Mirtazapinentzug

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Sunshine71
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Mirtazapinentzug

Beitragvon Sunshine71 » Donnerstag, 21.09.17, 14:55

Hallo zusammen und vielen Dank für die Aufnahme

Ich lese schon seit einiger Zeit hier im Forum mit und hab mich heute endlich angemeldet.
Ich habe schon einige Entzüge durch. 2011 entzog ich in einer Psychiatrie innerhalb von 9 Wochen nach 9 jähriger Einnahme Lorazepam und Diazepam.
Auch Mirtazapin das ich schon einige Jahre nahm wurde gleich mit "ausgeschlichen" d. h 3 Tage auf 15 mg und dann gleich auf 0. Ausgangsdosis waren 30mg.
Ach ja Baclofen wurde auch gleich weggelassen das bekam ich wegen den Spastiken durch meine Multiple Sklerose.

Ich wurde entlassen so auf die Art - tschüss, alles gute und jetzt sieh zu wie du mit dem ganzen Entzugsproblemen klar kommst. Ich war nur noch depressiv mit den andauernden Panikattacken und Angstzuständen und den zahlreichen Entzugssymtomen.

Daheim angekommen wusste ich mir nicht anderst zu helfen als die Mirtazapin wieder zu nehmen. Dazu bekam ich noch Citalopram und später Lyrica von meinem Neurologen zu Hause. Hab ich alles im laufe der Zeit abgesetzt. War wahrscheinlich auch nicht gut im Benzoentzug überhaupt damit anzufangen. Aber hinterher ist man schlauer. Jetzt nur noch Mirtazapin.

Jetzt habe ich angefangen Mirtazapin auch abzusetzen. Im Dezember letzten Jahres hab ich von 30mg auf 15 mg runterdosiert. Vor 13 Wochen habe ich von 15 auf 7,5 mg runterdosiert und die Symtome werden immer schlimmer. Übrigens ich empfinde die Symtome vom absetzen des Mirtazapins genau wie die im Benzoentzug. Mirtazapinentzugssymtome sind genauso schlimm wie Benzoentzugssymtome so mein Empfinden.

Ich weiss dass das alles viel zu grosse Schritte waren und ich in 10 % Schritten alle 6 Wochen absetzen hätte sollen. Das alles weiss ich erst seit ich dieses Forum gefunden habe.
Jetzt meine Frage kann ich irgendwie diesen Symtomen entgegenwirken indem ich eine gewisse Menge Mirtazapin wieder einnehme und wenn ja wie viel? Ich weiss mir gerade nicht zu helfen und habe so einen Heidenrespekt vor den ganzen Psychopharmaka. Habe zwar von wiedereinnahme einer kleinen Menge gelesen aber ich war ja nicht auf 0 daher weiss ich nicht ob ich das auch in meiner Situation machen kann. Ich freu mich schon auf Antworten.

Danke und Liebe Grüsse
Zuletzt geändert von Jamie am Donnerstag, 21.09.17, 16:30, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Absätze zur besseren Lesbarkeit eingefügt
Angstzustände schon seit frühester Kindheit
1990 Diagnose MS
Angst und Panik verstärkt
1995 erste starke Depression mit Suizidgedanken - Psychiatrieaufenthalt - erster Kontakt mit Psychopharmaka - Doxepin - nach 8 Wochen entlassen
1997 erneuert Schub - Kortisonstosstherapie 5 Tage - danach wieder Depression und Ängste verstärkt
1999 erneuter Schub - Kortisonstosstherapie 5 Tage - wieder verstärkte Depression ÷ Angst und Panik - Psychiatrieaufenthalt - Doxepin und Amitriptilin + Baclofen gegen Spastik
2002 Mirtazapin + Lorazepam
Später noch Diazepam dazu
2011 Ende Januar Entzug in Psychiatrie Lorazepam, Diazepam, Baclofen und Mirtazapin weg dafür Seroquel und Truxal
2011 Mai entlassen
Seroquel ausgeschlichen
Mirtazapin wieder genommen
Über 1 Jahr schlimme Entzugserscheinungen Citalopram noch dazu bekomnen
2014 Entzugserscheinungen von Benzos auch nach 3 Jahren nicht ganz weg.
2015 -16 Citalopram ausgeschlichen
Dez. 2016 Mirtazapin halbiert auf 15 mg flüssig
Seit 14. Juni 2017 7, 5 mg Mirtazapin immer stärker werdende Entzugserscheinungen
21.9.2017 Anmeldung adfd :party2:
21.9.2017 10 mg Mirtazapin
ab 23.9. Entzugssymtome wie vorher dazu jetzt noch Nebenwirkungen vom Mirtazapin
5.9. Besseres und längeres Fenster ab Mittag war sogar mal wieder einkaufen bißchen wackelig und Konzentration war schnell weg. Gegen Abend wieder Symtome
6.9. Heftige Entzugs Welle anhaltend seit dem aufwachen um 5.00 Uhr
7.9. Auf 9 mg runterdosiert wegen immer stärker werdenden Nebenwirkungen vom aufdosieren
8.9. besser und ruhiger geschlafen im allgemeinen ruhiger bis jetzt
14.10. Nebenwirkungen haben sich gebessert mit Reduzierung von 10mg auf 9mg. Entzugssymtome kommen immer noch in Wellen aber werden bischen besser :)
15.10. Mir geht's nicht gut. Alle Symptome sind wieder da
18.10. Tee mit Baldrian und Hopfen probiert danach verstärkte Symtome
19.10. Symptome sind stark und halten an
20.10. Es geht mir wieder besser bis auf dumpfen/ tauben Kopf und surren in den Ohren
24.10. Es geht mir immer noch gut. Keine Entzugswelle mehr. Kopf ist immer noch dumpf.

Muryell
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Re: Mirtazapinentzug

Beitragvon Muryell » Donnerstag, 21.09.17, 15:11

Liebe Sunshine,

willkommen im Forum!
Ja, ich nehme auch an, dass Deine Absetzschritte zu gross waren.
Ich vermute auch, dass Du die Dosis etwas erhöhen musst, um die Absetzsymptome abzufangen. Nachher musst Du Dir Zeit geben, um Dich zu stabilisieren.
Warte ein bisschen, bis sich die anderen melden. Ich habe nicht genug Erfahrung, um eine Dosis vorzuschlagen, aber sie melden sich ja bald.
Ich wünsche Dir gute Besserung.

Viele Grüße

Muryell
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Sunshine71
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Re: Mirtazapinentzug

Beitragvon Sunshine71 » Donnerstag, 21.09.17, 15:19

Hallo Muryell und Dankeschön
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7.9. Auf 9 mg runterdosiert wegen immer stärker werdenden Nebenwirkungen vom aufdosieren
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Re: Mirtazapinentzug

Beitragvon Muryell » Donnerstag, 21.09.17, 16:12

Hallo, liebe Leute!

Dieser Thread ist nicht von mir. Ich habe nur darauf geantwortet.

Grüße

Muryell
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Jamie
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Re: Mirtazapinentzug

Beitragvon Jamie » Donnerstag, 21.09.17, 16:36

Hallo sunshine71,

willkommen im Forum :).

Muryell, es gab anscheinend kurzfristig ein techn. Problem, ich denke jetzt ist alles gut.

Liebe sunshine,
also da hast du ja schon Einiges durch und Gratulation zur Benzofreiheit :).
Darf man den Grund für die Einnahme der ganzen Stoffe erfahren?
Du erwähnst MS als Nebendiagnose, nimmst du noch andere Medikamente? Bitte alle auflisten, danke :)

Zum Mirtazapin. Da auch die 13 Wochen bei 7,5mg nicht gereicht haben um dich zu stabilisieren ist davon auszugehen, dass du aufdosieren musst, da sich nach so langer Zeit des Abwartens keine Stabilität mehr einstellen wird; das wäre längst schon passiert, wenn es möglich gewesen wäre.
Ich sehe das genau wie du, du hast ja selbst drüber nachgedacht.
Mein Dosisvorschlag wären 10mg.
Mirtazapin lässt sich sehr gut auflösen, das könntest du mit der Wasserlösemethode gut hinbekommen oder du legst dir eine Feinwaage zu und bröselst es.
Mein Vorschlag wäre auch die 7,5mg weiterhin als Tablette zu nehmen und nur die 2,5mg als Lösung (Lösemethode) zu ergänzen, sodass dein ZNS vorrangig die Darreichungsform bekommt, die es kennt und das andere nur ergänzt wird.

Wenn du dich bei jemandem im Forum bedanken willst, hast du rechts beim Beitrag eine Buttonleiste und ein Knopf davon ist ein Daumen nach oben --> das ist unsere Danke-Symbol :)

Link zur Wasserlösemethode: viewtopic.php?f=16&t=10923

Unsere kompakten all-you-need-to-know Infos: viewtopic.php?f=18&t=12880

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Infos über mich:

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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Mirtazapinentzug

Beitragvon Sunshine71 » Donnerstag, 21.09.17, 17:22

Hallo Jamie

Vielen Dank :) ja der Benzoentzug war furchtbar oft unerträglich :evil:

Ich habe schon seit meiner Kindheit mit Ängsten und Panik zu tun. Dann kam mit 19 noch die Diagnose MS welche mich erst mal eine Woche in ein totales Betäubungsgefühl versetzt hat. Ich hatte nur noch Panik da ich nur eine mit MS kannte und die sass im Rollstuhl. Ich war mir sicher das jeder mit MS im Rollstuhl landet und jetzt Ich auch. :(


Ich wusste nichts über die Krankheit. Jetzt ist das zum Glück anderst. Mein früherer Psychiater verschrieb mir erst Tavor dann Diazepam und so hat das ganze seinen Lauf genommen :(

Nein ich nehme sonst keine Medikamente mehr. Alles weg.

Die Wasserlösmethode wende ich schon eine ganze Weile an ich nehme die Mirtazapin schon seit 15 mg flüssig,

Dann werd ich ab heute 10 mg nehmen, danke.
Denken ist zur Zeit auch schwer und ich wusste absolut nicht mit wie viel mg mehr ich's probieren soll ohne mehr Schaden als Besserung zu erfahren. Das ganze wird ja auch jetzt ein paar Wochen oder länger gehen bis ich Besserung merke. Aber lieber so. Ich möchte nicht nochmal jahrelang Entzugssymtome haben.

Den bedank button hab ich gefunden und gleich gedrückt :D

Den link schau ich mir gleich an

Danke :)

.

Liebe Grüsse Sunshine
Zuletzt geändert von Sunshine71 am Donnerstag, 21.09.17, 17:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Benedikt24
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Re: Mirtazapinentzug

Beitragvon Benedikt24 » Donnerstag, 21.09.17, 17:48

Hallo liebe Sunshine,

herzlich willkommen auch von meiner Seite. Nun, Du bist ja schön länger da. Nur jetzt eben sichtbar. Das ist toll.
Ich finde es gut wenn Du Vertrauen zu uns hast. Und das ist sehr wichtig - denn der Kopf heilt eben auch mit. (also die Seele)

Berichte ruhig weiter wie es Dir ergeht. Wir sind interessiert. Im Schlechten wie im Guten sind wir für Dich da. :group:

Herzlich, Benedikt
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Seit ca. 3.3.17 massive Darmbeschwerden.
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
8.4.17 Darmbeschwerden sind verschwunden.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Nehme ab den 20.4.17, 1 Kapsel Zinkamin-Falk (Zinktabletten) 1x täglich (15 mg)
5.4.17 Einnahme von Mariendistel - Kapseln 500 mg Extrakt (80% Silymarin) 1x täglich. (Kräuterhandel Sankt Anton)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin (20.6.17)
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zumTherapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin (25.7.17)
Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin (25.8.17)
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
Einnahme von Chia-Samen (13.10.) umgemahlen - sehr gut bei Darmproblemen

Sunshine71
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Re: Mirtazapinentzug

Beitragvon Sunshine71 » Donnerstag, 21.09.17, 18:07

Hallo und danke Benedikt :)

Ja endlich :party2:

Ja ich habe vollstes Vertrauen in das Wissen des Forums.

Ich werde auf jeden Fall weiter berichten!

Liebe Grüsse
Sunshine
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15.10. Mir geht's nicht gut. Alle Symptome sind wieder da
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20.10. Es geht mir wieder besser bis auf dumpfen/ tauben Kopf und surren in den Ohren
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Re: Mirtazapinentzug

Beitragvon Sunshine71 » Freitag, 22.09.17, 18:09

Hallo ihr lieben :)

Kleines Update:

Heute erster Tag mit der Aufdosierung auf 10 mg Mirtazapin. Gestern nach der Einnahme erst mal vermehrt Panik und Unruhe + Stromschläge. Heute Morgen wackelig auf den Beinen, Benommenheit und etwas neben mir stehen. Kenn ich aber vom Eindosieren. Jetzt Kopf irgendwie zu/ taub und ich spüre ein Kribbeln in der linken Hirnhälfte als wenn dort was arbeitet. Und das von nur 2,5 mg mehr unfassbar :o

Ich werd weiter berichten :)

Liebe Grüsse Sunshine
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Re: Mirtazapinentzug

Beitragvon Ululu 69 » Freitag, 22.09.17, 19:00

Hallo Sunshine, :)
(mir gefällt dein nick)


auch von mir noch herzlich willkommen hier im Forum.

Du müsstest ja in Sachen Erkrankung in Psychopharmaka schon einiges einstecken, das tut mir sehr leid für dich.
:hug:
Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses hin und her mit Allem, was die Pharmaindustrie so her gibt, dein zentrales Nervensystem sehr sensibel gemacht hat. Es wundert mich deshalb nicht, dass "nur" 2mg eine recht große Wirkung haben.

Ich wünsche dir, dass sich das in den nächsten Tagen einspielt.

LG Ute
Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen


2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg

Benedikt24
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Re: Mirtazapinentzug

Beitragvon Benedikt24 » Freitag, 22.09.17, 19:51

Liebe Sunshine,

gut ist, dass Du schon Erfahrung im Umgang mit dem Zeug hast. So kannst Du Vieles gut einschätzen.

Vielleicht magst Du Dich ja ein bissel zerstreuen. Vielleicht kann Dich ein guter Film oder ein schönes Buch ablenken. Ich selbst nutze sehr viel YouTube.

Halte Dich weiterhin so tapfer. Nach jedem Eindosieren kommt das Reduzieren. Nur :schnecke:

Sei herzlich gedrückt von mir. (ich mach vorsichtig) Benedikt
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Seit ca. 3.3.17 massive Darmbeschwerden.
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
8.4.17 Darmbeschwerden sind verschwunden.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Nehme ab den 20.4.17, 1 Kapsel Zinkamin-Falk (Zinktabletten) 1x täglich (15 mg)
5.4.17 Einnahme von Mariendistel - Kapseln 500 mg Extrakt (80% Silymarin) 1x täglich. (Kräuterhandel Sankt Anton)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin (20.6.17)
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zumTherapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin (25.7.17)
Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin (25.8.17)
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
Einnahme von Chia-Samen (13.10.) umgemahlen - sehr gut bei Darmproblemen

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Re: Mirtazapinentzug

Beitragvon Sunshine71 » Dienstag, 26.09.17, 13:33

Hallo zusammen :)

Kurzes update:

5ter Tag nach wiedereindosierung von 2,5 mg Mirtazapin auf 10 mg.
Mir geht's immer noch nicht so gut fühlt sich an als wenn die Entzugswellen einmal stark und ab und zu ein bischen schwächer werden. Ich denk dass ich da noch geduldig sein muss und hoff dass es dann irgendwann besser wird sind ja auch erst 5 Tage.

Liebe Grüsse
Sunshine
Angstzustände schon seit frühester Kindheit
1990 Diagnose MS
Angst und Panik verstärkt
1995 erste starke Depression mit Suizidgedanken - Psychiatrieaufenthalt - erster Kontakt mit Psychopharmaka - Doxepin - nach 8 Wochen entlassen
1997 erneuert Schub - Kortisonstosstherapie 5 Tage - danach wieder Depression und Ängste verstärkt
1999 erneuter Schub - Kortisonstosstherapie 5 Tage - wieder verstärkte Depression ÷ Angst und Panik - Psychiatrieaufenthalt - Doxepin und Amitriptilin + Baclofen gegen Spastik
2002 Mirtazapin + Lorazepam
Später noch Diazepam dazu
2011 Ende Januar Entzug in Psychiatrie Lorazepam, Diazepam, Baclofen und Mirtazapin weg dafür Seroquel und Truxal
2011 Mai entlassen
Seroquel ausgeschlichen
Mirtazapin wieder genommen
Über 1 Jahr schlimme Entzugserscheinungen Citalopram noch dazu bekomnen
2014 Entzugserscheinungen von Benzos auch nach 3 Jahren nicht ganz weg.
2015 -16 Citalopram ausgeschlichen
Dez. 2016 Mirtazapin halbiert auf 15 mg flüssig
Seit 14. Juni 2017 7, 5 mg Mirtazapin immer stärker werdende Entzugserscheinungen
21.9.2017 Anmeldung adfd :party2:
21.9.2017 10 mg Mirtazapin
ab 23.9. Entzugssymtome wie vorher dazu jetzt noch Nebenwirkungen vom Mirtazapin
5.9. Besseres und längeres Fenster ab Mittag war sogar mal wieder einkaufen bißchen wackelig und Konzentration war schnell weg. Gegen Abend wieder Symtome
6.9. Heftige Entzugs Welle anhaltend seit dem aufwachen um 5.00 Uhr
7.9. Auf 9 mg runterdosiert wegen immer stärker werdenden Nebenwirkungen vom aufdosieren
8.9. besser und ruhiger geschlafen im allgemeinen ruhiger bis jetzt
14.10. Nebenwirkungen haben sich gebessert mit Reduzierung von 10mg auf 9mg. Entzugssymtome kommen immer noch in Wellen aber werden bischen besser :)
15.10. Mir geht's nicht gut. Alle Symptome sind wieder da
18.10. Tee mit Baldrian und Hopfen probiert danach verstärkte Symtome
19.10. Symptome sind stark und halten an
20.10. Es geht mir wieder besser bis auf dumpfen/ tauben Kopf und surren in den Ohren
24.10. Es geht mir immer noch gut. Keine Entzugswelle mehr. Kopf ist immer noch dumpf.

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Re: Mirtazapinentzug

Beitragvon Ululu 69 » Dienstag, 26.09.17, 14:20

Hallo Sunshine, :)

der wellenartige Verlauf der Symptome ist absolut typisch für Absetzerscheinungen.
Ich denke auch, dass du der Dosiserhöhung noch etwas Zeit geben muss und hoffe für dich, dass du dich schnell stabilisieren kannst.
:hug:
LG Ute
Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen


2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
Und Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg

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Re: Mirtazapinentzug

Beitragvon Sunshine71 » Dienstag, 26.09.17, 16:30

Hallo :)

Es fühlt sich zur Zeit mehr an wie Entzugssymtome und Nebenwirkungen zusammen. Ist das normal am Anfang?

LG Sunshine
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5.9. Besseres und längeres Fenster ab Mittag war sogar mal wieder einkaufen bißchen wackelig und Konzentration war schnell weg. Gegen Abend wieder Symtome
6.9. Heftige Entzugs Welle anhaltend seit dem aufwachen um 5.00 Uhr
7.9. Auf 9 mg runterdosiert wegen immer stärker werdenden Nebenwirkungen vom aufdosieren
8.9. besser und ruhiger geschlafen im allgemeinen ruhiger bis jetzt
14.10. Nebenwirkungen haben sich gebessert mit Reduzierung von 10mg auf 9mg. Entzugssymtome kommen immer noch in Wellen aber werden bischen besser :)
15.10. Mir geht's nicht gut. Alle Symptome sind wieder da
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19.10. Symptome sind stark und halten an
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Re: Mirtazapinentzug

Beitragvon Ululu 69 » Dienstag, 26.09.17, 17:14

Hallo Sunshine,

Sunshine71 hat geschrieben:Es fühlt sich zur Zeit mehr an wie Entzugssymtome und Nebenwirkungen zusammen. Ist das normal am Anfang?


Ja, das hören wir öfter und es ist gut möglich, dass sich beides mischt.
Aber auch Nebenwirkungen bessern sich oft nach einigen Tagen, wenn sich das ZNS wieder an die höhere Mange des Medikaments gewöhnt hat.

Du hast die Benzos geschafft, wofür du meinen allergrößten Respekt hast, du wirst mit etwas Geduld auch noch das Mirta schaffen.

LG Ute
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2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04. Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.
Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen
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Re: Mirtazapinentzug

Beitragvon Sunshine71 » Montag, 02.10.17, 10:02

Hallo ihr lieben :)

11ter Tag mit Dosiserhöhung. Symptome (Entzugssymtome sowie Nebenwirkungen) sind nach wie vor da :(

Ich werde weiter berichten.

Liebe Grüsse Sunshine
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Re: Mirtazapinentzug

Beitragvon padma » Dienstag, 03.10.17, 13:19

hallo Sunshine, :)

hab noch Geduld, es kann dauern, bis eine Höherdosierung greift.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen


1.09.2017: 0,5 mg


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Mirtazapinentzug

Beitragvon Sunshine71 » Freitag, 06.10.17, 17:31

Hallo zusammen :)

14ter und 15ter Tag nach Dosis Erhöhung wegen zu starken Entzugssymtomen. Gestern ab Mittag ein Fenster. Mir gings besser nicht gut aber besser :) Erst ab Abend wieder Symtome :cry:

Heute dafür seit dem aufwachen eine immer noch anhaltende Entzugs Welle. Fühle mich wieder versetzt in die schlimmste Zeit meines Benzoentzugs :shock:

Ich werde geduldig weiter machen (bleibt mir ja auch nichts anderes übrig :wink: )

Liebe Grüsse Sunshine

Ich hoffe es ist in Ordnung wenn ich schreibe wie es zur Zeit ist.
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7.9. Auf 9 mg runterdosiert wegen immer stärker werdenden Nebenwirkungen vom aufdosieren
8.9. besser und ruhiger geschlafen im allgemeinen ruhiger bis jetzt
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Re: Mirtazapinentzug

Beitragvon padma » Samstag, 07.10.17, 19:30

hallo Sunshine, :)

es ist sogar sehr gut, wenn du dein Befinden hier dokumentierst. Das hilft wiederum anderen.

Dass du ein Fester hattest, ist ein gutes Zeichen. Dass auf ein Fenster wieder eine Welle folgt, ist leider oft so.

Ich werde geduldig weiter machen (bleibt mir ja auch nichts anderes übrig :wink: )

Geduld ist wirklich ganz zentral. :schnecke:

Ich drücke dir die Daumen, dass diese Welle bld abklingt. :hug:

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen


1.09.2017: 0,5 mg


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Re: Mirtazapinentzug

Beitragvon Sunshine71 » Sonntag, 08.10.17, 6:04

Hallo ihr lieben :)

Halte ja jetzt die 2,5 mg mehr seit 16 Tagen.

Ich habe festgestellt daß die Nebenwirkungen immer stärker werden. Ich habe eine unglaubliche Unruhe bekommen auch psosychomotorisch dazu verstärkte Muskelkoordinationsstörungen (Ataxie), Zittern, Sitzunruhe, brennende Haut extreme Schlaflosigkeit (fühlt sich an als wenn ich Aufputschmittel nehme) und noch einiges mehr :shock: . Das alles wird jeden Tag stärker. Fühle mich wie Fremdgesteuert. Hatte ich bei 15 auf 7,5 nicht.

Kenn ich auch alles von der wieder Einnahme nachdem die mir im Krankenhaus die Mirta nach den Benzos gleich mit "ausgeschlichen" haben und ich zu Hause leider gleich wieder 45 mg genommen habe. Leider wars zu viel weniger wäre besser gewesen.

Auf jeden Fall sind diese Nebenwirkungen nie verschwunden und ich habe es auf den Benzoentzug geschoben das war ja auch zu diesem Zeitpunkt verständlich.

Ich weiss dass es auch Mirtaentzugssymtome sein können ist ja alles irgendwie das selbe aber dieses Verstärkte seit Mirtaaufdosierung macht mir zu schaffen.

So jetzt habe ich hier gelesen dass nach wiederaufdosierung man nach so 1-2 Wochen schauen soll wie es einem damit geht und ich finde die 2,5 mehr waren für mich leider zu viel.

Jetzt habe ich gestern nur 9 mg genommen und heute geht es mir schon besser. Ich bin ruhiger und habe auch besser und ruhiger geschlafen. Ich weiss aber auch dass das wieder schlechter werden kann da der Körper ja jetzt die Dosisminderung von 1mg noch nicht so merkt.

Jetzt meine Frage: Kann ich es mit 9 mg erst mal probieren und kann ich mich auch mit 1,5 mg mehr wieder stabilisieren nach der Dosisreduktion von 15 mg auf 7,5 mg vor Ca. 15 Wochen?

Liebe Grüsse Sunshine


Ich hoff ich hab jetzt nichts falsch gemacht :(
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1999 erneuter Schub - Kortisonstosstherapie 5 Tage - wieder verstärkte Depression ÷ Angst und Panik - Psychiatrieaufenthalt - Doxepin und Amitriptilin + Baclofen gegen Spastik
2002 Mirtazapin + Lorazepam
Später noch Diazepam dazu
2011 Ende Januar Entzug in Psychiatrie Lorazepam, Diazepam, Baclofen und Mirtazapin weg dafür Seroquel und Truxal
2011 Mai entlassen
Seroquel ausgeschlichen
Mirtazapin wieder genommen
Über 1 Jahr schlimme Entzugserscheinungen Citalopram noch dazu bekomnen
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2015 -16 Citalopram ausgeschlichen
Dez. 2016 Mirtazapin halbiert auf 15 mg flüssig
Seit 14. Juni 2017 7, 5 mg Mirtazapin immer stärker werdende Entzugserscheinungen
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ab 23.9. Entzugssymtome wie vorher dazu jetzt noch Nebenwirkungen vom Mirtazapin
5.9. Besseres und längeres Fenster ab Mittag war sogar mal wieder einkaufen bißchen wackelig und Konzentration war schnell weg. Gegen Abend wieder Symtome
6.9. Heftige Entzugs Welle anhaltend seit dem aufwachen um 5.00 Uhr
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14.10. Nebenwirkungen haben sich gebessert mit Reduzierung von 10mg auf 9mg. Entzugssymtome kommen immer noch in Wellen aber werden bischen besser :)
15.10. Mir geht's nicht gut. Alle Symptome sind wieder da
18.10. Tee mit Baldrian und Hopfen probiert danach verstärkte Symtome
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