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Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

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Irrtum
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Irrtum » Sonntag, 26.11.17, 19:55

Ich nutze die Methode jetzt für Escitalopram. Ein Tropfen in den Messbecher und auf 100 ml auffüllen und mit dem Löffel umrühren. Danach kippe ich z. B. wie heute 20 ml weg und trinke 80 ml und sollte so auf 0,8 mg kommen. Klappt gut soweit. Das Escitalopram ist echtes Glück im Unglück. Zumindest gibt es dieses Medikament in Tropfenform :roll:
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12.10.2017: 25mg Sertralin; nur drei Tage genommen aufgrund heftiger Kopfschmerzen und Weggetreten-Seins.
17.10.2017: Umstellung auf Escitalopram: 1 Tropfen pro Tag gesteigert.
25.10.2017: Stopp bei 8 Tropfen
Ab 27.10.2017: Reduktion auf 7 Tropfen wegen starkem Schwitzen
Ab Anfang November: Panik, Unruhe, hoher Puls, schlaflose Nächte mit Bewegungsdrang; Trimipramin als Schlafhilfe hilft mit 5 Tropfen nicht und gleichzeitig komme ich mit Trimipramin am nächsten Morgen nicht aus dem Bett. Fast schon paradox.
14.11.2017: Escitalopram aufgrund immer schlimmer werdenden Nebenwirkungen abgesetzt.
16.11.2017: Einmalige Einnahme von 2 Tropfen; leichtes Schwitzen; Körper scheint sich gegen Medikament zu wehren
15.-17.11.2017: Angenehmes Wohlbefinden. Glücklich. Innere Bestätigung, das Medikament komplett abzusetzen
18.11.2017: nach 10 km joggen komme ich in meine Wohnung und bekomme aus dem heiterem Himmel einen Schwindelanfall. Mir wird übel und mein Kreislauf fährt komplett runter, sodass ich mich hinlegen muss. In zeitlichen Abständen von 45 Minuten nehme ich jeweils einen Tropfen. Nach drei Tropfen stabilisiert sich der Körper. Leichter Schwindel bleibt.
19.11.2017: leichte innere Unruhe und erhöhter Pulsschlag. Starke Konzentrationsschwierigkeiten seit gestern. Weggetreten-Sein immer noch vorhanden. Aber nur noch leichte Übelkeit. Reduktion der Dosis auf einen Tropfen pro Tag für die nächsten Tage bis sich der Körper stabilisiert hat.
20./21.11.2017: Körper ist stabil. Lediglich kleine Sehstörungen 1-2 Mal am Tag (Aufflashen einer hellen ovalen Form für eine Viertelsekunde)
23.11.2017: Sehstörungen weg. Leichtes Kälte-Empfinden. 9 km Laufen mit etwas verminderter Leistungsfähigkeit.
25.11.2017: Reduktion auf 0,9 mg mit Wasserlösmethode. Keine Vorkommnisse
26.11.2017: Reduktion auf 0,8 mg. Nach 1h leichtes "Kaltschwitzen". 10 km Joggen. Fühle mich gut und ausgeglichen.
27.11.2017: Reduktion auf 0,7 mg.
28.11.2017: Beibehaltung 0,7 mg. Leichtes Unwohlsein nach 9 km Joggen.
29.11.2017: Reduktion auf 0,6 mg.
30.11.2017: Reduktion auf 0,5 mg.
01.12.2017: Reduktion auf 0,4 mg.
02.12.2017: Verschnaufpause bei 0,4 mg.
03.12.2017: Reduktion auf 0,3 mg.
06.12.2017: Reduktion auf 0,2 mg.
07.12.2017: Reduktion auf 0,1 mg.
08.12.2017: Letztmalige Einnahme von Escitalopram (0,1 mg)
09.12.2017: Escitalopram abgesetzt. Fühle mich nicht so gut und versuche es, über‘s Wochenende dennoch durchzuziehen. Habe mir 3 Tage Sportverbot erteilt.
15.12.2017: Jetzt auch kein Trimipramin mehr. Reduktion von 1 auf 0 Tropfen ohne Schwierigkeiten. Testen von Lasea als pflanzliche Alternative zur Beruhigung.

Angusta
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Angusta » Mittwoch, 29.11.17, 15:54

Hallo
Ich reihe mich bald ein ...
ist schon aufwändig, aber anders gehts ja nicht ich werde berichten :)
Liebe Grüße Angusta
Alprazolam
10 jahre sporadisch ca 2x 0,5 -1mg /Woche
Seit 3 Wochen täglich
1. Woche 2 x tgl. 1mg
2. und 3. Woche 1x tgl 1 mg
Jetzt Toleranz ab 0,5 mg

beginne Entzug

Das Alprazolam teile ich in zwei Dosen auf
morgens um 9.00 und nachmittags um 16.00
Von 14 - 17.00 Uhr leichte Entzugserscheinungen die in ihrer Intensität variieren ..ist aber bisher gut auszuhalten

ca.Werte da ich je nach Gefühl auf oder abrunde
0,75 mg tgl.
und Passedantropfen
11.12.17
0,675 mg täglich

25.12.17
0,607 mg täglich

13.1.2018
0.55 mg täglich

27.1.2018
0,5mg täglich / 20 ml (7ml morgens und 13 ml abends )
Ich bin zu müde zum rechnen, deswegen ab jetzt nur noch in ml

15.2.18
18ml täglich (7ml morgens und 11ml abends )

1.3.18
17ml täglich (0,4mg)
7ml morgens 10ml abends

17.3
15,5 ml täglich (0,4mg)
7ml morgens 8,5 ml abends

1.4
14ml täglich (0,35mg)
7 ml morgens 7ml abends

12ml täglich (0,30mg)
6ml morgens 6ml abends


Weitere Medikamente :
Betablocker
Kalziumkanalblocker
Mirtazapin 15mg abends
Buronil 1 -2 x 25 mg abends

Waldspaziergang
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Waldspaziergang » Dienstag, 12.12.17, 19:48

Hallo!

Ich habe begonnen, Mirtel mit der Wasserlösmethode weiter auszuschleichen. Erst seit 2 Tagen, kann noch nichts dazu sagen, bin aber aufgrund vom Lesen über gute Erfahrungen diesbezüglich optimistisch.

Edronax werd ich erst wahrscheinlich erst in ein paar Monaten versuchen. Meine Psychiaterin meint, dass bei manchen Medikamenten sich der Wirkstoff verflüchtigt, wenn man die Tablette in Wasser auflöst. Werde in der Apotheke fragen oder vielleicht sogar eine mail an den betreffenden Pharmakonzern schreiben und fragen, ob dies bei Edronax der Fall ist.

Grüße
Waldspaziergang
Diagnose
rezidivierende Depression, z.Zt. remittiert; emotional instabile Persönlichkeitsstörung bzw. kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, borderline- u. ängstlich-vermeidenden Anteilen

Medikation

Edronax - ursprgl: 4-0-0-4 (seit Februar 2009)
Mirtel - ursprgl: 0-0-45 (seit Februar 2009)

November 2001:
Versuch eines selbst initiierten Kaltentzugs von Edronax und Mirtel
Konsequenz: kompletter Verlust der auf einer psychotherapeutischen Station erworbenen Stabilität (tiefenpsychologisch orientiert; Aufenthalt: 3 Monate) (Konsequenzen: starke Antriebsminderung, verlangsamte Motorik, starke Weinerlichkeit, emotionale Abgrenzung funktioniert schlecht, was auch körperlich spürbar ist bzw. starke Anspannung, starke Egozentrizität, mehr Impulsivität, Kommunikation mit anderen erschwert); diese Ende März 2018 wieder erreicht;

Absetzen wieder aufgegriffen, diesmal langsam Ausschleichen, in Absprache mit Psychiaterin
--> 30mg seit 31.5.17
plötzliche starke Reduktion problematisch; Absetzsymptom: Regression bzw tlw. Verlust von bereits erreichter Stabilität u. Kommunikation mit Außenwelt, wieder mehr depressiv; vorher erlangte Stabilität nach ca. 5 Monaten wieder erreicht)
--> 27mg seit 11.12.17
sehr oft krank; Reggression wie oben beschrieben nur minimaler, vorher erlangte Stabilität nach ca. 4 Wochen wieder erreicht;)
--> 24,3mg seit 15.1.18
sehr oft krank; Reggression wie oben beschrieben nur minimaler; Stabilität nach ca. 4 Wochen wieder erreicht, positives: Energieschub, immer mehr spür ich mich, meine Gefühle, meine inneren Konflikte, die dadurch in der Therapie bearbeitbar werden; dadurch kann ich mit meinen Energien besser haushalten, spüre, wann ich mich abschirmen muss u. Zeit für mich brauche; Rückmeldung seitens Bruder: immer mehr zurückgewinnen der früheren Lebendigkeit u. Kraft)

Quetiapin - ursprgl: 200-200-200-200 (seit Frühling 2013)

Waldspaziergang
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Waldspaziergang » Dienstag, 12.12.17, 19:49

Ach ja: Mirtel - bis sich die Tablette aufgelöst hat, vergeht einige Zeit. Ist mühsam, aber okay!
Diagnose
rezidivierende Depression, z.Zt. remittiert; emotional instabile Persönlichkeitsstörung bzw. kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, borderline- u. ängstlich-vermeidenden Anteilen

Medikation

Edronax - ursprgl: 4-0-0-4 (seit Februar 2009)
Mirtel - ursprgl: 0-0-45 (seit Februar 2009)

November 2001:
Versuch eines selbst initiierten Kaltentzugs von Edronax und Mirtel
Konsequenz: kompletter Verlust der auf einer psychotherapeutischen Station erworbenen Stabilität (tiefenpsychologisch orientiert; Aufenthalt: 3 Monate) (Konsequenzen: starke Antriebsminderung, verlangsamte Motorik, starke Weinerlichkeit, emotionale Abgrenzung funktioniert schlecht, was auch körperlich spürbar ist bzw. starke Anspannung, starke Egozentrizität, mehr Impulsivität, Kommunikation mit anderen erschwert); diese Ende März 2018 wieder erreicht;

Absetzen wieder aufgegriffen, diesmal langsam Ausschleichen, in Absprache mit Psychiaterin
--> 30mg seit 31.5.17
plötzliche starke Reduktion problematisch; Absetzsymptom: Regression bzw tlw. Verlust von bereits erreichter Stabilität u. Kommunikation mit Außenwelt, wieder mehr depressiv; vorher erlangte Stabilität nach ca. 5 Monaten wieder erreicht)
--> 27mg seit 11.12.17
sehr oft krank; Reggression wie oben beschrieben nur minimaler, vorher erlangte Stabilität nach ca. 4 Wochen wieder erreicht;)
--> 24,3mg seit 15.1.18
sehr oft krank; Reggression wie oben beschrieben nur minimaler; Stabilität nach ca. 4 Wochen wieder erreicht, positives: Energieschub, immer mehr spür ich mich, meine Gefühle, meine inneren Konflikte, die dadurch in der Therapie bearbeitbar werden; dadurch kann ich mit meinen Energien besser haushalten, spüre, wann ich mich abschirmen muss u. Zeit für mich brauche; Rückmeldung seitens Bruder: immer mehr zurückgewinnen der früheren Lebendigkeit u. Kraft)

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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von LinLina » Dienstag, 12.12.17, 19:58

Hallo Waldspaziergang :-)

Edronax kann man laut dieser Liste der Spitalpharmazie Basel zermörsern und eine Supension (in Wasser) herstellen http://www.spitalpharmazie-basel.ch/pdf ... letten.pdf

Als Anmerkung steht dabei
Susp in 15 ml Wasser, innerhalb von 10
Minuten verabreichen
Man sollte also eher eine geringe Menge Wasser nehmen, und es nicht lange stehen lassen, aber prinzipiell ist es wohl möglich.

Dass sich ein Wirkstoff "verflüchtigt" habe ich bisher noch nicht gehört. Bei Diazepam kann es passieren dass es nicht mehr richtig wirkt/der Wirkstoff instabil wird wenn man es in Wasser löst, aber sonst ist mir bisher kein Psychopharmakon bekannt das man prinzipiell nicht auflösen darf (retardierte Präparate und solche mit Magenschutzfilm ausgenommen).

Kannst du deine Psychiaterin bei Gelegenheit mal fragen, welche Wirkstoffe z.b. davon betroffen sein sollen? Das wäre wirklich sehr interessant zu wissen.

Liebe Grüße
Lina
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Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 16.4.2018: 0,06 mg Mirtazapin

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: / Mein Thread
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Veilchenwien » Mittwoch, 07.02.18, 19:36

Hallo,
ich verwende die Wasserlösemethode für Pram von Gerrot Lannach (Citalopram). Ich zermörser die 20 mg Tablette ganz fein, gebe das Wasser dazu und rühre kräftig um. Das reicht.
Liebe Grüße Veilchenwien
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Symptome 1: 2/ 1996: Schlafstörungen und Magenschmerzen, Erschöpfung bei Problemen am Arbeitsplatz; Diagnose: depressive Verstimmung
Medikation: 20 mg Seropram/Citalopram; ab ca 2008 Pram
Symptome 2: 2/2008 zur Vermeidung von Chronifizierung der starken Schmerzen bei einer Frozen Shoulder
Medikation: 25 mg Saroten/ Amytriptylin
Zusätzlich: seit 1999 Euthyrox (Hashimoto), zZt: abwechseln 75mg und 88 mg
seit Oktober 2014: Estradiol 1mg, seit 2/2017 Vit D 10000i.E./ Tag im Winter, Vit K1 und K2; seit 12/2017 Mentalfit, Ashwaganda und Omnibiotic Stress zwischendurch
Absetzgeschichte: Ab Herbst 1996 drei oder viermal Absetzen Seropram und wegen depressiver Symptome wieder Beginn (Psychiater: "Du brauchst das halt") - immer im Februar/ März! !
Aktuelles Absetzen: Auf Rat meiner neuen Psychiaterin im
Juli 2014 beide Medikamente für 2 Wochen auf die Hälfte reduziert und dann abgesetzt. Panikattacken, Hoffnungslosigkeit, Ängste, Kopfschmerzen, Durchfälle,Nebel im Kopf: wieder auf Normaldosis,
Dezember 2014 : Pram 10 mg für 14 Tage, dann 14 Tage jeden 2. Tag 10 mg, dann Ende; Saroten auf 10 mg, dann wie Pram, wieder starke Symptome; Hochdosieren auf täglich 10mg Pram und Saroten ;
Sommer 2015: wieder auf jeden 2. Tag , dann ganz abgesetzt
Bis November 2015 so starke Symptome (Angst, Panik, Durchfälle, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Weinerlichkeit, Reizbarkeit, Gelenkschmerzen...) dass ich mit neuer Psychiaterin mit wieder 20 mg Pram und 25 mg Trittico/ Tradozon weiter mache. Internetrecherchen führen mich zum ersten Mal zu "Absetzproblemen mit SSRI". Ernährungsumstellung wegen Sorbit und Laktoseunverträglichkeit
In Absprache mit Ärztin neuerlicher Absetzbeginn im
Mai 2016: Pram 14-tägig um 2mg reduzieren. Bei 10mg so starke Absetzprobleme (Durchfälle, Reizbarkeit, Ängste, ), dass ich auf dieser Dosis bleibe. Sympathikussyndrom diagnostiziert (Unruhe, Herzrasen)
Feber 2017: Pram 3 wöchig um 1mg bis auf 3 mg absenken; wieder Panik, Ängste, Reizbarkeit..
Sommer 2017: Hochdosieren auf 5 mg. Ich schlafe sehr gut (zum ersten mMal seit 30 Jahren), sehr stressanfällig und leicht reizbar. Zwischendurch Anfälle von totaler Hoffnungslosigkeit mit Weinkrämpfen und Suizidgedanken (wird seltener). Fühle mich häufig unter Strom.
Ich will Pram und dann Trittico ganz los werden.
20.1.2018 auf Anraten des Forums alle NEMs abgesetzt - Unruhe wird weniger, 5mg Pram mit Wasserlösemethode, nicht mehr nach Augenmaß
8.2.2018 nach ein paar Superguten Tagen zwei Katastrophentage (Angst, suizidale Gedanken). Jetzt wieder ziemlich gute Tage, aber immer wieder sehr unruhig, rastlos, getrieben mit Herzrasen.
Ab Mitte Feber engmaschige Psychotherapie
15.3.2018 nach Absprache mit Frauenärztin Estradiol wegen möglicher Mitursache für Unruhe abgesetzt. Statt dessen von ihr verordnetes NEM (Yamswurzel, Rotklee, Soja)

Feelfree
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Feelfree » Mittwoch, 14.02.18, 12:23

Hallo,

Da ich gerade auch beim Ausschleichen von Citalopram 10 mg mit der Wasserlösemethode bin, wollte ich euch fragen, was ihr immer mit dem Rest macht? Das giftige Zeug sollte man ja sicher nicht so ohne weiters in den Abfluss leeren oder?

Lieben Gruß
November 2011: Zusammenbruch; mehrere Medikamente eingenommen weil ich einen Hilferuf setzen wollte; hatte eine schwere Bulimie und damit einhergehend eine Depression und Ängste; hab mich völlig zurückgezogen und keine sozialen Kontakte mehr wahrgenommen; bin auf der Straße jedem Blick ausgewichen, konnte einfach nicht mehr unter Leuten sein

War dann von November 2011 - Mitte Dezember 2011 einen Monat stationär in einer Klinik und habe mit der Medikation von Fluctin 20mg 2 Stück pro Tag begonnen.

Eigentlich hätte ich damals schon mit einer Psychotherapie beginnen sollen, war aber extrem verwirrt und unsicher, und habe die erste nach einem Erstgespräch bei einer Psychologin und die zweite nach einigen Sitzungen bei einer miesen Kassenärztin wieder abgebrochen.

Den genauen Zeitpunkt weiß ich nicht mehr, weil ich mich an die Zeit damals nicht mehr so gut erinnern kann, jedenfalls habe ich Fluctin dann auf eine Tablette pro Tag reduziert und irgendwann bin ich dann auf Mutan 20 mg umgestiegen, weil ich von Fluctin einige Nebenwirkungen gehabt habe.

Aufgehört mit den Mutan habe ich dann selbstständig und, wie ich jetzt weiß, auch nicht richtig im September 2015.

Nach einer ziemlich durchwachsenen Phase habe ich dann im Februar 2017 mit einer halben Sertralin 50 mg begonnen. Habe diese dann bis Juni 2017 genommen und reduziert, zuerst ca. 2 Wochen alle 2 Tage eine halbe Tablette, und dann bis zum 25.November 2017 alle 3 Tage eine halbe Tablette.

Da ich dann ein ziemliches Tief gehabt habe und ich oft massive Angstzustände habe, nicht mehr klar denken kann und teilweise auch schon keinen Ausweg mehr gesehen habe, bin ich dann zu meiner Psychiaterin die mir die Citalopram 10mg verschrieben hat, und gemeint hat, ich soll es mal mit einer halben Tablette versuchen.

Mi, 7.2: Start der Einnahme einer halben Citalopram 10 mg
In meiner Verzweiflung stoße ich beim Surfen im Internet zufällig auf das ADFD-Forum und finde endlich Gleichgesinnte, die auch eine kritische Meinung gegenüber den Medikamenten haben, und so viel hilfreiche Berichte und Informationen. :hug:
Durch Beratung und Austausch mit den Leuten im Forum:
Mi, 14.2: Beginn des Ausschleichens mit der Wasserlösemethode: 4 mg
Do, 15.2: 2,5 mg
Fr, 16.2: 1,25 mg
Sa, 17.2: Pause
So, 18.2: Start des Eindosierens von 2mg Sertralin mit der Wasserlösemethode um die massiven Absetzsymptome abzufangen
Sa, 24.2: Erhöhung auf 3 mg Sertralin, aufgrund massiver Angstzustände
Fr, 9.3: 4 mg Sertralin
Fr, 22.3: 5 mg Sertralin

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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 14.02.18, 12:29

Hallo Feelfree :-)

wenn du es einnimmst, endet das meiste davon bzw. die Abbauprodukte leider auch durch die Toilette im Abwasser :? aber es ist natürlich besser, möglichst wenig ins Abwasser gelangen zu lassen. Du kannst die übrige Lösung auf einen Knäul Toilettenpapier schütten, es trocknen lassen und in den Restmüll werfen.

Liebe Grüße
Lina
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Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von SeventhWave » Mittwoch, 14.02.18, 13:16

Hallo.

Ich bewahre mir den Rest auf. Wird jeden Tag mehr und ich sehe, was ich nicht genommen habe.

Bild

Is ein bißchen eklig. Ich weiß :vomit:

Grüße

7th
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Beginn Wasserlösmethode Citalopram Mylan Dura 40 mg
18.07.17 36 mg (-10 %)
29.08.17 32,8 mg (-8,9 %)
28.09.17 30,4 mg (-7,317 %)
07.11.17 28,8 mg (-4,605 %)
05.12.17 28 mg (-2,778 %)
27.01.18 26 mg (-7,143 %)
18.03.18 24 mg (- 7,692 %)

Veilchenwien
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Veilchenwien » Donnerstag, 15.02.18, 20:52

Hallo , Ihr Lieben! Daran hab ich noch gar nicht gedacht. Habs immer weggeschüttet. Ups. Werde in Zukunft LinLinas Tipp befolgen. Danke!
Liebe Grüße, Veilchenwien
Symptome 1: 2/ 1996: Schlafstörungen und Magenschmerzen, Erschöpfung bei Problemen am Arbeitsplatz; Diagnose: depressive Verstimmung
Medikation: 20 mg Seropram/Citalopram; ab ca 2008 Pram
Symptome 2: 2/2008 zur Vermeidung von Chronifizierung der starken Schmerzen bei einer Frozen Shoulder
Medikation: 25 mg Saroten/ Amytriptylin
Zusätzlich: seit 1999 Euthyrox (Hashimoto), zZt: abwechseln 75mg und 88 mg
seit Oktober 2014: Estradiol 1mg, seit 2/2017 Vit D 10000i.E./ Tag im Winter, Vit K1 und K2; seit 12/2017 Mentalfit, Ashwaganda und Omnibiotic Stress zwischendurch
Absetzgeschichte: Ab Herbst 1996 drei oder viermal Absetzen Seropram und wegen depressiver Symptome wieder Beginn (Psychiater: "Du brauchst das halt") - immer im Februar/ März! !
Aktuelles Absetzen: Auf Rat meiner neuen Psychiaterin im
Juli 2014 beide Medikamente für 2 Wochen auf die Hälfte reduziert und dann abgesetzt. Panikattacken, Hoffnungslosigkeit, Ängste, Kopfschmerzen, Durchfälle,Nebel im Kopf: wieder auf Normaldosis,
Dezember 2014 : Pram 10 mg für 14 Tage, dann 14 Tage jeden 2. Tag 10 mg, dann Ende; Saroten auf 10 mg, dann wie Pram, wieder starke Symptome; Hochdosieren auf täglich 10mg Pram und Saroten ;
Sommer 2015: wieder auf jeden 2. Tag , dann ganz abgesetzt
Bis November 2015 so starke Symptome (Angst, Panik, Durchfälle, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Weinerlichkeit, Reizbarkeit, Gelenkschmerzen...) dass ich mit neuer Psychiaterin mit wieder 20 mg Pram und 25 mg Trittico/ Tradozon weiter mache. Internetrecherchen führen mich zum ersten Mal zu "Absetzproblemen mit SSRI". Ernährungsumstellung wegen Sorbit und Laktoseunverträglichkeit
In Absprache mit Ärztin neuerlicher Absetzbeginn im
Mai 2016: Pram 14-tägig um 2mg reduzieren. Bei 10mg so starke Absetzprobleme (Durchfälle, Reizbarkeit, Ängste, ), dass ich auf dieser Dosis bleibe. Sympathikussyndrom diagnostiziert (Unruhe, Herzrasen)
Feber 2017: Pram 3 wöchig um 1mg bis auf 3 mg absenken; wieder Panik, Ängste, Reizbarkeit..
Sommer 2017: Hochdosieren auf 5 mg. Ich schlafe sehr gut (zum ersten mMal seit 30 Jahren), sehr stressanfällig und leicht reizbar. Zwischendurch Anfälle von totaler Hoffnungslosigkeit mit Weinkrämpfen und Suizidgedanken (wird seltener). Fühle mich häufig unter Strom.
Ich will Pram und dann Trittico ganz los werden.
20.1.2018 auf Anraten des Forums alle NEMs abgesetzt - Unruhe wird weniger, 5mg Pram mit Wasserlösemethode, nicht mehr nach Augenmaß
8.2.2018 nach ein paar Superguten Tagen zwei Katastrophentage (Angst, suizidale Gedanken). Jetzt wieder ziemlich gute Tage, aber immer wieder sehr unruhig, rastlos, getrieben mit Herzrasen.
Ab Mitte Feber engmaschige Psychotherapie
15.3.2018 nach Absprache mit Frauenärztin Estradiol wegen möglicher Mitursache für Unruhe abgesetzt. Statt dessen von ihr verordnetes NEM (Yamswurzel, Rotklee, Soja)

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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Feelfree » Donnerstag, 15.02.18, 21:42

LinLina hat geschrieben:
Mittwoch, 14.02.18, 12:29
Du kannst die übrige Lösung auf einen Knäul Toilettenpapier schütten, es trocknen lassen und in den Restmüll werfen.
Danke liebe LinLina für den Tipp!!

@ 7th: Habe mir auch schon überlegt den Rest immer aufzuheben, könnten ja dann alle unsere Behälter mit diesen wunderschönen Lösungen an die Pharmafirmen retour senden :lol:

Lieben Gruß
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SeventhWave
November 2011: Zusammenbruch; mehrere Medikamente eingenommen weil ich einen Hilferuf setzen wollte; hatte eine schwere Bulimie und damit einhergehend eine Depression und Ängste; hab mich völlig zurückgezogen und keine sozialen Kontakte mehr wahrgenommen; bin auf der Straße jedem Blick ausgewichen, konnte einfach nicht mehr unter Leuten sein

War dann von November 2011 - Mitte Dezember 2011 einen Monat stationär in einer Klinik und habe mit der Medikation von Fluctin 20mg 2 Stück pro Tag begonnen.

Eigentlich hätte ich damals schon mit einer Psychotherapie beginnen sollen, war aber extrem verwirrt und unsicher, und habe die erste nach einem Erstgespräch bei einer Psychologin und die zweite nach einigen Sitzungen bei einer miesen Kassenärztin wieder abgebrochen.

Den genauen Zeitpunkt weiß ich nicht mehr, weil ich mich an die Zeit damals nicht mehr so gut erinnern kann, jedenfalls habe ich Fluctin dann auf eine Tablette pro Tag reduziert und irgendwann bin ich dann auf Mutan 20 mg umgestiegen, weil ich von Fluctin einige Nebenwirkungen gehabt habe.

Aufgehört mit den Mutan habe ich dann selbstständig und, wie ich jetzt weiß, auch nicht richtig im September 2015.

Nach einer ziemlich durchwachsenen Phase habe ich dann im Februar 2017 mit einer halben Sertralin 50 mg begonnen. Habe diese dann bis Juni 2017 genommen und reduziert, zuerst ca. 2 Wochen alle 2 Tage eine halbe Tablette, und dann bis zum 25.November 2017 alle 3 Tage eine halbe Tablette.

Da ich dann ein ziemliches Tief gehabt habe und ich oft massive Angstzustände habe, nicht mehr klar denken kann und teilweise auch schon keinen Ausweg mehr gesehen habe, bin ich dann zu meiner Psychiaterin die mir die Citalopram 10mg verschrieben hat, und gemeint hat, ich soll es mal mit einer halben Tablette versuchen.

Mi, 7.2: Start der Einnahme einer halben Citalopram 10 mg
In meiner Verzweiflung stoße ich beim Surfen im Internet zufällig auf das ADFD-Forum und finde endlich Gleichgesinnte, die auch eine kritische Meinung gegenüber den Medikamenten haben, und so viel hilfreiche Berichte und Informationen. :hug:
Durch Beratung und Austausch mit den Leuten im Forum:
Mi, 14.2: Beginn des Ausschleichens mit der Wasserlösemethode: 4 mg
Do, 15.2: 2,5 mg
Fr, 16.2: 1,25 mg
Sa, 17.2: Pause
So, 18.2: Start des Eindosierens von 2mg Sertralin mit der Wasserlösemethode um die massiven Absetzsymptome abzufangen
Sa, 24.2: Erhöhung auf 3 mg Sertralin, aufgrund massiver Angstzustände
Fr, 9.3: 4 mg Sertralin
Fr, 22.3: 5 mg Sertralin

Feelfree
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Feelfree » Montag, 19.02.18, 8:23

Hallo ihr Lieben,

Wer löst noch alles Sertralin mit der Wasserlösemethode auf? Ist das bei euch auch so schwer löslich? Bei ist die Lösung nach einer Zeit und mehrmaligen Rühren nicht wirklich homogen und es schwimmen ganz viele feine weiße "Pünktchen" im Wasser.

Lieben Gruß
November 2011: Zusammenbruch; mehrere Medikamente eingenommen weil ich einen Hilferuf setzen wollte; hatte eine schwere Bulimie und damit einhergehend eine Depression und Ängste; hab mich völlig zurückgezogen und keine sozialen Kontakte mehr wahrgenommen; bin auf der Straße jedem Blick ausgewichen, konnte einfach nicht mehr unter Leuten sein

War dann von November 2011 - Mitte Dezember 2011 einen Monat stationär in einer Klinik und habe mit der Medikation von Fluctin 20mg 2 Stück pro Tag begonnen.

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Nach einer ziemlich durchwachsenen Phase habe ich dann im Februar 2017 mit einer halben Sertralin 50 mg begonnen. Habe diese dann bis Juni 2017 genommen und reduziert, zuerst ca. 2 Wochen alle 2 Tage eine halbe Tablette, und dann bis zum 25.November 2017 alle 3 Tage eine halbe Tablette.

Da ich dann ein ziemliches Tief gehabt habe und ich oft massive Angstzustände habe, nicht mehr klar denken kann und teilweise auch schon keinen Ausweg mehr gesehen habe, bin ich dann zu meiner Psychiaterin die mir die Citalopram 10mg verschrieben hat, und gemeint hat, ich soll es mal mit einer halben Tablette versuchen.

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SeventhWave
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von SeventhWave » Montag, 19.02.18, 8:36

Hi Feel free!

Ja, feine weiße Punkte bleiben auch bei mir übrig. Vereinzelt auch mal ein Minifetzen. Ich habe beobachtet, dass bei wärmeren Wasser (heiß, nicht kochend) die Flunsen kleiner werden. Aber für gewöhnlich nehme ich handwarmes Wasser, lass die Brühe mindestens eine halbe Stunde arbeiten und Rühre gelegentlich um - wenn ich daran denken.

Kurz vorm Abziehen rühre ich halt nochmal und aus der sich bewegenden Flüssigkeit sauge ich die Menge ab. Hauptsache ist, der Prozess ist jeden Tag gleich.

Viele Grüße

7th
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Beginn Wasserlösmethode Citalopram Mylan Dura 40 mg
18.07.17 36 mg (-10 %)
29.08.17 32,8 mg (-8,9 %)
28.09.17 30,4 mg (-7,317 %)
07.11.17 28,8 mg (-4,605 %)
05.12.17 28 mg (-2,778 %)
27.01.18 26 mg (-7,143 %)
18.03.18 24 mg (- 7,692 %)

Gwen
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Gwen » Montag, 19.02.18, 10:26

Hallo,
ich hab bislang Escitalopram 5mg von neuraxpharm gehabt, dass sich zufriedenstellend auflöst (die üblichen kleinen Partikelchen). Jetzt habe ich gerade zum ersten Mal Escitalopram 5mg von Glenmark bekommen. Die Löslichkeit ist mE ein bisschen schlechter, es dauert länger und die Teilchen sind teilweise etwas größer, aber es funktioniert ebenfalls.
Viele Grüße Gwen
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Orkidelein
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Orkidelein » Donnerstag, 22.02.18, 16:17

Hallo Ihr Lieben, spricht eigentl. was dagegen die Tabl. in 100 ml Wasser aufzulösen?
Knapp 4 Wochen nach der Geburt meines Sohnes hat das Wochenbett leider eine 10 Jahre zurückliegende Panikstörung angetriggert. Geburt am 05.06.17 -> psychiatrische Notfallambulanz am 27.06.17 von dort mitgegebene und empfohlene Mirtazapineinnahme (2 Tabletten a 15mg) mit der Info, diese könne man ganz leicht absetzen!?!!?!?!!! Nach der Einnahme ging es dann ein zwei Tage aber die innere Unruhe blieb. Auf anraten meiner Hebamme suchte ich dann doch die Ambulanz einer Mutter-Kind-Klinik auf. Dort wurde mir empfohlen zusätzlich Escitalopram einzunehmen, da ich diese vor 10 Jahren -damals als Cipralex- eingenommen und gute Erfahrungnen damit gemacht hatte.

Seit 01.07.17 -> 10mg Escitalopram und 7,5mg Mirtazapin

Zwischenzeitlich 2x versucht Mirta kalt abzusetzen dann bis zur Stabilisierung bei 7,5mg geblieben.

Seit 06.02.18 Mirta ausschleichen übermütig mit 20% (mit der Wasserlösmethode) begonnen und keine Absetzsymptome bis heute 17.02.18: ERKÄLTUNG + Schlagartiger Beginn von: Schweißausbrüchen; Innere Unruhe; zeitweise Angstgefühle; Feuerball auf der Brust; niedergeschlagen usw.
17.02.18: Mirtaeinnahme um 10% erhöht
18.02.18: keine weiteren Symptome bis auf Erkältung

LinLina
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 22.02.18, 16:35

Hallo :-)

nein, da spricht nichts dagegen, wenn die Tablette prinzipiell in Wasser aufzulösen ist kannst du ruhig auch 100 ml nehmen, du musst eben nur die Rechnung entsprechend anpassen. Es ist sogar genauer wenn du es in mehr Wasser auflöst und du kannst exaktere und kleinere Schritte abmessen.

Liebe grüße
Lina
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Orkidelein
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 16.4.2018: 0,06 mg Mirtazapin

Mein Medikamentenverlauf :schnecke: / Mein Thread
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von ---++ » Sonntag, 25.02.18, 22:45

nach dem ich jetzt im Forum gelesen habe dass diese Methode auch
mit Zopiclon möglich ist werde ich es auch versuchen, kann da die Dosis besser
berechnen, wobei ich nicht sicher bin ob dann die Wirksamkeit die gleiche ist.
Sonst schlucke ich ja meine benötigte Dosis und trinke etwas Wasser nach.
grüsse
Angelina
Ich bin neu im Forum und weiss nicht wirklich wo ich beginnen soll.
habe schon einige Berichte im Forum gelesen, doch npch keinen, wo jemand über 20 Jahre Zopiclon und Venlafaxin einnimmt, so wie ich. Zopiclon 3,75 mg, Venlafaxin 150mg.
Venlafaxin versuchte ich immer wieder auszuschleichen, doch dann kamen schwer belastende Lebenssituationen
auf mich zu, dann sofort wieder Flucht wieder in meine Welt der Chemie.
Bin nicht stolz darauf und glaube auch, dass ich ein verdammt schwacher Mensch bin ophne langes Durchhaltevermögen.


wäre schön mit euch im Forum Kontakt zu bekommen.
Angelina

Eva
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Eva » Montag, 26.02.18, 9:07

Hallo,

ja, die Wirksamkeit ist dieselbe. Zopiclon soll in Wasser gelöst nur besonders unangenehm bitter schmecken, aber das ist sicherlich das kleinere Übel, wenn es anders nicht geht mit dem Absetzen.

Grüße, Eva
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Ich habe Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.

Hunk89
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Hunk89 » Montag, 26.02.18, 17:01

Hallo liebe ADFDler,

wie lange hält so eine "Medikamentsuppe"? Sollte das nicht steril sein?

LG
Hunk
Medikament dosis morgens-dosis mittags-dosis abends-dosis nachts
Quetiapin Prolong 300-300-0-0
Quetiapin 0-0-0-400
Olanzapin 5-5-7,5-7,5
Venlafaxin 0-0-0-37,5
Trazodon 50-0-0-0
Metformin 500-500-500-500

Maximum 25mg Olanzapin
22,5mg Olanzapin ab 7.12.16
21,25mg Olanzapin ab 2.2.17
20mg Olanzapin ab 3.4.17
Maximum 75mg Trazodon
67,5mg Trazodon ab 5.5.17
60,8mg Trazodon ab 9.6.17
54,7mg Trazodon ab 9.7.17
50mg Trazodon ab 28.8.17
45mg Trazodon ab 11.10.17
50mg Trazodon ab 25.10.17
17,5mg Olanzapin ab 30.10.17
Maximum 950mg Quetiapin
850mg Quetiapin ab 5.1.18
Rückschlag auf 1000mg Seroquel
Und 25mg Zyprexa

Veilchenwien
Beiträge: 24
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Veilchenwien » Dienstag, 27.02.18, 21:06

Hallo, ich ziehe immer die ganze Menge auf und schüttel noch einmal und nachdem ich alle Luftblasen weg habe, hole ich mir meine 5 ml, den Rest schütte ich weg. Liebe Grüße Veilchenwien
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Ululu 69
Symptome 1: 2/ 1996: Schlafstörungen und Magenschmerzen, Erschöpfung bei Problemen am Arbeitsplatz; Diagnose: depressive Verstimmung
Medikation: 20 mg Seropram/Citalopram; ab ca 2008 Pram
Symptome 2: 2/2008 zur Vermeidung von Chronifizierung der starken Schmerzen bei einer Frozen Shoulder
Medikation: 25 mg Saroten/ Amytriptylin
Zusätzlich: seit 1999 Euthyrox (Hashimoto), zZt: abwechseln 75mg und 88 mg
seit Oktober 2014: Estradiol 1mg, seit 2/2017 Vit D 10000i.E./ Tag im Winter, Vit K1 und K2; seit 12/2017 Mentalfit, Ashwaganda und Omnibiotic Stress zwischendurch
Absetzgeschichte: Ab Herbst 1996 drei oder viermal Absetzen Seropram und wegen depressiver Symptome wieder Beginn (Psychiater: "Du brauchst das halt") - immer im Februar/ März! !
Aktuelles Absetzen: Auf Rat meiner neuen Psychiaterin im
Juli 2014 beide Medikamente für 2 Wochen auf die Hälfte reduziert und dann abgesetzt. Panikattacken, Hoffnungslosigkeit, Ängste, Kopfschmerzen, Durchfälle,Nebel im Kopf: wieder auf Normaldosis,
Dezember 2014 : Pram 10 mg für 14 Tage, dann 14 Tage jeden 2. Tag 10 mg, dann Ende; Saroten auf 10 mg, dann wie Pram, wieder starke Symptome; Hochdosieren auf täglich 10mg Pram und Saroten ;
Sommer 2015: wieder auf jeden 2. Tag , dann ganz abgesetzt
Bis November 2015 so starke Symptome (Angst, Panik, Durchfälle, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Weinerlichkeit, Reizbarkeit, Gelenkschmerzen...) dass ich mit neuer Psychiaterin mit wieder 20 mg Pram und 25 mg Trittico/ Tradozon weiter mache. Internetrecherchen führen mich zum ersten Mal zu "Absetzproblemen mit SSRI". Ernährungsumstellung wegen Sorbit und Laktoseunverträglichkeit
In Absprache mit Ärztin neuerlicher Absetzbeginn im
Mai 2016: Pram 14-tägig um 2mg reduzieren. Bei 10mg so starke Absetzprobleme (Durchfälle, Reizbarkeit, Ängste, ), dass ich auf dieser Dosis bleibe. Sympathikussyndrom diagnostiziert (Unruhe, Herzrasen)
Feber 2017: Pram 3 wöchig um 1mg bis auf 3 mg absenken; wieder Panik, Ängste, Reizbarkeit..
Sommer 2017: Hochdosieren auf 5 mg. Ich schlafe sehr gut (zum ersten mMal seit 30 Jahren), sehr stressanfällig und leicht reizbar. Zwischendurch Anfälle von totaler Hoffnungslosigkeit mit Weinkrämpfen und Suizidgedanken (wird seltener). Fühle mich häufig unter Strom.
Ich will Pram und dann Trittico ganz los werden.
20.1.2018 auf Anraten des Forums alle NEMs abgesetzt - Unruhe wird weniger, 5mg Pram mit Wasserlösemethode, nicht mehr nach Augenmaß
8.2.2018 nach ein paar Superguten Tagen zwei Katastrophentage (Angst, suizidale Gedanken). Jetzt wieder ziemlich gute Tage, aber immer wieder sehr unruhig, rastlos, getrieben mit Herzrasen.
Ab Mitte Feber engmaschige Psychotherapie
15.3.2018 nach Absprache mit Frauenärztin Estradiol wegen möglicher Mitursache für Unruhe abgesetzt. Statt dessen von ihr verordnetes NEM (Yamswurzel, Rotklee, Soja)

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