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Pipamperon 40mg und Mirtazapin 30mg - Hilfe beim absetzen

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Pipamperon 40mg und Mirtazapin 30mg - Hilfe beim absetzen

Beitrag von Schlaflos222 » Dienstag, 15.05.18, 20:59

Hallo Zusammen,

meine Schlafstörungen traten erstmal im Novemer 2017 auf. Vermutlich aufgrund einer Überforderung. Mittlerweile habe ich diese Überforderung bewältigen können. Die Schlafstörungen sind jedoch nicht abgeklungen und eine stark depressive Phase kam noch hinzu. Daraufhin habe ich mehrere Monate Benzos eingenommen (Niedrigdosisabhängigkeit), um überhaupt 3 - 4 Stunden / je Nacht schlafen zu können. Bis ich im März die Notbremse gezogen habe und einen stationären Entzug erfolgreich hinter mich gebracht habe.

Mein Problem ist, dass ich jetzt auf Mirtazapin 30mg und Pipamperon 40mg eingestellt wurde. Nebenwirkungen, die bei mir auftreten: Kann sehr lange schlafen, was auf der einen Seite auch gut ist; emotionale Kälte und stellenweise Antriebslosigkeit.

Aktuell bin ich auch aufgrund der fehlenden Zuverlässigkeit nicht arbeitsfähig.

Meine Fragen sind, wie sind eure Erfahrungen mit den genannten Medikamenten und wie würdet ihr beim absetzen vorgehen?

Ich bedanke mich für eure Meinungen und Einschätzungen!

Viele Grüße, Schlaflos222
So sieht mein Medikationsverlauf aus:

November - Mitte März: Zolpidem 5 - 10mg
Ab Mitte März: Zolpidem 0mg; Mirtazapin erst auf 15mg, dann auf 30mg erhöht; Pipamperon auf 40mg eingeschlichen

Katharina
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Re: Pipamperon 40mg und Mirtazapin 30mg - Hilfe beim absetzen

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 16.05.18, 18:09

Hallo Schlaflos!

Kurz da über Handy

Meine eigene Erfahrung
Wenn überhaupt -

Mirtazapin als Schlaf'anstossende'
Hilfe, so nannte das der Arzt
besteht bei 3,75 mg.
nicht höher.


ich habe damals eine Schmelz- Tablette Mirtazapin
von denen man sagt sie seien nicht teilbar was mir problemlos gelang, geteilt.

Letztendlich war es ein erzwungeneer Schlaf, wie durch jedes Psychofarmakon
ich habe Mirtazapin abgesetzt.

Später erneut versucht, paradoxer Effekt, totműde aber unfähig zu schlafen, nie wieder.


Pipamperon gibt es auch als Tropfen.

Ich kann keine Reduzier-Vorschläge erstellen, schau einmal quer in den posts.

Lieber Schlaflos, es ist sehr viel los im forum
bitte habe etwas Geduld bis sich diejenigen melden, alles Betroffene
die Ausschleichen besser einsehen können.

dafür ist eine pråziese
Signatur notwendig:
weshalb
seit wann
was
wieviel

wie oft abgesetzt
oder
reduziert

wieder eindosiert.



Alles Gute,
Katharina
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Re: Pipamperon 40mg und Mirtazapin 30mg - Hilfe beim absetzen

Beitrag von Schlaflos222 » Mittwoch, 16.05.18, 19:35

Hallo Katharina, vielen Dank für deine Nachricht. Ich erwarte auch nicht, dass ich bereits nach einem Tag alle notwendigen Informationen bzw. Erfahrungen zu meinen Problemen erhalte ;-).

Während meinem Aufenthalt im Bezirkskrankenhaus (Zeitraum: Mitte März bis Mitte April) wurde ich auf die beiden Medikamente eingestellt. Erst 15 mg Mirtazapin und nach ein paar Tagen wurde die Dosis auf 30 mg Mirtazapin erhöht. Gleichzeitig wurde die Dosis von Zolpidem auf 0 reduziert. Nachdem der Schlaf nicht kommen wollte, habe ich Pipamperon erst als Bedarf (40 mg in flüssiger Form) erhalten und in den darauffolgenden Wochen wurde das Medikament fest mit in die Medikation aufgenommen (40 mg in Tablettenform).

Seitdem habe ich Mirtazapin und Pipamperon täglich eingenommen und somit die Dosis nicht reduziert.

Katharina, wenn ich fragen darf: Wenn ich es richtig verstanden habe, hattest du auch Schlafprobleme und dir hat Mirtazapin nicht weitergeholfen? Nimmst du dann auch Pipamperon oder hat sich das dann wieder selbst eingependelt?
So sieht mein Medikationsverlauf aus:

November - Mitte März: Zolpidem 5 - 10mg
Ab Mitte März: Zolpidem 0mg; Mirtazapin erst auf 15mg, dann auf 30mg erhöht; Pipamperon auf 40mg eingeschlichen

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Re: Pipamperon 40mg und Mirtazapin 30mg - Hilfe beim absetzen

Beitrag von Gwen » Mittwoch, 16.05.18, 20:12

Hallo Schlaflos222,

herzlich Willkommen hier im Forum!
Schlaflos222 hat geschrieben:
Dienstag, 15.05.18, 20:59
Meine Fragen sind, wie sind eure Erfahrungen mit den genannten Medikamenten und wie würdet ihr beim absetzen vorgehen?
Die Erfahrungen die Du hier finden wirst, werden wohl wahrscheinlich negativ sein. Wir sind ja ein psychopharmaka-kritisches Forum und leiden alle unter der Abhängigkeit und den Entzugserscheinungen durch unsere Medikamente. Daher unterstützen wir uns gegenseitig beim reduzieren und absetzen.

Kannst Du bitte noch eine Signatur anlegen, dann hat man Deinen Medikamentenverlauf im Überblick und kann Dir genauer raten.
Infos und die genaue Anleitung dazu findest Du hier: viewtopic.php?f=46&t=15035

Und hier noch die Grundlageninformationen zum Absetzen von Antidepressiva viewtopic.php?f=18&t=12880. Da kannst Du Dich schon Mal in das hier empfohlene Vorgehen einlesen.

Viele Grüße und einen guten Austausch!
Gwen
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Re: Pipamperon 40mg und Mirtazapin 30mg - Hilfe beim absetzen

Beitrag von Schlaflos222 » Mittwoch, 16.05.18, 21:23

Guten Abend Gwen,
vielen Dank für deinen Rat. Ich habe gleich noch eine Signatur erstellt und hoffe, dass diese so passt!

Viele Grüße
Schlaflos222
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So sieht mein Medikationsverlauf aus:

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Re: Pipamperon 40mg und Mirtazapin 30mg - Hilfe beim absetzen

Beitrag von Gwen » Mittwoch, 16.05.18, 21:42

Hallo schlaflos 222,
kannst Du die Signatur bitte noch etwas präziser gestalten?
Hast Du das Zolpidem in wechselnden Dosierungen genommen oder gesteigert? Und wann wurde das Mirtazapin erhöht und das Pipamperon dazu genommen?
Viele Grüße Gwen
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Re: Pipamperon 40mg und Mirtazapin 30mg - Hilfe beim absetzen

Beitrag von josse075 » Donnerstag, 17.05.18, 8:21

Hallo Schlaflos 222,
ich erzähle einfach kurz über meine Erfahrung, nicht um Dir meine Vorgehensweise überzustülpencb, sondern nur damit Du merkst, dass Du nicht alleine bist. Manchmal gibt das einem Mut.
Ich bekam Schlafprobleme Anfang 2017 nach Antibiotika Behandlung. Da ich den Zusammenhang damals nicht erkannt und starke Ängste entwickelt hatte, bin ich auf Einnahme von Opipramol zum Schlafen und beruhigen eingegangen. Da mir das nicht gegen die Ängste half, habe ich es Juli 2017 abgesetzt. Im August begannen dann die Absetzphänomene, Schwindel, verstärkte Ängste, usw...von mir immer noch nicht als solche erkannt. Mein Blutdruck stieg. Ich ließ mir Blutdrucksenker verschreiben und damit begannen die paradoxen Reaktionen auf alles was ich folgend nahm. Ich wurde im September zeitweilig, mehrmals über mehrere Tage komplett schlaflos, nix, nicht eine Sekunde Schlaf. Da ich dann dachte ich würde sterben und mich das total verunsichert hat, bin ich Anfang Oktober schnurstracks in die Psychatrie gegangen und um Medizin gebettelt.
Dort fing die Odyssee dann erst recht an. Ich bekam Mirtazapin, erst 15, dann 30 und schließlich 45 mg. Nichts davon hat mich zum Schlafen gebracht. Im Gegenteil, es war so als ob ich Koffeintabletten bekommen hatte. Also kamen Benzos dazu. Durch die Kreuzreaktion war ich dann pro Tag wenigstens für ca. 5 Stunden aber das nicht einmal am Stück nachts ausgenockt.
Nach 4 Wochen bin ich dann in eine psychosomatische Klinik voller Hoffnung gegangen und was kam: Mirtazapin etwas runtergesetzt auf 30mg, Benzo weg und dafür Neuroleptika, da ich auf Mirtazapin alleine garnicht schlafen konnte (kommt Dir die Mischung bekannt vor?).
Das Ganze ging 9 Wochen und das Bedarfsmedikament wurde für jede Nacht fest eingebaut. Also 30mg Mirtazapin und Neuroleptikum dazu.
Egal wieviel Therapie ich in den Kliniken bekam, es wurde immer Schlimmer. Depressiv wurde ich da erst. Ich stritt dauernd mit den Ärzten bis ich irgendwann den Entschluss gefasst habe keine Medikamente mehr zu mir nehmen zu wollen, egal ob ich sterbe (das war meine größte Angst) oder nicht. Der Oberarzt ließ sich darauf ein, alle Medikamente weg und Mirtazapin auf 7,5 mg und siehe da, ich fing an zu schlafen. Die Ärzte konnten, oder wollten das nicht verstehen, das häbe es noch nie gegeben.
Heute bin ich bei 2,8 mg mit der Wasserlösmethode. Einen kleinen Fehler habe ich aber gemacht. Entgegen den Empfehlungen hier im Forum bin ich alle 3 Wochen mit der Dosis heruntergegangen und so langsam macht sich das bemerkbar, deswegen Absetzpause vorerst.
Als Schlusswort vielleicht: paradoxe Reaktionen sind garnicht so selten wie vielleicht angenommen. Psychopharmaka helfen nur kurzzeitig. Bei zu langer Einnahme verpasst man die Chance zu erkennen, ob die Krise nicht vielleicht doch schon überwältigt ist. Und Absetzen kann echt zermürbend, anstrengend, langwierig sein.
Gruß
José
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Oktober 2015: ambulante HautOp, prophylaktisch Antibiotikum (Doxycyclin) und 4 Tage lang Schmerzmittel (Ibuprofen, Paracetamol). 12 Januar 2016: 1. Schwächeanfall, als ob ich auf der Stelle einschlafe, nie vorher gehabt. Danach erste Panikattacke und Angst zu sterben. EKG alles ok, stattdessen Helicobacter gefunden, Behandlung mit Amoxihexal, Clarithromycin und Pantoprazol. 22 Januar 2016, Unwohlsein, Arzt, Würmer gefunden, Behandlung mit Vermox. Angst und Panikstörung seit Juni 2016: 2. Schwächeanfall, Herzrasen, Panik, Angst zu sterben, 2 Tage Krankenhaus, Herz überwacht, Entlassung o.B.. 14 Tage später: 3. Schwächeanfall, Dauerschwindel, Heiß, kalt, keine Luft, Gefühl zu sterben, Angst, Panik, Unmengen von Wasser getrunken. Nach Wiederkehr zusätzlich Brain -und Bauchzaps, Gefühl ins Leere zu treten, Unruhe, Erhöhung des Diastolischen Blutdruckwertes, Missempfindungen, Beklemmungsgefühle, Schlafstörungen, Einnahme von Opipramol, von Hausärztin verschrieben, seit Ende März 2017 krankgeschrieben. Symptome erst besser, danach nur Nebenwirkungen, alles was vorher war noch zusätzlich verstärkt. Opipramol im ersten Monat gesteigert (erst 50mg, dann hoch bis 125), bis Mitte Juli 2017 ausgeschlichen und abgesetzt. Nach Absetzen Zustand besser, Schlaf zunehmendes mehr, bis ca. 5Std/Tag und erholsam, Schwindel besser, Zaps weg. Genauso stark wie vorher: Angstzustände. August 2017: Angstzustände. 11.September wegen Blutdruck Ramipril eingenommen, 4 Tage alles gut, danach 2 Tage komplett schlaflos. 7. Tag: 4 Stunden Schlaf. Medikament austauschen lassen gegen Candesartan, gleiches Spiel von vorne. Diverse Schlafanstoßende Antidepressiva ausprobiert: Trimipramin, Mirtazapin 15mg. Nach dem 3. Mal Schlaflosigkeit wie oben beschrieben, freiwillige Einweisung in Psychiatrie (4. Oktober 2017). Da Mirtazapin von 15 auf 30mg hochdosiert, trotzdem keine schlafanstoßende Wirkung, stattdessen hellwach. Laut Ärzten der Angststörung geschuldet. Tavor bekommen, erst 0,5mg zum Schlafen, dann insgesamt 1 mg für den ganzen Tag. Schlaf immer noch schlecht, Ärzte ratlos, Mirtazapin auf 45mg gesetzt. Zustand immer schlimmer, Grübeln, Angst, usw... In der Zeit Platz in psychosomatischer Klinik besorgt, Einweisung am 7.11.2017! Aussage von Ärzten: Angst bekämpft man nicht mit Medikamenten. Hoffnung. Tavor weg, dafür Prometazin rein und Mirtazapin auf 30mg runter. Schlaf immer noch nicht besser, zwischen 0-3,5Std aber nur in Kombination mit Prometazin möglich. Zustand nach wie vor panisch, grübelig. Dauernde Beschwerde meinerseits, da von Anfang an Verdacht auf Unverträglichkeit von Psychopharmaka. Ärzte: alles Blödsinn. Zustand bis Anfang Dezember immer schlechter. Angst zu sterben. Einschleichen von Quentiapin retard abgelehnt. Dann endlich Oberarzttausch, der sich auf einen Versuch eingelassen hat: alle Medis weg, Mirta auf 7,5mg runter (7.12.2017). Seit dem Tag,: Angst weg, Grübeln weg, Beginn zu schlafen zwischen 0 und 5,5Std. Tage immer besser trotz Allem. 14.12.2017 Mirtazapin weiter runter auf 6,5mg, Schlaf noch besser, immer mehr gute Tage. Am 26.12.2017: 5,625 mg Mirtazapin, Schlaf fast garnicht, am Tage hellwach. Seit 19.01.2018: 4,7 mg (Wasserlösemethode). Gute Nächte bis 28.01.2018, auf 29.01.2018 kaum Schlaf. 30. auf 31.01.2018 4,3 mg, kaum Schlaf, 20.02.2018 3,85 mg, 13.03.2018 3,45 mg-ganz schlechte Nacht, kaum Schlaf, 27.03.2018 3,3 mg, 24.04.2018 2,8 mg,...

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Re: Pipamperon 40mg und Mirtazapin 30mg - Hilfe beim absetzen

Beitrag von josse075 » Donnerstag, 17.05.18, 8:24

Verzeih die vielen Fehler, ich habe das mit dem Handy geschrieben!
Gruß
Oktober 2015: ambulante HautOp, prophylaktisch Antibiotikum (Doxycyclin) und 4 Tage lang Schmerzmittel (Ibuprofen, Paracetamol). 12 Januar 2016: 1. Schwächeanfall, als ob ich auf der Stelle einschlafe, nie vorher gehabt. Danach erste Panikattacke und Angst zu sterben. EKG alles ok, stattdessen Helicobacter gefunden, Behandlung mit Amoxihexal, Clarithromycin und Pantoprazol. 22 Januar 2016, Unwohlsein, Arzt, Würmer gefunden, Behandlung mit Vermox. Angst und Panikstörung seit Juni 2016: 2. Schwächeanfall, Herzrasen, Panik, Angst zu sterben, 2 Tage Krankenhaus, Herz überwacht, Entlassung o.B.. 14 Tage später: 3. Schwächeanfall, Dauerschwindel, Heiß, kalt, keine Luft, Gefühl zu sterben, Angst, Panik, Unmengen von Wasser getrunken. Nach Wiederkehr zusätzlich Brain -und Bauchzaps, Gefühl ins Leere zu treten, Unruhe, Erhöhung des Diastolischen Blutdruckwertes, Missempfindungen, Beklemmungsgefühle, Schlafstörungen, Einnahme von Opipramol, von Hausärztin verschrieben, seit Ende März 2017 krankgeschrieben. Symptome erst besser, danach nur Nebenwirkungen, alles was vorher war noch zusätzlich verstärkt. Opipramol im ersten Monat gesteigert (erst 50mg, dann hoch bis 125), bis Mitte Juli 2017 ausgeschlichen und abgesetzt. Nach Absetzen Zustand besser, Schlaf zunehmendes mehr, bis ca. 5Std/Tag und erholsam, Schwindel besser, Zaps weg. Genauso stark wie vorher: Angstzustände. August 2017: Angstzustände. 11.September wegen Blutdruck Ramipril eingenommen, 4 Tage alles gut, danach 2 Tage komplett schlaflos. 7. Tag: 4 Stunden Schlaf. Medikament austauschen lassen gegen Candesartan, gleiches Spiel von vorne. Diverse Schlafanstoßende Antidepressiva ausprobiert: Trimipramin, Mirtazapin 15mg. Nach dem 3. Mal Schlaflosigkeit wie oben beschrieben, freiwillige Einweisung in Psychiatrie (4. Oktober 2017). Da Mirtazapin von 15 auf 30mg hochdosiert, trotzdem keine schlafanstoßende Wirkung, stattdessen hellwach. Laut Ärzten der Angststörung geschuldet. Tavor bekommen, erst 0,5mg zum Schlafen, dann insgesamt 1 mg für den ganzen Tag. Schlaf immer noch schlecht, Ärzte ratlos, Mirtazapin auf 45mg gesetzt. Zustand immer schlimmer, Grübeln, Angst, usw... In der Zeit Platz in psychosomatischer Klinik besorgt, Einweisung am 7.11.2017! Aussage von Ärzten: Angst bekämpft man nicht mit Medikamenten. Hoffnung. Tavor weg, dafür Prometazin rein und Mirtazapin auf 30mg runter. Schlaf immer noch nicht besser, zwischen 0-3,5Std aber nur in Kombination mit Prometazin möglich. Zustand nach wie vor panisch, grübelig. Dauernde Beschwerde meinerseits, da von Anfang an Verdacht auf Unverträglichkeit von Psychopharmaka. Ärzte: alles Blödsinn. Zustand bis Anfang Dezember immer schlechter. Angst zu sterben. Einschleichen von Quentiapin retard abgelehnt. Dann endlich Oberarzttausch, der sich auf einen Versuch eingelassen hat: alle Medis weg, Mirta auf 7,5mg runter (7.12.2017). Seit dem Tag,: Angst weg, Grübeln weg, Beginn zu schlafen zwischen 0 und 5,5Std. Tage immer besser trotz Allem. 14.12.2017 Mirtazapin weiter runter auf 6,5mg, Schlaf noch besser, immer mehr gute Tage. Am 26.12.2017: 5,625 mg Mirtazapin, Schlaf fast garnicht, am Tage hellwach. Seit 19.01.2018: 4,7 mg (Wasserlösemethode). Gute Nächte bis 28.01.2018, auf 29.01.2018 kaum Schlaf. 30. auf 31.01.2018 4,3 mg, kaum Schlaf, 20.02.2018 3,85 mg, 13.03.2018 3,45 mg-ganz schlechte Nacht, kaum Schlaf, 27.03.2018 3,3 mg, 24.04.2018 2,8 mg,...

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Re: Pipamperon 40mg und Mirtazapin 30mg - Hilfe beim absetzen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 17.05.18, 9:56

Hallo schlaflos,

willkommen im Forum :)

Jeder AD - und NL - Entzug (Benzos sowieso) kann Schlafprobleme als Absetzsymptome auslösen und das auch bei Menschen, die zuvor zB gar kein Thema mit dem Schlaf hatten und gut schlafen konnten.
In besonderer Weise sind also Menschen davon betroffen, die sowieso schon nicht richtig schlafen können, deswegen muss das Hauptaugenmerk darauf liegen, sehr langsam abzusetzen, um keine weiteren Probleme zu provozieren.

Mirtazapin hat vor allem bis 15mg schlafanstoßende Wirkung, ab 30mg wirkt es vorrangig antidepressiv.
Da man niemals zwei Psychopharmaka gleichzeitig absetzen sollte, solltest du dich für eins von beiden entscheiden und beginnen mal ein wenig runterzusetzen.
Vom Gefühl her würde ich sagen solltest du evtl. Mirtazapin beginnen, wenn du den Eindruck hast, dass aktuell das Pipamperon noch mehr für deinen Schlaf tut.

Was hast du getan um der Ursache deiner Schlafstörungen auf den Grund zu gehen?
Machst du eine begleitende Therapie?
Es ist sehr wichtig, dass man bei Schlafstörungen ganzheitlich an die Sache rangeht, sprich Schlafhygiene, therapeut. Begleitung etc.
Deine Schlafprobleme werden nicht verschwinden, wenn du nicht schaust, was an deinem Leben dazu geführt hat. Du schreibst etwas von Überforderung. Konntest du dein Leben diesbezüglich entstressen?

Unser Thread zu Schlafproblemen und Schlafhygiene: viewtopic.php?f=57&t=9278

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Jamie
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Re: Pipamperon 40mg und Mirtazapin 30mg - Hilfe beim absetzen

Beitrag von Schlaflos222 » Dienstag, 22.05.18, 21:50

Guten Abend Jamie und Jose,

vielen Dank für Eure Erfahrungen und Meinungen!

@ Jose: Deine Problematik kommt mir sehr bekannt vor. Bei mir wurde die gleiche Methode im BKH angewendet. Benzos weg und im Gegenzug AD erhöhen und Neuroleptika zusätzlich, nachdem ich mit AD alleine nicht schlafen konnte!

Wie lange hat es bei dir insgesamt gedauert, sodass du endlich wieder am „normalen“ Leben teilnehmen hast können?! Ich ziehe das Ganze schon ein halbes Jahr mit mir herum und an Arbeit ist ehrlich gesagt noch nicht zu denken!

@ Jamie:

Ehrlich gesagt habe ich auch nicht daran gedacht, beide Medikamente gleichzeitig abzusetzen. Du hast geschrieben, dass es evtl. sinnvoll wäre, wenn ich erst das AD absetzen sollte und danach erst das Neuroleptika! Hast du selbst damit Erfahrungen gemacht? Wenn ja, wie hat das bei dir funktioniert?

Ich habe alle Ursachen beseitigt, die für meine Probleme verantwortlich waren. Jedoch bin ich momentan arbeitssuchend und fühle mich noch nicht in der Lage zu arbeiten, solange das Schlafproblem noch nicht endgültig gelöst ist. Was habe ich machen lassen: Habe sowohl körperliche Checks, wie MRT Kopf und Bluttests hinter mir; jedoch kein Befund => Ergebnis BKH: Depression! Könnte noch ein anderer körperlicher Aspekt zu meinen Schlafstörungen geführt haben?! Bin noch am überlegen, ob ich noch eine Magen- und Darmspiegelung durchführen lassen sollte!

Vielen Dank und Grüße

Schlaflos222
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Re: Pipamperon 40mg und Mirtazapin 30mg - Hilfe beim absetzen

Beitrag von Clarissa » Mittwoch, 23.05.18, 5:37

Guten Morgen, Schlaflos.

Mein Username hier war früher sleepless :wink:!

Ich habe ihn ändern können, da ich wieder besser schlafen kann. Besser - nicht wirklich richtig gut, aber ich war lebenslang schlafgestört. Jetzt schlafe ich in etwa wieder so, wie vor der dramatischen Verschlechterung der Schlafstörungen und vor allen Medikamenten.

An mir wurden/ich habe wohl alle nichtmedikamentösen und medikamentösen Maßnahmen gegen Schlafstörungen ausprobiert, die bekannt sind. Einzig Z-Substanzen und Benzos halfen mir, natürlich wurde ich davon abhängig! Der Entzug war sehr schwer.

Mir brachten die Medikamente immer mehr Probleme.
Deshalb habe ich vor etwa vier Jahren alles abgesetzt und mich dann durch eine lange schwer schlafgestörte Zeit gequält.
Ich habe viel Druck aus meinem Leben nehmen können und ganz viel an meinem Leben akzeptiert: u.a. die Erwerbsunfähigkeit, verbunden allerdings mit einem erheblichen sozialen Abstieg.

Es gibt meist keine schnelle Lösung bei Schlafstörungen, aber es gibt Verbesserungen und die Möglichkeit, sich zu arrangieren.

Ich wünsche Dir, daß Du einen Weg findest, sich Erfolge einstellen und auch Du Deinen Nutzernamen hier ändern kannst!

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Re: Pipamperon 40mg und Mirtazapin 30mg - Hilfe beim absetzen

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 23.05.18, 9:40

Hallo schlaflos, :)

nein eine Erfahrung habe ich selbst nicht damit, wenngleich ich natürlich schon unzählige AD und NL genommen habe und schlaflos seit 2001 bin; ich wollte damit nur anregen zu schauen, mit welchem Präparat du beginnen willst und da Mirtazapin vor allem in niedrigen Dosen (unter 15mg bzw. unter 7,5mg) besonders schlafanstoßend wirkt, macht es vielleicht Sinn erst mal dieses runterzusetzen, das mit 30mg doch recht hoch angesetzt ist.

Man kann ggf. auch wechselweise absetzen, zB Mirtazapin runter, pausieren, stabilisieren, nichts mehr daran ändern, dann das NL etwas runter usw.
Das Verfahren kannst du deinem Befinden anpassen, wenn es so weit ist und du einen Eindruck bekommst, wie das Absetzen verläuft.

Meine Frage zielte weniger nach körperlichen Untersuchungen ab, wobei das auch wichtig sein kann. zB Schilddrüsenfehlfunktionen können massive Schlafprobleme auslösen.
Ich wollte eigentlich eher fragen, ob du therapeutische Gespräche oder Kurztherapie machst (?)
Kennst du Entspannungstechniken usw?
jedoch bin ich momentan arbeitssuchend und fühle mich noch nicht in der Lage zu arbeiten, solange das Schlafproblem noch nicht endgültig gelöst ist.
Das ist verständlich, aber auch kritisch, denn Schlafstörungen haben die unangenehme Eigenschaft oft lange anzudauern und verselbständigen sich oft auch. Wenn man das zur Prämisse macht erst bei kompletter "Genesung" neue Dinge zu machen, zB sich einen Job zu suchen oder sonstwas, dann erzeugt das auch einen massiven Druck, der wiederum selbst kontraproduktiv ist.

Du schreibst ja selbst, dass du eigentlich alles getan hast, um gute Voraussetzungen zu schaffen - die Frage ist dann, und das meine ich nicht provokant, warum ist die Schlafstörung noch da?
Antworten gibt es einige. zB können die Medikamente das Problem selbst aufrechterhalten oder aber es ist auf mentaler / psychischer Ebene doch noch nicht alles so entspannt und geregelt wie es sein sollte...

Da müsstest du einfach noch mal schauen, wo du evtl. noch mehr für dich tun könntest.
:)

Grüße
Jamie
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Re: Pipamperon 40mg und Mirtazapin 30mg - Hilfe beim absetzen

Beitrag von josse075 » Freitag, 25.05.18, 16:44

Hallo Schlaflos222,
ich bin seit Ende März 2017 krankgeschrieben. Also schon seit über einem Jahr. Bis Juli 2016 hatte ich nie Schlafprobleme. Von 22:00 Uhr bis mindestens 06:00 Uhr des nächsten Tages durchzuschlafen war nie ein Problem. Meine Schlafstörungen fingen mit dem Tag an, an dem ich mich mit Tachykardie und Schwächeanfälle, Mitte Mai 2016, habe ins Krankenhaus einliefern lassen. Gefunden wurde nichts. Was wirklich mit mir los ist, weiß ich bis heute nicht, Therapie hin- oder her. Möglicherweise bringe ich eine Grundanspannung, aufgrund meines katastrophalen Elternhauses mit. Meine Eltern haben normales kindliches Sein mit physischer und psychischer Gewalt gelöst, auch untereinander in meinem Beisein. Bis vor 2 Jahren, der Beginn meiner Krise, mit 40 Jahren, dachte ich alles gut weggesteckt zu haben.
Überhaupt nicht mehr schlafen zu können ging mit Einnahme von Antihypertensiva und Antidepressiva los.
Gerade der schlafanstoßende Mist hält mich wach.

Ich habe angefangen wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen mit dem Entschluss meine Probleme anzunehmen und Medikamente abzusetzen.
Mir geht es noch immer nicht gut. Von gestern auf heute habe ich das Mirtazapin von 2,8 auf 2,55 mg runterdosiert und wie soll es auch anders sein, ganze Nacht wach. Und auch sonst ist der Schlaf eine einzige Katastrophe. Am Tage zu schlafen ging bei mir leider noch nie.
Ich schleppe mich gerade jetzt total gerädert zu meinem Meditationskurs und schreibe nebenbei.
Wie Du siehst, von Heute auf Morgen geht nichts und meiner Erfahrung nach wird es schlimmer, wenn man es zu eilig hat.
Ah so, am 1. Juni fange ich an zu arbeiten, mal sehen wie es weitergeht.

Grüße
José
Oktober 2015: ambulante HautOp, prophylaktisch Antibiotikum (Doxycyclin) und 4 Tage lang Schmerzmittel (Ibuprofen, Paracetamol). 12 Januar 2016: 1. Schwächeanfall, als ob ich auf der Stelle einschlafe, nie vorher gehabt. Danach erste Panikattacke und Angst zu sterben. EKG alles ok, stattdessen Helicobacter gefunden, Behandlung mit Amoxihexal, Clarithromycin und Pantoprazol. 22 Januar 2016, Unwohlsein, Arzt, Würmer gefunden, Behandlung mit Vermox. Angst und Panikstörung seit Juni 2016: 2. Schwächeanfall, Herzrasen, Panik, Angst zu sterben, 2 Tage Krankenhaus, Herz überwacht, Entlassung o.B.. 14 Tage später: 3. Schwächeanfall, Dauerschwindel, Heiß, kalt, keine Luft, Gefühl zu sterben, Angst, Panik, Unmengen von Wasser getrunken. Nach Wiederkehr zusätzlich Brain -und Bauchzaps, Gefühl ins Leere zu treten, Unruhe, Erhöhung des Diastolischen Blutdruckwertes, Missempfindungen, Beklemmungsgefühle, Schlafstörungen, Einnahme von Opipramol, von Hausärztin verschrieben, seit Ende März 2017 krankgeschrieben. Symptome erst besser, danach nur Nebenwirkungen, alles was vorher war noch zusätzlich verstärkt. Opipramol im ersten Monat gesteigert (erst 50mg, dann hoch bis 125), bis Mitte Juli 2017 ausgeschlichen und abgesetzt. Nach Absetzen Zustand besser, Schlaf zunehmendes mehr, bis ca. 5Std/Tag und erholsam, Schwindel besser, Zaps weg. Genauso stark wie vorher: Angstzustände. August 2017: Angstzustände. 11.September wegen Blutdruck Ramipril eingenommen, 4 Tage alles gut, danach 2 Tage komplett schlaflos. 7. Tag: 4 Stunden Schlaf. Medikament austauschen lassen gegen Candesartan, gleiches Spiel von vorne. Diverse Schlafanstoßende Antidepressiva ausprobiert: Trimipramin, Mirtazapin 15mg. Nach dem 3. Mal Schlaflosigkeit wie oben beschrieben, freiwillige Einweisung in Psychiatrie (4. Oktober 2017). Da Mirtazapin von 15 auf 30mg hochdosiert, trotzdem keine schlafanstoßende Wirkung, stattdessen hellwach. Laut Ärzten der Angststörung geschuldet. Tavor bekommen, erst 0,5mg zum Schlafen, dann insgesamt 1 mg für den ganzen Tag. Schlaf immer noch schlecht, Ärzte ratlos, Mirtazapin auf 45mg gesetzt. Zustand immer schlimmer, Grübeln, Angst, usw... In der Zeit Platz in psychosomatischer Klinik besorgt, Einweisung am 7.11.2017! Aussage von Ärzten: Angst bekämpft man nicht mit Medikamenten. Hoffnung. Tavor weg, dafür Prometazin rein und Mirtazapin auf 30mg runter. Schlaf immer noch nicht besser, zwischen 0-3,5Std aber nur in Kombination mit Prometazin möglich. Zustand nach wie vor panisch, grübelig. Dauernde Beschwerde meinerseits, da von Anfang an Verdacht auf Unverträglichkeit von Psychopharmaka. Ärzte: alles Blödsinn. Zustand bis Anfang Dezember immer schlechter. Angst zu sterben. Einschleichen von Quentiapin retard abgelehnt. Dann endlich Oberarzttausch, der sich auf einen Versuch eingelassen hat: alle Medis weg, Mirta auf 7,5mg runter (7.12.2017). Seit dem Tag,: Angst weg, Grübeln weg, Beginn zu schlafen zwischen 0 und 5,5Std. Tage immer besser trotz Allem. 14.12.2017 Mirtazapin weiter runter auf 6,5mg, Schlaf noch besser, immer mehr gute Tage. Am 26.12.2017: 5,625 mg Mirtazapin, Schlaf fast garnicht, am Tage hellwach. Seit 19.01.2018: 4,7 mg (Wasserlösemethode). Gute Nächte bis 28.01.2018, auf 29.01.2018 kaum Schlaf. 30. auf 31.01.2018 4,3 mg, kaum Schlaf, 20.02.2018 3,85 mg, 13.03.2018 3,45 mg-ganz schlechte Nacht, kaum Schlaf, 27.03.2018 3,3 mg, 24.04.2018 2,8 mg,...

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