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jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

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lionel
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von lionel » Dienstag, 01.05.18, 3:42

Hi,

ich hoffe es kommt ganz schnell wieder ein Fenster bei dir!!
Wäre es für dich möglich für mehrere Tag z.B. die restliche Woche auf 5mg Escitalopram zu bleiben und 30 Tropfen Diazepam zu nehmen oder 40 Tropfen?
Vielleicht schlägt es dann an und du kannst mal durchatmen!

Liebe Grüße,
Nin
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Ululu 69padmaJofab
Anfang 2017:
Angstzustände, Schlafstörungen, Depression, Panikattacken.
März 2017:
Von meiner Psychiaterin verschrieben und genommen ab 10. März:
15mg Praxiten (Benzo) 2mal
25mg Sertralin für eine Woche...danach auch 50mg hochdosiert.
NW: große nicht aushaltbare Anspannung in der Nacht, Kopfschmerzen, starke Verspannung beim Genick und Hals, psychosomatische Symptome (Zuckendes Auge, Sprachstörungen, Verkrampfung der linken Gesichtshälfte, Muskeltonus links nicht kontrollierbar, Schwierigkeiten zu stehen.

Ab Ende März: Aufentahlt in der Psychiatrie, 6 Wochen. Benzo wird innerhalb von 2 Wochen abgesetzt und nur noch bei Bedarf, Lyrica wird eindosiert, täglich um 25mg mehr bis zu 200mg und etwas später auf 300mg.

Ab Mai: 50mg Sertralin und 300mg Lyrica und bei Bedarf 15mg Oxazepam

Ab November 2017: 75mg Sertralin und 300mg Lyrica
NW: Einschlafprobleme, lebhafte Träume und Nachtschweiß
Libido kaum vorhanden...

10.3.18: weniger 25mg Sertralin, nun 50mg
NW: sehr trockener Hals -> Halsschmerzen, trockene Lippen, Nase und Augen; Muskelschmerzen am Rücken, sehr lebhafte Träume, dazwischen Kopfschmerzen und Verspannungen beim Hals.

28.3.18: etwas mehr Angstzustände, aber noch im Rahmen, Halsschmerzen und Trockenheit viel besser, Nachtschweiß ubd lebhafte Träume weiterhin vorhanden...

Sertralin wird erstmals nicht weiter abgesetzt!

10.6.18: Lyrica 125-0-150 (25mg am Vm reduziert)
NW: Muskelschmerzen, Darmprobleme und Schmerzen, Verspannungen.

jueliekrie
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Dienstag, 01.05.18, 16:39

Hallo. Bei Diazepam habe ich keine bzw. paradoxe Wirkung gespürt, zwar Sedierung aber die Panik und Suizidgedanken und Horror-Zustände gingen nicht weg. Und jetzt hab ich eh niemanden mehr, der mir das verschreibt, da der Arzt mich rausgeschmissen hat. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man Tavor erst rausnehmen kann, wenn es mir besser geht, und das kann NUR durch ein anderes Medikament erfolgen, so akut ist es mit Suizidgedanken etc. So war es in der Vergangenheit auch. Schließlich ist das Problem durch SSRI entstanden und nicht durch Tavor. Deshalb: welches Medikament? Ich habe heute den ganzen Tag nur geraucht und recherchiert, Kliniken, Medikamente, in rasender Geschwindigkeit, nichts anderes ging, auf der Suche nach einer Lösung. Gruß Juelie
Diagnosen: Persönlichkeitsstörungen, Ängste, schwere Depressionen
2005: Erstmals Psychiatrie 4 Monate wegen Ängsten und Depressionen, 40 mg Fluctin, 400 mg Quetiapin, stabil entlassen
2006: Reduktion, Psychiatrie, Medikation wie oben, zusätzlich Carbamazepin, stabil entlassen
2006: Carbamazepin abgesetzt, ok
2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
2009: Lithium abgesetzt wegen heftigem Haarausfall und heftiger Psoriasis, ok
2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
2012: Lamotrigin abgesetzt wegen Haarausfall, Psychiatrie, stabil entlassen, Medikation 20 mg Escitalopram und 200 mg Quetiapin
2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
2016: Absetzen von Escitalopram von 10 mg auf 0 mg in 6 Wochen, Psychiatrie, Escitalopram von 0 mg auf 20 mg, greift nicht mehr, Umstellung auf 30 mg Mirtazapin und Absetzen von Escitalopram von 20 mg auf 0 mg innerhalb von 4 Tagen in Psychiatrie (!!!), Erhöhung von Quetiapin von 100 mg auf 400 mg, nichts greift, zusätzlich Tavor 2 mg über 4 Monate lang, irgendwann Lamotrigin 50 mg dazu, ok
2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
2017 - 2018: Reduktion von Escitalopram von 10 mg auf 5 mg innerhalb von 6 Monaten, erst ok, dann plötzlich Krise, wahrscheinlich ausgelöst durch zu hohe Einnahme von Vitamin D
2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg
2018: Eindosierung von Lamotrigin von 0 mg auf 50 mg aus Verzweiflung
Ich weiß das alles leider nicht mehr so genau, deshalb sind alles ungefähre Angaben... Fast alle Reduktions- und Absetztversuche habe ich selbstständig unternommen... Bei jeder Reduktion waren die Entzugserscheinungen so heftig und schwer, dass bei jeder Krise ab 2006 Tavor zum Einsatz kam (0,5 - 2 mg pro Tag) teilweise wochenlang bzw. monatelang, Absetzen jeweils ohne Probleme
Aktuelle Medikation: 30 mg Mirtazapin, 300 mg Quetiapin, 5 mg Escitalopram, 50 mg Lamotrigin, 0,5 - 1,5 mg Tavor, absurd: Suizidgedanken durch Heftigkeit der Symptome trotz dieser Masse an Medikamenten, massiver Haarausfall, schmerzende Neuralgie von ein paar Zähne rechts oben

gioia
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von gioia » Dienstag, 01.05.18, 16:57

Hallo Julia :hug:

Ich bin wie du der Meinung dass das Tavor nicht das Hauptproblem ist. Tavor ist momentan dein Rettungsanker.

Ich persönlich glaube nicht daran, dass JEDER automatisch benzoabhängig wird nach längerer Einnahme. Genauso wie manche Menschen SSRI ohne Probleme absetzen können, können manche auch Benzos ohne Probleme wieder absetzen!

Ich hab die Erfahrung selbst gemacht und kenne noch zwei Leute in meinem Umfeld, die damit keine Probleme gehabt haben.
Also liebe Julia mach dich wegen dem Tavor nicht allzu verrückt.

Du kannst es später immer noch reduzieren.

Alles Liebe
Gioia
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Burnout, Schlafstörung Sommer 2016

2 Monate Einnahme Escitalopram und MIrtazapin: bettlägrig, stromempfindungen, zittern, extreme Schwäche, Hitze im Körper, Ängste wie nie zuvor im Leben
Auch nach absetzen, über Monate zittrig und schwach
Im Herbst Pregabalin, nach 3 Monaten Einnahme: wieder bettlägrig, massives inneres und äußeres Zittern, extreme Schwäche, Gangstörungen, kaum mehr Morgenharn, Wasseransammlung im Gewebe, Krampfanfall, Atemnot , massiv verstärkte Ängste, massive Anspannung
Schnelles absetzen, massive Symptome über Monate, stromartige Spannung jeden Tag, Ängste, die ich vorher nie hatte, zittern wie bei Parkinson
2018: Auswirkung bis heute, war in meinem ganzen Leben noch nie so krank wie durch dieses Dreckszeug, Psychopharmaka :evil:

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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Dienstag, 01.05.18, 19:03

Hallo, danke. Es muss ein Ersatzmedikament her, das wirkt, damit ich aus den Zuständen überhaupt wieder rauskomme, um dann Tavor abzusetzen, das weiß ich aus der Vergangenheit, die Zustände waren jedesmal lebensbedrohlich und haben nie von alleine aufgehört. Aber ich will dieses Escitalopram raus haben, weil mir das in der Vergangenheit so unendlich viel Leid beschert hat. Also was machen, was nehmen? Lyrica? Trazodon? Fluoxetin? Paroxetin? Fluvoxamin? Duloxetin? Amitriptylin? Doxepin? Trimipramin? Prucaloprid? Scopolamin? Milnacapin? Ritalin? Ketamin? Das geht den ganzen Tag so, ich recherchiere nur noch und rauche und sitze fest in diesem Teufelskreis und komme da nicht raus. Oder vielleicht sind es doch Symptome der Tavorabhängigkeit, denn vor eineinhalb Monaten ging es mir für 3 Tage gut, da habe ich die Wirkung von Lamotrigin gespürt und dann bin ich sehr schnell direkt von 1,5 - 2 Tavor am Tag auf 0,5 gegangen und dann kam aber die Trennung. Ich weiß nichts mehr, mein Leben ist leer und trist und freudlos und partnerlos und freundlos und steril und deprimierend, ich sitze nur noch zuhause, hab keinen mehr und bin neidisch auf alle Menschen, die gesund sind und keine Psychopharmaka nehmen. Ich will so nicht mehr leben, ich halte das nicht mehr aus, überall ist nur Zerrissenheit und Ambivalenz und Widersprüche mit den scheiß Medikamenten und Kliniken und Ärzten, das einzige, was klar ist, ist, dass ich so nicht mehr will und kann. Gruß j
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jueliekrie
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Dienstag, 01.05.18, 19:10

Wenn das Problem durch das SSRI entstanden ist, kann oder muss es dann auch durch ein SSRI gelöst werden? Welche SSRI wirken schnell und stark bzw. welche nicht-SSRI wirken schnell und stark auf den serotoninspiegel und lassen sich mit Mirtazapin kombinieren? F :censored: ich will, dass diese Hölle aufhört, mir ist schon alles egal, schlucke ich halt acht Medikamente. Aber dann werd ich irgendwann wieder an den Punkt kommen, wo ich weiß, dass ich vor vielen Jahren auch gut ohne und vor zwei Jahren mit nur 2 Psychopharmaka leben konnte. Aber jetzt ist das nur noch Medikamentensache, nichts anderes hilft, weder Therapie noch beten noch flehen noch irgend etwas. Mich können hier nur noch Medikamente rausholen, das weiß ich ganz sicher, das hört nicht von alleine auf, nicht bei SSRI oder gar Tavor Entzug.
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2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg
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jueliekrie
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Dienstag, 01.05.18, 19:13

Und dann werd ich nie mehr ein Antidepressivum absetzen, dann nehm ich den sch :censored: mein Leben lang, denn diese Hölle will ich nie nie nie wieder erleben. Höchstens Lamotrigin absetzten langsam, das ist nicht so gefährlich.
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2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg
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Ululu 69
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 01.05.18, 19:29

Hallo Juelie,

Leider sind die Medikament in deiner Situation nicht die Lösung, sondern das Problem. :hug:
Leider erleben wir hier immer, dass Menschen durch dieses hin und her mit psychoaktiven Substanzen in unaushaltbare Zustände geraten.
Dein Nervensystem ist komplett durcheinander geraten, deine Symptome sind absolut typisch dafür.
Ich verstehe deine Verzweiflung und das du wirklich alles dafür tun würdest, dass es besser wird.
Aus der Erfahrung hier im Forum mache ich mir aber Sorgen, dass du mit weiteren "Medikamentenversuchen" alles noch schlimmer machst.
Leider ist das schon vielen Betroffenen hier so geschehen. :cry:
So schwer es auszuhalten ist, glaube ich, dass dir nur Aushalten und die Zeit und ganz viel Ruhe und Stabilität helfen können.
Eine Therapie, da gebe ich dir recht, wird das nicht können, weil deine Probleme nicht psychisch sind, sondern von einem völlig irritierten Nervensystem ausgelöst werden.
Leider können wir hier auch nicht viel mehr tun, als dir zu raten, unbedingt Stabilität in deine Medikamente zu bringen, das heißt mit allen Medis dauerhaft auf einer gleichbleibenden Dosis zu bleiben.
Du wirst heilen, allerdings wird das etwas Zeit brauchen.

Ich schicke dir einen Durchhalte Drücker.
:hug:
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Dienstag, 01.05.18, 21:01

Danke, doch es geht leider nicht mehr, auch wenn euer Rat ein anderer ist. Die Krisen haben nie aufgehört von alleine, nicht nach Monaten des Leids, und wenn nicht irgendein Medikament hinzugekommen wäre, das irgendwann gewirkt hat, dann wäre ich jetzt schon mehrfach tot. Das ist die Situation. Es beruhigt sich nicht, ich kann nicht mehr warten, sonst sterbe ich, das ist das große Problem daran. Und jetzt Tavor entziehen: unmöglich!!! Ich hab jetzt noch eh. Rezept über Lorazepam 2,5 mg N3. Aber ich kann das nicht so weiter machen, die Abhängigkeit ist glaub ich dich schon da, genau wie beim Nikotin: ich bin gerade 4 Sekunden wach und werfe Tavor ein und rauche. Beides gerade nicht abstellbar.
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2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
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2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
2012: Lamotrigin abgesetzt wegen Haarausfall, Psychiatrie, stabil entlassen, Medikation 20 mg Escitalopram und 200 mg Quetiapin
2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 01.05.18, 21:11

Hallo Juelie,

wirkt das Tavor noch etwas ?
Wie hoch ist deine tägliche Dosis davon ?

Ich wollte gar nicht sagen, dass du jetzt alles absetzen sollst.
Es wäre nur wichtig, dass du die Dosis stabil hältst und möglichst nicht weiter hoch gehst.
Das gilt auch für alles andere, was du zur Zeit nimmst.
V
Ein Nikotinentzug ist in deiner Situation jetzt nicht zu verkraften, das ist klar.

Hast du jemanden, der bei dir sein kann und sich um dich kümmert ?
Ich denke, das wäre gut. Zumindest jemanden, den du im Notfall anrufen kannst, wenn es absolut unaushalrbar wird ?

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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 01.05.18, 21:41

Hallo nochmal,

ich habe gerade deinen Beitrag in Melllis Thread gelesen.

Wir haben hier einen Thread zum Thema Akzeptanz.
Vielleicht beinhaltet er etwas Hilfreiches für dich, falls du die Konzentration aufbringst, darin zu lesen.

viewtopic.php?f=50&t=11511

LG Ute
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Dienstag, 01.05.18, 22:36

Hallo, also Tavor ist derzeit bei 2 mg - 1 mg morgens und 1 mg mittags und eigentlich wäre der Bedarf noch höher. Es wirkt schon und befreit mich ca. 3 Std. lang von Suizidgedanken, aber die Wirkung lässt schwer nach und am Anfang, also Februar, haben mich 0,5 mg über den Tag gebracht, dann 1 mg, jetzt schon 2 und es geht mir nicht gut damit, das sind aber auch die Lebensumstände - Partner weg, Freunde distanziert, alles meine Schuld. Mein Leben ist leer und mein Hirn übervoll. Bin allein zuhause, kann nicht mehr arbeiten, hab deshalb kein Einkommen mehr - es waren zwei 450 € Jobs, kein Arzt mehr, Eltern aber sie sind schon älter und überfordert. Da ist nicht mehr viel und ich gehe kaum noch raus, bin nur noch mit rauchen und recherchieren beschäftigt. Horror. Liebe Grüße Juelie
Diagnosen: Persönlichkeitsstörungen, Ängste, schwere Depressionen
2005: Erstmals Psychiatrie 4 Monate wegen Ängsten und Depressionen, 40 mg Fluctin, 400 mg Quetiapin, stabil entlassen
2006: Reduktion, Psychiatrie, Medikation wie oben, zusätzlich Carbamazepin, stabil entlassen
2006: Carbamazepin abgesetzt, ok
2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
2009: Lithium abgesetzt wegen heftigem Haarausfall und heftiger Psoriasis, ok
2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
2012: Lamotrigin abgesetzt wegen Haarausfall, Psychiatrie, stabil entlassen, Medikation 20 mg Escitalopram und 200 mg Quetiapin
2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
2016: Absetzen von Escitalopram von 10 mg auf 0 mg in 6 Wochen, Psychiatrie, Escitalopram von 0 mg auf 20 mg, greift nicht mehr, Umstellung auf 30 mg Mirtazapin und Absetzen von Escitalopram von 20 mg auf 0 mg innerhalb von 4 Tagen in Psychiatrie (!!!), Erhöhung von Quetiapin von 100 mg auf 400 mg, nichts greift, zusätzlich Tavor 2 mg über 4 Monate lang, irgendwann Lamotrigin 50 mg dazu, ok
2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
2017 - 2018: Reduktion von Escitalopram von 10 mg auf 5 mg innerhalb von 6 Monaten, erst ok, dann plötzlich Krise, wahrscheinlich ausgelöst durch zu hohe Einnahme von Vitamin D
2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg
2018: Eindosierung von Lamotrigin von 0 mg auf 50 mg aus Verzweiflung
Ich weiß das alles leider nicht mehr so genau, deshalb sind alles ungefähre Angaben... Fast alle Reduktions- und Absetztversuche habe ich selbstständig unternommen... Bei jeder Reduktion waren die Entzugserscheinungen so heftig und schwer, dass bei jeder Krise ab 2006 Tavor zum Einsatz kam (0,5 - 2 mg pro Tag) teilweise wochenlang bzw. monatelang, Absetzen jeweils ohne Probleme
Aktuelle Medikation: 30 mg Mirtazapin, 300 mg Quetiapin, 5 mg Escitalopram, 50 mg Lamotrigin, 0,5 - 1,5 mg Tavor, absurd: Suizidgedanken durch Heftigkeit der Symptome trotz dieser Masse an Medikamenten, massiver Haarausfall, schmerzende Neuralgie von ein paar Zähne rechts oben

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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von padma » Dienstag, 01.05.18, 22:52

hallo Juelie, :)

ich denke auch, dass du von Tavor bereits abhängig bist.

Du bist anscheinend bereits in der Toleranz, d.h. du musst bereits steigern um noch eine Wirkung zu haben, bzw. um nicht entzügig zu werden.

Es kann sein, dass ein Teil deiner Symptome bereits durch Tavor kommen, da du nach Nachlassen der Wirkdauer in Kurzentzüge fällst.

Ein Tavorentzug ist aktuell sicher nicht machbar. Ich sehe nur die Möglichkeit auf ein Benzo mit langer HWZ umzusteigen.

Ich weiss nicht, was ich dir noch raten könnte. Es ist uns kein Medikament bekannt, das eine solche Situation abfangen könnte. Das einzige, was unserer Erfahrung nach hilft, ist wirklich die Zeit.

Juelie, deine Lebenssituation wird sich wieder verbessern, wenn du diese Medkamentenkatastrophe hinter dir hast.

Glaub mir, andere sind aus ähnlich katastrophalen Situationen wieder heraus gekommen. Es ist möglich, aber es braucht Zeit.

liebe Grüsse und ganz viel Kraft,
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Mittwoch, 02.05.18, 9:01

Hallo padma und danke. Ich wache morgens mit Herzrasen auf, das ist bestimmt durch Tavor. Diazepam Tropfen hat zwei Tage lang die Situation noch verschlimmert, deshalb zurück auf Tavor - davon hab ich wenigstens noch genug, ich wüsste sonst nicht, wer mir nochmal Diazepam Tropfen aufschreibt, ich bräuchte ja Mengen davon und hab keinen Arzt mehr. Ich kann nicht mehr und ich will nicht mehr, es wird immer schlimmer. Und alle genießen den Frühling und ich will sterben. Ach padma warum gibt es keine Lösung? Die Zeit ist für mich keine Lösung. Ich schaff das nicht mehr weiter, und bevor ich noch in einer geschlossenen Lande, will ich das beenden. Oder so lange mit Tavor weitermachen bis ich keine mehr hab, aber jetzt schon ist jeder Tag jede Stunde eine Qual, ich kann nicht mehr arbeiten, ich bin allein, ich kann kaum mehr essen, nur noch rauchen, ich bete und flehe und will mein altes Leben zurück. So etwas kann man nicht akzeptieren, es ist nicht möglich. Ich bin am Ende meiner Kraft. Lieben Gruß Juelie
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2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
2009: Lithium abgesetzt wegen heftigem Haarausfall und heftiger Psoriasis, ok
2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
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2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
2016: Absetzen von Escitalopram von 10 mg auf 0 mg in 6 Wochen, Psychiatrie, Escitalopram von 0 mg auf 20 mg, greift nicht mehr, Umstellung auf 30 mg Mirtazapin und Absetzen von Escitalopram von 20 mg auf 0 mg innerhalb von 4 Tagen in Psychiatrie (!!!), Erhöhung von Quetiapin von 100 mg auf 400 mg, nichts greift, zusätzlich Tavor 2 mg über 4 Monate lang, irgendwann Lamotrigin 50 mg dazu, ok
2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
2017 - 2018: Reduktion von Escitalopram von 10 mg auf 5 mg innerhalb von 6 Monaten, erst ok, dann plötzlich Krise, wahrscheinlich ausgelöst durch zu hohe Einnahme von Vitamin D
2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg
2018: Eindosierung von Lamotrigin von 0 mg auf 50 mg aus Verzweiflung
Ich weiß das alles leider nicht mehr so genau, deshalb sind alles ungefähre Angaben... Fast alle Reduktions- und Absetztversuche habe ich selbstständig unternommen... Bei jeder Reduktion waren die Entzugserscheinungen so heftig und schwer, dass bei jeder Krise ab 2006 Tavor zum Einsatz kam (0,5 - 2 mg pro Tag) teilweise wochenlang bzw. monatelang, Absetzen jeweils ohne Probleme
Aktuelle Medikation: 30 mg Mirtazapin, 300 mg Quetiapin, 5 mg Escitalopram, 50 mg Lamotrigin, 0,5 - 1,5 mg Tavor, absurd: Suizidgedanken durch Heftigkeit der Symptome trotz dieser Masse an Medikamenten, massiver Haarausfall, schmerzende Neuralgie von ein paar Zähne rechts oben

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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Mittwoch, 02.05.18, 9:13

Selbst wenn es mir besser gehen WÜRDE, dann bleibt ein Tavorentzug und dann bleibt 5 mg Escitalopram und 45 mg Mirtazapin und 400 mg Quetiapin und 100 mg Lamotrigin, das ist nicht machbar, damit kann ich nicht leben und mit der Trennung meines Partners auch nicht und dass es ihm gut geht und er sein Leben macht. Ich habe vor 2 Std. 1 mg Tavor genommen, kaum Wirkung, ich muss jetzt wieder nehmen, die Abstände werden immer kürzer, meine Mutter hat für mich einen Termin in einer psychosomatischen Klinik gemacht aber was bringt das: suizidal und tavorabhängig nehmen sie mich eh nicht und es bringt auch nichts weil ich wieder der einzige Patient mit solchen Symptomen bin und ich es weder hier noch dort noch aushalte. Weitere andere ambulante Psychiater suchen? Alles widersprüchlich und chaotisch, es geht nicht mehr padma ich kann nicht mehr weiter und will so keinen Tag mehr weiterleben aber ich will nicht meine schöne Wohnung aufgeben und meinen Eltern das antun aber es gibt keine Lösung es gibt einfach keine Lösung für diese Zustände, das bestätigt ihr ja selbst. Ich hab gestern Abend 10 Tropfen Diazepam genommen, weil ich so unruhig und nervös und panisch war, irgendwie ist es jetzt heute svhlimmer oder gleich schlimm, ich weiß es nicht. Oh Gott ich glaube ich werde nicht mehr lange leben, wenn es nicht bald besser wird. Aber durch was soll es besser werden? Wenn die Symptome jetzt von Tavor sind, komm ich da nie wieder raus. Padma und alle, hilfe. Hilfe ich sterbe bald ich wünsche es mir so sehr nicht mehr morgens so aufzuwachen ich hab jeden Abend Hoffnung und dann ist es wieder die Hölle und niemand außer euch versteht das und niemand kann helfen. Ich weiß seit Januar nicht mehr weiter und halte das seit Januar nicht mehr aus, es geht nicht mehr jetzt. Oh was soll ich bloß tun? Hilfe
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 02.05.18, 9:14

Hallo Julie!

Es tut mir unendlich leid, dass es dir so schlecht geht. Ich fühle mich sehr hilflos. Ich verstehe auch deine Gedanken, dennoch muss ich dich auf die Grenzen des Forums hinweisen.

Ich zitiere aus den Regeln:


Umgang mit Suizidgedanken
Suizidgedanken sind oft Teil einer Depression und gehören zu den Nebenwirkungen und Absetzsymptomen von SSRI. Sich mitzuteilen und darüber auszutauschen kann bis zu einem gewissen Maße wichtig und hilfreich sein.

Akute Suizidgefahr
Dieses Forum kann keine Notfallhilfe bei akuter Suizidgefahr bieten. Betroffene sollten sich sofort an einen niedergelassenen Psychiater oder an die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses wenden. Wenn dringender Bedarf besteht mit einem anderen Menschen in Kontakt zu treten, ist die Telefonseelsorge eine bewährte Anlaufstelle.

Konkrete Ankündigung eines Suizids
Als anonymer User in einem Internetforum den eigenen Suizid anzukündigen ist zunächst einmal grausam gegenüber den Mitbetroffenen, da sie dieser Situation hilflos ausgeliefert sind und nicht wirklich helfen können. Wir löschen solche Ankündigungen sobald sie uns bekannt werden und behalten uns darüber hinaus vor, der Polizei die IP- und Mailadresse des Teilnehmers zu übermitteln, um die betroffene Person gegebenenfalls vor sich selbst zu schützen. Die Kosten für einen solchen Einsatz (sollte es sich als übler Scherz oder den Versuch einer emotionalen Erpressung herausstellen) trägt die Person, die die Selbstmordankündigung getätigt hat. #
http://www.adfd.org/austausch/app.php/r ... idgedanken

Es gibt viele Mitglieder und auch Betroffene in Foren weltweit, die gefühlt haben, es geht nie wieder irgendwas mehr. Und auch wenn es ein langer und sehr schwieriger Weg war, es muss und es wird nicht immer so bleiben.

Bitte lies diesen Text von Baylissa, die viele Menschen in Entzug begleitet hat.

Zitat

Im Entzug heilen auch die Menschen, die glauben es wird ihnen niemals wieder besser gehen. Die Art und Weise, wie Du Deine Tage verbringst, beeinflusst die Erfahrungen, die Du machst. Du musst Dich wahrscheinlich damit auseinandersetzen, mißverstanden zu werden, verurteilt, kaum oder garnicht unterstützt und alleingelassen - warum belastet Du Dich dann noch zusätzlich mit Fragen wie "Was wäre, wenn...". Es ist verständlich und normal, diese Gedanken zu haben ... Angst im Entzug zu haben. Es ist normal auszuflippen oder zusammenzubrechen. Wie man das bewältigt? Du machst Dir klar, dass all das ganz normal ist. Es ist menschlich und man muss diese Krisen akzeptieren. Falls Du es schaffst und Deine kognitiven Fähigkeiten es in diesem Moment erlauben, kannst Du Deine Gedanken vorsichtig neu strukturieren und eine Perspektive zurückgewinnen. "Ich bin im Entzug. Zehntausende Menschen sind vor mir dadurch gegenagen und es ging ihnen wieder besser. So wird es auch bei mir sein."

Das hier ist wichtig: wenn es Dich überwältigt und Du Dich komplett suizidal fühlst, dann suche jemanden (Familie, Freunde, einen Arzt, einen Krisennotruf) und hole Dir Hilfe. Es gibt zuviel, was Dich noch erwartet und irgendwann wirdst Du wieder Dankbarkeit auch für die kleinsten, einfachsten Dinge empfinden und sie zu würdigen wissen - das solltest Du nicht verpassen. Das Gefühl, wie kostbar das Leben ist, das Selbstvertrauen und dieses Gefühl, als ob man unbesiegbar ist, wenn der Entzug endlich komplett vorbei ist.

Meine lieben Freunde, es ist so. Die Erfahrungen können grausam sein und viel länger andauern, als Du glaubst, damit umgehen und sie bewältigen zu können, aber lass Dich davon nicht entmutigen. Du KANNST und Du WIRST es bewältigen. An Tagen, an denen Du glaubst, nicht mehr weitermachen zu können, atme einfach ... und mache weiter. Das ist alles, was Du machen kannst und solltest. Du lässt los ... ergibst Dich der Situation .. und wartest. Du wirst nicht sterben. Du wirs ok sein. Du wirst an frühere Tage denken, als Du Dich genauso gefühlt hast und Du wirst Dich daran erinnern, dass Du sie überstanden hast. Das wirst Du auch heute schaffen ... und morgen ... und übermorgen. Jetzt ist nur heute von Bedeutung, und Du wirst es schaffen.
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Mittwoch, 02.05.18, 9:25

Ok, das verstehe ich gut. Es tut mir leid. Ich gehe heute nochmal in die Ambulanz, weil es nicht mehr geht. Entschuldigt bitte. Ich werde mir nichts antun. Bin nur so verzweifelt. Juelie
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2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
2017 - 2018: Reduktion von Escitalopram von 10 mg auf 5 mg innerhalb von 6 Monaten, erst ok, dann plötzlich Krise, wahrscheinlich ausgelöst durch zu hohe Einnahme von Vitamin D
2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Mittwoch, 02.05.18, 9:28

Danke murmeline.
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 02.05.18, 12:31

Danke für deine Rückmeldung. Ich kann deine Aussagen jetzt besser einordnen und ich verlass mich auf dein Wort. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, jemanden verloren zu haben, daher bin ich da betroffen und vorsichtig.

Du hast hier im Rahmen unserer Möglichkeiten Platz für deinen Zustand, auch wenn wir keine schnelle Lösung haben. Es ist schwer, dieses schlimme Chaos zu überstehen, aber du wirst es Moment für Moment schaffen.

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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von Blumenwiese » Mittwoch, 02.05.18, 20:57

Hallo jueliekrie,

Es tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht geht.

Ich weiß nicht, ob Du schonmal geschrieben hast, wie dein Hilfesystem aussieht. Solltest du keines haben, möchte ich dir eine Eingliederungshilfe ans Herz legen. Je nachdem wo du wohnst, nennt sich die Hilfe anders:
- Ambulantes betreutes Wohnen im eigenen Wohnraum
- Ambulante Sozialpsychiatrie
- Personenbezogene Hilfe für psychisch kranke Menschen
Das sind die 3, die ich kenne. Es sind alles aufsuchende Hilfen, d.h. sie kommen zu Dir nach Hause. Sie unterstützen dich bei Arztsuche und -termine, bei Deiner Tagesstruktur, Behörden und führen mit Dir entlastende Gespräche. Ich könnte mir vorstellen, dass dir das helfen könnte.

Um Informationen zu anderen Hilfen zu bekommen, solltest du mal beim Sozialpsychiatrischen Dienst anrufen.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, um das durchzustehen.

Liebe Grüße
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Quetiapin 12,5 mg (1/2 Tablette) 0-0-1-0
Bedarf: Promethazin 25-50 mg/Tag
*********************************
Sonstige Medikamente:
Levocetirizin 5 mg, Movicol 1-3 Beutel pro Tag, Grazax u. SliTONE Ultra zur Desensibilisierung geg. Pollenallergie, Magnesium 450 mg gegen die Muskelspannung, Omega 3, Cranberry Kapseln, Ibulysin 684 mg auf Bedarf, Salbutamol auf Bedarf

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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Mittwoch, 02.05.18, 22:54

Hallo und vielen Dank an Euch beide. Die Idee mit dem sozialosychiatrischen Dienst finde ich sehr hilfreich, vielleicht bringt das etwas. Bin trotzdem sehr verzweifelt... Nur schlafen ist gerade ein guter Zustand, wach sein ist nur noch Quälerei und ich frage mich immer wann und wie und wodurch hört das auf, das kann doch alles nicht wahr sein. Wenn euch noch irgendwas einfällt, bitte schreibt mir. Danke. Liebe Grüße Juelie
Diagnosen: Persönlichkeitsstörungen, Ängste, schwere Depressionen
2005: Erstmals Psychiatrie 4 Monate wegen Ängsten und Depressionen, 40 mg Fluctin, 400 mg Quetiapin, stabil entlassen
2006: Reduktion, Psychiatrie, Medikation wie oben, zusätzlich Carbamazepin, stabil entlassen
2006: Carbamazepin abgesetzt, ok
2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
2009: Lithium abgesetzt wegen heftigem Haarausfall und heftiger Psoriasis, ok
2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
2012: Lamotrigin abgesetzt wegen Haarausfall, Psychiatrie, stabil entlassen, Medikation 20 mg Escitalopram und 200 mg Quetiapin
2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
2016: Absetzen von Escitalopram von 10 mg auf 0 mg in 6 Wochen, Psychiatrie, Escitalopram von 0 mg auf 20 mg, greift nicht mehr, Umstellung auf 30 mg Mirtazapin und Absetzen von Escitalopram von 20 mg auf 0 mg innerhalb von 4 Tagen in Psychiatrie (!!!), Erhöhung von Quetiapin von 100 mg auf 400 mg, nichts greift, zusätzlich Tavor 2 mg über 4 Monate lang, irgendwann Lamotrigin 50 mg dazu, ok
2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
2017 - 2018: Reduktion von Escitalopram von 10 mg auf 5 mg innerhalb von 6 Monaten, erst ok, dann plötzlich Krise, wahrscheinlich ausgelöst durch zu hohe Einnahme von Vitamin D
2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg
2018: Eindosierung von Lamotrigin von 0 mg auf 50 mg aus Verzweiflung
Ich weiß das alles leider nicht mehr so genau, deshalb sind alles ungefähre Angaben... Fast alle Reduktions- und Absetztversuche habe ich selbstständig unternommen... Bei jeder Reduktion waren die Entzugserscheinungen so heftig und schwer, dass bei jeder Krise ab 2006 Tavor zum Einsatz kam (0,5 - 2 mg pro Tag) teilweise wochenlang bzw. monatelang, Absetzen jeweils ohne Probleme
Aktuelle Medikation: 30 mg Mirtazapin, 300 mg Quetiapin, 5 mg Escitalopram, 50 mg Lamotrigin, 0,5 - 1,5 mg Tavor, absurd: Suizidgedanken durch Heftigkeit der Symptome trotz dieser Masse an Medikamenten, massiver Haarausfall, schmerzende Neuralgie von ein paar Zähne rechts oben

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