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Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Lilly71
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon Lilly71 » Montag, 18.09.17, 10:34

Hallo ihr Lieben!

Danke für eure Tipps mit der Erklärung.
Das schaffe ich im Momentan nicht (Anwalt usw.), hoffe aber natürlich, dass ich sie auch nicht brauche.

Mein Hausarzt hat mir Venlafaxin von 1A Pharma verschrieben.
Bekomme sie allerdings erst heute Mittag.

Kann also erst morgen anfangen.

Ihr würdet es wirklich wagen, nach so langer Zeit?

Soll ich beim Zählen, den Durchschnitt von 10 Kapseln nehmen.
Oder lieber bei jeder Kapsel zählen?
Ich weiß ja nicht, wie groß der Unterschied in den Kapseln ist.

Und bei dieser geringen Menge, fallen da die Schwankungen der Kapseln nicht auch extrem ins Gewicht?

Ich habe echt ein wenig Angst, möchte aber die Chance, wenn es denn eine ist, doch nutzen.

Helft mir bitte dabei.

Liebe Grüße
Melli
Grunderkrankung, seit meiner Jugend: schwere Angstörung, Depressionen.

Medikamente außer Antidepressiva:
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

2005 erster Klinikaufenthalt, bis 2015
immer wieder Klinik, mit verschiedenen Medikamenten. Nie Probleme beim Absetzen.

Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva. Ohne Erfolg.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Inzwischen Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Dies ist ein Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, völlig erschöpft, lange Zeit bettlägerig, depressiv und verzweifelt. Vieles schlug mir aufs Herz, so dass ich eine Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Und irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Weiter Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome, vorallem diese schlimmen Zustände (Todesangst, Angstzustände mit Hautbrennen).

Wieder Klinik.
Versuch mit Atosil, Dipiperon auf Bedarf.
Half nichts. Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
Quetiapin 100mg

Diazepam wirkte paradox, so hat meine Psychiaterin mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte auch nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, sofort zurück zu Tavor. Verschlimmerung trotzdem geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik, mit folgenden Medis:
Tavor 1mg-1/2mg-1mg-1/2mg. (3mg)
Quetiapin 100mg, L-Thyroxin 25mg,
Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation gleich geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
mit etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung, dafür Überhang am Morgen.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, also nur 3 Tage,
wegen Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal w. Benommenheit.
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Momentan also folgenden Medis:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

Symptome:
Schlimme Angstzustände fast durchgehend, Herzbeschwerden, Schwindel, Kreislaufprobleme, Depersonalisierung, Derealisierung, Zittern, Schwäche usw.
Alles leider fast durchgehend.

live-slow
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon live-slow » Montag, 18.09.17, 11:41

hallo melli :party2:
herzlichen glückwunsch das du das rezept bekommen hast.
das gespräch mit deiner ärztin? wie ist es verlaufen?

ja es ist eine lange zeit, aber es ist eine chance.
gut das du sie nutzen willst. freu!

wir sind dir behilflich mit der kügelchen methode.
nur ich kenne mich damit leider garnicht aus.
ich weis nur folgendes:
du musst alle kügelchen in einer kapsel zählen. das entspricht deinen gesamt mg.
dann musst du mittels dreisatz errechnen wie viele kügelchen 1 mg sind.

diese kügelchen musst du zurück in die kapsel tun und dann einnehmen.
ich hoffe jemand anderes meldet sich noch!
ich weis nicht ob innerhalb einer packung die kügelchen anzahl schwankt.

du musst sehr gewissenhaft zählen.
am besten du nimmst dir 2 schälchen zur hilfe.
und zettel und stift.
vielleicht kann dein mann dir helfen <3

liebe grüße
live slow
ich schleiche olanzapin aus
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nam myoho renge kyo

carlotta
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon carlotta » Montag, 18.09.17, 11:59

Hallo Melli,

sehr gut, dass Du das Rezept bekommen hast. :)

Du kannst ja mal den Durchschnitt von 3 bis 5 Kapseln nehmen, auch um zu schauen, inwieweit die Kügelchen-Menge schwankt.

Ich denke, mit einer sehr kleinen Dosis kannst Du es wirklich versuchen (1 mg oder weniger). Es gibt ja ansonsten keine Möglichkeiten, außer es auszusitzen.

@Pons:
Pons hat geschrieben:Sind nicht anthroposphisch ausgerichtete Kliniken, was Medikamente angeht, zurückhaltender?

Meine persönliche Erfahrung bezieht sich auf eine anthroposophische Klinik. Auch dort hängt es wohl davon ab, wie stark der Patient beeinträchtigt ist. Ich sollte in der Anfangsphase des Entzugs in einem miserablen Zustand dort aufgenommen werden, mit schlimmen Unruhezuständen und Monaten fast ohne Schlaf. Längeres Aufnahmegespräch mit einer zugegebenermaßen recht netten Ärztin, die aber von Entzug null Ahnung hatte und zur Bedingung für die Aufnahme machte, mich SOFORT mit Mirtazapin zu "therapieren". Das wäre der Super-GAU für mein kaputtes ZNS gewesen. Und darin hat sie sich auch nicht von den zig Ärzten, die ich ansonsten in dieser Phase konsultiert habe, unterschieden. Nur dass jeweils andere PP verordnet wurden. :o Aus Ihren Ausführungen konnte man auch heraushören, dass PP in der Klinik an der Tagesordnung waren. Zusätzlich gab's dann noch homöopathische Mittel. 8-) Bin dann gegangen, musste mir aber noch ein Rezept für Mirtazapin aufs Auge drücken lassen. (Die Aufklärung über NW war übrigens mehr als fragwürdig, vergleichbar mit dem, was man anderswo gewohnt ist.)

Wenn Ärzte ein Entzugssyndrom nicht erkennen (wie meist), dann interpretieren sie es als eine schwere psychische Störung. Und dann wird eben "Leitlinien gerecht" behandelt. Auch anthroposophische Einrichtungen sind den Krankenkassen schließlich verpflichtet.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
Zuletzt geändert von carlotta am Montag, 18.09.17, 16:07, insgesamt 1-mal geändert.
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


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Lilly71
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon Lilly71 » Montag, 18.09.17, 12:35

Ihr Lieben!

Danke für eure Antworten!

Habt ihr mir noch weitere Tipps, im Bezug auf die Kügelchen Methode?

Thema Klinik:
Ich war am Anfang des Entzuges auch in einer Antroposophischen Klinik.
Die haben genauso wenig Ahnung und geben ebenfalls Antidepressiva.
Und ich musste am ersten Tag an allem teilnehmen.
Ich bin nach 1 Nacht gegangen.
Ich war völlig fertig.

Mir ging es nur darum, dass es mir manchmal so extrem schlecht geht, dass ich Hilfe schreiend durch die Wohnung renne.

In der letzten Situation, wusste sich mein Mann nicht anders zu helfen, als den Rettungswagen zu rufen.
Ich hatte auch darum gebettelt.

Ich hatte Glück auf der offenen gelandet zu sein und dass sie keine weiteren Medikamente gegeben haben.

Das nächst mal (im Notfall/ durchdrehen) könnte dies anders aussehen.
Deshalb meine Angst, wenn ich auf die geschlossene komme und dort, weil ich durchdrehe, ruhiggestellt werden muss!

Dann ist doch alles aus, oder?

Davor habe ich Angst!!!

Denn auch heute halte ich es kaum noch aus!!!

Liebe Grüße
Melli
Grunderkrankung, seit meiner Jugend: schwere Angstörung, Depressionen.

Medikamente außer Antidepressiva:
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
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2005 erster Klinikaufenthalt, bis 2015
immer wieder Klinik, mit verschiedenen Medikamenten. Nie Probleme beim Absetzen.

Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva. Ohne Erfolg.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Inzwischen Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Dies ist ein Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, völlig erschöpft, lange Zeit bettlägerig, depressiv und verzweifelt. Vieles schlug mir aufs Herz, so dass ich eine Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Und irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Weiter Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome, vorallem diese schlimmen Zustände (Todesangst, Angstzustände mit Hautbrennen).

Wieder Klinik.
Versuch mit Atosil, Dipiperon auf Bedarf.
Half nichts. Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
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Diazepam wirkte paradox, so hat meine Psychiaterin mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte auch nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, sofort zurück zu Tavor. Verschlimmerung trotzdem geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik, mit folgenden Medis:
Tavor 1mg-1/2mg-1mg-1/2mg. (3mg)
Quetiapin 100mg, L-Thyroxin 25mg,
Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation gleich geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
mit etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung, dafür Überhang am Morgen.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, also nur 3 Tage,
wegen Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal w. Benommenheit.
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Momentan also folgenden Medis:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

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Schlimme Angstzustände fast durchgehend, Herzbeschwerden, Schwindel, Kreislaufprobleme, Depersonalisierung, Derealisierung, Zittern, Schwäche usw.
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Eva
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon Eva » Montag, 18.09.17, 12:58

Hallo Melli, Ihr Lieben,

Carlotta, dann war das also mit der anthroposophischen Klink nur ein frommer Wunsch. Schon schade.

Dass auf einer Geschlossenen auf jeden Fall alles aus ist, Melli, das ist ein sehr schlimmer Gedanke. Stresse Dich nicht andauernd mit dieser Vorstellung, ist meine dringende Empfehlung.

Außerdem kannst Du das einfach nicht wissen! Ich werde nicht müde, zu wiederholen: Wir nehmen mit unseren Ängsten das vorweg, was sie ins Panische steigen lässt und geben einer besseren Entwicklung gar keinen Raum. Denkbar wäre durchaus auch andere Szenarien, z. B. ein unerwartet verständnisvoller Arzt oder anderes.

Du hast doch zuletzt auch keine Medis aufgedrückt bekommen, und das ist auch auf einer offenen Station nicht immer so. Also hattest Du schon mal GLÜCK!!! :) Warum also weiter vom Schlimmsten ausgehen?

Lieber Gruß, Pons
Zuletzt geändert von Eva am Montag, 18.09.17, 13:29, insgesamt 1-mal geändert.
Vorher hier als "Pons" geschrieben.

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Beginn Wasserlösemethode Bromazepam, Start am:
29.08.17 3,7 mg
25.09.17 3,4 mg
09.10.17 3,0 mg
21.10.17 2,7 mg
03.11.17 2,4 mg
15.11.17 2,1 mg
22.11.17 - Seit ein paar Tagen vermehrte körperliche Unruhe, Herzklopfen, Extrasystolen.
01.12.17 - Es wird langsam besser.
05.12.17 1,9 mg
08.12.17 2 x 500 mg L-Tryptophan - aufgrund des Gefühls, die Schlaflosigkeit bringt mich langsam um. :( Habe damit tatsächlich etwas Ruhe gefunden. Diese Ergänzung soll aber nicht zur Regel werden.

Never give up!

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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon live-slow » Montag, 18.09.17, 13:09

oh melli,
weist du, das ist jetzt meine ganz persönliche meinung,
und ich habe schlimmes erfahren auf der geschlossenen.
MICH kriegen keine 10 pferde mehr in ein krankenhaus!
solange ich mich nicht umbringen will. was ich keinesfalls will. und solange ich nicht hochgradig psychotisch bin, was mir hoffentlich niemals mehr passiert!

alles muss von mir, alleine, ausgehalten werden.
ich schreie auch nicht (mehr)! das hilft nicht!
ich belaste meine familie nicht (mehr) damit.
ich erinnere die anderen nur daran das es mir schlecht geht, wenn sie es vergessen und ihr verhalten für mich nicht trotzdem aushaltbar ist.
niemand soll sich weitestgehend von mir eingeschränkt fühlen.
ich belaste meine familie nicht (mehr) mit ständigem jammern (nur manchmal ein bischen, wenn ich zuspruch brauche)
sowas habe ich mir alles abgewöhnt. das ist definitiv machbar.
dazu muss man sich mit seiner eigenen dunklen seite befassen. nur so konnte ich ganz werden und seelenfrieden finden.
sorry für das was jetzt kommt.

durchdrehen wie du es beschreibst, passiert bei dir in einem rahmen den du noch steuern kannst. (könntest)
(ich will auf keinen fall anmaßend sein, denn ich trage eine andere bürde als du!)
bevor ich schreiend durch die wohnung laufen würde würde ich lieber 3 mal á so lang liegestützen machen bis ich nicht mehr kann.
in der ruhe liegt die kraft.

es tut mir wirklich leid das ich mir hier erlaube meine meinung, in deinem zustand kundzutun!

der mensch ist in der lage seelische verletzungen selbst zu heilen!
depressionen, schizophrenie
man muss das denken neu erfinden. man muss sich erforschen. man muss neue unbeschrittene pfade gehen. das geht erst wenn man ganz leise wird.

brüllend durch die wohnung rennen bringt einfach absolut nichts! habe das als teenager oft gemacht. ich hatte massive psychische probleme, dennoch, es hat nichts gebracht. auch nicht wenn ich ein megafon gehabt hätte.

wirklich alles liebe!
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon Lilly71 » Montag, 18.09.17, 13:33

Hallo ihr Lieben!

Pons, danke für deine Meinung!

live-slow, auch danke für deine Meinung, die du natürlich schreiben darfst.

Ich kann es im Moment nicht alleine aushalten, weil es für mich unerträglich ist.
Ich kann meinen Mann nicht entlasten, da ich zu nichts! in der Lage bin.

Ich derealisiere den ganzen Tag, habe Herzrasen, das Gefühl Ohnmächtig zu werden, bin extrem geschwächt, schwindelig, gangunsicher, Zittern und noch mehr.
Und dann eben durchgehend diese schlimmen Zustände ("Körperangst", Neuro Emotionen) die dann irgendwann eskalieren.
Ich kann das nicht steuern, leider!

Aber danke, für deine Anregung!

Liebe Grüße
Melli
Grunderkrankung, seit meiner Jugend: schwere Angstörung, Depressionen.

Medikamente außer Antidepressiva:
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
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Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva. Ohne Erfolg.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Inzwischen Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Dies ist ein Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, völlig erschöpft, lange Zeit bettlägerig, depressiv und verzweifelt. Vieles schlug mir aufs Herz, so dass ich eine Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Und irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Weiter Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome, vorallem diese schlimmen Zustände (Todesangst, Angstzustände mit Hautbrennen).

Wieder Klinik.
Versuch mit Atosil, Dipiperon auf Bedarf.
Half nichts. Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

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Quetiapin 100mg

Diazepam wirkte paradox, so hat meine Psychiaterin mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte auch nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, sofort zurück zu Tavor. Verschlimmerung trotzdem geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik, mit folgenden Medis:
Tavor 1mg-1/2mg-1mg-1/2mg. (3mg)
Quetiapin 100mg, L-Thyroxin 25mg,
Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

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Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
mit etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung, dafür Überhang am Morgen.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, also nur 3 Tage,
wegen Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal w. Benommenheit.
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon live-slow » Montag, 18.09.17, 13:42

nein liebe melli,
das kann man bei gott nicht steuern,
aber vielleicht das rumschreien, damit du eben nicht ins kh kommst.
so war das im grunde gemeint.

ein hoch auf deinen mann!

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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon Lilly71 » Montag, 18.09.17, 15:53

Ihr Lieben!

live-slow, ich habe verstanden, was du meinst, danke!
Und ich werde es meinem Mann ausrichten.

carlotta, ich habe 2 mal versucht dir eine PN zu schreiben.
Wird mir aber nicht als gesendet angezeigt.

Liebe Grüße
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Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva. Ohne Erfolg.
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Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Inzwischen Tavorabhängig, 2mg.
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Dies ist ein Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, völlig erschöpft, lange Zeit bettlägerig, depressiv und verzweifelt. Vieles schlug mir aufs Herz, so dass ich eine Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Und irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Weiter Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
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Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome, vorallem diese schlimmen Zustände (Todesangst, Angstzustände mit Hautbrennen).

Wieder Klinik.
Versuch mit Atosil, Dipiperon auf Bedarf.
Half nichts. Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
Quetiapin 100mg

Diazepam wirkte paradox, so hat meine Psychiaterin mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte auch nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, sofort zurück zu Tavor. Verschlimmerung trotzdem geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik, mit folgenden Medis:
Tavor 1mg-1/2mg-1mg-1/2mg. (3mg)
Quetiapin 100mg, L-Thyroxin 25mg,
Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation gleich geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
mit etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung, dafür Überhang am Morgen.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, also nur 3 Tage,
wegen Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal w. Benommenheit.
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Momentan also folgenden Medis:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

Symptome:
Schlimme Angstzustände fast durchgehend, Herzbeschwerden, Schwindel, Kreislaufprobleme, Depersonalisierung, Derealisierung, Zittern, Schwäche usw.
Alles leider fast durchgehend.

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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon carlotta » Montag, 18.09.17, 16:16

Hallo Melli,

vermutlich ist mein Postfach voll. Ich schaffe es auch im Moment kaum, zusätzlich auf PNs zu antworten bzw. mein Postfach auf Vordermann zu bringen. Mir geht es selbst nicht besonders.

Ist es etwas Persönliches? Wenn nicht, kannst Du es auch hier posten.

Das ist nicht so gemeint, dass Du mir nicht schreiben sollst, bitte nicht falsch verstehen. Wenn's persönlich ist, natürlich. Ich schaue mal, dass ich zeitnah im Postfach Platz schaffe.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon Lilly71 » Montag, 18.09.17, 16:37

Liebe carlotta!

Ich hoffe, es ist nicht zu persönlich.
Verzeih mir bitte, sollte ich jetzt einen Fehler machen!!!

Ich bin gerade sehr verunsichert.

Ich habe gerade im Langzeitbetroffenen Thread gelesen dass du schon im 6. Jahr des Entzuges bist.

Stimmt das?

Wenn ja, wie lebst du?
Wie war das am Anfang?
Wie steht man sowas durch, ich kann jetzt schon nicht mehr.

Die Symptome ändern sich aber, oder?

Ich kann doch nicht ewig derealisieren und schlimme Zustände haben!

Verzeih mir, aber ich habe furchtbare Angst!

Entschuldige nochmal, aber ich würde mich über eine Antwort freuen!

Ganz liebe Grüße
verzweifelte Melli

Oh je, es tut mir leid, dass es dir auch gerade schlecht geht!
War wohl doof, jetzt zu schreiben!
Grunderkrankung, seit meiner Jugend: schwere Angstörung, Depressionen.

Medikamente außer Antidepressiva:
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

2005 erster Klinikaufenthalt, bis 2015
immer wieder Klinik, mit verschiedenen Medikamenten. Nie Probleme beim Absetzen.

Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva. Ohne Erfolg.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Inzwischen Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Dies ist ein Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, völlig erschöpft, lange Zeit bettlägerig, depressiv und verzweifelt. Vieles schlug mir aufs Herz, so dass ich eine Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Und irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Weiter Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome, vorallem diese schlimmen Zustände (Todesangst, Angstzustände mit Hautbrennen).

Wieder Klinik.
Versuch mit Atosil, Dipiperon auf Bedarf.
Half nichts. Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
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Diazepam wirkte paradox, so hat meine Psychiaterin mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte auch nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, sofort zurück zu Tavor. Verschlimmerung trotzdem geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik, mit folgenden Medis:
Tavor 1mg-1/2mg-1mg-1/2mg. (3mg)
Quetiapin 100mg, L-Thyroxin 25mg,
Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation gleich geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
mit etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung, dafür Überhang am Morgen.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, also nur 3 Tage,
wegen Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal w. Benommenheit.
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Momentan also folgenden Medis:
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon Clarissa » Montag, 18.09.17, 17:15

Hallo Lilly/Melli.

Ich bin seit diesem Monat im vierten Jahr nach Null und derealisiere zum Glück schon lange nicht mehr.
Das war bei mir auch ganz schlimm, ich empfand es als sehr lästig und beunruhigend. Die DR war ein heftiges Symptom, das allerdings recht bald wieder verschwand.
Allerdings war ich dann schon ohne AD und NL. Quetiapin hat mir persönlich sehr zu schaffen gemacht und war für viele meiner Beschwerden verantwortlich, die auf Benzo Entzug geschoben wurden.
Schwindel, Herzbeschwerden und Schwäche kenne ich auch. Schwindel ganz schlimm!
Alles besser geworden, aushaltbar. Ohne irgendwelche Medikamente.

Weiter machen. Was bleibt sonst übrig?

Alles Gute dafür und viele Grüße von sleepless.
bisher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon carlotta » Montag, 18.09.17, 17:25

Hallo Melli,

alles gut. :)

Ja, bin im 6. Jahr, leider. :( Bin kein Einzelfall. Bin aber auch nicht "clean". Ist etwas kompliziert bei mir. Habe mich leider nach mehreren Monaten auf null auf eine "Entzugsdeckelung" eingelassen mit einem TZA, hat mehr schlecht als recht funktioniert mit zahlreichen NW. Zudem hatte ich die "glorreiche" Idee, noch Johanniskraut einzunehmen (kann Entzug triggern); von beidem komme ich kaum los, schleiche seit Jahren extrem langsam aus. Ich fürchte, das hat die Sache sehr verlängert.

Nein, es ist nicht durchgängig gleich, gibt schlechtere und bessere Phasen. Auch die Symptome wechseln munter durch, man "erlebt" so einiges. Anfangs war ich lange krankgeschrieben, dann wieder arbeiten, was aber schon eine Gratwanderung ist. Ohne die Unterstützung von meinem Mann wäre das allerdings kaum zu schaffen.

Man braucht echt enorm Geduld. Hätte ich damals früher gewusst, was los war (habe anfangs nicht geahnt, dass es solche Entzüge gibt), hätte ich eine Wiedereindosierung versucht. Die Chance hast Du ja noch.

Tröstlich ist allerdings zu wissen, dass auch Langzeitbetroffene sich nach vielen Entzugsjahren noch erholen können. Beispiele gibt es im US-Forum survivingantidepressants, hier aufgeführt:
viewtopic.php?f=18&t=8872&start=500#p195577

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon Lilly71 » Montag, 18.09.17, 17:29

Liebe sleepness!

Danke, für deine Antwort!

Leider bin ich ja in der blöden Situation, dass ich schon im protrahierten Entzug vom Venlafaxin bin und es mir unendlich schlecht geht.

Aber ich habe eben noch 3mg Tavor und 100mg Quetiapin, was beides nichts mehr bewirkt.
Daran kann ich im Moment aber wohl nichts ändern, oder?

Auch deswegen habe ich Angst, dass es nicht besser werden kann!

Kann es sich auch mit den noch vorhandenen Medikamenten beruhigen???

Ich möchte ja ab morgen versuchen, nach über einem halben Jahr, 1mg Venlafaxin wieder einzuschleichen.

Habe ich so überhaupt eine Chance?

Ich bin so verzweifelt!

Ich kann doch so an den anderen Medikamenten nichts ändern, oder?

Und wenn Symptome davon kommen, z.B. die Depersonalisierung?

Ich weiß einfach nicht mehr weiter!!!

Helft mir bitte!

Liebe Grüße
Melli
Grunderkrankung, seit meiner Jugend: schwere Angstörung, Depressionen.

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Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva. Ohne Erfolg.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Inzwischen Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Dies ist ein Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, völlig erschöpft, lange Zeit bettlägerig, depressiv und verzweifelt. Vieles schlug mir aufs Herz, so dass ich eine Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Und irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Weiter Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome, vorallem diese schlimmen Zustände (Todesangst, Angstzustände mit Hautbrennen).

Wieder Klinik.
Versuch mit Atosil, Dipiperon auf Bedarf.
Half nichts. Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
Quetiapin 100mg

Diazepam wirkte paradox, so hat meine Psychiaterin mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte auch nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, sofort zurück zu Tavor. Verschlimmerung trotzdem geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik, mit folgenden Medis:
Tavor 1mg-1/2mg-1mg-1/2mg. (3mg)
Quetiapin 100mg, L-Thyroxin 25mg,
Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation gleich geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
mit etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung, dafür Überhang am Morgen.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, also nur 3 Tage,
wegen Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal w. Benommenheit.
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Momentan also folgenden Medis:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

Symptome:
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon Lilly71 » Montag, 18.09.17, 17:31

Liebe carlotta!

Danke für's Antworten und bisschen Hoffnung machen!!!

Hat sich überschnitten.

Liebe Grüße
Melli
Grunderkrankung, seit meiner Jugend: schwere Angstörung, Depressionen.

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L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
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immer wieder Klinik, mit verschiedenen Medikamenten. Nie Probleme beim Absetzen.

Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva. Ohne Erfolg.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Inzwischen Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Dies ist ein Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, völlig erschöpft, lange Zeit bettlägerig, depressiv und verzweifelt. Vieles schlug mir aufs Herz, so dass ich eine Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Und irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Weiter Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome, vorallem diese schlimmen Zustände (Todesangst, Angstzustände mit Hautbrennen).

Wieder Klinik.
Versuch mit Atosil, Dipiperon auf Bedarf.
Half nichts. Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
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Diazepam wirkte paradox, so hat meine Psychiaterin mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte auch nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, sofort zurück zu Tavor. Verschlimmerung trotzdem geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik, mit folgenden Medis:
Tavor 1mg-1/2mg-1mg-1/2mg. (3mg)
Quetiapin 100mg, L-Thyroxin 25mg,
Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation gleich geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
mit etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung, dafür Überhang am Morgen.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, also nur 3 Tage,
wegen Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal w. Benommenheit.
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Momentan also folgenden Medis:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

Symptome:
Schlimme Angstzustände fast durchgehend, Herzbeschwerden, Schwindel, Kreislaufprobleme, Depersonalisierung, Derealisierung, Zittern, Schwäche usw.
Alles leider fast durchgehend.

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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon Lilly71 » Dienstag, 19.09.17, 9:43

Ihr Lieben!

Ich habe nun die Kapseln, aber der Unterschied der Kügelchen ist groß.
In der einen Kapsel sind 134 und in der nächsten 141.

Was tun?

Liebe Grüße
Melli
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2005 erster Klinikaufenthalt, bis 2015
immer wieder Klinik, mit verschiedenen Medikamenten. Nie Probleme beim Absetzen.

Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva. Ohne Erfolg.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Inzwischen Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Dies ist ein Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, völlig erschöpft, lange Zeit bettlägerig, depressiv und verzweifelt. Vieles schlug mir aufs Herz, so dass ich eine Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Und irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Weiter Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome, vorallem diese schlimmen Zustände (Todesangst, Angstzustände mit Hautbrennen).

Wieder Klinik.
Versuch mit Atosil, Dipiperon auf Bedarf.
Half nichts. Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
Quetiapin 100mg

Diazepam wirkte paradox, so hat meine Psychiaterin mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte auch nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, sofort zurück zu Tavor. Verschlimmerung trotzdem geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik, mit folgenden Medis:
Tavor 1mg-1/2mg-1mg-1/2mg. (3mg)
Quetiapin 100mg, L-Thyroxin 25mg,
Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation gleich geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
mit etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung, dafür Überhang am Morgen.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, also nur 3 Tage,
wegen Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal w. Benommenheit.
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Momentan also folgenden Medis:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

Symptome:
Schlimme Angstzustände fast durchgehend, Herzbeschwerden, Schwindel, Kreislaufprobleme, Depersonalisierung, Derealisierung, Zittern, Schwäche usw.
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon Lilly71 » Dienstag, 19.09.17, 9:54

Nochmal Hallo!

Die Kügelchen sind sehr, sehr winzig. Und ich müsste 4 Minikügelchen nehmen, für 1mg.
Ist das so richtig.
Das kommt mir so wenig und winzig vor.

Aber das ist wohl richtig so oder!

Mehr, wie 1mg sollte ich ja wohl nicht nehmen...

Liebe Grüße
Melli
Grunderkrankung, seit meiner Jugend: schwere Angstörung, Depressionen.

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Bisoprolol 1,25mg

2005 erster Klinikaufenthalt, bis 2015
immer wieder Klinik, mit verschiedenen Medikamenten. Nie Probleme beim Absetzen.

Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva. Ohne Erfolg.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Inzwischen Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Dies ist ein Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, völlig erschöpft, lange Zeit bettlägerig, depressiv und verzweifelt. Vieles schlug mir aufs Herz, so dass ich eine Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Und irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Weiter Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome, vorallem diese schlimmen Zustände (Todesangst, Angstzustände mit Hautbrennen).

Wieder Klinik.
Versuch mit Atosil, Dipiperon auf Bedarf.
Half nichts. Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
Quetiapin 100mg

Diazepam wirkte paradox, so hat meine Psychiaterin mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte auch nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, sofort zurück zu Tavor. Verschlimmerung trotzdem geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik, mit folgenden Medis:
Tavor 1mg-1/2mg-1mg-1/2mg. (3mg)
Quetiapin 100mg, L-Thyroxin 25mg,
Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation gleich geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
mit etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung, dafür Überhang am Morgen.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, also nur 3 Tage,
wegen Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal w. Benommenheit.
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Momentan also folgenden Medis:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

Symptome:
Schlimme Angstzustände fast durchgehend, Herzbeschwerden, Schwindel, Kreislaufprobleme, Depersonalisierung, Derealisierung, Zittern, Schwäche usw.
Alles leider fast durchgehend.

carlotta
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon carlotta » Dienstag, 19.09.17, 11:42

Hallo Melli,

ich gehe davon aus, dass in einer Kapsel 37,5mg enthalten sind, richtig?

Habe das mal überschlagen eben (mit dem Durchschnitt aus den beiden Werten oben); dann sollte Deine Rechnung stimmen. :)

Nein, mehr als 1 mg solltest Du zum Wiedereinstieg nach so langer Zeit auf null nicht nehmen. Erst mal schauen, wie der Körper darauf reagiert, dann kann man weitersehen.

Hast Du die Kügelchen in einer Kapselhülle genommen? Das wäre wichtig.

Wenn Du Kügelchen sparen willst, kannst Du Dir leere Kapselhüllen besorgen, in der Apotheke oder übers Internet.

Drücke die Daumen, dass Du es gut verträgst. :)

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon Ululu 69 » Dienstag, 19.09.17, 11:42

Hallo Melli,

nein ich würde an deiner Stelle auf keinen Fall mehr nehmen.

Probiere es erstmal für ein paar Tage mit den vier Kügelchen. Du musst sie aber in der Kapsel nehmen.

LG Ute

Überschnitten mit Carlotta :)
Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen


2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitragvon Lilly71 » Dienstag, 19.09.17, 11:50

Liebe Carlotta, liebe Ute!

Danke euch!

Habe es jetzt auch so gemacht.

Ich hoffe auch, es bringt etwas,
denn ich kann bald nicht mehr!

Liebe Grüße
Melli
Grunderkrankung, seit meiner Jugend: schwere Angstörung, Depressionen.

Medikamente außer Antidepressiva:
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

2005 erster Klinikaufenthalt, bis 2015
immer wieder Klinik, mit verschiedenen Medikamenten. Nie Probleme beim Absetzen.

Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva. Ohne Erfolg.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Inzwischen Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Dies ist ein Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, völlig erschöpft, lange Zeit bettlägerig, depressiv und verzweifelt. Vieles schlug mir aufs Herz, so dass ich eine Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Und irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Weiter Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome, vorallem diese schlimmen Zustände (Todesangst, Angstzustände mit Hautbrennen).

Wieder Klinik.
Versuch mit Atosil, Dipiperon auf Bedarf.
Half nichts. Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
Quetiapin 100mg

Diazepam wirkte paradox, so hat meine Psychiaterin mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte auch nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, sofort zurück zu Tavor. Verschlimmerung trotzdem geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik, mit folgenden Medis:
Tavor 1mg-1/2mg-1mg-1/2mg. (3mg)
Quetiapin 100mg, L-Thyroxin 25mg,
Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation gleich geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
mit etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung, dafür Überhang am Morgen.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, also nur 3 Tage,
wegen Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal w. Benommenheit.
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Momentan also folgenden Medis:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

Symptome:
Schlimme Angstzustände fast durchgehend, Herzbeschwerden, Schwindel, Kreislaufprobleme, Depersonalisierung, Derealisierung, Zittern, Schwäche usw.
Alles leider fast durchgehend.


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