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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von LenaLena » Donnerstag, 22.03.18, 0:31

Hi Edi,

daran muss man sich gewöhnen, dass die Ärzte auf lauter lustige Diagnosen kommen, wenn man mit Entzugssymptomen zu ihnen kommt. Denn Entzug darf es ja laut ihnen nicht geben, nein nein :haha:

Jamie hat dir ja gute Tipps gegeben, vielleicht kannst du damit herausfinden, was wovon kommt :)
Ich wünsch es dir!

Hört sich aber alles nicht nach Krankheit an, sondern nach bekannten Symptomen, finde ich, falls dich das beruhigt :)

LG Lena
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Edi567
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Donnerstag, 22.03.18, 6:58

Hallo Jamie Hallo Lena und Hallo an Alle ;)

Danke für eure Tipps und fürs mutmachen.

Hatte gestern leider aufgrund von zuviel Googlen und lesen von natürlich nicht so schönen sachen eine PA. :(

Hab im PPI Thread gelesen und jzt bin ich richtig am Ende. Den diesen Mist nehme ich ja auch noch und wenn dan alle schreiben dass AD und PPI eine Teufelskombi ist, da hatt es mich zerstört, uns jzt hab ich wieder dass Gefühl dass diese Kombi für meinen Zustand verantwortlich ist.
Den jedes mal wenn ich den PPI schlagartig abzusetzten versuchte fühlte es sich genau so an als ob ich es mit einen Benzo oder AD mache, nur mir glaubte kein Arzt.
Zum schluss hab ich auch nur gedacht das wäre wieder die Angst doch seit der reduzierung vorgestern merke ich wieder eine verschlechterung. :(
Oh man i komm garnima klar. Und frag mich ob ich mich jemals von diesen Zustand erholen werde...

Ich hab nen zwerchfellbruch und ich glaube ohne PPI hab ich sofort wieder eine Ösophagitis.
Aber wenn ichs weiter nehme fühlt es sich so an als hätte ich Wechselwirkungen mit den AD.

Sorry wenn ich jeden Tag was anderes glaube aber i bin total verzweifelt.

Danke euch allen.

Lg Edi
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von LenaLena » Freitag, 23.03.18, 18:50

Hi Edi,
ich hoffe, jemand mit mehr Ahnung wird sich dazu noch äußern,
aber setze mal lieber keine Kurzschlusshandlungen, nur weil du gerade gelesen hast, dass es Wechselwirkungen geben kann.

Bei Zwerchfellbruch hat man ja leider wirklich große Probleme. Als Tipp kann ich dir aber sagen, dass man das anscheinend mit Übungen physiotherapeutischer Art (Haltung und bestimmte Muskeln stärken, die dann den Part des Zwerchfells ein wenig mitübernehmen) verbessern kann. Mehr weiß ich darüber leider nicht, müsstest du recherchieren.

Ach ja, und google nicht zu viel nach Krankheiten und Symptomen, ist klar, dass das PA auslöst, und wenn deine Nerven gerade eh angespannt sind, umso mehr :)

Du wirst dich erholen, keine Angst :) Du musst es nur langsam und vernünftig angehen und an den richtigen Rädchen drehen - und auch sicher einiges an Geduld haben.
Das wird schon wieder :)

LG Lena
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Jamie » Freitag, 23.03.18, 19:20

Hallo Edi, :)

also ich hab sicher noch nie geschrieben, dass AD und PPI eine Horrorkombi sind.
Ich war selbst Jahre auf AD und PPI und bin es immer noch (vor allem PPI) - manchmal ist es ja schlichtweg eine Notwendigkeit mit den PPI, wobei man ehrlicherweise schreiben muss, dass die Ärzte das natürlich oft viel zu schnell und vor allem! viel zu lange verordnen.
Und dann kommt man nicht mehr von runter.

Ich habe mich von 40mg Esomeprazol über 4 Jahre auf unter 5mg runtergearbeitet; leider gab es im Dez einen Krankenhausaufenthalt mit starken Medikamenten und ich musste zwangsweise wieder auf 20mg zurück, aber das Ausschleichen habe ich bereits wieder in Angriff genommen (jetzt bei 16mg).
Was will ich sagen: PPI kalt abzusetzen halte ich für völlig falsch. Das gibt einen ordentlichen Rebound und das wiederum ist der Todesstoß für den Magen, der wieder extrem der Säure ausgesetzt ist.

Du solltest, gerade wenn du bemerkst, dass das Lansoprazol bei dir auch psychoaktiv wirkt, wie ich (ich darf mich mal erwähnen :roll: ) einen langsamen Entzug mini Schritt für mini Schritt erwägen.
Ziel muss auch nicht sein auf die Null zu kommen, Ziel kann schon sein zB auf 10mg zu kommen, immer noch eine gewisse säureunterdrückende Wirkung zu haben und dafür weniger Nebenwirkungen,

Also ich kann nur von mir sprechen, aber je niedriger ich mit den PPi kam, desto besser wurde meine Verdauung. Meine Verstopfung wurde um Einiges besser (jetzt bei 20mg wieder ganz übel :oops:) und vor allem kann ich wieder mehr Lebensmittel vertragen, habe weniger Blähungen etc.

Lansoprazol sind meines Wissens nach Pellets in einer Kapsel, die kann man super mit der Kügelchenzählmethode absetzen (so mache ich es mit dem Esomeprazol seit 4 Jahren).
Du könntest in einem ersten Schritt auf 27mg (10% weniger = 3mg) gehen und das 4 Wochen halten. Das sollte dann auch deiner Speiseröhre keine Probleme machen.

Grüße
Jamie
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Freitag, 23.03.18, 21:16

Wieder mal vielen Dank euch allen.

Ich muss jzt mal abwarten und die Sache beobachten
Bin in einer Psychosomatischen Tagesklinik vostellig geworden um an meiner Generalisierten AS zu arbeiten. Plus meiner Psychotherapie.
Sie haben mir auch zugesagt mich nicht medikamentös umzustellen. Worauf ich auch bestand.
Erhoffe mir von dieser Klinik sehr viel.

@Jamie
Deine Geschichte raubt mir auch förmlich den Atem.
Wie geht es Dir momentan in dieser Zeit ?
Nimst du noch was (AD) ?
Fühlst du dich noch immer beeinträchtigt ?
Bist ja wirklich schon sehr lange dabei hier. ;)

Lg Edi
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Samstag, 24.03.18, 10:50

Hallo meine lieben, ich muss zu gestern noch was hinzufügen.. Da meine Faszikulationen und komische steifheit in den Kniegelenken, Stromschlagartige Missempfindungen die dauernd kommen und wieder gehen (im grunde machen meine Beine jede Stunde i.was anderes) hatt sich ja im grunde wieder eine Gangunsicherheit und ständig wandernde Schmerzen in Waden und Knie wieder prächtig entwickelt.
Einmal total Angespannt einmal Entspannt im Wechsel.
Rief ich heute morgen nochmal unseren Orthopäden an (ehemaliger Bundesheer Kollege vom meinen Dad)
Er sagte er sei heute sowieso in der Ordi ich kann gleich kommen.
Diesmal drückte er überall ein bisschen und überall auf meine Muskeln herum.
Danach sagte er zu mir dass es sich in etwa um eine Fibromyalgie handeln könnte..
Bäm schlag in die Fresse und übelste Panik.
Klar ich weiß ja auch darüber bescheid (leider)
Im grunde hieß das für mich, niewieder normal gehen und für immer Schmerzen wo auch Schmerztabletten nix helfen. Da konnte mich auch sein "bitte beruihg dich, fix ist die Diagnose nicht" nicht wirklich.

Klar wird mir nun so einiges dass 20x Physiotherapie gegen meine Schulter Schmerzen nix geholfen haben.
Meine ständige wandernde Schmerzen und Steifigkeit in den Beinen.
Nun schwirrt mir natürlich wieder 1000 fragen und Sachen in meine Kopf. Jeden Tag wird mir eine andere Sache an den Kopf geschmissen.

Ihr tut mir direkt schon leid und ihr denkt sicher auch schon ob ich noch ganz Dicht bin da Oben.

Nur frag ich mich wieso meine dauernde merkliche Anspannung und Schmerzen in den Beinen abends nach der Trittico verschwindet. Oder dass ich wenn ich mit der Faszienrolle meine Übungen an den Waden usw besser wird. Oder ist dass normal ?

Ich packs nima wirklich momentan und bin so froh dass ich dass hier gefunden habe. :group:

Ich liebe Euch Leute :wink:
Danke für Eure ständige Hilfe.

Lg Edi
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Jamie » Samstag, 24.03.18, 11:10

Hallo Edi,

erst mal danke für deine netten Worte :).

Edi, mein Vater krepiert an einer COPD im Endstadium und erstickt vor sich hin, er wird aktuell auf der Intensivstation beatmet.
Ich habe meinen Stiefvater an bösartigen Krebs verloren, er starb mit 34 Jahren wirklich elendig nach zig Chemos.
Mein Stiefvater 2 hat angeborene Zystennieren, er hängt jetzt mit Mitte 40 bereits an der Dialyse und wird nicht sehr alt werden. Vor allem wird er schmerzhaft alt, denn eine Dialyse ist nie so effektiv wie gesunde Nieren, das heiß0t irgendwann setzen sich die Gefäße zu und es wird zu Amputationen kommen.
Meine Schwester ist mit einem angeborenen Lungenschaden auf die Welt gekommen, ich mit einem angeborenen Herzfehler.

Ich wage mal zu behaupten, dass ich eine Ahnung habe, was es bedeutet, krank - und schwer krank zu sein.

Fibromyalgie ist keine schöne Diagnose, aber sicher nicht das Ende.
Man kann auch mit dieser Diagnose ein erfülltes Leben führen und uralt werden.
Du kannst auch mit ALS wie Stephen Hawking, wenn es gut läuft, alt werden - die Frage ist schlichtweg, macht man es glücklich?
Unzählige Menschen auf diesem Erdenball haben nicht das Glück gesund geboren zu werden oder zu sein; alle tragen ihr Päckchen und Fibromylagie ist nicht toll, aber händelbar.
Unsere liebe Moderatorin padma :) leidet auch darunter (es gibt noch mehr hier, mir fallen nur leider nicht die Namen ein); aber sie macht das wirklich prima und ist eine gute Seele.

"Verdacht Fibromyalgie" bekommt man auch immer dann gesagt, wenn Ärzte nicht genau wissen, was die Leute haben. Das heißt, es ist auch bei dir nur ein Verdacht. Erst mal.
Mein Hausarzt sagte mir mal, er habe viele Patienten, die allesamt Symptome einer Fibromyalgie schildern, er weigert sich aber die damit abzuspeisen und sucht weiter.
Manchmal ist es wirklich eine Fibromyalgie, aber oft seien es andere Ursachen.
Fibromyalgie ist sooo unspezifisch; gefühlt könnte halb Deutschland davon betroffen sein.

Also mach dir jetzt zwar Gedanken, aber keinen Panikkopf! Hörst du?
Such ggf. weiter, aber behalte im Kopf, dass deine Symptome auch vom Psychopharmakaentzug bzw. der Einnahme kommen können.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von LenaLena » Samstag, 24.03.18, 14:22

Hey Edi,

wie ich schon in meinem vorigen Beitrag gesagt habe, solltest du vielleicht nicht ständig zum Arzt rennen, wenn du doch relativ klar Entzugssymptome hast, oder wenn, dann die Diagnosen nicht ernst nehmen.

Was sollen die Ärzte denn auch sagen, wenn Entzug so vielfältige Symptome auslöst, mit denen sie nichts anfangen können?

Mir wurde auch einmal, als ich einen meiner unfreiwilligen, unbewussten Kaltentzüge gemacht habe, gesagt, ich hätte Fibromyalgie. Hab ich nicht ;) Die Schmerzen waren "seltsamerweise" auch sofort wieder weg, als ich mich damals schließlich entschied, wieder das AD zu nehmen.

Guck dir mal diese Liste der Entzugssymptome an, ob du dich hier wiederfindest:
viewtopic.php?f=18&t=12534

Ich bin ehrlich gesagt nicht so dafür, dass man im Entzug jedes Symptom körperlich abklären lässt, zumindest nicht, wenn man sowieso schon hypochondrisch veranlagt ist. Warum, sieht man bei dir. Mir würde es gleich gehen, ich würde genauso in Panik ausbrechen bzw bin ich das, als ich noch jeden Tag zu einem anderen Arzt gerannt bin wegen jeweils neuer Probleme.
Zudem nehmen einen die Ärzte, Notambulanzen etc. dann einfach nicht mehr ernst!
Einmal am Beginn alles durchchecken zu lassen, ist kein Fehler.
Aber du schriebst ja am Anfang deines Threads: Körperlich wurde ich von A bis Z untersucht, eig bin ich Gesund. Na also!

Du hast vor nicht allzu langer Zeit Benzos abgesetzt... ich seh da einfach keinen Zufall, sondern einen Zusammenhang zu deinen Beschwerden.
Du bist in die Abhängigkeit geraten und hast einen Kaltentzug gemacht.
Du hast danach leider noch am Venla herumdosiert und das Nervensystem noch mehr gestresst. Das sowieso schon gestresst war durch die vielen Substanzen und die Änderungen.
Soweit meine Einschätzung.

Ich würde deinem Körper nicht böse sein... er bemüht sich sehr, wieder ins Gleichgewicht zu finden, und daher kommen diese Symptome.
Es kann dir damit keiner helfen (schon gar kein Arzt), da muss man durch. Wenn man aber weiß, dass die alle wieder verschwinden (mit Sicherheit!!) und dass man in keinster Weise krank ist, auch wenn es sich stündlich so anfühlt, dann lässt sich das so viel besser ertragen.

Ertragen ist leider für uns Menschen das Schwerste.
Wir wollen immer Lösungen und Hilfe suchen, etwas "tun".
Ich weiß das soo gut aus den letzten 9 Monaten. Aber das einzige, was geholfen hat, war das Abwarten.

LG Lena
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Samstag, 24.03.18, 17:33

Hallo Leute..

@ Jamie, ich hab angefangen zu weinen als ich das von Dir las..
Wahnsinn bist du stark. Würde dich am liebsten jetzt drücken.

Ja in vieler hinsicht habt Ihr recht.
Es kommt viel zu viel zusammen.

Aber z.B so Beiträge die sich niewieder erholt haben von den AD.. :( da brich ich jedes mal in einen Heulkrampf aus wenn ich weiß ich werde nicht mehr gesund.
Ich hab ja noch 225mg von diesen schei* Zeug vor mir und selbst wenn man es langsam macht geht man durch die Hölle.. So wie es sich hier heraus liest.
Mit meiner Generalisierten Angstörung komme ich dadurch immer weiter in ein loch.
125mg haben mir doch nie was ausgemacht, hatte null Probleme damit doch seit meiner Steigerung und den Absetzversuchen und den Benzo entzug.
Könnte kotzen :(
Wollte doch damals nur etwas beruihgendes.
War ja nie depressiv nur etwas ängstlich vor bestimmten Situationen doch von diesen Zeug bin ich es schlussendlich geworden.

Ich danke Euch Leute, ihr seit wundervoll.

Lg Edi
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Sonntag, 25.03.18, 18:42

Alos ist dass wohl wirklich so dass sich sehr wenige wieder erholt haben oder ? :(

Lg Edi
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 25.03.18, 21:14

Hallo Edi,

hast du schon hier rein geschaut ?

viewtopic.php?f=51&t=14208&p=224206&hil ... es#p223854

Wenn man verzweifelt ist, neigt man ja dazu, sich immer die negativen Verläufe anzuschauen.

LG Ute
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Montag, 26.03.18, 11:27

Hallo Ute.

Danke Dir, dass gibt hoffnung :)

Lg Edi
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Dienstag, 27.03.18, 7:16

Hallo Leute..

Hätte da noch ein paar fragen auch wenn ich schon nerve.. :/
Trittico ist ja auch ein SSRI, darf ich das überhaupt zum Venla nehmen ? Langsam kommt es mir wirklich so vor als ob ich zuviel nehme nicht zu wenig.
Gibt es beim Trittico auch einen durchgehend gleichen Spiegel wie beim Venla ? Oder ist der so im laufe des Vormittags weg ?

I.wie verlauft ja mein Tagesverlauf mit den Wellen immer gleich. Kann fast die Uhr danach stellen.
Nehme ja auch alles zur selben Uhrzeit
Venla 7:00 morgends, Trittico 7:00 abends
Dass PPI immer um 5:00 abends dass ich einen großen abstand zum Venla habe.

Hab immer ein relatives morgen HOCH ohne Symptome, am VM schleichen sich die ersten Symptome ein, NM und am Späten NM ist dan der höhepunkt erreicht mit schlimmen Konzentrationsproblemen, da kann ich für ne Stunde nicht mal mehr wenn in die Augen schauen oder ein Gespräch aufmerksam verfolgen, reibe mir die Augen und es fühlt sich an wie eine totale Reizüberflutung, die dan verschwindet, abends im Bett dann eig. Symptomlos.Hab mir von den letzten 7 Tagen alles aufgeschrieben und dass ist verblüfend gleich.

Was momentan am schlimmsten ist sind die Albträume.
Die kamen 2 Wochen nach 0 vom Benzo und sind bis heute geblieben.

Auch haut mich dass Trittico mal innerhalb einer dreiviertel Stunde um, am nächsten Tag spüre ich garnix davon.. :D
Vl. kann und mag sich ja noch mal mit mir austauschen.

Wäre super :)

Lg und Danke euch Allen
Edi
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 27.03.18, 16:47

Hallo Edi,

die Kombination von Venlafaxin und Trazodon birgt eine gewisse Gefahr für ein Serotoninsyndrom.
Wenn aber bis jetzt nichts passiert ist, ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein solches noch Auftritt.

Der Schlaf unter Psychopharmaka ist anders als ohne. Ich nehme Mirtazapin und träume seitdem zum Teil unfassbare Dinge.
Das ist mal schlimmer und mal weniger schlimm. Nach einem Reduktionsschritt ist es besonders ausgeprägt.

Auch die Benzos haben deinen Schlaf beeinflusst, der stellt sich jetzt wieder um, das kann auch lebhafte Träume und Albträume auslösen.

Hast du Mal in den Beipackzettel deines Trazodons geschaut, ob du es unabhängig zu einer Mahlzeit einnehmen sollst?
Der Abstand einer Mahlzeit zu der Medikamenteneinnahme kann in manchen Fällen eine erheblichen Einfluss auf die Resorption haben. Dadurch ließe sich die extrem unterschiedliche Wirkung dann erklären.

LG Ute
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Freitag, 30.03.18, 13:12

Hallo Ute.

Danke für deine Antwort.
Hmm ich muss das jetzt mal genauer verfolgen.

Jeder Tag ist von Stunde zu Stunde verschieden, abends komm ich dan zur ruhe bin voller selbstvertrauen. Warum nur..
Beim Venlafaxin retard ist das da so dass da die wirkung konstant gleich bleibt bis zur nächsten einahme, oder lässt dan abends dan doch die wirkung nach. Ich kapier dass nicht so ganz. :/

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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Shonah » Freitag, 30.03.18, 13:30

Hallo Edi,

Ich bin zwar nicht Ute, aber ich antworte dir trotzdem mal. :-)

Bei Venlafaxin retard wird über 24 Stunden kontinuierlich Wirkstoff abgegeben, dadurch bleibt der Wirstoffspiegel im Blut relativ konstant.

Nun ist es aber zum Beispiel so das noch andere Neurotransmitter und Hormone über den ganzen Tag produziert werden.

Zum Beispiel ist unser Cortisolspiegel früh am höchsten.
Das Cortisol sorgt dafür das wir wach werden und in die Puschen kommen.

Im Entzug wird mehr ausgestoßen oder wir merken es mehr.
Deswegen geht es den meisten hier am Morgen schlechter, mit Unruhe, Herzrasen etc.

Über den Tag wird das Cortisol abgebaut und ist am Abend am niedrigsten.
Deswegen fühlen sich die meisten am Abend deutlich wohler.

Natürlich weiß ich nicht ob das bei dir zutrifft, aber es wäre eine mögliche Erklärung.

Frohe Ostertage!

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12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.

Edi567
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Freitag, 30.03.18, 14:55

Hallo Shonah.

Vielen vielen Dank für deine Antwort.

Ok dann ist es wohl nicht so dass Venla abends aufhört zu wirken und es mir besser geht. :/
Abends wirklich fast sorgenlos.
Alle meine derzeitigen symptome, zb die schmerzhaften Beine kommen mir allerdings immer so vor als kommen sie von der G. Angstörung. Weil wenn ich dan wieder einen mist google spannt sich mein Körper total an alles beginnt zu zucken und zu schmerzen, beine werden kalt und kreislaufprobleme kommen.
Kann seit 4 Wochen nicht mehr normal die Stiege runtergehen weil meine beine so zittern und wenn ich mich bücke zittern auch alles.
Kann keine 5 min mehr was tun teilweise nicht mal die Spülmaschine ausräumen wegen totaler schwäche.
Eig. von morgends bis Abends durchgehend Angst und Weinattacken. Und nur minimale Aufreger und alle Symptome sind da. (Kalte beine, Kreislauf, Schwitzen)
War bis vor 4 Wochen eig Psychisch ok, nur körperlich angeschlagen mit wieder kommender Derealisation aber das war ok. Dan aufeinmal selbst ausgelöster, hmm nennen wirs mal Nervenzusammenbruch (Googlen) ging alles wieder los auch der totale Kraftverlust.
Bim mir garnicht mehr so sicher wieviel dass Benzo da noch beiträgt, und wieviel meine Zukunftsängste, Verlustängste und PTBS da reinspielen.
Weil seit vier wochen bin ich auch wieder Extrem in der Depression :(
I.was schwächt mich extrem wenn nicht vl. alles.
Heute wieder als ob meine Beine nicht da wären ;)

Wie ich sehe schleichst du das Venla auch aus, wie ist momentan dein Verlauf, kannst du normal arbeiten und am alltag teilnehmen, weil ich hab riesen schiss vor dem Absetzen und den Folgen dass ich in ein Postentzugs Syndrom gerate und Jahre noch in diesen Zustand verweilen muss.
Das ist meine Zukunftsangst was mich jeden Tag erstarren lässt und alles Triggert.

Lg und Danke Danke Danke.
Edi
derzeitige Medikation:

Venlafaxin 225mg morgens
Trittico 37,5 mg abends
(Gerade am reduzieren, ausgangsdosis 75mg)
Zuerst 50mg Trittico jetzt 37,5mg

Jän - Februar 17 - Temesta 3mg tägl. Im Februar langsam ausgeschlichen!
Juni - Dezember 17 - Diazepam Tropfen unkontrollierter Gebrauch nach Bedarf nie mehr als 15mg
2 Kaltentzugsversuche inzwischen und seit 26. Dez 2017 auf 0mg / Kein Rückfall

Agopton PPI 15 mg abends

5 Monate nach letzter Benzoeinahme noch immer schwere körperliche und seelische Probleme !
Möglich ?

Shonah
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Registriert: Dienstag, 05.01.16, 13:09

Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Shonah » Freitag, 30.03.18, 16:02

Hallo Edi,

Ja ich schleiche auch Venla aus, allerdings unretardiert.

Ich habe fast täglich Symptome, am Übelsten sind bei mir:

Herzstolpern, Leistungsschwäche, Muskelschmerzen-und Krämpfe, Rückenschmerzen, Schwindelanfälle und noch einiges mehr.

Ich habe drei Kinder und gehe noch halbtags arbeiten, aber Lebensqualität hat man nicht viel.
Das ist eher so ein jeden Tag über Wasser halten.

Aber zurück möchte ich jetzt auch nicht mehr, stehe jetzt bei 2,8mg.


LG Shonah
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.

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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Samstag, 31.03.18, 9:27

Wahnsinn :(

Ich nehm die retard und wenn ich sie einmal nur eine Stunde später nehme hab ich schon Zaps. Vasteh ich nicht.

Lg Edi
derzeitige Medikation:

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Jän - Februar 17 - Temesta 3mg tägl. Im Februar langsam ausgeschlichen!
Juni - Dezember 17 - Diazepam Tropfen unkontrollierter Gebrauch nach Bedarf nie mehr als 15mg
2 Kaltentzugsversuche inzwischen und seit 26. Dez 2017 auf 0mg / Kein Rückfall

Agopton PPI 15 mg abends

5 Monate nach letzter Benzoeinahme noch immer schwere körperliche und seelische Probleme !
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Ululu 69
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 31.03.18, 16:10

Hallo Edi,

es ist individuell sehr unterschiedlich, wie schnell oder stark Absetzsymptome auftreten.
Es gibt auch Menschen, die relativ problemlos und zügig absetzen können.
Es gibt aber auch viele,deine wie du schon Probleme bekommen, wenn sie ihr Medikament etwas später nehmen.

Warum das so ist, würde dir keiner so genau sagen können. Man weiß ja nicht mal genau, wie AD wirken.
Die ursprünglichen Theorien dazu wurden alle widerlegt.

LG Ute
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