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Venlafaxin und Pregabalin absetzen

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loewe55
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Mittwoch, 30.05.18, 14:23

So, hier bin ich schon wieder, diesmal mit einem Hilferuf! Ich hatte heute wieder einen Termin bei meiner Psychiaterin. Da es mir nun schon seit 3 Monaten schlechter geht, empfiehlt sie mir dringend die Erhöhunh meiner Venla-Dosis.

Heute Nacht bin ich wieder mit diesem fürchterlichen Brennen im Körper hochgeschreckt.

Was soll ich tun? Aufdosieren, um zu einem späteren Zeitpunkt auszuschleichen? Fakt ist, dass meine Lebensqualität im Moment nicht gut ist. Ängste und Unruhe haben drastisch zugenommen.
Und immer die Frage: Entzug oder Erkrankung?

Bin dankbar über einen erneuten Tipp von euch und sende an alle liebe Grüße.
2013 erste Panikattacke, vom Hausarzt Mirtazapin bekommen, aber nicht genommen
2015 Zuspitzung und Häufung der Attacken, ab Dezember 2015 Mirtazapin 30 mg
2016 im Januar 3 Todesfälle in der Familie innerhalb von 3 Wochen, zusätzlich Kündigung erhalten
Nichts geht mehr, ich bestehe nur noch aus Angst
Mirtazapin hilft beim Schlafen
Mai 2016 auf eigenen Wunsch über Notaufnahme in Klinik, dort 7 Wochen stationär
Mirtazapin raus, dafür Citalopram und Pregabalin
Furchtbare 4 Wochen, kein Nachtschlaf, heißes Körperbrennen
Langsame Besserung, Medis helfen, Schlaf kommt wieder
August 2016 für 5 Wochen Tagesklinik, stabilisiere mich
Wirkverlust Citalopram, dafür Venlafaxin ab Januar 2017
Kombination mit Pregabalin hilft, es geht wieder bergauf
Mai/ Juni 2017 Reha, Venlafaxin auf 150, einige Tage 225 mg, geht gar nicht, sofort wieder runter
Bei Entlassung fast symptomfrei, arbeitsfähig entlassen
Venlafaxin 112,5 mg, Lyrica 100-0-100
August 2017 Venla auf 100 mg
September 2017 Venla auf 90 mg
Oktober 2017 Venla auf 75 mg
November 2017 Venla auf 60 mg
Dezember 2017 Venla auf 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg
Februar 2018 Venla auf 37,5 mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 Venla langsam auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren

padma
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von padma » Donnerstag, 31.05.18, 14:02

hallo Loewe, :)

ich denke, die leichte Aufdosierung war ein sinnvoller Schritt. Ich würde dieser Dosis jetzt möglichst Zeit geben.
Ängste und Unruhe haben drastisch zugenommen.
Und immer die Frage: Entzug oder Erkrankung?
Die Zunahme würde ich schon dem Entzug zuordnen, der zeitliche Zusammenhang ist ja eindeutig.
Deine Grundproblematik könnte auch noch mit reinspielen, wenn diese noch nicht ausreichend bewältigt wurde. Von einem Rückfall würde ich aber nicht ausgehen.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Donnerstag, 31.05.18, 18:18

Hallo padma,

ich danke dir für deine Rückmeldung. Sie hat mir Bestätigung gegeben. 😀

Meine Ärztin wollte, dass ich auf 75 mg erhöhe, das wäre für mich unvorstellbar!

Ich hoffe, dass diese kleine Steigerung etwas Stabilität bringt und werde sehen. Heute ist Gefühlschaos pur; das Befinden und die Gedanken wechseln im Minutentakt. Aber ich konnte es ganz gut aushalten und sage mir, dass es heilen wird. Nur - solange man Medis nimmt, ist es mit dem Heilen wohl noch nicht so viel, oder?

Meine Psychiaterin war ziemlich drastisch und meinte entweder ich nehme das Zeug jetzt wieder oder es geht mir weiterhin schlecht. Was anderes gibts da nicht. Also keine Diskussion.

In der Hoffnung auf etwas Stabilität und mit einem großen Dankeschön sei ganz lieb gegrüßt. Ich bleibe am Ball.
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von padma » Freitag, 01.06.18, 18:28

hallo Loewe, :)

ich drücke dir die Daumen, dass du dich bald stabilisiert.
Nur - solange man Medis nimmt, ist es mit dem Heilen wohl noch nicht so viel, oder?
Das hängt von der Definition ab.
Während des Entzuges baut das ZNS die Veränderungen ja bereits schrittweise zurück. Insofern gehört es schon bereits zum Heilungsprozess.
Ich finde diese Sichtweise psychologisch auch günstiger, als sich zu sagen, ich schlucke täglich Gift.

Der endgültige Heilungsprozess ist dann nach 0, wenn man nicht mehr weiter in die Hirnchemie eingreift.
Meine Psychiaterin war ziemlich drastisch und meinte entweder ich nehme das Zeug jetzt wieder oder es geht mir weiterhin schlecht. Was anderes gibts da nicht. Also keine Diskussion.
Ich würde dann wahrscheinlich auch nicht mehr weiter mit ihr diskutieren. Rezept abholen und fertig.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Samstag, 02.06.18, 11:30

Hallo liebe padma,
herzlichen Dank für deine Rückmeldung. 😀😀

Ich habe mich in den letzten Wochen durch viele Beiträge gelesen und bin heute der Meinung, dass es mir vergleichsweise zu manch anderem hier doch recht gut geht. Wobei man sicher nicht vergleichen kann und das Befinden immer individuell ist.

Wenn ich meine heutigen Angstzustände mit den Panikattacken von früher vergleiche, dann merke ich, dass es sich komplett anders anfühlt und ich kann es den Neuroemotionen zuordnen bzw. fühle mich aus dem Nichts heraus von Adrenalin bzw. Cortisol überschwemmt. Mit meinem echten Gefühlsleben hat das nichts zu tun.

Ich empfinde nach wie vor, dass das Venla dafür zumindestens mit der Auslöser ist. Manchmal sind es nur kurze Blitze, manchmal dauert es ein paar Minuten. Aber Herz und Puls bleiben dabei ganz normal.

Ist da in dieser Hinsicht was entgleist? Wie soll es sich aber beruhigen, wenn diese Schübe mehrmals täglich da sind? Oder hört es irgendwann einfach mal auf? So habe ich es hier oft gelesen.

Zwischen diesen Schüben geht es mir inzwischen oft gut.

Komisch das alles. Liebe Grüße an dich und alle anderen hier. 😀
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Dezember 2017 Venla auf 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Timeout » Samstag, 02.06.18, 17:44

Hallo Loewe,

Entzug oder Erkrankung? Diese Frage stellte ich mir auch immer wieder während des Entzuges. Die Antwort hast Du ja schon mitgeliefert :)
loewe55 hat geschrieben:
Samstag, 02.06.18, 11:30
Wenn ich meine heutigen Angstzustände mit den Panikattacken von früher vergleiche, dann merke ich, dass es sich komplett anders anfühlt und ich kann es den Neuroemotionen zuordnen
Und ja, bei mir war es auch ....einfach vorbei. Diese heftigen "Einschüsse" traten nicht mehr auf und ich wachte z.B. morgens wieder ganz normal auf!!! Ich weiß aber noch genau, wie grausam und unerbittlich diese Gefühle waren.

Alles Gute und viel Kraft wünscht Dir
Time
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2010 Diagnose Depression

Citalopram ---keine Ahnung mehr wie es mir damit ging
Sept. 2010 Klinik (Reha)

Sertr*lin 150 mg + Seroq*el 50 mg
Nov. 2010 anhaltende Durchfälle, eine Woche Isolierung im Krankenhaus, kein Befund
Medikamente eigenmächtig abgesetzt, keine Diarrhoe mehr

Erneut Depression, Versuch der Wiedereindosierung, 150 mg Sertr*lin…ich dachte ich überlebe die Nacht nicht!!!

Seroq*el Retard --- ohne Wirkung
April 2011

Citalo*ram und Mirtaz*pin ---starke Gelenkschmerzen ---Ansage des Arzte---„Kann nicht von den Medis kommen!!!“
Mirta abgesetzt---keine Schmerzen mehr

Citalo*ram ohne Wirkung
Cipra*ex ohne Wirkung
Citalo*ram höher dosiert- ohne Wirkung
Selbst abgesetzt

August 2011 Seroq*el 50 mg

Dez. 2011 erneut Klinik
225 mg Venlafa*in + 100 mg Quetia*in

Bis 2015 ein Auf – und Ab mit Venla / ein einmaliger Absetzversuch ---über 6 Wochen ohne, dann wieder eindosiert!

Seit Mitte Juli 2015 ohne Venla und auf 25 mg Quetiapin (3 – 4 Monate rausdosiert)

Nov. 2015 ----- 50 mg Queti
April 2016------25 mg Queti

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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von padma » Samstag, 02.06.18, 18:48

hallo Loewe, :)
Ist da in dieser Hinsicht was entgleist? Wie soll es sich aber beruhigen, wenn diese Schübe mehrmals täglich da sind? Oder hört es irgendwann einfach mal auf? So habe ich es hier oft gelesen.
Ja, entgleist passt.
Die Neurotransmitter, Stresshormone etc. sind durch die Psychopharmaka und durch das Absetzen entgleist. Hier ist das beschrieben viewtopic.php?f=6&t=8621
Wie soll es sich aber beruhigen, wenn diese Schübe mehrmals täglich da sind?
Das Gehirn ist neuroplastibel und arbeitet daran, alles wieder ins Gleichgewicht zu bekommen. Das kann dauern, aber irgendwann ist es geschafft.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Samstag, 02.06.18, 21:02

Hallo padma, hallo time,

danke für eure Beiträge. Vieles ist ja im Moment reines Bauchgefühl, aber wenn man dann Bestätigung durch eure Beiträge erfährt, ist das ein schönes Gefühl.

Es wird besser werden, ja. So viele haben das geschafft, aber wenn man halt so drin steckt, glaubt man das oft nicht. Dieses hässliche Verzweiflungsgefühle, dass das nie wieder aufhört.

Das zns ist jetzt nicht mehr vordergründig durchblies Erkrankung gereizt, so wie früher durch pausenlose Angst, sondern nunmehr durch den Entzug. Das klingt logisch, denn zwischendurch war es ja schon mal wieder gut.

Ich hoffe, dass jetzt eine Stabilisierung kommen kann mit der aktuellen Dosis und ich irgendwann mit dem Ausschleichen weitermachen kann. Ich bin so froh, wenn ich das Zeug erst los bin!

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende.
LG loewe
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Montag, 04.06.18, 9:27

Hallo zusammen, 😀

ich möchte mich nun nach dem Wochenende wieder melden mit einer positiven Entwicklung. Ich will mich nicht zu früh freuen, aber ich habe seit langer Zeit die letzten 2 Nächte keinen Morgenschreck gehabt, das heißt die hässlichen Angstwellen beim Aufwachen kamen nicht. Ich kann es noch gar nicht glauben, nehme es aber als Zeichen, dass sich vielleicht doch was stabilisiert.

Ich bin seit Tagen in der Natur (Bungalow im Waldgebiet) und gönne meinem ZNS so viel Ruhe wie möglich. Ich weiß, dass Wald und Natur beim Heilen helfen.

Zusätzlich habe ich mir Passionsblumenkapseln besorgt, weil ich darüber hier auch Positives gelesen habe.

Tagsüber habe ich noch eine Erwartungsangst und laufe mit einem „mulmigen“ Gefühl rum, aber das ist alles aushaltbar und nichts gegen die heißen Wellen. Auch die negativen Gedanken kommen noch hoch, da muss ich durch.

Seid für heute ganz lieb gegrüßt von mir und nochmals danke für die Begleitung in diesem Forum. Ich melde mich wieder. 🙏🙏😀😀
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Donnerstag, 07.06.18, 14:07

Hallo zusammen,

ich hätte gern nochmal einen Rat von jemandem, der es so oder ähnlich erlebt hat. Bereits letztes Mal könnte ich berichten, dass die heißen Morgenwellen nicht mehr so kamen. Das ist auch jetzt noch so, manchmal kommt noch was abgemildert, aber nicht mehr vergleichbar. Ich bin unheimlich dankbar dafür. 🙏🙏

Was ich ebenfalls nicht mehr habe, ist Herzrasen und Schweißausbrüche und kaum noch Übelkeit, nur morgens manchmal leicht. Das ist alles nicht so schlimm. 😀😀

Ich weiß, dass die Symptome wechseln und nehme den gegenwärtigen Zustand schon als Fortschritt hin.

Aber mich begleitet jetzt den ganzen Tag ein Angstgefühl bis zu Verzweiflungsgefühlen. Es fährt hoch und runter, wie in der Achterbahn. Dann ist es für Sekunden weg - aufatmen - schon ist es wieder da. Dann mal ein paar Minuten und abends geht es mir meistens gut.

Ein paar Aspekte der Grunderkrankung werden noch mitspielen, aber ich glaube, dass ich diese „Lebenskrise“ nun langsam überwunden habe.

Kann jemand zu dem Symptomchaos etwas sagen? Ich wäre für etwas Zuspruch sehr dankbar.

Liebe Grüße an alle
loewe
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Juna
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Juna » Donnerstag, 07.06.18, 14:55

Huhu loewe,

ich habe auch das Venlagift genommen und nehme/ reduziere immer noch dieses Sauzeug Pregabalin.
Ich bin KEIN Vorbild, was das Absetzten betrifft, da ich bisher immer relativ viel "Glück" hatte und mir vermutlich mein Gendefekt recht positiv mit reinspielt.

Zu Deiner Frage, für mich geht der Horror schon los, wenn ich das Pregabalin nicht pünktlich nehme, mittlerweile sollte ich wissen, wann es vorkommt, dass ich es vergessen habe, da ich dann so dermaßen weinerlich bin, dass es absolut gar nicht zu mir passt, meine Stimmung rauscht dann massiv in den Keller.
Nach jeder Pregabalinreduktion (kann meine Signatur momentan nicht anpassen/ ändern/ bearbeiten, nehme z.Zt. "nur" noch 100-0-100-0), kann ich die Uhr stellen, da ich nach einer, spätestens 2 Wochen abrausche und dann ca. 2 Wochen brauche, um wieder halbwegs stabil zu sein.

Bzgl. Stimmungsschwankungen und Depris hatte ich von dem Venla nie eine positive Wirkung, ich hatte Nebenwirkungen und das war´s, habe das Zeug auch viiiiiiiiel zu lange genommen, da ich es einfach nicht besser wusste, es hieß auch immer, dass ich es ein Leben lang nehmen muss, würg.

Das Pregabalin nehme ich gegen Nervenschmerzen, da wirkt es leider richtig gut, seit ich das Sauzeug nehme, hat sich meine Angst- und Panikstörung allerdings erst richtig manifestiert, solche Panikattacken kannte ich vorher nicht, so heftige und intensive Ängste, habe ich davor auch noch nicht gefühlt und wahrgenommen, ich muss ständig gucken, ob die Ängste rational sind und selbst wenn sie nicht irrational sind, dafür sorgen, dass sie nicht mein Leben bestimmen und die Oberhand gewinnen.

Hast Du einen gut gepackten Rucksack um mit Deinen Ängsten zu leben und denen nicht den Raum zu geben, den die gerne hätten? Hast Du Werkzeuge an der Hand, wie Du damit klar kommst? (Habe gerade nicht im Kopf, ob Du in Therapie bist und dort auch gute Erfahrungen machst und an z.B. dem Ursprung arbeiten kannst).

Ich wünsche Dir ganz viel Geduld und Ausdauer, die brauchst Du, Akzeptanz für das, was ist und die Kraft und den Willen, den Kampf gegen die PP´s durchzustehen.

LG
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Donnerstag, 07.06.18, 15:17

Hallo Luna,

danke für deine schnelle Antwort. 😀

Also du kennst das Gefühlschaos auch.
Ja, ich hatte gute Therapien und bin auch noch nicht fertig. Im Moment erwarte ich auch keine Angstfreiheit. Ich mache wirklich alles, was ich auch sonst machen würde, habe auch nie Angst vor etwas Konkretem. Ich gehe einkaufen, in die Stadt, fahre Auto, mache Spirt, gehe gern unter Menschen.

Das heißt, ich lasse mich durch die Angst in meinem Tun nicht einschränken. Aber wenn ich, so wie jetzt im Entzug, in so einer Dauerangstschleife stecke, ist jeder Gedanke an die nächste Tätigkeit mit Angst besetzt. Denke ich den gleichen Gedanken 10 Minuten später, kann es sein, dass er mir nichts mehr ausmacht.

Im Entzug scheint wirklich alles möglich.

Das „Dreckszeug“ (ich musste lachen, aber es ist so) Pregabalin habe ich ja auch noch am Hals. :vomit: , aber erst einmal muss Venla raus. Es gibt viel zu tun. Aber - es heilt. Daran halte ich mich fest. Ich mache autogenes Training, Meditation und Atemübungen, außerdem MET und japanisches Heilströmen. Man muss ja aufpassen, dass man nicht Zuviel macht.

Nochmals Dank für deine Zeilen und auch dir alles Gute.😀

loewe
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Donnerstag, 07.06.18, 19:52

Hallo, ich bin‘s gleich nochmal, hatte noch eine Frage vergessen: Kann mir jemand meine Bedenken vor der Wasserlösmethode nehmen? Ich habe gelesen, dass viele damit gut klar kommen.

Man kann das Zeug dann wirklich einfach trinken? (blöde Frage, ich weiß)

Hat es dann nicht andere Wirkung als in der Kapsel? Flutet evtl. anders an, wie mir schon gesagt wurde.

Kann es dadurch Angst und Panik verstärken? Das ist nämlich meine größte Sorge. Es wäre schön, wenn mir die jemand nehmen könnte. Ich würde es gerne probieren, um meine abendliche Dosis Pregabalin von 75 mg besser hinzukriegen. Ich habe nur 100er Kapseln.

Liebe Grüße und vielen Dank, dass ihr euch hier kümmert. Ich fühle mich gut aufgehoben. 😀

loewe
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Juna » Donnerstag, 07.06.18, 20:06

Huhu loewe,

da kann ich Dir aus eigener Erfahrung nichts zu sagen, mein Psychiater unterstützt mich da ohne wenn und aber (ich habe das Zeug von meinem Schmerzi verordnet bekommen, der ...verschreibt mir zwar auch die Kapseln, ist aber ansonsten der Meinung, dass man PP ja ganz einfach absetzen kann). Ich habe von meinem Psychiater immer die Kapselgrößen bekommen, die ich brauche, um mir alle möglichen Dosierungen zusammenzustellen und habe zusätzlich und zur Sicherheit, falls das nicht passt, auch die Lyrica- Lösung von ihm bekommen (Ich habe die immer noch nicht probiert, mir graut da auch vor, ich habe sie, das gibt mir momentan einfach die Sicherheit, dass ich weiß, dass ich nicht ohne dastehe und notfalls nen Minimenge aufdosieren kann, Spritzen dafür habe ich mir auch sofort gekauft gehabt, da die Pipette, die dabei ist, nicht die Dosierungen kann, die ich dann brauche). Da kam zwar ein, hmm, die gibt es nur so groß und nur als Original, aber das Rezept habe ich trotzdem bekommen.

Hast Du keinen Doc, der Dich unterstützt und der Dir die 75 mg Kapseln aufschreiben kann?

Ansonsten weiß ich vom lesen aus dem Forum, dass das nicht das Problem sein sollte, ggf wirkt es, wie auch bei der Lösung, etwas schneller. Da werden Dir die anderen aber bestimmt noch mehr zu sagen können.

Danke für Deine lieben Zeilen, jaaaa, das Gefühlschaos, die Stimmungsschwankungen und vor allem diese massive und heftige, teilweise grundlose Wut und der Hass sind mein täglicher Begleiter.
Es freut mich, dass Du Dich auch nicht von Deiner Angst kontrollieren lässt und Techniken für Dich gefunden hast, die Dir helfen.
:fly: wäre doch gelacht, wenn wir die über unser Leben bestimmen lassen würden, pfft :sports:

Schönen Abend noch,
LG
Juna
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Donnerstag, 07.06.18, 20:25

Hallo Juna,

dein letzter Satz ist auch mein Motto. Manchmal habe ich solche Wut auf den ganzen Mist, dass ich mir sage: Jetzt reichts und ich mache jetzt genau das, was ich will und werde mir von dieser Sch..-Angst nicht mein Leben versauen lassen.

Aber oft sitze ich auch wie das Kaninchen vor der Schlange und überlege, ob ich gerade mal in ein anderes Zimmer gehen kann. Ich mache es dann natürlich trotzdem. :zombie:

Liebe Grüße
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von padma » Freitag, 08.06.18, 22:41

hallo Loewe, :)

die Wasserlösemethode funktioniert wirklich gut, da brauchst du keine Bedenken zu haben. Im Körper wird das Mitel ja sowieso aufgelöst, du nimmst das nur vorweg.

Im Entzug kann es zu dieser Dauerangst kommen. Es hat damit zu tun, dass das körpereigene Alarmsystem duch den Entzug enthemmt werden kann und man dadurch beständig in einem diffusen Alarmzustand ist. Ich kenne das auch.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Samstag, 09.06.18, 9:19

Hallo padma,

herzlichen Dank für deine Antwort. 😀

Wenn ich so sehe, was hier tagtäglich im Forum los ist und wie viele Anfragen jede Stunde dazukommen, muss man wirklich den Hut davor ziehen, was ihr so leistet.

Mein Zustand ist leider nicht stabil. Habe ich mich zu früh gefreut? Oder ist es wieder so eine „Welle“?

Heute Nacht hat es mich wieder gegen 2:30 mit einem krassen Kopfbrennen aus dem Schlaf gerissen. Es war, als ob mein Gehirn mit Säure überschwemmt wurde. Dazu starker Schweiß und Übelkeit. Das machte mir sehr große Angst.,Ich habe aber gelesen, dass das beim Reduzieren von Venlafaxin durchaus vorkommt und einige damit zu tun haben.

Kannst du das so bestätigen?

Ich dachte, ich konnte mich etwas stabilisieren. Sollte ich vielleicht doch noch stärker erhöhen? Wenn ja, wieviel dürfte man sich zumuten? Bin wieder ziemlich verzweifelt. Oder sollte das Zeug doch lieber aus dem Körper? Ich bin nun aber schon seit Januar auf der niedrigen Dosis, da müsste sich doch mal was ändern, oder?

Liebe Grüße
loewe
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Jamie » Samstag, 09.06.18, 13:54

Hallo loewe :)

ich entlaste padma :) mal.

Du wirst mit diesen Wellen (Symptomverschlechterungen) leider weiter rechnen müssen.
Auch eine Stabilisierung verläuft oft nicht so, dass man etwas ändert und dann ist alles gut.
Dein ZNS ist gereizt und das kann zu allen möglichen (und unmöglichen) Symptomen führen, auch zu Unzeiten (halb drei nachts, du Arme) (oder bist du ein Mann?) :)

Das Gefühl ein von Säure überschwemmtes Gehirn zu haben ist ein Ausdruck, den man nur aus Entzügen psychotroper Substanzen kennt und damit klassisch für einen SSRI / SNRI - Entzug.
Ich glaub kaum ein anderes Medikament würde so komische Sachen mit einem machen, mit Ausnahme der gefährlichen Antibiotikagruppe der Fluorchinolone und vielleicht ein paar andere exotische Mittel. :o

Ich denke es ist jetzt Geduld gefragt das Ganze mal zu beobachten.
Du hast gerade erst zwei Veränderungen in kurzer Zeit vorgenommen; es ist auch noch zu früh das bereits richtig beurteilen zu können.

Schönen Samstag
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Samstag, 09.06.18, 14:07

Hallo Jamie,

danke, dass du mir geantwortet hast. 😀

Dieses Brennen wie Säure ist also tatsächlich ein Entzugssymptom. Demzufolge nichts Gefährliches??
In der Nacht kommt man ja auf alle möglichen Horrorszenarien. :o (Übrigens bin ich wirklich eine Frau)

Ich darf mich also darauf einstellen, dass sowas noch öfter kommt. Aus deinen Zeilen lese ich, dass ich im Moment weder auf- noch abdosieren sollte. Also aushalten und weiteratmen und warten, was die nächste Welle an den Stand spült. Und den Humor nicht verlieren, wenn das Gehirn brennt. :frust:

Ich wünsche ebenfalls einen schönen Samstag.

Liebe Grüße
loewe
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 09.06.18, 15:50

Hallo Loewe,

es kann sein, dass das Gehirnbrennen wieder aufftritt, muss aber nicht.
Absetzsymptome sind leider sehr vielfältig und wechselhaft.
Dein Bild mit der Welle und dem Strand gefällt mir sehr gut. Das nimmt den Wellen etwas an Schrecken. :)

Übrigens, wenn du dich bei Jamie :) oder jemand anderem für einen Beitrag bedanken möchtest, kannst du das auch mit dem Daumen hoch Symbol rechts oben in der Ecke des entsprechenden Beitrages tun.

LG Ute
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