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Liebe ADFDler,

Wir haben eine große Softwareaktualisierung durchgeführt. Im Ideal funktioniert alles wie bevor, nur dass ein paar Details ein wenig anders aussehen. Falls es in den nächsten Tagen doch Probleme gibt, bitte beschreibt was ihr gemacht habt und was nicht so war, wie ihr es erwartet in diesem Thread:

Problemsammlung nach Softwareaktualisierung (Januar 2018)

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Euer ADFD Team

Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Benedikt24
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von Benedikt24 » Dienstag, 12.09.17, 16:14

Hallo liebe padma, Hallo lieber Jamie,

vielen Dank für eure Einschätzungen und warmen Worte - die haben mir sehr gut getan.
Ich werde wohl etwas Aufdosieren. Und dann bei Wohlempfinden länger dabei belieben. Ich möchte bloß nicht zu viel Zeug wieder nehmen. Ich will gesund werden. Und nicht wieder teilnahmslos in der Therapie sitzen - wie es 2 Jahre war. (bevor ich euch kennenlernen durfte) Das ist ein Drahtseilakt.
Das mit dem Vitamin D ist sehr interessant. Ich werde wohl erst einmal keins mehr nehmen.
Nun das Rauchen macht mir noch sehr zu schaffen. (ich denke minütlich ans Dampfen) Ich suche einen Ersatz, der auch schön ist. Es soll ja was gutes sein. Und keine Ersatzsucht.
Mein Therapeut hat heute gesagt, ich mache zu viel. Ich solle mal faul sein. In mir ist sehr viel gestaute Wut. Diese Wut, kann eben auch Depressionen hervorrufen. Meinte er. Und die Wut konnte sich erst bilden durch die Treffen mit meiner Mutter und das wieder fühlen (ohne Olanzapin). Jetzt ist erstmal genug Gefühl da, um zu arbeiten. Das wollte ich ja auf der einen Seite auch erreichen. Deshalb war ich ja z.B. auch bei malen.(Auflösung Gefühlsstau)

Die Wut muss ich jetzt noch richtig kanalisieren.

Heute will ich für Weihnachten/Silvester eine Reise an die polnische Ostsee buchen. Ich will nicht in Familie machen. Da wird bloß noch mehr Wut gespeichert. Diese Wut fühlt sich auch manchmal, eigentlich oft - als Angst an.

Auf Arbeit geht es mir ganz gut. Da bin ich unter Leute und abgelenkt. Ich brauche noch mehr Abwechslung und Zerstreuung (das letzte Wort würde wohl August der Starke, König von Sachsen sagen, der brauchte immer viel Zerstreuung :-) )

Ein Wort noch zur Taube. Nun, ich mache solche Sachen immer wenn ich es kann. Auch für Igel, Katzen und so weiter. Hat auch nichts mit Wahnvorstellungen zu tun. Heute habe ich mir ein Vogelhaus aufs Fenster gestellt. Hoffe mal es kommen nicht so viel Tauben. Ich wohne in der Stadt. :-)
Oder doch?

Herzlich, und noch einmal Dankeschön

Benedikt
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2007 erste Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
12/2008 Lebenskrise, Aufnahme psychosomatische Klinik 6 Wochen (Diagnose: manisch/depressiv)
3/2009 Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
2009 Wahnvorstellungen, manische/depressive Phasen
11/2009 Lebenskrise
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
30.12.17 Zum ersten Male gute Phasen gehabt. Bei welchen ich bei mir bin. (fühlt sich ungewohnt an, ohne Süchte und Ängste zu sein) Weine manchmal.
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin

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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von padma » Dienstag, 12.09.17, 17:48

lieber Benedikt, :)

ich denke, das ist eine gute Entscheidung, leicht höher zu gehen um dich zu stabilisieren und dir dann wirklich ausreichend Zeit zu lassen, mit den Emotionen zu arbeiten.
Die Wut muss ich jetzt noch richtig kanalisieren.
Erstmal ist es sicherlich gut, dass du sie wieder spürst. Du wirst bestimmt einen Weg finden, sie nach und nach zu kanalisieren und die darin enthaltene Energie positiv zu nutzen.
Auf Arbeit geht es mir ganz gut. Da bin ich unter Leute und abgelenkt. Ich brauche noch mehr Abwechslung und Zerstreuung (das letzte Wort würde wohl August der Starke, König von Sachsen sagen, der brauchte immer viel Zerstreuung :-) )
Schön, dass es dir auf der Arbeit gut geht.
Da du Tiere magst, könntest du vielleicht ehrenamtlich in einem Tierheim aushelfen? Die suchen immer Helfer, z.B. zum Gassi gehen. Das wäre auch Abwechslung.
Mein Therapeut hat heute gesagt, ich mache zu viel. Ich solle mal faul sein.
Das ist natürlich auch wichtig

liebe Grüsse,
padma
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von Benedikt24 » Donnerstag, 14.09.17, 18:50

Hallo meine lieben Freunde,

ich möchte mich wieder melden. Die letzten 2 Tage ging es mir wieder etwas besser. Warum? Nun - ich bin die letzten 2 Tage jeweils 6 km schnell gelaufen. (nicht Jogging) Danach ist mein Kopf immer frei und ich bin wieder klar. Auch die Wut/Angst ist größtenteils raus.

Heute war ich bei meiner Psychiaterin. Ich habe alles auf den Tisch gelegt. Meine Wahnvorstellungen. Mutter, Zigaretten usw. Wie oben beschrieben.
Sie hätte wenn ich gewollt hätte mir ein Neuroleptikum - ganz mild verschrieben. Sie merkte aber, dass ich dass nicht wollte. Das war ohne Probleme ok. Ohne schlechtes Gewissen machen etc. Ich habe gesagt, ich bewege mich in dem Spagat zwischen einerseits geschlossenen Psychiatrie (wie schon mal) ohne Medizin und auf der anderen Seite zugedröhnt - ohne Chance auf Gesundung. Das hat sie verstanden. Sie meinte man kann auch mit diesen Symptomen leben. Man muss sich immer klar machen- sie sind nicht real.
Hauptsächlich - meinte sie noch, ich solle Omega 3 essen. Hochdosiert - gerne auch die 3-4 fache Menge wie empfohlen. Ich habe sie dann auf die hohen Vitamin E Zusätze aufmerksam gemacht. Sie meinte Lebertran sei am besten. Nun da ich mich mit dem Thema schon etwas beschäftigt habe - kommen nur 2 Hersteller in Frage. Einer in Norwegen, der andere - in glaub USA. Ich habe anderes Fischöl preisgünstig gekauft.(vor 9 Monaten) Das vertrage ich leider nicht. Sie meinte Omega 3 sind sehr gut bei Schizophrenie. Abgesehen davon - brauch jede Zelle Omega 3.
Ich werde jetzt erst einmal bei den 2,5 mg bleiben. Und jeden Tag die 6 km abspulen. Und nicht mehr mit dem Auto auf Arbeit fahren. Etwa 3 km.
Sie meinte noch, ich solle mir den Film A Beautiful Mind ansehen.

Ich werde weiter berichten - wie es mir so ergeht.

Herzlich, Benedikt
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Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 14.09.17, 22:26

Hallo Benedikt, :)

gut, dass du eine verständnisvolle Ärztin hast, die deinen Wunsch respektiert nicht als Zombie durchs Leben gehen zu Willen.
Ich habe allergrößten Respekt davor, wie du mit deiner Erkrankung umgehst. Du kennst dich selbst sehr gut und bist achtsam und die Aussage deiner Ärztin, dass man mit diesen Symptomen auch leben kann, ist sicher in Betracht zu ziehen, wenn man in der Lage ist gut auf sich aufzupassen um notfalls doch einzugreifen. So sehe ich das zumindest.

Ich wünsche dir alles, alles Gute

LG Ute
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2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen


2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

01.01.2018 Mirtazapin auf 13,5 mg

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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von Benedikt24 » Freitag, 15.09.17, 16:25

Hallo liebe Ute,

vielen Dank für Deine Worte. Es hat mich berührt - wie Du geschrieben hast.


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2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
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Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
30.12.17 Zum ersten Male gute Phasen gehabt. Bei welchen ich bei mir bin. (fühlt sich ungewohnt an, ohne Süchte und Ängste zu sein) Weine manchmal.
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von padma » Samstag, 16.09.17, 13:40

lieber Benedikt, :)
Sie hätte wenn ich gewollt hätte mir ein Neuroleptikum - ganz mild verschrieben.
Es gibt keine "milden Neurleptika", solche Aussagen sind einfach irreführend. Auch die niederpotenten NL greifen massiv in den Hirnstoffwechsel ein und können sehr schwer zu Absetzen sein.

Ich finde es sehr gut, wie du mit der Situation umgehst, verantwortungsvoll und kritisch. Du wirst deinen Weg finden, mit dieser Erkrankung zurecht zu kommen. :hug:

Gut, dass dir die 6 km laufen so gut tun.
Zu Fischöl haben wir hier einen thread viewtopic.php?f=19&t=982

liebe Grüsse,
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 03.01.18, 21:45

Hallo Benedikt,

ich sehe in deiner Signatur, dass du schon ganz schön weit gekommen bist mit deinem Absetzen.

Geht es dir weiterhin gut dabei ?
Du hattest ja zuletzt einige Probleme mit der Wahrnehmung, kommst du damit klar ?

Ich wünsche dir auch noch alles Gute fürs neue Jahr.

LG Ute
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2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von live-slow » Freitag, 12.01.18, 12:58

hallo benedikt,

ich freue mich das du hier bist.

bei mir ist es so das ich bäume ausreißen könnte kurz bevor ich psychotisch werde. 50km radfahren sind ein klax....

ich habe gelernt das ich genau DANN ruhe erzwingen muss.
ich möchte dir absolut keine angst machen, aber ich bin leicht erschrocken als du sagtest du rennst 6 km nicht joggen.
es hörte sich so an als gehöre das nicht zu deinen täglichen ritualen.
ich tendiere auch dazu alles in meinem leben komplett zum besseren, gesünderen zu ändern. von jetzt auf gleich.
das sind bei mir "warn marker"
dann MUSS ich mich 2 tage im abgedunkelten schlafzimmer aufhalten. und so konnte ich glaube ich bereits 2 psychosen aufhalten.
es ist schwer positiven gefühlen bewusst den rücken zu kehren.

ich hoffe schwer es geht dir gut!!

liebe grüße
live
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