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Olanzapin und Escitalopram

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Julietjo17
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Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von Julietjo17 » Mittwoch, 18.04.18, 18:23

Guten Tag,

Bin wirklich erschrocken als ich hier die Berichte über Olanzapin gelesen habe. Mir wurde das im Oktober 2017 mit 2,5 mg verschrieben und ich sollte das mal kurz nehmen wegen Angst und Panik die ich hatte nach Antibiotika (was ich erst nach hinein verstanden habe) einnahme. Dann nach 6 Wochen abgesetzt von heute auf morgen und dann folgte starke Depression, mein Psychiater hat mir dann Cipralex verschrieben, was ich 2x 2 Wochen versucht habe aber extreme Nebenwirkungen, dann Anfang des Jahres sollte ich nachdem ich extreme Panikattacken hatte verschlimmert durch Cipralex entweder in die Klinik oder wurde wieder auf Zyprexa 2,5 mg + 30mg Mirtazapin eingestellt. Hat dann nach 2 Wochen alles sich gebessert, jetzt im März habe ich Zyprexa von 2,5 mg auf 1,25 dann auf 0 heruntergesetzt in weniger als 1 Monat, war dann extrem schlecht dran, dann hat mein Artzt wieder Cipralex vorgeschlagen langsamer ein zu schleichen zuerst 2,5mg dann 5mg jetzt 7,5mg (gesamt 1 Monat) Momentan noch sehr starke Nebenwirkungen die ich seit 4 Wochen leider mit Xanax deckele :-((
Jetzt da es nicht besser wird und mein Arzt meint ich muss in die Klinik will er einen letzten Versuch machen und wieder 1,25 Olanzapin nehmen.
Bitte hilft mir weiß nicht was ich tun soll

Herzlichen Dank
Diagnose: Trauma / Depression Angst und Panik
August 2017 wegen Blasenentzündung Antibiotika Fluorchinolonen gleich 3 mal bekommen
Ab dann ging es bergab
Zittern, Panik, Angst
Dann ab Oktober 2017
Olanzapin 6 Wochen 2,5Mg
Lyrica 6 Wochen auch von Arzt ohne ausschleichen einfach angeordnet abzusetzen, da wären keine Absetzsymptome
Ging mir besser, dann von heute auf morgen abgesetzt
Dann 1 Woche normal dann wurde Zittern and Angst schlimmer und kam Depression dazu (aber nicht eindeutig da ich keine Probleme habe)
Dann Dezember 2017 Anfang probiert Cipralex 2 Wochen 5mg sofort heftige NW Panikattacken
Dann habe ich wieder aufgehört
Dann vor Weihnachten 2017 wieder mal 2 Wochen probiert, Cipralex 5mg 1 Woche dann 10mg extreme NW
Dann halb fertig zur Einlieferung in die Klinik seit Mitte
Januar 2018 30mg Mitrazapine + 2,5 Mg Olanzapine
Dann Februar reduziert Olanzapin auf 1,25Mg
Mitte März Olanzapin ganz abgesetzt
Dann Verschlimmerung und dann hat Arzt wieder Cipralex verschrieben
Momentan seit Mitte Januar 30mg Mitrazapine
Seit 19 März 2,5 Cipralex dann Steigerung auf 5mg nach einer Woche Cipralex und dann weiter hoch bis 7,5mg (2 mal versucht jetzt auf 10mg, geht nicht heftige NW, mehr noch als jetzt)
+ täglich Alprazolam 0,5 mg seit ung 24 März fast
+ seit 18 April wieder Olanzapine 1,25mg aber habe Angst das zu nehmen aber Arzt meint sonst in die Klinik da er nicht mehr weiß was tun

Julietjo17
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Re: Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von Julietjo17 » Mittwoch, 18.04.18, 19:30

Wollte nur mich verbessern
Nehme zur Zeit 30mg Mirtazapin Abend gegen 8 seit Mitte Januar
und 7,5 Cipralex (1 Monat total )
Und Xanax 0,5 pro Tag
Soll jetzt heute Abend 1,25 Zyprexa dazu nehmen
Diagnose: Trauma / Depression Angst und Panik
August 2017 wegen Blasenentzündung Antibiotika Fluorchinolonen gleich 3 mal bekommen
Ab dann ging es bergab
Zittern, Panik, Angst
Dann ab Oktober 2017
Olanzapin 6 Wochen 2,5Mg
Lyrica 6 Wochen auch von Arzt ohne ausschleichen einfach angeordnet abzusetzen, da wären keine Absetzsymptome
Ging mir besser, dann von heute auf morgen abgesetzt
Dann 1 Woche normal dann wurde Zittern and Angst schlimmer und kam Depression dazu (aber nicht eindeutig da ich keine Probleme habe)
Dann Dezember 2017 Anfang probiert Cipralex 2 Wochen 5mg sofort heftige NW Panikattacken
Dann habe ich wieder aufgehört
Dann vor Weihnachten 2017 wieder mal 2 Wochen probiert, Cipralex 5mg 1 Woche dann 10mg extreme NW
Dann halb fertig zur Einlieferung in die Klinik seit Mitte
Januar 2018 30mg Mitrazapine + 2,5 Mg Olanzapine
Dann Februar reduziert Olanzapin auf 1,25Mg
Mitte März Olanzapin ganz abgesetzt
Dann Verschlimmerung und dann hat Arzt wieder Cipralex verschrieben
Momentan seit Mitte Januar 30mg Mitrazapine
Seit 19 März 2,5 Cipralex dann Steigerung auf 5mg nach einer Woche Cipralex und dann weiter hoch bis 7,5mg (2 mal versucht jetzt auf 10mg, geht nicht heftige NW, mehr noch als jetzt)
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Gwen
Team
Beiträge: 1546
Registriert: Donnerstag, 12.01.17, 12:31

Re: Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von Gwen » Mittwoch, 18.04.18, 19:46

Hallo julietjo17,

erst Mal herzlich Willkommen hier im Forum!

Kannst Du bitte als erstes eine Signatur mit Deinem Medikamentenverlauf anlegen? Geh dazu auf Deinen Namen oben rechts, dann auf persönlicher Bereich, dort auf Profil und Signatur ändern. Schreib dort bitte Deine Diagnose und die Medikamente auf, am besten tabellarisch und bitte jeweils mit Datum und Milligramm Angaben. Schreib auch bitte dazu, falls Du noch weitere Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel nimmst.
Julietjo17 hat geschrieben:
Mittwoch, 18.04.18, 18:23
Momentan noch sehr starke Nebenwirkungen
Welche Symptome hast Du?
Viele Grüße Gwen
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,0mg (12.03.2018)
► Text zeigen
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Julietjo17
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Re: Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von Julietjo17 » Mittwoch, 18.04.18, 20:05

Guten Abend Gwen,

Symptome sind atypische Symptome einer Depression, und starke Angst, Panik :-((
Zuletzt geändert von Julietjo17 am Mittwoch, 18.04.18, 20:28, insgesamt 1-mal geändert.
Diagnose: Trauma / Depression Angst und Panik
August 2017 wegen Blasenentzündung Antibiotika Fluorchinolonen gleich 3 mal bekommen
Ab dann ging es bergab
Zittern, Panik, Angst
Dann ab Oktober 2017
Olanzapin 6 Wochen 2,5Mg
Lyrica 6 Wochen auch von Arzt ohne ausschleichen einfach angeordnet abzusetzen, da wären keine Absetzsymptome
Ging mir besser, dann von heute auf morgen abgesetzt
Dann 1 Woche normal dann wurde Zittern and Angst schlimmer und kam Depression dazu (aber nicht eindeutig da ich keine Probleme habe)
Dann Dezember 2017 Anfang probiert Cipralex 2 Wochen 5mg sofort heftige NW Panikattacken
Dann habe ich wieder aufgehört
Dann vor Weihnachten 2017 wieder mal 2 Wochen probiert, Cipralex 5mg 1 Woche dann 10mg extreme NW
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Januar 2018 30mg Mitrazapine + 2,5 Mg Olanzapine
Dann Februar reduziert Olanzapin auf 1,25Mg
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Julietjo17
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Re: Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von Julietjo17 » Mittwoch, 18.04.18, 20:08

Nochmal ich,

Entschuldigung vorhin zu schnell abgeschickt,
Momentan riesen Verzweiflung und Angst.
Weiß auch nicht ob die 7,5mg Cipralex helfen werden
nachdem ich so leide mich hoch zu dosieren
Diagnose: Trauma / Depression Angst und Panik
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Julietjo17
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Re: Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von Julietjo17 » Mittwoch, 18.04.18, 20:24

Guten Abend nochmal,

Wollte noch dazu sagen, mein Zustand ist momentan so schlecht dass ich einfach nur denke ich muss das nehmen was er sagt weil ich muss sonst in die Klinik, ich arbeite jeden Tag und habe eine Führungsposition, leider kann ich mein Zustand nicht mehr verstecken, ich weiß selbst nicht wie ich noch so weiter leben kann, bitte sagt mir was ihr denkt ganz lieben dank
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Julietjo17
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Re: Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von Julietjo17 » Donnerstag, 19.04.18, 10:46

Guten Morgen an alle,

Ich habe gestern Abend 1,25 mg Olanzapin genommen und konnte fast die ganze Nacht nicht schlafen trotz 30 mg Mirtazapin. Heute Morgen konnte ich vor Angst und Panik nicht arbeiten gehen. Habe 0,5 Xanax genommen, wurde besser aber habe riesen Angst dass ich nicht mehr gesund werde. Würde mich sehr freuen über euer feedback, ich brauche dringend Hilfe herzlichen Dank Joëlle
Ich denke ich habe noch immer NW von Cipralex die ich ja zur Zeit einschleiche seit 19 März aber ich weiß Momentan nicht mehr was von den Medis kommt oder von mir, bin schrecklich verzweifelt 😟
Diagnose: Trauma / Depression Angst und Panik
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Re: Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von Gwen » Donnerstag, 19.04.18, 11:09

Hallo Joelle,
Julietjo17 hat geschrieben:
Donnerstag, 19.04.18, 10:46
konnte fast die ganze Nacht nicht schlafen trotz 30 mg Mirtazapin
Mirtazapin wirkt in geringen Dosen (bis ca 15 Milligramm) schlafanstoßend, darüber eher antriebssteigernd. Das Citalopram wirkt ebenfalls antriebssteigernd. Beide können damit Unruhe und Schlafprobleme verstärken.

Wenn Du das Cipralex schon mehrfach nicht vertragen hast, macht es aus meiner Sicht keinen Sinn, es hoch zu dosieren.
Julietjo17 hat geschrieben:
Mittwoch, 18.04.18, 20:05
atypische Symptome einer Depression
Was meinst Du damit? Vielleicht handelt es sich dabei um Absetzsymptome?

Um es noch Mal zu sortieren, angefangen hat alles doch im Prinzip mit den Entzugserscheinungen durch das zu schnelle Absetzen des Olanzapins im November, oder?
Olanzapin 6 Wochen 2,5Mg
Ging mir besser, dann von heute auf morgen abgesetzt
Dann 1 Woche normal dann wurde Zittern and Angst schlimmer und kam Depression dazu (aber nicht eindeutig da ich keine Probleme habe)
Mit den anderen Medikamenten (Mirtazapin, Cipralex) wurde dann versucht, diese Symptome wieder zu behandeln? Hatte sich Dein Zustand denn unter der Wiedereinnahme des Olanzapins im Januar gebessert? Das würde ja dann dafür sprechen, dass das das Medikament ist, das den Entzug verursacht. Die anderen Medikamente, vor allem das Cipralex scheinen ja dazu beizutragen, dass die Symptome zunehmen.

Daher wäre die Überlegung, ob Du das Cipralex zeitnah wieder ausschleichen willst (Du nimmst das jetzt knapp 4 Wochen, oder?) und versuchst, beim Olanzapin eine Dosis zu finden, bei der die Symptome nachlassen um es dann langsam und kleinschrittig abzusetzen. Das Mirtazapin sollte natürlich dann ebenfalls langsam ausgeschlichen werden. Man sollte jedoch immer nur jeweils ein Medikament reduzieren und dann erst Mal schauen, welche Reaktion sich zeigt.

Wieviel Alprazolam nimmst Du und seit wann? Das taucht nicht in der Signatur auf. Bitte ergänz das noch.

Viele Grüße Gwen
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Re: Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von Lillian » Donnerstag, 19.04.18, 11:13

Hallo Joelle, :)

Erst mal herzlich willkommen im ADFD.
aber habe riesen Angst dass ich nicht mehr gesund werde.
Ich habe auch Angst, dass ich nicht mehr gesund werde, da ich schon seit vielen Jahren psychisch krank und arbeitsunfähig bin.

Heute Morgen konnte ich vor Angst und Panik nicht arbeiten gehen.
Ich hätte da eine Atemübung für einen Panikanfall, mir hat das schon geholfen:

Beim Einatmen langsam bis 4 zählen und beim Ausatmen wieder bis langsam bis 4 zählen.
Das wiederholst Du mal 10 x, dann müsstest Du schon etwas ruhiger sein.
Du kannst das ja mal probieren, wenn Du möchtest.

Ich mache das täglich im Bett vor dem Einschlafen, um besser schlafen zu können, zur Beruhigung.

Ich hoffe, Dir etwas geholfen zu haben. :hug:

LG
Lillian
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Julietjo17
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Re: Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von Julietjo17 » Donnerstag, 19.04.18, 12:06

Guten Tag liebe Lillian,

Vielen lieben Dank für den Ratschlag werde das versuchen.
Ich wünsche dir dass du wieder Gesund wirst,

Liebe grüße Joëlle
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padma
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Re: Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von padma » Donnerstag, 19.04.18, 13:06

hallo Joelle, :)

hast du den Beitrag oben von Gwen :) gesehen? viewtopic.php?p=242622#p242622

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
6.05.2018: 0,275 mg :schnecke:


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Julietjo17
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Re: Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von Julietjo17 » Donnerstag, 19.04.18, 13:54

Hallo Padma,

Danke habe gerade gelesen, werde jetzt antworten.

Liebe Grüße Joëlle
Diagnose: Trauma / Depression Angst und Panik
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Julietjo17
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Re: Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von Julietjo17 » Donnerstag, 19.04.18, 14:05

Guten Tag Gwen,

Vielen Dank 🙏 für deine Antwort.
Ja ich denke eigentlich hatte ich im Dezember absetzsyptome vom Olanzapine und der Artzt hat das völlig ignoriert.
Ich denke ich kann mir im Moment nicht vorstellen nichts
zu nehmen oder anfangen auszuschleichen da meine Angst extrem groß ist. Ich fühle mich im Moment total depressiv was ich vorher nicht hatte.
Ich nehme 0,5 Alprazolam leider seit 1 Monat und bin jetzt komplett verloren was ich tun soll.
Habe Angst vor der Angst traue mich nicht einmal raus.
Was soll ich bloß tun?
Ich wollte eigentlich noch dieses Wochenende versuchen Cipralex (1Monat) beizuhalten um zu schauen ob die NW verschwinden, kein Hunger und wenn dann Abends nur süßes obschon der Arzt meint das Mitrazapine hätte mir Hunger machen sollen, das war auch der Fall als ich es mit dem Olanzapine zusammen genommen habe?
Ja als ich im Januar wieder Olanzapine bekommen habe ging es nach 1 Woche wieder besser (weiß aber nicht ob es nur am Olanzapine lag oder auch am Mitrazapine)
Würdet ihr mit raten diese Kombination noch weiter zu probieren ? Ich weiß ihr seit keine Ärzte aber ich bin vollkommen verzweifelt, brauche dringend hilfe, habe Angst etwas abzusetzen und nicht versucht zu haben und dann in der Klinik zu landen,
Aja wieso ich es mit dem Cipralex probieren will ist weil ich vor Jahren eine Depression wegen einer schwierigen Trennung hatte und es mir da raus geholfen hat.

Herzlichen Dank für alles
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Dann Dezember 2017 Anfang probiert Cipralex 2 Wochen 5mg sofort heftige NW Panikattacken
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Re: Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von Julietjo17 » Freitag, 20.04.18, 9:11

Guten Morgen an alle,

Hilfe mir geht es gar nicht gut. Ich weiß nicht ob es heute
noch schlimmer ist. Ist fühle mich beim aufwachen wie mit elektrisch durchflutet, was soll ich bloß tun?

:-((
Diagnose: Trauma / Depression Angst und Panik
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Zittern, Panik, Angst
Dann ab Oktober 2017
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Dann Dezember 2017 Anfang probiert Cipralex 2 Wochen 5mg sofort heftige NW Panikattacken
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Dann Verschlimmerung und dann hat Arzt wieder Cipralex verschrieben
Momentan seit Mitte Januar 30mg Mitrazapine
Seit 19 März 2,5 Cipralex dann Steigerung auf 5mg nach einer Woche Cipralex und dann weiter hoch bis 7,5mg (2 mal versucht jetzt auf 10mg, geht nicht heftige NW, mehr noch als jetzt)
+ täglich Alprazolam 0,5 mg seit ung 24 März fast
+ seit 18 April wieder Olanzapine 1,25mg aber habe Angst das zu nehmen aber Arzt meint sonst in die Klinik da er nicht mehr weiß was tun

Gwen
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Re: Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von Gwen » Freitag, 20.04.18, 9:49

Hallo Joëlle,
Du nimmst 2 Medikamente, die beide Unruhe und Angst als Nebenwirkungen haben

Cipralex/Escitalopram
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Verstopfung
- Blutungen im Magen-Darm-Bereich
- Appetitsteigerung
- Appetitlosigkeit
- Gewichtsverlust
- Gewichtszunahme
- Mundtrockenheit
- Geschmacksstörungen
- Schwindel
- Schlafstörungen, wie:
- Schlaflosigkeit
- Schläfrigkeit
- Müdigkeit
- Gähnen
- Ungewöhnliche Träume
- Missempfindungen
- Zittern
- Kurzzeitige Bewusstlosigkeit, die nur wenige Sekunden bis Minuten dauert
- Sonderbare (paradoxe) Reaktionen, wie:
- Angstzustände
- Selbstmordgedanken
- Panikattacken
- Unruhe
- Nervosität

- Zähneknirschen
- Delirium (Verwirrtheit)
- Sehstörungen, wie:
- Verschwommenes Sehen (Weitstellung der Pupille)
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Nebenhöhlenentzündung
- Nasenbluten
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Nesselausschlag
- Haarausfall
- Schwitzen
- Pulsbeschleunigung
- Störungen der Sexualfunktion, wie:
- Ejakulationsstörungen (Störungen beim Samenerguss)
- Potenzschwäche
- Libidoabnahme (Abnahme der Lust zum Geschlechtsverkehr)
- Menstruationsstörung, wie:
- Verlängerte Regelblutungsdauer (Menorrhagie)
- Zwischenblutung
- Fieber
- Wassereinlagerungen (Ödeme)
- Gelenkschmerzen
- Muskelschmerzen
https://m.apotheken-umschau.de/Medikame ... 81000.html
Mirtazapin
Psychiatrische Störungen Selten (weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten)
: Manie, Verwirrtheit, Halluzinationen, Angstgefühle, Schlaflosigkeit, Albträume/lebhafte Träume, Erregung.
https://beipackzetteln.de/mirtazapin-30mg

Nachdem Du das Cipralex schon mehrfach nicht vertragen hast, würde ich an Deiner Stelle hier ansetzen und es reduzieren.

Viele Grüße Gwen

PS bitte schreib in deiner Signatur konkrete Daten, nicht "seit einem Monat" oder ähnliches, da das ja dann nächste Woche sonst schon nicht mehr stimmt.
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JamieMurmelinepadma
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,0mg (12.03.2018)
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Julietjo17
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Re: Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von Julietjo17 » Freitag, 20.04.18, 10:04

Guten Morgen Gwen,

Ich habe die 2 letzten Tage auch noch 1,25mg Olanzapine dazu genommen, kann das alles noch verstärken?
Ich habe solche Angst Escitalopram abzusetzen da ich es mir ja sonst geholfen hat vor Jahren. Wenn ich absetze und in ein tiefes Loch falle?
Diagnose: Trauma / Depression Angst und Panik
August 2017 wegen Blasenentzündung Antibiotika Fluorchinolonen gleich 3 mal bekommen
Ab dann ging es bergab
Zittern, Panik, Angst
Dann ab Oktober 2017
Olanzapin 6 Wochen 2,5Mg
Lyrica 6 Wochen auch von Arzt ohne ausschleichen einfach angeordnet abzusetzen, da wären keine Absetzsymptome
Ging mir besser, dann von heute auf morgen abgesetzt
Dann 1 Woche normal dann wurde Zittern and Angst schlimmer und kam Depression dazu (aber nicht eindeutig da ich keine Probleme habe)
Dann Dezember 2017 Anfang probiert Cipralex 2 Wochen 5mg sofort heftige NW Panikattacken
Dann habe ich wieder aufgehört
Dann vor Weihnachten 2017 wieder mal 2 Wochen probiert, Cipralex 5mg 1 Woche dann 10mg extreme NW
Dann halb fertig zur Einlieferung in die Klinik seit Mitte
Januar 2018 30mg Mitrazapine + 2,5 Mg Olanzapine
Dann Februar reduziert Olanzapin auf 1,25Mg
Mitte März Olanzapin ganz abgesetzt
Dann Verschlimmerung und dann hat Arzt wieder Cipralex verschrieben
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Julietjo17
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Re: Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von Julietjo17 » Freitag, 20.04.18, 10:12

Hallo Gwen,

Soll ich versuchen jetzt keine Olanzapine mehr zu nehmen?

Es tut mir so leid euch zu stören, meinen Arzt kann ich nichts mehr fragen der will nur noch dass ich ein Stationär Aufenthalt mache.
Mir geht es gar nicht gut.
Joëlle
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Dann ab Oktober 2017
Olanzapin 6 Wochen 2,5Mg
Lyrica 6 Wochen auch von Arzt ohne ausschleichen einfach angeordnet abzusetzen, da wären keine Absetzsymptome
Ging mir besser, dann von heute auf morgen abgesetzt
Dann 1 Woche normal dann wurde Zittern and Angst schlimmer und kam Depression dazu (aber nicht eindeutig da ich keine Probleme habe)
Dann Dezember 2017 Anfang probiert Cipralex 2 Wochen 5mg sofort heftige NW Panikattacken
Dann habe ich wieder aufgehört
Dann vor Weihnachten 2017 wieder mal 2 Wochen probiert, Cipralex 5mg 1 Woche dann 10mg extreme NW
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Januar 2018 30mg Mitrazapine + 2,5 Mg Olanzapine
Dann Februar reduziert Olanzapin auf 1,25Mg
Mitte März Olanzapin ganz abgesetzt
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Re: Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von Gwen » Freitag, 20.04.18, 10:45

Hallo Joëlle,
Julietjo17 hat geschrieben:
Freitag, 20.04.18, 10:12
Es tut mir so leid euch zu stören
Du störst nicht! :hug:
Es kann nur manchmal etwas dauern mit Antworten, da wir hier alle selbst betroffen sind und hier in unserer Freizeit neben Beruf, Familie usw schreiben.

Wie war denn die Reaktion auf das Olanzapin? Hast Du was davon gemerkt, haben sich irgendwelche Symptome verändert?
Viele Grüße Gwen
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Re: Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von Murmeline » Freitag, 20.04.18, 10:48

Guten morgen,

Bitte ergänze in der Signatur, dass es Olanzpin ist, was du dazu nimmst. Und gib immer genau Daten an! Heute ist morgen schon wieder Vergangenheit.

Wenn du jetzt ein weiteres Medikament erneut dazugebommen hast, kann das wieder zu Durcheinander führen. Leider ist nicht gesagt, dass dieses dann zeitnah Ruhe reinbringt, auch wenn du davon schon einmal erwünschte Wirkungen hattest. Letztendlich wird empfohlen, Änderungen mit Zeitabstand zu machen, denn es gibt oftmals bedauerlicherweise keine schnelle Lösung. :(

Wenn es seit der zusätzlichen Einnahme noch schlechter geworden ist, besteht meiner Meinung ein Zusammenhang.

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Olanzapin und Escitalopram

Beitrag von Julietjo17 » Freitag, 20.04.18, 11:02

Lieben Dank an euch und Danke für diese Hilfsgruppe
und eure Hilfe,

Ich nehme das Olanzapine ja wieder erst seit 2 Tagen, als ich das Olanzapine nur mit dem Mitrazapine genommen habe hatte es mir geholfen, hatte ich ja dann abgesetzt und kam dann alleine mit dem Mitrazapine nicht klar, ich war anteilnahmlos, ganz komisch, wie nicht present.
Dann habe ich ja wieder Escitalopram angefangen einzuschleichen, am Anfang ging es noch aber so mehr ich steigere setzt Angst und Panik ein.
Ich weiß wirklich jetzt nicht was ich tun soll, habe Angst wenn ich absetze dass ich in ein tiefes Loch falle.
Kann es sein dass wenn ich noch nur ein paar Tage durchhalte das Escitalopram besser wird?
Mein Gott, wie konnte ich bloß in sowas fallen :-(
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Ging mir besser, dann von heute auf morgen abgesetzt
Dann 1 Woche normal dann wurde Zittern and Angst schlimmer und kam Depression dazu (aber nicht eindeutig da ich keine Probleme habe)
Dann Dezember 2017 Anfang probiert Cipralex 2 Wochen 5mg sofort heftige NW Panikattacken
Dann habe ich wieder aufgehört
Dann vor Weihnachten 2017 wieder mal 2 Wochen probiert, Cipralex 5mg 1 Woche dann 10mg extreme NW
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