Opipramol zu schnell weg in Klinik, sehr schlimme Zustände

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Dia_HB
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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon Dia_HB » Donnerstag, 17.03.16, 21:19

Liebe Inge,

Erstmal schön das du dich gemeldet hast.
Das tut mir alles so sehr leid was du durch machst, du weiß ja das ich die selben Symptome hatte wie du , ich brauchte nun fast 14 Monate um wieder stabil zu werden, die Symptome bei dir sind immer noch die selben, wenn nicht noch schlimmer.
Ich habe viel versucht , bis ich was begriffen habe das es nicht alles Entzug ist ,sondern schwer Histamin durch das AD was weg ist .
Ich bin auf eine Symptom Tabelle gestoßen bei Histamin wo all unsere Symptome stehen ,aber wirklich alle und habe mir was gegen Histamin geholt, da alle ADs Histamin blockieren und wir sie ja aprupt abgesetzt haben sind die Rezeptoren in einem Schub
befreit, mein Körper hat das garnicht vertragen.
Ich habe noch Symptome, aber lange nicht mehr so wie vor Ca 3 Wochen, Muskeln viel besser, zucken nur noch selten, Kiefer selten, Strom selten .
Also alles auszuhalten ,auch diese schlimmen Gedanken weg .


http://www.pures-geniessen.com/info-intoleranz-unvertraeglichkeit/histaminintoleranz-histaminose/symptome-beschwerden.html

Bitte schau da mal rein und ließ die ganzen schlimmen Symptome.

Mit dem Opipramol brannte mir auch alles und diese Angst von dem Zeugs war so schlimm, Atemnot hatte ich .
Warum man das in deinem Blut nicht sehen kann weiß ich leider nicht ,sehr komisch ist das schon.

Was deine Familie betrifft ist es oft so, das sie selber hilflos werden ,weil sie nicht helfen können, dann kommt so eine Reaktion, so schützen sie sich selbst.
Meine Söhne waren auch so ,als ich was sagte kam nur ,Mama meinst du uns tut das nicht weh was mit dir ist.

Ich hoffe du schaust in den Link.
Vielleicht haben wir das selbe Problem und man kann es lösen.

Ganz herzliche grüße Heike
Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon padma » Donnerstag, 17.03.16, 22:22

liebe Inge, :)

danke dir fürs melden.

Es ist so schlimm, wie schlecht es dir geht, mir fehlen da die Worte :hug:

Unterstützung zu Hause oder durch Familie hab ich gar nicht, jetzt nicht mal mehr ein tröstendes Wort,
Nur noch ....kalte Ablehnung, tut weh und schadet mir noch mehr, aber es sind alle wohl am Ende.

Das macht es noch schwerer, dass du so alleine damit bist. Ich denke auch, dass alle mit ihren Kräften am Ende sind.

Ich denke ,, es muß doch langsam besser werden, hab aber das Gefühl, es wird von Tag zunTag schlimme,
gibt's das auch nach der Zeit?

Vielleicht bleiben auch die Symptome gleich, aber es ist immer schwerer zu ertragen. Je länger solch ein Zustand dauert, umso schlimmer ist es auszuhalten und man kann das Gefühl bekommen, es wird von Tag zu Tag zu schlimmer. Ich weiss nicht, ob es bei dir so ist, aber vielleicht könnte es hilfreich sein, so zu denken.

Ja, vielleicht weiß jemand eine Erklärung zu dem Blutbefund?! .........

Dafür weiss ich keine Erklärung. Ich gehe aber davon aus, dass Opipramol weiterhin in deinem Gehirn ankommt und dort eine Auswirkung hat.

Darf ich mich beruhigen, das es alles durch Medis und Entzug ist?

Andere körperlichen Ursachen wurden ja ausgeschlossen. Daher kannst du davon ausgehen, dass es eine Folge der Medikamente ist. Möglicherweise wurde durch die Medikamente, wie Heike :) vermutet eine HIT ausgelöst. Vielleicht würde dir eine histaminarme Ernährung etwas Erleichterung verschaffen.
Ob du ein Antihistaminikum vertragen würdest, kann ich nicht einschätzen.

Denke auch, ich könnte das mental noch besser machen, positiver denken, z. b. ...ich schaff das, ich muß locker lassen , sollte es zulassen, stop jetzt Körper, denken und mich selbst suggerieren...ich will das jetzt nicht mehr, also mach.mein Körper, heile endlich..ich Versuchs, .aber es geht nicht. Bin ich zu schwach?

Nein, du bist nicht zu schwach. Ich glaube nicht, dass du dich durch Selbstsuggestion heilen kannst. Ich glaube, der Weg ist eher Aktzeptanz und Mitgefühl mit dir selbst und deinem Körper.
Du könntest deinem Körper sagen: "es tut mir so leid, dass du so sehr leidest. Du kämpfst Tag für Tag hart dafür wieder gesund zu werden und mir wieder ein bessere Leben zu ermöglichen"

Denke und rede ich ständig in mir über meine Symptome, was mir schadet? ....

Wenn es einem so schlecht geht, ist es sehr schwer an etwas anderes zu denken. Vielleicht gibt es kleine Momente in denen du deine Wahrnehmung auf was anderes richten kannst, z.B. auf den Gesang der Vögel.

liebe Inge, ich hätte so gerne tröstende Worte für dich. Ich glaube daran, dass du dich wieder erholen kannst und dass diese schlimmen Zustände ein Ende finden.

ganz liebe Grüsse, :hug:
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen


1.09.2017: 0,5 mg


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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon Kevin05 » Freitag, 18.03.16, 9:07

Hallo Inge,

du bist organisch glaub ich sicher nicht krank. Dass dir Ärzte und Kliniken nicht helfen können verstehe ich, weil sie schlichtweg nichts wissen. Ich sehe das bei meinen eigenen Problemen, ich zahle ein Vermögen für gute Privatärzte, die sogar eine Stunde sich Zeit nehmen, 5 Ärzte sind verschiedene Vermutung, zwischendurch auch ein ich habe keine Ahnung.

Gerade in unserem Bereich, die wir von der Substanzeinnahme über Jahre doch sehr in Mitleidenschaft gezogen sind, treten Symptome und Beschwerde Bilder auf, die Ärzte so nicht kennen. Ich muss dir sagen, ich gehe auch noch immer in der Hoffnung hin, dass sie mir wenigstens sagen können, was es ist, aber nicht mal das wissen sie. Bei den Gelenken Arthrose, Rheuma, Gicht - aber sämtliche hier relevanten Blutwerte sprechen ein anderes Bild, also was ist es nun? Vorgestern mein Arzt - zuerst Benzo - dann nochmal geschaut, nein keine Entzündung - was ist es dann? XXX es tut mir so leid, aber ich weiß es einfach nicht, bitte beobachten - ein Satz, denn ich nicht mehr hören kann.

Weil um was zu beobachten brauch ich keinen Arzt. Ärzte sind wertvoll, aber nicht bei unseren Problemen, weil die so individuell sind, dass man keinen Fall mit dem anderen vergleichen kann.

Wie du weitermachen kannst? Das ist schwer zu sagen, deine Leidensgeschichte ist lange, so gesehen wird es auch länger dauern bis eine Stabilität einkehrt, klar deine Gedanken bestimmen vieles, entweder du versucht einen positiven Fokus auf deine Zukunft zu haben oder du versuchst gar nichts zu denken, die totale innere Leere, die belastet auch nicht, weil die schafft Ruhe.

Glaub mir, die Menschen da draußen interessieren sich nicht für Menschen wie uns, sie sind einfach nur mehr genervt, selbst die besten ehemaligen Freunde können es nicht mehr hören noch verstehen und bei mir ist es sogar so, dass meine Privatärzte mich nicht mehr sehen wollen, weil die haben genug Patienten, die nehmen lieber welche, die keine "Kopfwehsache" sind - auch die sind genervt, ich merke das.

In eine Klinik würde ich gar nicht mehr gehen, wenn mir was passieren würde, dann wäre das Schicksal, aber die können genau nichts für mich tun, ausgenommen Herzinfarkt oder Gehirnschlag, was ich nicht hoffe, selbst bei schlimmen körperlichen Erkrankungen sehe ich nicht wirklich viel positives was sie machen können. Wer sind denn nun gute Ärzte - Notfallsmediziner bei Unfällen oder eben Herzinfarkt und Co. - da ist die Medizin gut und hilfreich, also Chirurgie. Aber unsere Probleme fallen da nicht rein.

Du musst aufhören die Hoffnung zu haben, dass dir ein Medikament, ein Arzt oder Klinik helfen kann, also ich glaube das nach deiner Geschichte nicht, ich glaube aber dass es vielleicht andere Menschen gibt und Hauptfaktor deine eigene Einstellung, das ist hilfreich.

Schau, wenn du darüber sprichst oder schreibst wie schlecht es dir geht, was passiert dann? Dein Unterbewusstsein hört das auch selbst und so gesehen wohl eher nicht so gut, abgesehen davon, gibst du deiner Erkrankung so viel Raum, denn sie gar nicht verdient. Sprich mit ein, zwei Menschen drüber, die das verstehen, wenn du 2 findest, in deiner Familie usw. ist wohl kein Verständnis da und wird sich auch nicht ändern, war und ist auch bei mir so, aber wenn man es weiß, dann weiß man wenigstens wie man dran ist.

Wobei deine Symptome zu übersehen ist wirklich eine Kunst, also darauf gar nicht zu reagieren find ich schon spannend, weil gewissen Betroffenen merkt man ihre Probleme nicht an, aber wenn du Zuckungen usw. hast, also ich muss dir schon sagen, also ich würde da schon reagieren, aber ich bin auch Betroffener, ein Laie steht da wohl komplett daneben.

Wie gesagt je weniger und je länger du keine Medikamente nimmst desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sich dein Körper und Geist wieder stabilisiert und Punkt 2, dein Anteil bei dem Ganzen, aber du musst in Monaten und Jahren denken. Wobei wenn ich Monate und Jahre meine, dann meine ich nicht Dauerzustand schlecht sondern schon Tendenz besser werdend, alles Gute Kevin
Diazepam Abhängigkeit 2003-2006
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20 mg Diazepam
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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon Inge2 » Sonntag, 20.03.16, 13:51

Hallo zusammen,
Ich bedanke mich sehr bei Euch.
Antihistaminikum , auch Fenistil, hab ich versucht, wurde schlimmer.
Ich Versuch auch besser zu denken und nicht so sehr in meinen Symptomen zu sein.....aber......

Ich kann nicht mehr, hab durchgehend seit vorgestern stärkste Panik mit Panikkrämpfen und Zwangsbewegungen im Kopf. Schlaf halbe Stunde, seither ganz verwirrt und schmeiße mich vor Verzweiflung rum, hin und her, Boden, renne irre. Ich habe so komische falsche Art von Wahnwahrnehmungen, als wäre keine Welt mehr hier für mich.
Hab heftige Suizidgefühle, will das aber nicht, und versuche mir zu sagen,es ist Entzug, halte durch.
aber alle paar Minuten ist es so schlimm, da ich meine den Tag nicht zu überleben, aber ich will doch aushalten.

Ein Internet Arzt von justanswer hat mir gesagt, ich habe gestern nachgefragt, da wohl meine geringe Opi Dosis im Blut gar nicht mehr nachzuweisen war, somit der Labor fünf wohl nicht falsch sei.
Er meinte daß er nicht glaubt, das meine geringe Dosis von 50 mg pro Tag, überhaupt was wirken geschweige denn helfen, sowie das Absetzen überhaupt meine Beschwerden machen könnte. Ich soll mal Trimipramin Tropfen probieren. Er sagte aber auch, ok das ich absetzen will, langsam erst mal so halten, so wie wir hier sagen.
Er gab auch zu das es schonAbsetztprobleme gibt, aber die Heftigkeit bei mir bezweifelt er, das es am Entzug liegt...nun denn.
Das Trimipramin hatte ich mal probieren müssen und es ging mir sehr schlecht damit.

Ich bin M Ende, es sieht so aus, als wenn es für mich keine Hei,und mehr gibt. Was kann i h denn nur gegen die Dauerpanik, es ist wirklich h schlimmste Panik immerzu, was kAnn ich tun? , hinlegen schlafen geht ja au h nicht, nach kurzem Versuch zu ruhen, ist der Zustand noch schlimmer. Es ist los würde ich nicht mehr leben können
Klinik geht. iChat, sagt sogar mein Mann auch, aber ansonsten schubst er mich weg und sagt, mach das alleine.

Dazu muß bei mir gleich noch eine Kiefer Not oP gemacht werden, jetzt gleich, wie soll ich das mit dem Zittern schaffen.

Ich bin im Kopf auch so verwirrt, es ist schon mehr irr als nur DR und DP Der Kopf summt ist mit Strom und schwindelt.
Ich hoffe so sehr auf Euch, auf Eure Wrklärungen, die mir schon zeigen das es so schlimm Entzug sein kann...was kann ich tun?
Ich weiß ni hat wie lange ich das no h aushalte, bin gar kein Esch mehr, nur noch halb tot und quäle mich so.
Soll ich versuchen mit dem Opi ganz wenig zum Mittag hoch gehen. ...oder wird dann schlechter, half ja nicht mehr,
weiß nicht mehr, aber ich will doch leben.

LG
Inge
1991-1999 Diazepam, ...Wegen Rückenschmerzen .drei Mal Entzug,
2000--2009[b]Opipramol letztlich bei. 50 mg Abend geblieben bis 2013. 2013Gleich auf 300 mg erhöht ,,hilft nicht mehr, 8 verschiedene Psychoharmaka Zaps, Herzprobleme Verwirrtheit , Kopfstrom, Irrsinn..weggelassen, 2014 Klinikweiter Opipramol 300 2015Juni stationär Klinik ii Opipramol reduziert in 3 Monaten von 300 mg auf null..Halluzinationen,?.immer schlechter. Amytriptillin...und NL! Zwang zur Erhöhung bis 175 starke NW .
Opipramol..... September..100 mg in Klinik dann .75 und auf 50 mg neu Amitryp dazu . ..18.09. 37,5 mg... Ärzte so bestimmt. .....28.09. 25 mg Opi Zwangsreduziert , Amitr erhöht...DR und verwirrt, stärkere Panik, Krämpfe ...01.10. 50 mg . heute wieder hochdosiert auf 50......19.11. 25 mg Opi ...noch Klinik.....175 mg Amitryptillin innerhalb zwei Wochen erhöht..beinahe nicht überlebt. damit Herzprobleme,jetzt Chlorprotixen[/b] , Zuckungen, Krämpfe Strom, völlig wirr im Kopf, Ohnmachtsanfälle nach NL. .....Flucht nach Hause.....19.11. 100 mg Opi ..Hausärztin Versucht zwang zu mehr Psychoph, Ohnmacht nach mehr NL. ... 08.12. 62 mg , 22.12. = 50 mg ... starke Suizidgefühle, ich will aber leben,
26. 12.= 46 mg.... 5% , Angst nicht zu überleben und verrückt zu werden.... b]06.01.16[/b].... 37,5 mg ., .. 11.01.= 46 mg.
: .Wahngefühle, Kopfdruck .8 mg , Gehirnwasseruntersuchung, dort Einweisung in Klinik, Flucht nach 5 Tagen
nur noch Opipramol in Reduzierung
05.04. ...42 mg ........hab 4 mg reduziert, war eh keine Besserung, durchhalten und weiter.
03.05. ...38 mg ........hab 4 mg reduziert , alles sehr schlimm, starke Suizidgefühle, NW und Entzug, sicher, aushalten.
15.05.....37 mg ........1 mg weniger....verwirrte Gedanken, unrealistisch, weiter machen. Überleben.
12.06.....33 mg........ ..........10.07.....30 mg..........07.08.= 27 mg.......04.09. = 25 mg ... alles noch gleich schlimm,
07.10. ...20 mg ...................04.11.....18 mg .... wöchentlich 0,5 reduziert........02.12 = 16 mg ....
.30.12.= 14 mg..... Muskel und Gelenkschmerzen, Heulkrämpfe, Schwindel, Sehstörungen.
Januar 17. 27.01. . .12 mg. .einiges leicht besser, aber merke starke NW nach Einnahme aber Entzug schlimm,
weiter wöchentlich, 0,5 oder nur 0,25 mg.. mg: 11,5 /11/ 10,5/ 10/ 9,5/ 9/ 8,5/ 8,25/8//7,5/7,25/
31.03. ... 7 mg. Merke jedes bisschen als NW und Entzug, immer noch.
01.05. ....6 mg. .....immer noch gleiche Entzugssymptome. Sehstörungen, Schwindel, DR.
01.06. ... 5 mg .... Schlimme Krämpfe, Dauerschwindel und wie ständig getrunken u d DR. Wann hört das bloß auf.
01.07. ....4 mg .... noch Schwindel, Sehstörungen, Angst, Depressionen, Schmerzen in Muskeln und Gelenken.
01.08. ....3 mg..... nicht geändert, aber ich halte durch, es wird....
01.09. ....2 mg .... jetzt geht's nicht mehr kleiner abzuwiegen, son Mini Krümel, fast nicht mehr zu sehen. Demnächst null.
Wenn ich Bedenke, dass ich zu Beginn 300 mg hatte und 50 im Blut nicht mehr Nachzuweisen waren,

Symptome2015...2016Schwindel, Dauerangst, Panik, Amnesie n. Schlaf , Strom wie gelähmt.hin fallen...Sehstörungen.. Kopfkrämpfe, Zuckungen , zittern , kribbeln, DR, DP,verwirrt , Delirzustände. Oft orientierungslos , .Angst um Verstand, wie lahm gelegt , wirr.
2017noch starker Schwindel, Sehstörungen, Angst, Heulkrämpfe, Angst , unrealistisches Denken .

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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon Murmeline » Sonntag, 20.03.16, 14:15

Liebe Inge,

es nimmt einen sehr mit, wenn man liest, wie Du leidest, aber ich bin trotzdem immer froh, wenn Du Dich meldest!

Hab heftige Suizidgefühle, will das aber nicht, und versuche mir zu sagen,es ist Entzug, halte durch.
aber alle paar Minuten ist es so schlimm, da ich meine den Tag nicht zu überleben, aber ich will doch aushalten. aber ich will doch leben.

Das sind Symptome deines Durcheinanders, das bist nicht Du, DU willst leben, das schreibst Du immer wieder. Es ist sicher schrecklich schwer, dagegen anzukämpfen oder auch, dies einfach nur auszuhalten... Du kannst nur weiter Moment für Moment überstehen.

Das Trimipramin hatte ich mal probieren müssen und es ging mir sehr schlecht damit.

Dann bin ich unsicher, ob Du es aktuell versuchen solltest.

Antihistaminikum , auch Fenistil, hab ich versucht, wurde schlimmer.

Es tut mir leid, dass Du nichts mehr wirklich zu vertragen scheinst und keine Erleichterung findest. Es bleibt dann nur, auf Deinen Körper zu hören und zu akzeptieren, dass er derzeit keine anderen Substanzen annimmt.

Ich kann nicht mehr, hab durchgehend seit vorgestern stärkste Panik mit Panikkrämpfen und Zwangsbewegungen im Kopf. Schlaf halbe Stunde, seither ganz verwirrt und schmeiße mich vor Verzweiflung rum, hin und her, Boden, renne irre.

Das tut mir von Herzen leid, ich wünschte, ich wüsste, was man tun kann.

Ich hoffe so sehr auf Euch, auf Eure Wrklärungen, die mir schon zeigen das es so schlimm Entzug sein kann.

Es wurde neu von Esperanza was übersetzt, der Text wurde von einer Gruppe von englischen Psychiatern, Psychologen und Mitarbeitern aus Gruppen, die Menschen im Entzug begleiten, erstellt, vielleicht hilft Dir das zu sehen, dass es so schwere Zustände gibt: Entzug kann Menschen ausknocken

Dazu muß bei mir gleich noch eine Kiefer Not oP gemacht werden, jetzt gleich, wie soll ich das mit dem Zittern schaffen.

Du musst heute noch eine OP durchstehen? All meine Gedanken sind bei Dir, Inge!

Grüße und einen dicken Drücker :hug:
Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

sybsilon
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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon sybsilon » Sonntag, 20.03.16, 14:59

Liebe Inge

ich drück dich mal ganz lieb. Es tut mir so leid was du durchmachst. Für deine OP wünsche ich Dir Alles Gute.

Weiterhin viel Kraft, du bist so tapfer.

Bin in Gedanken bei dir. :hug:

LG sybsilon
Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.

Kevin05
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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon Kevin05 » Sonntag, 20.03.16, 19:25

Hallo Inge,

auch von mir alles Gute für deine OP, die aber sicher nicht so schlimm wird wie das was du schon gehabt hast.

Weißt du je mehr ich von deiner und anderen Geschichten lese, die lange sind und viel probiert haben, desto mehr bestätigt mich das, dass das nicht hilfreich ist, weil die ganzen Mittel eben nicht anschlagen, vielleicht wäre das auch zu einfach, wenn es da eine Pille gebe, die das alles ausgleichen kann.

Du müsstest irgendwie echt einen Lebensplan machen, bestimmte Fixpunkte (positive) in dein Leben regelmäßig einbauen so gut das halt in deinem Dunstkreis möglich ist, weil du hast ja auch Verpflichtungen und kannst sicher nicht ganz ausbrechen. Aber wie gesagt, ich zweifle sehr, dass es nur irgendein Medikament gibt was dir echt hilft auf Dauer, kurzfristig ja, aber langfristig musst du einfach massiv nachdenken, ist doch total schade wie so die Wochen und Monate vergehen und du leidest.

Es gibt doch wirklich so viele gute Ideen und Strategien, die Menschen massiv geholfen haben nütze doch diese Quelle, aber du musst natürlich auch in einen halbwegsen Zustand sein, dass du das machen kannst, du bräuchtest auch einfach jemand, der sich um dich gut kümmert und dich ein wenig versteht einerseits, aber auch Druck macht, dass du Dinge machst, die hilfreich sein könnten. Ich bleibe auch bei meiner Theorie, dass die asiatische Kultur und die asiatischen Lebensweise viel birgt wo wir uns im Wesen was abschauen können.

Ich glaub trotz deiner vielen Probleme dass du eine gute Chance hast, das mit der SD wird sich stabilisieren und du musst halt auch aufhören zu glauben, dass dir eine Pille helfen kann auf Dauer, weil die gibt es schlichtweg nicht, schon gar nicht für Menschen wie uns, die so schwere Substanzen gewohnt sind.

Nicht aufgeben und versuch halt trotzdem dir wenigstens vorzustellen, dass dein Leben irgendwann doch wieder deutlich schöner und besser wird, weil wenn du nicht mal die Bilder dazu hast, dann wird es schwer, weil wie soll sich dein Unterbewusstsein auf was Gutes einstellen, wenn es da geistig gar keine Option für dich gibt, bzw. du dir keine vorstellen kannst, aber die gibt es!

Konzentriere dich auf die guten Dinge, in deinem Leben, auch in der Vergangenheit, da gab es sicher gute Dinge, die gut funktionierten, hol dir diese schönen Augenblicke zurück und sag dir dahin will ich wieder und nochmals du bist sicher nicht verloren, aber hör bitte nicht auf die Ärzte zu viel und nochmals dein Thema ist entgiften langsam und nicht nach neuen Alternativen umsehen wie schon Murmeline schrieb, alles Gute und viel Kraft und vergiss nicht die Autosuggestion, wenn du dir immer einredest wie schlecht es dir geht dann hört das auch dein Unterbewusstsein, nimm es einfach zu Kenntnis - im Moment ist es wie es ist, aber sag dir auch, ich werde es euch zeigen und es wird mir wieder gut gehen! Alles Gute, Kevin
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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon padma » Montag, 21.03.16, 18:01

liebe Inge, :)

lass dich mal :hug: . Du bist so tapfer.

ich hoffe die OP ist gut verlaufen.

Er meinte daß er nicht glaubt, das meine geringe Dosis von 50 mg pro Tag, überhaupt was wirken geschweige denn helfen, sowie das Absetzen überhaupt meine Beschwerden machen könnte.

Nunja, die meisten Ärzte glauben, dass kleine Dosierungen keinen Effekt hätten. Unsere Erfahrungen sind da anders.

Das Trimipramin hatte ich mal probieren müssen und es ging mir sehr schlecht damit.

Ich würde es nicht mehr probieren, alle medikamentöse Versuche haben deine Symptome verstärkt.

Soll ich versuchen mit dem Opi ganz wenig zum Mittag hoch gehen. ...oder wird dann schlechter, half ja nicht mehr,

Hochgehen würde ich nicht, du verträgst es ja wahrscheinlich auch nicht mehr.

Ich habe das Gefühl, dass du bereits im protahierten Entzug bist und dass dir das Opipramol tatsächlich nicht mehr hilft. Aber möglicherweise zusätzlich Probleme macht. Daher wäre meine Tendenz langsam runterzugehen, damit es dir zumindest mittelfristig besser gehen kann.

Wirklich wissen, was am besten wäre, kann man leider nicht.

alles Liebe, :hug:
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon Nora » Dienstag, 05.04.16, 19:33

Hallo, liebe Inge!!!

Ich denk oft an dich und mach mir auch schon Sorgen!
Wie geht es dir denn??? Eine OP hattest du ja auch!

Ich hoffe sehr, dass es dir besser geht und du gerade fürsorglich und angemessen behandelt wirst!!!

GlG Nora
2008-2010 50mg Sertralin-abrupt abges.-keine Entzugsersch.
1.7.2013 Knieverletzung
Ab 27.9.2013 50mg Sertr-bald Weinkrämpfe, Übelkeit, Brechreiz, starke Unruhe
Okt 2013 - Jän 2015
50 mg Sertr-abrupt abges.-keine Entzugsersch.

20.-24.8.2015
50mg Sertr.-ab 2. Tag Weinkrämpfe, Unruhe, Durchfall, Durchschlafprobleme, Herzklopfen-Einn. beendet-es wurde schlimmer-zu Ärzten

28.8.-15.9. 5mg Olanzapin Symptome klingen schnell ab-doch Verstopfung, Mundtrockenheit, abgestumpfte Gefühle
16./17.9. 2,5mg Olanz
18.9. Olanz abges.
18.-24.9. keine Entzugsersch.
25.9.-1.10. Entzugsersch. beginnen-tgl. schlimmer: nervöser Darm, kein Schlaf, Weinkrämpfe, innere Unruhe, Zittern, Tinnitus, "Nerven"-Schmerzen im Knie

Ab 3.10. tgl 2,5mg Olanz
4.10-6.11. guter Schlaf, in der ersten Woche: vm. weinerlich, geringer Appetit, Mundtrockenheit, stärkere Knieschm, Tinnitus, Unruhe, Zittern, Schwächegefühl, Brustkorb und Rücken schmerzhaft verspannt; ab der 2. Woche Weinkrämpfe nm/abends, alle Symptome wurden ständig besser

Ab 6.11. tgl 1,9mg Olanz
7.-13.11. selten Watte, verspannte Muskeln-leichte Rückenschm, am 12./13. starke Nervosität, Knie gleich
14.-30.11. sehr selten Watte, manchmal Unruhe, häufig nm/abends Weinkrämpfe; Knie gebessert
1.12. Verzweiflung wegen Knie und vor allem wegen Olanzapineinn. wächst tgl, daher -->

Ab 1.12. tgl 1,25mg Olanz
2.-8.12. etwas schlechter eingeschl., mehr Rücken.- und Knieschm., dafür keine Weinkrämpfe mehr, Seele fühlt sich wohl
-15.12. gut eingeschl., Rücken.- und Knieschm. bessern sich langsam, Seele zufrieden
-22.12. guter Schlaf, Rücken-Knieschm. besser, Seele zufrieden

Ab 22.12. tgl 0,7mg Olanz
23.-29.12. ersten Tage schlecht eingeschl., stärkerer Tinnitus, etwas Übelkeit und Unruhe, Grübeln und Angst vor eventuellen Absetzerscheinungen, Knie gleich
-5.1.16 besserer Schlaf, Übelkeit, Unruhe und Grübeln weniger, kurzzeitig stärkere Rückenschm. und Tinnitus, Knie gleich

Ab 6.1.2016 KEIN Olanzapin mehr!!!
-9.1. merk noch nix Negatives, kann gut schl., bin innerlich relativ ruhig
-13.1. leider Übelkeit, kaum Schlaf
-20.1. besserer Schlaf, aber nur 3-4 h, Übelkeit mal wenig-mal sehr stark mit Brechreiz
-24.1. schlechter Schlaf, nur 2-3 h, dann aufwachen mit Angstgefühl, Übelkeit wird mit MCP-Tropfen gelindert
ab 25.1. Schlaf besser mit 4-6 h, 2x tgl. 0,5 mg Metoclopramid gegen die Übelkeit wirken sehr gut
ab 29.1. nach ca. 4 Stunden Schlaf wachliegen mit seltsamen "Angst"gefühl u. Unruhe, nur mehr morgens 0,25 mg Metoclopramid gegen Übelkeit nötig; "Weicheirigkeit", häufig Wattegefühl-ev. durch zu wenig Schlaf
ab 8.2. Schlaf bessert sich immer mehr-weniger Morgenunruhe, keine Übelkeit-kein Metoclopramid mehr! weniger "weicheirig" und Wattegefühl, Knie wird ab 22.2. 2 mal tgl. mit Voltadol eingeschmiert

16.3.2016 - 10 Wochen auf Null die Absetzsymptome sind kaum zu spüren, leider ist das Knieproblem (Ursache der Psychopharmakaeinn.) noch nicht gelöst, aber es bessert sich ganz langsam
ab 4.4. versuche nun, komplett ohne die Baldrian-Einschlafhilfe zu schl., damit bin ich "clean", Knie wird nur mehr vorm. mit Voltadol eingeschmiert
ab 6.4. Zeckenstich und "Überbein" regen mich sehr auf, bald auch Tinnitus und daher wenig Schlaf; Weinen, Watte, Angst, auch Aggressionen; also wieder Baldriantabletten vorm Schlafengehen

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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon Lillian » Mittwoch, 06.04.16, 13:27

Liebe Inge,

ich denke auch sehr oft an Dich!
Wie geht es Dir?

LG
Lillian
Ich schleiche Olanzapin aus und bin gerade bei 2,25 mg/Tag



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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon padma » Mittwoch, 13.04.16, 19:03

liebe Inge, :)

wenn du kannst, gib doch bitte ein Lebenszeichen von dir.
Ich mache mir Sorgen.

ganz liebe Grüsse, :hug:
padma
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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon Inge2 » Freitag, 15.04.16, 11:30

Hallo Ihr Lieben....danke Eure fürsorglichen Antworten und Anfragen, wirklich danke.

Hatte nur keine Kraft zu Schreiben.....bemühe mich jetzt, strenge mich so an, was aufzuschreiben.
Eigentlich brauche ich dringend Euren Zuspruch.....eben das es wirklich der Entzug ist...immer. Noch , nur von den Medis..ist.

Bin so am Ende, starke Psychose in Form von Unwirklichkeit über das Gefühl zu leben, in dem Moment gefangen, komm nicht zu mir, DR DP, sehr verwirrt. dauerpanik, immer noch, Schlaf immer noch nicht
aber besonders schlimm der Wahn..Gefühlszustand, das ich nicht weiß wie ich weiterleben, existieren...vegetieren..soll.
Kein Gefühl mehr wie man richtig denkt und lebt.

Ich kämpfe dauerhaft ums Leben, starke Suizidgedanken, die ich nicht will!!...
Ich halte durch...versuche mich abzulenken, geh auch raus...Angst die Orientierung ganz zu verlieren, weil so unwirklich.
Nur alle paar Minuten kommst über mich wie ein Anfall...halte den Kopf, renne rum , hab nur noch das Gefühl....ich kann nicht mehr, ich Halts nicht mehr aus, ich schaffe es nicht mehr was soll ich machen. Hilfe...oder so..
.bin wie irre, wie wahnsinnig im Kopf.

Weils eh so schlimm ist trotz langer gleicher Menge, hab ich vor einer Woche, 4 mg Opi reduziert......auf. 42 mg Tag.....
Irgendwie merkt der Körper das sofort, hab das Gefühl. Die Wahn und Zwanhswahrnehmungen sind schlimmer, ..
Oder ich weiß es schon nicht mehr.....schlimmer oder gleich, der Istzustand läßt mich nicht klar denken.
Komisch...schreiben und jemandem antworten geht...

genau vor einer Woche bin ich mal ohne Panik besser über die Nacht gekommen und am Tag ging es dann für drei Stunden etwas besser, war in der Realität und hatte Hoffnung....dann wars gleich wieder vorbei na wurde noch schlimmer.

Schwindel auch sehr stark, weiter die schlimmen Sehstörungen...
Aber eben besonders, das ich irgendwie nicht mehr leben kann. ..so ein festes Gefühl..
vor ca 5 Wochen hatte ich ja noch mal zwei mal eine halbe NL als Notfall , nach 5 Tagen Dauerschlaflosigkeir, genommen, Was mich total,umgehauen hatte... kann das noch nachwirken, weil ich ja nun gar kein NL mehr vertragen kann?

Und....darf ich wirklich glauben ok..ist entzug, überreiztes NS.....wird wieder...

Hab Riesen Angst die Kontrolle total zu verlieren und ganz wahnsinnig zu werden.
Starkes Zittern und ganzer Körper Zuckungen machen mich fertig...
Kann nichts lesen, nicht denken, alles strengt so an und macht mehr Panik.

Vor drei Tagen bin ich durchgedreht, weil ich einen festgehakten Gedanken nicht klären konnte....
über das Universum wo ist das Ende.,,oder über die Ewigkeit, sowas setzt sich im Kopf fest und macht mich wahnsinnig.
Dann bin ich durchgedreht weil keines meiner Kinder sich meldet, sollte was passieren mit mir und meinem Mann, niemand merkt es, es interessiert keinen mehr.
Wollte irgendwie für sämtliche Notfälle vorsorgen, kann aber nichts klären, nichts planen, nichts durchführen, wie auch, sind überreizte Gedanken, die mich quälten, ...

aber...nie Wieder Klinik. Nie wieder andere Medis, weils einfach nicht mehr geht.

Habe einen anderen Heilpraktiker, der versucht mir im Gespräch nach REVT, eine Vehaltenstherapie Form, zu helfen.
Hoffe sehr auf in, weil er sich selber von einer wohl unheilbaren schweren Krankheit geheilt hatte..

Mein jahrelanger guter Freund, mein bisheriger und noch Therapeut, knickt gerade ein, er will irgendwie nicht mehr. kommt keine Hilfe mehr im Notfall Anruf, meldet sich nicht mehr...ist wohl mit seinem latein amEnde....sagt nur atme langsam, beweg dich,gehen usw....dabei komm ich stundenlang nicht aus dem Bett, wie in Trance, zu schwach...
Irgendwie klinkt er sich gerade aus, dAbei war es die ganze Zeit mein einziger Halt und meine einzige Sicherheit, das jemand voll zu mir steht und mich nicht aufgibt. Er sagte, ich halte zu Dir, gebe dich nicht auf.....Nun sieht das auch noch anders aus. Bin so am Ende.
Und dann ist bald das Geld Ende für die Therapien.....das Ersparte....aber vielleicht hilfts.. Dann gebe ich das letzte her.

Dann die zwei drei "Freunde"..die mal nachfragen ..wie geht's..um mir dann zu sagen..du musst dieses, du musst jenes, mach endlich, streng dich an, lass dich nicht gehen..usw...., genauso wie die "guten Zureden " ich hätte sicher einen Gehirnstoff Fehler, da fehlt mir ein Stoff, oder ich Hab wohl Borrelliose, ADHS, Bauchspeicheldrüse krank, dann hab ich noch alleKrankheiten, die denen gerade einfallen, ich muss diese und jene Untersuchung noch machen, dringend. ...
..es nervt und schadet mir so. .diese Ratgeber.
Sie fragen und können nur nicht helfen, ich sage dann wies mir geht, und höre mich selber das ganze Übel aufsagen...
Und ich will mir das doch nicht selber weiter ins Unterbewusstsein verstärken.

Am besten, keinen mehr sprechen, nicht sagen wies geht,,,will irgendwie meine Ruhe, die helfen mir nicht, Schaden letztlich.
Was kann ich mir vornehmen, brauche einen Plan, denn letztlich kann wohl nur ich mir noch helfen, wie? Zaubern....

Ruhe und Zeit, spazieren, Natur, mein Hund, meditieren ,nicht denken, und einfach nichts......ob mir das so helfen kann?

Ist auch so schlimm, weil meine Kinder mich völlig fallen gelassen haben, meine älteste Tochter sagt, sie redet nur mit mir, wenn es mir gut geht, der Rest meldet sich gar nicht mehr. Es ist einfach niemand mehr da, muss das alleine machen, nur wie weiter..

Heule nur noch und bin am Ende. Will doch wieder ganz normal fühlen und leben können...
..vor der Klinik konnte ich das doch auch.... Da War der Geist ok, eben nur die starke Panik und der starke Schwindel, sicher, wie nachgelesen, durch das viele, lang eingenommene Opi ...
Ich hab die ganze Zeit überlegt, was hätteich denn damals anders machen sollen, denke, eine gute Therapie und ganz langsames Reduzieren hätte gehen können, aber ich kannte das Forum noch nicht.....
ok und Arbeit aufhören, das wäre wichtig gewesen, das was ja Nun auch so passiert ist.

Wenn's geht zwinge ich mich raus zu gehen, in den Park,einen Kaffee holen..ohne Koffein,
aber hab kein Gefühl mehr für die Blumen oder meinen Hund, alles wie unwirklich, ..
..aber ich gehe und setzt mich auf die Bank, dabei das Gefühl ich bin irre, empfinde alles bedrohlich...
Sage mir..he, ich bin doch hier, ich bin doch ich, versteh das nicht mehr im Gefühl...
Ich will aushalten, ok soll nicht kämpfen, soll annehmen, aber es kommt kein normales Gefühl aus.

Ich dachte, ab jetzt, nimm dir monatelang Zeit, nur noch spazieren und meditieren, dann wird wieder...aber.
Nicht mal das klappt noch immer.....auch das mit einer Zeit setzen, in der ich nur Ruhe und dieses und jenes gute für mich machen will, bis dahin es wohl besser sein wird, macht Angst,
denn, was ist wenn's dann immer noch nicht besser ist..

Einfach gesagt, ich habe Angst das ich wahnsinnig geworden bin...werde.....
Aber wieso ? Was soll passiert sein, außer den Medis? ....

Sorry fürs lange Jammern, aber...hört sich blöd an, ..aber außer Euch.... Wer hilft mir da noch mit zureden, ? Keiner.

Ganz lieben Gruß
Inge
1991-1999 Diazepam, ...Wegen Rückenschmerzen .drei Mal Entzug,
2000--2009[b]Opipramol letztlich bei. 50 mg Abend geblieben bis 2013. 2013Gleich auf 300 mg erhöht ,,hilft nicht mehr, 8 verschiedene Psychoharmaka Zaps, Herzprobleme Verwirrtheit , Kopfstrom, Irrsinn..weggelassen, 2014 Klinikweiter Opipramol 300 2015Juni stationär Klinik ii Opipramol reduziert in 3 Monaten von 300 mg auf null..Halluzinationen,?.immer schlechter. Amytriptillin...und NL! Zwang zur Erhöhung bis 175 starke NW .
Opipramol..... September..100 mg in Klinik dann .75 und auf 50 mg neu Amitryp dazu . ..18.09. 37,5 mg... Ärzte so bestimmt. .....28.09. 25 mg Opi Zwangsreduziert , Amitr erhöht...DR und verwirrt, stärkere Panik, Krämpfe ...01.10. 50 mg . heute wieder hochdosiert auf 50......19.11. 25 mg Opi ...noch Klinik.....175 mg Amitryptillin innerhalb zwei Wochen erhöht..beinahe nicht überlebt. damit Herzprobleme,jetzt Chlorprotixen[/b] , Zuckungen, Krämpfe Strom, völlig wirr im Kopf, Ohnmachtsanfälle nach NL. .....Flucht nach Hause.....19.11. 100 mg Opi ..Hausärztin Versucht zwang zu mehr Psychoph, Ohnmacht nach mehr NL. ... 08.12. 62 mg , 22.12. = 50 mg ... starke Suizidgefühle, ich will aber leben,
26. 12.= 46 mg.... 5% , Angst nicht zu überleben und verrückt zu werden.... b]06.01.16[/b].... 37,5 mg ., .. 11.01.= 46 mg.
: .Wahngefühle, Kopfdruck .8 mg , Gehirnwasseruntersuchung, dort Einweisung in Klinik, Flucht nach 5 Tagen
nur noch Opipramol in Reduzierung
05.04. ...42 mg ........hab 4 mg reduziert, war eh keine Besserung, durchhalten und weiter.
03.05. ...38 mg ........hab 4 mg reduziert , alles sehr schlimm, starke Suizidgefühle, NW und Entzug, sicher, aushalten.
15.05.....37 mg ........1 mg weniger....verwirrte Gedanken, unrealistisch, weiter machen. Überleben.
12.06.....33 mg........ ..........10.07.....30 mg..........07.08.= 27 mg.......04.09. = 25 mg ... alles noch gleich schlimm,
07.10. ...20 mg ...................04.11.....18 mg .... wöchentlich 0,5 reduziert........02.12 = 16 mg ....
.30.12.= 14 mg..... Muskel und Gelenkschmerzen, Heulkrämpfe, Schwindel, Sehstörungen.
Januar 17. 27.01. . .12 mg. .einiges leicht besser, aber merke starke NW nach Einnahme aber Entzug schlimm,
weiter wöchentlich, 0,5 oder nur 0,25 mg.. mg: 11,5 /11/ 10,5/ 10/ 9,5/ 9/ 8,5/ 8,25/8//7,5/7,25/
31.03. ... 7 mg. Merke jedes bisschen als NW und Entzug, immer noch.
01.05. ....6 mg. .....immer noch gleiche Entzugssymptome. Sehstörungen, Schwindel, DR.
01.06. ... 5 mg .... Schlimme Krämpfe, Dauerschwindel und wie ständig getrunken u d DR. Wann hört das bloß auf.
01.07. ....4 mg .... noch Schwindel, Sehstörungen, Angst, Depressionen, Schmerzen in Muskeln und Gelenken.
01.08. ....3 mg..... nicht geändert, aber ich halte durch, es wird....
01.09. ....2 mg .... jetzt geht's nicht mehr kleiner abzuwiegen, son Mini Krümel, fast nicht mehr zu sehen. Demnächst null.
Wenn ich Bedenke, dass ich zu Beginn 300 mg hatte und 50 im Blut nicht mehr Nachzuweisen waren,

Symptome2015...2016Schwindel, Dauerangst, Panik, Amnesie n. Schlaf , Strom wie gelähmt.hin fallen...Sehstörungen.. Kopfkrämpfe, Zuckungen , zittern , kribbeln, DR, DP,verwirrt , Delirzustände. Oft orientierungslos , .Angst um Verstand, wie lahm gelegt , wirr.
2017noch starker Schwindel, Sehstörungen, Angst, Heulkrämpfe, Angst , unrealistisches Denken .

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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon Lillian » Freitag, 15.04.16, 14:13

Liebe Inge,

schön, dass Du es geschafft hast, dich zu melden! :-)
Es ist sehr traurig, dass Du niemanden mehr hast, dass nicht mal Deine Kinder zu Dir halten!
Ich selbst habe auch niemanden, nur meine Mutter!

Was Deinen Therapeuten betrifft, ist er halt einfach mit seinem Latein am Ende.


LG
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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon sleepless2014 » Freitag, 15.04.16, 14:24

Hallo, Inge und Lillian,

leider ist das auch meine Erfahrung: man ist sehr einsam, wenn es einem schlecht geht.

Der überwiegende Rest der Welt mag nicht mit Krankheit und Elend konfrontiert werden, oder gar mit der Endlichkeit des Lebens.

Ich muß meinen Weg auch ziemlich allein gehen. Da ich mir keinen weiteren Aktionismus aufdrehen lassen will, bin ich natürlich ganz einfach selber schuld.

Darüber hinaus bin ich erschüttert, wie schlecht es Dir geht, liebe Inge. Aber recht sicher, daß es tatsächlich die Psychopharmaka und die Entzüge sind, die Dein ZNS so durcheinander gebracht haben und Dich so leiden lassen. Das ist nun mal geschehen.

Leider weiß ich keine schnelle Lösung und fürchte, es wird sie für Dich nicht geben.
Ich bin selbst noch erheblich am Kämpfen und Aushalten.

VG sendet sleepless.

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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon Leni » Freitag, 15.04.16, 15:45

Liebe Inge,

danke, dass du dich meldest, auch wenn es sich immer noch nicht gut anhört, was du schilderst.

Mir fehlen ehrlich gesagt die richtigen Worte, ich empfinde so etwas wie ganz tiefe Ehrfurcht vor dir, einfach weil du weiter für dich kämpfst, diesen unbändigen Lebenswillen und diese starke Einstellung zum Thema "Klinik und Medikamente" hast und dich immer wieder aufrappelst und von Moment zu Moment aushältst.

Inge2 hat geschrieben:, hab ich vor einer Woche, 4 mg Opi reduziert......auf. 42 mg Tag.....
Inge2 hat geschrieben:genau vor einer Woche bin ich mal ohne Panik besser über die Nacht gekommen und am Tag ging es dann für drei Stunden etwas besser,


Hast du das Gefühl, beides hängt zusammen?

Inge2 hat geschrieben:Mein jahrelanger guter Freund, mein bisheriger und noch Therapeut, knickt gerade ein, er will irgendwie nicht mehr. kommt keine Hilfe mehr im Notfall Anruf, meldet sich nicht mehr...ist wohl mit seinem latein amEnde....sagt nur atme langsam, beweg dich,gehen usw....dabei komm ich stundenlang nicht aus dem Bett, wie in Trance, zu schwach...
Irgendwie klinkt er sich gerade aus, dAbei war es die ganze Zeit mein einziger Halt und meine einzige Sicherheit, das jemand voll zu mir steht und mich nicht aufgibt. Er sagte, ich halte zu Dir, gebe dich nicht auf.....Nun sieht das auch noch anders aus. Bin so am Ende.


Ich kann nachvollziehen, wie weh das tut und ich habe das ähnlich erlebt. Aber ich denke auch, dass er bereits mehr geleistet hat (so war zumindest mein Eindruck aufgrund deiner Schilderungen) als die meisten anderen Ärzte je leisten würden. Gibt es für dich eine Möglichkeit, dieses Zurückziehen von ihm nicht gleich als "Aufgeben" zu betrachten? Er ist vielleicht selbst frustriert, weil er für sich nicht den Erfolg sieht, den er sich vorgestellt hat und braucht eine Pause (evt. hat er Probleme im eigenen Umfeld?) Vielleicht kannst du mit ihm eine Pause vereinbaren und dich dann wieder melden?

Inge2 hat geschrieben:Dann die zwei drei "Freunde"..die mal nachfragen ..wie geht's..um mir dann zu sagen..du musst dieses, du musst jenes, mach endlich, streng dich an, lass dich nicht gehen..usw...., genauso wie die "guten Zureden " ich hätte sicher einen Gehirnstoff Fehler, da fehlt mir ein Stoff, oder ich Hab wohl Borrelliose, ADHS, Bauchspeicheldrüse krank, dann hab ich noch alleKrankheiten, die denen gerade einfallen, ich muss diese und jene Untersuchung noch machen, dringend. ...
..es nervt und schadet mir so. .diese Ratgeber.


Ich glaube, diese Freunde kennen hier im Forum auch viele. Und eigentlich meinen sie es auch nur gut. Ich glaube aber auch, dass die wenigsten Freunde leider wissen, dass es in Krisenzeiten manchmal nur ums authentische Zuhören, ums Spiegeln und um den Wiederaufbau von Selbstvertrauen geht, aber nicht um das Geben von 08/15-Tipps. Für etwas Verständnis bzw. Glauben aufzubringen, das man sich selbst überhaupt nicht vorstellen kann, ist wohl für viele Menschen schwer, egal ob man verwandt ist oder nicht.

Inge2 hat geschrieben:Einfach gesagt, ich habe Angst das ich wahnsinnig geworden bin...werde.....
Aber wieso ? Was soll passiert sein, außer den Medis? ....


Nein, wahnsinnig bist du nicht. Du wärst sonst nicht in der Lage, hier so detailiert und reflektierend zu schreiben.

Inge2 hat geschrieben:Sorry fürs lange Jammern, aber...hört sich blöd an, ..aber außer Euch.... Wer hilft mir da noch mit zureden, ? Keiner.


Ich bin froh, wenn du hier schreibst und ich empfinde es nicht als "jammern". Wir alle hier wissen, wie real diese Symptome sind. Dein Körper arbeitet daran, wieder ein Gleichgewicht herzustellen und das kann man wohl nur nachvollziehen, wenn man es selbst erlebt hat. Ich wünschte, es gebe mehr, mit dem man dich unterstützen könnte, aber ich hoffe, dass dir die Antworten hier auch ein wenig helfen.

Inge2 hat geschrieben:Am besten, keinen mehr sprechen, nicht sagen wies geht,,,will irgendwie meine Ruhe, die helfen mir nicht, Schaden letztlich.
Ruhe und Zeit, spazieren, Natur, mein Hund, meditieren ,nicht denken, und einfach nichts......ob mir das so helfen kann?


Ich denke auch, dass das dir am meisten helfen kann.


Lass dich umarmen,

Leni
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Hashimoto Thyreoiditis, Nebennierenschwäche, Glutensensitivität, Histaminunverträglichkeit, HPU
Erfahrungen mit Cipralex

Kevin05
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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon Kevin05 » Freitag, 15.04.16, 17:23

Hallo Inge,

nein, du wirst nicht verrückt, es sind die Medikamente, du nimmst ja auch noch welche und selbst wenn du es schaffst mal gar keine mehr zu nehmen, wird es Geduld brauchen. Was du schreibst macht betroffen, aber ich könnte einen ähnlichen Bericht schreiben, was kein Trost sein mag.

Die Medikamente, die wir längere Zeit nahmen, sind eben sehr potent und nachhaltig und bei den meisten Menschen in ähnlichen Situationen wie wir wird es ähnlich sein. Was ich positiv sehe, ist dass du nicht aufgibst, trotzdem es dir mehr als bescheiden geht und das ist auch wichtig, weil du ja für dich lebst und dein Leben ist auch kostbar, auch wenn es sehr eingeschränkt ist. Ich möchte dir auch gar nicht die Illusion vermitteln alles wird wieder gut, aber ich denke die Chance, dass es sich auf so ein Maß stabilisiert, dass du das Leben wieder genießen kannst, das halte ich durchaus für möglich.

Wobei wo du jetzt stehst bis dorthin ist sicher noch ein längerer Weg zu gehen, wobei du würdest den Weg nicht gehen, wenn du nicht an das Ziel glauben würdest.

Die Vereinsamung unter der du leidest, auch das verspüren doch einige grad im Langzeitbetroffenenbereich - man bildet sich auch nichts ein, die meisten Menschen interessiert unser Leid nicht, sie wollen sich damit nicht auseinandersetzen und verstehen es nicht, selbst Menschen, wo man denkt sie hätten den Intellekt dazu.

Sprich mit wenigen Menschen über deine Probleme, mit deiner Familie scheint es nicht mehr möglich zu sein, dann mach ich es nicht mehr, auch wenn das bitter ist. Ich kann dir wirklich bestätigen ich fühle 1:1 mit dir. Auch bei mir interessiert sich niemand mehr, die Menschen werden böse oder genervt, sogar als ich ihnen sagte, dass ich vielleicht auch organisch sehr krank bin, hat das nur genervt.

Du machst was du kannst und das ist doch ein Erfolg, auch wenn es dir noch nicht gut geht, aber es wird ganz langsam sicher besser, man spürt doch in deinen Worten, dass du Leben möchtest und kämpfst und nein, ich glaube du bist körperlich sicher nicht krank, hör nicht auf die Leute, die dir alle möglichen Untersuchungen anraten, das sind doch nur Phrasen, weil ihnen nichts wirklich konstruktives einfällt und sie sich mit dem Problem auch gar nicht beschäftigen wollen, die haben keine Ahnung was in dir vorgeht.

Schau, du hast durch all das Leid auch gelernt, was wirklich ist und zählt, du musst für dich da sein und dich lieben, nicht verurteilen, was in der Vergangenheit falsch lief, du musst versuchen das zu vergessen und die auf das Heute konzentrieren und da eben versuchen so viel wie möglich richtig zu machen, dann wird die Zukunft auch besser aussehen automatisch, aber beeinflussen kannst du weder Vergangenheit noch Zukunft, nur den Augenblick.

Nochmal ich sehe all deine Probleme als Resultat der Vergiftung deines Körpers und da bist du ja nicht alleine, du schreibst Gott sei Dank drüber, andere Verschwinden in der Versenkung und man hört nie mehr von ihnen. Du versuchst alles aus meiner Sicht und mehr kannst du nicht tun und sei nicht traurig über die Mitmenschen, unsere Gesellschaft ist herzkalt geworden, so sehe ich es, ich muss dir sagen, ich arbeite in einer Position, wo ich tagtäglich mit kranken Menschen zu tun habe, ich habe mit allen Mitgefühl, aber ich bin da auch der Einzige, das habe ich mittlerweile verstanden.

Es geht beim Mitgefühl ja nicht darum, dem anderen zu sagen wie arm er oder sie ist sondern eben versuchen zu verstehen, sich ein kleines Stück in sie oder ihn reinzuversetzen und ja auch kleines Stück des Leids auch anzunehmen ohne dass man dabei selbst massiv belastet wird. Aber ich sag dir ehrlich "normale" Menschen verstehen ja nicht mal den Begriff Mitgefühl - die sind so kalt und rational, die wissen damit gar nichts anzufangen.

Du "musst" aufhören eine Erwartungshaltung zu haben, dass andere Menschen wie du denken, das ist nicht so und das kann auch deine Enttäuschung sein. Du und ich wir werden diese Gesellschaft nicht ändern, wir können nur uns ändern und wir können uns unser Umfeld aussuchen, Konsequenzen aus unseren Erfahrungen machen und das sollten wir auch, ich habe auch einige Menschen wirklich aussortiert, weil sie mir geschadet haben mit ihren verächtlichen Kommentaren über mich, das waren Menschen, wo ich mal dachte sie wären Freunde.

Ich habe auch Ärzte aussortiert und generell gilt bei mir, bei wem ich das Gefühl habe, dass ich ihn oder sie nerve mit solchen Menschen will ich nichts mehr zu tun haben, das gilt für Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen, Ärzte - einfach alle Menschen. Ich weiß, dass ich ein besonderer Mensch bin und ich habe es nicht nötig mich demütigen zu lassen von den dummen Menschen, die eben nichts verstehen und mit dumm meine ich nicht dumm im Sinne von Intelligenz sondern sie haben keine Ahnung vom Leben. Sie leben als ob sie unendlich leben werden und haben sehr oberflächliche Inhalte, aber auch ihr Leben kann sich schlagartig ändern, wobei ich das niemanden wünsche.

Du bist besonders glaub mir und bewahre dir diese Besonderheit, hinterfrag nicht, was du alles falsch machst, warum? Nur weil dich andere Menschen nicht verstehen, nicht wertschätzen können? Weißt du, das ist nicht dein Problem sondern deren Problem, so wie ich sagte, sie sind einfach dumme Menschen, ein Produkt unserer heutigen Gesellschaft, wo man wie in einem Hamsterrad funktionieren muss um anerkannt zu werden, aber das brauchen wir nicht diese Zustimmung.

Gut, pass auf dich auf, es ist kein Trost, ich weiß, aber ich bin sicher, es geht vielen auch im Forum ähnlich wie dir, manche können offener drüber schreiben, andere weniger offen, aber du bist mit deiner Problematik nicht alleine, weil es ist einfach sehr schwer wieder zurück in ein halbwegs normales Leben zu finden und kostet all deine Kraft, daher wünsch ich mir, dass du dir das bewahrst und weiterkämpfst, egal wie schlecht es zwischendurch gehen mag. Du kämpfst nur für dich, du musst hier so egoistisch sein und wirklich nur auf dich sehen, die anderen tun es auch so, und ob wir da sind oder nicht interessiert leider wirklich viele nicht, aber das ist kein Grund für uns zu gehen, wir bleiben und werden alles versuchen um unser Leben wieder zurückzubekommen und das wird dann anders aussehen zwar, aber es kann trotzdem schön werden, alles Liebe und Gute Kevin
Diazepam Abhängigkeit 2003-2006
seit 2011 Rückfall
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Chronische Schmerzen, Angsterkrankung
20 mg Diazepam
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padma
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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon padma » Freitag, 15.04.16, 17:32

liebe Inge :hug: ,

Hatte nur keine Kraft zu Schreiben..

Das hatte ich mir gedacht. Danke dir, dass du jetzt geschrieben hast. Wenn du keine ausführlichen Berichte schaffst, ist das völlig in Ordnung, ein paar Worte zwischendurch reichen auch, wenn du nicht mehr schaffst.

Weils eh so schlimm ist trotz langer gleicher Menge, hab ich vor einer Woche, 4 mg Opi reduziert......auf. 42 mg Tag.....
Irgendwie merkt der Körper das sofort, hab das Gefühl. Die Wahn und Zwanhswahrnehmungen sind schlimmer, ..
Oder ich weiß es schon nicht mehr.....schlimmer oder gleich, der Istzustand läßt mich nicht klar denken.

Ich denke mittlerweile auch, dass es wohl am besten ist, wenn du langsam runter gehst. In der Hoffnung, dass dein ZNS sich dann besser regenerieren kann.
Wie Leni :) fragt, könnte es einen Zusammenhang zwischen der Reduktion und der besseren Nacht geben. Das kommt vor, dass es einem nach der Reduktion kurzfristig besser geht und dann vermehrt Absetzsymptome kommen.

starke Psychose in Form von Unwirklichkeit über das Gefühl zu leben

Ich glaube nicht, dass das eine Psychose ist, sondern DP/DR, als Schutzreaktion deines ZNS.

Ich kämpfe dauerhaft ums Leben, starke Suizidgedanken, die ich nicht will!!...

Du bist so stark :hug:
Dass du diese Suizidgedanken nicht willst, zeigt denke ich, dass es kein echter Suizidwunsch ist, sondern etwas, was dir dein ZNS sozusagen aufdrängt. Vielleicht kannst du dir immer wieder sagen: "diese Gedanken haben nichts mit mir zu tun, ich schenke ihnen keinen Glauben. Ich weiss, dass ich leben will"

vor ca 5 Wochen hatte ich ja noch mal zwei mal eine halbe NL als Notfall , nach 5 Tagen Dauerschlaflosigkeir, genommen, Was mich total,umgehauen hatte... kann das noch nachwirken, weil ich ja nun gar kein NL mehr vertragen kann?

Das kann noch mit eine Rolle spielen. Dein ZNS ist jedoch insgesamt so überreizt, dass es sich im einzelnen wahrscheinlich nicht zuordnen lässt.

Ruhe und Zeit, spazieren, Natur, mein Hund, meditieren ,nicht denken, und einfach nichts......ob mir das so helfen kann?

Ich glaube, dass das der Weg ist.

Wenn's geht zwinge ich mich raus zu gehen, in den Park,einen Kaffee holen..ohne Koffein,
aber hab kein Gefühl mehr für die Blumen oder meinen Hund, alles wie unwirklich, ..
..aber ich gehe und setzt mich auf die Bank, dabei das Gefühl ich bin irre, empfinde alles bedrohlich...
Sage mir..he, ich bin doch hier, ich bin doch ich, versteh das nicht mehr im Gefühl...
Ich will aushalten, ok soll nicht kämpfen, soll annehmen, aber es kommt kein normales Gefühl aus.

Ich glaube, du machst das genau richtig. Irgendwann wird das Gefühl wieder kommen. Vielleicht gibt es klitzekleine Momente, in denen du etwas fühlen kannst? Du könntest versuchen, die Empfindungen wahr zu nehmen, die Wärme der Sonne, der Duft der Blumen, den Berührungskontakt wenn du deinen Hund streichelst. Auch wenn kein Gefühl dazu wahrnehmbar ist, so verbindet dich doch auch der reine Sinnenkontakt mit der Wirklichkeit.

Wenn du alles als bedrohlich empfindest, kannst du vielleicht einfache Sätze für dich still wiederholen: "Alles ist gut". "Ich bin sicher." "Alles darf sein ". Auch wenn kein Gefühl dazu da ist, solche Sätze haben eine Wirkung auf den Geist.

Sorry fürs lange Jammern, aber...hört sich blöd an, ..aber außer Euch.... Wer hilft mir da noch mit zureden, ? Keiner.

Nein, das ist gar nicht blöd. Es tut nir so leid, dass du im realen Leben damit so alleine stehst. Deine Kinder, deine Freunde, dein Therapeut, sie fühlen sich wohl alle überfordert und wissen nicht mehr weiter. Und da reagieren sie mit Rückzug oder mit "Ratschlägen", die einen zusätzlich stressen. Das ist leider das, was dann zumeist passiert, und zusätzlich schmerzt.

Und....darf ich wirklich glauben ok..ist entzug, überreiztes NS.....wird wieder...

Ja,du darfst das glauben,

Liebe Inge , du bist so tapfer, versuch darauf zu vertrauen, dass es besser werden wird.

ganz liebe Grüsse, :hug:
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen


1.09.2017: 0,5 mg


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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Nora
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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon Nora » Montag, 18.04.16, 16:10

Hallo, liebe Inge!

Ich bin sehr froh, dass du dich endlich gemeldet hast!
Ich machte mir wirklich schon Sorgen um dich, da du ja auch diese Not-OP hattest...
Bei dieser Not-OP hast du ja bestimmt irgendwelche Betäubungsmittel und sonstige Medikamente bekommen, die könnten jetzt natürlich auch wieder deinen Zustand verschlimmert haben.

Vielleicht war die Reduzierung des Opis gut, aber die Medikamente von der Not-OP wieder das, was dich etwas umgeworfen hat!?
Denke in diese Richtung positiv, das Reduzieren war gut, das andere, was jetzt hoffentlich lange nicht mehr passieren wird, hat kurzfristig die Verschlimmerungen ausgelöst!

Aber du hast gemerkt, es gibt - wenn auch leider vorerst nur sehr kurze - Momente, wo es dir wieder besser geht. Und diese Momente werden immer länger und die schlechten Phasen immer weniger stark ausgeprägt.

Reduziere das Opi weiterhin in den richtigen Abständen und mach einfach keine Versuche mit anderen Substanzen, auch nicht mit pflanzlichen und angeblich "harmlosen" Substanzen!

Ich persönlich glaube nicht, dass alle Menschen allgemein so kalt geworden sind. Sie sind leider häufig nur völlig hilflos, wenn sie mit dem Leiden einer ihnen wichtiger Person konfrontiert werden! Gerade die Kinder sehen ihre Eltern eher durch ihre frühere Lage als Schutzbedürftige gegenüber den Eltern als "Wunder"menschen an. Sie können häufig schlecht damit umgehen, dass die ehemals so starken, fürsorglichen Eltern, doch auch nur "normale" Menschen mit Kummer und Krankheiten sind. Eltern, die ihren Job als Eltern ernst nehmen, stecken ja häufig zurück, schlucken ihren Kummer runter, zeigen eigene Schmerzen weniger, wenn die Kinder noch klein sind. Kinder bekommen so das Bild von den unverwüstlichen und unverwundbaren Eltern. Es ist dann ein Schock, wenn dieses Bild ins Wanken gerät. Sie können mit der Situation nicht umgehen, dass die Eltern plötzlich Trost von den Kindern brauchen. Mit diesem "Rollentausch" sind sie oft überfordert!
Dass deine Kinder also mit deiner jetzigen Situation nicht so sensibel umgehen können, wie du es aber jetzt brauchen würdest, ist ein Zeichen, dass du deinen Job als Mutter mal sehr gut gemacht hast! Du hast wohl lange zurückgesteckt und keine Schwäche gezeigt.
Kinder müssen häufig erst lernen, dass die Eltern auch "nur" Menschen sind. Lass ihnen einfach Zeit! Zwischenmenschliche Beziehungen sind so kompliziert, ein Nehmen und Geben. Gerade Kinder haben "gelernt", dass die Eltern eine unerschöpfliche Quelle sind, von der sie "Nehmen" können und weniger "Geben" müssen. Böswilligkeit oder Hartherzigkeit ist das nicht, sondern eher Ratlosigkeit und Hilflosigkeit.

Auch Freunde sind nicht immer gleich automatisch desinteressiert oder kaltherzig. Es sind auch "nur" Menschen, die selber häufig Probleme haben.

Ich glaube, dass Problem in unserer Gesellschaft ist nicht, dass die Menschen einfach kälter geworden sind, sondern dass durch die Individualisierung und die Kleinfamilien viel Rückhalt durch eine größere Menge an Menschen veloren gegangen ist. Man konzentriert sich häufig höchstens nur mehr auf Eltern, Geschwister, Kinder und einige Freunde. In "guten" Zeiten klappt das wohl auch, in "schlechten" Zeiten, wenn es mal wirklich ernsthafte und langeandauernde Probleme gibt, erschöpfen sich die paar Menschen, mir denen man seinen Kummer teilen kann, ziemlich schnell.
In anderren Kulturen gibt es ja noch diese Großfamilien, ganze Familienclans, mit Onkeln, Tanten, Cousins, Nichten, usw.... Dort gibt es viel mehr Menschen, die man "zur Verfügung" hat, um mal mit ihnen Probleme zu besprechen, dementsprechend haben diese Menschen, mit denen man den Kummer teilt, selber eine viel größere Auswahl an Personen, um ihren eigenen Kummer zu besprechen und niemand kommt sich so schnell überfordert vor, wenn man einen großen "Problemfall" im "Clan" hat, der besondere Hilfe und Aufmerksamkeit braucht!

Natürlich ist das kein unmittelbarer Trost für dich, aber vielleicht ein Blick darauf, dass die anderen Menschen dich persönlich nicht ablehnen, sondern einfach selbst überfordert sind. Vielleicht lenken dich diese Gedanken auch ab von deinem Zustand. Mir persönlich hat es zB. sehr geholfen, auch wenn es mir schlecht ging, dass ich mal begonnen habe, darüber nachzudenken, wie ich selber mit einem Menschen umgehen würde, dem es so langeandauernd schon so schlecht geht und ich nur eine der wenigen Menschen wäre, der als Ansprechpartner geeignet ist. Ich für mich habe dann entdeckt, auch durch das zurückdenken in Zeiten, in denen es mir selbst besser ging, dass auch ich wohl an meine Grenzen gestossen wäre. Ich mich auch ziemlich hilflos vorgekommen wäre, wenn man zusehen muss, dass es einem anderen Menschen so schlecht geht, man aber leider einfach nicht mehr weiß, wie man noch helfen könnte. Ich habe dann begonnen, gezielt meine Liebsten zu fragen, wie es ihnen so geht, welche Probleme sie so haben. Wenn sie sich dann mir anvertraut haben, war das Befassen mit den Problemen von anderen Menschen sogar eine Ablenkung von meinem eigenen Leid. So konnte ich durch zuhören und eventellen Ratschlägen anderen helfen, fühlte mich wohler dabei und war abgelenkt von meinem eigenen Kram. Und da sich die Gegenseite auch nicht vernachlässigt vorgekommen ist, ist das Verständnis von dieser Seite aus auch zurückgekommen. Ja, natürlich gibt es wahrlich "schlechte" Menschen, von denen niemals was zurückkommt, aber eben nicht bei so vielen Menschen, wie man vermuten könnte.

Als ich mich mal unbedingt von meinem Kummer ablenken wollte, lud ich einfach spontan meine Ex-Schwiegermutter zu einem Kaffee ein, als diese meine Tochter vom Omabesuch zurückgebracht hatte. Während meiner Ehe zum Vater meiner Tochter hatte ich diese Frau wahrlich wenig gemocht. Ich wusste aber von meiner Tochter, dass sie schwer krank war und es ihr nicht gut ging. Obwohl es mir selber schlecht ging, lud ich sie also ein und ich fragte sie so, wie es ihr ging. Und überraschenderweise schüttete sie mir ihr ganzes Herz aus und ich bekam auch die Gelegenheit, meinen Kummer auszusprechen. Jemanden bei seinem Kummer zuzuhören hat mir geholfen und dazu hatte ich plötzlich eine Person mehr, mir der ich mein Leid besprechen konnte!

Na gut, jetzt hab ich viel "geplappert".... Vielleicht hilft es dir oder lenkt dich zumindest ab.


Auf jeden Fall, wie ich das immer so bei dir lese, "verrückt" bist du ganz bestimmt nicht!!!
Nutze einfach das immer bessere Wetter aus, um viel Zeit in der Natur zu verbringen. Auch wenn du nicht alles genießen und fühlen kannst. Die Sonne, die Klänge der Natur, die Anwesenheit von Tieren und bunten Pflanzen, kommen in deinem Unterbewusstsein an und werden dir helfen. Konzentriere dich bewusst auf das Vogelgezwitscher, berühre bewusst die Erde, die Bäume, usw.

Ja, sind leider auch nur 0815 Tipps, aber mir hat die Konzentration auf die Natur geholfen, vielleicht hilft es dir auch!


Ich denke an dich und wünsch dir alles Gute!


GlG Nora
2008-2010 50mg Sertralin-abrupt abges.-keine Entzugsersch.
1.7.2013 Knieverletzung
Ab 27.9.2013 50mg Sertr-bald Weinkrämpfe, Übelkeit, Brechreiz, starke Unruhe
Okt 2013 - Jän 2015
50 mg Sertr-abrupt abges.-keine Entzugsersch.

20.-24.8.2015
50mg Sertr.-ab 2. Tag Weinkrämpfe, Unruhe, Durchfall, Durchschlafprobleme, Herzklopfen-Einn. beendet-es wurde schlimmer-zu Ärzten

28.8.-15.9. 5mg Olanzapin Symptome klingen schnell ab-doch Verstopfung, Mundtrockenheit, abgestumpfte Gefühle
16./17.9. 2,5mg Olanz
18.9. Olanz abges.
18.-24.9. keine Entzugsersch.
25.9.-1.10. Entzugsersch. beginnen-tgl. schlimmer: nervöser Darm, kein Schlaf, Weinkrämpfe, innere Unruhe, Zittern, Tinnitus, "Nerven"-Schmerzen im Knie

Ab 3.10. tgl 2,5mg Olanz
4.10-6.11. guter Schlaf, in der ersten Woche: vm. weinerlich, geringer Appetit, Mundtrockenheit, stärkere Knieschm, Tinnitus, Unruhe, Zittern, Schwächegefühl, Brustkorb und Rücken schmerzhaft verspannt; ab der 2. Woche Weinkrämpfe nm/abends, alle Symptome wurden ständig besser

Ab 6.11. tgl 1,9mg Olanz
7.-13.11. selten Watte, verspannte Muskeln-leichte Rückenschm, am 12./13. starke Nervosität, Knie gleich
14.-30.11. sehr selten Watte, manchmal Unruhe, häufig nm/abends Weinkrämpfe; Knie gebessert
1.12. Verzweiflung wegen Knie und vor allem wegen Olanzapineinn. wächst tgl, daher -->

Ab 1.12. tgl 1,25mg Olanz
2.-8.12. etwas schlechter eingeschl., mehr Rücken.- und Knieschm., dafür keine Weinkrämpfe mehr, Seele fühlt sich wohl
-15.12. gut eingeschl., Rücken.- und Knieschm. bessern sich langsam, Seele zufrieden
-22.12. guter Schlaf, Rücken-Knieschm. besser, Seele zufrieden

Ab 22.12. tgl 0,7mg Olanz
23.-29.12. ersten Tage schlecht eingeschl., stärkerer Tinnitus, etwas Übelkeit und Unruhe, Grübeln und Angst vor eventuellen Absetzerscheinungen, Knie gleich
-5.1.16 besserer Schlaf, Übelkeit, Unruhe und Grübeln weniger, kurzzeitig stärkere Rückenschm. und Tinnitus, Knie gleich

Ab 6.1.2016 KEIN Olanzapin mehr!!!
-9.1. merk noch nix Negatives, kann gut schl., bin innerlich relativ ruhig
-13.1. leider Übelkeit, kaum Schlaf
-20.1. besserer Schlaf, aber nur 3-4 h, Übelkeit mal wenig-mal sehr stark mit Brechreiz
-24.1. schlechter Schlaf, nur 2-3 h, dann aufwachen mit Angstgefühl, Übelkeit wird mit MCP-Tropfen gelindert
ab 25.1. Schlaf besser mit 4-6 h, 2x tgl. 0,5 mg Metoclopramid gegen die Übelkeit wirken sehr gut
ab 29.1. nach ca. 4 Stunden Schlaf wachliegen mit seltsamen "Angst"gefühl u. Unruhe, nur mehr morgens 0,25 mg Metoclopramid gegen Übelkeit nötig; "Weicheirigkeit", häufig Wattegefühl-ev. durch zu wenig Schlaf
ab 8.2. Schlaf bessert sich immer mehr-weniger Morgenunruhe, keine Übelkeit-kein Metoclopramid mehr! weniger "weicheirig" und Wattegefühl, Knie wird ab 22.2. 2 mal tgl. mit Voltadol eingeschmiert

16.3.2016 - 10 Wochen auf Null die Absetzsymptome sind kaum zu spüren, leider ist das Knieproblem (Ursache der Psychopharmakaeinn.) noch nicht gelöst, aber es bessert sich ganz langsam
ab 4.4. versuche nun, komplett ohne die Baldrian-Einschlafhilfe zu schl., damit bin ich "clean", Knie wird nur mehr vorm. mit Voltadol eingeschmiert
ab 6.4. Zeckenstich und "Überbein" regen mich sehr auf, bald auch Tinnitus und daher wenig Schlaf; Weinen, Watte, Angst, auch Aggressionen; also wieder Baldriantabletten vorm Schlafengehen

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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon sybsilon » Montag, 02.05.16, 21:00

Hallo liebe Inge,

leider habe ich schon lange nix mehr von dir gelesen.
Wie geht es Dir?
Hat sich irgendwas an deinem Zustand verändert?

Denke sehr oft an dich.
Bitte kämpfe weiter.

Lg sibylle
Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.

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Re: Neu hier, Opipramol zu schnell weg in Klinik

Beitragvon padma » Freitag, 13.05.16, 18:31

liebe Inge, :)

ich schicke dir ein paar :hug: :hug: :hug:
ich denke viel an dich und hoffe sehr, dass es bald besser wird

ganz liebe Grüsse,
padma
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Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen


1.09.2017: 0,5 mg


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