Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

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carlotta
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitragvon carlotta » Mittwoch, 13.09.17, 12:09

Hallo Biney,

ich hatte immer beim Einschleichen bzw. Einstieg extreme Schlafprobleme. Zuvor nie in meinem Leben.

Zudem ist eine Wiedereinnahme nach zu schnellem Absetzen auch erst mal eine Belastung fürs ZNS. Und Du hast die Dosis dann ja auch relativ zügig verdoppelt. All das muss erst mal verarbeitet werden.

Auch häufiger Harndrang kommt des Öfteren bei Betroffenen vor, sowohl unter der Einnahme als auch im Entzug. Seitdem kenne ich das auch und bin damit nicht allein.

Man braucht leider viel Geduld, bis sich alles reguliert.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)

Biney84
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitragvon Biney84 » Mittwoch, 13.09.17, 12:13

Ich danke Euch!
Ich erinnere mich gar nicht mehr wie das war als ich das Paroxat begonnen hatte. Es ist ja so lange her :(
Heute schäme ich mich ganz besonders, dass ich es nicht geschafft habe ohne das Medikament "auszuhalten":( und meinem Körper das jetzt wieder antue........aber ich will mich nicht wieder in meine Gedankenzirkel reinreden und werde mal meditieren (kennt ihr das, wenn ich euch dazu zwingen müsst? :) )
Erster bewusster Panikanfall: 2002
Auf Insidon eingestellt --> nicht vertragen
Auf Paroxetin 20 mg eingestellt noch 2002
Paroxetin auf 10mg reduziert 2007
Paroxetin abgesetzt 2017/02
Paroxetin wieder eingeschlichen 2017/09/05 2,5mg nach schwerer Panikattacke und vorausgegangenen Zwangsgedanken
Paroxetin auf 5mg hoch-dosiert 2017/09/10
keine Besserung zu spüren, weiterhin starke Zwangsgedanken und Schlafstörungen 2017/09/19
Umstellung auf "altes" L-Thyroxin am 2017/09/21 - seither etwas ruhiger geworden, dennoch weiterhin Schlafstörungen und Zwangsgedanken, weitere Panikanfälle folgten

carlotta
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitragvon carlotta » Mittwoch, 13.09.17, 12:35

Hallo Biney,

mit "Aushalten" hat das nicht viel zu tun. Es geht ja hier nicht um Sucht, sondern um körperliche Abhängigkeit. Das ZNS hat über die Jahre seine Funktionalitäten dem Stoff angepasst bzw. diese entsprechend geändert. Das lässt sich - gerade nach sehr langer Einnahme - häufig nicht in kurzer Zeit rückgängig machen. Und protrahierte Entzugssymptome können so schwerwiegend werden, dass ein "normales" Leben für sehr lange Zeit nicht mehr möglich ist. Bis hin zur dauerhaften Bettlägerigkeit ist alles drin. Von daher war Deine Entscheidung äußerst vernünftig.

Die Frage ist eher, nach längerer Abstinenz, ob die Verträglichkeit noch gegeben ist. Aber dazu ist es noch zu früh, um das zu beurteilen.

Schau mal, wie es sich in den nächsten Tagen entwickelt.

Liebe Grüße :group:
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Depressionen durch Wiederaufnahme von Parox?

Beitragvon Biney84 » Mittwoch, 13.09.17, 19:50

Sagt mal, kann mir mal jemand erklären wie es kommt, dass man durch Antidepressiva erst depressive Gedanken kommt? Das Serotonin soll doch durch wieder hergestellt werden - ich verstehe die Funktion nicht, also das WARUM des Entstehens von depressiven Gedanken.
Für mich fühlt sich plötzlich alles so sinnlos an :( Ich habe echt Angst davor. Es macht so keinen Sinn mehr für mich in den kommenden Tag zu gehen :( Ich weiß gar nicht, ob das jetzt meine "echten" Gedanken sind oder ob das wirklich von der Medikation kommt. Ich hab gar keinen Zugriff mehr auf die Ideen, die ich noch vier Wochen vorher hatte!!!!!! Krass :(
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitragvon padma » Donnerstag, 14.09.17, 13:56

hallo Biney, :)

grundsätzlich können depressive Gedanken sehr unterschiedliche Ursachen haben, zumeist liegen sie in der Lebensgeschichte oder in akuten Belastungssituationen.

Die Idee, dass ein zu niedriger Serotoninspiegel die Ursache wäre, der durch AD ausgeglichen werden müsste, ist ein Mythos der längst widerlegt ist. :evil:

Entzugssymptome können depressive Gedanken umfassen, das ist jedoch keine echte Depression. Durch den Entzug ist das ganze Neurotransmittersystem und noch viele weitere Regelsysteme durcheinander, das ZNS muss erst sein natürliches Gleichgewicht wieder finden.

Hier ist es erklärt
viewtopic.php?f=6&t=8621

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.09.2017: 0,5 mg


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HILFE SOS 20mg und lebenslang abhängig??

Beitragvon Biney84 » Dienstag, 19.09.17, 18:16

Hallo ihr Lieben,

nun ist es zwei Wochen her, dass ich das Parox wieder einschleiche. Mir geht es aber wirklich katastrophal. Ich habe solche Zwangsgedanken, dass ich mich kaum ablenken kann. Es ist so furchtbar. Nun ging ich zum Arzt (neuer Arzt durch Umzug) und der sah mich an und sagte, ob ich bescheuert wäre das Parox überhaupt absetzen zu wollen. Ich soll so fix wie möglich auf 20mg hoch und da verbleiben - lebenslang, denn wenn jemand so wie ich 15 Jahre das Zeug brauchte, sieht er keine Chance.
Nun wollte ich einen Therapeuten finden - im Februar einen Termin bekommen, die meisten wimmelten mich ab.

Leute, ich weiß nicht mehr was ich tun soll. :( In vier Wochen geht mein Mann eine Woche weg - ich MUSS stabil werden, nur wie?? So schnell auf 20mg hoch bringt doch auch mein System durcheinander, oder?!
Ich wollte Hilfe finden und bin hilfloser als zuvor :(
Könnt ihr mir Rat geben???

DANKE
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Pons
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitragvon Pons » Dienstag, 19.09.17, 18:37

Hallo liebe Biney,

Mein Arzt sagte ich sollte den Versuch wagen und das Medi ausschleichen.

Nun ging ich zum Arzt (neuer Arzt durch Umzug) und der sah mich an und sagte, ob ich bescheuert wäre das Parox überhaupt absetzen zu wollen. Ich soll so fix wie möglich auf 20mg hoch und da verbleiben - lebenslang, denn wenn jemand so wie ich 15 Jahre das Zeug brauchte, sieht er keine Chance.

Ja, dermaßen unterschiedliche Aussagen können einen verrückt machen. Du wirst Dich entscheiden müssen, wem Du glaubst, dem 1. Arzt und dem geballten Wissen hier im Forum - oder dem 2. Arzt (dessen Art der Aussage ich krass finde, aber er meint vermutlich, er sei "nur ehrlich" - nur sind auch Ärzte eben nicht in jedem Fall ausreichend informiert).

Hier wurde Dir ja schon mehrfach gesagt, dass es dauern kann, bis es Dir besser geht. Ich habe ruckartiges Auf- und Abdosieren hinter mir (allerdings von Benzos) und kann nur sagen, DAS kann alles erst recht durcheinander bringen. Je mehr und schneller aufeinander folgend man in das ZNS eingreift, desto heftiger und eventuell auch länger dauernd können die Beschwerden sein. Also, jetzt ruckartig wieder hochzugehen - wie empfohlen vom 2. Arzt - wäre erst recht problematisch.

Übrigens ist der Druck, dann und dann unbedingt funktionieren zu wollen, schrecklich kontraproduktiv. Wärest Du anders erkrankt und z. B. mit Bronchitis bettlägrig, müsste es doch auch irgendwie gehen. Deine Gesundheit sollte Dir wirklich das Allerwichtigste sein. :hug:

Mütfühlende Grüße,
Pons
Zuletzt geändert von Pons am Dienstag, 19.09.17, 18:51, insgesamt 1-mal geändert.
Meine Benzo-Geschichte:
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Beginn Wasserlösemethode Bromazepam, Start am:
29.08.17 3,7 mg
25.09.17 3,4 mg
08.10.17 - voll in der Toleranz, keine erkennbare Wirkung mehr. Befinden soweit gut.
09.10.17 3,0 mg
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Ärzte als Rettung und Zwangsgedanken

Beitragvon Biney84 » Dienstag, 19.09.17, 18:51

Du hast ja Recht Pons :( (ich glaube ich wollte es bislang nicht wahrhaben) - vielleicht wissen Ärzte eben doch nicht immer alles. Auch das macht mir Angst - ich sah sie immer als Heilige, die mir in jeglicher Situation helfen könnten - nun sehe ich das Gegenteil. Das mir jemand jedoch so ins Gesicht sagt, dass ich ewig abhängig sein werde.....das tat noch niemand :(

Die Situation mit dem "funktionieren müssen" ist echt verzwickt. Mein Mann darf keine Fehltage in der Ausbildung mehr haben - er hat jetzt quasi 10 Tage für mich geschwänzt. Mitfahren kann ich auch nicht, da unsere Pflegetochter in die Schule geht. Eben mal zurückkommen ist auch nicht, denn uns trennen dann 800km. Ich habe niemanden der mit mir hier sein kann. (Seht ihr daher kommt auch die Angst, ich bemerke wie allein ich eigentlich in dieser Welt bin :( ) Und ich fühle mich auch so doof, weil..........ich hatte NIE Sorgen allein zu sein, was ist denn das auf einmal und wo kommt das her? :(
Ich bin soooooo wütend auf mich!
Mein Mann versucht mich zu beruhigen und sagt, dass in vier Wochen alles schon anders aussehen kann, aber ehrlich gesagt macht das auch Druck!

Ich habe das Gefühl an der Klippe zum Wahnsinn zu stehen :(
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Gwen
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitragvon Gwen » Mittwoch, 20.09.17, 2:26

Hallo liebe Biney,

machen wir es doch Mal ganz konkret: was kann passieren, wenn dein Mann nicht da ist?

Du hast Angst davor, allein zu sein. Aber was soll dann passieren? Du bist in deinem gewohnten Alltag, in deinem Zuhause. Du kannst alles so machen wie immer und das wird auch klappen! Gerade wenn man noch für jemand anderen verantwortlich ist, schafft man doch viel mehr als man vorher denkt.

Ich glaube Dir ganz bestimmt, dass Du diese Angst hast. Aber ich möchte Dir verdeutlichen, dass es eben "nur" Angst ist. Es ist nur in deinem Kopf, der gaukelt Dir eine bedrohliche Situation vor, obwohl sie gar nicht bedrohlich ist. Vielleicht hilft es Dir, Dir das bewusst zu machen. Dass da einfach das Kopfkino anspringt, dass da ein Film abläuft, das aber nicht die Realität ist. Und dass es wieder aufhören wird. Um so mehr Raum Du der Angst gibst, um so mehr du "mitfieberst" in diesem Film, um so mehr wird es Dich mitreissen.

Ich hatte selbst schon schlimme Angstzustände. Und ich hatte immer auch die Angst, dass sie nie wieder aufhören. Aber sie haben wieder aufgehört. Ich bin wieder ruhiger und sicherer geworden. Ich habe gelernt, mit dem Alltag umzugehen. Mittlerweile hatte ich schon seit Jahren keine Panikattacken mehr. Du kannst das auch.

Ich wünsche dir alles Gute, viele Grüße Gwen
Diagnosen: schwere rezidivierenden Depressionen seit der Kindheit (Therapien ab Grundschulalter), teilweise Angst-/ Panikattacken, Verdacht auf ADHS (vermute eher HSP)

Medikamente:
1999 Tavor, Insidon (hat mich total abgeschossen).
Wechsel zu Seroxat bis ca 2005? - damals mit Seroxat-Saft langsam abgesetzt - nach schlechten Erfahrungen beim Kaltenzugsversuch im KKH.

Citalopram nach Rückfall, seit ??, irgendwann Wechsel auf Escitalopram 10mg
zwischendurch wg Schwangerschaft auf 2,5mg reduziert (problemlos)

2012 schwere postpartale Depression. Dank Beratung von "Schatten und Licht eV" eine Mutter-Kind Station gefunden. Zu Anfang Tavor als Bedarf und Escitalopram wieder 10mg.

03/2016 5mg Starke Kopfschmerzen.
04/2016 6mg. Besser. Jedoch seit Monaten erschöpft und müde - auch nach 10 Stunden Schlaf
17.01.17 5,4mg. Lange Stabilisierungsphase. Es geht mir richtig gut. Viel Bewegung. Deutlich weniger Müdigkeit, viel fitter und ausgeglichener als sonst
09.04.17 3,5mg Übermut -> Kopfschmerzen, müde, Gliederschmerzen...
24.04.17 4mg stabiler! Dann Infektion mit EBV - lange Erholungsphase -
12.07.17 3,5mg
01.09.17 3,0mg

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Re: Rückfall - durch L-Thyroxin-Hersteller-Wechsel???

Beitragvon Biney84 » Mittwoch, 20.09.17, 14:19

Sagt mal,

es kann doch nicht sein, dass ein Hersteller-Wechsel bei meinem Schilddrüsen-Med, L-Thyroxin, einen Rückfall auslösen kann, oder?? Ich habe heute bemerkt, dass ich eine Woche bevor der Rückfall kam ich den Wechsel hatte.
Oh man :( Nun bin ich komplett verunsichert.

Und liebe Gwen: das Schlimmste was ich mir vorstelle ist, dass ich irre werde und niemand hier ist, der mir helfen kann und dann kann ich meine Pflegetochter nicht mehr richtig erziehen und weiß bei einer Zwangseinweisung nicht wohin mit ihr und......dann ist dies mein Komplettzusammenbruch ..ja, das stelle ich mir immer vor. Furchtbar!
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitragvon Pons » Mittwoch, 20.09.17, 14:21

Hallo Biney,

.ja, das stelle ich mir immer vor. Furchtbar.

Warum? Ich meine, warum stellst Du Dir das Furchtbare, das Allerschlimmste bloß immer vor?

Man kann wirklich - bis zu einer gewissen Grenze zumindest - seine Gedanken und Vorstellungsbilder wählen bzw. sie stoppen. Wer sich ständig Horrorvisionen macht, dem kann es doch nicht gutgehen. Das ist keine Kritik, sondern ein liebevoller Nasenstupser. :hug:

Lieber Gruß. Pons
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitragvon lakeSonne1 » Mittwoch, 20.09.17, 14:35

hi :) ,

ja genau, du sagst es: Du stellst es dir vor!
Es wird aber nicht passieren. Vorstellen kann man sich jeden sche..ß ! Und zwar sehr lebhaft, das Gehirn ist da sehr kreativ.
In meiner schlimmen Phase hab ich mir die grausamsten Dinge vorgestellt, nichts davon ist passiert.

Gerade Dinge die noch weiter in der Zukunft liegen, machen Angst und man malt sich die schlimmsten Szenarien aus.
Mein Tip: Bleib im hier und jetzt, versuche dich nur auf den heutigen Tag zu fokussieren, denn den hast du unter Kontrolle (darum gehts meistens);
alles was noch weiter weg ist, sollte natürlich geplant werden, so weit es geht; aber dann bitte nicht mehr damit beschäftigen, ala '..was wäre wen?' Gedankenspiele.
Nochmal: Laß die Zukunft Zukunft sein und kümmer dich ums 'heute' (ok, vielleicht noch 'morgen'). Das relaxed ungemein :wink:

ach, ich hab schon öfters beim Thyronajod den Hersteller gewechselt, bisher ohne Probleme.

lg lake :hug:
Diagnose:Angst und Panikattacken Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Thyronajod 50 morgens, Pantoprazol 20mg abends
Erster Misslungener Absetzversuch 2012:
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Neuer Absetzversuch 2016:
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ABDOSIER-PAUSE

2017:
3.9.2016 - 2.3.2017 Stabilisierung auf 15mg
3.3.17, 14mg: es geht weiter mit dem abdosieren. Die längere Pause war gut.
.....Tag 4-7 : Magen und Darm spielt verrückt: Krämpfe, Stiche , Übelkeit etc..
18.4.17 13mg
.....Tag 7: erste Woche auf 13mg ok, nur leichte Beschwerden; bin überrascht und traue dem Frieden nicht
.....Tag 9: Halsschmerzen, Nase läuft; war am nächsten Tag wie von Zauberhand wieder weg
.....Tag10: Gliederschmerzen, Matschbirne
.....Tag10-13: Nacken-, Glieder und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, schlapp, kribbeln an Armen und Beinen
.....Tag12: Zaps im Brustraum, Oberbauch
.....Tag13: zum ersten mal Brainzap
.....Tag 14- 21 Körperliche Symptome werden schwächer
....ca. ab Tag 21: vermehrt psychische Symptome: Niedergeschlagenheit, Depri, ZG, Aggressivität, Panikattacken, Derealisation, Chaos im Kopf.
21.5.17 13mg: endlich symptomfrei, alles super. Ich bleibe auf 13mg jetzt ca 3 Wochen, um mich zu erholen. Dann gehts weiter runter
16.6.17 12,5mg für drei Wochen; So gut wie keine Symptome; Prima!
06.7.17 12,0 mg
.....Tag3-6: heftige Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, schlapp, kribbeln an Armen und Beinen,
Zaps im Brustraum und Oberbauch, brennende gerötete Augen.
.....Tag 9: Drehschwindel beim Aufwachen
.....Tag 10: Brennende gerötete Augen, Extrasystolen, Blähbauch
.....Tag 5-20: Wort/Namensfindungsschwierigkeiten
ab 28.7.17 11,5mg
.....Tag 1-7: alles Super, Symptomfrei.
.....Tag 8: tagsüber Neuro-Aggressionen (nur ein paar Std.) / Nerven liegen blank, abends beim Einschlafen heiße Hände und Füße,Körper läuft auf hochtouren, Hitzewallungen
.....Tag9-14: Übelkeit, kein Appetit, heiße Hände, kribbeln Hände/Füße, Gefühl von Nadelstichen auf der Haut, schlapp, Durchfall
.....Tag 21-30: BodyZaps, Panik/Angst, Neuro-Emos (Aggressivität), Depri, Stimmungschwankungen
.....Tag 30-42: Cortisol-Flushes mit Übelkeit, Panikattacken, Depri, heiße Hände, kribbeln Hände/Füße, Stimmungsschwankungen, Gefühl von Nadelstichen auf der Haut, schlapp
24.9.17, Info: Die lange Symptomdauer ist möglicherweise einem Kallibrierungsfehler der Waage geschuldet.
-> zu viel Abgesetzt, etwa ab 8.August

ab 25.9.17 10,9mg

Murmeline
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Re: Rückfall - durch L-Thyroxin-Hersteller-Wechsel???

Beitragvon Murmeline » Mittwoch, 20.09.17, 14:55

Biney84 hat geschrieben:Sagt mal,

es kann doch nicht sein, dass ein Hersteller-Wechsel bei meinem Schilddrüsen-Med, L-Thyroxin, einen Rückfall auslösen kann, oder?? Ich habe heute bemerkt, dass ich eine Woche bevor der Rückfall kam ich den Wechsel hatte.
Oh man :( Nun bin ich komplett verunsichert.


Hallo Biney,

bei Psychopharmaka berichten manche Betroffene hier im Forum, dass sie bei Wechsel auf die unterschiedlichen Hilfs- und Füllstoffe reagieren. Das klärt sich am ehesten, wenn Du wieder an die "bekannten" Tabletten des alten Herstellers kommen könntest und einnehmen würdest.

Ich hab Deinen Thread nicht im Kopf, hast Du eigentlich therapeutische Unterstützung? Oder wenn Du die Ruhe hast, stöber doch mal bei Selbsthilfeliteratur, vielleicht findest Du etwas, was Dich anspricht?

Grüße, Murmeline
Zuletzt geändert von Jamie am Mittwoch, 20.09.17, 18:57, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat repariert
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Zwangsgedanken "abschalten"?!

Beitragvon Biney84 » Mittwoch, 20.09.17, 17:57

Also ihr Lieben,

ich verstehe Euch natürlich total - im Moment leben und an andere Dinge denken - versteht sich von selbst - zumindest weiß mein rationales Gehirn das!
Leider muss ich zugeben, dass ich nicht stark genug bin, um meine Zwangsgedanken abzustellen - sonst wäre es ja kein Zwang, so dächte ich. Obwohl ich mich ablenke, kommt immer wieder diese Stimme hoch: "Du wirst versagen"!! Naja sie wechselt sich zumindest ab mit: "Du wirst verlassen" :) Sorry, aber ich weiß nicht mehr damit umzugehen außer mich selbst zu belächeln.....
Teilweise habe ich auch das Gefühl - umso mehr ich die Angst wegdrücke, umso "wunder" wird die Angst und ich gerate dann in Panik. Die Angst "zu Ende spinnen"......mache ich auch oft und dachte dies würde Erleichterung bringen - bisher ohne Erfolg.
Ich versuche mich nun am meditieren.
Irgendwann wirds schon wieder......( sagt mein rationaler Verstand - meine Angst lacht laut)

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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitragvon Jamie » Mittwoch, 20.09.17, 18:24

Hallo Biney, :)

das hätte nicht passieren dürfen, dass der Hersteller gewechselt wird.
Was war die Begründung? Rabattvertragsartikel? Was war bislang dein Hersteller? Euthyrox? Henning? Hexal? Andere?
Auf was ist nun gewechselt worden?
Ich würde sofort einen Rückwechsel veranlassen / neues Rp beim Arzt holen und Fall schildern.

Es kann sein, dass genau das deine Verschlechterung ausgelöst hat.

Gerade bei SD-Präparaten ist die Bioverfügbarkeit bei unterschiedlichen Herstellern nicht identisch, deswegen soll man immer beim gleichen Präparat bleiben.
Mittlerweile haben Apotheker und PTA auch die Möglichkeit, unkompliziert genau das abzugeben, was auf dem Rezept vermerkt ist (und es ist kein aut idem Kreuz nötig); bei SD-Präparaten wurde die strenge Regelung gelockert.
Ich verlinke dir die Rechtsgrundlage: https://www.aerztezeitung.de/medizin/kr ... monen.html

Sollte ich
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitragvon Biney84 » Mittwoch, 20.09.17, 18:35

Jamie,

das ist ja interessant, danke!!!
Ich bin von Henning auf 1A-Pharma gewechselt :( Ich war bei einem neuen Arzt und da habe ich selbst nicht aufgepasst, dass mir wieder die Hennings aufgeschrieben werden :( Ich werde morgen gleich gehen und sie bitten ein neues Rezept auszustellen.
Danke!
Erster bewusster Panikanfall: 2002
Auf Insidon eingestellt --> nicht vertragen
Auf Paroxetin 20 mg eingestellt noch 2002
Paroxetin auf 10mg reduziert 2007
Paroxetin abgesetzt 2017/02
Paroxetin wieder eingeschlichen 2017/09/05 2,5mg nach schwerer Panikattacke und vorausgegangenen Zwangsgedanken
Paroxetin auf 5mg hoch-dosiert 2017/09/10
keine Besserung zu spüren, weiterhin starke Zwangsgedanken und Schlafstörungen 2017/09/19
Umstellung auf "altes" L-Thyroxin am 2017/09/21 - seither etwas ruhiger geworden, dennoch weiterhin Schlafstörungen und Zwangsgedanken, weitere Panikanfälle folgten

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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitragvon padma » Donnerstag, 21.09.17, 13:15

hallo Biney, :)

Zwangsgedanken können ein Absetzsymptom sein. Wenn du sie vor der Medikation nicht oder nicht in der Form/Stärke hattest, kannst du davon ausgehen, dass es absetzbedingt ist.

Wir haben hier einen thread dazu: viewtopic.php?f=50&t=10801

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Absetzverlauf:
► Text zeigen


1.09.2017: 0,5 mg


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wie fühlt man, ob man Parox nicht mehr verträgt?

Beitragvon Biney84 » Donnerstag, 21.09.17, 13:22

Liebe Padma, hallo an alle die so lieb sind ihre Zeit für mich zu opfern,

nein Zwangsgedanken waren in der Form nie mein Thema.
Gestern Nacht hatte ich erneut einen Panikanfall und heute dann hatte ich, das erste Mal, Angst in der Stadt zu sein und musste einmal den Laden verlassen. Ich muss dazu sagen, ich habe sowohl Grippe und auch Periode und habe heute das erste Mal wieder L-Thyrox von Henning genommen. Ich weiß, dass mein Körper durcheinander und geschwächt ist, dennoch bin ich sehr traurig über den Verlauf.
Was mich sehr bewegt: wie finde ich heraus, ob ich die Parox nicht mehr vertrage, ich weiterhin nur 5mg beibehalten sollte oder höher dosieren? Mein Arzt ist mir dabei keine Hilfe :( Seine Meinung: gleich hoch auf 20mg :(
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitragvon padma » Donnerstag, 21.09.17, 13:35

liebe Biney, :)

da der SD Medikamentenwechsel die Ursache für deine aktuelle Problematik sein kann, würde ich jetzt wirklich abwarten und an der Paroxetindosis nichts verändern.
Es kann vermutlich dauern, bie es sich mit der SD wieder eingependelt hat.

Die Grippe und die Periode können ebenfalls Symptome triggern.

Ich weiß, dass mein Körper durcheinander und geschwächt ist, dennoch bin ich sehr traurig über den Verlauf.

Geh davon aus, dass es eine absetzbedingte Symptomwelle ist, verstärkt durch die weiteren Faktoren.

Da deine Grundproblematik ganz anders war, deutet nichts darauf hin, dass es ein "Rückfall" wäre. Dein Arzt kann die Problematik nicht einordnen. Er hört nur, dass du Symptome hast und darauf reagiert er mit "hochdosieren". :frust:

liebe Grüsse,
padma
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DANKE

Beitragvon Biney84 » Donnerstag, 21.09.17, 14:26

Ich kann euch allen nicht genug danken, dass ihr mir hier so zur Seite steht. Ich bin wirklich unglaublich dankbar dafür!!!!
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