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Linna: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

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Linna
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Linna: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von Linna » Samstag, 09.06.18, 7:52

Liebe Forenmitglieder,

ich bin neu hier, habe mir auf dieser Seite aber schon oft Tipps geholt zum absetzen von Psychopharmaka.

Ich nehme seit vier Jahren Mirtazapin (wegen einer Wochenbettdepression vei meinem 2. Kind).
Ich habe zwei gescheiterte Absetzversuche hinter mir (habe natürliche viel zu schnell abgesetzt), als Absetzerscheinung bekam ich ausschließlich Schlafstörungen, die immer wieder verschwanden aber auch immer wieder heftiger wurden.

Vor zwei jahren stieß ich dann auf dieses Forum und habe beschlossen, mich auf 1,875 mg einzupendeln. Nach einer Weile (vielleicht 6-8 Wochen) verschwanden meine Schlafstörungen komplett. Zwei Jahre lang hatte ich mit diesen 1,875 mg ein schönes Leben auch Gewichtszunahme war kaum noch bemerkbar (schaffte es in der Stillzeit meines 3. kindes abzunehmen).

Im Novemeber 2017 beschloss ich nun weiter zu reduzieren, ich teilte die 15 mg Tablette nicht mehr durch 8, sondern 30 mg durch 17. Im Januar habe ich dann den Schritt auf 1/9 der 15 mg Tablette also 1,6666 mg gewagt. DieTabletten habe ich zerteilt, indem ich sie völlig zu Pulver zerstoßen hatte und dann nach Augenmaß auf 9 kleine Medidosen verteilt
Drei oder vier Monate (weiß nicht mehr, wann genau ich auf 1,666 mg gegangen bin) bemerkte ich nichts.

Anfang Mai bekam ich leichte Schlafstörungen über die ich mir allerdings keine Sorgen machte, da sie noch im Rahmen waren. Dann bekam ich eine schwere Magen-Darm-Grippe, durch die ich meine abendliche Dosis ziemlich sicher komplett wieder ausspuckte. Etwa 7 Tage später gingen meine Schlafstörungen weiter, waren aber noch nicht so schlimm, nun sind sie seit einer Woche richtig heftig (habe aber gute nächte dazwischen, dann oft eine schlechtere und eine in der gar nichts mehr geht). Letzte Nacht beschloss ich die Dosis wieder auf 1,875 zu erhöhen, die Nacht war allerdings trotzdem schlaflos.

Nun meine Fragen können das Absetzeerscheinungen sein, obwohl die Dosisverringerung schon 4 Monate zurückliegt, kann das einmalige Aussetzen der Dosis (wegen Magen-Darm-Grippe) solche schlimmen Schlafstörungen hervorrufen, war es gut, dass ich die Dosis nun wieder erhöht habe auf 1,875mg?

ich bin sehr verzweifelt und wäre sehr dankabar über Antworten.
Zuletzt geändert von Murmeline am Freitag, 22.06.18, 12:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Vor 4 Jahren wegen Depression zunächst 2 Wochen Olanzapin 2,5mg erhalten, relativ schnell abgesetzt und mit Mirtazapin 30mg ersetzt.
Zwei Monate später zusätzlich Fluoxetin 20 mg.
Beides nach einem halben Jahr abgesetzt.
Probleme beim absetzen von Mirtazapin (Schlafstörungen)
Nach 3 Monaten wieder 15mg Mirtazapin, dann 30mg auf Anraten des Arztes,
Nach zwei Monaten auf 7,5 reduziert. Innerhalb von 4 Monaten weiter reduziert bis Krümel jeden 2. Tag.
Daraufhin wieder starke Schlafstörungen, dann wider täglich 1,875mg (1/8 von 15mg) 2 Jahre Stabilisierungsphase. Vor 5 Monaten auf 1,666 mg (Tablette zu Pulver zerstoßen und nach Augenmaß eingeteilt)
kürzlich Dosisauslassung wegen Magen-Darm-Grippe, im Moment zum Teil sehr schlechter Schlaf.
8.Juni 2018: Wieder aufdosiert auf 1,875 mg (1/8 der 15 mg Tablette), auf Wasserlösemethode umgestiegen im Moment mit Schmelztabletten, löse sie in 80ml Wasser auf, rühre um und nehm 10ml mit Löffel raus in den Messbecher. Seit 11. Juni mit Spritze und Filmtabletten.
18.6.18 Schlaf ist schon deutlich besser. 22.6.18 leider wieder schlechter, totale Appetitlosigkeit.
23.6.17 Dosis Erhöhung auf 2mg. Keine Ahnung, ob es was bringt.

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Re: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von Murmeline » Samstag, 09.06.18, 10:20

Liebe Linna,

Es gibt bestimmt noch antworten heute. Am Wochenende ist es meist etwas ruhiger und zudem gab es sehr viele Neuanmeldungen die Tage!

Gut, dass du dich schon eingelesen hast. Die Grundlageninfos und weiteren Links hast du bereits durch?
viewtopic.php?f=18&t=12880

Einen guten Austausch hier wünscht Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von lunetta » Samstag, 09.06.18, 10:54

Hallo und willkommen bei uns!

ja, durch Erbrechen kann es sein, dass du deine Dosis komplett ausgespuckt hast, und somit der Mdeikamentenspiegel abgesunken ist.
Wie viele Tage hast du sie wieder erbrochen?
Wenn es nur einmal ist, ist es nicht so schlimm.

Mirta hat eine lange Halbwertszeit, deshalb kommen die Absetzsymptome erst immer verzögert nach ein paar Tagen.

Es sollte sich aber nach ca. 2 Wochen wieder eingependelt haben.


Was aber ganz schlecht ist, die Medikamentenmenge nach Augenmaß zu teilen, denn damit bekommt man nie täglich die gleiche Menge hin, schon gar nicht so eine krumme Menge von 1,6666 mg!
Das reizt das ZNS extrem und kann auch dazu führen, dass du schlechter schläfst.

Ich würde dir empfehlen mit der Wasserlösemethode abzusetzen, das machen wir hier eigentlich alle, die Mirta absetzen, damit bekommst du JEDE noch so kleine Dosis exakt hin, und hast keine Dosisschwankungen.

Versuch dich dann auf einer Dosis zu stabilisieren, und dann kannst du ja kleinschrittig weitermachen.

GLG
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Re: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von Linna » Samstag, 09.06.18, 11:14

Danke für eure Antworten, ich habe jetzt auch vor die wasserlösemethode anzuwenden. Ich habe nur einmal die dosis ausgespuckt. Und es ist jetzt über drei Wochen her. Das Teilen nach Augenmaß hat 2 Jahre funktioniert. Aber vielleicht ist es seit der Reduktion auf 1, 666 anders?
Vor 4 Jahren wegen Depression zunächst 2 Wochen Olanzapin 2,5mg erhalten, relativ schnell abgesetzt und mit Mirtazapin 30mg ersetzt.
Zwei Monate später zusätzlich Fluoxetin 20 mg.
Beides nach einem halben Jahr abgesetzt.
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Nach zwei Monaten auf 7,5 reduziert. Innerhalb von 4 Monaten weiter reduziert bis Krümel jeden 2. Tag.
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kürzlich Dosisauslassung wegen Magen-Darm-Grippe, im Moment zum Teil sehr schlechter Schlaf.
8.Juni 2018: Wieder aufdosiert auf 1,875 mg (1/8 der 15 mg Tablette), auf Wasserlösemethode umgestiegen im Moment mit Schmelztabletten, löse sie in 80ml Wasser auf, rühre um und nehm 10ml mit Löffel raus in den Messbecher. Seit 11. Juni mit Spritze und Filmtabletten.
18.6.18 Schlaf ist schon deutlich besser. 22.6.18 leider wieder schlechter, totale Appetitlosigkeit.
23.6.17 Dosis Erhöhung auf 2mg. Keine Ahnung, ob es was bringt.

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Re: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von lunetta » Samstag, 09.06.18, 12:34

Hallo!

Schon eine einmalige ausgelassene Dosis kann das System ins Rütteln bringen und was vorher lange gut ging, kann danach Unruhe ins ZNS gebracht haben.
Deshalb jetzt mit exakter Dosierung mit der Wasserlösemethode eine Stabilisierungsphase einhalten und dann ganz langsam weiter reduzieren;)

LG
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Re: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von Linna » Samstag, 09.06.18, 13:21

OK, vielen Dank. Und meint ihr eine Reduzierung von 1,875 auf 1,666 war zu groß in diesem Dosisbereich? Und kann es sein, dass Absetzreaktionen auch erst nach Monaten einsetzen?
Vor 4 Jahren wegen Depression zunächst 2 Wochen Olanzapin 2,5mg erhalten, relativ schnell abgesetzt und mit Mirtazapin 30mg ersetzt.
Zwei Monate später zusätzlich Fluoxetin 20 mg.
Beides nach einem halben Jahr abgesetzt.
Probleme beim absetzen von Mirtazapin (Schlafstörungen)
Nach 3 Monaten wieder 15mg Mirtazapin, dann 30mg auf Anraten des Arztes,
Nach zwei Monaten auf 7,5 reduziert. Innerhalb von 4 Monaten weiter reduziert bis Krümel jeden 2. Tag.
Daraufhin wieder starke Schlafstörungen, dann wider täglich 1,875mg (1/8 von 15mg) 2 Jahre Stabilisierungsphase. Vor 5 Monaten auf 1,666 mg (Tablette zu Pulver zerstoßen und nach Augenmaß eingeteilt)
kürzlich Dosisauslassung wegen Magen-Darm-Grippe, im Moment zum Teil sehr schlechter Schlaf.
8.Juni 2018: Wieder aufdosiert auf 1,875 mg (1/8 der 15 mg Tablette), auf Wasserlösemethode umgestiegen im Moment mit Schmelztabletten, löse sie in 80ml Wasser auf, rühre um und nehm 10ml mit Löffel raus in den Messbecher. Seit 11. Juni mit Spritze und Filmtabletten.
18.6.18 Schlaf ist schon deutlich besser. 22.6.18 leider wieder schlechter, totale Appetitlosigkeit.
23.6.17 Dosis Erhöhung auf 2mg. Keine Ahnung, ob es was bringt.

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Re: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von Jamie » Samstag, 09.06.18, 13:33

Hallo Linna, :)

es muss nicht unbedingt zu groß gewesen sein, es ist aber so, dass in den niedrigen Bereichen viele AD besonders potent wirken und ich gehe fest davon aus, dass du mit deiner "Augenmaß" Methode von 1,666mg garantiert schwankende Dosen hattest.
Das, zusammen mit dem vielleicht auch etwas zu großen Schritt und dem Erbrechen (kein Wirkstoff aufgenommmen) hat vermutlich zu einer ZNS - Sensibilisierung geführt, die du nun bemerkst.

Und ja, Absetzsymptome können teilweise erst Wochen oder sogar Monate später auftreten, da sich die Gehirnstrukturen / Rezeptoren etc. nach Veränderungen erst nachgelagert umbauen.

Du solltest dringend auf eine gleichbleibend konstante Dosis achten und schauen, ob die aufdosierte Menge reicht, um dich zu stabilisieren.

Da wir hier innerhalb eines Tages fast zehn oder mehr neue Teilnehmer hatten / haben, möchte ich auch auf die Netiquette hinweisen. Dieses Forum pflegt einen freundlich Umgang, das heißt wir wertschätzen es, wenn man einen Beitrag mit einem Hallo o.Ä. beginnt und auch einen Gruß ans Ende setzt. Danke für dein Verständnis :).
Wir erwarten ferner von allen Neuen das Anlegen einer Signatur, da es unmöglich ist, die Medikamente von Hunderten zu wissen und was sie verändern und man sonst nicht richtig Tipps geben kann.
Wenn du dich für einen Beitrag bedanken willst, kannst du den Daumen-hoch Button (rechts) drücken.

Schönen Samstag
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Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Re: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von Linna » Samstag, 09.06.18, 14:08

Liebe Forenmitglieder,

eure Antworten helfen mir wirklich weiter. Dann werde ich mich jetzt mal schlau machen, wie man eine Signatur anlegt.

Liebe Grüße,

Linna
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Re: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 09.06.18, 15:56

Hallo Linna,

Auch von mir noch herzlich willkommen hier im Forum.

Das mit der Signatur hat gut geklappt, danke dafür. :)

Wenn du dich bei lunetta :) oder jemand anderem für einen Beitrag bedanken möchtest, kannst du das auch mit dem Daumen hoch Symbol rechts oben in der Ecke des entsprechenden Beitrages tun.
Das nur als Info.

Ich wünsche dir einen guten Austausch.

LG Ute
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Re: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von Anikke » Samstag, 09.06.18, 21:33

hallo linna,
alle haben dir schon gute Auskünfte gegeben :)
da bleibt mir nur dich hier herzlich willkommen zu heißen :)
ich setze auch mit der wasserlösemethode ab, das klingt erstmal kompliziert, wird aber wenn man es mehrmals macht immer leichter..
liebe grüße anikke
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Re: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von Linna » Montag, 11.06.18, 6:21

Liebe Forenmitglieder,

ich brauche noch einmal euren Rat. Seit drei tagen wende ich jetzt die Wasserlösemethode mit leichter Aufdosierung an (wie genau, seht ihr in der Signatur). Und es geht mir leider immer noch nicht besser eher schlechter. Von den 3 Nächten mit neuer Methode waren 2 komplett schlaflos eine aber gut. Dazu kommt, dass ich mich oft sehr unruhig fühle, niedergeschlagen bin und kein Appetit habe.
Wie soll ich weiter fortfahren weiter aufdosieren, wenn ja wie viel? Oder abwarten? Wie lange dauert es bis man sich stabilisiert? Müsste es jetzt nicht erst mal besser werden?
Ich muss vielleicht auch noch sagen, dass mir vor 5 Tagen beim Arzt Blut abgenommen wurde, könnte das den Mirtazapinspiegel ebenfalls beeinflusst haben?
Ich danke euch für euren Rat.

Liebe Grüße,

Linna
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Re: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von Gwen » Montag, 11.06.18, 8:05

Hallo Linna,

wenn Dein System über lange Zeit durch die vermutlich täglich wechselnden Dosen gereizt wurde, kann es jetzt erst Mal noch einige Zeit dauern, bis sich das Ganze beruhigt. Drei Tage sind da leider noch keine aussagekräftige Dauer.
Linna hat geschrieben:
Montag, 11.06.18, 6:21
Ich muss vielleicht auch noch sagen, dass mir vor 5 Tagen beim Arzt Blut abgenommen wurde, könnte das den Mirtazapinspiegel ebenfalls beeinflusst haben?
Beim Blutabnehmen werden nur wenige Millimeter entnommen. Da man aber mehrere Liter Blut hat, sollte das keinen Einfluss haben.

Was mir an Deiner Signatur noch aufgefallen ist: es ist einfacher und genauer, die Flüssigkeitsmenge mit einer Spritze aufzuziehen.10ml Spritzen kosten in der Apotheke ca. 10ct.

Viele Grüße Gwen
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Re: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von Linna » Montag, 11.06.18, 9:43

Hallo Gwen,
danke für deine hilfreiche Antwort. Ich wollte noch dazu sagen, dass es mehrere Ampullen Blut waren für ein Blutbild.

Liebe Grüße,

Linna
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Re: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von lunetta » Montag, 11.06.18, 11:26

Hallo!

Die Blutabnahme hat darauf keinen Einfluß, da sich durch Flüssigkeitsaufnahme der Volumenspiegel des Blutes sofort wieder anpaßt, und Mirta wird ja verstoffwechselt, und somit aufgenommen, verbleibt also nicht am Blutvolumen.

Und 3 Tage sind noch viel zuwenig um eine Besserung zu verspüren. Wie die anderen schon gesagt haben, dauert es bis Dosisanpassungen und Verabreichungsform auch "ankommen". Hab noch 1-2 Wochen Geduld und ändere nichts an der Dosierung. Ruhe bewahren, auch wenn schlechte Nächte dabei sind.
Es ist jetzt auch so schwülwarm, und unangenehm in der Nacht, dass dadurch viele Menschen schlecht schlafen, auch die ohne Medikamentenprobleme.

GLG
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Re: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von Linna » Montag, 11.06.18, 15:12

Hallo,
habe ich das richtig verstanden, dass ich die 10ml, die ich zu mir nehmen will, in die Spritze aufziehe und dann schlucke? Können dann Wirkstoffreste in der Spritze zurück bleiben?

Viele Grüße,
Linna
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Re: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von lunetta » Montag, 11.06.18, 20:15

Hallo!

Ja, so wäre das - wenn du die Dosis vorher so berechnet hast.

Wieviel mg sind denn in deinen 10 ml, ich habe das jetzt nicht im Kopf?

Es ist aber immer besser, wenn du mehr ml zum Auflosen nimmst, also z.B. 50 oder 100ml, dann ist die Konzentration geringer, und desto weniger bleibt "hängen".

GLG
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Re: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von Linna » Dienstag, 12.06.18, 7:51

Hallo Lunetta,
ich löse die 15mg Tablette in 80ml Wasser auf und trinke 10ml.

Liebe Grüße,

Linna
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Re: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von Jamie » Dienstag, 12.06.18, 7:58

Hallo Linna, :)

dann behalte das erst mal bei.
Drei vier Tage sind noch keine Zeit, um Effekte wirklich einschätzen zu können.
Aufdosieren ist zu jedem späteren Zeitpunkt immer noch möglich.

Ich habe eine Bitte zu deiner Signatur:
Wieder aufdosiert auf 1,875 mg (1/8 der 15 mg Tablette), auf Wasserlösemethode umgestiegen im Moment mit Schmelztabletten, löse sie in 80ml Wasser auf, rühre um und nehm 10ml mit Löffel raus in den Messbecher.
Davor gehört unbedingt ein Datum, damit man weiß, wann du damit angefangen hast. Danke

Die Rechnung stimmt so. In den 10ml sind 1,875mg Wirkstoff.

Grüße
Jamie
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Re: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von Linna » Dienstag, 19.06.18, 14:59

Hallo,

so, ich wende die Wasserlösemethode mit leichter Aufdosierung jetzt seit 11 Tagen an und schlafe schon deutlich besser. Es hat 6 Tage gedauert, bis ich eine Verbesserung bemerkt habe. Mein Schlafbedürfnis ist allerdings geringer als sonst. Ich kriege vom Mirtaabsetzen immer Schlafprobleme, obwohl ich vor der Einnahme einen guten Schlaf hatte.
Ich bin sehr froh, dass ich hier so kompetente Hilfe gekriegt habe! Vielen Dank an Alle!
Ich habe noch eine Frage wegen Magen-Darm-Grippen kann man ja ständig kriegen, vor allem wenn man Kinder hat, wenn man dann mal ein paar Tage keinen Wirkstoff aufnehmen kann, bekommt man ja gleich Probleme. Weiß jemand, ob es eine Möglichkeit gibt, Mirtazapin intravenös zu verabreichen?

Vielen Dank und

Liebe Grüße,

Linna
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Vor 4 Jahren wegen Depression zunächst 2 Wochen Olanzapin 2,5mg erhalten, relativ schnell abgesetzt und mit Mirtazapin 30mg ersetzt.
Zwei Monate später zusätzlich Fluoxetin 20 mg.
Beides nach einem halben Jahr abgesetzt.
Probleme beim absetzen von Mirtazapin (Schlafstörungen)
Nach 3 Monaten wieder 15mg Mirtazapin, dann 30mg auf Anraten des Arztes,
Nach zwei Monaten auf 7,5 reduziert. Innerhalb von 4 Monaten weiter reduziert bis Krümel jeden 2. Tag.
Daraufhin wieder starke Schlafstörungen, dann wider täglich 1,875mg (1/8 von 15mg) 2 Jahre Stabilisierungsphase. Vor 5 Monaten auf 1,666 mg (Tablette zu Pulver zerstoßen und nach Augenmaß eingeteilt)
kürzlich Dosisauslassung wegen Magen-Darm-Grippe, im Moment zum Teil sehr schlechter Schlaf.
8.Juni 2018: Wieder aufdosiert auf 1,875 mg (1/8 der 15 mg Tablette), auf Wasserlösemethode umgestiegen im Moment mit Schmelztabletten, löse sie in 80ml Wasser auf, rühre um und nehm 10ml mit Löffel raus in den Messbecher. Seit 11. Juni mit Spritze und Filmtabletten.
18.6.18 Schlaf ist schon deutlich besser. 22.6.18 leider wieder schlechter, totale Appetitlosigkeit.
23.6.17 Dosis Erhöhung auf 2mg. Keine Ahnung, ob es was bringt.

Jamie
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Re: Mirtazapineinnahme vor Monaten verringert nun Schlafstörung

Beitrag von Jamie » Dienstag, 19.06.18, 15:04

Hallo Linna :),

danke für dein Lob.
Also meines Wissens gibt es keine i.v. Zubereitung von Mirtazapin, das ist aber nicht schlimm, denn man kann sich anders behelfen.

Wenn wirklich der Brechdurchfall zuschlägt, dann verteile deine Tagesdosis über den Tag und lutsche immer mal wieder ein Krümelchen.
Die Mundschleimhaut ist in der Lage kleine Mengen aufzunehmen und das landet dann auch im Blut und nicht erst in Magen oder Darm.
Oder Mirta in ein Glas wasser geben und über den Tag verteilt immer mal ein Schlückchen trinken.

Zugegebenermaßen - wieviel genau davon letztlich ankommt, kann mit dieser Methode nicht festgestellt werden, aber dass immerhin etwas ankommt und man nicht direkt entzügig wird, schon.

Mirtazapin gibt es als Schmelztablette, also genau dafür - zum Drunterlegen unter die Zunge.
Vielleicht möchtest du dir eine kleine Menge verordnen lassen für den Notfall; ggf. auch als Privatrezept?
Die Schmelztablette kann auch wie oben beschrieben gekrümelt und aufgelöst werden.

Grüße
Jamie
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