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Liebe ADFDler,

aktuell ist im Forum viel los. Das Team steht gern unterstützend zur Seite, die Teammitglieder können aber derzeit aufgrund der wachsenden Teilnehmerzahl, persönlicher Abwesenheit oder individueller Konstitution oft nicht mehr zeitnah oder sehr ausführlich antworten.

Daher freuen wir uns über alle, die im Sinne der Selbsthilfe andere unterstützen, ihre persönlichen Erfahrungen einbringen und/oder wichtige Infothreads an neue Teilnehmer verlinken.Ein Schwerpunkt des Forums ist die gegeseitige Unterstützung und Begleitung, dazu kann jeder seinen Teil beitragen!

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Mirtazapin absetzen

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Mea7
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Re: Mirtazapin absetzen

Beitragvon Mea7 » Montag, 17.07.17, 15:22

Hallo Jamie,

das mit den 10% habe ich gelesen. Ich dachte von der ursprünglichen Dosis, also 1,5 mg. Ohje dann dauert es ja noch länger :shock:

Das kann ich ja jetzt schon nicht mehr teilen. Ich dachte das Problem hab ich erst zum Schluss :?

Ihr würdet mir dann sicher auch davon abraten, die 7,5 mg zu viertel?! Also 1,875 mg weglassen.

Liebe Grüße Mea
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Re: Mirtazapin absetzen

Beitragvon Lisamarie » Dienstag, 18.07.17, 9:34

Hallo Mea, nein wir setzen zur Sicherheit 10% von der letzten Dosis ab, klar dauert es dann länger aber ist risikoärmer.

Wie du kleinere Dosierungen hinbekommst wird hier beschrieben, Mirtazapin ist gut wasserlöslich.

viewtopic.php?f=16&t=10923

Wenn du Hilfe beim Rechnen brauchst , sag Bescheid.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
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Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

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Re: Mirtazapin absetzen

Beitragvon padma » Dienstag, 18.07.17, 18:56

hallo Mea, :)

da du Mirtazapin noch nicht so lange nimmst, kannst du möglicherweise etwas schneller als 10% der letzten Dosis vorgehen. Du könntest es mit 1 mg weniger versuchen und dann schauen, wie du mit der Reduktion zurecht kommst.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
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Re: Mirtazapin absetzen

Beitragvon Mea7 » Mittwoch, 26.07.17, 15:55

Hallo zusammen,

aktuell bin ich noch bei 7,5 mg. Die innere Unruhe wurde besser, die Müdigkeit dafür schlimmer. Ich habe seit einigen Tagen auch etwas Druck auf den Augen. Noch geht es, aber ist schon unangenehm. Bin schon wieder etwas am Zweifeln. Aber ein Dauerzustand kann ja nicht die Einnahme von Mirtazapin sein.

Am Freitag werde ich aus der MK Klinik entlassen. Heute bei der Visite haben die Ärzte wieder einen Versuch gestartet mich von einem AD für den Tag zu überzeugen. Sie meinte es besteht sonst die Gefahr, dass es bei mir chronisch wird und meine Tochter irgendwann die nächste Patientin wird. Das hat mich natürlich wieder komplett runtergezogen :(

Meine Therapeutin ist anderer Meinung. Sie sieht Fortschritte bei mir.

Lg Mea
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Re: Mirtazapin absetzen

Beitragvon Lara_86 » Mittwoch, 26.07.17, 16:16

Hallo Mea,

das nenne ich mal eine feinfühlige Art eine junge Mutter, die stark unter Ängsten leidet, aufzubauen....
Ich weiß nicht was mit den Ärzten los ist. Da leidet der Patient unter Ängsten und dann wird noch eins drauf gesetzt und so eine Aussage gemacht. Ohne Rücksicht, wie sich der Patienten damit fühlt. Ich kann dir leider nicht so viele gute Tips geben, da ich selbst erst seit kurzem reduziere aber ich möchte dir sagen: Lass dich nicht verrückt machen!
Zu mir hat mal ein Psychiater gesagt, ich habe eine Störung im Hirn und mein Zustand wird sich ohne AD nie bessern. Da war ich 21! Ihr könnt euch vorstellen, was das mit mir gemacht hat.
Heute, 10 Jahre später, weiß ich, dass mein Gehirn wunderbar funktioniert und ich meine Ängste in der Kindheit entwickelt habe, aufgrund ganz bestimmter Situationen. Und heute bin ich fast medikamentenfrei und tada, mein Gehirn funktioniert immer noch...
Schwachsinn was da draußen mit einem gemacht wird.
Folge den Ratschlägen der Moderatoren und mache mit deiner Therapie weiter. Das wird dir helfen!

Aufbauende Grüße
Lara
2006: 20 mg Citalopram
03/2015: 20 mg Citalopram kalt abgesetzt
07/2015: 250mg Elontril/ 15mg Mirtazapin
09/2015: Reduzierung auf 7,5mg Mirtazapin
03/2016: 7,5mg Mirtazapin kalt abgesetzt
05/2016: starke Probleme wieder mit 7,5mg begonnen
09/2016: 250 mg Elontril kalt abgesetzt
04/2017: 7,5 mg Mirtazapin kalt abgesetzt
05/2017: nach 4 Wochen, schlaflose Nächte, Früh
morgens wach, Angst, Panik, Weinerlichkeit, depressive Verstimmung, Hoffnungslosigkeit, Brechreiz
14.05.2017: Anmeldung im Forum :group:
14.05.2017: "Hauptsache Schlafen" Wiedereindosierung von 15 mg
15.05.2017: gut geschlafen- Dosis jedoch zu stark- starke Nebenwirkungen, "wie vom LKW überfahren"
15.05.2017: Reduzierung auf 7,5 mg
16.05.2017: gut geschlafen- Kopfweh- Stimmung besser; Reduzierung auf 1/4 Tablette (3,75 mg?)
17.05.2017: 1/4 Tablette- gut geschlafen, Stimmung gut, etwas nervös
AbsetzSymptome zw. 17.05.2017-06.06.2017: Nacken- und Rückenschmerzen, Kopfweh, grübeln, Zwangsgedanken -> erträglich. Dauer der Smptome immer 2-3 Tage.
06.06.2017: Wasserlösemethode: 3,3 mg
04.07.2017: Wasserlösemethode: 2,9 mg
26.07.2017: Wasserlösemethode: 2,4 mg
22.08.2017: Wasserlösemethode: 2.1 mg
16.09.2017: Wasserlösemethode: 1,8 mg
08.10.2017: Wasserlösemethode: 1,5 mg
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Re: Mirtazapin absetzen

Beitragvon Ululu 69 » Mittwoch, 26.07.17, 16:28

Hallo Mea,

lass dich nicht beirren.
Es ist doch nicht so, dass du nichts gegen deine Angst tun willst. Du gehst das doch mit Hilfe einer Therapeutin an. Das ist sicher viel schonender und vor allem nachhaltiger als Medikamente sein können. So gehst du doch das Übel an der Wurzel an.
Medikamente könnten im besten Falle deckeln, indem sie dich beruhigen. Dann hat deine Tochter im besten Fall eine Mutter, die ständig müde ist. Im schlimmsten Fall hättest du jede Menge Nebenwirkungen wie von dem Mirtazapin könntest dich gar nicht ordentlich um dein Kind kümmern.
Du machst das genau richtig. Dir sagt ja schon dein Gefühl, dass weitere Medikamente keine gute Idee sind. Meist macht es Sinn auf sowas zu hören.
Es wird besser werden und du wirst auch das Mirtazapin los werden, nur eben langsam.
LG Ute
Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen


2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

Medlem
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Re: Mirtazapin absetzen

Beitragvon Medlem » Mittwoch, 26.07.17, 17:48

Liebe Mea,

die Aussage der Ärztin ist emotionale Erpressung! Eine Frechheit! Aber wahrscheinlich lernen die Ärzte diese Argumente bei den Schulungen der Pharmavertreter.

Wichtig ist jetzt, dass Du im Alltag mit Deinem Kind Unterstützung hast bzw. Dir holst, damit Du auch mal Verantwortung abgeben kannst.

Viele Grüße

Medlem
Diagnose: ?? Probleme begannen nach Antibiotikaeinnahme, v.a. Magen-Darm, irgendwann Schlafstörung, große Gewichtsabnahme, Laktose- und Fruktoseintoleranz (bekannt seit 11/14)
Ganzheitliche Maßnahmen: Darmsanierung mit Symbioflor und Flohsamen, Vitamin-D und Zink (beides starker Mangel), Magnesium tut mir gut

Mirtazapin-Einnahme 12/14 - 6/15 und Absetzen 7/15 - 8/16:
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09/16: Innerhalb kurzer Zeit 2-3 kg abgenommen (ohne Diät). Kann wieder essen, wozu ich Lust habe.
Ca. 3 Monate nach 0: Ich fühle mich wieder normal!
22.12.16 - schlafe wieder 7 Stunden am Stück!
6 Monate nach 0: Ich bin wieder vollkommen ich. Bericht für AD erfolgreich abgesetzt ist noch in Arbeit...

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Re: Mirtazapin absetzen

Beitragvon padma » Mittwoch, 26.07.17, 22:48

liebe Mea, :)

es ist genau umgekehrt als der Arzt sagt, eine Langzeiteinnahme eines AD erhöht das Risiko eine chronische Depression zu entwickeln. Schau mal hier viewtopic.php?f=6&t=8851

liebe Grüsse,
padma
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Re: Mirtazapin absetzen

Beitragvon Mea7 » Montag, 31.07.17, 21:12

Hallo,

Danke für eure Unterstützung. Donnerstag, einen Tag nach der Visite ging es mir deutlich besser! Freitag hatte ich dann einen richtig guten Tag! :party2: Die Ansage der Ärzte hatte wohl auch Gutes. Ich habe mir danach viele Gedanken gemacht. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es mir besser geht, als vor einigen Wochen!

Seit Samstag wach ich zwar wieder mit einem schlechten Gefühl auf und Grübel wieder viel zu viel wegen Mirtazapin. Aber davon lass ich mich nicht entmutigen!

Gibt es eigentlich Vor- oder Nachteile bei den Schmelztabletten? Darf ich die denn überhaupt teilen? Oder sollte ich lieber die normalen Tabletten nehmen?

Lg Mea
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Re: Mirtazapin absetzen

Beitragvon padma » Dienstag, 01.08.17, 18:36

hallo Mea, :)

schön, dass du Freitag einen richtig guten Tag hattest. :D

Schmelztabletten darfst du teilen.
Vorteil ist, dass sie gut wasserlöslich sein sollten.
Nachteil, dass sie beim Zerteilen mit einem Messer evtl. bröseln.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Mirtazapin absetzen

Beitragvon Mea7 » Samstag, 05.08.17, 10:26

Hallo zusammen,

ich hänge gerade schon wieder etwas in der Vergangenheit. Hab gerade nochmal nachgelesen, was ich mit einer Freundin nach der einmaligen Einnahme von Tavor geschrieben hatte. Dass ich damit gut geschlafen hab und auch wieder Appetit hatte, weiß ich noch. Ihr hatte ich sogar geschrieben, dass ich mich wieder ganz normal fühle. Anscheinend war es wirklich hauptsächlich der Schlafmangel der mich so "verrückt" gemacht hat.

Zu meiner eigentlichen Frage. Falls es wieder so schlimm kommt, sollte ich die Einnahme von Tavor vorziehen, bevor ich wieder in die Klinik geh? Abhängigkeit schließe ich bei mir aus! Ich war schon immer abgeneigt von jeglichen Suchtmittel! Also nur wirklich im absoluten Notfall, würde ich das nehmen. Ich denke, die Klinik schadet mir noch mehr!

Meine zweite Frage. Wirkt Tavor genau wie damals auf meinen Körper, wie vor der Einnahme von Mirtazapin? Ich meine, wenn mein Körper frei von Mirtazapin ist und ich vielleicht wieder komplett Schlaflos bin.

Lg Mea
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Re: Mirtazapin absetzen

Beitragvon Jamie » Samstag, 05.08.17, 11:22

Hallo Mea, :)

also eine sporadische Notfalleinnahme (max. 3-4 mal / Monat) ist einem Klinikaufenthalt meines Erachtens auf jeden Fall vorzuziehen.

Ich spreche oft mit meiner Freundin carlotta darüber; so mancher Person wäre eine ellenlange Psychopharmakakarriere erspart geblieben, wenn Ärzte statt AD und NL mal zwei oder drei Benzotabletten (mengenmäßig nicht mehr wegen der Abhängigkeitsgefahr) rausgerückt hätten.

Gut, dass du dich selbst so einschätzt, verantwortungsvoll damit umgehen zu können, denn die Sucht lauert permanent und käme wirklich schnell.

Meine zweite Frage. Wirkt Tavor genau wie damals auf meinen Körper, wie vor der Einnahme von Mirtazapin? Ich meine, wenn mein Körper frei von Mirtazapin ist und ich vielleicht wieder komplett Schlaflos bin.


Ob du das Tavor jetzt noch so vertragen würdest wie früher, das kann dir keiner beantworten, denn eine solche Glaskugel haben wir nicht :D .
Aber wenn es dir früher geholfen hat und du es gut vertragen hast, dann spricht nichts dagegen, warum es jetzt nicht auch hilfreich sein könnte.
Letztlich müsste es ausprobiert werden.

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Re: Mirtazapin absetzen

Beitragvon Mea7 » Freitag, 11.08.17, 13:35

Hallo Zusammen,

seit Wochen habe ich die Vermutung, dass ich einen Eisenmangel habe. In allen drei Kliniken in denen ich bis jetzt war, wurde der Wert nie getestet. Am Dienstag habe ich meinen Hausarzt gebeten, den Wert zu überprüfen. Heute hat er mich angerufen, mein Eisenspeicher ist komplett leer!! Ich bin mir sicher viele meiner Symptome kommen davon, wenn nicht sogar alle! Wollte ich nur mal los werden! In den Kliniken nehmen sie einen ja nicht Ernst! Das einzig Richtige aus deren Sicht ist Tabletten schlucken :x
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Re: Mirtazapin absetzen

Beitragvon Murmeline » Freitag, 11.08.17, 13:51

Hallo Mea,

Ich denke auch, nicht selten können hinter Symptomen auch Mangelerscheinungen stecken. Auch die Einnahme bzw. die Dosisveränderungen können solche Folgen nach sich ziehen.

Zu Eisenmangel haben wir hier einen Thread mit Erafhrungsaustausch: viewtopic.php?p=166506#p166506

Sinnvoll kann es sein, mit kleinen Mengen einzusteigen und dann bei Verträglichkeit zu steigern. Immer wieder wird von Hypersensibilitäten berichtet, da kann es sich wirklich lohnen, vorsichtig anzutesten.

Ich bekommen von Eisentabletten immer Verstopfung, mit dem Floradix Kräuterblutsaft habe ich da bessere Erfahrungen.

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Mirtazapin absetzen

Beitragvon Mea7 » Mittwoch, 13.09.17, 7:33

Hallo Zusammen,

Ich wollte mal wieder was von mir hören lassen!

Ich bin aktuell bei 3,75 mg und es geht mir super!! :party2:

Seit ich Eisen nehme, geht es mir immer besser! Ich bin nicht mehr unruhig, das Kribbeln ist verschwunden, der Schlaf wurde besser. Ich kann es endlich so richtig mit meiner Tochter genießen! Sie ist der Wahnsinn <3 Eigentlich fühl ich mich wie immer!!

Lg Mea
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