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NL nach einem Jahr absetzen/ Aripiprazol (Olanzapin)

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wiesengelb
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NL nach einem Jahr absetzen/ Aripiprazol (Olanzapin)

Beitrag von wiesengelb » Freitag, 16.03.18, 6:40

Hallo zusammen
Ich lese schon länger bei euch mit und bin von diesem Forum sehr begeistert.
Ich bin zwar nur als Mutter betroffen, erhoffe mir aber dennoch Antworten auf meine Fragen.
Mein Sohn hatte Ende November eine akute Psychose ohne Schizophrenie. (Diagnose Ende Februar)
Anfang Dezember kam er in die Klinik A und wurde mit 30mg Zyprexa behandelt. Nach 10 Tagen war er symptomfrei. Im Januar hatte er noch 20mg Zyprexa. Dann Wechsel in Klinik B. (Da Klinik A nicht gewillt war Zyprexa zu reduzieren) In Klinik B wurde im Februar auf 7,5 Zyprexa reduziert. Da er aber seit Dezember 15kg zugenommen hatte, wurde jetzt im März auf Abilify umgestellt. Nun ist er bei 7,5 Abilify und 2,5 Zyprexa.
Nächste Woche wahrscheinlich nur noch 7,5 Abilify als Erhaltungsdosis die er wohl ein Jahr lang nehmen muss.

Wird er nach einem Jahr auch ganz langsam ausschleichen müssen oder kann man nach dieser Zeit schneller absetzen?
Welche Erfahrungen habt ihr?
Je nach dem müssen wir grad einen Psychiater finden, der das langsame Absetzen unterstützt.

Herzlichen Dank für eure Antworten
wiesengelb
Zuletzt geändert von padma am Mittwoch, 30.05.18, 18:45, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel um Wirkstoffnamen ergänzt
Noveber 17 akute Psychose (vermutlich durch Cannabis)
1.12.17 bis 23.3.18 Klinik. 2 Wochen akut, dann Reha
Medikamente
2.12.17 bis 27.12.17 30mg Olanzapin
28.12.17 bis 5.1.18 25 mg Olanzapin
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1.2.18 bis 6.2.18 15mg Olanzapin
7.2.18 bis 12.2.18 12,5mg Olanzapin
13.2.18 bis 19.2.18 10mg Olanzapin
20.2.18 bis 26.2.18 7,5mg Olanzapin

Keine Absezsymptome, Besserung der allgemeinen Befindlichkeit unter der Reduzierung
26.2.18 bis 23.3.18 wird Olanzpin ausgeschlichen und Aripiprazol eingeschlichen

23.3.18 bis 29.5.18 10mg Aripiprazol. Grosse Müdigkeit, deshalb ab
30.5.18 7,5mg Aripiprazol

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Re: NL nach einem Jahr absetzen

Beitrag von Murmeline » Freitag, 16.03.18, 6:56

Guten Morgen Wiesengelb,

willkommen und prima, dass du gemeinsam mit deinem Sohn die Behandlung im Auge behältst und dich informierst!

Hier findest du erste Informationen zum Absetzen von Neuroleptika, unter anderem den Link zu einer informativen Broschüre der DGSP. viewtopic.php?f=32&t=12884

Nach einem Jahr Einnahme sollte schrittweise reduzuert werden, um Supersensibilitätspsychosen zu vermeiden. Zudem wirken NL nicht selten sehr dämpfend und man sollte dann schrittweise schauen, dass man man weniger Reizabschirmung gut zurecht kommt.

Viele ADFDler setzen auch eigenständig langsam ab, denn nicht jeder Psychiater will das begleiten. Erfolg hängt dabei nicht vom Arzt ab, auch wenn es hilfreich sein kann und es zum Beispiel einfacher macht, wenn man Rezepte für individualrezepturen bekommt. Vielleicht habt ihr j Glück und findet jemand.

Guten Austausch wünscht Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: NL nach einem Jahr absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 16.03.18, 10:49

Hallo wiesengelb,

willkommen im Forum :).

Gab es einen Grund, weswegen dein Sohn eine Psychose hatte?
Waren Drogen im Spiel? Gekifft?

Wie alt ist dein Sohn?

Psychopharmaka sollten bei Teenies nur mit äußerster Vorsicht eingesetzt werden, da diese in die Hirnreifung negativ eingreifen können.

Eine schwere Psychose ist ggf. ein Grund mal auf solche Medikamente zurückzugreifen, diese sollten dann aber so niedrig wie möglich (nötig) und nur so lang wie absolut nötig gegeben werden.

Wenn man die Dosis sehr sanft abfallen lässt, kann man noch während der Einnahme sehen, wie die Person darauf reagiert und was sich verändert. Deswegen ist schonendes Absetzen das A und O.

Er wird langsam absetzen müssen, denn Menschen mit Psychosen in der Vorgeschichte neigen dazu, eventuell eine sog. Rückfallpsychose / Supersensitivitätspsychose zu bekommen.
Diese kann durch sehr achtsames Reduzieren meist verhindert werden!
Zugang zu allen psychoaktiven Substanzen muss aber tabu bleiben.

Ich denke aber, dass ihr nicht das ganze Jahr abwarten müsst (Erhaltungsdosis), sondern vielleicht schon nach einem halben Jahr mit dem sehr sachten Ausschleichen von Krümeln beginnen könnt. Dann kann man immer wieder schauen und ggf. anpassen.

Grüße
Jamie
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Re: NL nach einem Jahr absetzen

Beitrag von wiesengelb » Freitag, 16.03.18, 12:17

Herzlichen Dank für die liebe Begrüssung Jamie und Murmeline!
Mein Sohn ist 21 Jahre alt. Und ja, er hat gekifft.
Er würde es aber nie mehr machen und auch Alkohol will er nicht mehr trinken. Er ist zu sehr erschrocken was passieren kann. Ich hoffe, die Einsicht bleibt

Er hatte eine kurze aber sehr heftige Psychose. Zu Beginn war ich froh, gibt es Medikamente. Und man weiss nicht, ob es ohne geklappt hätte, was natürlich schön gewesen wäre.

Jetzt ist er halt mit dieser Dosis unterwegs und ich nöchte alles dransetzen, damit das Absetzen zum richtigen Zeitpunkt gelingt.

Ich danke euch für euer Mitdenken!
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Re: NL nach einem Jahr absetzen

Beitrag von Flummi » Samstag, 17.03.18, 20:40

Hallo Wiesengelb,
Es freut mich, dass Ihr Euch eigenständig Gedanken macht, wie es weiter gehen könnte. Ich wurde selbst mit einer Psychose diagnostiziert. Meiner persönlichen Meinung nach sehe ich keinen Grund für ein Jahr warten.Das scheint mir recht willkürlich gewählt, auch wenn diese Willkür sich selbst in den Leitlinien für Psychose-Behandlung widerspiegelt.
Unabhängige Studien besagen, dass Menschen ohne Medikamente, wenn man sie vorsichtig ausschleicht, viel weniger Rückfälle haben als solche mit Medikamenten.
Wie auch immer Ihr Euch entscheidet, letztlich braucht man einen Arzt, der das ganze mitmacht, um die Medikamente zu verschreiben. Wie man vorgeht, dafür ist dieses Forum echt klasse.
Ich wünsche Euch alles Gute!
Claudia
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Re: NL nach einem Jahr absetzen

Beitrag von wiesengelb » Dienstag, 29.05.18, 18:09

hallo nochmal!

Hat jemand Erfahrung mit Abilify Sirup?
Der Psychiater hat ihn meinem Sohn empfohlen.
Man kann offensichtlich gut damit dosieren.

Liebe Grüsse
wiesengelb
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Re: NL nach einem Jahr absetzen

Beitrag von Jamie » Dienstag, 29.05.18, 18:20

Hallo wiesengelb :),

kannst du die Anfrage konkretisieren?

Wenn der Arzt die Abilify Lösung verschreiben würde, wäre das gut zum Ausschleichen.
Es ist teuer (170€) - seid froh, wenn er es aufschreibt.

Steht denn Absetzen im Raum?

Viele Grüße
Jamie
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Re: NL nach einem Jahr absetzen

Beitrag von wiesengelb » Dienstag, 29.05.18, 19:54

Also er hat momentan 10mg Abilify (nach eigenem Wunsch. Er hätte 7,5mg nehmen dürfen bei Klinikaustritt)
Er ist aber sehr müde und reduziert nun auf 7,5mg.
Der Psychiater hat einen Sirup (8mg )empfohlen.
Mein Sohn möchte lieber die Tabletten.
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Tablette teilen ohne Bruchrille

Beitrag von wiesengelb » Mittwoch, 30.05.18, 15:55

Hallo zusammen
empfehlt ihr eine Tablette 15mg mit dem Tablettenschneider zu teilen, auch wenn die Tablette keine Bruchrille hat, damit man 7, 5 mg bekommt?
Kann es dann sein, dass der Spiegel dann unterschiedlich hoch ist, weil auf der einen Hälfte mal mehr und mal weniger drin ist?
wie seht ihr das?
Danke für eure Rückmeldungen
lg
wiesengelb
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Re: Tablette teilen ohne Bruchrille

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 30.05.18, 15:58

Hallo, :)

von welcher Tablette sprichst du?
Retardiert oder nicht retardiert?
Kann es dann sein, dass der Spiegel dann unterschiedlich hoch ist, weil auf der einen Hälfte mal mehr und mal weniger drin ist?
Das ist sogar bei Tabletten mit Bruchkerbe / Teilrille möglich. Es soll eigentlich gemäß der Arzneibuch-Anforderungen nicht so sein und alles schön gleichmäßig verteilt sein, aber es mehren sich überall die Hinweise, dass das vielleicht nicht immer ganz so perfekt ist.
Letztlich ist das aber kein KO Kriterium, weil die Schwankungen wenn dann nur gering sind (bei der Wirkstoffverteilung) und der Körper sowieso nicht jeden Tag exakt gleich resorbiert und metabolisiert.

Grüße
Jamie

PS. Es wäre besser deinen bestehenden Thread zu nutzen. Dort können alle relevanten Fragen gestellt werden.
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Re: NL nach einem Jahr absetzen

Beitrag von padma » Mittwoch, 30.05.18, 18:42

hallo Wiesengelb, :)

könntest du bitte noch eine Signatur anlegen? http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 46&t=15035

Du schreibst oben er nimmt 7,5 mg Abilify und 2,5 mg Zyprexa. Und dass Zyprexa abgesetzt wird.
An zwei Medikamenten gleichzeitig sollte nichts geändert werden.

Wenn dein Sohn lieber Tabletten möchte, würde ich mit denen reduzieren.

Ich schiebe deine beiden threads zusammen.

liebe Grüsse,
padma
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Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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crazy
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Re: NL nach einem Jahr absetzen/ Aripiprazol (Olanzapin)

Beitrag von crazy » Donnerstag, 31.05.18, 10:04

Hallo Wiesengelb,

ich versuche momentan von 5 mg auf so niedrig wie möglich/0 zu reduzieren.
Ich bekam vor drei Jahren in der Psychiatrie die Diagnose Schizophrenie, was sich aber beim ambulanten Psychiater und im Verlauf als falsch heraus stellte und wohl eher eine schizoaffektive Psychose war/ist.
Damals bekam ich auch 12,5 mg Abilify, was bei mir zwar die Symptome wegmachte, aber auch sehr müde. Ich reduzierte auf 10 und 7,5 und war wieder wacher. Nach der Reduktion auf 5 mg noch wacher.
Zwischenzeitlich hatte ich immer mal Phasen, wo ich keine Lust mehr auf Medikamente hatte und habe im Dezember 17 versucht, relativ schnell von 5 auf 2,5 auf 0 zu reduzieren, in Absprache mit meinem Arzt. Ich hörte kommentierende Stimmen und bekam es mit der Angst und ging wieder hochauf 5 mg, die Symptome verschwanden genauso schnell wieder.

Jetzt versuche ich es viel langsamer und da es unterhalb von 5 mg keine Tabletten gibt, teile ich momentan mit dem Tablettenschneider. Ich werde beim nächsten Termin eindringlich um die Abilify-Lösung bitten und dann kann ich besser dosieren.

Bei mir wurde anfangs vom Gutachter eine ambulante Therapie abgelehnt, weil doch bei meiner Diagnose die Medikamente ausreichend seien, haha. Wir haben Widerspruch eingelegt und es geht mit der Therapie aufwärts.

So war/ist das bei mir.

Alles Gute, crazy
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wiesengelbpadmaKatharinaArianrhod
2008/09:Klinikaufenthalt mit Verdacht auf Psychose/Anpassungsstörung
Medikation: Zyprexa (weiß nicht mehr wieviel), nach 2 Wochen abgesetzt
2009: Klinikaufenthalt (psychosomatisch)
Medikation: 1,5 mg Risperidon
2009/10: schrittweise Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg auf 0,5 mg Risperidon
2010-2015: keine Medikamente
2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch ist auch ein Thema mit 32 und in festen Händen
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
psychotische Symptome:keine
aber: müde, gereizt, weinerlich
Homöopathie: Pulsatilla alle 4 Wochen

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Re: NL nach einem Jahr absetzen/ Aripiprazol (Olanzapin)

Beitrag von wiesengelb » Donnerstag, 31.05.18, 10:54

Herzlichen Dank für eure Antworten und herzlichen Dank crazy für deinen Bericht mit deiner Erfahrung.
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Re: NL nach einem Jahr absetzen/ Aripiprazol (Olanzapin)

Beitrag von wiesengelb » Freitag, 01.06.18, 6:56

In welchem ungefähren Zeitraum nach dem Reduzieren machen sich Absetzsymptome bemerkbar? 

Danke für eure Antworten
wiesengelb
Zuletzt geändert von wiesengelb am Freitag, 01.06.18, 7:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: NL nach einem Jahr absetzen/ Aripiprazol (Olanzapin)

Beitrag von Gwen » Freitag, 01.06.18, 7:35

Hallo wiesengelb,

warum habt jetzt direkt so einen großen Schritt reduziert (25%)? Wir empfehlen hier als vorsichtiges risikominderndes Vorgehen immer nur 5-10% der Dosis zu reduzieren.

Wie schnell sich Absetzsymptome zeigen ist unterschiedlich. Manche merken es direkt, bei anderen setzen die Symptome auch erst in der 2. Woche oder noch später ein. Deshalb empfehlen wir, immer mindestens 4-6 Wochen Pause zwischen den Schritten bzw so lange, bis sich die Symptome gelegt haben.

Viele Grüße Gwen
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Re: NL nach einem Jahr absetzen/ Aripiprazol (Olanzapin)

Beitrag von wiesengelb » Sonntag, 10.06.18, 6:11

Nun sind 10 Tage seit der Reduktion vergangen.
Er ist seit gestern abweisend, zieht sich zurück, ist bockig.

Er sagt aber, dass es ihm gut gehe und nur ich würde ihn nerven (ich frage oft nach seinem Befinden.....)

Dieses Verhalten hatte er auch vor der Psychose.
Kann es sein, dass dies nun wieder der Fall ist?

Ich danke euch für eure Antworten.
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Katharina
Noveber 17 akute Psychose (vermutlich durch Cannabis)
1.12.17 bis 23.3.18 Klinik. 2 Wochen akut, dann Reha
Medikamente
2.12.17 bis 27.12.17 30mg Olanzapin
28.12.17 bis 5.1.18 25 mg Olanzapin
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1.2.18 bis 6.2.18 15mg Olanzapin
7.2.18 bis 12.2.18 12,5mg Olanzapin
13.2.18 bis 19.2.18 10mg Olanzapin
20.2.18 bis 26.2.18 7,5mg Olanzapin

Keine Absezsymptome, Besserung der allgemeinen Befindlichkeit unter der Reduzierung
26.2.18 bis 23.3.18 wird Olanzpin ausgeschlichen und Aripiprazol eingeschlichen

23.3.18 bis 29.5.18 10mg Aripiprazol. Grosse Müdigkeit, deshalb ab
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crazy
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Re: NL nach einem Jahr absetzen/ Aripiprazol (Olanzapin)

Beitrag von crazy » Sonntag, 10.06.18, 10:48

Hallo Wiesengelb,

Gwen hat ja schon geschrieben, dass die Reduktion 25 Prozent war und nicht 10 Prozent, das kann funktionieren, muss aber nicht.

Dein Sohn ist 21, für den Umgang mit der Psychose sollte er auch Verantwortung für seine Krankheit übernehmen. Das bedeutet auch, ehrlich zu sein, was Symptome angeht. Und dann darauf zu reagieren, indem er Stress vermeidet, das Medikament erhöht, Alternativen findet, in Therapie geht. Das kann ihm niemand abnehmen.
Ein junger Diabetiker muss auch lernen, Insulin zu spritzen als Beispiel.

Was ich damit sagen will, die mütterliche Sorge kann vor allem in dem Alter wirklich nerven, ich verstehe aber auch deine Seite.

Die erforderliche Dosis für Symptomfreiheit bei einer Psychose hängt ab vom Einzelfall, heilen können die Medikamente nicht, sie nehmen aber die Symptome.

Ohne deinen Sohn zu kennen, ist es schwer zu sagen, ob er gerade wieder Symptome bekommt. Ich meine nur, dass es einen auch einfach deprimieren kann, wenn man mit Anfang 20 so eine Krankheit bekommt, das müssen nicht immer nur "Negativsymptome " sein.

Tut mir leid, dass ich deine Frage nicht mit ja oder nein beantworten kann.

Gruß, crazy
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2008/09:Klinikaufenthalt mit Verdacht auf Psychose/Anpassungsstörung
Medikation: Zyprexa (weiß nicht mehr wieviel), nach 2 Wochen abgesetzt
2009: Klinikaufenthalt (psychosomatisch)
Medikation: 1,5 mg Risperidon
2009/10: schrittweise Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg auf 0,5 mg Risperidon
2010-2015: keine Medikamente
2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch ist auch ein Thema mit 32 und in festen Händen
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
psychotische Symptome:keine
aber: müde, gereizt, weinerlich
Homöopathie: Pulsatilla alle 4 Wochen

wiesengelb
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Re: NL nach einem Jahr absetzen/ Aripiprazol (Olanzapin)

Beitrag von wiesengelb » Sonntag, 10.06.18, 11:26

Danke, crazy für deine ausführliche Antwort.
Das hat mir schon sehr geholfen!
Ich denke du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
Ich muss Verantwortung abgeben.
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28.12.17 bis 5.1.18 25 mg Olanzapin
6.1.18 bis 31.1.18 20mg Olanzapin
1.2.18 bis 6.2.18 15mg Olanzapin
7.2.18 bis 12.2.18 12,5mg Olanzapin
13.2.18 bis 19.2.18 10mg Olanzapin
20.2.18 bis 26.2.18 7,5mg Olanzapin

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26.2.18 bis 23.3.18 wird Olanzpin ausgeschlichen und Aripiprazol eingeschlichen

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Re: NL nach einem Jahr absetzen/ Aripiprazol (Olanzapin)

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 10.06.18, 16:58

Hallo Wiesengelb,
es wäre schön, wenn dein Sohn auch hier schreiben würde, mit 21 ist er bestimmt bewandert im Internet.
Und was mich auch interessiert: Was hat er vor der Psychose gemacht ? Ich frage nicht aus Neugier, sondern weil es wichtig ist, Ziele und Träume zu haben, etwas, was man wieder haben oder wohin man möchte , denn sonst - kann ich die Psychose auch behalten, da gibt es wenigstens Action.
Kämpfen tut man nur, wenn es sich lohnt, zu kämpfen.
wiesengelb hat geschrieben:
Sonntag, 10.06.18, 6:11
Er ist seit gestern abweisend, zieht sich zurück, ist bockig.

Er sagt aber, dass es ihm gut gehe und nur ich würde ihn nerven (ich frage oft nach seinem Befinden.....)
klingt eher nach einer jüngeren Person . Hat er außer mit dir als Mama auch noch andere Kontakte?

liebe Grüße Arianrhod
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wiesengelb
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Vergleich der Dosierungen

Beitrag von wiesengelb » Montag, 11.06.18, 17:45

Kann mir jemand helfen und sagen ob Invega 6mg etwa vergleichbar ist mit Abilify 7,5 mg oder Zyprexa 5mg?
Ist Invega 6mg eine eher niedrige Dosierung?

Danke für eure Hilfe!!
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1.2.18 bis 6.2.18 15mg Olanzapin
7.2.18 bis 12.2.18 12,5mg Olanzapin
13.2.18 bis 19.2.18 10mg Olanzapin
20.2.18 bis 26.2.18 7,5mg Olanzapin

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