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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Irrtum
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Irrtum » Sonntag, 26.11.17, 19:55

Ich nutze die Methode jetzt für Escitalopram. Ein Tropfen in den Messbecher und auf 100 ml auffüllen und mit dem Löffel umrühren. Danach kippe ich z. B. wie heute 20 ml weg und trinke 80 ml und sollte so auf 0,8 mg kommen. Klappt gut soweit. Das Escitalopram ist echtes Glück im Unglück. Zumindest gibt es dieses Medikament in Tropfenform :roll:
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Irrtum für den Beitrag:
padma
12.10.2017: 25mg Sertralin; nur drei Tage genommen aufgrund heftiger Kopfschmerzen und Weggetreten-Seins.
17.10.2017: Umstellung auf Escitalopram: 1 Tropfen pro Tag gesteigert.
25.10.2017: Stopp bei 8 Tropfen
Ab 27.10.2017: Reduktion auf 7 Tropfen wegen starkem Schwitzen
Ab Anfang November: Panik, Unruhe, hoher Puls, schlaflose Nächte mit Bewegungsdrang; Trimipramin als Schlafhilfe hilft mit 5 Tropfen nicht und gleichzeitig komme ich mit Trimipramin am nächsten Morgen nicht aus dem Bett. Fast schon paradox.
14.11.2017: Escitalopram aufgrund immer schlimmer werdenden Nebenwirkungen abgesetzt.
16.11.2017: Einmalige Einnahme von 2 Tropfen; leichtes Schwitzen; Körper scheint sich gegen Medikament zu wehren
15.-17.11.2017: Angenehmes Wohlbefinden. Glücklich. Innere Bestätigung, das Medikament komplett abzusetzen
18.11.2017: nach 10 km joggen komme ich in meine Wohnung und bekomme aus dem heiterem Himmel einen Schwindelanfall. Mir wird übel und mein Kreislauf fährt komplett runter, sodass ich mich hinlegen muss. In zeitlichen Abständen von 45 Minuten nehme ich jeweils einen Tropfen. Nach drei Tropfen stabilisiert sich der Körper. Leichter Schwindel bleibt.
19.11.2017: leichte innere Unruhe und erhöhter Pulsschlag. Starke Konzentrationsschwierigkeiten seit gestern. Weggetreten-Sein immer noch vorhanden. Aber nur noch leichte Übelkeit. Reduktion der Dosis auf einen Tropfen pro Tag für die nächsten Tage bis sich der Körper stabilisiert hat.
20./21.11.2017: Körper ist stabil. Lediglich kleine Sehstörungen 1-2 Mal am Tag (Aufflashen einer hellen ovalen Form für eine Viertelsekunde)
23.11.2017: Sehstörungen weg. Leichtes Kälte-Empfinden. 9 km Laufen mit etwas verminderter Leistungsfähigkeit.
25.11.2017: Reduktion auf 0,9 mg mit Wasserlösmethode. Keine Vorkommnisse
26.11.2017: Reduktion auf 0,8 mg. Nach 1h leichtes "Kaltschwitzen". 10 km Joggen. Fühle mich gut und ausgeglichen.
27.11.2017: Reduktion auf 0,7 mg.
28.11.2017: Beibehaltung 0,7 mg. Leichtes Unwohlsein nach 9 km Joggen.
29.11.2017: Reduktion auf 0,6 mg.
30.11.2017: Reduktion auf 0,5 mg.
01.12.2017: Reduktion auf 0,4 mg.
02.12.2017: Verschnaufpause bei 0,4 mg.
03.12.2017: Reduktion auf 0,3 mg.
06.12.2017: Reduktion auf 0,2 mg.
07.12.2017: Reduktion auf 0,1 mg.
08.12.2017: Letztmalige Einnahme von Escitalopram (0,1 mg)
09.12.2017: Escitalopram abgesetzt. Fühle mich nicht so gut und versuche es, über‘s Wochenende dennoch durchzuziehen. Habe mir 3 Tage Sportverbot erteilt.
15.12.2017: Jetzt auch kein Trimipramin mehr. Reduktion von 1 auf 0 Tropfen ohne Schwierigkeiten. Testen von Lasea als pflanzliche Alternative zur Beruhigung.

Angusta
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Angusta » Mittwoch, 29.11.17, 15:54

Hallo
Ich reihe mich bald ein ...
ist schon aufwändig, aber anders gehts ja nicht ich werde berichten :)
Liebe Grüße Angusta
Alprazolam
10 jahre sporadisch ca 2x 0,5 -1mg /Woche
Seit 3 Wochen täglich
1. Woche 2 x tgl. 1mg
2. und 3. Woche 1x tgl 1 mg
Jetzt Toleranz ab 0,5 mg

beginne Entzug
ca.Werte da ich je nach Gefühl auf oder abrunde

28.11.17
0,75 mg tgl.
morgens 0,25 nachmittags 0,5 mg Alpr.
und Passedantropfen
11.12.17
0,675 mg täglich
morgens 0,175 nachmittags 0,5 mg

25.12.17
0,607 mg täglich
morgens 0,175 nachmittags 0,435mg

13.1.2018
0.55 mg täglich
Morgens 0,175 Nachmittags 0,345

Weitere Medikamente :
Betablocker
Kalziumkanalblocker
Mirtazapin 15mg abends
Buronil 1 -2 x 25 mg abends

Waldspaziergang
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Waldspaziergang » Dienstag, 12.12.17, 19:48

Hallo!

Ich habe begonnen, Mirtel mit der Wasserlösmethode weiter auszuschleichen. Erst seit 2 Tagen, kann noch nichts dazu sagen, bin aber aufgrund vom Lesen über gute Erfahrungen diesbezüglich optimistisch.

Edronax werd ich erst wahrscheinlich erst in ein paar Monaten versuchen. Meine Psychiaterin meint, dass bei manchen Medikamenten sich der Wirkstoff verflüchtigt, wenn man die Tablette in Wasser auflöst. Werde in der Apotheke fragen oder vielleicht sogar eine mail an den betreffenden Pharmakonzern schreiben und fragen, ob dies bei Edronax der Fall ist.

Grüße
Waldspaziergang
Diagnose
rezidivierende Depression, z.Zt. remittiert; emotional instabile Persönlichkeitsstörung bzw. kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, borderline- u. ängstlich-vermeidenden Anteilen

Medikation

Edronax - ursprgl: 4-0-0-4
Mirtel - ursprgl: 0-0-45
--> 0-0-30 (ab 31.5.2017)
--> 27mg (ab 11.12.2017)
Quetiapin - ursprgl: 200-200-200-200

Waldspaziergang
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Waldspaziergang » Dienstag, 12.12.17, 19:49

Ach ja: Mirtel - bis sich die Tablette aufgelöst hat, vergeht einige Zeit. Ist mühsam, aber okay!
Diagnose
rezidivierende Depression, z.Zt. remittiert; emotional instabile Persönlichkeitsstörung bzw. kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, borderline- u. ängstlich-vermeidenden Anteilen

Medikation

Edronax - ursprgl: 4-0-0-4
Mirtel - ursprgl: 0-0-45
--> 0-0-30 (ab 31.5.2017)
--> 27mg (ab 11.12.2017)
Quetiapin - ursprgl: 200-200-200-200

LinLina
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von LinLina » Dienstag, 12.12.17, 19:58

Hallo Waldspaziergang :-)

Edronax kann man laut dieser Liste der Spitalpharmazie Basel zermörsern und eine Supension (in Wasser) herstellen http://www.spitalpharmazie-basel.ch/pdf ... letten.pdf

Als Anmerkung steht dabei
Susp in 15 ml Wasser, innerhalb von 10
Minuten verabreichen
Man sollte also eher eine geringe Menge Wasser nehmen, und es nicht lange stehen lassen, aber prinzipiell ist es wohl möglich.

Dass sich ein Wirkstoff "verflüchtigt" habe ich bisher noch nicht gehört. Bei Diazepam kann es passieren dass es nicht mehr richtig wirkt/der Wirkstoff instabil wird wenn man es in Wasser löst, aber sonst ist mir bisher kein Psychopharmakon bekannt das man prinzipiell nicht auflösen darf (retardierte Präparate und solche mit Magenschutzfilm ausgenommen).

Kannst du deine Psychiaterin bei Gelegenheit mal fragen, welche Wirkstoffe z.b. davon betroffen sein sollen? Das wäre wirklich sehr interessant zu wissen.

Liebe Grüße
Lina
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor LinLina für den Beitrag (Insgesamt 3):
carlottaUlulu 69padma
Ursprünglicher Grund der Einnahme: Schmerzen, PTBS, heftige Unverträglichkeitsreaktion auf Schmerzmittel und Antibiotika (anhaltende Krampfanfälle)

Lorazepam: 1,5 mg von 7/2014 - 10/2014, dann 4 Monate schrittweiser Entzug (sehr schwer).
Seit 8.2.2015 komplett abgesetzt

Mirtazapin: Winter 2014/15 bis 30 mg für Benzo-Entzug, langsames und mühsames Absetzen seit März 2015.
Seit 27.12.2017: 0.25 mg Mirtazapin

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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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