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f332

Re: schlimmes morgentief

Beitrag von f332 » Montag, 25.09.17, 10:58

das sind 3 davon, die kleinen sind nun auch schon gross

https://entenbreitenbach.wordpress.com/

Sommersprosse
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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von Sommersprosse » Montag, 25.09.17, 15:58

Hallo f332,

das es dir so schlecht geht tut mir leid.
Ich hoffe du hast Familie, Freunde, Bekannte die dich in dieser Zeit unterstützen.

Du schreibst von div. Medikamenten und Therapien die dir nicht geholfen haben,
auch von Werten die dein Leben begleiten, nicht glücklich machen.

Hast du eine Vorstellung von dem was dir helfen und glücklich machen könnte ?
Oft geraten Menschen in eine Erwartungshaltung ohne zu wissen, dass sie auf eine Antwort von ihrem Gegenüber hoffen.
Unser Leben wird von gewissen Verhaltensmustern geprägt, evtl. anerzogen oder übernommen.
Sich darin zurechtzufinden kann manchmal zu Konflikten führen die auch krank machen können.

Warum ist es dir so wichtig wie andere über dich denken ? DU bist wichtig !! Es geht um DICH und deine Gesundheit.

Deine Enten bedeuten dir wohl sehr viel, oder ? Hatte sie mir auf deinem Blog angeschaut.
Darf ich fragen wie alt du bist ? selbst bin ich 61 Jahre.

Werte hatte ich schon sehr oft in meinem Leben - wahre Werte habe ich mir selbst erarbeiten dürfen, dafür bin ich sehr dankbar.

Ich wünsche dir viel...viel Kraft und baldige Besserung.

Liebe Grüße Sommersprosse (n) Bild
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f332

Re: schlimmes morgentief

Beitrag von f332 » Montag, 25.09.17, 16:27

ich bin35. leider habe ich im mom keine vorstellung, was mir helfen könnte. die enten habe ich letzten herbst entdeckt, und festgestellt egal ob ich depressiv bin sie fressen mein brot. war dann total draurig als 1ne der fux gefressn hat, habe dann 2 neue gekauft u sie auf den see ausgesetzt. nun sind es 6 stück, 3 junge von 8 haben überlebt. leider hab ich durch die depr im moment wenig freunde

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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von Sommersprosse » Montag, 25.09.17, 20:11

Hallo guten Abend f332,

ich danke dir für dein Vertrauen :hug:
In einer Depression zu stecken kostet wirklich viel Kraft und erfordert viel Mut, sich wieder an den Tellerrand zu hangeln.
Kenne es nur zu gut aus Tagen, die ich selbst so verbrachte. Das ist schon eine Weile her und doch kann ich sehr gut nachempfinden
wie es dir wohl gehen mag.

Dein tiefes Loch kann durch diese vielen Medikamentenwechsel kommen - dazu hattest du ja schon Feetback bekommen.

Möchte dir von mir berichten: Bevor ich dieses Forum für mich fand, hatte ich noch nicht die Absicht mein Trevilor abzusetzen.
Vielmehr hatte ich kurz zuvor Pregabalin verschrieben bekommen. Mir ging es von Tag zu Tag schlechter,
stand neben mir und bekam Suizidgedanken, obwohl ich mitten im Leben stehe.
Was ich dir damit schreiben möchte ist, das deine Depressionen und Gedanken durchaus von den Medikamenten kommen kann.

Du hast dich bestimmt hier schon etwas quer gelesen und die vielen negativen Beiträge der Forummitglieder gelesen.

Es liegt nicht unbedingt an dir und den Genen/Vererbung das es dir so schlecht geht - vielmehr an Medikamenten u. Medikationen
die von Ärzten verschrieben werden, weil sie es nicht anders gelernt haben, nicht genügend aufklären.

Dies ist dein Thread, indem du dir alles von der Seele schreiben kannst was dich bewegt.

Gib nicht auf...auch dir wird es wieder besser gehen.
Das wünsche ich dir von ganzem Herzen.

Liebe Grüße schickt dir Sommersprosse (n) Bild
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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von Jamie » Dienstag, 26.09.17, 14:55

Hallo f332, :)

ich finde es schön, dass du tierlieb bist.
Mir haben es Tiere aller Art, insbesondere Federvieh, angetan.
Ich halte Wellensittiche (jetzt durch mehrere Todesfälle und Unglücksfälle einen Welli und einen Bourke-Sittich zusammen) und sie sind mein Ein- und Alles.
Ohne sie wüsste ich gar nicht, wie ich die schlimmen Tage, die auch ich manchmal habe, durchstehen sollte.

Hier in dem Forum gibt es viele andere Tierhalter / tierliebe Menschen; wir haben einen extra Thread dazu (Achtung lange, aber es reicht ja auch Bilder gucken :)).
viewtopic.php?f=4&t=9706

Grüße
Jamie
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:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von Benedikt24 » Dienstag, 26.09.17, 17:00

 ! Nachricht von: Jamie
Benedikt bezieht sich auf einen mittlerweile gelöschten Beitrag, dessen Inhalt wir hier wegen Grausamkeit nicht erneut wiedergeben wollen
Hallo meine Freunde,

naja, Katzen und Vögel vertragen sich nicht so gut.

Ich möchte auch sagen, dass ich Wildenten gerne mag. In der Natur. Leider werden sie mittlerweile auch in Ställen gehalten. :-(
Die Wildenten füttere ich manchmal bei uns am Olbersdorfer See. (im Winter) Die sind dann so verrückt und zutraulich, dass sie sich auf die Füsse setzten. Man kann dann erst einmal nicht weiter gehen. Sehr erstaunlich finde ich immer wie sie landen. Auch gerne im Winter. :-)

Ich finde es toll, dass Du Deine "eigenen" Wildenten frei in der Natur hälst. Auf so eine Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Einfach toll.


Herzlich, Benedikt
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2007 erste Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
12/2008 Lebenskrise, Aufnahme psychosomatische Klinik 6 Wochen (Diagnose: manisch/depressiv)
3/2009 Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
2009 Wahnvorstellungen, manische/depressive Phasen
11/2009-9/2014 Haft
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
paar Tage auf 0 keine gute Verfassung
20.2.18 Aufdosierung 2,5 mg
20.3.18 Stabilisierung bei 2,5 mg Olanzapin

f332

Re: schlimmes morgentief

Beitrag von f332 » Montag, 02.10.17, 12:58

hi, enten leider lange nimma gesehen da ich auf dienstreise bin :-// lg

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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von Benedikt24 » Montag, 02.10.17, 23:04

Hallo f332,

schön das Du Dich wieder meldest.

Wenn Du mal wieder zurück kommst, gehe schnell zu Deinen Enten. Die hast Du gern. Die sind wichtig. Das ist das was das Leben lebenswert macht.

Komm gesund wieder.

Herzlich, Benedikt
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2009 Wahnvorstellungen, manische/depressive Phasen
11/2009-9/2014 Haft
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
paar Tage auf 0 keine gute Verfassung
20.2.18 Aufdosierung 2,5 mg
20.3.18 Stabilisierung bei 2,5 mg Olanzapin


chrondepr

wer hat erfahrung mit lithium?

Beitrag von chrondepr » Dienstag, 02.01.18, 15:57

hallo, bin seit längerem depr, tabletten ohne wirkung (bereits 10 ssri snri probiert) und war jetzt 2 monate in der klinik. hat alles nicht gebracht.
nun fasse ich ein EKT ins auge allerdings sagt der EKT arzt ich muss zuerst lithum ausprobiern erst dann macht er die EKT
hat wer erfahrungen damit?

diagnose F 33.1 massiv seit august AKUT mit schweren suizidgedanken und weinanfällen, vorher auch alle 3 wochen schlechte phasen.
ursachen: genetisch, oma depressionen, bruder depr suizid 2011

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Re: wer hat erfahrung mit lithium?

Beitrag von weg » Dienstag, 02.01.18, 16:58

hallo chrondepr

schön, dass du den weg zu uns gefunden hast. sei willkommen. du hast ja schon einiges an leiden hinter dir und gewinnst meine hochachtung, dass du immer wieder mut fasst, neue wege zu suchen.

leider kann ich dir nicht weiterhelfen, weil ich keine erfahrung mit lithium habe. das soll jedoch kein hindernis sein, dass du nun bei uns bist.

vielleicht möchtest du uns ein wenig mehr von dir erzählen? bist du jetzt immer noch in der klinik? was hast du bis jetzt für medikamete verordnet bekommen, in welcher dosis und wie lange ist das her? vielleicht wäre es dir möglich, dies in der signatur zu dokumentieren. gehe dazu oben rechts auf deinen nickname, dann in den persönliche bereich, dann profil anklicken, und dort signatur ändern. hier kannst du dann alle medis hineinschreiben.

es werden sich sicher noch einige bei dir melden. du musst ein wenig geduld mit uns haben. uns allen und vor allem einigen team-mitgliedern geht es nicht so gut und wir bekommen immer weitere neuanmeldungen und kommen kaum noch nach.
verliere nicht den mut und
herzlich
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Re: wer hat erfahrung mit lithium?

Beitrag von padma » Dienstag, 02.01.18, 17:47

hallo Chrondepr, :)

willkommen im ADFD.

Das hört sich bei dir nach einer langen, schlimmen Leidensgeschichte an. :(
Es ist nicht ungewöhnlich, dass SSRI/SNRI bei einer Depression nicht helfen. Laut Studien sind sie nicht wirksamer als Placebo (bei schweren Depression minimal wirksamer).

Da du bereits 10 SSRI/SNRI durch hast :shock: , ist es nicht erstaunlich, dass es dir sehr schlecht geht. Häufiger schneller Wechsel der AD kann genau die Symptome hervor rufen, gegen die sie eigentlich helfen sollen. Die meisten Ärzte wissen darüber nicht Bescheid und diagnostizieren dann fälschlicherweise eine Depression.
ursachen: genetisch, oma depressionen, bruder depr suizid 2011
Es gibt kein Depressionsgen. Eine genetische Disposition spielt, falls überhaupt nur eine untergeordnete Rolle bei der Enstehung von Depressionen. Allerdings können depressive Gedankenmuster von den Bezugspersonen übernommen werden. Und schwerwiegende Ereignisse, wie der Suizid deines Bruders können auch zu Depressionen beitragen.

Das ADFD ist ein psychopharmakakritisches Forum, wir empfehlen hier keine Psychopharmaka. Auch von EKT kann ich dir nur dringend abraten.

Um deine Situation besser einschätzen zu können, wäre wie Weg :) bereits schrieb, eine Signatur wichtig.
Was war im August? Wurden da oder in den Monaten zuvor die Medikamente geändert?

liebe Grüsse,
padma
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Re: wer hat erfahrung mit lithium?

Beitrag von f332 » Dienstag, 02.01.18, 19:21

hallo sorry für die verwirrung, ich bin eigl f33.2 jedoch habe ich mein passwort verschusselt.
anbei die signatur, aktuell bin ich von der klinik entlassen und arbeite wieder zu 50%

aktuell duloxetin 30 und mirtazapin 30

lg
hannes

f332

Re: wer hat erfahrung mit lithium?

Beitrag von f332 » Dienstag, 02.01.18, 19:23

darf ich fragen warum du von EKT dringend abraten willst? danke

padma
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Re: wer hat erfahrung mit lithium?

Beitrag von padma » Mittwoch, 03.01.18, 19:22

hallo Hannes, :)

zu EKT haben wir hier einen thread viewtopic.php?f=15&t=10096 , ich habe gerade nicht die Zeit und die Kraft darauf näher einzugehen.

Du schreibst, dass deine Depression sich seit August sehr verschlechtert hat. Wenn ich mir deine Signatur anschaue, ist das nicht erstaunlich. Ich denke, dass die "Depression" eine Folge des ganzen Medikamentenchaos ist und es sich um Symptome eines gereizten ZNS handelt.

Ich halte es für zentral, dass jetzt Ruhe da rein kommt. Bei dem vielen hin- und her kann es allerdings eine längere Zeit dauern, bis sich dein ZNS wieder stabilisiert.

Von weiteren Experimenten (Lithium, EKT) würde ich tunlichst die Finger lassen.

Ich schiebe deine threads zusammen.

liebe Grüsse,
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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von f332 » Freitag, 05.01.18, 14:55

hi

ich sehe das etwas anders, die mediakemnte wurden ja deswegen angefangen weil es mir schlecht ging, ebenso wurde versucht diese abzusetzen, was in chaos endete -->>> noch depressiver als sonst. ich merke auch ganz klar in der früh geht es mir extrem schlecht, wenn ich duloxtin dann nehme 20min drauf gibt "es einen schub nach vorne" aber eben zu wenig.
aus diesem grund sehe ich keinen ausweg mehr ausser lithium u dann ggf ekt.
eig wollte ich gleich ekt machen, aber der ekt arzt besteht darauf dass ich zuerst lithium mache.

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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 05.01.18, 16:22

Hallo f332,

ein Morgentief ist sehr typisch, übrigens auch für ein gereizten ZNS.
Morgens steigt der Cortisolspiegel im Körper an, das kann bei einer psychischen Erkrankung aber auch bei einem gereizten ZNS Symptome machen, die im Verlauf des Tages vergehen, bei dem einen schneller, bei dem anderen langsamer. Das muss nicht unbedingt im Zusammenhang mit dem Duloxetin stehen.

Eine EKT ist das künstliche Herbeiführen eines epileptischen Anfalls und somit eine mega Belastung für das Gehirn und den Körper. Nicht umsonst gibt man Epileptikern Medikamente, um Anfälle zu verhindern.
Ich persönlich würde das niemals mit mir machen lassen aber das ist natürlich deine eigene Entscheidung.

LG Ute
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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von f332 » Freitag, 05.01.18, 16:51

ich glaube das kommt immer auf den leidensweg an, aber bei mir ist es jetzt so das es nicht mehr auszuhalten ist, ich sehe das so: leiber eine EKT und vl geheilt, als zu 90% in den nächsten 20 tagen an suizid sterben.
aber vorher probier ich noch lithium bzw muss ich eh machen. es ist einfach mühsam monatelang gleich krank zu sein, obwohl man dauernd in behandlung ist

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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von Flummi » Freitag, 05.01.18, 17:24

Hallo,
Das ist natürlich Deine Entscheidung, aber man macht üblicherweise auch nicht ein EKT, sondern muss sie des öfteren wiederholen. Vielleicht, wenn Du trotz Deines Leidenswegs die Musse hast, Dich weiter über EKT zu informieren, solltest Du das vor einer Behandlung tun und dann Dein Pro-Contra-Urteil Fällen.
Man ist sicher auch ein bisschen neugierig, ob eine andere Behandlung mehr bringt als jene, aber ich würde versuchen, nüchtern zu bleiben, was den Erfolg eines EKT angeht.
Alles Gute auf Deinem Weg!
Claudia
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Re: schlimmes morgentief

Beitrag von f332 » Freitag, 19.01.18, 7:38

hallo, ich werde heute mit lithium beginnen und wieder berichten

lg

08-09 2016 sertralin u mirtazapin (episode nr 2)
10.2016-01-2017 duloxetin und mirtazapin
30.01 2017 abgesetzt für 14 tage
02-2017 rückfall, für 1 monat venlafaxin und mirtazapin
04.2017 dazu noch lamotrigin mirtazapin
06.2017 umstieg auf ixel + mirtazapin
07.2017 umstieg auf cipralex +mirtazapin (episode nr 3 bzw chronisch depressiv seit 1.7.2016)
09.2017 umstieg duloxeting 60mg + mirtazapin 30mg (5htp probiert, schwree nebenwirkungen serotonin syndrom)
Diagnose: Rezidivierende depressive Störung
11-12 2017: klinik aufenthalt, umstellung auf seroquel und trittico erfolglos
seit5.12 2017: wieder duloxetin und mirtazapin
31.12.2017 wieder schwere weinanfälle und suizidgedanken
19.1 start mit litihum, sollte litihum bis ende feber nicht helfen gibt mein FA grünes licht für EKT

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