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Euer ADFD Team

Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Ichbinmuede67
Beiträge: 7
Registriert: Samstag, 03.03.18, 10:22

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Ichbinmuede67 » Samstag, 03.03.18, 11:10

Was ist die Wasserlösemethode?
:party:
:zombie: LG

Milka


Erste Mal Opipramol 1998 ca. 10 mg am Abend bis

2003 dann 150 mg nur abends abgesetzt auf 50 mg wegen SSW, Abort wieder 100mg abends bis 2006 dann ganz abgesetzt.

2009 wieder bis 75mg abends hochdosiert wegen HWS Bruch und Schwindel und Schmerzen.

2013 Opipramol wieder komplett abgesetzt

2014 wegen Plötzlicher Trennung und 3 weiteren Abort en wieder 75 mg am Abende

2016 wie erwähnt wegen Lungenentzündung abgesetzt im März


2017 :
Pascoflair, Baldrian, Lasea , Bisoprolol 2,5 seit 2009 , Progesteron, Estrogen seit 1990

2018:
Pascoflair, Baldrian, Lasea , Bisoprolol 2,5 , Progesteron, Estrogen Opipramol 25mg wieder seit 3 Wochen und 3 Tage, Medalin seit 6 Wochen unregelmässig

Murmeline
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Murmeline » Samstag, 03.03.18, 11:43

Hallo!

Lies dich zur Methode hier ein:
viewtopic.php?f=16&t=10923

Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Nox
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Nox » Samstag, 10.03.18, 23:19

Hallo,

Ich habe Citalopram 10mg-Tabletten von Aristo aufgelöst.
Habe jeweils 10ml Wasser verwendet. Nach 5-10 Minuten und gelegentlichem Rühren und ggf. leichtem Zerdrücken der Tablette hat sie sich von Nahem betrachtet in sehr feine, gleichmäßig große und gleichmäßig im Wasser verteilte Partikel aufgelöst, von Weitem betrachtet wurde das Wasser leicht milchig weiß. So genau beschreibe ich es, da ich über die Suchfunktion nach diesem Hersteller gesucht hatte und in einem Thread den Hinweis gefunden hatte, dass eine Person ihre Citalopram-Tabletten von Aristo nicht vollständig auflösen konnte. Ich würde meine Tabletten jedoch als "aufgelöst" bezeichnen.

Grüße
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Diagnose: Depression // Citalopram:
15.02.18: 10mg
23.02.18: 20mg
28.02.18: Beginn Ausschleichen: 15 - 10 - 6 - 5 - 5 - 2,5 - 1,5 - 0,5
08.03.18: Erster Tag ohne Citalopram

Gwen
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Gwen » Dienstag, 13.03.18, 13:41

Hallo,
ich habe eine neue Methode gefunden, die Partikel meines Escitaloprams in der Lösung zu zerkleinern: ich mixe die Lösung mit einem Milchschäumer (so einem kleinen batteriebetriebenen Quirl).
Schäumt nicht, die Partikel werden aber deutlich kleiner und gleichmäßiger.
Viele Grüße Gwen
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Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,0mg (12.03.2018)
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Amende
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Amende » Dienstag, 03.04.18, 21:48

Hallo an alle,
ich hab mir überlegt, dass sich auch ein Schraubglas eignet um zu lösen. Schütteln geht besser als rühren.
Amende
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Jamie
Diazepam und Zolpidementzug in 21 Tagen im März 2016 in Klinik- problemlos.
Ersatzmedikament 15 mg Mirtazapin.
Sofort nach Entlassung auf 7,5 mg gegangen - problemlos. Dann langsam runter dosiert.
Wegen massiver Schlaflosigkeit., Angst und Panikstörung wieder Zolpidem am Abend seit Juni 2016
Aktuell:
seit Juni 2017 auf 3,75 mg Mirtazapin geblieben
seit Mai 2015 Zolpidem zunächst 5 mg nur ,seit Febr.2018 2 oder 3 mal pro Nacht ca.
23:00 - 5mg/ 1:00 - 2,5mg/ oft noch 4:00 - 2,5 m
19.03.18 - 23:00- 7,5 mg /3:00 - 2,4 mg Zolpidem
25.03.18 Mirtazapin aufdosiert auf 7,5mg plus 5mg Zolpidem. Hitzeempfindung im Oberkörper und Arme.
30.03.18- 7,5 mg Mirta /5 mg Zolpi.relativ guter Schlaf, kaum noch Symptome
01.04.18 -7,5 Mirta /5 mg Zolpi. starkes Schwitzen nach dem Aufwachen, Hitzegefühl im Oberkörper, Unruhe den ganzen Tag
03.04.18- 7,5 mg Mirta/5mg Zolpi. ganz schlimmes Brennen im Oberkörper, und den Armen, Panik
04.04.18-7,5 Mirta/5mg Zolpi. Brennen, Zittern, Benommenheit, Angst
05.04.18- 7mg Mirt/5mg Zolpi. Brennen, Zittern, Angst
06.04.18- 5,5mg Mirta/5mg Zolpi. relativ gut
11.04.18- 3, 75mg Mirta/5mg Zolpi.
19.04.18- 3,75mg Mirta/5mg Zolpi. Seit 4 Tagen kein Schlaf mehr, mehrfaches schlimmes Erschrecken vor Einschlafen, Reizbarkeit bis aufflackernde Agressivität
20.04.18 - wieder auf 5mg Mirta/5mg. Zolpi
25.04.18 - 7,5 mg Mirta/5mg Zolpi immer noch dieses Brennen im Oberkörper, am Tag heftige Unruhe und Angst.
In Absprache mit Psychiater am
30.04.18- aufdosiert, jetzt 8,8 mg Mirta/ Zolpi unverändert 5mg, Brennende Hitze im Oberkörper und den Armen nun täglich, dazu Unruhe und Angst

Sausewind
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Sausewind » Montag, 21.05.18, 22:42

Hat jemand Erfahrungen mit Opipramol in der Wasserlösmethode?
Möchte nach RS mit der Hausärztin nicht auf die Tropfen umsteigen und hänge nun bei der Reduzierung....
Hab es schon mal probiert, sie lösen auch auf, aber es schwimmen auch nach längerer Zeit kleine Krümelchen noch im Wasser herum.. Weiß nicht ob es Hülle oder Wirkstoff ist?
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Jamie
Im Juli 2013 mittelschwere Depression diagnostiziert. Ausgelöst durch eine anhaltende chronifizierte Trauereaktion.

August 2013 Dysto Loges (Homöopathie) genommen. Keine Wirkung.
Laut Psychiater bei Bedarf "an schlimmen Tagen " mal 50mg oder ganz schlimmen Tagen 100mg Opipramol nehmen.

September 2013 Da die sehr schlimmen Tage immer mehr wurden nach Rücksprache mit Hausärztin 3x täglich 50mg Opipramol

Im August 2014 in Eigenregie nach Rücksprache mit Hausärztin in kleinen Schritten angefangen reduzieren -je nach Gefühl. Leider keine genauen Aufzeichnungen gemacht.

Erst zB Montag die Mittags-Dosis weg gelassen, nach einer Weile dann einen weiteren Tag 1 Dosis.
Dann irgendwann an die zweite Gabe ran gegangen, genauso Stück für Stück reduziert.

Anfang Juli 2015 nach längerer guter Phase bei einer Dosis von ca. 4x pro Woche 50mg Opipramol komplett abgesetzt. Hatte plötzlich deutlich das Gefühl, daß Gabe verschlimmert (Angst, ungutes Gefühl).

Rücksprache mit Hausärztin, vermehrte Kopfweh/Migräne, stundenweises Taubheitsgefühl im Gesicht, Arm, Hand kann von Absetzen kommen. Wenn es aber nach Einnahme eher flaues Gefühl braucht mein Hirn die Tabletten wohl nicht mehr, weil es selbst wieder besser arbeitet (Transmitter usw).
Eine Nacht temporären Hörsturz gehabt.

4 Wochen alles gut, Anfang August wurde es eine knappe Woche wieder schlechter. Im Urlaub besser, Tabletten nur zur Sicherheit mitgenommen. Nicht nötig.

Ende August/Anfang September 2015 nach Therapeutengespräch wieder für ca eine Woche sehr schlecht. Seitdem meistens okay, aber ziemliche Stimmungsschwankungen was ganz schnell gehen kann durch Zukunftsängste, Angst vor Verlusten und Tod.

Schleichend wurde meine Angst immer größer, ich dachte, dass es aufhört, dass es Entzugserscheinungen sind und biss mich durch. Die sogenannte Therapeutin erkannte das alles nicht und verschlimmerte durch ihr Verhalten und ihre Aussagen meinen Zustand sehr. Ende Oktober/Anfang November war es so schlimm, dass ich nicht mehr konnte. Nichts mehr essen können, früh aufgewacht, nicht mehr schlafen können, morgens schon mit starkem Zittern aufgewacht. Schleppte mich Anfang November zur Vertretung meiner Hausärztin. Diese wußte nicht was sie tun soll, ich wollte auf keinen Fall in eine Klinik und teilte ihr mir, dass ich noch Opipramol Zuhause hätte.
Sollte wieder einsteigen mit 50mg 1x täglich. Ich merkte schnell, dass es nicht reichte und dosierte auf 2x täglich 50mg hoch. Ganz langsam ging es mir wieder besser und ich blieb lange bei dieser Dosis.

Durch verschiedene Nebenwirkungen (u.a. erhöhter Augeninnendruck, Wassereinlagerungen)und weil ich grundsätzlich gesund werden möchte neuen Therapeuten gesucht, End 2016 gefunden.
Mit ihm ging es bergauf, parallel irgendwann angefangen Tabletten in kleinen Schritten zu reduzieren. 10% Regel hier gefunden, alle 6 Wochen um einen erneuten dramatischen Rückfall zu verhindern.
05.2018 bin ich nun bei 2x täglich 25mg und stehe vor der nächsten Reduzierung.

tigger123
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von tigger123 » Dienstag, 22.05.18, 15:14

Hallo Sausewind,

Opipramol geht bei mir super aufzulösen.
Nach 15-20 min. Ist alles aufgelöst.
Ich zerkleiner sie im Vorfeld aber schon mal im Glas mit der Spritze. Das geht ganz gut.

VG
Tigger
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JamieSausewind
Oktober 2010 psychicher Zusamenbruch. Bis zu diesem Zeitpunkt nie Probleme mit der Psyche.
Hatte sehr viel Streß mit Hausbau, Frau war kurzzeitig krank, wenig geschlafen usw.
Diagnose Depression und Angst
Von Psychiater Opipramol verschrieben bekommen. (Dosis ?)
Anfang 2011 da ich morgens schlecht wach wurde, bekam ich Paroxetin verschrieben 20 mg :frust:
nach einigen Monaten versuch Paroxein abzusetzen: gescheitert.
Hinweis vom Arzt: Sie müssen Paroxetin das ganze Leben lang nehmen..
nach eine Therapie Opipramol 2013 abgesetzt ohne große Probleme.
Im Frühjahr 2014 Paroxetin 10 mg kalt abgesetzt nach einmalig vergessener Einnahme.
Hat 3 Monate super funktioniert. Danach heftigste Entzugserscheineungen.
Sommer 2014 wieder Paroxetin eingenommen.
Im Sommer 2015 Paroxetin von 20 auf 10 mg in einem Zug reduziert.
November 2015 von einer auf die andere Sekunde starker Schwindel Angst und Panik.
Januar 2016 auf Anraten von Psychiater Paroxetin auf Null und Einnahme von Opipramol 50mg (Kaltenzug von Paroxetin)
Sommer 2016 Entzugsymptome Schwindel, Angst und Panik. Opipramol auf 2x 50 mg erhöht.
Wegen heftiger Kopfschmerzen Opipramol wie folgt reduziert:
Ende September 2016 auf 25 - 50 mg
24.10.2016 auf 25 - 25 mg Angst Panik
25.12.2016 auf 25 - 0 mg wegen Herzschmerzen Herzstiche usw.
Ende Januar 2017 Angst, Panik, Herzsymptome, kein Einschlafen mehr möglich.
31.01.2017 wieder auf 25 - 25 mg nach 2 Wochen leichte Besserung
Herz wurde untersucht - Alles in Ordnung. HA sieht Zusammenhang zum Entzug :roll:
01.03 2017 auf 12,5 - 25 mg Angst, Panik, Herzschmerzen Kreislaufprolem, Beine wie Pudding. nach ca 5 Wochen Besserung.
25.04.2017 12,5 - 12,5 mg Angst, Panik, Herzschmerzen Kreislaufprolem, Beine wie Pudding
04.06.2017 Extremes Herzstolpern, Angst, Panik, Beine zittern, ich kann nicht mehr...
Werde das Gefühl nicht los, dass ich immer noch im Paroxetin-Entzug bin, weil die Symptome nach Paroxetin nie ganz weg waren.

01.08.17 11.25 mg - 11.25 mg
Extreme Symptome Herz - Kreislaufprobleme, schlechter Schlaf, Unruhe, Angst Schwindel usw.
Nach 4 Wochen haben sich die Symptome zu 80% gelegt. Ab und zu noch leichte Schmerzen in der Brust.keine Unruhe und keine Angst.

01.10.17 10mg - 10mg
Die ersten zwei Wochen einigermaßen erträglich. Ab der 3. Woche heftige Symptome mit massiven Brustschmerzen und Kreislaufproblemen. Dazu Angst, Panikataken und Katastrophendenken. Ende der 3. Woche wird es etwas besser.

17.02.18 8,75mg - 8,75mg
Die ersten zwei Wochen ganz gut.
Ab der 3. Woche Kreislaufprbleme, Brustschmerzen und Blutdruckschwankungen.

28.04.18 8,125mg - 8,125mg

Jamie
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Jamie » Dienstag, 22.05.18, 15:23

Hallo Sausewind, :)

ein paar Partikel sind normal.
Bitte stelle weitere Fragen zum Auflösen ggf. in deinem eigenen Thread, da dieser hier allgemein der Sammlung an Erfahrung dienen soll.
Auflösen in ausreichend Wasser (100ml) und lauwarm und vorzerkleinert (anmörsern) erhöht die Erfolgschancen sehr.

MfG
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Sausewind » Donnerstag, 24.05.18, 23:12

Danke Euch schon einmal!!
Im Juli 2013 mittelschwere Depression diagnostiziert. Ausgelöst durch eine anhaltende chronifizierte Trauereaktion.

August 2013 Dysto Loges (Homöopathie) genommen. Keine Wirkung.
Laut Psychiater bei Bedarf "an schlimmen Tagen " mal 50mg oder ganz schlimmen Tagen 100mg Opipramol nehmen.

September 2013 Da die sehr schlimmen Tage immer mehr wurden nach Rücksprache mit Hausärztin 3x täglich 50mg Opipramol

Im August 2014 in Eigenregie nach Rücksprache mit Hausärztin in kleinen Schritten angefangen reduzieren -je nach Gefühl. Leider keine genauen Aufzeichnungen gemacht.

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Anfang Juli 2015 nach längerer guter Phase bei einer Dosis von ca. 4x pro Woche 50mg Opipramol komplett abgesetzt. Hatte plötzlich deutlich das Gefühl, daß Gabe verschlimmert (Angst, ungutes Gefühl).

Rücksprache mit Hausärztin, vermehrte Kopfweh/Migräne, stundenweises Taubheitsgefühl im Gesicht, Arm, Hand kann von Absetzen kommen. Wenn es aber nach Einnahme eher flaues Gefühl braucht mein Hirn die Tabletten wohl nicht mehr, weil es selbst wieder besser arbeitet (Transmitter usw).
Eine Nacht temporären Hörsturz gehabt.

4 Wochen alles gut, Anfang August wurde es eine knappe Woche wieder schlechter. Im Urlaub besser, Tabletten nur zur Sicherheit mitgenommen. Nicht nötig.

Ende August/Anfang September 2015 nach Therapeutengespräch wieder für ca eine Woche sehr schlecht. Seitdem meistens okay, aber ziemliche Stimmungsschwankungen was ganz schnell gehen kann durch Zukunftsängste, Angst vor Verlusten und Tod.

Schleichend wurde meine Angst immer größer, ich dachte, dass es aufhört, dass es Entzugserscheinungen sind und biss mich durch. Die sogenannte Therapeutin erkannte das alles nicht und verschlimmerte durch ihr Verhalten und ihre Aussagen meinen Zustand sehr. Ende Oktober/Anfang November war es so schlimm, dass ich nicht mehr konnte. Nichts mehr essen können, früh aufgewacht, nicht mehr schlafen können, morgens schon mit starkem Zittern aufgewacht. Schleppte mich Anfang November zur Vertretung meiner Hausärztin. Diese wußte nicht was sie tun soll, ich wollte auf keinen Fall in eine Klinik und teilte ihr mir, dass ich noch Opipramol Zuhause hätte.
Sollte wieder einsteigen mit 50mg 1x täglich. Ich merkte schnell, dass es nicht reichte und dosierte auf 2x täglich 50mg hoch. Ganz langsam ging es mir wieder besser und ich blieb lange bei dieser Dosis.

Durch verschiedene Nebenwirkungen (u.a. erhöhter Augeninnendruck, Wassereinlagerungen)und weil ich grundsätzlich gesund werden möchte neuen Therapeuten gesucht, End 2016 gefunden.
Mit ihm ging es bergauf, parallel irgendwann angefangen Tabletten in kleinen Schritten zu reduzieren. 10% Regel hier gefunden, alle 6 Wochen um einen erneuten dramatischen Rückfall zu verhindern.
05.2018 bin ich nun bei 2x täglich 25mg und stehe vor der nächsten Reduzierung.

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