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Carpediem: Was kann ich jetzt bloß nur tun? / Sertralin

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Carpediem: Was kann ich jetzt bloß nur tun? / Sertralin

Beitrag von Carpediem100 » Donnerstag, 14.06.18, 13:03

Hallo ihr lieben,
Ich (weibl, 43)war schon einmal hier erfolgreich begleitet worden bei meiner Medikamentenreduktion/absetzung...von vielen AD und Benzo (Depression mit Panik) auf bis zuletzt "nur" mehr Sertralin 25mg... Das Forum hat mir die Augen geöffnet dass diese ganzen Medikamente im Endeffekt leider alles verschlimmern. Es ist mir auch herrlich gegangen die letzte jahre... Nun aber zu meiner aktuellen Situation:
Ich hatte vor fast einer Woche ein schockerlebnis innerhalb der Familie (Todesfall) und dieses Ereignis hat in mir einen Schalter umgelegt... Schwerste Panik und niedergeschlagenheit... Keine normale trauer sondern richtiger Tiefgang der momentan unaufhaltsam scheint... Und ich Idiot, sorry, hab natürlich in meiner Not gleich gemeint das sertralin zu erhöhen auf 75mg...körper auf Hochtouren und gestern ü heute früh Alprazopam (Benz) genommen, anstatt dass es mich beruhigt bin ich abgedreht, paradox...alles noch schlimmer... Hätte ich bloß alles lassen sollen?
Was denkt ihr? Trauer zulassen auch wenn man glaubt man wird wieder rückfällig?Und bitte ja schimpfen erwünscht🙁!
Signatur wird asap ergänzt
Lg
Carpediem
Zuletzt geändert von padma am Freitag, 15.06.18, 18:22, insgesamt 1-mal geändert.
Einnahme von Sertralin ca 10 Jahre lang
Depressive Phase:umstieg auf mehrere andere AD aus den Ssri, snri ,trizykl. Gruppen, einige Benzos
Vor ca 4 Jahren Stabilisierung mit 200mg sertralin! Und oxazepam 15-30mg
Vor ca 2 Jahren Reduktion bis aktuell auf 25mg sertralin und 0 mg bromazepam (Umstieg zwischendurch weil besser absetzbar durch Schockerlebnis am 08.06. sertralin auf 75mg :frust: und bromazepam bei Bedarf....
14.06. 50mg sertralin und oxazepam
Sehr starke innere Unruhe, grosse Erschöpfung und Niedergeschlagenheit...
Nehme Magnesium und GABA auch noch ein...
Keine NEM
18.06. 75mg sertralin, 0,25mg Alp., 150mg Trittico abends
23.06. 100mg Sertralin, 0,25mg Alp, 150mg Trittico abends
Sehr starke Depressionen, Erschöpfung, Unruhe.... Ursache Depression oder Medikamente?

Anikke
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Re: Was kann ich jetzt bloß nur tun?

Beitrag von Anikke » Donnerstag, 14.06.18, 15:44

liebe carpediem,
ojeee das ist ja schwer was du zu tragen hast- fühl dich, wenn es für dich tröstlich ist- ganz liebevoll gedrückt :group:
du hast einen schweren Verlust und stehst unter schock, ich glaube du reagiert gerade völlig normal.. und du brauchst bestimmt gerade richtig viel Unterstützung.. ich habe beim lesen an bachblüten gedacht- rescuetropfen. mit Sertralin erhöhen und benzos wäre ich vorsichtig - benzos- machen schnell abhängig, und vom Sertralin willst du eig. weg, dennoch ist grad Ausnahmezustand :( vllt kann dir da noch jmd etfahreneres raten..
ich wünsche dir alles erdenklichbgute und viiieeel trist und kraft!!
liebe grüße Anikke
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Re: Was kann ich jetzt bloß nur tun?

Beitrag von padma » Donnerstag, 14.06.18, 18:04

hallo Carpediem, :)

mein Mitgefühl zu dem Todesfall in deiner Familie. :hug:
Es gibt keine "normale Trauer" in dem Sinn, jeder Trauerprozess verläuft anders. Und gerade wenn es so schockartig passiert, kann es einem den Boden unter den Füssen wegziehen und kann zu heftigen Reaktionen führen.

Hast du eine Trauerunterstützung? Das wäre vermutlich hilfreich.

Was war denn dein alter Benutzername? Dann würde ich deine Beiträge zusammen schieben.
hab natürlich in meiner Not gleich gemeint das sertralin zu erhöhen auf 75mg...körper auf Hochtouren und gestern ü heute früh Alprazopam (Benz) genommen, anstatt dass es mich beruhigt bin ich abgedreht, paradox...alles noch schlimmer..
Du hast höchstwahrscheinlich auf die starke Erhöhung von Sertralin reagiert. Das hat eine aufputschende Wirkung und solch heftige Erhöhung sind sowieso riskant.


Seit wann genau hast du es erhöht? Ich würde es wieder reduzieren, auf wieviel hängt davon ab, wie lange du die erhöhte Dosis schon nimmst.

Mit dem Benzo besteht ein erhöhtes Risiko, da du abhängig warst. Es ist unterschiedlich, manche können ein Benzo nach überstandener Abhängigkeit bedarfsmässig wieder einnehmen, andere haben ein ausgeprägtes Suchtgedächnis und rutschen gleich wieder in die Abhängigkeit.

Sei vorsichtig damit.
Trauer zulassen auch wenn man glaubt man wird wieder rückfällig?
Trauer zulassen ist ganz wichtig, sonst kannst du sie nicht verarbeiten. Ein Benzo kann für ein paar Tage einen Schock dämpfen, es hilft aber nicht bei der Verarbeitung der Trauer.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Was kann ich jetzt bloß nur tun?

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 14.06.18, 19:19

Guten Abend, Carpe Diem,

Verurteile Dich nicht.

Hast Du jemanden der Dir zu hören könnte ?

kannst Du sprechen über diesen Schicksalsschlag
Ich persönlich würde eine Gemeinde aufsuchen, sprechen, eine Pastorin vielleicht, am Telefon die Seelsorge versuchen

Ein Arzt im heutigen System hat kaum Zeit.
Ich meine Du benötigst jetzt Zeit, nur Zeit. -

Trauer bedarf Verständnis, auf Wunsch Nähe
keine Therapie

Eventuell Trauer Begleitung, im Sinne von Therapie.

Es gibt solltest Du Dich ganz alleine fühlen, Selbsthilfe Gruppen für Trauer,

erwäge alles,
aber erlaube der Trauer ihren Platz ein zunehmen,

schick sie nicht weg, sie wird weiter ziehen wenn es reif dafür ist.

Mir halfen Rituale,
mir halfen Kerzen.

( Schwarz muss nicht sein,

man sieht mich sonst hell oder in weiß
weswegen ein schwarzes Tuch mir eine Art Ruhe gab
und man ließ mich gewähren,
man lies mich in Ruhe mit meiner Trauer,

Ich sehe es nach wie vor als ein Signal für unsere Gesellschaft,

vielleicht wird weniger an der Kasse gedrängelt, etwas Rücksicht und Vorsicht walten gelassen

Aufmerksamkeit nach außen ist jetzt Einkehr nach innen,
das verstehen die anderen oftmals besser durch eine veränderte Kleidungsfarbe, bedeckt

Die Gefühle sind jetzt bedeckt

auch wenn schwarz - es muss nicht schwarz sein und nicht vollständig

ich habe das positiv erlebt,

schau was Dir gut tut,
hör auf Dein Gefühl
Sei Dir gut )

Ich schicke Dir Mit - Gefühl.

Katharina






Kein neues Rezept.

Die Erlaubnis zu trauern.
Angehört zu werden.

Ich kann manchmal nicht sprechen, wenn es mir nicht gut geht, dann fotografiere ich irgendwie irgendwas, fahre Rad, schreibe Stichworte, für mich ist wichtig: nicht in mich hinein fressen.

Schock ist normal und 'erlaubt',in unserer schnellen taffen Zeit

Ebenso völlige Fassungslosigkeit.

Endsetzen.

Nerven - Zusammenbruch, das ist eine gesunde Reaktion, so lange sie Dir niemand krank redet.
Und bitte nicht zu schütten.
Sei Dir nicht hart jetzt.




Ist jemand bei Dir
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Re: Was kann ich jetzt bloß nur tun?

Beitrag von Carpediem100 » Donnerstag, 14.06.18, 19:23

Hallo Silke, hallo Parma.... Danke euch für die Antworten :hug:
Ja es hat mir den Boden unter den Füssen weggezogen.
Aber warum kann ich nicht "normal"traurig sein und muss gleich in so ein Loch fallen :frust:
Die Steigerung von 25 auf 75 passierte innerhalb von 4 Tagen in meiner Verzweiflung, das gefühl dieses innerlichen zerbrechens war so übermächtig. :cry: .. Hat sich genau so angefühlt wie vor meiner letzten depressiven Phase.... Vieleicht habe ich es aber mit Trauer verwechselt.... Auf jeden Fall bin ich aktuell bei 50mg sertralin.... Alprazolam ist zu stark für mich, Lieber nix und ablenken so weit geht..im Notfall wenn das Herz wieder meint aus der Brust rausspringen zu müssen :wirbel: :wirbel: :wirbel: dann viell etwas andres.. .. Trauerbegleitung habe ich innerhalb der Familie...
Ich hoffe dieses "fertig mit der Welt"Gefühl legt sich etwas innerhalb der nächsten Wochen wieder ...auf jeden Fall hat sich gezeigt dass gewisse Medikamente alles nur verschlechtern können..was das aufwühlen angeht.
Mich würde interessieren ob jemand unter den Mitgliedern ähnliches erlebt/durchlebt hat..... :pillowtalk:
Lg
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Einnahme von Sertralin ca 10 Jahre lang
Depressive Phase:umstieg auf mehrere andere AD aus den Ssri, snri ,trizykl. Gruppen, einige Benzos
Vor ca 4 Jahren Stabilisierung mit 200mg sertralin! Und oxazepam 15-30mg
Vor ca 2 Jahren Reduktion bis aktuell auf 25mg sertralin und 0 mg bromazepam (Umstieg zwischendurch weil besser absetzbar durch Schockerlebnis am 08.06. sertralin auf 75mg :frust: und bromazepam bei Bedarf....
14.06. 50mg sertralin und oxazepam
Sehr starke innere Unruhe, grosse Erschöpfung und Niedergeschlagenheit...
Nehme Magnesium und GABA auch noch ein...
Keine NEM
18.06. 75mg sertralin, 0,25mg Alp., 150mg Trittico abends
23.06. 100mg Sertralin, 0,25mg Alp, 150mg Trittico abends
Sehr starke Depressionen, Erschöpfung, Unruhe.... Ursache Depression oder Medikamente?

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Re: Was kann ich jetzt bloß nur tun?

Beitrag von Carpediem100 » Donnerstag, 14.06.18, 19:29

Hallo Katharina,
Danke für die schönen Worte!
Ich habe eine Familie die für mich da ist
Aber helfen kann ich mir nur selber indem ich die Situation akzeptiere und ja sprechen hilft... Und viel weinen :cry:
Lg
Carpediem
Einnahme von Sertralin ca 10 Jahre lang
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Vor ca 4 Jahren Stabilisierung mit 200mg sertralin! Und oxazepam 15-30mg
Vor ca 2 Jahren Reduktion bis aktuell auf 25mg sertralin und 0 mg bromazepam (Umstieg zwischendurch weil besser absetzbar durch Schockerlebnis am 08.06. sertralin auf 75mg :frust: und bromazepam bei Bedarf....
14.06. 50mg sertralin und oxazepam
Sehr starke innere Unruhe, grosse Erschöpfung und Niedergeschlagenheit...
Nehme Magnesium und GABA auch noch ein...
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18.06. 75mg sertralin, 0,25mg Alp., 150mg Trittico abends
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Katharina
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Re: Was kann ich jetzt bloß nur tun?

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 14.06.18, 23:56

Liebe Carpe Diem,

Vielleicht hilft es wenn du deine Medikamente jetzt erst einmal nimmst, wie gewohnt.

Notfall Dosen würde ich protokollieren, dann kannst Du nachsehen wann was wieviel zusätzlich genommen wurde.

Dann lass die Medikamente Medikamente sein für mindestens, -

ein Gedanke von mir ich rate nie zu Medikamenten ich kann das nicht ich kenne mich nicht aus

- Einen guten Monat konstant, wenn nicht zwei.




Nun würde ich ganz sachte akzeptieren
dass ein Verlust ein Todesfall jedem der fühlt, den Boden weg zieht

die Realität verfärbt

Ein Loch aufzeigt,
schau hin auf das Loch. Dann zieht es nicht so an.

Es scheint als könnte man nie wieder essen.
Wieso sind die anderen da draussen fröhlich !!

Ich musste lernen über Jahre, es gibt keine falschen Gefühle. Egal welche.
Also ist das bildliche Loch-Gefühl nur in Ordnung.

Habe keine Angst wie ich vor meinen hatte.

Meine Angst vor den Ängsten ging besser als ich ihnen einen Namen gab:

- Endzeit -Angst, okay. Dich stehe ich auf die Komode nach rechts als erste.

- Existenz Angst, ok, du kommst daneben

usw

Davor jedoch, habe ich ein imaginäres 'Tatort flatterband' rot-weiß gezogen
und sage ihnen, besonders Nachts:

Eure Berechtigung habt ihr.
Aber ihr stülbt euch nicht dauerhaft über mich.

Anders Deine Situation jetzt:
es ist gerade geschehen und somit -

Ich erinnere meine Südländer;

sie weinen schreien wehklagen
und dann geht's wieder
und dann weinen sie wieder, schlagen die Hände über den Kopf, warum warum warum -

Hier herrscht die Mentalität des sich Beherrschens.
Weinen im stillen Kämmerlein in das Kissen nur nicht laut die Nachbarn.

Ich möchte sagen dass das Loch-Gefühl dazu gehört
und nicht unbedingt Medikamenten basiert ist.
Boden weg unter einem, ganz normal und angebracht.

Es kann nicht sein was nicht sein darf, ein Mensch ist nicht mehr da.
Das braucht Zeit Zeit und Zeit, die nicht im Kalender fest gesetzt ist, m so nun ist gut.

Deshalb gefällt mir das Trauer Jahr.

Was immer war ab Verlust, ich musste durch jede Jahreszeit durch.
Dann lies es ab -

es war nicht immer gleich schlimm nein, auf keinen Fall. Zwischendurch hab es lachen und Freude, und wieder Tränen, ich finde es normal.

Es sei denn der Mensch höre wenig Bedeutung und wenig Spuren in meinem Leben, dann verblasst das Ganze anderes.

Ich brauche ein Jahr, alle Jahreszeiten,

Mal passt sich das Gefühl an,gibt Ruhe
dann jagt es hoch und wieder: nein darf nicht wahr sein.

Wer diese Gefühle unterdrückt, meine Mutter wurde zu Stein, als der Bruder starb,
die Generation mit noch mehr " Gefühlsduselei, Gefühls-Verboten ".
Sie konnte nicht trauern, bekam sofort Rheuma.

Fertig mit der Welt, natürlich, sch.... Welt hat einen Menschen genommen. War ist das für eine Welt.

Das kannst du nicht in 14 Tagen erledigen.
Lass es wie es kommt und
glaube mir, dazwischen gibt es Stunden der Ruhe, ganz eigenartig.

Das erwartet man nicht.
Das Gefühl sagt Loch ohne Ende.
Nein. Es gibt Stunden dann trage der ruhigen Stille.
Nach einem guten Weinen lässt dies nach,

Nach erlaubter Wut: wie konntest du gehen und ich bin nun hier,
lässt das nach,
es beruhigt sich von allein
Wenn es vorher sein erlebt werden durfte.

Evtl macht es Trost oder könnte Dir Halt geben,
falls du zuviel Angst bekommst,

schau einmal irgendwo muss geschrieben stehen dass Trauer
oder Schock

durch Stadien, Etappen geht,
seelische Schritte

aber bitte,
das ist ein grobes Muster, jeder ist er selbst.

Vielleicht nimmt es die Angst vor der Angst was Trauer mit einem macht.

Entschuldige, ich habe keine guten schreibMöglichkeiten
deshalb die vielen Schreibfehler oder Worte die nicht in den Kontext passen.

Ich glaube es liegt an meiner Konzentration, kann aber gewaltig Nerven für den der das liest.

Trauere in Zuversicht.

Gute Nacht,
Katharina



Lass zu.
Du hast Familie.
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Re: Was kann ich jetzt bloß nur tun?

Beitrag von Carpediem100 » Freitag, 15.06.18, 15:06

Hallo
Ich bin am verzweifeln, es geht mir so schlecht das ich nicht weiß was ich tun soll... Diese innere Unruhe ist wirklich nicht mehr auszuhalten... Und komischerweise wird sie schlimmer je mehr Beruhigungsmittel ich nehme...null Erleichterung. Ich werde am liebsten alle an Medikamenten sofort weglassen weil ich glaub das würde dann besser sein.. Bin echt am Limit grad.... Gottseidank nicht alleine aber diese körperliche Belastung ist unerträglich...
Bitte ein paar aufmunternde worte
Lg
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Vor ca 2 Jahren Reduktion bis aktuell auf 25mg sertralin und 0 mg bromazepam (Umstieg zwischendurch weil besser absetzbar durch Schockerlebnis am 08.06. sertralin auf 75mg :frust: und bromazepam bei Bedarf....
14.06. 50mg sertralin und oxazepam
Sehr starke innere Unruhe, grosse Erschöpfung und Niedergeschlagenheit...
Nehme Magnesium und GABA auch noch ein...
Keine NEM
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23.06. 100mg Sertralin, 0,25mg Alp, 150mg Trittico abends
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Re: Was kann ich jetzt bloß nur tun?

Beitrag von Carpediem100 » Freitag, 15.06.18, 18:02

Hallo
Seid ca 1 Stunde ist es leichter, ruhiger... Müsste ich eigentlich schon kennen...die Panik/Depression hat Erbarmen... Und die Furcht vor dem nächsten Morgen....
Muss euch noch eine frage stellen: ca 28 Tage vor dem schockerlebnis letzter Woche habe ich von 50 auf 25 mg sertralin reduziert... Natürlich zu grosser Schritt aber der Mut war grösser... Kann das den supergau (ZNS unter schock und Trauer-Schock)?
Sorry aber ich bin ein Mensch der alles analysieren muss und Bestätigung sucht....
Und von euch Zeilen zu lesen tut gut.... Danke
Lg
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Re: Was kann ich jetzt bloß nur tun?

Beitrag von padma » Freitag, 15.06.18, 18:16

hallo Carpediem, :)

schön, dass du wieder ruhiger bist.

Kannst du bitte deine Signatur aktualisieren, bitte mit Datumsangabe (aktuell ist schnell nicht mehr aktuell :wink: ). Du nimmst aktuell 50 mg oder?
Und komischerweise wird sie schlimmer je mehr Beruhigungsmittel ich nehme...null Erleichterung.
Was nimmst du denn?
ca 28 Tage vor dem schockerlebnis letzter Woche habe ich von 50 auf 25 mg sertralin reduziert... Natürlich zu grosser Schritt aber der Mut war grösser... Kann das den supergau (ZNS unter schock und Trauer-Schock)?
Du warst durch den grossen Reduktionsschritt möglicherweise sensibilisiert. Es kann sein, dass dich der Trauerschock dadurch noch härter getroffen hat.

Man kann es nicht genau analysieren und es hilft ja auch nicht weiter.

liebe Grüsse,
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Re: Was kann ich jetzt bloß nur tun? / Sertralin

Beitrag von Carpediem100 » Freitag, 15.06.18, 18:31

Hallo padma
Ich nehme oxazepam (praxiten)
Also von ruhiger werden kann nicht die Rede sein
(Habs auch mit alprazo. versucht)...paradox
Lg
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Re: Was kann ich jetzt bloß nur tun? / Sertralin

Beitrag von padma » Freitag, 15.06.18, 18:40

hallo Carpediem, :)

wenn es nicht hilft dann versuche es wegzulassen, bevor du wieder in die Abhängigkeit gerätst.
Du kannst es mit Baldrian, Passionsblume oder Hopfen versuchen.


liebe Grüsse,
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Re: Was kann ich jetzt bloß nur tun? / Sertralin

Beitrag von Carpediem100 » Freitag, 15.06.18, 18:51

Hallo padma
Hab es schon mit Pflanzlichen Mitteln probiert aber die können Benzos ja gar nicht mithalten, Leider.... Der Erregungszustand ist so gross....
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Re: Was kann ich jetzt bloß nur tun? / Sertralin

Beitrag von Jamie » Samstag, 16.06.18, 13:31

Hallo :),

lass mal das Gaba weg. Ich habe gelesen, dass du das in deiner Signatur aufgeführt hast.
Das ist eine absolut unberechenbare Kombination Gaba als NEM zu schlucken und noch Benzos dazu. Keiner kann vorhersehen, was das in deinem Gehirn macht.

Was heißt gelegentlicher Konsum von Oxazepam und Bromazepam? Was muss man sich darunter vorstellen? Wie oft ist / war das?
Es kann sein, dass du vielleicht schon in einer Toleranz bist. Oder es nicht mehr verträgst.

Kannst du denn wenigstens ein bisschen schlafen nachts?

Viele Grüße
Jamie
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Re: Was kann ich jetzt bloß nur tun? / Sertralin

Beitrag von Carpediem100 » Samstag, 16.06.18, 15:57

Hallo jamie
Gestern Nacht ging schlafen gar nicht, Unruhe extrem....
Das erste Mal seid Jahren dass ich so eine Nacht hatte..
Also Benzo habe ich bis letzte Woche nicht genommen, in meiner Verzweiflung dann eben oxazepam bzw bromazepam genommen aber paradox darauf reagiert deshalb nichts mehr an Benzos genommen. Momentan habe ich "nur"das gefühl der absoluten Erschöpfung und niedergeschlagenheit...reaktion auf sertralin Erhöhung?
Ah OK wegen Gaba, das hast du recht... Das selbe würde wahrscheinlich auch mit 5htp sein....
Aber was kann ich tun um gut schlafen zu können?
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Depressive Phase:umstieg auf mehrere andere AD aus den Ssri, snri ,trizykl. Gruppen, einige Benzos
Vor ca 4 Jahren Stabilisierung mit 200mg sertralin! Und oxazepam 15-30mg
Vor ca 2 Jahren Reduktion bis aktuell auf 25mg sertralin und 0 mg bromazepam (Umstieg zwischendurch weil besser absetzbar durch Schockerlebnis am 08.06. sertralin auf 75mg :frust: und bromazepam bei Bedarf....
14.06. 50mg sertralin und oxazepam
Sehr starke innere Unruhe, grosse Erschöpfung und Niedergeschlagenheit...
Nehme Magnesium und GABA auch noch ein...
Keine NEM
18.06. 75mg sertralin, 0,25mg Alp., 150mg Trittico abends
23.06. 100mg Sertralin, 0,25mg Alp, 150mg Trittico abends
Sehr starke Depressionen, Erschöpfung, Unruhe.... Ursache Depression oder Medikamente?

Carpediem100
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Re: Was kann ich jetzt bloß nur tun? / Sertralin

Beitrag von Carpediem100 » Sonntag, 17.06.18, 7:12

Guten Morgen
Die letzte Nacht hab ich versucht durch Entspannung zum schlafen zu kommen, ging nix
Hab dann trittico genommen und hab geschlafen und der Körper kam zur Ruhe....
Ich denke mal jetzt in der Akutsituation ist es notwendig
Mal schauen was die nächsten Tage bringen
Lg
Carpediem
Einnahme von Sertralin ca 10 Jahre lang
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Carpediem100
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Re: Was kann ich jetzt bloß nur tun? / Sertralin

Beitrag von Carpediem100 » Sonntag, 17.06.18, 19:48

Guten Abend,
Ich hab heute viel gegrübelt.... So stark bin (war?) ich der Überzeugung diese ganzen Medikamente machen eher krank :zombie: als gesund ,hab ich doch wieder das Gefühl ohne komm ich nicht auf einen stabilen Zustand.. :( . Und das ist vielleicht der Teufelskreis.... :evil:
Man zweifelt richtig an seiner Meinung.... Dieser leidensdruck macht einen zum willkommenen Kunden der Pharmaindustrie.... Oder gibt es "Ausnahme"Menschen die nicht ohne können?wenn ich hier so lese wie viele unerträgliche Entzüge machen (Ihr seid sooo stark, Hut ab!) frage ich mich ist es nicht einfacher Medikamente zu nehmen und "Ruhe" zu haben oder jahrzehnte lang zu leiden, was ich finde furchtbare Angst macht... Ich weiß, der logische Verstand sagt weg davon, aber der leidende Körper und die Seele sagen geh den einfachsten Weg....
So... Das ging heute in meinem Kopf herum.... :frust:
Ich wünsche euch allen eine erholsame nacht
Carpediem
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Re: Was kann ich jetzt bloß nur tun? / Sertralin

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 17.06.18, 22:18

Hallo Carpediem, :)

ich verstehe sehr gut, was du meinst. :hug:

Leider ist es sehr oft so, dass mit den Medikamenten eben leider nicht "alles gut" ist.
Fast jeder hat Nebenwirkungen zu beklagen und oft genug tritt mit der Zeit ein Wirkungsverlust, ein so genannter Poop-out auf, was zu einer ständigen Dosiserhöhung mit noch mehr Nebenwirkungen führt. :cry:
Zudem gibt es keine Erkenntnisse über Langzeitfolgen der Einnahme von Antidepressiva. Dafür wurden diese Medikamente nicht konzipiert.

Die Entscheidung triffst du für dich aber natürlich selbst.

LG Ute
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Re: Was kann ich jetzt bloß nur tun? / Sertralin

Beitrag von Carpediem100 » Montag, 18.06.18, 9:35

Hallo Ute,
Ja du hast absolut recht... Es ist halt ein Teufelskreis...
Danke für deine Antwort
Lg
Carpediem
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Re: Was kann ich jetzt bloß nur tun? / Sertralin

Beitrag von Carpediem100 » Samstag, 23.06.18, 15:30

Hallo,
Ich muss mir jetzt was von der Seele schreiben und hoffe ich kriege ein paar Rückmeldungen (seis positive als auch negative, schimpfen erlaubt)
Ich hatte gestern ein Begräbnis und dachte mir eine grosse Hürde geschafft .. Die letzten Tage meinte ich es geht laaaangsam etwas bergauf und ich war etwas kräftiger, Hatte Appetit... Seid heute wumm Absturz... Während ich einkaufen ging merkte ich auf einmal dieses grauslich leere Fallen und zuhause nur mehr geheult..... Kurz: war bis heute bei 75mg sertralin/zoloft(seid 14 Tagen von 25mg aufdosiert) und ich wusste mir nicht zu helfen und nahm nochmal 25mg heute zu mittag Also total bei 100mg...ca eine Stunde drauf herzrasen (weil ich mich so eingesteigert habe oder Reaktion auf Medikament?)und Panik und am ausflippen und deshalb 0,25mg Alpraz. genommen.... Darauf benommen, komamäßig und unruhig... Was hab ich da bloß angestellt?!? ....ganz langsam komm ich wieder zu mir... Aber dieses Niedergeschlagensein ist da...
Hätte ich dieses Tief heute durchstehen sollen... Bringt jetzt 100mg mehr als 75mg.... Blöde Frage. .ich weiß sorry.... Aber ich will mich nur wieder fangen und dann erneut mit dem Absetzen beginnen.... Ich bin grad echt überfordert..... Also den letzten den ich fragen würde wäre ein Psychiater..... Ich hoffe auf ein paar Ratschläge aus eurem Erfahrungskreis.... Danke
Lg
Nicole :cry:
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14.06. 50mg sertralin und oxazepam
Sehr starke innere Unruhe, grosse Erschöpfung und Niedergeschlagenheit...
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