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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Samstag, 09.06.18, 16:11

Hallo Ute,

auch dir vielen Dank. 😀

Es beruhigt mich zumindest etwas.

Ich schreibe von meinem Smartphone und habe leider das Dank-Symbol nicht, habe schon danach gesucht.

Liebe Grüße
loewe
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Ululu 69
2013 erste Panikattacke, vom Hausarzt Mirtazapin bekommen, aber nicht genommen
2015 Zuspitzung und Häufung der Attacken, ab Dezember 2015 Mirtazapin 30 mg
2016 im Januar 3 Todesfälle in der Familie innerhalb von 3 Wochen, zusätzlich Kündigung erhalten
Nichts geht mehr, ich bestehe nur noch aus Angst
Mirtazapin hilft beim Schlafen
Mai 2016 auf eigenen Wunsch über Notaufnahme in Klinik, dort 7 Wochen stationär
Mirtazapin raus, dafür Citalopram und Pregabalin
Furchtbare 4 Wochen, kein Nachtschlaf, heißes Körperbrennen
Langsame Besserung, Medis helfen, Schlaf kommt wieder
August 2016 für 5 Wochen Tagesklinik, stabilisiere mich
Wirkverlust Citalopram, dafür Venlafaxin ab Januar 2017
Kombination mit Pregabalin hilft, es geht wieder bergauf
Mai/ Juni 2017 Reha, Venlafaxin auf 150, einige Tage 225 mg, geht gar nicht, sofort wieder runter
Bei Entlassung fast symptomfrei, arbeitsfähig entlassen
Venlafaxin 112,5 mg, Lyrica 100-0-100
August 2017 Venla auf 100 mg
September 2017 Venla auf 90 mg
Oktober 2017 Venla auf 75 mg
November 2017 Venla auf 60 mg
Dezember 2017 Venla auf 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg
Februar 2018 Venla auf 37,5 mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 Venla langsam auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren

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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 09.06.18, 16:40

Hallo Loewe,

auf dem Smartphone hast du oben rechts ein Der mit drei Punkten. Dahinter steckt ein drop down Button, wenn du also darauf tippst, erscheint als letzter Punkt Danksagung.
:)

LG Ute
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Samstag, 09.06.18, 17:59

Hallo nochmals,

gibt es jemanden, der das mit dem Brennen auch so erlebt hat? Wäre für einen Austausch dankbar.

Vor allem - geht es wieder weg??? :o

Liebe Grüße
loewe
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Jamie » Samstag, 09.06.18, 19:06

Hallo loewe, :)

leider kann man nicht erwarten, dass jeder bei jedem reinliest.
Das heißt du musst selbst mal ein wenig recherchieren und in andere Threads reinlesen und stöbern.
Wenn ich aber Gehirnbrennen in die Suchfunktion eingebe, gibt es einen Treffer von TBiene, die das auch so beschrieb.

Solche Gehirnempfindungen sind ja schwierig zu beschreiben, es kann also sein, dass andere ähnliche Symptome haben (und das haben sie definitiv), aber andere Begriffe und Umschreibungen dafür verwenden.

Deine Symptome sind typisch für einen AD-Entzug, das können dir alle hier bestätigen, auch diese fiesen Gehirnempfindungen (bei mir hat es sich beispielsweise so angefühlt als ob mein Gehirn herumschwappt) und sie werden irgendwann verschwinden oder zumindest besser werden.

Grüße
Jamie
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Diane » Sonntag, 10.06.18, 0:07

Hi..

Ja hier.. ich...
Ich hatte dieses brennen im Kopf...
Bei Fragen fragen ;)

Lg
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Ich nahm 2015 150mg Venlafaxin. Dank diesen Forums schlich ich mit Kügelchenmethode aus (7Monate). Bei 0mg angekommen, gings mir 2 Wochen gut, dann trat die Hölle auf Erden ein. Ich hatte zum Schluss zu schnell reduziert. Ich war monatelang bettlägrig, schlimmste Angstzustände, Herzprobleme, 20kg Abnahme was Vitaminmangel mit sich brachte, die ich dank Entzug mit Nahrungsmittelergänzungspäperate nicht beheben konnte, vorallem mein Vitamin D3 war krankhaft niedrig. Ich war kaum noch lebensfähig, mehr Wellen als Fenster.
Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

Aktuelle Medikamente Januar 2018:

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Vitamin D3 mit K2 alle 2 Tage 5000ie mit 100yu K2

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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Sonntag, 10.06.18, 8:05

Hallo Diane,

schön, dass du dich gemeldet hast. 😀
Natürlich frage ich auch gleich. Mich hat dieses Brennen sehr erschreckt und meine ohnehin schon starke Angst noch verstärkt, sodass es mir nun erst richtig schlecht ging.

Du hast ja wirklich Schlimmes durch, und das trotz Ausschleichen. Mir geht es ähnlich, denn ich dachte auch, dass ich langsam reduziert habe. Aber wohl auch noch zu schnell.

Ich weiß, dass jeder seinen eigenen Verlauf hat, aber man fühlt sich nicht so alleine, wenn es jemand auch erlebt hat.

Hattest du dieses Brennen ständig oder nur gelegentlich? Bei mir ist es ja nachts, da muss wohl im Schlaf eine PA ablaufen.

Wie lange hielt das an bzw. wann ging es weg? Konntest du irgendwas zur Linderung machen?

Die heftigen Angstzustände habe ich ja auch, die Angstvist im Moment mein ständiger Begleiter, manchmal kommen auch die ekligen Angstwellen. Da das ohnehin meine Grunderkrankung war, bin ich ziemlich verunsichert.

Es ist schön, dass es dir heute wieder einigermaßen geht. Schlimm, was dieses Zeug anrichtet.

Sicher kommen bei mir noch ein paar Fragen.

Erst einmal ein Dank an dich.
Liebe Grüße
loewe
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Diane
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Diane » Sonntag, 10.06.18, 8:54

Hallo,

Ja, ich bin 1j durch die Hölle. Hatte 7 Monate ausgeschlichen. Mit 18mg bin ich dann auf Null mit fatale Folgen...

Das brennen bekam ich zb wenn ich mich über etwas erschrak oder zb hat ich mir ein Film angeschaut u freute mich u bekam auch dieses brennen. Es hing auf jedenfall mit Emotionen zusammen. Gestern hat ich es auch, weil ich etwas entdeckte u angst bekam. Das zischt vom Nacken rüber über den Kopf. Wie eine Flutwelle. Ich hatte deswegen auch Untersuchunge wie EEG, MRT von Kopf u Nacken u Nervenleitgeschwindigkeitstest. Das einzigste, was man fand, seien harmlose Marklagerläsionen im Hirn ... logischerweise hat ich 2015 ein MRT ohne Befund u 2016, nach Einnahme von Venla, Marklagerläsionen. In meinen Augen kommen diese von Venla.

Diese Wellen von Angst hat ich auch ganz lang. Vorallem Morgens. Ich sprang förmlich ausn Bett u nur Duschen ging. Danach musste ich mich wieder hinlegen, weil Neuroemotionen mich im Griff hatten. Zudem starke Rückenschmerzen u Stromähnliche Gefühle im gesamten Körper! Pure Hölle!

Mit dem Kreislauf hab ich heut noch Probleme. Der schiesst ständig in die Höhe.
Meist nach dem essen. Erst dacht ich an HIT, aber 2 Tests ergaben normale Werte.

Ich dachte, ich sterbe. Hatte mich Totkrank gefühlt u bin von einem Arzt zum anderen... von eine KH ins andere.

Ich hatte durch meine Anflutungen morgens auf eigenen kosten ein Cortisol 24h Speicheltest gemacht. An den Tag war ich morgens auch sehr hibbelig u siehe da, das Cortisol war extrem hoch. Auch meine Schilddrüsenwerte schwankten extrem bis in eine UF...

Der Arzt veranlasste durch den hohen Cortisolwert ein 24h Sammelurin u im Blutserum wurde es auch getestet, aber nix gefunden.
Sie erklärten mir, das bei Panik wohl mehr Cortisol ausgestossen wird. Ich denke, das Venla ziemlich auf die Nebennieren geht, dort werden ja Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol uvm gebildet. Nicht im Hirn wie man denkt.

Fühlt sich denn deine jetzige Lage an, wie vor den Medis?
Wenn nein, dann ist es mit Sicherheit Entzug u Neuroemotionen.

Der Wirkstoff wirkt ja nicht nur im Gehirn, sondern im gesamten Organismus.
Ich zb nahm auch innerhalb von 2 Monaten 20kg ab! War teiweise unterzuckert weil ich nichts mehr essen konnte. Denn dies löste immer PA aus, als das Essen meinen Magen erreichte. Keine Ahnung, was das war u ob da eas gereizt wurde. Ich habs heute noch teilweise, aber die 20kg sind wieder drauf (leider:D) ...
Dadurch bekam ich viele Vitaminmangel. Vorallem D3 weil ich nur drin war. Solltest du auch nur drin sein, versuch wenigstens übers offenen Fenster o Balkon 20min ein Ganzkörper Sonnenbad zu nehmen, damit du keine NEM nehmen musst, die man ohnehin schlecht verträgt im Entzug. Bei 20min sonnen im Bikini hast du deine 20.000ie D3... Viele vertragen nichtma eine 1.000ie Tablette. So gings mir... ich lag davon 2 Tage wach.
U versuche viel B12 durch Schweineleber aufzunehmen. Meine Erfahrungen sind, das man im Venlaentzug D3 u B12 Mangel erleidet.

Heute ist es so, das ich ausschlafen kann, ohne morgendlichen Peak ( Angstwelle )... Manchmal kommts noch durch. Ich denke auch, das vieles an Symptomen bei uns Frauen Zyklusabhängig ist.

Lg
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Sonntag, 10.06.18, 9:57

Hallo Diane,

lass dich aus der Ferne umarmen, du hast mir gerade ein wenig die Angst genommen. 😀

Du hast es so ausgesprochen, wie ich es empfinde, es kommt von den Emotionen. Und zwar von den eingesperrten bzw. unterdrückten. Die sammeln sich und suchen sich ihren Weg. Das dann in der Nacht, wo ich loslassen muss. Auf jeden Fall ist das nichts Gefährliches, sondern eben heftig unangenehm.

Wie ich gelesen habe, hast du es heute noch manchmal?

Wegen der Sonne mache ich mir keine Sorgen, ich bin teilweise nur draußen (Bungalow im Waldgebiet am See). Wenn ich zu Hause bin, gehe ich jeden Tag spazieren. Außerdem mache ich Nordic Walking.🏃‍♂️

Das morgendliche Anfluten von Cortisol habe ich fast jeden Tag, was dann ja die erste Angstwellen auslöst und einen entsprechenden Start in den Tag schon mit Angst beschert. Mein Problem ist, dass ich eher gelähmt bin und im Bett liegen bleibe. Dann ist jeder Gedanke angstbesetzt.

Du beschreibst dieses Hochschießen der Angst über den Nacken, so habe ich es auch. Das Brennen an Brust und Rücken hatte ich schon oft, aber im Kopf eben noch nicht. Ja, die Symptome wechseln eben.

Manchmal weiß ich nicht genau, ob noch Grunderkrankung mit reinspielt, aber früher hatte ich immer Angst vor etwas: vor dem Tod und vor dem Sterben, vor Krankheit oder vor der Angst selber. Heute ist sie scheinbar ohne Grund da. Und da mein Verstand einen sucht, gibt es auch mal Zwangsgedanken.

Also die Angst ist wirklich mein größtes Problem. Sie ist unterschwellig immer da und schießt manchmal hoch. Ich hatte eine gute Reha im letzten Jahr und wurde fast symptomfrei entlassen. Die Reduzierung von Venla ging auch bei mir bis 37,5 mg gut und dann fing es an.

Hast du Möglichkeiten gefunden mit der Angst umzugehen? Oder geht sie irgendwann von alleine weg?

Ich arbeite zwar nicht mehr, kann aber sonst noch alles machen, bin auch körperlich fit und belastbar, aber eben alles mit Angstbegleitung. Ich denke schon lange, dass die bessere Steuerung meiner Gedanken hilfreich wäre, denn die driften oft ab in Richtungen, die nicht gut sind.
Ich kann auch viele Symptome inzwischen tolerieren, wie Fußkribbeln, Hörprobleme, Ohrenrauschen oder leichte Übelkeit. Nur mit den psychischen tue ich mich schwer.

Außerdem habe ich das Gefühl, dass das Venla jeden Morgen meine Angst pusht, da ich immer vormittags so 1-1,5 Std. später eine Welle bekomme. Abends geht es mir oft gut und dann wünsche ich mir, dass der Tag noch länger dauert, damit der nächste Morgen nicht so schnell kommt.

Liebe Grüße
loewe
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April 2018 Venla langsam auf 31 mg
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Diane » Sonntag, 10.06.18, 10:29

Huhu...

Ich sags mal so... vor Venla hatte ich auch Angstzustände, aber nie ein brennen oder morgendliche Probleme u schon gar nicht Probleme mit Schwäche uvm. Das war definitiv nicht meine Grunderkrankung!

Ja, ich habs heute noch. Mir ist aber aufgefallen, das es Zyklusabhängig ist. Deshalb wird demnächst noch mein Hormonstatus geprüft.
Ich will da einfach auf Nr sicher gehen.

Teilweise gings mir damals so schlecht, das mich mein Neurologe ins Neurologische KH einwies,um Nervenwasser zu ziehen. Aber dies wurde nicht gemacht, weil es ein Campus mit Psychiatrie ist u man mich kannte von 2015.Habe wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen :D
Jedenfalls schickte man mich von dort aus in die Klapper... Ich ließ mich drauf ein, denn ich brauchte diese Ruhe (Daheim 2 Kids)... Allerdings war ich ja schon im Forum u ließ mir erstmal nichts an Medis aufquatschen... Jedoch war ich so am Boden u hab mich auf 37.5mg Venla eingelassen mit schlimmsten NW, wo ich dachte, ich sterbe. Mein Blutdruck ging nicht runter, ich lag zitternd im Bett, konnt nicht mehr laufen, hatte starken Durst u musste ständig zu Toi. Schlimm.... sowas erlebte ich noch nie u hab das Zeug am nächsten Tag verweigert. Sie wollten mich rausschmeissen, ich erkundigte mich hier u bekam zu lesen, das Seroquell Symptome abfängt. Also nahm ich 25mg (niedrigste Dosis) u es half. Allerdings musste ich das auch wieder ausschleichen u es kamen die selben Symptome wie zu Anfang bei Venla... u wieder musste ich durch...

Ich bin seitdem Arbeitsunfähig u vom Amtsarzt bis aufs weitere Krankgeschrieben. Dabei hat ich zuvor eine Lehre samt Kinder u nebenher noch Fachabi ... Haushalt u Kids ohne Auto alles allein geregelt OHNE MEDIS.... seit den Medis, also gut 3J, ist mein Leben ein Chaos.

Aber es wird besser. Es dauert u ist bei jedem anders. Aber due Entzugserscheinungen bei Venla sind bei vielen die selben... Dieses Medi ist ohnehin eines der schwierigsten, die man ohne Probleme absetzen kann. Der Sänger Robbie Willams nahm dies auch u beschrieb den Entzug als "Hölle auf Erden"... und das von jmd zu hören, der Alk u Drogenentzüge hinter sich hat, sagt schon einiges aus.

Die Angst wurde immer weniger. Ich denke, es liegt am Cortisol, was der Körper ausstrahlt...
Das muss sich wahrscheinlich alles wieder einpendeln. Hattest du zu Anfsng von Venla auch zb Zwischenblutungen usw? Sie greifen extrem im Hormonhaushalt ein.

Das find ich gut, das du trotz allem raus kannst u fit bist. Bei mir ging wie gesagt nichts mehr.

Mir gings auch immer mit der Einnahme von Venla schlecht. Von 11 bis 17 uhr u dann gings... Ich habe ja einen eigenen sehr lang dokumentierten Thread... Wenn du ihn lesen möchtest, dann solltest du aber einigermassen stabil sein.

Lg
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Sonntag, 10.06.18, 11:13

Hallo Diane,

ich bin dir so dankbar, dass du so schnell antwortest. 🙏

Ich bin auch davon überzeugt, dass die Angst irgendwann mal weniger wird, wenn dich die Hormone und Neurotransmitter und Botenstoffe.... wieder eingependelt haben.

Ich denke, dass ich meine Lebenskrise doch ziemlich weit überwunden habe und nun die Anpassung vollzogen ist und ich die Angst nicht mehr brauche. Aber bring ihr das mal bei!

Bei mir pusht es auch vormittags und geht dann meist bis 17 Uhr, genau wie du es beschreibst.
Das mit Robbie Williams ist ja interessant.

Zyklusabhängig ist das Ganze auf jeden Fall, oft auch vom Wetter und Mond. Wenn alles zusammentrifft, also Regel, Vollmond und dunkles Wetter, geht gar nichts mehr. Das kenne ich noch von früher.

Alles heilt, das ist die Hoffnung. Respekt an alle, die solche schweren Verläufe überwunden haben.

Da ich mich derzeit nicht wirklich stabil fühle, werde ich deinen thread später lesen. Danke für die Warnung, sonst triggert es wieder.

Ich bin unsagbar froh über das Forum, denn meine Ärzte kooperieren nicht in Bezug auf Ausschleichen.

Im Krankenhaus vor 2 Jahren saß ich Nacht für Nacht mit meinem Körperbrennen und Schlaflosigkeit vor dem Schwesternzimmer, aber das hat keinen interessiert. Die haben die Tür zugemacht und gefragt, ob ich die ganze Nacht hier sitzen will, ich solle doch lieber in mein Bett gehen und mir schöne Gedanken machen. Da kriege ich heute noch Wut. Allerdings die Therapien waren gut und die vielen sportlichen Aktivitäten.

LG
loewe
2013 erste Panikattacke, vom Hausarzt Mirtazapin bekommen, aber nicht genommen
2015 Zuspitzung und Häufung der Attacken, ab Dezember 2015 Mirtazapin 30 mg
2016 im Januar 3 Todesfälle in der Familie innerhalb von 3 Wochen, zusätzlich Kündigung erhalten
Nichts geht mehr, ich bestehe nur noch aus Angst
Mirtazapin hilft beim Schlafen
Mai 2016 auf eigenen Wunsch über Notaufnahme in Klinik, dort 7 Wochen stationär
Mirtazapin raus, dafür Citalopram und Pregabalin
Furchtbare 4 Wochen, kein Nachtschlaf, heißes Körperbrennen
Langsame Besserung, Medis helfen, Schlaf kommt wieder
August 2016 für 5 Wochen Tagesklinik, stabilisiere mich
Wirkverlust Citalopram, dafür Venlafaxin ab Januar 2017
Kombination mit Pregabalin hilft, es geht wieder bergauf
Mai/ Juni 2017 Reha, Venlafaxin auf 150, einige Tage 225 mg, geht gar nicht, sofort wieder runter
Bei Entlassung fast symptomfrei, arbeitsfähig entlassen
Venlafaxin 112,5 mg, Lyrica 100-0-100
August 2017 Venla auf 100 mg
September 2017 Venla auf 90 mg
Oktober 2017 Venla auf 75 mg
November 2017 Venla auf 60 mg
Dezember 2017 Venla auf 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg
Februar 2018 Venla auf 37,5 mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 Venla langsam auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren

Diane
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Diane » Sonntag, 10.06.18, 11:24

Hi...

Das mit dem Schwesternzimmer kenn ich zu gut. Man wird einfach als bekloppt abgestempelt u das is das traurige an der ganzen Sache. Deswegen dieses Forum.. Es soll Aufklärung schaffen u es wächst von Jahr zu Jahr. Das Forum war sogar schon Gesprächsthema im TV bei Akte XY glaub ich ... Vielleicht hat ein Admin noch den Link oder du Googlest einfach mal nach :)

Versuche, fit zu bleiben.. Aber in Maßen, denn zuviel Sport triggert.. Ich leg dir auch ans Herz, dich nicht zuoft im Forum aufzuhalten. Es kann auch sehr stark triggern. Ich bin auch nur Phasenweise hier aktiv.

Ich hatte unzählige Gespräche mit Ärzte, die auch die veeschwiegenden Entzugssymptome unter 4 Augen zugaben.
Einer empfiehlte mir eine kleine Dosis Lyrica um zu deckeln. Ich hans aber nicht probiert. Er hatte aber einen seriösen Eindruck gemacht da er erst, als er eigentlich gehen wollt, mit der Sprache rausgerückt ist.

Lg
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Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

Aktuelle Medikamente Januar 2018:

Nebivolol seit 1.März 0mg

Vitamin D3 mit K2 alle 2 Tage 5000ie mit 100yu K2

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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Sonntag, 10.06.18, 11:39

Hallo und nochmals danke für die Hinweise. Das mit dem Forum hat mein Mann auch schon gesagt, da habt ihr wohl Recht. Manche Geschichten triggert wirklich und ich werde mein Lesen hier auch etwas reduzieren.

Es ist auch nicht gut, sich ständig nur mit der Angst zu befassen.

LG
loewe
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März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 Venla langsam auf 31 mg
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Diane » Sonntag, 10.06.18, 11:46

Huhu

Ja da hat dein Mann ausnahmsweise mal Recht 😂

Achso, wenn du morgens unruhig bist, dann versuch vor dem Aufstehen etwas zuckerhaltiges zu essen... Einen Keks oder Schoki... das drückt das Cortisol etwas runter.

Lg
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Montag, 11.06.18, 11:56

Hallo liebe Foris,

was ist nur los? Ich wollte mich stabilisieren, aber nach kurzzeitiger Besserung hänge ich nun wieder voll drin. So kenne ich mich gar nicht.

Habe ein ausgeprägtes Morgentief und bin zu nichts zu gebrauchen, null Antrieb und jeder Gedanke angstbesetzt.

Ich hatte nie Depression, aber jetzt gerade fühle ich mich so. Dazu weiter das schreckhafte Morgenerwachen.

Was soll ich tun? Kann es sein, dass man durch eine solche „depressive“ Phase durch muss? Dazu gesteigerte Ängste und Angstgedanken (Zwangsgedanken).

Wäre jetzt ein Höherdosieren angebracht oder lieber runter oder aushalten? Im Moment weiß ich gar nichts mehr und fühle mich einfach nur elend. Und das kurz vor dem Urlaub, ich weiß gar nicht, wie das gehen soll. Hoffe auf Antwort und einen Tipp.

Seid ganz lieb gegrüßt von mir.
loewe
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Juna » Montag, 11.06.18, 12:23

Hey loewe,

ich würde sagen, dass Du ...da durch musst, tut mir leid.
Bzgl der Dosis hatte Dir glaube ich schon jemand geschrieben, dass Du die jetzt auf alle Fälle erst einmal halten solltest, damit Dein ZNS überhaupt die Möglichkeit bekommt, sich zu stabilisieren.
Du hängst gerade in einer Welle und hast glücklicherweise kleine Fenster. Versuche das mal so herum zu sehen und "positiv" zu denken.
Jaa, ich weiß, schreibt sich wesentlich leichter, als getan.

Das was Du alles beschreibst, sind Absetzsymptome, Dein ZNS ist verwirrt, durcheinander, fühlt sich veräppelt und muss erst einmal wieder lernen.
Ich beschreibe mir das gerne so, dass das ZNS alles dafür tut, um die Substanz wieder zu bekommen, die es mal hatte, weil es eben voll abhängig und süchtig ist.
Ich weiß nicht, ob die Beschreibung so voll zutrifft, für mich ist sie logisch.

Halte durch, tue Dir was Gutes und versuche es mit Gelassenheit, wenn das bei Dir geht, dass Du morgens ein Tief hast und hängst, dann ist das eben so, viele liegen im Entzug ständig flach, können gar nichts mehr, also immer die Brotkrumen herauspicken, welche positiv sind, so schwer, anstrengend und nervig das halt auch ist.

Alles Liebe,
Juna
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Montag, 11.06.18, 13:47

Hallo Juna,

danke für deine schnelle Antwort. 😀

Da muss man halt durch, in der Hoffnung, dass es danach auch wieder besser wird. Ich kenne mich so depressiv gestimmt kaum mal, konnte immer alles machen, wenn auch mit Angst.

Nachmittags und abends geht es dann meistens besser, obwohl ich jetzt auch teilweise Einschlafprobleme habe. Der Grund ist natürlich die Angst vor dem morgendlichen Erwachen.

Ja, sich was Gutes tun... Vielleicht ist der Urlaub in Italien auch gerade richtig und ich komme auf andere Gedanken. Ich wünsche es mir.

Bei mir ist es so ein Wechsel - ein Tag besser und den nächsten schlechter. Du hast recht, ich habe wenigstens noch Fenster. Obwohl mein Mann beobachtet, dass es mir zunehmend schlechter geht. Ist vielleicht die befürchtete Verschlechterung nach 6 Monaten??? Vielleicht sollte ich nicht so viel analysieren und kontrollieren, sondern einfach akzeptieren.

Danke nochmals für deine Zeilen.
LG
loewe
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Februar 2018 Venla auf 37,5 mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 Venla langsam auf 31 mg
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Juna » Montag, 11.06.18, 14:08

Huhu,
loewe55 hat geschrieben:
Montag, 11.06.18, 13:47
Vielleicht sollte ich nicht so viel analysieren und kontrollieren, sondern einfach akzeptieren.
*Daumen hoch*
sonst macht man sich nur noch mehr mürbe, außerdem achtet man dann iwann auf jeden Mikropups und macht sich einfach nur kirre

LG :fly: :sports: :hug:
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Dienstag, 12.06.18, 9:41

Hallo und guten Morgen,

noch immer fühle ich mich katastrophal. Alles ist schwer,?kann kaum noch was außer rumsitzen.
Warum jetzt depressive Zustände? Ist das alles normal?

LG
loewe
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Dienstag, 12.06.18, 18:17

Hallo nochmal,

folgende Frage treibt mich in meiner Verzweiflung um: Was spricht dagegen, eine Wiedereindosierung zu machen, also das Reduzieren zu beenden und zu einem späteren Zeitpunkt noch langsamer neu zu starten?

Ich habe das nicht vor, es ist nur das Abwägen einer Möglichkeit, wenn es denn gar nicht besser wird. Ich bin ja nicht auf Null, da müsste es doch eigentlich gehen.?Ich weiß, dass das ZNS nun gereizt ist, welche Schritte wären da möglich?

Ich habe hier im Forum gelesen, dass das mancher gemacht hat. Es wäre natürlich schade um das bisher Erreichte.

Ganz viele Grüße
loewe
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Diane » Dienstag, 12.06.18, 18:20

Huhu..

Bei welcher Dosis bist du jetzt u seit wann?

Lg
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