden; einfach pauschal zu sagen das würde nichts ausmachen bringt großes Leid über die Betroffenen und die Existenz dieses Forums beweist, dass die Ärzte oft falsch liegen, wenn sie so etwas behaupten.

Ich würde ja auch sagen, dosiere eine kleine Menge (zB 0,1 - 0,2mg) wieder ein und schaue, ob sich deine Beschwerden lindern lassen, aber da diese komische Sache mit der Gehirndurchblutungsstörung bei dir ein Thema ist, möchte ich mich da nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen, weil ich nicht weiß, inwieweit das Risepridon dir da wirklich gefährlich werden könnte.

Ein Kompromiss könnte sein es wirklich sehr niedrig (0,1mg) zu probieren (durch Auflösen in Wasser ist eine solche Dosis herstellbar), dieses aber vorher mit einem Arzt zu besprechen und das OK dafür zu kriegen.

Grüße
Jamie
Hallo Jamie,

Danke für deine Antwort. Der Vorbote des Schlaganfalls kam nicht vom Risperidon sondern von einer zu kleinen Arterien am Hals.
Mein Arzt sagte am Freitag das es in dieser Dosis keine Nebenwirkungen gibt und man es beim Absetzen nicht solche Erscheinungen hat.
Das habe ich hier ja glücklicherweise anders gelernt und ich merke es Tag für Tag.

Wie lange halten solche Absetzerscheinungen an? Bei nur 8 Wochen Einnahme und nur 0.5 mg? Bringt es was zu kämpfen und es auszuhalten und in ein paar Tagen ist der Spuk vorbei?
Ansonsten würde ich heute eine kleine Dosis wieder einnehmen und schauen wie es sich entwickelt. Damit kann ich ja eigentlich nichts falsch machen oder? Die Durchblutungsstörung hat wie gesagt nichts mit dem Risperidon zu tun.
Juni 2015 - Diagnose Bipolare Störung
Juni 2015 - 900 mg Valproinsäure

August 2017 - Bauchspeicheldrüsenentzündung
Von 900 mg auf 0 mg sofort ohne ausschleichen auf ärztlichen Rat.

August 2017 - 2.5 mg Olanzapin - leichte Unruhe schläfrigkeit und diffuse Ängste

Dezember 2017 - 50 mg Lamotrigin

Mitte Januar 2018 - Olanzapin auf 0.0 mg
Mitte Januar 2018 - Risperidon 0.5 mg mit Schwindel Unruhe und starken Ängsten. Allgemeine Unsicherheit und Abgeschlagenheit

10.03.2018 Risperidon 0.00 mg mit starken Ängsten, Panikattaken und Zwangsgedanken.

10.03.2018 Valproat 300mg

14.03.2018 Lamotrigin auf 0.00mg

14.03.2018 Risperidon wieder auf 0.25mg aufdosiert - leichte Besserung

22.03.2018 Risperidon in der Klinik wieder auf 0.00 - Unruhe, Angst und Zwangsgedanken wieder da aber schwächer

28.03.2018 Risperidon wieder auf 0.25 aufdosiert da Zwangsgedanken und Angst immer stärker werden. Seit dem wieder besser.

1.04.2018 Valproat 600mg

15.05.2018 Risperidon auf 0.00 - Besserung der körperlichen Symptome. Zunahme von Angst und Verunsicherung

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Re: Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von padma » Montag, 12.03.18, 18:32

hallo Johan, :)
Mein Arzt sagte am Freitag das es in dieser Dosis keine Nebenwirkungen gibt und man es beim Absetzen nicht solche Erscheinungen hat.
Das Problem ist, dass Ärzte sowohl Absetzsymptome als auch NW unterschätzen. Daher würde ich mich auf eine solche Aussage bzgl. NW nicht verlassen.
Damit kann ich ja eigentlich nichts falsch machen oder? Die Durchblutungsstörung hat wie gesagt nichts mit dem Risperidon zu tun.
Ja, nur Risperidon kann Durchblutungsstörungen im Gehirn auslösen. Und wenn du da durch die zu kleine Arterien vorbelastet bist, wäre ich da schon sehr vorsichtig.
Wie lange halten solche Absetzerscheinungen an? Bei nur 8 Wochen Einnahme und nur 0.5 mg? Bringt es was zu kämpfen und es auszuhalten und in ein paar Tagen ist der Spuk vorbei?
Das kann man überhaupt nicht sagen. Sie können in ein paar Tagen von selbst weg gehen, aber sie können auch länger anhalten. Da dein ZNS durch die Psychopharmaka, die du bereits genommen und wieder abgesetzt hast, wahrscheinlich sensibilisiert ist, kann es länger dauern.

Du könntest es, wie auch Jamie :) schreibt, mit 0,1 mg versuchen. Wenn du Glück hast, verschafft dir das bereits Erleichterung.

liebe Grüsse,
padma
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Johan88
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Re: Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von Johan88 » Sonntag, 08.04.18, 12:59

Hallo,

Ich habe ein kleines Update und ein paar Fragen an euch :)

Ihr könnt in meiner Signatur sehen das das hin und her mit den Medikamenten leider weiter gingen.

In der Klinik meinten sie 0.25 hätten eh keinen Effekt und es sei "affig" so etwas zu nehmen. Da die ärztliche Betreuung dort unter aller Kanone war habe ich mich entlassen und mir geschworen mich alleine durch zu kämpfen.

Ich nehme nun seit gut einer Woche wieder 0.25 mg des Risperidon und bin auf 600mg des Valproats. Das Ziel ist es nach wie vor das Valproat als einziges Dauermedikament zu behalten. So war ich Jahre lang stabil.

Nur weiß ich einfach nicht mehr weiter wie ich die nächsten Schritte mit dem Risperidon planen soll. Ich habe es zwischenzeitlich kurz für 2 Tage sogar wieder mit 0.5 mg probiert. Psychisch wurde es besser, leichte Angst und Unruhe aber keine Zwangsgedanken, dafür aber heftigste Körperliche Nebenwirkungen die nicht auszuhalten sind. Mein Körper scheint dieses Medikament einfach nicht zu vertragen. Was hat es schon alles mit mir gemacht.
Jetzt wo ich wieder 0.25 mg nehme ist es körperlich etwas besser und psychisch auf einen Niveau wo man sagt man kommt irgendwie durch aber die Ängste und Gedanken sind sehr belastend und an einen normalen schönen Alltag ist schwer zu denken.
Die "normalen" Fenster werden aber gefühlt größer.

Nur wie verfahre ich jetzt weiter, ich vertrage das risperidon weder psychisch noch körperlich. Wenn ich mehr nehme geht es mir psychisch etwas besser dafür körperlich miserabel und wenn ich weniger nehme körperlich viel besser aber psychisch grausam.

Ich habe ab dem 16.04. ein unglaublich wichtigen Beruflichen Termin für 5 Tage den ich irgendwie schaffen muss. Derzeit bin ich krank geschrieben. Aber diese Woche muss ich unter allen Umständen irgendwie schaffen, davon hängt sehr viel ab.
Das heißt ich habe noch ca 1 Woche, natürlich weiß ich das ich dann nicht das blühende Leben bin, aber vielleicht habt ihr Tipps für mich um mich weiter zu stabilisieren, da die Kurve ja glücklicherweise leicht positiv verläuft.

Mein Psychiater meinte am Freitag ich müsste das Risperidon schnellstens weg lassen da ich es nicht vertrage. Um etwaige Zustände aufzufangen könnte ich wieder Olanzapin in kleiner Dosierung versuchen, da die beiden ähnlich wirken kann man sie einfach austauschen und ich bin dazu ja noch den Zwischenschritt auf 0.25 gegangen.
Was denkst ihr dazu? Könnte das funktionieren?

Ich bin im ganzen sehr verunsichert und würde mich über ein paar weitere Infos freuen.

Viele Grüße Johan
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Mitte Januar 2018 - Olanzapin auf 0.0 mg
Mitte Januar 2018 - Risperidon 0.5 mg mit Schwindel Unruhe und starken Ängsten. Allgemeine Unsicherheit und Abgeschlagenheit

10.03.2018 Risperidon 0.00 mg mit starken Ängsten, Panikattaken und Zwangsgedanken.

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14.03.2018 Lamotrigin auf 0.00mg

14.03.2018 Risperidon wieder auf 0.25mg aufdosiert - leichte Besserung

22.03.2018 Risperidon in der Klinik wieder auf 0.00 - Unruhe, Angst und Zwangsgedanken wieder da aber schwächer

28.03.2018 Risperidon wieder auf 0.25 aufdosiert da Zwangsgedanken und Angst immer stärker werden. Seit dem wieder besser.

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Re: Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 08.04.18, 16:49

Johan88 hat geschrieben:
Montag, 05.03.18, 21:13
Mein Neurologe meinte das ich aber dringend einen weiteren Schutz brauche und hat vor ca 8 Wochen risperidon 0.5 mg eindosiert . Ich nehme sie immer am Abend vor dem zu Bett gehen. Nach dem ich anfangs dachte das es geht werden von Tag zu Tag die Unruhe mit diffusen Ängsten und schwindel immer stärker. Mein Neurologe meint so etwas hätte er bei diesem Medikament noch nicht gehört und das er glaubt das es eher woanders her kommt.
Hallo Johan,

ich hatte durch Risperidon starke Ängste, Panikattacken und Zwänge entwickelt, die nach dem Ausschleichen von einem Tag auf den anderen aufhörten.

Dein Doc darf nochmals den Beipackzettel genau lesen, denn da steht:
Häufig (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
.......
Schlafstörungen, Reizbarkeit, Depression, Angst, innere Unruhe
......
Schwindel
https://community.psycho-alex.de/erfahr ... packzettel

und auch hier
Häufig bei Risperidon:

......
Ängstlichkeit,
Entwicklung von Zuständen der Unruhe,
.
https://psylex.de/psychopharmaka/psycho ... ridon.html


Ich finde leider die Quelle nicht , aber diese Nebenwirkung liegt bei 10- 13 % der Patienten, kommt also NICHT selten vor, sowet ich mich erinnere.

liebe Grüße Arianrhod
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Re: Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von padma » Dienstag, 10.04.18, 12:30

hallo Johan, :)
Um etwaige Zustände aufzufangen könnte ich wieder Olanzapin in kleiner Dosierung versuchen, da die beiden ähnlich wirken kann man sie einfach austauschen und ich bin dazu ja noch den Zwischenschritt auf 0.25 gegangen.
Was denkst ihr dazu? Könnte das funktionieren?
Ich bin da sehr skeptisch. Nun auf Olanzapin umzusteigen würde dein ZNS weiter reizen.

Eigentlich hielte ich es für am besten, Risperidon weiter langsam auszuschleichen. Dass die Fenster grösser werden, ist ein gutes Zeichen.
Ich habe ab dem 16.04. ein unglaublich wichtigen Beruflichen Termin für 5 Tage den ich irgendwie schaffen muss.
Das ist natürlich ein Problem. Aber wie gesagt, du weisst nicht, ob es dir mit Olanzapin besser oder gar noch schlechter gehen würde. Ich würde bis dahin möglichst nichts an der Medikation ändern.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von Johan88 » Dienstag, 10.04.18, 16:58

padma hat geschrieben:
Dienstag, 10.04.18, 12:30
hallo Johan, :)
Um etwaige Zustände aufzufangen könnte ich wieder Olanzapin in kleiner Dosierung versuchen, da die beiden ähnlich wirken kann man sie einfach austauschen und ich bin dazu ja noch den Zwischenschritt auf 0.25 gegangen.
Was denkst ihr dazu? Könnte das funktionieren?
Ich bin da sehr skeptisch. Nun auf Olanzapin umzusteigen würde dein ZNS weiter reizen.

Eigentlich hielte ich es für am besten, Risperidon weiter langsam auszuschleichen. Dass die Fenster grösser werden, ist ein gutes Zeichen.
Ich habe ab dem 16.04. ein unglaublich wichtigen Beruflichen Termin für 5 Tage den ich irgendwie schaffen muss.
Das ist natürlich ein Problem. Aber wie gesagt, du weisst nicht, ob es dir mit Olanzapin besser oder gar noch schlechter gehen würde. Ich würde bis dahin möglichst nichts an der Medikation ändern.

liebe Grüsse,
padma
Hallo padma,

Danke für deine Antwort.

Ich habe vorhin mit meinem Arzt gesprochen, da ich ein ähnliches Gefühl wie du hatte. Er sagte dann, dann würde er mir raten, wieder auf 0. 5mg Risperidon zu gehen und das ausschleichen später zu beginnen wenn etwas mehr Ruhe in mein Leben gekommen ist.

Ich bin sehr verunsichert und würde ungern das schon erreichte weg schmeißen und irgendwann erneut durch machen.
Kann ich es 2/3 Tage versuchen wieder auf 0. 5 mg hoch zu gehen und wenn das dann zu einer deutlichen Besserung führt würde ich es um beruflich alles zu schaffen erstmal so lassen bis ich vollkommen aufs valproat aufdosiert bin.
Und sollte es wieder zu starken körperlichen Nebenwirkungen kommen gehe ich wieder auf 0.25 runter wie jetzt die letzte Zeit.
Oder würde das zu viel im ZNS durcheinander bringen?

Danke für eure Hilfe.

Viele Grüße
Johan
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August 2017 - 2.5 mg Olanzapin - leichte Unruhe schläfrigkeit und diffuse Ängste

Dezember 2017 - 50 mg Lamotrigin

Mitte Januar 2018 - Olanzapin auf 0.0 mg
Mitte Januar 2018 - Risperidon 0.5 mg mit Schwindel Unruhe und starken Ängsten. Allgemeine Unsicherheit und Abgeschlagenheit

10.03.2018 Risperidon 0.00 mg mit starken Ängsten, Panikattaken und Zwangsgedanken.

10.03.2018 Valproat 300mg

14.03.2018 Lamotrigin auf 0.00mg

14.03.2018 Risperidon wieder auf 0.25mg aufdosiert - leichte Besserung

22.03.2018 Risperidon in der Klinik wieder auf 0.00 - Unruhe, Angst und Zwangsgedanken wieder da aber schwächer

28.03.2018 Risperidon wieder auf 0.25 aufdosiert da Zwangsgedanken und Angst immer stärker werden. Seit dem wieder besser.

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Re: Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von padma » Dienstag, 10.04.18, 17:58

hallo Johan, :)
Kann ich es 2/3 Tage versuchen wieder auf 0. 5 mg hoch zu gehen und wenn das dann zu einer deutlichen Besserung führt würde ich es um beruflich alles zu schaffen erstmal so lassen bis ich vollkommen aufs valproat aufdosiert bin.
Ich bin da sehr skeptisch. Da es beim letzten Versuch zu deutlichen NW gekommen ist, halte ich es für unwahrscheinlich, dass es diesmal anders ist. Die Erfahrung ist, dass es eher schlimmer wird, je mehr man die Dosis verändert.

Es wäre eine weitere Belastung des ZNS,

Wenn du höher gehen möchtest, würde ich es mit 0,3 mg versuchen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Risperidon 0.5mg absetzen - bitte um Hilfe

Beitrag von Reiger » Mittwoch, 16.05.18, 2:33

Hi Johann,

ich habe ebenfalls Risperidon 2.0mg in der Klinik 8 Wochen lang gegen meinem Grübelzwang bekommen.

Ängste u grübeln hat mir das NL nicht genommen.
War nur benommen u Gefühlstod. War für mich kein Nutzen mehr. Habe es kalt abgesetzt.
Keinerlei Absetz-Nebenwirkungen verspürt. Absetzen eines NL ist für mich ein "Traum". Zyprexa u Atosil verlief genauso reibungslos.

Da ist etwas "wahres" dran wenn Ärzte behaupten NL machen nicht abhängig. In meinem Fall traf es jeden Falls zu was Absetzsymptome betrifft.

Liegt bei mir aber auch daran, das NLs auch überhaupt null Nutzen gegen meine Ängste u ZG aufzeigten. Im Gegenteil ich vermute bei mir liegt zu wenig an Dopamin vor u NLs senken das ja noch mehr ab. Macht mich also eher träge aber leider nicht gedankenhemmend oder angstdämpfend.

Sollte ja eigentl auch nur bei Psychosen gegeben werden, da liegt ja auch ein Dopaminüberschuss vor. Aber jeder wie er halt verträgt aber bitte nicht kalt absetzen. Beim mir hats funktionierts, sogar positiv nach Null da ich ohne NL wieder mehr Dopamin bekommen habe u wieder motivierter wurde. Muss aber nicht bei jedem so sein.

Bin leider Monate später wieder bei Tavor gelandet u das Absetzen ist im Vergleich zu Risperidon für mein Empfinden um Welten krasser.

Benzoentzug ist wirklich was unbegreifliches was die Entzugssymptome angeht, wirkt halt auf das GABA System u das ist ne andere Liga.

Würde 100x lieber jedes NL der Welt ausschleichen bzw. sogar kalt absetzen wie dieses Teufelzeug Tavor.

Meine eigene Erfahrung dekt sich hier tatsächl mit der Meinung der Ärzte Risperidon konnte in meinem Fall kalt abgesetzt werden ohne jegliche Entzugssymptome. Der Grübelzwang u die Angst so stark wie vor und mit und nach Risperidon. Körperliche Symptome zero.

LG Reiger
Diagnose: Grübelzwang- Zwangsgedanken.
Depression derzeit schwere / general. Angsstörung

seit 1998 Tavorkonsum 20x im Jahr gegen PA

2015: Arbeitsunfähigkeit: Medikamente: Mirtazapin 7,5mg zum schlafen und morgens 15mg Escitalopram

Mitte 2016: Psychosomatische-Reha: Umstellung auf Cymbalta, paradoxe Reaktion, zurück zum Mirta

Anfang 2017: 4 Monate lang Tavor 0,5mg - 2mg > paradoxe Reaktion seither Höllentripp:
Erschöpfung, Benommenheit, innerlich getrieben mit wahnsinnigem Druck im Kopf, chronisches Kopfbrennen, Grübelzwang und Gedankenrasen. Blockiertes Denken. Wut und Hoffnungslosigkeit.

Juni 2017: Selbsteinweisung Psychiatrie: Umstellung auf Paroxetin, Zyprexa und Medicenet, Tavor kalt abgesetzt dann mit Diaz entzogen

September 2017: Klinik Bad Bramstedt - kein Erfolg, weiter starker Grübelzwang, d.h. lebe nur noch im Kopf, bin in Gedanken, nehme die Außenwelt nicht mehr wahr, nur Gedankenkarussell mit Angstgedanken und ZG.
Denke in falscher Schleife. Normales Denken versperrt.

Tavor: Seit 02.04.2017 - 23.06.2017 (3 Monate) 0,5-2,0mg Tavor dann Diazepam Entzug

Mirtazapin: 2015 Dezember - bis heute 15mg
Escitalopram ausgeschliechen > zu antriebsteigernd

Wegen SG Mirtazapin Erhöhung auf 30mg
Risperdal 2.0 mg nach 8 Wochen kalt abgesetzt

Seit Oktober 2017 wieder auf 3mg Tavor
(bereits entzügig)

Beginn der Ausschleichphasen von 3mg Tavor
Start 01.April 2018

Phase 1 - (1 Woche)
1.0mg / 0.5mg / 1mg - (2.5mg Tavor)
Phase 2 - (1 Woche)
1.0mg / 0.5mg / 0.5mg - (2 mg Tavor)
Pase 3 - (1 Woche)
0.5mg / 0.5mg / 0.5mg - (1.5mg Tavor)
Phase 4 - (1 Woche)
0.5mg / 0.25mg / 0.5mg - (1.25mg Tavor)
Phase 5 (1 Woche)
0.5mg / 0.25mg / 0.25mg - (1.0mg Tavor)
Phase 6 (1 Woche)
0.5mg / 0.25mg / 4mg Diaz - (0.75mg Tav/ 4mg Diaz)
Phase 7 (5 Wochen - Rückschlag Diaz unverträgl.)
0.5mg / 0.5mg / 2mg Diaz - (1mg Tav / 2mg Diaz)
Phase 8 (1 Woche)
0.25mg/0.25mg/0.25mg/2mg Diaz - (0.75mg T 2mg D)
Phase 9 (1 Woche)
0.25mg / 0.25mg / 2mg Diaz - (0.5mg Tav / 2mg Diaz)

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