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Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon Annanas » Dienstag, 04.04.17, 9:23

Guten Morgen, Maria :) ,
Traurige hat geschrieben:das hätte ich fast vergessen: Eine Schilddrüsenunterfunktion ist Ende März auch noch bei mir festgestellt worden, dafür nehme ich jetzt täglich 25 Mikrogramm Eferox ein. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion kann die Periode auch mal ausbleiben

Das ist wirklich alles ein sehr diffiziles Zusammenspiel - vllt ist der Gyn deshalb auf die Idee mit dem Progesteron
gekommen - eine SD-Unterfunktion kann man auch durch eine Östrogendominanz (Progesteronmangel) bekommen.

Kann - deshalb wäre ein Hormonspiegeltest vorher angebracht gewesen - um zu schauen, ob da wirklich dieser
Mangel vorliegt. Ich weiß nicht, warum sich viele Gyns mit den Tests so schwer tun.
Man muß natürlich sagen, daß dieser Test dann eine Momentaufnahme gewesen wäre - die Werte unterliegen
auch einer ständigen Veränderung (zusätzlich auch, wenn Psychopharmaka eingenommen bzw abgesetzt werden),
aber zumindestens wäre sicher eine Tendenz erkennbar gewesen.

Wie schon geschrieben, erschienen mir 200 mg Progesteron wirklich ziemlich hoch, zumal du ja jetzt ein SD-Medikament
bekommen hast - beides zusammen anzufangen, ist mMn auch nicht wirklich hilfreich gewesen.
Weil eben Progesteron auch einer SD-Unterfunktion entgegenwirken kann.

Da hätten vorher erstmal umfangreiche diagnostische Maßnahmen erfolgen müssen - alle Werte der SD testen,
dann einen Hormonspiegel der Geschlechtshormone u. dazu Prolaktin bestimmen lassen usw.
Es ist alles miteinander verdrahtet und bedingt sich gegenseitig.

Aber gut, das Progesteron hast du weggelassen - das finde ich richtig - ich hoffe auch, daß es dir besser geht,
wenn die SD-Hormone richtig greifen - ggf. reicht das schon aus, um wieder einen vernünftigen Regelzyklus zu bekommen.
Wenn nicht, kann das immer noch am NL liegen - da ist dann aber nicht viel machbar - außer absetzen und abwarten.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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05.12.2017 27. Red. um 1 mg auf 9,5 mg (9%)


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Traurige
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon Traurige » Mittwoch, 05.04.17, 12:27

Hallo Anna,

vielen Dank und ja es geht mir schon wieder viel besser, seit ich das Progesteron weggelassen habe. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie es mit meinem Zyklus nun weitergehen wird. Bei meinem nächsten Hausarztbesuch werde ich mal fragen, ober mir den Prolaktinwert und den Progesteronwert testet.

Liebe Grüße
von Maria
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2011 schwere Depression mit psychotischen Symptomen
2015 schwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Duloxetin
2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon

18.02.2017
Täglich
60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg

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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon Annanas » Mittwoch, 05.04.17, 13:15

Hallo Maria :) ,
Traurige hat geschrieben: Bei meinem nächsten Hausarztbesuch werde ich mal fragen, ober mir den Prolaktinwert und den Progesteronwert testet.

Bei den Geschlechtshormonen ist es leider nicht damit getan, daß man nur den Progesteronwert testet.
Das wäre dann nicht aussagekräftig.

Es ist wichtig, daß man das im Verhältnis zu den anderen Hormonen sieht.
Also ein Minimum wäre - Östradiol, Progesteron, Testosteron u. ggf. Prolaktin testen zu lassen.

Es kommt hier auf die Balance an - Östradiol u. Progesteron sollten bei ca. 1 : 100 liegen (bei gleicher Maßeinheit) -
bei Frauen ohne Schwangerschaft u. im fruchtbaren Alter.

Nur als Beispiel: Eine Frau hat einen niedrigen Progesteronwert (unter Referenz) - wenn man nur diesen Wert gemessen hat,
würde man einen Mangel diagnostizieren - nun ist es aber so, daß ihr Östradiolwert auch entsprechend niedrig ist - damit
noch im richtigen Verhältnis zum Progesteron steht - sie fühlt sich außerdem gut - also, braucht kein Progesteron
verordnet werden - sondern es käme dann u.U. zu den Beschwerden, die du durch die hohe Progesteronzufuhr hattest.

Eine andere Frau hat genau den gleichen Progesteronwert - fühlt sich schrecklich - hat Beschwerden - man mißt außerdem
den Östradiolwert u. stellt hier fest, daß dieser im Verhältnis zum Progesteron sehr erhöht ist - das heißt sie hat
einen Progesteronmangel u. eine Substitution könnte ihr ggf. helfen.

Das ist jetzt ganz grob vereinfacht dargestellt, es spielen auch noch viele andere Faktoren damit hinein - ich wollte
nur verdeutlichen, daß ein einzelner Wert bei den Geschlechtshormonen keine konkreten Rückschlüsse zuläßt.

Dann sollte man auch schauen, daß man den Test möglichst um den 21. Zyklustag herum machen läßt.

Leider kann aber auch die Psychopharmakaeinnahme bzw das -absetzen die Werte verfälschen.
Aber evtl wäre wenigstens eine Tendenz erkennbar.

Liebe Grüße von Anna
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon Traurige » Mittwoch, 05.04.17, 18:03

Hallo Anna,

Hilfe, ist das kompliziert. Da bin ich ja mal gespannt, ob mir der Hausarzt da überhaupt weiterhelfen kann oder ob er mich gleich wieder zum Frauenarzt schickt mit meinem Wunsch. Danke für Deine gute Erklärung Anna damit habe ich den Zusammenhang besser verstehen können.

Liebe Grüße
von Maria
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon Traurige » Freitag, 19.05.17, 9:39

Hallo Ihr Lieben,

es gibt Neuigkeiten bei mir: Mein Psychiater hat mir eine Reduzierung des Risperidons von 2 mg auf 1,5 mg erlaubt. Ja, ich weiß, das ist ein zu großer Reduzierungsschritt, aber mein Psychiater ist fest davon überzeugt, dass der erste Reduzierungsschritt immer 0,5 mg seien, was soll ich machen?

Habe schon überlegt, selber mit der Wasserlösemethode 1,75 mg daraus zu machen und dann erst nach 4-6 Wochen auf 1,5 mg zu gehen.

Was meint Ihr?

Meinen Termin beim Hausarzt zur Bestimmung der Schilddrüsenhormone habe ich erst Anfang Juni.

Ganz liebe aufgeregte Grüße
von Maria
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon Jamie » Freitag, 19.05.17, 10:40

Hallo Maria,

Mein Psychiater hat mir eine Reduzierung des Risperidons von 2 mg auf 1,5 mg erlaub


Verzeihung, dein Arzt hat dir gar nichts zu erlauben oder zu verbieten. Er ist nicht dein Vormund.
Immerhin nimmst du ein Medikament, das potentiell Gehirnschwund und irreversible Bewegungsstörungen auslösen kann - und der Körper, der das wegstecken muss, ist nicht seiner, sondern deiner! Also möchte ich dich herzlich bitten mehr Selbstbewusstsein walten zu lassen und für dich und deinen Willen und deine Bedürfnisse einzutreten :).

Der Schritt, gleich 0,5mg wegzulassen, ist viel zu groß!
Da kann sich dann jeder Doc drin "sonnen", dass er eh gewusst hat, das Absetzen sei zum Scheitern verurteilt und man habe es ja vorher schon prophezeit - bei dieser Vorgehensweise riskierst du Absetzsymptome, die einige Ärzte dann als Wiederaufflammen der Grunderkrankung interpretieren werden. :evil:

Ich finde deine Idee vernünftig von 2mg auf 1,75mg zu gehen. Gemäß der 10%-Regel sollte dein Absetzschritt von 2mg auf 1,8mg gehen (0,2 weniger), aber ich denke 1,75mg sind auch okay.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon Traurige » Sonntag, 21.05.17, 18:04

Hallo Jamie,

danke für Deine aufbauenden Worte und Deine Bestätigung, dass der Schritt zu groß gewählt ist.

Liebe Grüße
von Maria
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon Gwen » Sonntag, 21.05.17, 19:56

Hallo Maria,

ich finde es sehr mutig und stark von Dir, nach so einer langen Krankheits- und Medikamentengeschichte jetzt das Ruder selbst in die Hand zu nehmen! Und ich denke - wie Jamie schon geschrieben hat - dass Du da ruhig auch etwas selbstbewusster auftreten darfst! Schließlich ist es Dein Körper. Der Arzt hat zwar Medizin studiert, aber Du bist die Spezialistin für Deinen Körper und Deine Gefühle. Deshalb solltest Du die Entscheidungen treffen. Das heißt natürlich nicht, dass Du das alleine tun musst oder sollst! Informier Dich gut (tust du ja hier unter anderem gerade :wink: ) und hör auch auf Dein Bauchgefühl. Dann wirst Du das auch schaffen!!

Langsam anzufangen und in Ruhe zu schauen was passiert und wie es Dir mit der Reduktion geht, ist auf jeden Fall 3 sehr wichtig. Aber das hast Du ja auch schon selbst geschrieben. Dazu ist mir was aufgefallen: in der Signatur steht, dass Du aktuell auf 1,5 mg gegangen bist. Ich denke, das ist ein Schreibfehler, oder?

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Ruhe beim Absetzen!
Viele Grüße Gwen
Diagnose: rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,5mg (17.11.2017)

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Traurige
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon Traurige » Freitag, 02.06.17, 9:31

Hallo Gwen,

hau mich bitte nicht, aber ich konnte der Versuchung nicht widerstehen...ich habe tatsächlich ein halbes Milligramm weggelassen.

Und es war gleich eine Veränderung zu spüren. Ich bin viel wacher geworden, habe wieder mehr Interesse daran, was um mich herum passiert. Nur die Muskelkrämpfe sind weniger angenehm. Vor allem die linke Wade scheint betroffen zu sein, das nervt, hat aber auch schon wieder nachgelassen.
Die folgenden Absetzschritte werde ich aber wieder langsamer angehen. Bald habe ich wieder Termin bei meinem Psychiater und dort möchte ich mir 0,25 mg Tabletten verschreiben lassen, um langsamer abdosieren zu können.

Liebe Grüße
von Maria
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon padma » Freitag, 02.06.17, 18:20

hallo Maria, :)

schön, dass die NW nachgelassen haben.
0,5 mg Risperidon weniger ist wirklich gewagt, lass dir nun bitte ausreichend Zeit zum Stabilisieren, mindestens 6 Wochen.

Wegen der Muskelkräpfe könntest du es mit Magnesium versuchen
viewtopic.php?f=57&t=11189

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.09.2017: 0,5 mg


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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon Traurige » Sonntag, 25.06.17, 12:56

Huhu padma,

vielen Dank für den Tipp mit dem Magnesium, das hat die Krämpfe um einiges reduziert, obwohl sie immer noch recht heftig sind manchmal.

Jetzt sind bald sechs Wochen vergangen mit der großen Reduzierung, und ich habe es ganz gut überstanden. Trotzdem werde ich auf jeden Fall die sechs Wochen abwarten und evtl. sogar noch zwei Wochen dranhängen, um mir sicher zu sein dass es gut gegangen ist.

Liebe Grüße
von Maria
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21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon Traurige » Donnerstag, 29.06.17, 11:32

Hallo Ihr Lieben,

diese Woche war ich wieder bei meinem Psychiater und er möchte die Dosierung von Risperidon 1,5 mg noch weiter beibehalten, womit ich grundsätzlich auch einverstanden bin, da ich ja eh mindestens sechs Wochen auf dieser Dosierung bleiben wollte. Jetzt werden es halt noch ein bisschen mehr bis zum nächsten Psychiatertermin.

Allerdings hat er angekündigt, dass er dann wieder um 0,5 mg reduzieren will und das ist mir einfach zu viel. Ich habe ihm das auch gesagt und vorgeschlagen, dass er mir 0,25 mg Tabletten verschreibt. Er meinte dann nur ich solle doch nicht so ängstlich sein...

ich denke, wenn er nicht auf meinen Vorschlag eingeht, werde ich auf die Wasserlösemethode umsteigen und selber bestimmen, in welchen Schritten ich langsam abdosiere. Habe in anderen Threads ja schon gelesen, dass das mit Risperidon prima klappt.

Liebe Grüße
von Maria
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon Lisamarie » Donnerstag, 29.06.17, 11:53

Hallo Maria, also ich würde nach meinem eigenen Gefühl gehen , und du bestimmst wie du wann wieviel abdosiert. Dein Psychologe kann dich ja gerne beraten, aber im Zweifel stehst du mit den Absetzproblemen da, nicht er.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon Traurige » Donnerstag, 29.06.17, 18:15

Hallo Petra,

ja so sehe ich das auch und das habe ich heute sogar schon zu meinem Mann gesagt: Ich sitze nachher wieder in der Klinik, nicht er ;-)

Danke für die Bestätigung. :D

Liebe Grüße
von Maria
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon Traurige » Freitag, 14.07.17, 9:41

Hallo ihr Lieben,

gestern war ich wieder bei meinem Psychiater und was soll ich sagen: Jetzt möchte er wieder auf der gleichen Menge Risperidon bleiben und nicht weiter absetzen. Er war sehr nett, doch in Sachen weiter absetzen blieb er hart.

Beim letzten Termin meinte er noch, ich solle nicht so ängstlich sein und jetzt das.

Vielleicht liegt das auch daran, dass ich erst im September wieder einen Termin habe, urlaubsbedingt. Naja, ich hab es ja nicht eilig mit dem Absetzen, lieber langsam und dafür sicher.

Absetzsymptome hatte ich ja jetzt so einige: Muskelverspannungen, Muskelkrämpfe an den unmöglichsten Stellen (u.a. Bauch), unscharfes Sehen, Nackenschmerzen usw.

Den nächsten Schritt werde ich definitiv kleiner wählen.

Liebe Grüße
von Maria
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon Annanas » Freitag, 14.07.17, 9:58

Liebe Maria :) ,
Traurige hat geschrieben:gestern war ich wieder bei meinem Psychiater und was soll ich sagen: Jetzt möchte er wieder auf der gleichen Menge Risperidon bleiben und nicht weiter absetzen. Er war sehr nett, doch in Sachen weiter absetzen blieb er hart.

Das ist auch einer, den sein Geschwätz von gestern nicht interessiert - erst rät er dir zu einem relativ großen Absetzschritt u.
sagt, du sollst nicht so ängstlich sein u. jetzt will er, daß du gar nicht weiter absetzt?!

Nett ist meine Psychiaterin auch, nur leider nicht hilfreich, eher das Gegenteil - wenn es um das Absetzen meines
AD geht....! :o

Traurige hat geschrieben:Naja, ich hab es ja nicht eilig mit dem Absetzen, lieber langsam und dafür sicher.

Ich denke, das ist auf jeden Fall der richtige Weg.
Traurige hat geschrieben:Absetzsymptome hatte ich ja jetzt so einige: Muskelverspannungen, Muskelkrämpfe an den unmöglichsten Stellen (u.a. Bauch), unscharfes Sehen, Nackenschmerzen usw.

Traurige hat geschrieben:Den nächsten Schritt werde ich definitiv kleiner wählen.

MMn waren die 0,5 mg auch gleich zu viel und ja, versuche es mit Minischritten - auch damit kommt man ans Ziel -
Padma :) sagt da immer: auch Schnecken erklimmen den Kilimandscharo!!

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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05.12.2017 27. Red. um 1 mg auf 9,5 mg (9%)


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Traurige
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon Traurige » Donnerstag, 14.09.17, 9:49

Danke Dir für Deine Worte, Anna :-)

Ich dachte, ich gebe mal einen Zwischenbericht ab:

Mir wurde aufgrund meines sich verschlechternden Asthmas eine höhere Dosis Cortisonpulver verschrieben, was meine Depression sehr verschlimmert hat. Nun habe ich das Cortisonpulver ganz abgesetzt und seitdem geht es mir besser. Für mein Asthma benutze ich jetzt meinen Spray, einmal täglich, das hilft auch und ich habe es sowieso immer trotz des Pulvers gebraucht.

Der Absetzschritt ist geschafft, und das einzige Symptom welches ich jetzt wieder habe sind die Dauerblutungen, welche ich auch kurz nach der ersten Einnahme von Duloxetin bekommen habe. Lästig, aber harmlos. Psychisch geht es mir soweit wieder ganz ordentlich.

Also ich freue mich schon auf meinen nächsten Termin beim Psychiater, denn dann werde ich auf einem weiteren Absetzen bestehen.

Liebe Grüße
von Maria
1999 Burnout mit Diagnose paranoide Psychose
2011 schwere Depression mit psychotischen Symptomen
2015 schwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Duloxetin
2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon

18.02.2017
Täglich
60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg

Traurige
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon Traurige » Freitag, 22.09.17, 7:53

Hallo ihr Lieben,

gestern war ich wieder bei meinem Psychiater und er hat den nächsten Absetzschritt abgesegnet. Allerdings wollte er gleich um 0,5 mg Risperidon reduzieren, das ist mir definitiv zu viel. Deshalb habe ich entschieden, zunächst nur um 0,25 mg zu reduzieren. Diese Dosis möchte ich gerne für 4-6 Wochen beibehalten und dann nochmal um 0,25 mg reduzieren. Ab 1 mg werde ich dann zur Wasserlösemethode übergehen und in 10% Schritten reduzieren.

Beruflich ist bei mir leider auch einiges passiert, das hab ich euch ja noch gar nicht erzählt. :-(

Ich bin seit Anfang Mai wieder zu Hause, weil ich übelst rausgemobbt worden bin aus meinem Job. Anspielungen auf mein Gewicht, auf mein schweres Atmen bei Anstrengung und auf meine psychische Erkrankung wurden dafür benutzt. Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten und habe aufgegeben. :-(

Liebe Grüße
von Maria
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2011 schwere Depression mit psychotischen Symptomen
2015 schwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Duloxetin
2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon

18.02.2017
Täglich
60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm

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im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon Jamie » Freitag, 22.09.17, 10:47

Hallo Maria

Ich bin seit Anfang Mai wieder zu Hause, weil ich übelst rausgemobbt worden bin aus meinem Job. Anspielungen auf mein Gewicht, auf mein schweres Atmen bei Anstrengung und auf meine psychische Erkrankung wurden dafür benutzt. Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten und habe aufgegeben. :-(


Das tut mir leid zu hören.
Menschen können grausam sein :( .
Kein Mensch sollte sowas erdulden müssen und trotzdem passiert es viel zu oft und immer wieder in unserer rücksichtslosen und herzlosen Gesellschaft :x .

Ich hoffe, dass du irgendwann einen Platz findest, an dem man dich und deine Arbeit wertschätzt und du als Ganzes gefragt bist und Menschen nicht nur auf Oberflächlichkeiten achten :hug:

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitragvon padma » Freitag, 22.09.17, 18:43

liebe Maria, :)

Ich bin seit Anfang Mai wieder zu Hause, weil ich übelst rausgemobbt worden bin aus meinem Job. Anspielungen auf mein Gewicht, auf mein schweres Atmen bei Anstrengung und auf meine psychische Erkrankung wurden dafür benutzt. Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten und habe aufgegeben. :-(

Das tut mir sehr leid. :hug:
Sie es nicht als aufgeben. Du hast eine Entscheidung für dich getroffen und das ist gut.

Gut, dass du nicht gleich um 0,5 mg reduziert hast. Die Reduktion um 0,25 war immer noch recht gross. Ich würde jetzt mindestens 6 Wochen dabei bleiben und bereits ab dann nur noch um 0,1 mg reduzieren.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.09.2017: 0,5 mg


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