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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Donnerstag, 17.05.18, 8:26

Hallo zusammen,

Jetzt nehme ich 2 Wochen schon jeden dritten Tag eine halbe Tablette und merke erstmal keinen Unterschied.Vielleicht bin ich etwas dünnhäutiger, das kann aber auch dran liegen, dass gerade viel los ist. Habe gestern eine Weiterbildung abgeschlossen und bin jetzt voll berechtigt für meinen Beruf. Noch vor 2 Jahren dachte ich, ich muss umschulen und jetzt geht es gut in Teilzeit.

Kennt ihr das auch, dass man durch die Krankheit nicht mehr so leistungsfähig ist und beruflich Abstriche machen muss, eingeschränkt ist. Alles wahrscheinlich eine Frage der Einstellung.

Ich war auch beim homöopathischen Psychiater und nehme jetzt noch ein Konstitutionsmittel, alle 4 Wochen.

Ich bleibe jetzt noch 2 Wochen auf dem Niveau, dann gehe ich wieder einen Schritt tiefer.

Danke an euch alle für Eure Hilfe!

LG
crazy
2008/09:Klinikaufenthalt mit Verdacht auf Psychose/Anpassungsstörung
Medikation: Zyprexa (weiß nicht mehr wieviel), nach 2 Wochen abgesetzt
2009: Klinikaufenthalt (psychosomatisch)
Medikation: 1,5 mg Risperidon
2009/10: schrittweise Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg auf 0,5 mg Risperidon
2010-2015: keine Medikamente
2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch ist auch ein Thema mit 32 und in festen Händen
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von padma » Freitag, 18.05.18, 22:38

hallo Crazy, :)

Jetzt nehme ich 2 Wochen schon jeden dritten Tag eine halbe Tablette und merke erstmal keinen Unterschied
Das ist wirklich sehr ungünstig. Auch wenn du keinen Unterschied merkst, stresst dieses Vorgehen das ZNS sehr. Das kann sich sehr ungünstig auf den weiteren Absetzverlauf auswirken.
Und da du ja bereits Absetzversuche abbrechen musstest, würde ich dir wirklich sehr dazu raten, dieses mal keine zusätzlichen Risiken einzugehen.
Kennt ihr das auch, dass man durch die Krankheit nicht mehr so leistungsfähig ist und beruflich Abstriche machen muss, eingeschränkt ist. Alles wahrscheinlich eine Frage der Einstellung.
Ja, das halte ich für völlig normal. Zusätzlich schränkt dich auch noch das NL in deiner Leistungsfähigkeit ein.
Ich war auch beim homöopathischen Psychiater und nehme jetzt noch ein Konstitutionsmittel, alle 4 Wochen.
Konstitutionsmittel sind Hochpotenzen. Diese werden im Entzug oft nicht gut vertragen, bzw. können Entzugssymptome verstärken

liebe Grüsse,
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Sonntag, 20.05.18, 10:37

Hallo padma,

wie soll ich denn anders reduzieren?
Aripiprazol ist nicht löslich im chemischen Sinn in Wasser, wenn ich die Tablette also löse, weiß ich trotz Rühren doch auch nicht, wieviel ich genau vom Wirkstoff erwische.
Ich habe in der Apotheke nach einer Feinwaage gefragt, aber die meinten, dass eine zuverlässige Feinwaage über 1000 € kostet.
Aripiprazol hat eine Halbwertszeit von 75 Stunden, ich nehme alle 24 Stunden eine Tablette, wie genau soll da mein ZNS irritiert werden.

Das ist jetzt nichts gegen eure Empfehlungen, ich möchte einfach nur eine logische Erklärung.

Vielen Dank für eure Antworten!

crazy
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Flummi » Sonntag, 20.05.18, 10:48

Hallo Crazy,
hast Du das ausprobiert Aripiprazol in Wasser zu lösen oder hast Du das gelesen?
Ich habe ganz normal die Tablette gelöst und dann gerührt und dann mit der Spritze aufgezogen. War eigentlich kein Problem.

Claudia
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Jamie » Sonntag, 20.05.18, 11:20

Hallo crazy, :)

beide Dinge sind so nicht richtig.

Nimm dir doch mal die Zeit das Aripiprazol in reichlich lauwarmen Wasser zu lösen.
Ein paar übrig gebliebene Partikel sind kein Problem, es wird in der Wasserlösemethode beschrieben, wie mit ihnen zu verfahren ist.
Also das sollte man zumindest mal ausprobieren und dann schildern, wie das Ergebnis aussieht.

Das mit der Waage stimmt auch nicht ganz. Analysenwagen mit 4 Stellen nach dem Komma sind natürlich unerschwinglich, aber ein Teil der Foristen bröselt sich seine Dosis auf der Feinwaage (auch Goldwaage genannt) zurecht und kommt ganz gut klar.
Diese Waagen gibt es für ca. 40€ z.B. bei dem großen online Händler mit den gelben Buchstaben ;)

Hast du dir die Basisinfos durchgelesen? Da werden diese Themen erörtert :roll:
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Grüße
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Sonntag, 20.05.18, 12:52

Hallo zusammen,

ich habe probiert, sogar von verschiedenen Herstellern, das Aripiprazol in Wasser zu lösen. Ich kann bestätigen, dass es sich je nach Hersteller langsam oder schnell auflöst, besonders gut z.B. von 1A Pharma.
Was ich trotzdem meine, ist die chemische Löslichkeit in Wasser. Und die ist - das habe ich jetzt gelesen - 0,02 mg pro Liter. 5 mg würden sich danach also in 250 Liter Wasser chemisch lösen. Das meinte ich.
Somit ist die Tablette zwar aufgelöst, aber der Wirkstoff nicht gleichmäßig im Wasser verteilt. Das heißt, ich kann über die Flüssigkeit nicht genau dosieren.

Die Lösung wäre da eine Lösung ;)
Mein Arzt will mir die aber erst verschreiben, wenn ich weiter reduziert habe.

Ihr macht mir Mut, dass ich auch wieder ohne Medikamente leben kann, danke dafür.

Gruß, crazy
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Sonntag, 20.05.18, 13:23

Hallo ihr Lieben,

das letzte, was ich möchte, ist euch grundlos zu hinterfragen, ich bin heilfroh, dass es das Forum gibt.

Es liegt vielleicht einfach an meiner eigenen Geschichte (3 Jahre Medizinstudium, Abbruch wegen einer Krise kurz vor dem Physikum, Wechsel auf Sozialpädagogik), dass ich es genau wissen möchte.

Ich habe selbst viele Diagnosen durchlaufen bis jetzt und viel Leid erfahren durch das Psychiatrie-System, wie es ist bis heute. Es war ein langer Kampf trotz abgeschlossenem Studium eine Arbeit zu finden, was dazu geführt hat, dass ich an der jetzigen Arbeit meine Vergangenheit verheimliche. Ich habe keine Lust, als nicht belastbar etc. zu gelten. Vielleicht kann ich in ein paar Jahren, in denen ich gute Arbeit geleistet habe, auch dazu stehen.

Ich habe auch durchgesetzt gegenüber meinen Behandlern, dass ich"nur" 5 mg nehme statt der empfohlenen 10-15.

Ich bin euch wirklich dankbar für eure Arbeit hier und hinterfrage wie gesagt nur gerne grundsätzlich :)

ganz liebe Grüße,
Veronika
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 20.05.18, 21:21

Hallo Veronika,

die Informationen und Tipps, die wir hier weitergeben resultieren aus der langjährigen Erfahrung hier im Forum.

Nachdem die Pharmaindustrie keinerlei Möglichkeit bereitstellt, langsam und schonend abzusetzen und die Psychiatrie uns oftmals lediglich belächelt und quasi als Verschwörungstheoretiker Abzug oder einfach nicht ernst nimmt, haben sich die von uns empfohlenen Methoden des Absetzens als die genauesten und gangbarsten gezeigt.
Viele hier, mich eingeschlossen, setzen mit der Wasserlösmethode erfolgreich ab oder haben das bereits getan.

Ich persönlich verlasse mich inzwischen am ehesten auf gemachte Erfahrungen von selbst Betroffenen als auf irgendwelche angeblich wissenschaftlichen Aussagen von Medizinern oder Pharmazeuten und fahre bislang ganz gut damit.

Ich verstehe, dass du das hinterfragt, das steht dich auch natürlich frei.
Ich gebe auch zu, dass ich wegen des Auflösen meines Mirtareduzierung oder des Kügelchen zählens meines Duloxetins anfangs auch etwas skeptisch war.
Aber es funktioniert. Bei mir sogar sehr gut.

LG Ute
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Donnerstag, 24.05.18, 12:15

Hallo,
jetzt hab ich schon ca. 3 Wochen reduziert und merke vor allem ein erhöhtes Schlafbedürfnis, auch tagsüber. Die freien Tage an Pfingsten hab ich sehr viel auf der Couch verbracht.
Außerdem bin ich etwas dünnhäutiger, das kann aber auch Einbildung sein. Auf jeden Fall bleibe ich jetzt noch ein paar Wochen auf der Dosis, bevor ich dann auf eine 3/4 Tablette reduziere.

In 6 Wochen habe ich meinen nächsten Termin beim Psychiater, da werd ich nochmal drum bitten, dass er mir die Lösung aufschreibt.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass es diesmal klappt.

Gruß, crazy
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Flummi » Donnerstag, 24.05.18, 13:31

Hallo Crazy,

wenn Du wirklich hoffst, dass die Reduzierung klappt, wieso wünscht Du Dir Tips von hier, aber nimmst die schlechteren Tips vom Psychiater, auf das Risiko hin, dass es nicht klappt?

Herzliche Grüße,
Claudia
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 25.05.18, 11:29

Flummi hat geschrieben:
Donnerstag, 24.05.18, 13:31
Hallo Crazy,

wenn Du wirklich hoffst, dass die Reduzierung klappt, wieso wünscht Du Dir Tips von hier, aber nimmst die schlechteren Tips vom Psychiater, auf das Risiko hin, dass es nicht klappt?

Herzliche Grüße,
Claudia
Hallo Flummi, so habe ich Crazy gar nicht verstanden - er will sich beim Psychiater nur die Aripiprazollösung besorgen , damit er nicht die Arbeit hat mit der Wasserlösemethode.

liebe Grüße Arian
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crazy
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Freitag, 25.05.18, 14:43

Hallo zusammen,

ich meinte lediglich, dass der Wirkstoff chemisch nicht in Wasser löslich ist oder nur sehr gering und dadurch trotz rühren schwer zu dosieren. Ich meine damit, ich weiß nicht genau, wieviel mg ich in meiner Spritze habe. Bei der Lösung ist das anders.
Das eigentliche Problem ist denke ich, dass ich den Psychiater erst davon überzeugen muss, dass ein langsames Absetzen schon funktioniert und er mir die Lösung verschreibt. Er hat auch sein Budget erwähnt, kann es sein, dass die Lösung teurer ist?
Dass ich nicht in Wasser lösen möchte, ist eine persönliche Entscheidung, das kann doch jeder für sich entscheiden.
Wenn es schief läuft, dann dürft ihr auch schreiben, wir habens doch gewusst!

Andere Ratschläge behme ich schon an, z.B. diesmal sehr langsam zu reduzieren und nur alle 4-6 Wochen.

Schönes Wochenende!
Veronika
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Jamie
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Jamie » Freitag, 25.05.18, 15:00

Hallo Veronika, :)

die Lösung kostet schlappe 170 Euro :o .

Ich habe eine pharmazeutische Ausbildung und habe nicht so die Bedenken wie du.
Die von dir angeführte Wasser(un)löslichkeit scheint mir nicht so gegeben; oder zumindest interpretiere ich sie anders als du.

Schau, unser Körper besteht zu 70% aus Wasser (ich weiß du weißt das :)) - wie meinst du wird der Wirkstoff, der da in einer Tablette gepresst vorliegt, aufgenommen? Wenn er wirklich so schlecht wasserlöslich ist, könnten unsere Körper ihn nicht aufnehmen und richtig metabolisieren.

Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

Von Mirtazapin heißt es, es sei praktisch unlöslich in Wasser - unsere Erfahrung ist eine völlig andere. Es gehört zu den AD, die sich besonders gut in Wasser auflösen lassen. Wir haben bestimmt zwanzig dreißig Leute hier oder noch mehr, die sich das aktuell so auflösen und gut klarkommen. Wenn das chemisch wirklich nicht gehen würde, dann hätten wir längst das Feedback bekommen, dass diese Methode nicht anwendbar ist, weil dann eine extreme Symptomverschlechterung eintreten würde (es käme ja kein Wirkstoff an bzw. könnte nicht resorbiert werden).
Dem ist nicht so.

Also schau halt mal, wie du es machen möchtest.
Man könnte ja nach einem Privatrezept fragen, aber 170€ sind schon happig. :o

Grüße
Jamie
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Freitag, 25.05.18, 17:19

Hallo Jamie,

ich glaube, es ist ein Missverständnis.

Nehmen wir mal z.B. Lorazepam, das hat laut wiki eine Löslichkeit von 80 mg pro Liter.

Wenn ich also 1 mg Lorazepam auflöse in 100 ml Wasser, entspricht das 10 mg gelöst in 1 Liter. Der gesamte Wirkstoff ist dann gelöst im Wasser und damit gleichmäßig verteilt.

Bei Aripiprazol ist die Löslichkeit nur 0,02mg pro Liter, löse ich 5 mg in 100ml, entspricht das 50 mg pro Liter. Der Wirkstoff löst sich fast nicht und fällt aus. Ich kann also schlecht dosieren.

Bei Lorazepam (als Beispiel) müsste die Wasserlösemethode also gut funktionieren.

Die Aufnahme von wasserunlöslichen Stoffen ist schon möglich, sonst könnten wir kein Fett essen.

Ich möchte mich hier nicht unnötig streiten, darum geht es ja nicht. Ich suche nach Austausch beim Reduzieren und wie im richtigen Leben ist man da manchmal unterschiedlicher Meinung.

Schönes Wochenende
Veronika
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2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch ist auch ein Thema mit 32 und in festen Händen
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
psychotische Symptome:keine
aber: müde, gereizt, weinerlich
Homöopathie: Pulsatilla alle 4 Wochen

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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 25.05.18, 19:46

Jamie hat geschrieben:
Freitag, 25.05.18, 15:00
Hallo Veronika, :)

die Lösung kostet schlappe 170 Euro :o .
Hallo Jamie,

wenn Crazy erfolgreich absetzt und hinterher die Krankenkasse kein Geld mehr für seine Neuroleptika ausgeben muss, ist das doch eine gute Investition.
:wink:

Ich hatte ja die Tropfen von Lyrica. Das ist aber gar nicht zum Absetzen gedacht, sondern um es Patienten über eine Magensonde verabreichen zu können (Aussage meines Neurologen). Daher war das eine sehr große Flasche und dementsprechend teuer. Ich musste auch fast die Hälfte davpn entsorgen.

Weisst du, wie das bei Ariprazol ist?

liebe Grüße Arian
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von carlotta » Freitag, 25.05.18, 20:22

Hallo Arian,
hallo Ihr,

nach dem, was eine schnelle Recherche im Netz ergab, sollten in einer Flasche Aripiprazol 150 ml enthalten sein.

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Jamie » Samstag, 26.05.18, 9:26

Hallo,

also ich bin weiterhin nicht der Meinung wie crazy.

Fett wird durch Enzyme, Säuren etc. gespaltet, das Argument geht völlig ins Leere.

Wenn mir jemand Aripiprazoltabletten zukommen lassen will, setze ich mich höchstpersönlich hin und versuche die zu lösen. Und sei es drum, mich anschließend eines Besseren belehren zu lassen.
;)

Das Argument mit dem Mirtazapin wurde auch nicht aufgegriffen. Es ist so gut wie unlöslich in Wasser

praktisch unlöslich in Wasser, leicht löslich in absolutem Ethanol[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Mirtazapin

und doch kann man es in Wasser aufgelöst hervorragend zum Absetzen nutzen.


Ist jetzt auch egal.

crazy kann sich ja die Lösung verschreiben lassen oder selbst bezahlen, sie kennt jetzt ja die Optionen.

Grüße
Jamie
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:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 26.05.18, 19:20

carlotta hat geschrieben:
Freitag, 25.05.18, 20:22
Hallo Arian,
hallo Ihr,

nach dem, was eine schnelle Recherche im Netz ergab, sollten in einer Flasche Aripiprazol 150 ml enthalten sein.

Liebe Grüße
Carlotta
Das reicht dann bei 5ml = 5mg ca für 36 Tage (oder kann ich nicht rechnen?) Dafür wäre es natürlich sehr, sehr teuer - möglich, dass das das Budget des Docs sprengt. Eine Packung Abilify 5mg für 28 Tage kostet "nur" ca. 115 Euro ( teuer ist das Zeugs sowieso!), wesentlich billiger als die Flasche.
Also doch Wasserlösemethode. :)

liebe Grüße Arian
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Donnerstag, 31.05.18, 9:13

https://m.youtube.com/watch?v=fAZISdxajdg

Ich schau mir grad einen Vortrag an, Dr. Stefan Weinmann über Neuroleptika absetzen.
Finde ich sehr interessant.

Gruß, crazy
2008/09:Klinikaufenthalt mit Verdacht auf Psychose/Anpassungsstörung
Medikation: Zyprexa (weiß nicht mehr wieviel), nach 2 Wochen abgesetzt
2009: Klinikaufenthalt (psychosomatisch)
Medikation: 1,5 mg Risperidon
2009/10: schrittweise Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg auf 0,5 mg Risperidon
2010-2015: keine Medikamente
2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
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29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von padma » Freitag, 01.06.18, 17:56

hallo Crazy, :)

ja, der ist sehr gut. Wir haben ihn auch in den Hintergrundinformationen.

liebe Grüsse,
padma
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Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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