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schlimmes morgentief/ aktuell Versuch mit Ketamin/ jetzt EKT

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f332

schlimmes morgentief/ aktuell Versuch mit Ketamin/ jetzt EKT

Beitrag von f332 » Donnerstag, 14.09.17, 9:30

ich bin ein dauerkandidat von depression, bruder bereits suizid und habe so gut wie ca 8 ads schon durch
aktuell cymbalta und mirtazapin, habe im mom ein fürchterliches dauertief, unbeschreiblich, schwere suizidg,
wie bekomm ich das wg. alle therapien ohne erfolg.

lg
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Muryell
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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von Muryell » Donnerstag, 14.09.17, 10:11

Lieber f332,

es tut mir leid, dass es Dir so schlecht geht. Ich denke, wenn Du schwer suizidgefährdet bist, brauchst Du sofortige Hilfe vor Ort.

Es kann Dir geholfen werden, aber das muss jetzt bei Dir vor Ort passieren. Suche Dir jetzt Hilfe, sofort.

Liebe Grüße und gute Besserung

Muryell
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f332

Re: schlimmes morgentief

Beitrag von f332 » Donnerstag, 14.09.17, 10:16

ich frage mich was ich tun kan, ich bin seit 1 jahr in ärztlicher behandlung? was soll sich da noch ändern?

Jamie
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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 14.09.17, 10:52

Hallo f332,

erzähl doch mal ein wenig umfangreicher von dir.
Wie alt bist du? Kannst du arbeiten gehen?
Gibt es Gründe dafür, dass du depressiv bist? Also die allerwenigsten Menschen werden grundlos depressiv, meist sind es schwer wiegende Gründe, Ursachen und Auslöser (schlimme Kindheitserfahrungen ... u.V.m.), die einer Depression vorausgehen.

Kannst du auch mal die mg vom Cymbalta und Mirtazapin nennen, die du aktuell nimmst?
Hast du die ganzen anderen AD vorher ausgeschlichen oder immer gleich von jetzt auf gleich auf ein neues Präparat gewechselt?
Warst du schon mal in einer psychiatrischen Klinik oder konnten Krisen bislang ohne Kliniksintervention aufgefangen werden?

Wir haben hier leider keinen Geheimtipp, wie man dieses Dauertief wegbekommt.
Hätten wir das, würden wir es uns patentieren lassen, Millionen Depressive wären geheilt und wir wären steinreich :roll: , aber jeder Mensch muss seinen eigenen Weg raus aus der Depression finden. :hug:
Es gibt bestimmt Möglichkeiten, sich dem zu nähern. :group:

Grüße
Jamie
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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 14.09.17, 13:12

Hallo f332.
Ich stimme Jamie zu.
Ich habe jahrelang mit schlimmsten Depressionen gekämpft und alle möglichen AD wurden an mir getestet. Das erste AD schien sogar etwas zu helfen, aber NW hatte ich immer.
Je mehr AD später ausprobiert wurden, umso schlechter ging es mir. Es war fürchterlich, ähnlich wie bei Dir.

Auch Therapien halfen mir nicht, ich war ja teils gar nicht therapiefähig!

Ich habe dann selbst die Ursache meiner Depressionen herausgefunden und, ja, akzeptiert. Viel ändern konnte ich an meinem Schicksal nicht, aber ich habe es angenommen und aufgehört zu hadern.
Ich backe inzwischen "kleine Brötchen" und freue mich über Kleinigkeiten in meinem Leben. An meine Vergangenheit habe ich ein Häkchen gemacht und arbeite sie nicht mehr auf. Ich versuche auch, mir die Zukunft nicht auszumalen. Es kommt, wie es kommt. Ich lebe vorwiegend im Heute.

Mir geht es entzugsbedingt nicht gerade gut, aber depressiv bin ich nicht. Darüber bin ich immer wieder froh.

Die vielen verschiedenen Medikamente und auch stationären Aufenthalte haben mir nicht geholfen.
Im Gegenteil, ich habe den Verdacht, die ganzen Psychopharmaka haben mein ZNS nachhaltig geschädigt.

Ich musste meinen eigenen Weg finden.

Hoffentlich gelingt es Dir auch, Dich auf Dich selbst zu besinnen.

Ich wünsche Dir viel Kraft dafür.

Teilnahmsvolle Grüße von sleepless.
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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von Jofab » Donnerstag, 14.09.17, 13:44

Hallo f332,
habe deinen Hilferuf gelesen und wollte dir auch ein wenig Mut machen, ein bischen mehr von dir zu erzählen.
Dann ist es für die Mitglieder hier im Forum etwas einfacher, deine Situation zu beurteilen. Könnte es vielleicht sein, dass dein Dauertief evtl. mit Absetzerscheinungen zu tun haben kann ?
Ich dosiere gerade nach einem abrupten Absetzen von Fluoxetin wieder ganz vorsichtig ein ( mit anfangs nur 0,5mg ), weil ich nach 2 Monaten extreme Absetzsymptome bekam. Ob das klappt, weiss ich noch nicht.
Morgens beim Aufwachen ist es immer am schlimmsten Herzrasen, total panische und nur negative Gedanken.
Manchmal legt sich das im Laufe des Tages etwas, aber sehe im Moment alles schwarz.
Ich bin sicher, dass es dir gut tun wird, wenn du hier ein bischen von dir erzählen magst.
Ich fühle mit dir.
Liebe Grüsse Ilse
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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von Muryell » Donnerstag, 14.09.17, 16:23

Lieber f332,

Du fragst, was Du machen kannst. Hast Du bereits mit Deinem Arzt oder Deiner Ärztin darüber gesprochen, dass Du schwer suizidgefärdet bist? Vielleicht wäre auch die Telefonseelsorge eine erste Anlaufstelle, um aus diesem Tief zu kommen:

Sorgen kann man teilen. 0800/111 0 111 · 0800/111 0 222 · 116 123

Liebe Grüße

Muryell
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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von f332 » Montag, 18.09.17, 12:31

hi,
bin 35 gehe aktuell arbeiten, arbeit erfüllt mich abe rnicht
dosis ist duloxetin 60mg, mirtazapn 30mg
auf der klinik war ich noch nicht
ursache: familier, bruder bereits depr suizid 2011

f332

Re: schlimmes morgentief

Beitrag von f332 » Montag, 18.09.17, 12:34

kurze history
2012 erste episode
2016 zweite episode

probierte medis seit 2016
sertralin
duloxetin
trittico
venlafaxin
ixel
cipralex
lamotrigin
mirtazapin

seit 1.8 2017 wieder schwer depressiv

f332

Re: schlimmes morgentief

Beitrag von f332 » Montag, 18.09.17, 12:38

Hallo f332,
habe deinen Hilferuf gelesen und wollte dir auch ein wenig Mut machen, ein bischen mehr von dir zu erzählen.
Dann ist es für die Mitglieder hier im Forum etwas einfacher, deine Situation zu beurteilen. Könnte es vielleicht sein, dass dein Dauertief evtl. mit Absetzerscheinungen zu tun haben kann ?


ich glaube damit hats nix zu tun, ich hatte im juli ciprelx ehe es dann am 1.8 einbrach, am 1.9 umgestellt auf cymbalta
Zuletzt geändert von Murmeline am Montag, 18.09.17, 12:42, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat repariert

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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 18.09.17, 14:08

Hallo f332,

herzlich willkommwn im Forum.

Vorab ist mir am wichtigsten zu sage, dass du dich bitte sofort in ein Krankenhaus begeben musst, wenn deine Suizidgedanken konkreter werden.
Das ist wirklich wichtig, denn diese Form von Hilfe, kann kein Forum leisten.

Dann noch eine Frage, wie wurde das cipralex auf das cymbalta umgestellt?

Mir scheint, dass dir so einiges innerhalb kürzester Zeit ein- und wieder abdosiert wurde.
Das kann schwere Symptome auslösen, die im schlimmsten Fall Jahre anhalten.

Du solltest auf keinen Fall weitere Veränderungen an deinen Medikamenten vornehmen.
f332 hat geschrieben: alle therapien ohne erfolg.
Darf ich fragen, was das für Therapien waren ?

LG Ute
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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von Benedikt24 » Montag, 18.09.17, 15:57

Hallo lieber f332,

auch ich möchte Dich recht herzlich im ADFD begrüßen.

Du gefällst mir gar nich nicht. Vielmehr natürlich Dein Zustand. Du schreibst selber, Du hast schwere Suizidgedanken. Diese sollen sich nicht verfestigen und konkreter werden. Deshalb ist es notwendig, dass Du Dich in eine (psychosomatische) Klinik begibst. (genau wie Ute gesagt hat) Vorher gehst Du eventuell zum Hausarzt und lässt Dich einweisen. Dort wird man Dich stabilisieren. Wieder aufbauen. Und Ordnung in Dein Pharmaka - Chaos bringen.
Ich habe auch schon einen Suizid hinter mir. Mit Magenauspumpen und so weiter. Da war ich 16 Jahre. An eine anschließende Therapie hat damals bei mir keiner gedacht. 20 Jahre später sollte mich das alles einholen. Junge - sei nicht dumm. Lass Dir helfen. Du bist jung. Und kannst noch soviel Schönes für Dich erreichen.

Gib Dir bitte einen Ruck und geh zum Hausarzt und lass Dich in eine Psychosomatik einweisen.


Bewegender - Benedikt
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2007 erste Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
12/2008 Lebenskrise, Aufnahme psychosomatische Klinik 6 Wochen (Diagnose: manisch/depressiv)
3/2009 Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
2009 Wahnvorstellungen, manische/depressive Phasen
11/2009-9/2014 Haft
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
paar Tage auf 0 keine gute Verfassung
20.2.18 Aufdosierung 2,5 mg
20.3.18 Stabilisierung bei 2,5 mg Olanzapin

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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von f332 » Montag, 18.09.17, 16:11

therapie war letztes
Katathym Imaginativen Therapie.

ich muss dazusagen suizidgedanken kommen dann wenn ich stark weine, meistens versuche ich dann, eine leichte überdosis mirtazapin zu nehmen u zu schlafen "sozusagen schalter aus". irgendwie habe ich den anspruch arbeiten zu müssen, deswegen sträube ich mich im mom gegen gang in die klinik.

f332

Re: schlimmes morgentief

Beitrag von f332 » Montag, 18.09.17, 16:13

achso

Dann noch eine Frage, wie wurde das cipralex auf das cymbalta umgestellt? umgestellt wurde am 1.9 also am 1.9 kein cipralex mehr und sofort cymbalta.
der umstieg erfolgte deswegen, da cymbalta im herbst 2016 einen kleinen durchbruch erreichte und es mir 2 monate besser ging.

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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von Muryell » Montag, 18.09.17, 16:26

Hallo, f332!

Es kann sein, dass dein jetziger Zustand mit der Umstellung zu tun hat. Da kenne ich mich nicht aus, aber ich denke, die erfahrenen Mitglieder können etwas dazu sagen.

Eine leichte Überdosis Mitarzapin ist natürlich keine Lösung. Es mag sein, dass sie dich ausschaltet, kann aber gefährlich sein. Was meinst du konkret mit einer leichten Überdosis? Wieviel ist das denn?

Ich verstehe, dass du arbeiten gehen willst. Ich finde aber, dass es wichtiger ist, dass es dir gut geht. Gibt es bei dir in der Nähe eine Klinik, in der dir geholfen werden kann? Es ist sowieso nur vorübergehend. Nachher kannst du noch besser arbeiten.

Pass gut auf dich auf.

Viele Grüße

Muryell
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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von Benedikt24 » Montag, 18.09.17, 16:44

Hallo f332,

nun, der Anspruch arbeiten zu müssen ist ja auch Teil des Problems. (entweder Tretmühle oder schlafen) Die leichte Überdosis zum Schlafen (Schalter aus) - ist für sich genommen Medikamentenmißbrauch. Das ist nicht gut. Die Betäubung hat Gründe. Konntest Du in der Therapie etwas darüber erarbeiten. Weißt Du warum? Wie lange war Deine Therapie?

Die schwankenden Einnahmen sind nicht gut für den Stoffwechsel. Eine Lösung ist das nicht.

Herzlich, Benedikt
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2009 Wahnvorstellungen, manische/depressive Phasen
11/2009-9/2014 Haft
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
paar Tage auf 0 keine gute Verfassung
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20.3.18 Stabilisierung bei 2,5 mg Olanzapin

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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 18.09.17, 17:04

Hallo f332,

Ich kann dir in deiner Situation auch nicht wirklich empfehlen, in eine Klinik zu gehen.
Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass man dir nur noch mehr und neue Medikamente verabreichen wird. In meinen Augen würde das aber deine Situation nur noch weiter verschlimmern.

Das adfd versteht sich als Psychofarmaka kritisches Forum. Medikamente können dich nicht dauerhaft heilen, sondern nur Symptome decken. Zudem wirken sie sich massiv auf den Zentrales Nervensystem aus und verursachen meist Nebenwirkungen.

Beim zu schnellen Absetzen, aber auch bei zu schnellem Wechsel auf ein anderes Präparat können sie das ZNS extrem durcheinander bringen, was schwere Symptome macht, die lange, im schlimmsten Fall Jahre, anhalten kann.

Bei dir würde jetzt so viel ausprobiert, dass es jetzt wichtig wäre, dass du die Medikamente eine ganze Weile so beibehältst.
Schlecht ist es auch, das Mirtazapin in unterschiedlichen Dosierungen einzunehmen. Zumal das übrigens auch unsinnig ist, da es gerade in niedrigen Dosierungen die schlafanstossende Wirkung zeigt und in höheren Dosen antidepressiv und unter Umständen auch antriebssteigernd wirkt. Dann kannst du folglich noch schlechter einschlafen.
Unerlässlich ist auch, dass du dich mit deinen Depressionen auseinandersetzt. Also Therapie.

Könntest du bitte noch eine Signatur anlegen mit genauen Angaben zu deinen Medikamenten und dem Dosierungen und Einnahmedauer.
Dafür musst du rechts oben auf deinen Namen gehen und dann in deinem Profil auf den Reiter Signatur ändern.

Ich lasse dir noch einen Link da, dort kannst du dich etwas einlesen.

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Ganz liebe Grüße Ute
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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von f332 » Dienstag, 19.09.17, 8:17

ja klinik wärre in der näehe, therapie war ca 2 monat eund jetzt wieder seit 2 wochen in gruppentherapie

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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von Muryell » Dienstag, 19.09.17, 8:42

Hallo!

Wie geht es dir? Besser? Glaubst du, dass du dich zu Hause stabilisieren kannst oder wäre die Klinik besser?

Pass gut auf dich auf.

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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von f332 » Dienstag, 19.09.17, 9:23

hi leider nicht so gut, bin auf arbeit, wie es weitergehen soll weiss ich nicht, erstmal muss ich eine dienstreise nach köln überstehen, anschliessend muss ich schauen. da ich mich schon 1 jahr damit quäle, bleibt die angst, es nicht mehr zu schaffen
schöne grüsse aus tirol.

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