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Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

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elmario27
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Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von elmario27 » Montag, 22.01.18, 11:48

Hallo Leute,

ich bin neu hier in dem Forum habe aber schon viel mitgelesen! Es ist beeindruckend was viele schaffen und wie organisiert sie das absetzen.

Derzeit betreue ich meine Mutter dabei Ihr seroquel zu reduzieren. Diagnose Jan 2016(paranoiden Schizophrenie), hab ich von vornherein in Frage gestellt.

Momentan nimmt sie 525mg seroquel(200-100-100-125)
die Medikation ist leider nach einem Absetzversuch im Dezember entstanden. Momentan ist sie total unstabil, sensibilisiert - vorher hat sie seroquel schon nur noch sporadisch (Nov'17)genommen alle 2-3 tage bedarf 50mg. Durch den Absetzversuch... hm-..
Irgendwie ist das dann Woche zu Woche mehr geworden, sobald ich ein Milligramm wieder reduziert habe, hat sie reagiert. jetzt ist sie bei 525mg, die Woche hab ich nochmal versucht 25mg runter zu dosieren aber sie hat nicht so gut reagiert, sie weinte oder hat Kopfschmerzen.

Ich trau mich grad gar nicht runter zu gehen.. was ist denn warum weint sie denn? Ist das ein Anzeichen für Entzug?
Sollte ich es vielleicht vorerst lassen und bei den 525mg bleiben und in ein bis zwei Wochen den nächsten vorsichtigen Versuch starten?
Wie kann die Medikation auf Abend verlegen? Schrittweise?(Tagsüber Müde) Haben am 2.2 ein Termin bei Psychiater-.- 525 ist zu viel aber wenn man bisschen wegnimmt reagiert sie... weiß grad nicht was ich machen soll könnte hilfe gebrauchen danke

VG Elmario

Anhang. (gehört eig in ein eigenen Thread/ folgt noch)

* Rechtssituation Deutschland vs USA(APA American Psych. Association) - habe gelesen in US Monotherapie Standard erst bei dritten Fehlversuch, einschließlich eines Versuchs mit Olanzapin darf ein zweites Antipsychotikum eingeführt mit Beabsichtigten zur Umsetzung einer Monotherapie
D - 5% (der Bevölkerung Seelisch vorübergehend erkrankt)
US -10%
Den - 15%

Weiter interessant, rezidiv raten innerhalb 5 Jahre Erhaltungstherapie vs Dosisreduzierung (et al Wundernik)
https://ddpp.eu/news-meldung/aktuelle-f ... dlung.html

Anspruch auf zeitgemäße Leistungen (§ 17(1) SGB I) und auf Leistungen, die dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen (§ 2(1) SGB V). Die Kernaussagen sind in die Aufklärung durch den Arzt einzubeziehen (Patientenrechtegesetz, § 630c BGB Informationspflicht und § 630e Aufklärungspflicht). Der Grundsatz „Verhandeln statt Behandeln“ oder die partizipative Entscheidungsfindung muss für die Arzt-Patient-Kommunikation bestimmend werden (S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen 2012, S.27f). Nur so kann Autonomie, Selbstbestimmung und die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen im Bereich der Gesundheit umgesetzt werden (UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen, Artikel 3). Patienten müssen bei der Umsetzung ihrer Rechte gestärkt werden. Patienten- und Verbraucherberatung (§ 65b SGB V) sind weiterzuentwickeln
Zuletzt geändert von Jamie am Mittwoch, 14.02.18, 18:03, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
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01/16 - April - Mai 17 einige Stationäre Aufenthalt (will nicht zu sehr ins Detail gehen)


12/17Absetzversuch(zu schnell und falsch)
Dann irgendwie von 275 auf 300 dann auf 525 mg
01/18 525mg ret Quetiapin(viel zu viel zu viel!)

29.01 10Tage Klinik (zusätzl. mirta(5Tage dann abgesetzt/ein Verbrechen meiner Meinung nach so vor zu gehen) u. tavor 12Tage 2 mg = danach Kaltentzug/ es dauerte ca 15-16Tage dann ging es Ihr besser.)

Neue Medikation:

2000-0-0-0 i.E. Vitamin D
150-0-0-150 Valproat
50-50-50-50 quetiapin 200-0-0-300 quetiapin ret. = 700mg

16.02 650 mg quetiapin
21.02 625 mg quetiapin
25.02 282 mg valproat (merkbar)



„Verhandeln statt Behandeln“

Anspruch auf zeitgemäße Leistungen (§ 17(1) SGB I) und auf Leistungen, die dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen (§ 2(1) SGB V). Die Kernaussagen sind in die Aufklärung durch den Arzt einzubeziehen Patientenrechtegesetz, § 630c BGB Informationspflicht und § 630e Aufklärungspflicht). Der Grundsatz „Verhandeln statt Behandeln“ oder die partizipative Entscheidungsfindung muss für die Arzt-Patient-Kommunikation bestimmend werden (S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen 2012, S.27f). Nur so kann Autonomie, Selbstbestimmung und die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen im Bereich der Gesundheit umgesetzt werden (UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen, Artikel 3). Patienten müssen bei der Umsetzung ihrer Rechte gestärkt werden. Patienten- und Verbraucherberatung (§ 65b SGB V) sind weiterzuentwickeln.


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Arianrhod
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Re: Quetiapin absetzen/ Hilfe / Mama weint -25mg Absetzsympthome?

Beitrag von Arianrhod » Montag, 22.01.18, 14:40

Hallo Elmario,
elmario27 hat geschrieben:
Montag, 22.01.18, 11:48
- vorher hat sie seroquel schon nur noch sporadisch (Nov'17)genommen alle 2-3 tage bedarf 50mg.
Quetiapin ist kein Bedarfsmedikament. Es soll einen Spiegel aufbauen. Also hat sie sich ständig in Entzug gebracht und ihr ZNS total gestresst.
Erhöhter Stress= erhöhte Labilität.
elmario27 hat geschrieben:
Montag, 22.01.18, 11:48
rgendwie ist das dann Woche zu Woche mehr geworden, sobald ich ein Milligramm wieder reduziert habe, hat sie reagiert. jetzt ist sie bei 525mg, die Woche hab ich nochmal versucht 25mg runter zu dosieren aber sie hat nicht so gut reagiert, sie weinte oder hat Kopfschmerzen.
Heftige Depressionen, Weinkrämpfe etc. waren bei mir Absetzsymptome.

Ich sehe es so: Im Moment ist deine Mutter sehr gestresst . Ich würde gerade keine Absetzversuche machen. Lass die Dosis mindestens 4-6 Wochen bei den 525mg seroquel(200-100-100-125). (Ich nehme an, sie nimmt das unretardierte Medikament, weil sie so häufige Einnahmezeiten hat.

Man geht vpn der Regel aus, höchstens 10% abzusetzen, das wären im Fall von deiner Mutter 50 mg , ist eventuell noch zu viel, versucht von der Morgendosis oder Mittags 25 mg wegzulassen ( nicht abends, abends ist die schlafanstoßende Wirkung erwünscht.)

also 200 - 75 -100 -125
dann 200 -75 -75 -125 usw.
immer schauen, dass deine Mutter stabil bleibt, wenn nicht, zurück auf die alte Dosis.

ist zwar :schnecke: -Tempo, aber ihr bleibt auf der sicheren Seite.

In meiner Signatur steht mein Absetzbericht von Quetiapin, damit du ein Beispiel hast.

liebe Grüße Arian
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Re: Quetiapin absetzen/ Hilfe / Mama weint -25mg Absetzsympthome?

Beitrag von Jamie » Montag, 22.01.18, 18:12

Hallo arian
In meiner Signatur steht mein Absetzbericht von Quetiapin, damit du ein Beispiel hast.
mario hat dir da geantwortet, deswegen bat ich ihn, noch mal offiziell sein Anliegen zu schildern :roll: .

Grüße
Jamie
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elmario27
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Re: Quetiapin absetzen/ Hilfe / Mama weint -25mg Absetzsympthome?

Beitrag von elmario27 » Montag, 22.01.18, 20:08

Hallo Arian,

danke für deine Antwort. Für mich und für viele andere bist du glaub ich eine Inspiration weil du etwas sehr schwieriges geschafft. Und wir hier wissen wie schwierig das tatsächlich ist. Nochmals meinen Respekt!!!

Die Tabletten meiner Mutter sind Ret. meinst du es macht sinn den schwer punkt auf Abend zu verlegen etwa 0 - 100 - 100 - 325
Wenn ja auch Schrittweise? (Derzeit: 200 - 75 - 50 - 200) Sie ist Tagsüber zu müde und die Dosis ist Ihr allg zu viel. Bin am Überlegen 12,5mg runter zu gehen aber du meinst das sollte ich jetzt lieber lassen?!

Vielen Dank Arian!

Viele liebe Grüße

Mario

anbei folgt ein Gedankenspiel/Anstoss! Lasst uns bisschen Kreativ sein wer weiß vielleicht kommen wir ja sehr weit ;)

Dazu folgt auch noch ein eigener Thread!
Ich will eine Vereinigung gründen, eine Genossenschaft, Rehabilitierter Patienten - Psychiatrie Vereinigung - sowas wie ein Treuhänder _ Freiwilliger Rehabilitierten Dienst - zweite Bereatungsstelle- Da Psychologen die Anwendung nur in der Theorie kennen - ! Diese Situation wie sie derzeit herrscht ist untragbar für alle (Patienten allen voran! Angehörige! Familie! Psychiater wissen scheinbar gar nicht was sie da anrichten!! Überall i Deutschland hört man das gleich)In Hong Kong wird der Arzt bezahlt wenn es dem Kranken besser geht. Da ist es eine Schande der Kranken nicht wieder Gesund zu bekommen! Deswegen sind die 1Mrd. heute. Hier zu Lande gibt es so viele Leute die Dauerhaft an der Nadel gehalten werden! ^^sorry das System hat größere Lücken als die Berliner Mauer derzeit! Das kann nicht sein!
In Deutschland hast du das Recht auf Zeitgerechte Behandlung d.h. nach neusten Medizinischen Erkenntnissen. n Amerika ist Monotherapie Standard. Erst nach dem dritte Fehlversuch inklusive eines mit Olanzapin, darf ein 2. Antipsychotikum unter dem Ziel zur Monotherapie eingeführt werden. Hier zu Lande leider ganz anders!
I Artikel anbei:
weitere Themen: Vorteil niedrig Dosierungen/ Dosisreduzierung vs Erhaltungstherapie/ Rezidiv Raten (auf 5 Jahre) etc...
Es muss sich was ändern! Das ist für alle Beteiligten das BEste!!!
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Neue Medikation:

2000-0-0-0 i.E. Vitamin D
150-0-0-150 Valproat
50-50-50-50 quetiapin 200-0-0-300 quetiapin ret. = 700mg

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Re: Quetiapin absetzen/ Hilfe / Mama weint -25mg Absetzsympthome?

Beitrag von Jamie » Dienstag, 23.01.18, 9:48

Hallo elmario,

ich sehe es auch so wie Arian :).

Wenn deine Mutter selbst auf das Weglassen von 25mg reagiert, dann ist ihr ZNS sehr erschüttert.
Ich würde aktuell nicht mal 12,5mg weglassen, sondern erst mal ein par Wochen warten.
Man kann in so einem Zustand nichts erzwingen, das ZNS muss sich erst beruhigen.
Die Dosis ist wirklich sehr hoch, mich wundert es nicht, dass deine Mutter völlig sediert und benommen ist.

Wenn die ganze Einnahme retardiert ist, darfst du die (sind es Tabletten oder Kapseln?) Tabletten nicht bearbeiten, sonst geht die Retardierung kaputt und das Medikament flutet sofort an und es kann zu komischen Reaktionen kommen.
Hier wäre es perspektivisch besser irgend eine Stärke unretardiert zu haben, zB 25mg, und dann mit den retardierten Tabl. zu arbeiten und mit unretardiert zu ergänzen; die unretardierte Version darf dann auch gebröselt / aufgelöst etc. werden und du könntest zB mal 5mg weglassen.

Es kann sein, dass es sinnvoll ist, die Dosis eher mehr Richtung Abend zu verschieben bzw. anders zu gewichten, es kann dann allerdings auch sein, dass der Überhang / Overhang am nächsten Tag noch stärker ist. Immerhin nimmt sie retard und damit verweilt das Medikament lange im Blut.

Grüße
Jamie
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Cashi
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Re: Quetiapin absetzen/ Hilfe / Mama weint -25mg Absetzsympthome?

Beitrag von Cashi » Dienstag, 23.01.18, 15:15

Ich wollte dich hier auch begrüßen und dir sagen dass ich es wahnsinnig toll finde dass du deine Mama unterstützt. Dazu gehört sehr viel kraft und Mut und du hast meinen Respekt. Aber was mich total wundert. .Wie alt ist denn deine Mama. Schizophrenie wird doch meistens schon in den 20iger Jahren diagnostiziert..Hatte sie vor 2006 keine Symptome?
LG Cashi
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1996 erstmals wegen Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Massive Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
Januar 2011 Operation. .
März 2011 Panikattacken mit fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Wirre Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Heulen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016 reduziert auf 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 reduziert auf 41,40 mg Trevilor
11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
25.09.17 reduziert auf 31.25 mg Trevilor
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg Venlafaxin
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg Venlafaxin
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg Velafaxin
07.04.18 reduziert auf 30 mg Venlafaxin
20.05.18 reduziert auf 28 mg Venlafaxin

Arianrhod
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Re: Quetiapin absetzen/ Hilfe / Mama weint -25mg Absetzsympthome?

Beitrag von Arianrhod » Dienstag, 23.01.18, 20:48

Hallo Elmario ,
Jamie hat geschrieben:
Dienstag, 23.01.18, 9:48
Wenn die ganze Einnahme retardiert ist, darfst du die (sind es Tabletten oder Kapseln?) Tabletten nicht bearbeiten, sonst geht die Retardierung kaputt und das Medikament flutet sofort an und es kann zu komischen Reaktionen kommen.
Hier wäre es perspektivisch besser irgend eine Stärke unretardiert zu haben, zB 25mg, und dann mit den retardierten Tabl. zu arbeiten und mit unretardiert zu ergänzen; die unretardierte Version darf dann auch gebröselt / aufgelöst etc. werden und du könntest zB mal 5mg weglassen.
ganz wichtig - die darfst du nicht teilen.
Ich frage mich allerdings wirklich, weshalb deine Mutter das retardierte Sero so oft nehmen soll, denn der Sinn eines retardierten Medikamentes ist doch GERADE, es nicht so oft den Tag über zu nehmen.
Seroquel® und Seroquel® Prolong haben sich in Studien als äquivalent in Wirkung und Dosierung erwiesen. Retardiertes Quetiapin in einer Dosis von 600 mg einmal täglich ist ebenso wirksam wie zweimal täglich 300 mg schnell freigesetztes Quetiapin. Die Umstellung von den bisherigen schnell freisetzenden Seroquel®-Filmtabletten auf retardiertes Quetiapin ist problemlos. Die Tagesgesamtdosis ist dann äquivalent und wird einmal täglich eingenommen. I
schreibt die Apothekerzeitung https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... ittherapie

Bitte frag auch nochmal beim Psyciater nach, was mit der häufigen Einnahme überhaupt erreicht werden soll, zumal bei älteren Patienten sehr vorsichtig vorgegangen werden muss.

Quetiapin retard erreicht seine maximale Konzentration im Blut ca. nach 6 Stunden. Bei 4 Gaben alle 4 Stunden dürfte sich das Medikament ständig akkumulieren, der Sinn ist nicht klar.
elmario27 hat geschrieben:
Montag, 22.01.18, 20:08
Die Tabletten meiner Mutter sind Ret. meinst du es macht sinn den schwer punkt auf Abend zu verlegen etwa 0 - 100 - 100 - 325
Wenn ja auch Schrittweise? (Derzeit: 200 - 75 - 50 - 200) Sie ist Tagsüber zu müde und die Dosis ist Ihr allg zu viel. Bin am Überlegen 12,5mg runter zu gehen aber du meinst das sollte ich jetzt lieber lassen?!
Das ist keine gute Idee bei Retard, denn dann würde sie das erste Sero erst gegen Mittag nehmen und käme morgens in ein Loch. Frag den Arzt, ob es möglich wäre, das Sero retard in 2 Dosen aufzuteilen, etwa morgens 150 und zur Nacht 350.
25mg geht nur bei unretardiertem; beim retardierten Sero ist die kleinste Einheit 50mg.

liebe Grüße Arian
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Cashi
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Re: Quetiapin absetzen/ Hilfe / Mama weint -25mg Absetzsympthome?

Beitrag von Cashi » Freitag, 26.01.18, 12:23

Hallo ich wollte mal fragen wie es bei dir geht und läuft mit deiner Mama. Das lässt mir keine Ruhe irgendwie.
LG Cashi
1996 erstmals wegen Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Massive Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
Januar 2011 Operation. .
März 2011 Panikattacken mit fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Wirre Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Heulen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016 reduziert auf 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 reduziert auf 41,40 mg Trevilor
11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
25.09.17 reduziert auf 31.25 mg Trevilor
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg Venlafaxin
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg Venlafaxin
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg Velafaxin
07.04.18 reduziert auf 30 mg Venlafaxin
20.05.18 reduziert auf 28 mg Venlafaxin

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Re: Quetiapin absetzen/ Hilfe / Mama weint -25mg Absetzsympthome?

Beitrag von elmario27 » Freitag, 26.01.18, 20:55

Hey Leute, vielen lieben Dank für die unsagbar tollen Tips!! Meine Mutter geht es dank euch etwas besser!! Jamie, Cashi und Arian, du bist sowieso eine Heldin!!! Ich überleg schon, so Gott will, ich jemals eine Tochter bekomme, benenne ich sie nach dir!

Wir waren heute und gestern bei Psychologien, die Dosis soll jetzt erstmal 50-50-50-50unret. + 300 zur Nacht Ret.
Meine Mama beschwert sich immer noch es ist ihr wohl zu viel, man siehts ihr auch an wenn es ihr zu viel ist.. immerhin hat dieser Plan schon mal -25mg..

jetzt folgt ein Prolog, gepaart mit ein paar Fakten.

Die P hat dann schon wieder gesagt aufdosieren! Ich konnts erstmal gar nicht fassen, sagte ich ihr doch dass diese Dosis ein Unfall sei!
Sie hat dann Standard mäßig ihren Text runter geredet und die üblichen fragen gestellt um Ihre Position zu bestärken: Haben Sie Angst? Angst verfolgt zu werden? Angst davor ausspioniert zu werden?

1. viele Psychologen benutzen den selben Leitfaden!?# (klärt mich auf, ist das Teil der Ausbildung)(war bis jetzt bei drei vier verschiedenen immer das gleiche Spiel, immer der gleiche text immer die gleich lösung )

so 2. Mir ist aufgefallen das bei egal welchem unserer Klinik Aufenthalte immer schön Tavor drüber gelegt wurde. Das war mir erst nicht so bewusst aber ist es dann nicht völlig schnurz mit was du noch behandelst die Person wirkt erstmal gelassen?! ok Laie .. Aber die Erklärung Schizophrenia wäre ein Dopamin Überschuss im Gehirn und darum die Dopamin-Blocker (NL), Langzeit, ist die überhaupt erwiesen?! ok.. falls ja warum dann in 3,4,5 verschiedenen Nls?! Warum nicht nur eins?! Dafür wurde dieses eine doch schließlich designed, oder nicht?! Wie gesagt in Amerika wäre das unzulässig.

Das muss sich ändern!

Man sollte das viel strenger überwachen. Und ich denke, das wird es auch! 5% der deutschen haben Depression etwa genau so viele haben Ängste über 4mio Menschen.. das kann sich dieses Land aufdauer nicht leisten...
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... pressionen


Unter Berücksichtigung der weiteren dargestellten Studien scheint jedoch das gut professionell begleitete Reduzieren und ggf. Absetzen der Medikation sinnvoller zu sein, um längere unbehandelte Rückfallphasen durch erneute niedrig dosierte Medikation zu vermeiden. Dies empfehlen auch die NICE Leitlinien 2009 zur Schizophrenie aus Großbritannien. NICE Schizophrenie 2009 S. 21
https://ddpp.eu/news-meldung/aktuelle-f ... dlung.html

7.) In einer Langzeitstudie über 20 Jahre konnte gezeigt werden, dass ca. 40% der Menschen mit einer Schizophrenie-Diagnose nach einer initialen antipsychotischen Akutbehandlung längerfristig auch ohne Neuroleptika auskommen. Die Patienten dieser Studie hatten allerdings die Neuroleptika meist selbständig abgesetzt, oft gegen ärztlichen Rat.

Harrow et al 2012 Abstract über diesen Link

Harrow et al 2012 Volltext über diesen Link

Folien dazu von Robert Whitaker über diesen Link

Das Erstaunliche dieser Langzeitstudie war, dass die Patienten, die erfolgreich Neuroleptika abgesetzt haben, sich zu Beginn in der Schwere ihrer Symptomatik nicht von den Patienten unterschieden, die Neuroleptika fortgesetzt einnahmen. Erst allmählich nach 2-3 Jahre verbesserte sich ihr Zustand zunehmend und sie erreichten einen deutlich besseren Recovery-Zustand als die Vergleichsgruppe unter Neuroleptika. (siehe Fig 1., S. 4 in Harrow et al 2012)
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12/17Absetzversuch(zu schnell und falsch)
Dann irgendwie von 275 auf 300 dann auf 525 mg
01/18 525mg ret Quetiapin(viel zu viel zu viel!)

29.01 10Tage Klinik (zusätzl. mirta(5Tage dann abgesetzt/ein Verbrechen meiner Meinung nach so vor zu gehen) u. tavor 12Tage 2 mg = danach Kaltentzug/ es dauerte ca 15-16Tage dann ging es Ihr besser.)

Neue Medikation:

2000-0-0-0 i.E. Vitamin D
150-0-0-150 Valproat
50-50-50-50 quetiapin 200-0-0-300 quetiapin ret. = 700mg

16.02 650 mg quetiapin
21.02 625 mg quetiapin
25.02 282 mg valproat (merkbar)



„Verhandeln statt Behandeln“

Anspruch auf zeitgemäße Leistungen (§ 17(1) SGB I) und auf Leistungen, die dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen (§ 2(1) SGB V). Die Kernaussagen sind in die Aufklärung durch den Arzt einzubeziehen Patientenrechtegesetz, § 630c BGB Informationspflicht und § 630e Aufklärungspflicht). Der Grundsatz „Verhandeln statt Behandeln“ oder die partizipative Entscheidungsfindung muss für die Arzt-Patient-Kommunikation bestimmend werden (S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen 2012, S.27f). Nur so kann Autonomie, Selbstbestimmung und die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen im Bereich der Gesundheit umgesetzt werden (UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen, Artikel 3). Patienten müssen bei der Umsetzung ihrer Rechte gestärkt werden. Patienten- und Verbraucherberatung (§ 65b SGB V) sind weiterzuentwickeln.


https://ddpp.eu/news-meldung/aktuelle-f ... dlung.html

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Re: Quetiapin absetzen/ Hilfe / Mama weint -25mg Absetzsympthome?

Beitrag von elmario27 » Freitag, 26.01.18, 21:37

Arianrhod hat geschrieben:
Dienstag, 23.01.18, 20:48

Das ist keine gute Idee bei Retard, denn dann würde sie das erste Sero erst gegen Mittag nehmen und käme morgens in ein Loch. Frag den Arzt, ob es möglich wäre, das Sero retard in 2 Dosen aufzuteilen, etwa morgens 150 und zur Nacht 350.
25mg geht nur bei unretardiertem; beim retardierten Sero ist die kleinste Einheit 50mg.
Letztendlich ist es genau das geworden. 50-50-50 50 300ret zur Nacht...
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Arianrhod
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Re: Quetiapin absetzen/ Hilfe / Mama weint -25mg Absetzsympthome?

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 27.01.18, 12:48

elmario27 hat geschrieben:
Freitag, 26.01.18, 21:37
Arianrhod hat geschrieben:
Dienstag, 23.01.18, 20:48

Das ist keine gute Idee bei Retard, denn dann würde sie das erste Sero erst gegen Mittag nehmen und käme morgens in ein Loch. Frag den Arzt, ob es möglich wäre, das Sero retard in 2 Dosen aufzuteilen, etwa morgens 150 und zur Nacht 350.
25mg geht nur bei unretardiertem; beim retardierten Sero ist die kleinste Einheit 50mg.
Letztendlich ist es genau das geworden. 50-50-50 50 300ret zur Nacht...
Hallo Elmario, darauf kann man mit dem Ausschleichen aufbauen.

liebe Grüße Arian
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Re: Quetiapin absetzen/ Hilfe / Mama weint -25mg Absetzsympthome?

Beitrag von elmario27 » Samstag, 27.01.18, 20:20

Arianrhod hat geschrieben:
Samstag, 27.01.18, 12:48
elmario27 hat geschrieben:
Freitag, 26.01.18, 21:37
Arianrhod hat geschrieben:
Dienstag, 23.01.18, 20:48

Das ist keine gute Idee bei Retard, denn dann würde sie das erste Sero erst gegen Mittag nehmen und käme morgens in ein Loch. Frag den Arzt, ob es möglich wäre, das Sero retard in 2 Dosen aufzuteilen, etwa morgens 150 und zur Nacht 350.
25mg geht nur bei unretardiertem; beim retardierten Sero ist die kleinste Einheit 50mg.
Letztendlich ist es genau das geworden. 50-50-50 50 300ret zur Nacht...
Hallo Elmario, darauf kann man mit dem Ausschleichen aufbauen.

liebe Grüße Arian
Hey Arian,

meiner Mama gehts so naja. Durch das auf und ab mit dem sofort Ausschüttenden (unretadierten) /\/\.. 50-50-50.. 50er sind auch irgendwie stark..

HIer ist ein guter Wiki Beitrag über Ratard Funktion:
https://de.wikipedia.org/wiki/Retard

Ich würd gern wissen ob deine Lösung nicht doch die besser gewesen wäre...
Wieso meinst du kann man darauf das Ausschleichen gut Aufbauen?
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Anspruch auf zeitgemäße Leistungen (§ 17(1) SGB I) und auf Leistungen, die dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen (§ 2(1) SGB V). Die Kernaussagen sind in die Aufklärung durch den Arzt einzubeziehen Patientenrechtegesetz, § 630c BGB Informationspflicht und § 630e Aufklärungspflicht). Der Grundsatz „Verhandeln statt Behandeln“ oder die partizipative Entscheidungsfindung muss für die Arzt-Patient-Kommunikation bestimmend werden (S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen 2012, S.27f). Nur so kann Autonomie, Selbstbestimmung und die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen im Bereich der Gesundheit umgesetzt werden (UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen, Artikel 3). Patienten müssen bei der Umsetzung ihrer Rechte gestärkt werden. Patienten- und Verbraucherberatung (§ 65b SGB V) sind weiterzuentwickeln.


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Re: Quetiapin absetzen/ Hilfe / Mama weint -25mg Absetzsympthome?

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 28.01.18, 21:29

elmario27 hat geschrieben:
Samstag, 27.01.18, 20:20
ey Arian,

meiner Mama gehts so naja. Durch das auf und ab mit dem sofort Ausschüttenden (unretadierten) /\/\.. 50-50-50.. 50er sind auch irgendwie stark..

HIer ist ein guter Wiki Beitrag über Ratard Funktion:
https://de.wikipedia.org/wiki/Retard

Ich würd gern wissen ob deine Lösung nicht doch die besser gewesen wäre...
Wieso meinst du kann man darauf das Ausschleichen gut Aufbauen?
Hallo,
nur weil unretardiert leichter auszuschleichen ist als retardiert.
Dennoch: Mir ist nicht klar, warum eine Person so oft 50er Sero nehmen soll, damit zerschneidet sie sich den ganzen Tag und wenn sie das nicht total pünktlich macht , hat sie auch einen schwankenden Spiegel. Was ist der medizinische Grund? Bitte frag nach.
Das normale Sero wird die ganze Zeit anfluten -kein Wunder, dass deine Mama schläfrig ist.
(Mein Mann hat mal , um die Wirkung auszuprobieren, eine 25er genommen. Ich weiss, das soll man nicht, aber er wollte die Wirkung nachvollziehen können. Fazit: Er ist auf dem Sofa eingeschlafen und hat vier Stunden geschlafen, war völlig erschöpft.)

liebe Grüße Arian
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Re: Quetiapin absetzen/ Hilfe / Mama weint -25mg Absetzsympthome?

Beitrag von elmario27 » Dienstag, 13.02.18, 22:35

Hi,

Kurzes Update. Danke für eure Kommentare und Ratschläge, Tipps, dass ihr da seid!! Und dass es dieses Forum gibt!!! Bedeut mirecht viel!!

In der Zwischenzeit ist bisschen was passiert.

Ich hab ein neues Problem das heißt benzos: tavor.

Meine Mutter ist nochmal in die Klinik. Mir ist wiederholt die Lunge kollabiert.
Wir sind beide in die gleiche Klinik. Sie auf der psychiatrischeen Sttation , ich Lungenabteilung. So absurd es sich auch anhört :D so war es gewesen... ich bin seiteiner Woche zu Hause und sie seit etwa 4-5Tagen
..
Leider konnte ich mich in der Zeit nicht voll um meine Mama kümmern.
Und hab vor dem KH notgedrungen einem Kumpel eine schriftliche Erklärung diktiert. Die darauf angehalten hat: "KEINE WEITEREN NL HINZUFÜGEN; KEINE DOSISERHÖUNG BITTE."
Natürlich in etwas ausformulierter und korrekter, freu dlicjer form.
Bevor er mich mit schmerzen im Thorax ins KH gefahren hat. Meine Mutter hat bei der Not OP Mit dem Telefon am Ohr mehr oder weniger zu geguckt. Mit dem Mathieyskartheter hat sich auch die Lunge wieder aufgerichtet und ich durfte nach 7 Tage und Schmerzmitteln, auf die beine gestellt wieder gehen...

Ich brauch eure Hilfe.. .

Meine Mutter hat in der Klinik etwa 9 Tag lang Tavor bekommen ich glaube 2mg. Es wurde ein und ausgeführt glaub ich... normalerweise würde ich nicht gleich von sucht reden... aber sie hatte es die letzten 2 Monate auch immer wieder sporadisch genommen... mal mehr mal weniger.. manchmal hatte sie dann direkt am darauffolgenden Tag verstärkt Ängste. Dann haben wirs tavor weggelassen, da sie es eh nicht regelmäßig genommen hat... dann nach einem Tag waren die Ängste weg... mal schauen wie sich das entwickelt... waren grad in der notstation - 0,5tavor vom Arzt mit bekommen und weiter die Empfehlung auf eine Spritze zukunftig was für uns auf keinen Fall in frage kommt!!!


Neue Medikation:
2000-0-0-0 vit d
150 -0 -0 - 150 valproat (stimmungsstabi)
200-0-0-300 sero ret
50-50-50-50 seroquel
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29.01 10Tage Klinik (zusätzl. mirta(5Tage dann abgesetzt/ein Verbrechen meiner Meinung nach so vor zu gehen) u. tavor 12Tage 2 mg = danach Kaltentzug/ es dauerte ca 15-16Tage dann ging es Ihr besser.)

Neue Medikation:

2000-0-0-0 i.E. Vitamin D
150-0-0-150 Valproat
50-50-50-50 quetiapin 200-0-0-300 quetiapin ret. = 700mg

16.02 650 mg quetiapin
21.02 625 mg quetiapin
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Angst vor Tavor abhängigkeit

Beitrag von elmario27 » Mittwoch, 14.02.18, 10:20

Hallo Leute,

Es geht um meine Mama, ich muss die Signatur gleich ändern. Sie nimmt derz:

2000-0-0-0 i.E. Vitamin D
150-0-0-150 Valproat
50-50-50-50 quetiapin
200-0-0-300 quetiapin ret.

Das Problem: Sie war 9 Tage in der Klinik, da hat sie Tavor bekommen, das wurde ein und ausgeführt ich schätze sie hat es insgesamt über 10Tage bekommen. 0-1mg-0 - 1mg nach paar tagen 0 - 0,5 -0 - 0,5 jnd dann weg. Wie gesagt so über 10 Tage max. Ich war selbst leider nicht da, da ich selbst mit gesundheitlich Problem in der Klinik lag.

3-4 Tage nach dem es auf Null war hat sie, gestern, Ängste angefangen. Heute hat sie geweint. Ich versuche sie zu beruhigen. Gestern sind wir zur Klinik gefahren, der Artz hat etwas Tavor mit gegeben. Hab ihr zur Nacht 0,5tavor gegeben. Er meinte sie soll morgens auch welches nehmen. Dann sollen wir zur pia.

Momentan gehts ihr nicht so gut. Sie weint.

Meine Frage, kann es sein dass sie in der zeit eine Abhängigkeit entwickelt hat? Die Anzeichen segen grad etwas danach aus... wenn ja, wie ist es dann am ratsamsten vorzugehen?
Geringes eindosieren (tavor) und substitute (diazepan?)? Um es dann im Laufe besser ausschlecihen zu können.

Oder meint ihr wir sollen es nochmal abwarten.. evtl waren die 10Tage nicht zu gravierend? Wobei ich derzeit lieber übervorsichtig bin. In den letzten 2 Monaten hat sie immer wieder mal Tavor genommen. (Vereinzelt) dh. 1mal dann wieder weg gelassen. Dann wieder paar Tage später dann wieder weggelassen. Das ging.
Wobei kurz vor dem letzten klinik Aufenthalt auch wieder so ein "vereinzelt" war dh. Einmal 0,5tavor... am nächsten Tag hatte sie mega ängste. Mir war klar dass es davon kam, ich konnte sie beruhigen und tagsdrauf war alles ok. Das war dieser vereinzelt...
Doch diesmal hat sie es fortlaufend 9-10tage bekommen... also die Frage was tun falls sich nicht bessert? Was machen die substitute, sind das auch benzos? Warjm kann man die leichter absetzrn..zb diazepam...

Lg elmar
Vielen dank im voraus
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2000-0-0-0 i.E. Vitamin D
150-0-0-150 Valproat
50-50-50-50 quetiapin 200-0-0-300 quetiapin ret. = 700mg

16.02 650 mg quetiapin
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Re: Angst vor Tavor abhängigkeit

Beitrag von elmario27 » Mittwoch, 14.02.18, 11:32

Meint ihr es liegt vielleicht an der Mischung? Tavor und Mirta raus? Beides war nur kurze Zeit drin... mirta (6-7tage) tavor (9-10tg) ..
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LinLina
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Re: Quetiapin absetzen/ Hilfe / Mama weint -25mg Absetzsympthome?

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 14.02.18, 11:34

Hallo Elmar :-)

bitte mache keinen neuen Thread auf, das führt nur zu Verwirrung und mehr Arbeit für uns vom Team - danke :-)

du bekommst sicher noch antworten, bitte habe etwas Geduld, es ist viel zu tun und wir haben derzeit nur recht wenige erfahrene aktive.

Liebe Grüße
Lina
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Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,01 mg Mein Thread
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Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


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Re: Quetiapin absetzen/ Hilfe / Mama weint -25mg Absetzsympthome?

Beitrag von elmario27 » Mittwoch, 14.02.18, 12:43

LinLina hat geschrieben:
Mittwoch, 14.02.18, 11:34
Hallo Elmar :-)

bitte mache keinen neuen Thread auf, das führt nur zu Verwirrung und mehr Arbeit für uns vom Team - danke :-)

du bekommst sicher noch antworten, bitte habe etwas Geduld, es ist viel zu tun und wir haben derzeit nur recht wenige erfahrene aktive.

Liebe Grüße
Lina

Hallo Lina :)
Danke für dein Schreiben :) und danke dass du die threads zusammen fügt hast.
Hab grad deine Thread gelesen.
Wirklich Klasse was du geschafft hast und finde es noch um so toller dass du jetzt schon anderen hilfst! Das ist bemerkenswert, wirklich toll!
...ich weiß die Medaille hat zwei Seiten.. aber lass dir das gesagt sein.. ich glaube daran dass dein Vorbild hilft.. genauso wie viele andere hier.. auf den Weg in eine besser Zukunft.. gerade in diesem Bereich.. es ist nicht einfach aber zusammen sind wir schon deztlich stärker..

Danke dass ihr mir Mut macht..!

Ich wart jetzt noch etwas ab was meine Mutter angeht.. momentan gehts so..
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Zyprexa, Risperidon, Haldolperidol, Tavor, Quetiapin, Mirtazapin, Akineton
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12/17Absetzversuch(zu schnell und falsch)
Dann irgendwie von 275 auf 300 dann auf 525 mg
01/18 525mg ret Quetiapin(viel zu viel zu viel!)

29.01 10Tage Klinik (zusätzl. mirta(5Tage dann abgesetzt/ein Verbrechen meiner Meinung nach so vor zu gehen) u. tavor 12Tage 2 mg = danach Kaltentzug/ es dauerte ca 15-16Tage dann ging es Ihr besser.)

Neue Medikation:

2000-0-0-0 i.E. Vitamin D
150-0-0-150 Valproat
50-50-50-50 quetiapin 200-0-0-300 quetiapin ret. = 700mg

16.02 650 mg quetiapin
21.02 625 mg quetiapin
25.02 282 mg valproat (merkbar)



„Verhandeln statt Behandeln“

Anspruch auf zeitgemäße Leistungen (§ 17(1) SGB I) und auf Leistungen, die dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen (§ 2(1) SGB V). Die Kernaussagen sind in die Aufklärung durch den Arzt einzubeziehen Patientenrechtegesetz, § 630c BGB Informationspflicht und § 630e Aufklärungspflicht). Der Grundsatz „Verhandeln statt Behandeln“ oder die partizipative Entscheidungsfindung muss für die Arzt-Patient-Kommunikation bestimmend werden (S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen 2012, S.27f). Nur so kann Autonomie, Selbstbestimmung und die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen im Bereich der Gesundheit umgesetzt werden (UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen, Artikel 3). Patienten müssen bei der Umsetzung ihrer Rechte gestärkt werden. Patienten- und Verbraucherberatung (§ 65b SGB V) sind weiterzuentwickeln.


https://ddpp.eu/news-meldung/aktuelle-f ... dlung.html

Jamie
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Re: Quetiapin absetzen/ Hilfe / Mama weint -25mg Absetzsympthome?

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 14.02.18, 18:00

Hallo elmario, :)

erst einmal auch für dich gute Besserung.
Schlimm, wenn man selbst krank ist und sich dann auch noch um kranke Angehörige kümmern muss, aber es ehrt dich, dass du dich so um deine Mutter bemühst :hug: .
Magst du noch mal in zwei drei Sätzen schreiben, warum deine Lunge immer wieder kollabiert? :o
Für mich hört sich das furchtbar an - und du schreibst es so gelassen :roll: ...

Zu deiner Mutter.
Ich denke es ist grenzwertig. Fast 10 Tage Lorazepam am Stück, dazu noch teilweise 2mg, ist happig.
Sie könnte an der Grenze der Abhängigkeit sein.

Dennoch würde ich erst einmal dazu tendieren zuzuwarten und zu schauen, wie sich die nächsten Tage entwickeln.
Weswegen weint sie denn?
Weinen klingt immer erst mal schlimm für mich das zu lesen, dann denke ich immer da leidet jemand ganz fürchterlich, aber weinen kann ja auch dazu dienen Druck abzubauen, "zu reinigen" oder schlichtweg Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

Es hängt auch davon ab, wie es weitergeht, ob sich maßgeblich Entzugssymptome bei deiner Mutter einstellen. Milde kann man ggf. einfach mit der Devise Augen zu und durch :sports: ertragen und wenn man Glück hat, ist in ein paar Tagen der Spuk vorbei.

Du solltest ihr das unbedingt kommunizieren, dass sie evtl. entzügig ist.
Und dass man davon aber nicht stirbt!
Bei heftigeren Symptomen bringt es in der Regel nichts diese auszusitzen; sie schaukeln sich unserer Erfahrung nach auf.
Da wäre es dann gut, wie du bereits angedeutet hast, evtl. auf Diazepamtropfen zu wechseln und diese sanft auszuschleichen,

Wenn deine Mutter Glück hat, dann profitiert sie bei der hohen Menge Quetiapin auch von dessen entzugsdeckelnden Eigenschaften.

Viele Grüße und dir und ihr alles Gute :group:
Jamie
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Re: Quetiapin absetzen/ Hilfe / Mama weint -25mg Absetzsympthome?

Beitrag von elmario27 » Samstag, 17.02.18, 13:30

Hallo Jamie,

Danke wie immer eine große Hilfe.

Habe es ihr gestern, genauso kommuniziert, denke auch das Grenzwertig ist... sie war die Tage Abends extrem Müde und fertig deswegen haben wir gestern, nach absprache mit der P das Quetiapin um 50mg reduziert. (von 250-50-50-350)ges.700 (auf 225-25-50-350)ges.650...

Was meinst du mit Entzugssymptome einstellt? Können die sich auch ausweiten?...ihr gehts morgens immer ganz gut bis die erste Dosis kommt...Mittags weint sie und verzieht das Gesicht...am 9.2 hat sie das letzte Tavor genommen das ist so gesehen der 8te Tag...
Abends wird sie zunehmend müde vorallem nach der 50er um 18uhr..

Lieben gruß
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12/17Absetzversuch(zu schnell und falsch)
Dann irgendwie von 275 auf 300 dann auf 525 mg
01/18 525mg ret Quetiapin(viel zu viel zu viel!)

29.01 10Tage Klinik (zusätzl. mirta(5Tage dann abgesetzt/ein Verbrechen meiner Meinung nach so vor zu gehen) u. tavor 12Tage 2 mg = danach Kaltentzug/ es dauerte ca 15-16Tage dann ging es Ihr besser.)

Neue Medikation:

2000-0-0-0 i.E. Vitamin D
150-0-0-150 Valproat
50-50-50-50 quetiapin 200-0-0-300 quetiapin ret. = 700mg

16.02 650 mg quetiapin
21.02 625 mg quetiapin
25.02 282 mg valproat (merkbar)



„Verhandeln statt Behandeln“

Anspruch auf zeitgemäße Leistungen (§ 17(1) SGB I) und auf Leistungen, die dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen (§ 2(1) SGB V). Die Kernaussagen sind in die Aufklärung durch den Arzt einzubeziehen Patientenrechtegesetz, § 630c BGB Informationspflicht und § 630e Aufklärungspflicht). Der Grundsatz „Verhandeln statt Behandeln“ oder die partizipative Entscheidungsfindung muss für die Arzt-Patient-Kommunikation bestimmend werden (S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen 2012, S.27f). Nur so kann Autonomie, Selbstbestimmung und die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen im Bereich der Gesundheit umgesetzt werden (UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen, Artikel 3). Patienten müssen bei der Umsetzung ihrer Rechte gestärkt werden. Patienten- und Verbraucherberatung (§ 65b SGB V) sind weiterzuentwickeln.


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