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Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
chrissiema
Beiträge: 22
Registriert: Freitag, 08.06.18, 14:18
Danksagung erhalten: 3 Mal

Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von chrissiema » Freitag, 08.06.18, 14:46

Liebe Julie!
Ich bin heute auf dieses Forum gestoßen und bin durch die Suchfunktion zu einem ganz anderen Thema zufällig über deinen Faden hier gestolpert. Ich habe mir einige Einträge durchgelesen und es "juckte mich in den Fingern", deshalb habe ich mich jetzt angemeldet, um dir zu antworten- in vielem erkenne ich mich gerade wieder und bin erst Mal froh, nicht die einzige zu sein, die so eine Höllen-Achterbahn gerade durchmacht, im Leben und in der Kopfchemie, dass das alles nicht "eingebildet" ist... Ich habe seit ein paar Tagen das Gefühl, dass es wieder einzelne "Lichtmomente" gibt, Momente in denen sich das Leben in Fragmenten, ein paar Atemzüge lang, "aushaltbar" anfühlt. Noch vor zwei Wochen war ich fest davon überzeugt, dass der Tod die einzig sinnvolle Lösung für mich und alle an meinem Leben beteiligten ist, weil alles so verknotet ist und die Lösungsvorschläge sich gegenseitig blockieren, außerdem sind bei mir noch chronische Krankheiten im Spiel, wo die Schulmedizin ebenfalls nicht vertrauenswürdig ist, was auch ziemlich viel Verzweiflung auslöst ("wem soll ich noch glauben?"). Ich muss jetzt leider einige Besorgungen machen, aber ich möchte dir nachher noch ein paar Worte schreiben, Gedanken, die vielleicht nützlich sein könnten. Es ist gut, dass du uns hier im Forum schreibst, denn auch, wenn gerade im "Außen" keine Kontakte da sind, du bist nicht allein! 🌻 Ich melde mich später wieder, bis dahin; bleib tapfer! 🐞
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor chrissiema für den Beitrag:
Anikke
*2013-2017 Einnahme Venlafaxin 225 retard, Nebenwirkungen: Sexuelle Funktionsstörungen, Müdigkeit/Erschöpfungsgefühle, Nachtschweiß, grausame Alpträume
*08/17 "Ausschleichen" von Venlafaxin 225 mg retard
*09.10.71 Dosis: 0
Seitdem Entzugserscheinungen.
Aktuelle Symptome :
*Tinnitus 3fach
*Angstzustände, Panikattacken
*Schlaflosigkeit
*Kaum was essen können
*Teilweise sehr aktive/euphorische Schübe tagsüber
*Schwankende Stimmung
*Weinanfälle, häufig mit Suizidgedanken
*Hoffnungslosigkeit
*Sensorische Überempfindlichkeit bei Gerüchen und auf der Haut (Bündchen an Socken zB), Licht und Lärmempfindlich
*Zwangsgedanken
*Erhöhte Durchlässigkeit und Ängste für zb gewaltvolle Szenen in Filmen, Umweltverschmutzung- "dünne Haut" - zb auch weinen bei Werbung mit glücklichen Familien, "nah am Wasser gebaut"
~Aktuell als Notfall auf einer psychiatrischen Station~

Gwen
Team
Beiträge: 1656
Registriert: Donnerstag, 12.01.17, 12:31

Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von Gwen » Freitag, 08.06.18, 15:05

Hallo Chrissiema,

herzlich Willkommen hier im Forum!
Bitte stell Dich und Dein Anliegen doch in einem eigenen Thread im Bereich neue Teilnehmer/hier bist Du richtig vor.

Viele Grüße und einen guten Austausch,
Gwen
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,0mg (12.03.2018)
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

chrissiema
Beiträge: 22
Registriert: Freitag, 08.06.18, 14:18

Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von chrissiema » Mittwoch, 13.06.18, 12:47

Hey, Julie, was gibt's Neues bei dir?
*2013-2017 Einnahme Venlafaxin 225 retard, Nebenwirkungen: Sexuelle Funktionsstörungen, Müdigkeit/Erschöpfungsgefühle, Nachtschweiß, grausame Alpträume
*08/17 "Ausschleichen" von Venlafaxin 225 mg retard
*09.10.71 Dosis: 0
Seitdem Entzugserscheinungen.
Aktuelle Symptome :
*Tinnitus 3fach
*Angstzustände, Panikattacken
*Schlaflosigkeit
*Kaum was essen können
*Teilweise sehr aktive/euphorische Schübe tagsüber
*Schwankende Stimmung
*Weinanfälle, häufig mit Suizidgedanken
*Hoffnungslosigkeit
*Sensorische Überempfindlichkeit bei Gerüchen und auf der Haut (Bündchen an Socken zB), Licht und Lärmempfindlich
*Zwangsgedanken
*Erhöhte Durchlässigkeit und Ängste für zb gewaltvolle Szenen in Filmen, Umweltverschmutzung- "dünne Haut" - zb auch weinen bei Werbung mit glücklichen Familien, "nah am Wasser gebaut"
~Aktuell als Notfall auf einer psychiatrischen Station~

jueliekrie
Beiträge: 72
Registriert: Samstag, 26.11.16, 10:24

Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Samstag, 16.06.18, 9:33

Hallo Chrissiema, vielen Dank für deine Nachrichten und deine Anteilnahme. Ich kann nicht viel schreiben, mir geht es schlimm und es gibt keine Veränderung, ich wache jeden Morgen mit Suizidgedanken und Überforderung auf, habe schlimmste Symptome den Tag über, nehme massig Medikamente ohne Wirkung, Tavor wird ausgeschlichen, bin nach wie vor in der Psychiatrie, habe hier nur noch ein bis zwei Wochen und weiß nicht wie es weitergehen soll. Gibt es bei dir eine Besserung? Ich wünsch es dir. Verzweifelte Grüße Juelie
Diagnosen: Persönlichkeitsstörungen, Ängste, schwere Depressionen
2005: Erstmals Psychiatrie 4 Monate wegen Ängsten und Depressionen, 40 mg Fluctin, 400 mg Quetiapin, stabil entlassen
2006: Reduktion, Psychiatrie, Medikation wie oben, zusätzlich Carbamazepin, stabil entlassen
2006: Carbamazepin abgesetzt, ok
2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
2009: Lithium abgesetzt wegen heftigem Haarausfall und heftiger Psoriasis, ok
2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
2012: Lamotrigin abgesetzt wegen Haarausfall, Psychiatrie, stabil entlassen, Medikation 20 mg Escitalopram und 200 mg Quetiapin
2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
2016: Absetzen von Escitalopram von 10 mg auf 0 mg in 6 Wochen, Psychiatrie, Escitalopram von 0 mg auf 20 mg, greift nicht mehr, Umstellung auf 30 mg Mirtazapin und Absetzen von Escitalopram von 20 mg auf 0 mg innerhalb von 4 Tagen in Psychiatrie (!!!), Erhöhung von Quetiapin von 100 mg auf 400 mg, nichts greift, zusätzlich Tavor 2 mg über 4 Monate lang, irgendwann Lamotrigin 50 mg dazu, ok
2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
2017 - 2018: Reduktion von Escitalopram von 10 mg auf 5 mg innerhalb von 6 Monaten, erst ok, dann plötzlich Krise, wahrscheinlich ausgelöst durch zu hohe Einnahme von Vitamin D
2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg
2018: Eindosierung von Lamotrigin von 0 mg auf 50 mg aus Verzweiflung
Ich weiß das alles leider nicht mehr so genau, deshalb sind alles ungefähre Angaben... Fast alle Reduktions- und Absetztversuche habe ich selbstständig unternommen... Bei jeder Reduktion waren die Entzugserscheinungen so heftig und schwer, dass bei jeder Krise ab 2006 Tavor zum Einsatz kam (0,5 - 2 mg pro Tag) teilweise wochenlang bzw. monatelang, Absetzen jeweils ohne Probleme
Aktuelle Medikation: 30 mg Mirtazapin, 300 mg Quetiapin, 5 mg Escitalopram, 50 mg Lamotrigin, 0,5 - 1,5 mg Tavor, absurd: Suizidgedanken durch Heftigkeit der Symptome trotz dieser Masse an Medikamenten, massiver Haarausfall, schmerzende Neuralgie von ein paar Zähne rechts oben

jueliekrie
Beiträge: 72
Registriert: Samstag, 26.11.16, 10:24

Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Sonntag, 17.06.18, 10:11

Hilfe. Bitte, weiß irgend jemand hier weiter? Zwei Tage war es für ein paar Stunden besser, dann ist alles wieder zusammengestürzt. Ich wache morgens auf, ab der ersten Sekunde Suizidgedanken, immer noch Zustände, die nicht in Worte zu fassen sind, Depersonalisation, Verzweiflung, schlimm, jetzt seit fünf Monaten, ich bin im Tavor Entzug auf 0,25 mg pro Tag, dies noch bis morgen, dann Tavor raus, habe nur noch 1 - 2 Wochen in der Klinik und muss jetzt irgendwie sehen dass ich eine Lösung finde für danach, es geht nicht zuhause, es geht nicht mit diesen Zuständen zu leben, ich halte das nicht weiter aus. Also weitere Klinik im Anschluss? Andere Medikamente? Zusätzliche Medikamente? Wieder Tavor? Ich hab noch 50 Stück Lorazepam 2,5 mg zuhause. Andere Methode? Ketamin? EKT? THS? Ich kann keine Entscheidung mehr treffen, weiß nur, es geht nicht mehr, ich kann so nicht mehr weiterleben, weil ich keine Kraft mehr habe es weiter durchzustehen. In der Vergangenheit gingen die Zustände nur weg, wenn irgendwann ein anderes Medikament gewirkt hat, und dann war es innerhalb von 3 Tagen wie ein umgelegter Schalter und die Zustände waren weg. Diesmal dauert die Phase schon so lange an und ich hatte noch nie so massive Suizidgedanken so lange. Ich glaube ich bin immer noch im Entzug von Escitalopram und zusätzlich lamotrigin, in der Vergangenheit konnte man Tavor einfach unproblematisch rausnehmen auch nach mehreren Monaten, als etwas anderes gewirkt hat. Jetzt wird es seit sechs Wochen rausgenommen, ohne dass was anderes vorher gewirkt hat. Ich bin am Limit. Ich kann nicht mehr. Ich brauch eine Lösung außer Zeit, ich habe keine Zeit mehr, das ist lebensgefährlich. Bitte, weiß irgend jemand Rat, was ich jetzt versuchen könnte? Warten geht nicht mehr! In neuer Klinik müsste ich wieder die Entzugserscheinungen beschreiben - wahrscheinlich ohne dass man mir glaubt oder mich versteht. Aber reicht es nicht aus, wenn man sagt, es geht sehr schlecht, damit gehandelt wird? Andere Medikamente zusätzlich, Ketamin, EKT, THS, ich weiß es nicht mehr, ich weiß nur: ICH KANN NICHT MEHR UND ICH WILL SO NICHT MEHR, das hält der stärkste Mensch nicht aus. Bitte helft mir. Danke. Juelie
Diagnosen: Persönlichkeitsstörungen, Ängste, schwere Depressionen
2005: Erstmals Psychiatrie 4 Monate wegen Ängsten und Depressionen, 40 mg Fluctin, 400 mg Quetiapin, stabil entlassen
2006: Reduktion, Psychiatrie, Medikation wie oben, zusätzlich Carbamazepin, stabil entlassen
2006: Carbamazepin abgesetzt, ok
2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
2009: Lithium abgesetzt wegen heftigem Haarausfall und heftiger Psoriasis, ok
2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
2012: Lamotrigin abgesetzt wegen Haarausfall, Psychiatrie, stabil entlassen, Medikation 20 mg Escitalopram und 200 mg Quetiapin
2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
2016: Absetzen von Escitalopram von 10 mg auf 0 mg in 6 Wochen, Psychiatrie, Escitalopram von 0 mg auf 20 mg, greift nicht mehr, Umstellung auf 30 mg Mirtazapin und Absetzen von Escitalopram von 20 mg auf 0 mg innerhalb von 4 Tagen in Psychiatrie (!!!), Erhöhung von Quetiapin von 100 mg auf 400 mg, nichts greift, zusätzlich Tavor 2 mg über 4 Monate lang, irgendwann Lamotrigin 50 mg dazu, ok
2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
2017 - 2018: Reduktion von Escitalopram von 10 mg auf 5 mg innerhalb von 6 Monaten, erst ok, dann plötzlich Krise, wahrscheinlich ausgelöst durch zu hohe Einnahme von Vitamin D
2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg
2018: Eindosierung von Lamotrigin von 0 mg auf 50 mg aus Verzweiflung
Ich weiß das alles leider nicht mehr so genau, deshalb sind alles ungefähre Angaben... Fast alle Reduktions- und Absetztversuche habe ich selbstständig unternommen... Bei jeder Reduktion waren die Entzugserscheinungen so heftig und schwer, dass bei jeder Krise ab 2006 Tavor zum Einsatz kam (0,5 - 2 mg pro Tag) teilweise wochenlang bzw. monatelang, Absetzen jeweils ohne Probleme
Aktuelle Medikation: 30 mg Mirtazapin, 300 mg Quetiapin, 5 mg Escitalopram, 50 mg Lamotrigin, 0,5 - 1,5 mg Tavor, absurd: Suizidgedanken durch Heftigkeit der Symptome trotz dieser Masse an Medikamenten, massiver Haarausfall, schmerzende Neuralgie von ein paar Zähne rechts oben

Li-la022
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von Li-la022 » Sonntag, 17.06.18, 10:34

Liebe Julie,

Ich kann dir leider zu ketamin, ekt,ths überhaupt nichts sagen. Aber ich wollte dir etwas mut zusprechen. Ich lese schon länger in deinem Thread mit... und bin erschüttert wie schlecht es dir geht. Ich glaube diese ständigen versuche mit Medikamenten rein und raus geben dir den rest. Ich verstehe wirklich das du alles tun möchtest damit dieser schlimme Zustand vorbei geht... aber ich denke dein Nervensystem schafft das mit den Medikamenten nicht.

Ich glaube du musst wegen deiner suizidgedanken unbedingt in einem geschützen Raum bleiben... ob eine Klinik die ausschließlich mit ad's Experimentiert das richtige ist weiß ich nicht... aber vielleicht hast du die Möglichkeit beim Freunden / familie. Betreutes wohnen ect unter zu kommen wo jemand immer ein Auge auf dich hat. Ich finde allein solltest du auf keinen Fall bleiben... das wäre Lebensgefährlich in deiner jetzigen verfsssung.

Ich wünsche dir so sehr das du durchhältst... das du weiter kämpfst und das du den Kampf gewinnst. Du bist stark julie... das beweist du jeden tag.

Halte durch!!! Ich hoffe es hat noch jemand eine Idee was dir Erleichterung verschaffen könnte.

Alles Gute Lila
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Li-la022 für den Beitrag (Insgesamt 3):
padmaJamieLinLina
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 18 Wochen opipramol 0 , 17 Wochen ohne Escitalopram


09.05.18 3. Therapiestunde (Verhaltenstherapie)

23.05.18 Aktuelle Symptome :
Inneres zittern hauptsächlich an den Beinen
inneres zittern direkt nach dem aufwachen (in der Nacht oder früh beim erwachen)
Ab und an Angst: Angst alleine zu sein, Angst das die Symptome nie wieder weg gehen oder doch etwas anderes dahinter steckt.
Verspannungen Nacken und gelegentlich Kopfschmerzen

padma
Team
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von padma » Sonntag, 17.06.18, 19:07

liebe Juelie, :)

es ist erschütternd, was du durchleidest. :hug:
Der viel zu schnelle Tavorentzug hat sicherlich deine Symptomatik mit verschlimmert.

Weitere Medikamente, EKT, THS, Ketamin sind keine Lösung.
Dein ZNS ist mittlerweile so überreizt, dass keine Medikamente mehr greifen. EKT und THS greifen massiv ins Gehirn ein, helfen kann das m.M.n. nicht, aber es kann deine Situation nachhaltig verschlimmern.

Heilen tut wirklich nur die Zeit. Es gibt keine schnelle Lösung, keine Wunderpille, die den Schalter umdreht.
Leider kann ich dir nichts anderes schreiben.

Diese Zustände werden sich wieder bessern, das Wichtigste ist, dass du durchhälst, auch wenn das unmöglich zu sein scheint. Moment für Moment kannst du es durchstehen. Und irgendwann hast du es geschafft.

Wenn es zuhause nicht geht und du auch nirgends anders unterkommen kannst, bleibt leider nur eine andere Klinik.


Ich denke an dich und wünsche dir ganz viel Kraft. Du kannst das schaffen. :hug:
Gib nicht auf!

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 4):
JamieUlulu 69gioiaLinLina
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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