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Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

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Biney84
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Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Biney84 » Sonntag, 10.09.17, 19:22

Hallo ihr Lieben,
ich bin so froh auf dieses Forum gestoßen zu sein.
Kurz zu mir: ich bin 33 Jahre alt und habe seit 15 Jahren eine Angststörung, die sich zunächst "nur" in Panikanfällen und Klaustrophobie zeigte. Ich nehme seither Paroxetin - seit ca. 7 Jahren war ich bei 10mg.
Mein Arzt sagte ich sollte den Versuch wagen und das Medi ausschleichen. (Nachdem ich hier im Forum gelesen habe, tat ich dies viel zu schnell) Im Februar 2017 nahm ich meine letzte Pille und war nun sechs Monate ohne Medi - es ging mir auch eigentlich ganz gut.
Doch seit zwei Wochen steigerte sich alles - Unruhe, Zwangsgedanken waren an der Tagesordnung. Kommende Woche saß ich dann nachts zitternd zu Hause und hatte eine Attacke - ich kann nicht einmal sagen warum - wegen dem Alleinsein, der Nacht. Nun ist diese Angst sofort generalisiert und ich habe immer Angst, wenn ich abends ins Bett gehe und habe Panik, wenn mein Mann nicht da ist (Nachtdienste).
Ich MUSS aber in einer Woche "funktionieren", denn mein Mann muss eine Woche lang weg. Ich muss für meine Pflegetochter da sein.
Also habe ich begonnen wieder Paroxetin einzuschleichen - mit 2,5 mg. Nun auf 5mg. Ich kann eine leichte Verbesserung fühlen, aber die Nächte sind weiterhin Horror.
Was tue ich nun am Besten, um in einer Woche wieder "fit" zu sein? Die Dosis wieder auf meine 10mg erhöhen?
Darf man bei einer niedrigen Dosierung von Antidepressiva noch 5-HTP einnehmen?
Habt vielen lieben Dank!!!!
Erster bewusster Panikanfall: 2002
Auf Insidon eingestellt --> nicht vertragen
Auf Paroxetin 20 mg eingestellt noch 2002
Paroxetin auf 10mg reduziert 2007
Paroxetin abgesetzt 2017/02
Paroxetin wieder eingeschlichen 2017/09/05 2,5mg nach schwerer Panikattacke und vorausgegangenen Zwangsgedanken
Paroxetin auf 5mg hoch-dosiert 2017/09/10
keine Besserung zu spüren, weiterhin starke Zwangsgedanken und Schlafstörungen 2017/09/19
Umstellung auf "altes" L-Thyroxin am 2017/09/21 - seither etwas ruhiger geworden, dennoch weiterhin Schlafstörungen und Zwangsgedanken, weitere Panikanfälle folgten
Eingeschlichen bis auf 10 mg bis zum 01.11.17 - weniger Schlafprobleme, nur in bestimmten Situationen noch Ängste, aber Gefühlskälte zu spüren.

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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Gwen » Sonntag, 10.09.17, 20:32

Hallo Biney,
und erst Mal herzlich Willkommen hier im Forum!!

Erst Mal solltest Du versuchen Dir den Druck nehmen, in einer Woche wieder fit sein zu "müssen". Überlegt auf jeden Fall einen Alternativplan, das nimmt der Situation schon Mal den schlimmsten Stress.

Zum Paroxetin: wann hast Du wieder damit angefangen? Leg am besten Mal direkt eine Signatur an. Einfach oben rechts auf deinen Namen und dann in "persönlicher Bereich" auf Signatur.

Bis Du eine Wirkung merkst, kann das einige Tage dauern. Gleichzeitig ist die Dauer nach dem Absetzen jetzt natürlich auch schon recht lang für ein Wiedereindosieren...
Mal sehen, was die anderen hier so dazu meinen. Zum 5-HTP kann ich leider nichts sagen.

Liebe Grüße Gwen
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Jamie » Sonntag, 10.09.17, 20:36

Hallo,

bitte auf gar keinen Fall 5HTP! Gefahr eines Serotoninsyndroms, auch bei "niedrig" dosiertem Paroxetin.
Das in aller Kürze zur schnellen Info.

Liebe Grüße :)
Jamie
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Rückfall - Paroxetin einschleichen

Beitrag von Biney84 » Sonntag, 10.09.17, 21:06

Ich danke Euch!!
Wie schnell denkt ihr, dass ich die Pillen wieder einschleichen darf? Ist es ok einfach auf 10mg hoch zugehen?
Ich stehe so unter Druck :(
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Gwen » Sonntag, 10.09.17, 22:18

Hallo Biney,
das hier ist ein pharmakritisches Forum, dass sich mit dem Absetzen von Psychopharmaka beschäftigt. Daher wirst Du hier wohl nicht den Rat bekommen, einfach wieder deine frühere Dosis einzunehmen. Wir sehen hier die Einnahme von Psychopharmaka, besonders die langfristige, sehr kritisch. Diese Medikamente deckeln die Symptome, heilen also helfen aber nicht. Lt deiner Signatur hast Du das Paroxetin 15 Jahre lang genommen? Hast Du in der Zeit Psychotherapie gemacht? Wurden deine Probleme bearbeitet?
Wenn du jetzt einfach nur das Paroxetin wieder einnimmst, hast Du zwar vielleicht eine Besserung der Symptome. Aber die Frage ist wie lange und zu welchem Preis. Diese Medikamente können ihre Wirkung verlieren oder sogar zu den Symptomen führen, die sie eigentlich lindern sollen.
Ich kann verstehen, dass Du diese Angst so schnell wie möglich los werden willst. Aber das Paroxetin kann nur eine Krücke sein.

Hast Du eine Idee, was die Angst jetzt ausgelöst haben könnte? Und was tust Du gegen die Angst? Versuchst Du, dich abzulenken, hast Du Entspannungstechniken gelernt oder etwas ähnliches?
Viele Grüße Gwen
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Biney84 » Montag, 11.09.17, 0:43

Das ist Richtig! Ich habe zwischendurch bereits versucht ohne Paroxetin zu leben, aber habe es damals auch nicht geschafft.
Versucht habe ich bereits Verhaltenstherapie (machte es noch schlimmer), tiefenpsych. Psychologie, Gesprächstherapie, NLP, Homöopathie, Shiatsu, Akupunktur....
Besonders schlinm ist für mich, dass plötzlich ganz "neue" Ängste entstehen und mein Leben völlig einschränken. Es ist ein "Aushalten", weiter nichts:(
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Jamie » Montag, 11.09.17, 8:50

Hallo Biney,

jetzt habe ich etwas mehr Zeit, willkommen im Forum :).

Du schreibst, du hast im Feb. 17 das Paroxetin abgesetzt. Wie hast du denn ausgeschlichen?
Welche Schritte in welchem Zeitraum?
Und hattest du dabei oder danach irgendwelche Probleme? Absetzsymptome?
Ein SSRI, das man so lange einnimmt, hätte über ca. mind. 2 Jahre ausgeschlichen gehört. Hast du das gemacht?

Es kann sein, dass du unter verzögert einsetzenden Absetzsymptomen leidest.
Das kommt bei SSRI wie Paroxetin recht häufig vor.
Für dich fühlt es sich dann wie ein Rückfall an, weil sich Absetzsymptome und Grunderkrankungssymptome oft sehr ähnlich sind.
Besonders schlinm ist für mich, dass plötzlich ganz "neue" Ängste entstehen und mein Leben völlig einschränken. Es ist ein "Aushalten", weiter nichts:(
Insbesondere das spricht für eine Absetzsymptomatik. Wenn auf einmal neue, nicht bekannte Symptome / Ängste auftauchen.

Nach so langer Zeit auf Null hätte das Paroxetin sehr viel niedriger dosiert eingeschlichen gehört, max. 1mg. Nun gut, jetzt warst du auf 2,5mg und jetzt auf 5mg, ich würde keinesfalls weiter hochgehen, sondern deinem ZNS erst einmal die Möglichkeit geben mit den 5mg klarzukommen. Aufdosieren ist Stress und du hast deinem Körper gleich viel Wirkstoff zugemutet, sodass man jetzt erst mal schauen muss, ob du es überhaupt noch verträgst.
Aufdosieren kannst du zu einem späteren Zeitpunkt immer noch; dieser Schritt ist dir stets offen.

Ich kann verstehen, dass du dich unter Druck gesetzt fühlst, aber dein Körper hat sein eigenes "Programm", du kannst eine rasche Besserung vermutlich nicht über eine möglichst hohe Paroxetinmenge erzwingen, wobei ich immer alle Möglichkeiten in meiner Beratung nenne:
Möglicherweise könnte es klappen, möglicherweise nicht. Da gibt es keine Garantien.
Man kann mit zu hohen Aufdosierungen aber auch eine Verschlechterung des Zustands herbeiführen, deswegen sind wir zurückhaltend und empfehlen lieber kleine Schritte.
"Viel hilft viel" ist bei AD meist falsch; sie wirken in niedrigen Dosierungen zumeist potenter als in hohen und ich bitte dich einfach darum, Augenmaß zu halten.
Für was du dich letztendlich entscheidest, ist natürlich deine Sache.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Eva » Montag, 11.09.17, 9:17

Hallo Biney,

nach meinen eigenen Erfahrungen mit einer Langzeiteinnahme von L-Tryptophan (der Vorstufe von 5-HTP) kann ich davor nur eindringlich warnen, egal ob man schon PP einnimmt oder nicht.
Versucht habe ich bereits Verhaltenstherapie (machte es noch schlimmer), tiefenpsych. Psychologie, Gesprächstherapie, NLP, Homöopathie, Shiatsu, Akupunktur....
Das erinnert mich sogar indirekt ein wenig an die Versuche mit verschiedenen Psychopharmaka (PP): "Versuche" könnern hier kontraproduktiv sein. Besser ist wahrscheinich, wenn schon, bei einem zu bleiben und nicht so viel hin und her zu springen, sonst kann im Grunde nichts richtig greifen. Dass sich Verhaltenstherapie bei generalisierter Angststörung ungünstig auswirken kann, ist bekannt; leider wird sie für manche Störungen überschätzt,

Wichtig ist für Dich, ein wenig ruhiger zu werden, was die PP und die Absetzsymptomatik angeht. Ich war anfangs auch sehr hektisch und habe in dieser Phase entsprechende Fehler gemacht, kann Dir nun aber aus eigenem Erleben sagen, es ist einfach erstmal gut, Ruhe reinzubringen. Du triffst ja hier auf fundierte Kenntnisse zu den PP und kannst Vertrauen haben zu den diesbezüglichen Hinweisen.

Alles Liebe und viele Grüße,
Pons
Zuletzt geändert von Eva am Montag, 11.09.17, 14:14, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Biney84 » Montag, 11.09.17, 13:11

Ganz vielen lieben Dank!!
Ich fühle mich hier besser aufgehoben als beim meinen Ärzten - mir wurde nie gesagt, dass ich zwei Jahre ausschleichen sollte!! Ich habe das über zwei Monate hinweg gemacht :( Nun wird mir so einiges klar.
Ich werde es bei den 5mg belassen und sehen, ob eine Wirkung eintritt. Dieser Druck kommende Woche funktionieren zu müssen ist so hoch - daher kam die Idee gleich wieder auf 10mg zu gehen. Ich stehe total neben mir, kann nachts nicht schlafen und bin dann am morgen wie gerädert und habe dann ständig Zwangsgedanken - und in diesem Zustand muss ich meiner Pflegetochter gerecht werden.... ich könnte mich boxen!
Wisst ihr was komisch ist? Mir ging es zwischenzeitlich ja richtig gut (in den sechs Monaten hatte ich keine Absetzsymptome) und bereits jetzt kann ich mir nicht mehr vorstellen wie es jemals gut werden kann. Also das mit dem positiv denken geht gerade gar nicht.
Ich danke euch allen noch mal für eure Tipps, es hat mir sehr weitergeholfen und bringt Klarheit. Ich wünschte Ärzte würden besser beraten!!!

Achso: beim NLP wurde mir gesagt, dass diese Verschiebung der Ängste daher kommt, dass ich im Beruf oder Ehe nicht glücklich genug bin. Ich dachte ich höre nicht recht. Und seitdem hab ich nun Angst, dass mein Mann mich verlässt :) So funktioniert mein Unterbewusstsein, herrlich :/
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Murmeline » Montag, 11.09.17, 13:21

Hallo Biney,

in Betroffenengruppen und bei kundigen Fachärzten hat sich ein sehr schrittweises und längerfristiges Absetzen als risikominimierendes Vorgehen etabliert. Ärzte verstehen unter Ausschleichen zumeist einen ganz anderen Zeithorizont und ordnen auftretende Probleme dann leider immer noch viel zu oft der Ausgangsproblematik zu.

Es wäre natürlich gut, wenn die 5mg ausreichen, um Dich zu stabilisieren. Je weniger man nimmt, desto weniger muss man danach wieder ausschleichen.
Achso: beim NLP wurde mir gesagt, dass diese Verschiebung der Ängste daher kommt, dass ich im Beruf oder Ehe nicht glücklich genug bin. Ich dachte ich höre nicht recht.
Wenn Du mit dieser Vermutung nicht mit anfangen kannst, dann musst Du sie nicht annehmen. Sag richtig STOPP zu diesen Gedanken Interpretation und schieb sie ruhig auch mit einer bewegung weg oder zur Seite.

Hast Du sonst therapeutische Unterstützung, die hilfreich für Dich ist?

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Biney84 » Montag, 11.09.17, 13:42

Liebe Murmeline,

nein, leider habe ich im Moment gar keine therapeutische Unterstützung, aber meine zwei Jahre "Sperre" sind um, d.h ich kann mir wieder jemanden suchen.
Allmählich ist es leider so, dass ich gar keine große Hoffnung mehr auf eine Therapie habe :(
Könnt ihr mir einen Tipp geben - wenn das Med. richtig abgesetzt wird, wie bekommt ihr die Pillen in die geringen Mengen? Pulverisieren und dann auf die Briefwaage? Oder gibt es dann Tröpfchenform? Haltet mich nicht für doof, aber ich habe schon Probleme die ollen Dinger in vier Teile zu teilen :)
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Eva » Montag, 11.09.17, 14:18

Hallo,

es gibt hier die Feinwaagen- und die Wasserlösemethode fürs Teilen. Wenn es nicht allzu geringe Mengen im Nullkomma-Milligramm-Bereich betrifft, funktioniert es mit einer solchen Waage, eine gute hat allerdings ihren Preis. Die Wasserlösemethode werde auch ich anwenden, wenn ich bei kleineren bzw. kleinsten Mengen ankomme.

Bei sog. Therapeuten, die einen solchen - sorry - gequirlten Mist von sich geben, wie Du es von NLP geschildert hast, könnte ich übrigens ausrasten! :evil:
Genau, klammere das für Dich vollkommen aus, denn es entbehrt jeder Grundlage, wenn es für Dich ein völlig fremder Gedanke war. Niemals etwas einreden lassen, nur Du steckst in Dir drin, und niemand hat das Recht, auf diese Weise zu intervenieren. Schlechter Therapeut!

Liebe Grüße, viel Mut,
Pons
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Biney84 » Montag, 11.09.17, 15:16

Ich muss ehrlich sagen, ich wollte das auch gar nicht so nah an mich heran lassen, aber ich grübelte seit jeher und immer wieder komme ich darauf zurück. Ich habe sogar mit meinem Mann darüber geredet und gefragt, ob er glücklich ist - von seiner Seite her gibt es keinen Grund zur Sorge bezüglich einer Trennung - doch ich kann das Thema nicht mehr loslassen.
Der selbe Therapeut sagte einer anderen Klientin (wir hatten Gruppentherapie), dass seine Methode sicher bei ihr nicht wirkt, da bei ihr die Schilddrüse eine Unterfuntkion hatte. Ich habe auch eine Unterfunktion - er war aber wegen meiner Körpersprache sicher, dass ich meine Ehe abgeschrieben hatte und nun daher Angst habe. Ich glaube.......ich denke immer Therapeuten wissen mehr als ich und ich hatte Angst, dass er mehr weiß als ich selbst....total doof!
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Eva » Montag, 11.09.17, 15:21

Hallo nochmal,

niemand "weiß" mehr über Dich als Du selbst. Hier wird gern Unsicherheit ausgenutzt, um selbst hellseherisch weise zu erscheinen.

Meine ärgerliche Reaktion hängt vermutlich auch damit zusammen, dass ich mich selbst mal sehr von einer bestimmten Aussage habe beeinflussen lassen. Heute kann ich solche Dinge abstreifen, indem ich mir sage, dass eine Behauptung dieser Art sehr viel mehr mit dem "Absender" zu tun hat als mit dem "Empfänger".

LG Pons
Zuletzt geändert von Eva am Montag, 11.09.17, 15:26, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Muryell » Montag, 11.09.17, 15:23

Hallo, Ihr Lieben!

Ich bin auch Paroxetin-Betroffene. Paroxetin ist nicht wasserlöslich. Ich benutze eine Feinwaage, und es klappt ganz gut.

Liebe Biney84,
mach Dich nicht verrückt. Meine Psychiaterin hat auch ständig Probleme in meiner Ehe gesucht, und wir sind sehr glücklich zusammen. Mein Mann hat mich während der ganzen Krise unterstützt und das tut er immer noch. Ich habe den Eindruck, die Ärzte suchen halt was und hoffe, dass sie etwas finden.

Du und Dein Mann wisst es besser.

Liebe Grüße und alles Gute

Muryell
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von lakeSonne1 » Montag, 11.09.17, 16:05

hallo,
Meine Psychiaterin hat auch ständig Probleme in meiner Ehe gesucht, und wir sind sehr glücklich zusammen. Mein Mann hat mich während der ganzen Krise unterstützt und das tut er immer noch. Ich habe den Eindruck, die Ärzte suchen halt was und hoffe, dass sie etwas finden.
Ich würde die Rolle der Ärzte nicht so negativ sehen.
Sie versuchen, einem für sie wildfremden Menschen der vor ihnen Sitz, zu helfen.
Da sucht der Arzt natürlich dort als erstes, wo es am wahrscheinlichsten ist: Im persönlichen Umfeld des Patienten.
Und zu 90% landet er damit auch einen Treffer.
Das es manchmal dort nicht zu finden ist, die Fälle gibts auch, sind aber eher seltener.

lg lake.
Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: 20.3.16 -3.9.16 von 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE: 3.9.2016 - 2.3.2017: 15mg
2017:
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2018:
2.1.2018: 10,0mg
.....Tag 1-15 Tag läuft sehr gut
.....Tag 17-20: Übelkeit / Brain Fog, neuro Emos, Einschlafstörung (Cortisolausschüttung) mit dicken, geröteten Händen
.....Tag21-22: Angst, Panik, Neuro-Emos
12.3.2018: 9,3mg
.....Tag 1-7 alles ok
.....Tag 8: zurück auf 9,5mg wg. starken Symptomen (Matschbirne, PA, Übelkeit, Zaps, Schlapp)
.....Tag 8-12 Heftige Symptome: Matschbirne, Zaps, PAs
.....13-30 ok
21.4.18: 8,9mg (d.h. Reduktion um 0,6mg)
.....Tag 0-5 ok
.....Tag 6: Neuro Aggressionen, Kopf+Nackenschmerzen, leichte Migräne
.....Tag 7-10 ok
.....Tag 10-16: heiße, dicke und rote Hände beim einschlafen und aufwachen, Migräne, Übelkeit, Matschbirne, Bodyzaps, Übelkeit, Nadelstiche auf Haut, Sehstörungen
.....Tag 17-21: heisse Hände bei Einschlafen
.....Tag 22-23: Angstzustände, leichte Depri
2.6.2018: 8,8mg Cita
9.6.2018: 8,7mg Cita
15.6.2018: Medi-Plan Änderung: auf 25 Thyronajod ab sofort für 4 Wochen (ziel 0)
20.6.2018: 8,6mg Cita

Biney84
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Biney84 » Montag, 11.09.17, 18:44

Ich muss euch noch einmal nerven :D
Wie lange sollte ich meinem ZNS denn Zeit geben, um sich auf die 5mg einzustellen?
Und sollte dann keine Besserung eintreten, würde ich auf 7,5 mg erhöhen oder wie würdet ihr vorgehen?
Vielen lieben Dank schon einmal für eure Hilfe!
Erster bewusster Panikanfall: 2002
Auf Insidon eingestellt --> nicht vertragen
Auf Paroxetin 20 mg eingestellt noch 2002
Paroxetin auf 10mg reduziert 2007
Paroxetin abgesetzt 2017/02
Paroxetin wieder eingeschlichen 2017/09/05 2,5mg nach schwerer Panikattacke und vorausgegangenen Zwangsgedanken
Paroxetin auf 5mg hoch-dosiert 2017/09/10
keine Besserung zu spüren, weiterhin starke Zwangsgedanken und Schlafstörungen 2017/09/19
Umstellung auf "altes" L-Thyroxin am 2017/09/21 - seither etwas ruhiger geworden, dennoch weiterhin Schlafstörungen und Zwangsgedanken, weitere Panikanfälle folgten
Eingeschlichen bis auf 10 mg bis zum 01.11.17 - weniger Schlafprobleme, nur in bestimmten Situationen noch Ängste, aber Gefühlskälte zu spüren.

Eva
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Eva » Montag, 11.09.17, 18:49

Hallo,

die Faustregel liegt hier bei 4 Wochen, es kann auch länger sein.

Gruß, Pons
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Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.

Biney84
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Schlafstörungen und Harndrang als Nebenwirkung??

Beitrag von Biney84 » Mittwoch, 13.09.17, 11:50

Meine Lieben,

ich bitte euch schon wieder um Hilfe.
Das nicht Schlafen können macht mich fast wahnsinnig. Hattet ihr beim (wieder) einschleichen von euren Meds auch Schlafstörungen? Ich kann gerade nicht unterscheiden, ob es von meiner allgemeinen Situation kommt, oder es ggf. an den Pillen liegen könnte. Also ewig kann ich damit nicht leben - ich kann gar nichts tun, ich werde richtig aggressiv :(
So dann habe ich mich heute und gestern am vormittag noch einmal hinlegen können und musste ungelogen in 3h 3x wegen Harndrang auf die Toilette, das ist ja unnormal :( Kann das auch Nebenwirkung sein oder ist das Anzeichen davon, dass das Med. an meine Nieren geht :(
Och man.......ich könnte heulen.

P.s: Mein Mann bleibt kommende Woche zu Hause und fährt nicht in die Schule. Ich bin erleichtert. Ich muss also erst im Oktober wieder zu 100 % funktionieren.
Erster bewusster Panikanfall: 2002
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von lakeSonne1 » Mittwoch, 13.09.17, 12:02

hallo,
...und musste ungelogen in 3h 3x wegen Harndrang auf die Toilette, das ist ja unnormal. Kann das auch Nebenwirkung sein oder ist das Anzeichen davon, dass das Med. an meine Nieren geht
Das Problem mit dem oft Müssen müssen hatte ich auch beim Einschleichen. Das war ziemlich nervig, ging aber auch wieder vorbei.

Gruß,
Lake
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carlottaBiney84padma
Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: 20.3.16 -3.9.16 von 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE: 3.9.2016 - 2.3.2017: 15mg
2017:
► Text zeigen
2018:
2.1.2018: 10,0mg
.....Tag 1-15 Tag läuft sehr gut
.....Tag 17-20: Übelkeit / Brain Fog, neuro Emos, Einschlafstörung (Cortisolausschüttung) mit dicken, geröteten Händen
.....Tag21-22: Angst, Panik, Neuro-Emos
12.3.2018: 9,3mg
.....Tag 1-7 alles ok
.....Tag 8: zurück auf 9,5mg wg. starken Symptomen (Matschbirne, PA, Übelkeit, Zaps, Schlapp)
.....Tag 8-12 Heftige Symptome: Matschbirne, Zaps, PAs
.....13-30 ok
21.4.18: 8,9mg (d.h. Reduktion um 0,6mg)
.....Tag 0-5 ok
.....Tag 6: Neuro Aggressionen, Kopf+Nackenschmerzen, leichte Migräne
.....Tag 7-10 ok
.....Tag 10-16: heiße, dicke und rote Hände beim einschlafen und aufwachen, Migräne, Übelkeit, Matschbirne, Bodyzaps, Übelkeit, Nadelstiche auf Haut, Sehstörungen
.....Tag 17-21: heisse Hände bei Einschlafen
.....Tag 22-23: Angstzustände, leichte Depri
2.6.2018: 8,8mg Cita
9.6.2018: 8,7mg Cita
15.6.2018: Medi-Plan Änderung: auf 25 Thyronajod ab sofort für 4 Wochen (ziel 0)
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